Berodual N Nebenwirkungen

Berudual Nebnewirkungen auf med-nebenwirkungen.de

Wirkstoff: FenoterolIpratropium
Präparat: Kombinationspräparat
Verabreichung: Dosieraerosol, Inhalationslösung, Inhalationskapsel
Dosierung: 20/50 Mikrogramm/Hub (ohne Gewähr)

Medikament Tabeletten Bild

Definition und Wirkungsmechanismus von Berodual N 

Das Medikament Berodual N des Arzneimittelherstellers Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG  ist eines der am häufigsten verwendeten Arzneimittel in Deutschland. Es kommt zur Vorbeugung und Behandlung bei Asthma Bronchiale, COPD (Chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) und chronischer Bronchitis zum Einsatz, also Krankheiten, bei denen die Bronchien verengt sind und es zu Atemnot kommt. Auch akute Asthma-Anfälle können mit Berodual N behandelt werden. Bei einer längerfristigen Einnahme z.B. bei chronischem Asthma Bronchiale muss zusätzlich noch eine Therapie mit einem entzündungshemmenden Medikament erfolgen.
Berodual N ist ein Kombinationspräparat, das sich aus den beiden Wirkstoffen Fenoterol und Ipraptropium zusammensetzt. Beide Wirkstoffe wirken 

Die Einnahme von Berodual N

  • erleichtert das Atmen durch Entspannung der Atemwegs-Muskulatur
  • verhindert das Auftreten von Asthma-Symtomen
  • verringert bzw. verhindert Schwellungen und Entzündungen in den Lungen

Berodual N ist in verschieden starken Dosen als Aerosol-Spray erhältlich. Es wird direkt in die Atemwege gesprüht. Darüber hinaus gibt es Berodual N in Form von Inhalationskapseln oder als Inhalationslösung. Das Medikament ist verschreibungspflichtig.

Nebenwirkungen 

Medikament Bild

Jeder Mensch spricht unterschiedlich auf Medikamente an. Während der Einnahme von Berodual N können, müssen aber keine Nebenwirkungen auftreten.

Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen auf

  • Tremor (Muskelzittern)
  • Palpitationen (Herzklopfen)
  • Unruhe
  • Hautentzündungen
  • Muskelentzündungen

Selten können folgende Nebenwirkungen auftreten

  • Mundirriationen
  • Halsirritationen
  • Muskelschwäche
  • Muskelzittern
  • Muskelkrämpfe

Darüber hinaus sind einige sehr seltene Nebenwirkungen bekannt.
Den gesamten „Katalog“ der gelegentlichen und weiterer Nebenwirkungen bitte dem Beipackzettel entnehmen!

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von Berodual N und anderen Arzneimitteln kann es in einigen Fällen zu Wechselwirkungen kommen. 

Bestimmte andere Medikamente verstärken die bronchienerweiternde Wirkung von Berodual N Damit verstärken sich gleichzeitig auch unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. Herzrhythmusstörungen. Dies gilt z.B. für andere Beta-2-Sympathomimetika, Medikamente mit Wirkstoff Theophyllin, gegen niedrigen Blutdruck oder Glukokoritkoide.

Gleichzeitig eingenommene Betablocker können die Wirkung von Berodual N mindern und dadurch schwere Verengungen der Bronchien hervor rufen.

Berodual N kann die blutzuckersenkende Wirkung von oralen Antidiabetika vermindern.

Eine gefährliche Erhöhung der Herzschlagfrequenz kann auftreten, wenn Berodual N zusammen mit antidepressiv wirkenden MAO-Hemmern oder tri- und tetrazyklischen Antidepressiva eingenommen wird. Die gleiche Wirkung können Narkosemittel aus der Gruppe der Halogenierten Kohlenwasserstoffe in Kombination mit Berodual N auslösen.

Der Kombinationsbestandteil Iprotroprium kann entzündungshemmende Wirkstoffe aus der Gruppe der Glukokortikoide verstärken, wenn diese gleichzeitig mit Berodual N eingenommen werden.

Werden also neben Berodual N noch weitere Medikamente eingenommen ist es wichtig, mit dem Arzt zusammen die Einnahme von Berodual N zu überprüfen. Mehr Informationen zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bitte dem Beipackzettel entnehmen!

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Berodual N darf nicht eingenommen werden bei

  • einer Überempfindlichkeit gegen den Arzneistoff Fenoterol und/oder den Arzneitstoff Iprotropium
  • Störungen des Hormonhaushaltes
  • Grünem Star
  • einer hypotrophen obstruktiven Kardiomyopathie

Bei folgenden Erkrankungen darf Berodual N nur unter strenger ärztlicher Aufsicht eingenommen werden

  • Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren
  • Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
  • einer schlecht eingestellten Zuckerkrankheit Typ I und II
  • Herzkrankheiten, die mit einer verminderten Belastbarkeit des Herzens zusammen hängen wie z.B. einer Tachyarrythmie (Herzrhythmusstörungen mit schnellem Herzschlag) oder nach einem Herzinfarkt
  • erniedrigter Kaliumgehalt im Blut
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden und Entwässerungsmitteln

Mehr Informationen zu möglichen Kontraindikationen bitte dem Beipackzettel entnehmen!

Dosierung und Anwendung 

Die Dosierung von Berodual N richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung und wird vom Arzt individuell fest gelegt.

Zur Anwendung des Inhalationssprays 
Schutzkappe abnehmen, tief ausatmen und das Mundstück fest mit den Lippen umschließen. Der Behälter selbst sollte nach oben zeigen. Den Aerosolstoß freigeben, indem Sie fest auf den Boden des Behälters drücken. Dabei gleichzeitig tief einatmen. Den Atem einige Sekunden lang anhalten, anschließend das Mundstück aus dem Mund nehmen und langsam ausatmen.

Zur Dosierung gelten im Allgemeinen folgende Empfehlungen

Dauerbehandlung
bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren 3-4 Mal täglich 1-2 Aerosol-Stöße
mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 3 Stunden zwischen den einzelnen Anwendungen.
Eine Dauerbehandlung mit Berodual N sollte von einem entzündungshemmenden Medikament begleitet sein.

Gezielte Vorbeugung eines Asthmaanfalls
Inhalation von zwei Hüben Berodual N 10 bis 15 Minuten vor Kontakt mit dem Allergen oder vor der Anstrengung

Akute Atemnot
Inhalation von 2 Hüben und ein -bis zwei weitere Hübe, falls nach 5 Minuten keine Besserung eintritt. Bei einem schweren Atemnot-Anfall können weitere Hübe inhaliert werden. Tritt auch dann keine Besserung ein, ist ärztliche Hilfe notwendig.
Maximale Tagesdosis: 12 Hübe.

Fazit zu Berodual N

Das Kombinationspräparat ist ein häufig verschriebenes Medikament bei Asthma und COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) und chronischer Bronchitis. Es erleichtert die Atmung, mindert und verhindert Symptome und verhindert Schwellungen und Entzündungen in der Lunge und ist auch zur Behandlung von akuten Asthma-Anfällen geeignet. Berodual setzt sich zusammen aus den beiden Wirkstoffen Fenoterol und Iprotropium zusammen und wird meist als Aerosolspray direkt in die Atemwege gesprüht.  Berodual N ist verschreibungspflichtig und darf nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

Beipackzettel von Berodual

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