Phenprocoumon Wirkstoff Nebenwirkungen

Medikamente mit Wirkstoff Phenprocoumon

Marcumar

Medikament Tabeletten Bild

Der chemische Wirkstoff Phenprocoumon ist in Deutschland neben der Wirkstoff-Gruppe der Heparine der am häufigsten eingesetzte Arzneistoff zur plasmatischen Blutgerinnung. In erster Linie wird er z.B. in Form des Medikamentes Marcumar zur Prophylaxe und Behandlung von Thrombosen, Embolien und Herzinfarkten verschrieben.
Insbesondere ist Phenprocoumon auch für die Langzeitbehandlung eines Herzinfarktes geeignet: im Gegensatz zu Heparinen, die sehr schnell wirken kann man mit sehr kleinen Dosen Phenprocoumon eine lang anhaltende, gleichmäßige Wirkung erzielen. Auch nach dem Absetzen des Medikamentes hält die Wirkung noch einige Tage an.
Zur Wirkungsweise: Phenoprocoumon hemmt das Enzym in der Leber, das an der Bildung verschiedener Blutgerinnungsfaktoren beteiligt ist. So wird die Gerinnungsneigung des Blutes herab gesetzt und die Bildung von Blutgerinnseln verhindert.
Phenoprocoumon wird in Tablettenform verabreicht. Medikamente mit diesem Arzneistoff sind grundsätzlich verschreibungspflichtig.

Präparate mit Wirkstoff Metoprolol werden häufig bei folgenden Krankheiten verabreicht:

  • Langzeitbehandlung eines Herzinfarktes

Prophylaxe von

  • Thrombose
  • Embolien
  • Herzinfarktenlaxe von

Therapie von

  • Venenerkrankungen
  • Beckenvenenthrombosen
  • Thrombose
  • Embolien
  • Herzinfarkten

Nebenwirkungen

 

Medikament BildJeder Mensch spricht unterschiedlich auf Medikamente an. Während der Einnahme von Medikamenten auf der Basis von Phenprocoumon können, müssen aber keine Nebenwirkungen auftreten.
Nebenwirkungen lassen sich teilweise auch durch die fortlaufende Kontrolle und Anpassung der Dosis weitgehend einschränken.

Sehr häufige Nebenwirkungen sind

  • Nasenbluten
  • Blut im Urin
  • Zahnfleischbluten
  • Bluterguss nach Verletzungen

Häufige Nebenwirkungen sind

  • Leberentzündungen mit oder ohne Gelbsucht

Seltene Nebenwirkungen sind

  • Allergien
  • Haarausfall
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Nesselfieber
  • Juckreiz
  • Ekzeme
  • Blutungen an Organen
  • Allergische Hautreaktionen

 Wechselwirkungen

Im Folgenden die häufigsten möglichen Wechselwirkungen von Phenprocoumon.
Weitere Wechselwirkungen sind möglich - diese bitte der Packungsbeilage des jeweiligen Medikamentes entnehmen.

  • In der Wechselwirkung mit Sulfonharnstoffen (Behandlung von Diabetes) kann es zur einer Unterzuckerung kommen
  • Vitamin K1-haltige Lebensmittel (frisches Gemüse) können die Wirkung von Phenprocoumon schwächen
  • Alkoholaufnahme verstärkt bzw. schwächt bei regelmäßiger Einnahme die Wirkung von Phenprocoumon

Kontraindikationen

Medikamente auf der Basis des Wirkstoffes Phenprocoumon dürfen in relativ vielen Fällen nicht eingenommen werden, so zum Beispiel bei

  • gesteigerter Blutungsneigung,
  • fortgeschrittener Arteriosklerose
  • während der Schwangerschaft
  • neurochirurgischen Eingriffen
  • Thromobozytenmangel

Weitere Konraindikationen bitte der Packungsbeilage des jeweiligen Medikamentes entnehmen.

Beipackzettel von Phenprocoumon 

Beipackzettel bei Medikamente Nebenwirkungen  - weiter unten auch mit Phenprocoumon Erfahrungen

Beipackzettel bei der Apotheken Umschau

 Phenprocoumon bewerten

Ihr könnt auch Phenprocoumon bewerten, falls Ihr ein Medikament mit diesem Wirkstoff nehmt. 

http://community.med-nebenwirkungen.de/erfahrungsberichte/12-phenprocoumon