Ibuprofen Wirkstoff

Medikamente mit Wirkstoff Ibuprofen

Dismenol N
Ibuhexal
Ibuprofen AL 400/600/800

Medikament Tabeletten Bild

Neben Acetylsalicylsäure gehört der Wirkstoff Ibuprofen zu den am häufigsten eingenommenen Schmerzmitteln der Welt. Dies ist gut begründet: Ibuprofen verursacht im Vergleich zu anderen, rezeptfreien Analgetika (schmerzstillenden Mitteln) seltener Nebenwirkungen und das breite Anwendungsgebiet macht es zu einem Arzneiwirkstoff gegen Schmerzen aller Art. Dabei wurde Ibuprofen anfänglich nur gegen rheumatoide Arthritis eingesetzt. Erst nachdem der Erfinder des Medikaments, der britische Pharmakologe Dr. Stewart Adams, eines Tages mit einem Kater aufwachte und im Selbstversuch die Wirksamkeit von Ibuprofen gegen Kopfschmerzen erprobte, wurde es zu einem gern genutzten Schmerzmittel.

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bekannt sind. Zu dieser Gruppe gehören neben Ibuprofen und Acetylsalicylsäure auch andere, ebenfalls häufig genutzte Schmerzmittel wie Diclofenac oder Naproxen. Diese Stoffe wirken nicht nur schmerzstillend, sondern verfügen über antipyretische (fiebersenkende) und antiphlogistische (entzündungshemmende) Eigenschaften, was zu dem breiten Einsatzgebiet beiträgt.
Die Prostaglandine und Thromboxan A2 sind Gewebshormone, die am Schmerzgeschehen, an entzündlichen Prozessen und der Entstehung von Fieber im Körper maßgeblich beteiligt sind. Die Bildung dieser Hormone wird durch Ibuprofen gehemmt und eine schmerzstillende, fiebersenkende, entzündungshemmende und blutverdünnende Wirkung tritt ein.


Ibuprofen wird in vielen Darreichungsformen, wie Säften oder Salben, verschrieben, am häufigsten jedoch in Form von Tabletten. In einer Dosierung von bis zu 400mg sind Ibuprofen-haltige Medikamente in Apotheken ohne Rezept erhältlich.

Zu den bekannteren Medikamenten, die Ibuprofen als Wirkstoff enthalten, gehören Ibuhexal, Ibuprofen AL 40/600/800 oder Nurofen, Dolormin und Ibuflam.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Zu den am häufig  bis sehr häufig beobachteten Nebenwirkungen von Medikamenten, die den Arzneistoff Ibuprofen enthalten, zählen Magenbeschwerden. Verdauungsstörungen, Durchfall und Übelkeit. Bei einer kurzfristigen Anwendung sind diese erfahrungsgemäß nur sehr schwach ausgeprägt und halten auch selten längere Zeit an. Werden etwa chronische Schmerzen mit Ibuprofen über einen längeren Zeitraum hinweg behandelt, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Allergische Reaktionen, z.B. Ausschlag
  • Wassereinlagerungen 


TablettenZudem wird die Durchblutung der Nieren durch die Einwirkung von Ibuprofen verringert, was sich auf die Nierenfunktion auswirken kann.


Es gibt einige Risikogruppen, die bei der Einnahme von Ibuprofen vorsichtig sein müssen. Patienten mit Leber-, Herz- und Nierenbeschwerden sollten die Verwendung mit dem Hausarzt besprechen. Schwangeren wird geraten, vor allem in den späteren Monaten, von einer Einnahme abzusehen. Auch von gleichzeitigem Alkoholkonsum wird abgeraten. Eine länger andauernde Behandlung mit Ibuprofen, vor allem von Migräne, kann medikamenteninduzierte Kopfschmerzen (auch bekannt als "Rebound-Kopfschmerzen") verursachen.


Weitere Informationen bitte dem Beipackzettel des jeweiligen Medikamentes entnehmen.

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