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Beloc Zok Beipackzettel - Dosierung | Nebenwirkungen

Zum Medikament Beloc Zok - Beipackzettel und Dosierung. Hinweise zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Beloc Zok Nebenwirkungen und Beipackzettel

 

Medikament Tabletten Bild

Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von BELOC ZOK 95mg

  • Das Arzneimittel blockiert die Betarezeptoren des Herzens und schützt dadurch das Herz gegen Übererregbarkeit.
  • Das Arzneimittel wird angewandt bei
    • Bluthochdruck,
    • Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris),
    • funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden, die sich z. B. in einer Neigung zu dauerhaft erhöhter Herzfrequenz und zeitweise erhöhtem Blutdruck äußern können (hyperkinetisches Herzsyndrom),
    • schnellen Formen von Herzrhythmusstörungen,
    • Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt,
    • vorbeugender Behandlung der Migräne,
    • einer gering bis mäßig ausgeprägten Herzleistungsschwäche (Ejektionsfraktion < /= 40 %), die sich in ihrem Schweregrad nicht ändert und seit mindestens 4 Wochen andauert. Das Arzneimittel wird zusätzlich zur üblichen Standardbehandlung mit blutgefäßerweiternden (ACE-Hemmern) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls Herzglykosiden eingenommen.
  • Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche:
    • Bluthochdruck.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von BELOC ZOK 95mg

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Metoprololsuccinat oder anderen Betarezeptorenblockern, verwandten Stoffen oder einem der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block II. und III. Grades),
    • wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben, der häufig sehr langsam ist und manchmal sehr schnell (Sinusknotensyndrom),
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung zwischen dem Sinusknoten und dem Herzvorhof gestört ist,
    • wenn Sie an einem Schock leiden,
    • wenn Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schlägen pro Minute liegt,
    • wenn Ihr oberer Blutdruckwert unter 90 mm Hg liegt,
    • wenn Sie an einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) leiden,
    • wenn die Durchblutung Ihrer Arme oder Beine stark vermindert ist,
    • wenn Sie zu Bronchialverkrampfungen neigen,
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte MAO-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen Depressionen) nehmen. Ausgenommen sind MAO-B-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit).
  • Wenn Sie an einer lang andauernden Herzleistungsschwäche leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn bei Ihnen zusätzlich
    • diese Herzleistungsschwäche nicht durch ärztliche Maßnahmen stabilisiert wurde (instabile, dekompensierte Herzinsuffizienz) und Sie an Wasseransammlung in der Lunge, verminderter Durchblutung oder niedrigem Blutdruck leiden,
    • eine dauerhafte oder zeitweise Behandlung mit Arzneimitteln erfolgt, die die Betarezeptoren aktivieren sollen,
    • ein Ruhepuls vor der Behandlung von unter 68 Schlägen pro Minute vorliegt,
    • der obere Blutdruckwert wiederholt unter 100 mm Hg liegt.
    • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, dürfen Ihnen bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Antiarrhythmika) nicht in die Venen gespritzt werden. Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Patientenhinweis

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie zuckerkrank sind und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken,
    • wenn Sie fasten,
    • wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben, da dieser zuvor und begleitend mit bestimmten Medikamenten behandelt werden sollte,
    • wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist.
    • Ihr Arzt muss Sie in diesen Fällen sorgfältig überwachen.
  • Ferner ist besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels erforderlich,
    • wenn bei Ihnen selbst oder in Ihrer Familie schon einmal eine Schuppenflechte aufgetreten ist,
    • wenn Sie an Asthma leiden, da eine bronchienerweiternde Behandlung bei Ihnen entweder noch begonnen werden sollte oder, wenn Sie schon Asthmamedikamente nehmen, die Dosierung Ihrer bronchienerweiternden Medikamente angepasst werden sollte.
    • Bei Patienten mit akutem Herzinfarkt zeigte sich unter Metoprololtherapie ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Blutdruckabfall (kardiogener Schock). Da Patienten mit instabiler Kreislaufsituation in besonderem Maße betroffen waren, darf Metoprolol erst nach Stabilisierung des Kreislaufs des Infarktpatienten gegeben werden.
    • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Einnahme schwerer verlaufen.
  • Sie dürfen die Einnahme des Arzneimittels nicht abrupt beenden.
  • Es liegt noch keine Erfahrung vor bei der Behandlung von Patienten mit Herzleistungsschwäche, die:
    • eine sehr schwere, in ihrem Ausmaß schwankende (instabile) Herzleistungsschwäche (NYHA-Klasse IV) haben,
    • in den letzten vier Wochen einen Herzinfarkt oder unterschiedlich starke Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina pectoris) hatten,
    • an Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden,
    • über 80 oder unter 40 Jahre alt sind,
    • eine Erkrankung der Herzklappen haben, die die Funktion des Herzens beeinflusst,
    • an einer Erkrankung des Herzmuskels leiden, durch die der Herzinnenraum verengt wird,
    • am Herzen operiert wurden oder bald am Herzen operiert werden sollen, wenn das Arzneimittel in den nächsten vier Monaten eingenommen werden soll.
  • Kinder
    • Eine Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen, da keine Erfahrung bei der Behandlung von Kindern mit Metoprololsuccinat vorliegt.
  • Ältere Menschen
    • Es gibt keine Untersuchungen über die Anwendung bei Patienten, die älter als 80 Jahre sind.
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
    • Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
    • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaftshinweis

