Simva Hexal Nebenwirkungen

Simva Hexal Nebenwirkungen auf med-nebenwirkungen.de

Wirkstoff: Simvastatin

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Simva gehört zu den Arzneimitteln aus der Gruppe der Statine, die sehr gut als Cholesterin-Synthese-Enzymhemmer verwendet werden können. Simvastatin beeinflusst also die Bildung des Cholesterins, für das Enzyme in der Leber verantwortlich sind. Durch das sehr häufig eingesetzte Medikament kann das LDL-Cholesterin ("schlechtes Cholesterin") im Blut deutlich reduziert werden. Auch andere Blutfette werden vermindert, was insbesondere dann wichtig wird, wenn durch die übliche Nahrungsmittelzufuhr zu viel und zu häufig Fett in den Blutkreislauf gelangt. Ein weiterer Vorteil des Medikaments ist, dass die Bildung des HDL-Cholesterins ("gutes Cholesterin") gefördert wird. Denn diese Variante des Cholesterins ist bei vielen älteren Menschen nicht in ausreichender Menge vorhanden. Simva ist apothekenpflichtig und darf nur nach einem ärztlichen Rezept angewandt werden. Ein Arzt wird zunächst dem Patienten empfehlen, sein Ernährungsverhalten durch Reduzierung von fettreichen Nahrungsmitteln zu verbessern. Erst wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend greifen, kommt der Einsatz von Statine-Medikamenten wie Simvastatin in Frage.

Definition und Wirkungsmechanismus

Basis von Simvastatin sind Statine, die geeignet sind, einen erhöhten Blutfettspiegel zu senken. Statine reduzieren die Bildung von Cholesterin in der Leber. Sie sorgen für eine Reduzierung des schlechten LDL-Cholesterins und für eine Erhöhung des guten HDL-Cholesterins. Konsequenz der Anwendung ist also, dass weniger gefährliches Cholesterin in den Wänden von Blutgefäßen abgelagert werden kann. Damit werden lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugend bekämpft. Das Risiko einer entsprechenden Erkrankung wird reduziert, womit dann auch die Lebenserwartung der Patienten erhöht werden kann.

Relevant ist das Medikament im Zusammenhang mit der Synthese von Cholesterin, für das die Leber verantwortlich ist. Dort wird ein körpereigenes Enzym gebildet, das für die richtige Produktion von guten und schlechten Cholesterin verantwortlich ist. Insbesondere im fortgeschrittenen Alter kann die Leistung dieses Enzyms reduziert sein. Durch die Zuführung der Statine-Präparate unter ärztlicher Aufsicht wird regulierend in diesen Ablauf eingegriffen.

Nebenwirkungen

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Simva ist schon lange im Arzneimittelmarkt als Statine-Präparat etabliert. Statine können in bestimmten (eher seltenen) Fällen zu Muskelbeschwerden führen. Statine-Präparate werden besser vertragen, wenn man sie abends einnimmt. In sehr seltenen Fällen wird auch über Schlafstörungen, Beeinträchtigungen der Sexualfunktion, Depressionen und Atemprobleme berichtet, wenn es um den Einsatz von Statine-Präparaten geht. Typischer sind aber die Schmerzen der Muskulatur, gesteigerte Empfindlichkeit der Muskeln und häufigere Muskelkrämpfe. In einzelnen Fällen können diese Symptome so schwerwiegend sein, dass es notwendig wird, umgehend einen Arzt zu konsultieren.

Simva sollte nicht eingenommen werden, wenn man überempfindlich oder allergisch gegenüber dem Wirkstoff ist. Ebenfalls sollte man das Medikament nach Rücksprache mit einem Arzt absetzten, wenn eine Lebererkrankung festgestellt worden ist. Personen, die schwanger sind oder ihr neugeborenes Kind noch stillen, sollten vorübergehend auf die Verwendung des Medikaments verzichten, wenn dies ein Arzt empfohlen hat. Im Falle einer vorübergehenden oder dauerhaften Absetzung oder Reduzierung des Medikaments ist allerdings die laufende Kontrolle des Cholesterinspiegels sehr wichtig.

Dosierung und Anwendung

Simva kann in Form von Filmtabletten genutzt werden, die den Wirkstoff in sehr unterschiedlicher Dosierung enthalten: 5 Milligramm bis 80 Milligramm. Typisch ist, dass man eine Filmtablette am Abend im Zusammenhang mit dem Abendessen einnimmt. Der Arzt kann aber auch festlegen, dass man vorübergehend oder dauernd nur eine halbe Tablette am Abend einnimmt. Hat man einmal das Medikament vergessen, dann nimmt man am nächsten Abend die vorher festgelegte Dosis ein. Keinesfalls sollte man vergessene Dosierungen kumuliert nachholen. Die bevorzugte Konsumtion am Abend ist für die Wirkung als besser nachgewiesen; gleichzeitig vermindert man durch diese Einnahme das Risiko der Nebenwirkungen.

Fazit

Simva ist das Mittel der Wahl, um einen erhöhten Cholesterinspiegel dauerhaft abzusenken. Insbesondere dann, wenn herkömmliche Methoden der Fettreduktion bei der Nahrungsaufnahme nicht zu angemesseneren Werten des guten und schlechten Cholesterins geführt haben, ist die Einnahme eines Statine-Medikaments unvermeidbar, wenn man den Risiken von Herzinfarkt und Schlaganfall begegnen will.

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