Levothyroxin-Natrium (L-Thyroxin) Wirkstoff Nebenwirkungen

Medikamente mit Wirkstoff L-Thyroxin

L-Thyroxin Henning®
Eferox®
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Der Arznei-Wirkstoff Levothyroxin-Natrium wird häufig auch kurz als „L-Thyroxin“ bezeichnet. Laut einem Artikel der Internet-Plattform „welt.de“ vom 13.08.2012 steht das L-Thyroxin auf Platz zwei der am häufigsten verschriebenen Wirkstoffe in Deutschland.


Bei diesem Arznei-Stoff handelt es sich um das in einem synthetischen Verfahren hergestellte Hormon Thyroxin, ein Pro-Hormon, das sonst unsere Schilddrüse produziert. Im Körper wird es in das biologisch aktivere Hormon „Triiodthyronin“ (T3) umgewandelt.

Die Schilddrüse sorgt für einen reibungslosen Energiestoffwechsel, steigert Wachstum, Entwicklung und Reifung. Ebenso stimuliert sie den Sauerstoffverbrauch der meisten Körperzellen. Neben dem Thyroxin produziert die Schilddrüse noch weitere Hormone. Besteht eine Unterfunktion oder Erkrankung der Schilddrüse oder  wurde die Schilddrüse operativ entfernt, müssen bestimmte Hormone wie das Thyroxin von außen zugefügt werden.
Die typische Symptome bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse sind dauerhafte Müdigkeit, Schwäche, depressive Verstimmungen. Gewichtszunahme oder erhöhte Bluttfettwerte.
Die Einnahme von L-Thyroxin steigert hauptsächlich den Energieumsatz im Körper, indem verschiedenste Stoffwechselwege gefördert werden. Dies wirkt sich z. B. positiv auf die Stimmung, den Antrieb und die Leistungsfähigkeit aus. 


L-Thyroxin wird häufig über einen langen Zeitraum oder dauerhaft eingenommen.


Extremer Jodmangel ist eine der häufigen Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Diesem kann durch die Aufnahme jodhaltiger Nahrungsmittel oder Jod-Tabletten vorgebeugt werden. 

Nebenwirkungen


Medikament BildBei einer sachgemäßen Anwendung von L-Thyroxin und einer regelmäßigen Kontrolle der Laborwerte sollten keine Nebenwirkungen zu erwarten sein.
Folgende, am häufigsten auftretende Nebenwirkungen, sind bei Einnahme von L-Thyroxin nicht auszuschließen:

  • Herzklopfen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzrasen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe
  • Hitzegefühl
  • Zittern
  • innere Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Durchfall
  • Heißhunger
  • Übergewicht


Die Einnahme eines Hormonpräparates kann im Körper vieles verändern. Jeder Mensch reagiert zudem unterschiedlich auf Medikamente.
Um das Risiko von Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten, ist bei der Einnahme eines Medikamentes mit dem Wirkstoff L-Thyroxin eine richtige Einstellung durch den Arzt besonders wichtig. Entscheidend ist zudem, dass der Körper sich auf den Wirkstoff bzw. auf das Medikament „einspielen“ kann. Dazu wird die Aufnahme des Wirkstoffes Levothyroxin anfangs meist „einschleichend“ dosiert und nach und nach gesteigert. Durch eine zu schnelle Substitution mit L-Thyroxin reagiert der Körper unter Umständen mit Nebenwirkungen: es treten Symptome auf, wie sie bei einer Überfunktion der Schilddrüse vorkommen.


Wenn sich Nebenwirkungen zeigen und die verordnete Dosis nicht vertragen wird oder eine Überdosierung vorliegt, sollte in jedem Fall ein Arzt die Dosis kontrollieren und ggf. neu einstellen. Meist wird die Medikamenteneinnahme dann unterbrochen und anschließend vorsichtig wieder aufgenommen oder die Tagesdosis reduziert.


Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeit gegen L-Thyroxin oder einen Bestandteil des Medikamentes kann es zu allergischen Reaktion im Bereich der Atemwege oder an der Haut kommen. Informieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt oder Apotheker.


L-Thyroxin ist verschreibungspflichtig.

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