  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel in der Schwangerschaft (insbesondere in den ersten drei Monaten) nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einnehmen. Nehmen Sie deshalb das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes ein. Es liegen keine Erfahrungen in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft vor. Eine mögliche Schädigung des Ungeborenen kann nicht ausgeschlossen werden.
    • Der Wirkstoff des Arzneimittels geht in die Muttermilch über. Obwohl die mit der Milch aufgenommene Wirkstoffmenge wahrscheinlich keine Gefahr für das Kind darstellt, sollte Ihr Arzt die Herzfunktion des Säuglings überwachen.

Dosierung

Dosierung von BELOC ZOK 95mg

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene:
      • Bluthochdruck
        • 1-mal täglich ½ bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch ein Arzneimittel mit der halben Dosis zur Verfügung.
        • Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette à 190 mg erhöhen.
      • Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris)
        • 1-mal täglich ½ bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch ein Arzneimittel mit der halben Dosis zur Verfügung.
        • Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette à 190 mg erhöhen.
        • Wenn die Brust- bzw. Herzschmerzen bei Ihnen nachts auftreten, können Sie die Tabletten auch abends einnehmen.
      • funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden
        • 1-mal täglich ½ bis 2 Retardtabletten (47,5 mg bis 190 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür stehen auch Arzneimittel mit 47,5 mg und 190 mg zur Verfügung.
      • nach Herzinfarkt
        • Nach der Sofortbehandlung des Herzinfarktes:
          • 1-mal täglich 1 bis 2 Retardtabletten (95 mg bis 190 mg Metoprololsuccinat). Hierfür steht auch Arzneimittel à 190 mg zur Verfügung.
        • schnelle Formen von Herzrhythmusstörungen
          • 1-mal täglich ½ bis 1 Retardtablette (47,5 mg bis 95 mg Metoprololsuccinat) morgens. Hierfür steht auch ein Arzneimittel mit der halben Dosierung zur Verfügung.
          • Falls die Wirkung dieser Dosis nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis maximal auf 1 Retardtablette à 190 mg erhöhen.
      • Migränevorbeugung
        • 1-mal täglich 1 Retardtablette (95 mg Metoprololsuccinat) ist im Allgemeinen ausreichend.
      • Herzmuskelschwäche
        • Bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen, müssen Sie mit der üblichen Standardbehandlung gegen Herzleistungsschwäche mit blutgefäßerweiternden (ACE-Hemmern) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls Herzglykosiden behandelt worden sein. Ihr Arzt wird bei Ihnen eine genaue Dosisanpassung vornehmen.
        • Während der ersten zwei Wochen:
          • 1 Retardtablette à 23,75 mg (23,75 mg Metoprololsuccinat) 1-mal täglich.
        • Bei ausgeprägter Herzleistungsschwäche (NYHA-Klasse III) in der ersten Woche:
          • Retardtablette à 23,75 mg 1-mal täglich.
        • Anschließend:
          • Ihr Arzt wird alle 2 Wochen eine Verdopplung der Dosis bis zu einer Maximaldosis von 190 mg Metoprololsuccinat verordnen, wenn Sie das Arzneimittel gut vertragen. Dafür stehen neben dem Arzneimittel auch Arzneimittel mit einer Dosierung à 47,5 mg und 190 mg zur Verfügung.
          • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie müssen bei jeder Dosierungserhöhung ärztlich überwacht werden.
    • Kinder und Jugendliche:
      • Bluthochdruck
        • Die Dosis des Arzneimittels zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen richtet sich nach dem Körpergewicht Ihres Kindes bzw. des Jugendlichen. Ihr Arzt wird die richtige Dosis berechnen.
        • Eine Anwendung von des Arzneimittels zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen.
    • Ältere Patienten
      • Es gibt keine Untersuchungen über die Anwendung des Arzneimittels bei Patienten, die älter als 80 Jahre sind. Wenn Sie älter als 80 Jahre sind, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
    • Patienten mit Leberfunktionsstörungen
      • Bei stark verminderter Leberfunktion wird Ihr Arzt über eine Dosisanpassung entscheiden. Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an Leberfunktionsstörungen leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
    • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
      • Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an Nierenfunktionsstörungen leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
        Anwendungshinweise
      • Nehmen Sie die Retardtabletten bitte 1-mal täglich unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Wasser) ein. Sie können die Retardtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen; bei Bedarf können Sie die Retardtabletten teilen.
      • Die Dauer der Behandlung des Arzneimittels bestimmt Ihr Arzt.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten,
    • können bei Ihnen in Abhängigkeit des Ausmaßes der Überdosierung eine Verstärkung von Nebenwirkungen auftreten bzw. Symptome wie starker Blutdruckabfall, Herzmuskelschwäche, Schock, verlangsamter Herzschlag bis hin zum Herzstillstand, Atembeschwerden, Bronchialverkrampfung, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle.
    • Wenn Sie den Verdacht einer Überdosierung haben, wenden Sie sich bitte sofort an den nächsten Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben,
    • nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie üblich fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen:
    • Sie dürfen nur auf ärztliche Anweisung die Behandlung unterbrechen oder die Dosierung verändern. Dies sollte langsam und mit einer allmählichen Dosisverringerung erfolgen (mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen). Ein abruptes Absetzen kann zu einer Verschlechterung der Herzmuskelschwäche mit einem erhöhten Risiko des plötzlichen Herztodes oder zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels mit Verschlimmerung von Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina pectoris), zu einem Herzinfarkt oder zu einer Verschlimmerung eines erhöhten Blutdrucks führen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

