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Nebenwirkungen verstehen statt verunsichert sein

Was in der Packungsbeilage steht, wie häufig es wirklich vorkommt und wann Sie ärztliche Hilfe brauchen: verständlich erklärt, aus der amtlich zugelassenen Produktinformation, mit Quelle und Prüfdatum.

Frau in den Fünfzigern sitzt am hellen Küchentisch im Morgenlicht, hält ein Glas Wasser und wirkt entspannt und nachdenklich
Bild: KI-generiert
  • Aus amtlichen QuellenAngaben zu Medikamenten stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation, alles Weitere von Behörden, aus Leitlinien und Gesetzen.
  • Mit PrüfdatumJede Seite zeigt, wann sie zuletzt geprüft wurde und auf welche Fassung sie sich stützt.
  • UnabhängigKein Geld von Herstellern oder Apotheken, finanziert durch Werbung.
  • Verständlich"Häufig", "selten", "Kontraindikation": Wir übersetzen die Fachsprache.

Nebenwirkungen

Kommt das vom Medikament?

Viele Beschwerden können eine Nebenwirkung sein oder einen ganz anderen Grund haben. Hier lesen Sie, welche Wirkstoffe sie laut Packungsbeilage auslösen können und was Sie tun können.

Nebenwirkungs-Finder öffnen Alle Nebenwirkungen

Medikamente

Die meistgesuchten Medikamente

Steckbrief, Nebenwirkungen nach Häufigkeit, Warnzeichen, Wechselwirkungen und Alltagsfragen wie Alkohol oder Autofahren: für jeden Wirkstoff auf einer Seite.

  • Ibuprofenz. B. IBU-ratiopharm, IbuHEXAL akutSchmerzen, Fieber, Entzündungen
  • Ramiprilz. B. Delix, Ramipril-ratiopharmBluthochdruck, Herzschwäche, Schutz von Herz, Gefäßen und Nieren
  • Metamizolz. B. Analgin, BerlosinStarke Schmerzen, Koliken, hohes Fieber
  • Pantoprazolz. B. Pantoprazol AbZ, Pantoprazol-CTSodbrennen, Refluxkrankheit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Levothyroxinz. B. L-Thyroxin Henning, L-Thyroxin-Na-ratiopharmSchilddrüsenunterfunktion, gutartiger Kropf, nach Schilddrüsenoperation
  • Metforminz. B. Glucophage, Metformin-ratiopharmTyp-2-Diabetes
  • Amlodipinz. B. Amlodipin-ratiopharm N, Amlodipin HEXALBluthochdruck, Angina pectoris
  • Simvastatinz. B. Simvastatin AbZ, Simvastatin-CTErhöhtes Cholesterin, Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Alle Medikamente von A bis Z (358 Wirkstoffe)

Packungsbeilage verstehen

Was "häufig" in der Packungsbeilage bedeutet

"Häufig" klingt nach "fast immer". Gemeint ist aber: bei bis zu einem von zehn Menschen, die das Mittel nehmen. Mindestens neun von zehn bemerken diese Nebenwirkung also nicht. Die Angaben beruhen auf Studien und Meldungen und sind in allen Packungsbeilagen in der EU gleich festgelegt.

Wer weiß, wie selten "selten" ist, kann die Packungsbeilage gelassener lesen und erkennt trotzdem die Warnzeichen, bei denen schnelles Handeln wichtig ist.

So sind die Häufigkeiten in der Packungsbeilage gemeint
AngabeBedeutung in der PackungsbeilageFachinformationAnschaulich
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen≥ 1/10mehr als 100 von 1.000
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen≥ 1/100 bis < 1/1010 bis unter 100 von 1.000
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen≥ 1/1.000 bis < 1/1001 bis unter 10 von 1.000
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen≥ 1/10.000 bis < 1/1.0001 bis unter 10 von 10.000
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen< 1/10.000weniger als 1 von 10.000
Nicht bekanntHäufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbarnicht bekanntnicht abschätzbar

Krankheiten

Krankheiten und ihre Behandlung

Welche Medikamente bei häufigen Krankheiten eingesetzt werden, wie sie sich unterscheiden und welche Nebenwirkungen typisch sind.

Alle Krankheiten

Wirkstoffgruppen

Wirkstoffgruppen im Vergleich

Was Betablocker, Sartane oder Protonenpumpenhemmer gemeinsam haben und worin sich die Wirkstoffe einer Gruppe unterscheiden.

Alle Wirkstoffgruppen mit ihren Wirkstoffen

Weitere Themen

Impfungen, Behandlungen und Reisen

Reaktionen nach Impfungen, Nebenwirkungen von Behandlungen wie Narkose oder Strahlentherapie und was für Medikamente auf Reisen gilt.

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Redaktion

So arbeiten wir

Grundlage jeder Medikamentenseite ist die amtlich zugelassene Produktinformation: die Gebrauchsinformation (Packungsbeilage), die Fachinformation für Ärzte und Apotheker oder die Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Krankheits- und Behandlungsseiten stützen sich zusätzlich auf Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und auf Angaben von Behörden, Impfungsseiten auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, Ratgeber zu Recht und Geld auf den Gesetzestext und die zuständigen Stellen.

  • Jede Angabe trägt eine Quellennummer, die zur Fundstelle führt.
  • Jede Seite nennt den Stand der Quelle und das Datum der letzten Prüfung.
  • Wir geben keine persönlichen Empfehlungen. Dosierungen nennen wir nur als gekennzeichnete Angabe der Packungsbeilage. Ihre Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Redaktion und Prüfverfahren

Häufige Fragen

Was bedeutet "häufig" in der Packungsbeilage?

"Häufig" heißt: Die Nebenwirkung kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. "Gelegentlich" bedeutet bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000. Diese Einteilung ist für alle Packungsbeilagen in der EU einheitlich.

Woher stammen die Angaben auf dieser Website?

Aus der amtlich zugelassenen Produktinformation des jeweiligen Arzneimittels (Gebrauchsinformation, Fachinformation oder die Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur) sowie aus Leitlinien und Behördenangaben. Jede Seite nennt ihre Quellen mit Stand und Prüfdatum.

Soll ich ein Medikament absetzen, wenn ich eine Nebenwirkung bemerke?

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Manche Mittel dürfen nicht plötzlich abgesetzt werden. Bei Warnzeichen wie Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder starken Hautreaktionen holen Sie sofort ärztliche Hilfe, im Notfall über die 112.

Wo kann ich eine Nebenwirkung melden?

Patientinnen und Patienten können vermutete Nebenwirkungen selbst melden, online über das Meldeportal nebenwirkungen.bund.de des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und des Paul-Ehrlich-Instituts. Sie können die Meldung auch Ihrer Arztpraxis oder Apotheke überlassen.

Ersetzt die Website den Arzt oder die Apotheke?

Nein. Wir erklären allgemein und verständlich, was in der Produktinformation steht. Ob ein Medikament für Sie das richtige ist, wie Sie es dosieren und ob eine Beschwerde davon kommt, beurteilen Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Apotheke.

Wie finanziert sich die Seite?

Über Werbeanzeigen von Google AdSense, die als Werbung gekennzeichnet sind. Wir erhalten kein Geld von Arzneimittelherstellern, Apotheken oder Versandapotheken, und die Inhalte entstehen unabhängig von den Anzeigen.