Amaryl Nebenwirkungen

Amaryl Nebenwirkungen auf med-nebenwirkungen.de

Wirkstoff: Glimepirid
Präparat: Monopräparat
Verabreichung: Tabletten
Dosierung: 1/2/3/4 mg (ohne Gewähr)

Medikament Tabeletten Bild

Definition und Wirkungsmechanismus von Amaryl

Das Medikament Amaryl des Arzneimittelherstellers Eurim Pharm ist eines der am häufigsten verwendeten Arzneimittel in Deutschland. Der in Amaryl enthaltene Arzneistoff Glimepirid ist ein synthetisch erzeugter Wirkstoff und ein sogenanntes „Antidiabetikum“. Dieser Arzneistoff wird hauptsächlich zur Behandlung von Alterdiabetes (Alterszucker) eingesetzt, also Diabetes „Typ II“. Wenn eine Umstellung der Lebensweise wie z. B. eine Ernährungsumstellung und regelmäßige körperliche Bewegung nicht ausreichen, um eine Diabetes vom Typ II in den Griff zu bekommen, kommt zusätzlich Amaryl zum Einsatz.
Der Wirkstoff Glimepirid steigert die Freisetzung von Insulin in den ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Amaryl unterstützt den Körper darin, den Blutzuckerspiegel auf einem normalen Niveau zu halten.
Amaryl gehöret zu den meist verschriebenen Medikamenten in Deutschland. Das Medikament ist in Form von Tabletten erhältlich und verschreibungspflichtig.

Die genauen Anwendungsbereich von Amaryl sind wie folgt

  • Altersdiabetes behandeln
  • Blutzuckerwerte bei Altersdiabetes einstellen

 

Dosierung und Einnahmedauer von Amaryl

Die Dosieirung von Amarly richtet sich nach den jeweiligen Harn- und Blutzuckerwerten einer Person.

Amaryl-Tabletten sind zu 1,2,3 und 4 mg erhältlich und lassen sich so auch untereinander gut und individuell dosieren.

In der Regel nimmt man zu Beginn der Behandlung 1 mg Amaryl ein. Die Tagesdosis wird dabei in einer Gabe und unmittelbar vor, während oder nach der ersten Hauptmahlzeit unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Dosis kann dann langsam und schrittweise auf bis zu maximal sechs Milligram Glimepirin erhöht werden.

Die Einanhme vom Amaryl muss kontinuierlich von einem Arzt überwacht und ggf. immer wieder angepasst werden. 

In einigen Fällen wird Amaryl in Kombination mit dem blutzuckersenkenden Wirkstoff Metformin oder mit Insulin eingenommen.

Nebenwirkungen 

Medikament Bild

Jeder Mensch spricht unterschiedlich auf Medikamente an. Während der Einnahme von Medikamenten auf der Basis von Glimepirid können, müssen aber keine Nebenwirkungen auftreten.

Selten treten bei der Einnahme von Amaryl folgende Nebenwirkungen auf

  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut: Juckreiz, Nesselsucht, Ausschlag
  • Magen- und Darmprobleme: Erbrechen, Übelkeit, Magendruck, Völlegefühl, Durchfall
  • Überempfindlichkeit auf UV- und Sonnenlicht
  • Sehstörungen
  • Verringerung der Blutplättchenzahl

Sehr selten treten Veränderungen der Blutzellzahl auf

Vereinzelt können auftreten

  • Beeinträchtigungen der Leber: Leberschäden, Erhöhung der Leberwerte, Leberentzündung, Gelbsucht
  • Natriummangel
  • Gefäßentzündungen
  • Allergischer Schnupfen
  • Gesichtsschwellung
  • Gallestau
  • Überempfindlichkeitsreaktionen: Atemnot, Blutdruckabfall, Schock

Darüber hinaus sind weitere Nebenwirkungen ohne Häufigkeit bekannt - diese bitte dem Beipackzettel entnehmen!

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von Amaryl und anderen Arzneimitteln kann es in vielen Fällen zu Wechselwirkungen kommen: Einige Arzneimittel verstärken die Wirkung von Amaryl selbst, andere dessen blutzuckerspiegelsenkende Wirkung.

Eine Reihe von weiteren Wirkstoffen kann bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Amaryl schwächen oder auch in unvorhergesehener Weise verstärken oder abschwächen.

Werden also neben Amaryl noch weitere Medikamente eingenommen ist es wichtig, mit dem Arzt zusammen zur überprüfen, inwie weit die Einnahme von Amaryl sinnvoll ist.

Mehr Informationen zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bitte dem Beipackzettel entnehmen!.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Medikamente auf Glimepirid-Basis dürfen nicht eingenommen werden

  • wenn eine Schwangerschaft geplant ist, während der Schwangerschaft selbst oder und der Stillzeit
  • bei Überempfindlichkeit gegen den Arzneistoff Glimepirid und andere Sulfonylharnstoffe
  • bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffgruppe der Sulfonamide und dem Wirkstoff Probenecid
  • bei Leberfunktionsstörungen
  • bei Nierenfunktionsstörungen
  • nach größeren Operationen Unfällen und Infekten
  • nach einer Bauchspeicheldrüsenentfernung
  • bei Diabetes mellitus Typ I
  • bei Überzuckerungskoma
  • bei überzuckerungsbedingter Stoffwechselentgleisung

Kinder dürfen Amaryl nicht einnehmen.

Mehr Informationen zu möglichen Kontraindikationen bitte dem Beipackzettel entnehmen!

Fazit zu Amaryl

Amaryl unterstützt als Antidiabetikum die Freisetzung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse und reguliert so den Blutzuckerspiegel im Körper. Amaryl kommt dann zum Einsatz, wenn eine Altersdiabetes durch eine Ernährungsumstellung oder eine entsprechende Anpassung der Lebensweise allein nicht in den Griff zu bekommen ist. Es gehört zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten in Deutschland. Amaryl ist verschreibungspflichtig und darf nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. 

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