Metoclopramid Wirkstoff Nebenwirkungen

Medikamente mit Wirkstoff Metoclopramid: 

MCP Ratiopharm

Medikament Tabeletten Bild

Metoclopramid gehört zu den am häufigsten verschriebenen Arznei-Wirkstoffen in Deutschland. Als sogenannter "Dopamin-Antagonist" wirkt Metaclopramid dauf das Brechzentrum im Gehirn und regt die Magenbewegungen an. Dadurch hält er den Brechreiz, der zu vielen Krankheitsbildern dazu gehört, zurück. 

Dies verschafft unter anderem eine Erleichterung zum Beispiel bei Schädel- und Hirnverletzungen, Reiseübelkeit oder bei Übelkeit nach einer Strahlentherapie. 
Präparate auf der Basis von Metoclopramid gibt es in vielen verschiedenen Darreichungsformen: als Tropfen, Tabletten oder Kapseln bzw. als Zäpfchen oder Injektionslösungen. 
Aufgrund der starken Nebenwirkungen, die Metoclopramid auslösen kann, legte die Europäische Kommission im April 2014 eine neue Wirkstoffobergrenze fest: Medikamente dürfen nur noch maximal 1mg/ml Wirkstoff enthalten. Damit musste der Großteil der auf dem Markt befindlichen Tropfen vom Markt genommen werden. Die neue Tageshöchstdosis von Metoclopramin liegt bei 30mg für einen Erwachsenen. Es wird außerdem geraten, Metoclopramin höchsten 5 Tage lang einzunehmen. Mediamente auf der Basis von Metoclopramid sind grundsätzlich verschreibungspflichtig.

Präparate mit Wirkstoff Metoclopramid werden häufig bei folgenden Krankheiten verabreicht:

  • Reizmagen
  • Sodbrennen
  • Refluxösophagitis

Sie sorgen für Linderung von Übelkeit und Erbrechen bei

  • Reiseübelkeit
  • Migräne
  • Arzneimittelunverträglichkeit
  • Leber -und Nierenerkrankungen
  • Schädel- und Hirnverletzungen
  • in der Schwangerschaft

sowie nach

  • Chemotherapie
  • Strahlentherapien
  • Operationen

Nebenwirkungen

 

Medikament BildJeder Mensch spricht unterschiedlich auf Medikamente an. Wer unerwünschte Reaktionen nach der Einnahme beobachtet, sollte seinen Arzt darüber informieren, bei allergischen Reaktionen, die lebensbedrohlich sind, muss ein Arztbesuch umgehend erfolgen.
Aufgrund der häufigen und mitunter starken Nebenwirkungen sollte Metoclopramid höchstens für sehr kurze Zeit eingenommen werden. Maximale Verordnungsdauer sind 5 Tage.

Folgende Nebenwirkungen treten häufig auf:

  • Ruhelosigkeit
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühl

Folgende Nebenwirkungen treten selten auf:

  • Depressionen
  • Kopfschmerzen
  • Bewegungsstörungen (Muskelkrämpfe, Zittern)

Bei längerer Anwendung oder einer hohen Dosierung kann Metoclopramid möglicherweise zu Spätdyskinesien führen, nachlassender Libido, Menstruationsstörungen und Impotenz.
Da die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt wird, sollte während der Einnahme von Metaclopramid keine Maschinen oder Kraftfahrzeuge geführt werden. 

Wechselwirkungen und Kontraindikationen

Die Einnahme von Metoclopramid kann die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen, ebenso können andere Medikamente die Wirkung von Metoclopramid beeinflussen. So kann der Wirkstoff Metoclopramin beispielsweise die Wirkung (und Nebenwirkungen!) des Wirkstoffes Paracetamol oder bestimmter Antibiotika erhöhen. Umgekehrt können aber z.B. Anticholinergika die Wirkung von Metoclopramin verringern. 
Detaillierte Informationen zu den Wechselwirkungen enthält der Beipackzettel! 

Nicht eingenommen werden dürfen Metoclopramid-basierte Medikamente bei:

  • Stillzeit
  • Morbus Parkinson
  • Malariatherapie

Mehr Informationen dazu im Beipackzettel!

Beipackzettel von Metoclopramid 

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Beipackzettel bei der Apotheken Umschau

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