Navi

 

Actraphane Beipackzettel - Dosierung | Nebenwirkungen

Zum Medikament Actraphane - Beipackzettel und Dosierung. Hinweise zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Actraphane Nebenwirkungen und Beipackzettel

 

Medikament Tabletten Bild

Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Actraphane 30 100IE/ml Penfill

- Insulinpflichtige Zuckerkrankheit Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Actraphane 30 100IE/ml Penfill

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Unterzuckerung

Schwangerschaftshinweis

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Untersuchungen während Schwangerschaften zeigen keine Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Neugeborenen. 
- Es ist unbedingt notwendig, dass die gute Blutzuckerkontrolle während der Schwangerschaft beibehalten wird. 
- Der Insulinbedarf sinkt meistens während der ersten drei Schwangerschaftsmonate und steigt ab dem vierten Schwangerschaftsmonat an. 
- Während der Stillzeit kann eine neue Einstellung der Insulinmenge und der Diät oder beides notwendig sein. Dosierung

Dosierung von Actraphane 30 100IE/ml Penfill

- Die Anwendung muss vom Arzt entsprechend den Bedürfnissen des Anwenders festgesetzt werden.
- Vorgemischte Insuline werden normalerweise einmal oder zweimal täglich angewendet.
- Begleiterkrankungen, besonders Infektionen und Fieber, erhöhen im Regelfall den Insulinbedarf.
- Eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung kann den Insulinbedarf verringern.
- Eine Anpassung der Menge kann auch bei einer starken körperlichen Belastung oder bei einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten notwendig sein. Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

Medikament Bild

Die häufigste Nebenwirkung einer Insulinbehandlung ist eine Veränderung des Blutzuckerspiegels. Aus klinischen Untersuchungen ist bekannt, dass eine schwere Hypoglykämie, das heißt eine Hypoglykämie, die eine Unterstützung bei der Behandlung erfordert, bei etwa 20% der gut kontrollierten Patienten auftritt. Aufgrund der Erfahrungen nach der Markteinführung wurden Nebenwirkungen einschließlich Hypoglykämie selten berichtet.

Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
sehr selten:
- Hypoglykämie: Die Symptome einer Hypoglykämie treten gewöhnlich plötzlich auf. Warnsymptome können sein: kalter Schweiß, kalte blasse Haut, Erschöpfung, Nervosität oder Zittern, Angstgefühle, ungewöhnliche Müdigkeit und Schwäche, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit, großer Hunger, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzklopfen. Schwere Hypoglykämien können zu Bewusstlosigkeit und/oder Krampfanfällen führen und mit vorübergehenden oder dauerhaften Störungen der Gehirnfunktion und sogar dem Tod enden.
- Hyperglykämie: Die ersten Symptome einer Hyperglykämie, wie Durstgefühl, verstärkter Harndrang, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, gerötete, trockene Haut, Mundtrockenheit, Appetitverlust sowie nach Aceton riechender Atem, treten in der Regel allmählich über Stunden bzw. Tage auf. Bei Typ 1 Diabetikern können Hyperglykämien, die nicht behandelt werden, zu einer diabetischen Ketoazidose führen, die tödlich enden kann.

Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
- Zu Beginn einer Insulintherapie können Refraktionsanomalien auftreten, die aber in der Regel wieder abklingen.
- Während der Insulintherapie können lokale Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötungen, Schwellungen und Juckreiz an der Injektionsstelle) auftreten, die jedoch in der Regel wieder abklingen und im Laufe der Behandlung verschwinden.
- Versäumt der Patient, die Einstichstelle innerhalb des Injektionsbereiches regelmäßig zu wechseln, kann eine Lipodystrophie an der Injektionsstelle auftreten.
- Zu den Symptomen einer generalisierten Überempfindlichkeitsreaktion gehören generalisierter Hautausschlag, Juckreiz, Schweißausbrüche, Magen-Darmverstimmungen, angioneurotische Ödeme, Schwierigkeiten bei der Atmung, Herzklopfen und niedriger Blutdruck. Generalisierte Überempfindlichkeitsreaktionen können lebensbedrohlich sein.
- Zu Beginn einer Insulintherapie können Ödeme auftreten, die aber in der Regel wieder abklingen. Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Actraphane 30 100IE/ml Penfill" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Actraphane 30 100IE/ml Penfill" kommen kann.