BehandlungenBehandlung
Hormonersatztherapie: Nebenwirkungen
Sehr häufig, also bei mindestens 1 von 10 Behandelten, sind laut Fachinformation von Femoston Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste; häufig sind unter anderem Kopfschmerzen bei Lenzetto, Utrogest und Duphaston, Brustschmerzen bei Lenzetto und Duphaston und Blutungsveränderungen bei Lenzetto, Utrogest, Duphaston und Femoston. Eine im ganzen Körper wirkende Hormonersatztherapie mit Östrogen allein oder mit Östrogen und Gestagen ist laut Fachinformation mit einem 1,3- bis 3-fach erhöhten Risiko für Blutgerinnsel in den Venen, einem bis zu 1,5-fach erhöhten Risiko für einen ischämischen Schlaganfall und einem von der Dauer abhängigen höheren Brustkrebsrisiko verbunden. Bei Zeichen eines Blutgerinnsels wie einer schmerzhaften Schwellung und Rötung der Beine, plötzlichen Brustschmerzen oder Atemnot müssen Sie laut Packungsbeilage von Lenzetto die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen; einen Verdacht auf eine Nebenwirkung können Sie auch direkt dem BfArM melden.

Welche Nebenwirkungen eine Hormonersatztherapie haben kann, hängt vom Präparat ab. Sehr häufig, also bei mindestens 1 von 10 Behandelten, sind laut Fachinformation von Femoston Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste; häufig, also bei bis zu 1 von 10, sind unter anderem Kopfschmerzen bei Lenzetto, Utrogest und Duphaston, Brustschmerzen bei Lenzetto und Duphaston und Blutungsveränderungen bei Lenzetto, Utrogest, Duphaston und Femoston [1, 2, 3, 5, 6, 7]. Eine im ganzen Körper wirkende Behandlung ist laut Fachinformation mit höheren Risiken für Blutgerinnsel in den Venen, Schlaganfall und Brustkrebs verbunden [1, 3]. Bei Zeichen eines Blutgerinnsels wie einer schmerzhaften Schwellung und Rötung der Beine, plötzlichen Brustschmerzen oder Atemnot müssen Sie laut Packungsbeilage von Lenzetto die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen [2]. Um die Beschwerden geht es auf der Seite Wechseljahre, um Wirkprinzip, Wirkstoffe und Absetzen auf der Seite Hormonersatztherapie (Wirkstoffe); weitere Behandlungen finden Sie unter Behandlungen.
Was bei der Hormonersatztherapie passiert
Frauen nach den Wechseljahren bekommen bei einer Hormonersatztherapie ein Östrogen; es ersetzt laut Fachinformation von Lenzetto die verlorene Östrogenbildung und mindert die damit verbundenen Beschwerden [1]. Zugelassen sind Lenzetto und Femoston bei Beschwerden durch Östrogenmangel, wenn die letzte Monatsblutung mindestens 6 Monate zurückliegt, Lenzetto auch nach einer operativ herbeigeführten Menopause; Liviella mit dem Wirkstoff Tibolon, wenn die Menopause mehr als ein Jahr zurückliegt [1, 3, 4].
Bei Frauen mit Gebärmutter erhöht eine längerfristige Behandlung nur mit Östrogen laut Fachinformation das Risiko für eine Verdickung und für Krebs der Gebärmutterschleimhaut; ein zusätzliches Gestagen wie Progesteron (Utrogest) oder Dydrogesteron (Duphaston), in einem Teil jedes Zyklus oder durchgehend gegeben, gleicht dieses Risiko laut den Fachinformationen von Lenzetto und Duphaston aus; Progesteron senkt laut Fachinformation von Utrogest das Risiko einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut deutlich [1, 5, 7]. Für Lenzetto ist laut Fachinformation nicht untersucht, wie sicher die Gebärmutterschleimhaut bei zusätzlicher Gabe eines Gestagens ist [1]. Femoston enthält beides in einer Packung: Tabletten nur mit Estradiol und Tabletten mit Estradiol und Dydrogesteron [3]. Frauen ohne Gebärmutter wird laut Fachinformation von Lenzetto kein zusätzliches Gestagen empfohlen, sofern keine Endometriose bekannt ist; bei Liviella sollte laut Fachinformation kein zusätzliches Gestagen gegeben werden [1, 4]. Die Estriol-Creme OeKolp wird in die Scheide eingeführt oder außen im Genitalbereich aufgetragen und ist für örtliche Beschwerden durch Östrogenmangel zugelassen, etwa Juckreiz, Brennen, trockene Scheide oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr [8, 9].