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  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Herz-Kreislauf-System
      • Häufig kann es zu verstärktem Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen kommen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit. Häufig kommt es auch zu langsamem Herzschlag, Kältegefühl in Armen und Beinen und Herzklopfen. Gelegentlich treten Erregungsleitungsstörungen an den Herzvorhöfen, Verstärkung einer Herzmuskelschwäche mit Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe und Herzschmerzen auf. Gelegentlich kann während eines Herzanfalls ein schwerwiegender Blutdruckabfall auftreten (kardiogener Schock). Selten wurden Erregungsleitungsstörungen am Herzen und Herzrhythmusstörungen beobachtet. Sehr selten kann es zu einer Verstärkung bereits bestehender Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen kommen (bis zum Absterben des Gewebes). Eine Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweilig aussetzendem Hinken oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger ist beobachtet worden.
    • Nervensystem
      • Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es sehr häufig zu Müdigkeit, häufig auch zu Schwindelgefühl und Kopfschmerzen kommen. Gelegentlich treten Depressionen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen bzw. Schläfrigkeit, intensives Träumen, Kribbeln in Armen oder Beinen und Muskelkrämpfe auf. Selten wird über Nervosität oder Ängstlichkeit berichtet. Sehr selten werden Muskelschwäche, Verwirrtheit, Persönlichkeitsveränderungen (z. B. Gefühlsschwankungen), Halluzinationen oder Gedächtnisstörungen/Erinnerungsschwierigkeiten beobachtet. Diese Erscheinungen sind gewöhnlich leichterer Art und vorübergehend.
    • Magen-Darm- Trakt
      • Häufig können vorübergehend Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Leibschmerzen, Verstopfung oder Durchfall auftreten. Gelegentlich ist mit Erbrechen, selten mit Mundtrockenheit zu rechnen.
    • Bewegungsapparat
      • Sehr selten wurden Gelenkschmerzen beobachtet.
    • Haut
      • Gelegentlich können Hautreaktionen wie Rötung und Juckreiz sowie Hautausschläge (auch ähnlich einer Schuppenflechte) und übermäßiges Schwitzen vorkommen. Selten kann es zu Haarausfall und sehr selten zu Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschlägen nach Lichteinwirkung kommen. Sehr selten wurde über eine Verschlimmerung einer Schuppenflechte berichtet.
    • Blutbild
      • Sehr selten kam es zu einer Verminderung der Blutplättchen und weißen Blutkörperchen im Blut.
    • Stoffwechsel
      • Selten sind veränderte Leberfunktionswerte, sehr selten eine Leberentzündung beschrieben worden.
    • Sinnesorgane
      • Selten ist mit Bindehautentzündung, vermindertem Tränenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Sehstörungen und gereizten Augen zu rechnen. Sehr selten kann es zu Geschmacksstörungen, Hörstörungen oder Ohrgeräuschen kommen.
    • Atemwege
      • Wenn Sie bereits an Asthma leiden, kann es bei Ihnen häufig zu Atemnot, insbesondere nach einer Anstrengung, und gelegentlich zu einer Verengung der Atemwege kommen. Selten wurde ein allergischer Schnupfen beobachtet.
    • Harn- und Geschlechtsapparat
      • Selten sind Störungen des Sexualtriebes und der Potenz sowie eine bindegewebige Verhärtung des Penis beschrieben worden.
    • Sonstige Nebenwirkungen
      • Gelegentlich ist eine Gewichtszunahme beobachtet worden.
      • Arzneimittel wie dieses können in Einzelfällen eine Schuppenflechte auslösen, die Anzeichen dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechteähnlichen Hautausschlägen führen.
      • In seltenen Fällen kann eine nicht offenkundige Zuckerkrankheit in Erscheinung treten oder eine bereits bestehende sich verschlechtern. Zeichen des erniedrigten Blutzuckers (z. B. schneller Puls) können verschleiert werden.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

BELOC ZOK 95mg darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Ergotamin
  • Lumefantrin
  • Moclobemid

 

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "BELOC ZOK 95mg" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "BELOC ZOK 95mg" kommen kann.