Behandlungen: Nebenwirkungen und Warnzeichen
Hier finden Sie zehn Behandlungen, von der Eiseninfusion bis zur Strahlentherapie, nach Anlass geordnet. Bei Behandlungen mit Arzneimitteln nennt jede Seite die Nebenwirkungen laut Fach- und Gebrauchsinformation der verwendeten Präparate. Bei Verfahren wie Bestrahlung oder Narkose stehen die Angaben von Behörden, Leitlinien und Patienteninformationen, jeweils mit Quelle. Jede Seite sagt außerdem, bei welchen Warnzeichen Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen. Wie Ihre Behandlung abläuft, legt Ihr Behandlungsteam fest.

Viele Behandlungen bekommen Sie nicht als Tablette aus der Apotheke, sondern in der Praxis oder Klinik: eine Infusion, eine Narkose, ein Kontrastmittel vor dem CT oder eine Bestrahlung. Andere wenden Sie nach einer Einweisung selbst an, etwa eine Thrombosespritze. Die Seiten erklären, welche Nebenwirkungen die Quellen nennen und woran Sie Warnzeichen erkennen.
Alle Behandlungen nach Anlass
Die Übersicht ordnet jede Behandlung einem Anlass zu. Seiten, die noch nicht erschienen sind, stehen ohne Link in der Liste und kommen nach und nach hinzu.
Krebsbehandlung und Strahlung
Behandlungen bei Krebs und Behandlungen mit Strahlung.
Haarausfall, Übelkeit, Infekte und Müdigkeit gehören zu den möglichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie.
Müdigkeit und Hautreizungen im Bestrahlungsfeld gehören zu den möglichen Nebenwirkungen einer Strahlentherapie.
Schilddrüsenunterfunktion und Speicheldrüsenentzündung zählen zu den Nebenwirkungen einer Radiojodtherapie.
Untersuchungen und Eingriffe
Mittel, die bei Untersuchungen und Operationen gegeben werden.
Kontrastmittel für CT und MRT können je nach Präparat Übelkeit, Kopfschmerzen oder ein Hitzegefühl auslösen.
Direkt nach Operationen gehören Benommenheit, Übelkeit und Kreislaufprobleme laut IQWiG zu den häufigsten Nebenwirkungen.
Abführlösung vor der Darmspiegelung
Laut Packungsbeilage sind Übelkeit und Erbrechen bei Plenvu häufig, bei Endofalk Classic ist Übelkeit sehr häufig.
Infusionen, Spritzen und Hormone
Arzneimittel als Infusion, Spritze, Spirale oder Hormonbehandlung.
Eine Eiseninfusion kann je nach Präparat Übelkeit, Kopfschmerzen und Reaktionen an der Einstichstelle auslösen.
Thrombosespritzen mit Heparin können Blutungen und Blutergüsse an der Einstichstelle auslösen.
Veränderte Blutungen, Kopf- und Bauchschmerzen sind laut Beipackzettel bei Jaydess, Kyleena und Mirena sehr häufig.
Eine Hormonersatztherapie kann je nach Präparat Kopfschmerzen, Brustschmerzen und Blutungen auslösen.
Was auf jeder Behandlungsseite steht
- Worum es geht: wozu die Behandlung dient und wie sie abläuft, so beschreibend wie die Quelle, ohne Dosen oder Behandlungspläne.
- Nebenwirkungen: bei Arzneimitteln Tabellen je Präparat von "sehr häufig" bis "sehr selten", bei Verfahren die Angaben der Quellen mit Zuschreibung.
- Was Sie tun können: was die Quellen für den Alltag während und nach der Behandlung nennen.
- Gegenanzeigen, Schwangerschaft und Stillzeit: wer die Behandlung nicht oder nur mit Vorsicht bekommen sollte.
- Sicherheitsinformationen: Rote-Hand-Briefe und Mitteilungen der Behörden mit Datum, wenn sie die Behandlung betreffen.
- Warnzeichen und Meldeweg: wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen und wie Sie einen Verdacht auf eine Nebenwirkung melden.
- Quellen: Fach- und Gebrauchsinformationen, Behörden, Leitlinien und Gesetze mit Stand und Abrufdatum.
Worauf die Seiten beruhen
Bei Behandlungen mit Arzneimitteln stammen die Häufigkeiten aus der Fach- und Gebrauchsinformation genau des genannten Präparats. Hat ein Wirkstoff schon einen Steckbrief auf dieser Website, steht auf der Behandlungsseite eine Kurzfassung mit Link. Für Verfahren wie Strahlentherapie oder Narkose gibt es keine Fachinformation; dort stehen die Angaben von Behörden wie dem Bundesamt für Strahlenschutz, von Leitlinien, dem IQWiG und dem Krebsinformationsdienst, jeweils mit ihrer Quelle.
Dosierungen, Bestrahlungsdosen, Zyklen und Behandlungspläne stehen nicht auf den Seiten. Wie Ihre Behandlung abläuft, legt Ihr Behandlungsteam fest; Fragen dazu klären Sie mit ihm, zum Beispiel im Aufklärungsgespräch. Jede Seite hat ein zweiter Bearbeiter an allen Quellen geprüft, bevor sie erschienen ist.
Verdacht auf eine Nebenwirkung melden
Einen Verdacht auf eine Nebenwirkung eines Arzneimittels können Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mitteilen oder selbst melden, über nebenwirkungen.bund.de, das gemeinsame Meldeportal von BfArM und Paul-Ehrlich-Institut. Notieren Sie dazu den Namen des Präparats. Wie eine Meldung abläuft, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Weitere Seiten
Was vor einem Eingriff mit Ihren Medikamenten zu beachten ist, erklären die Ratgeber Medikamente vor einer Operation und Medikamente vor Untersuchungen. Die Erkrankungen, um die es geht, beschreiben die Seiten unter Krankheiten, einzelne Wirkstoffe die Seiten unter Medikamente. Was Angaben wie "häufig" oder "selten" bedeuten, zeigt der Häufigkeits-Übersetzer.
Häufige Fragen
Warum stehen bei der Strahlentherapie keine Häufigkeiten wie "häufig" oder "selten"?
Häufigkeitsklassen gibt es in der Fach- und Gebrauchsinformation eines Arzneimittels. Für Verfahren wie Bestrahlung oder Narkose gibt es keine solche Information. Die Seiten nennen dort, was Behörden, Leitlinien und Patienteninformationen beschreiben, und schreiben jede Angabe ihrer Quelle zu.
Muss ich vor einer Behandlung meine Medikamente absetzen?
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Was vor einer Operation oder Untersuchung zu beachten ist, erklären die Ratgeber Medikamente vor einer Operation und Medikamente vor Untersuchungen.
Ersetzen die Seiten das Gespräch mit dem Behandlungsteam?
Nein. Ob eine Behandlung für Sie infrage kommt und wie sie abläuft, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Seiten helfen, das Gespräch vorzubereiten und Beschwerden während und nach der Behandlung einzuordnen.
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