Begonnen werden sollte eine Hormonersatztherapie laut Fachinformation nur bei Beschwerden nach den Wechseljahren, die die Lebensqualität beeinträchtigen; Nutzen und Risiken sollten mindestens jährlich sorgfältig abgewogen werden [1, 3, 4, 8]. Laut Fachinformation von Lenzetto sollte die niedrigste noch wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet werden [1]. Vor Beginn ist laut Fachinformation eine vollständige Eigen- und Familienanamnese zu erheben, an der sich die körperliche Untersuchung einschließlich Unterleib und Brust orientieren sollte; während der Behandlung werden regelmäßige Kontrollen empfohlen, die sich nach der Risikosituation der Frau richten [1, 3, 4].
Präparate in Deutschland
Je Wirkstoff bzw. Kombination ist ein Präparat berücksichtigt, ohne Wertung nach der Anwendung geordnet. Vier Präparate haben eine Wirkstoffseite mit allen Nebenwirkungen, für sie steht hier eine Kurzfassung. Alle sechs sind verschreibungspflichtig [1, 3, 4, 5, 7, 8].
| Präparat | Wirkstoff | Form und Anwendung | Zulassungsinhaber | Grundlage |
|---|---|---|---|---|
| Lenzetto | Estradiol | Spray auf die Haut, wirkt im ganzen Körper; mit oder ohne Gebärmutter, mit Gebärmutter zusammen mit einem Gestagen | Gedeon Richter Plc. | Fachinformation und Packungsbeilage, Stand 07/2026 [1, 2] |
| Femoston 1 mg/10 mg | Estradiol und Dydrogesteron | Filmtabletten, Östrogen durchgehend mit Gestagen in einem Teil des Zyklus (kontinuierlich sequenziell) | Theramex Ireland Limited | Fachinformation, Stand 10/2025 [3] |
| Liviella | Tibolon | Tabletten, wirken im ganzen Körper; ohne zusätzliches Gestagen | Organon Healthcare GmbH | Fachinformation und Packungsbeilage, Stand 03/2024 [4, 16] |
| Utrogest 100 mg | Progesteron | Weichkapseln zum Einnehmen; Zusatz zu einem Östrogen bei Frauen mit Gebärmutter | Besins Healthcare Germany GmbH | Fachinformation und Packungsbeilage, Stand 01/2023 [5, 6] |
| Duphaston | Dydrogesteron | Filmtabletten; Ergänzung einer Östrogenbehandlung bei Frauen mit Gebärmutter | Theramex Ireland Limited | Fachinformation, Stand 09/2025 [7] |
| OeKolp-Creme | Estriol | Vaginalcreme, örtliche Behandlung | Besins Healthcare Germany GmbH | Fachinformation und Packungsbeilage, Stand 05/2024 [8, 9] |
Maßgeblich ist die Packungsbeilage des Präparats, mit dem Sie behandelt werden.
Nebenwirkungen laut Fachinformation
Lenzetto (Estradiol, Spray auf die Haut)
Sehr häufige Nebenwirkungen nennt die Packungsbeilage nicht. Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten: Kopfschmerzen; Unterleibsschmerzen, Übelkeit; Ausschlag, Juckreiz; unregelmäßige Blutungen aus der Gebärmutter oder der Scheide, auch Schmierblutungen; schmerzempfindliche Brust, Brustschmerzen; Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme [1, 2].
Schwere Nebenwirkungen und Warnzeichen laut Packungsbeilage: Bei plötzlichen Brustschmerzen, Atemnot oder einer schmerzhaften Schwellung und Rötung der Beine als möglichen Zeichen eines Blutgerinnsels, bei Gelbsucht, bei Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden oder Nesselsucht mit Atemproblemen, bei einer deutlichen Erhöhung des Blutdrucks und bei erstmals auftretenden migräneartigen Kopfschmerzen müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Bei in einen Arm oder den Hals ausstrahlenden Brustschmerzen, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel- und Schwächegefühl, unklaren migräneartigen Kopfschmerzen, Veränderungen der Brust, schmerzhaften Monatsblutungen und unerwarteten Blutungen nach längerer Anwendung benötigen Sie unverzüglich medizinische Betreuung [2].
Diese Häufigkeiten gelten nur für Lenzetto (Spray auf die Haut). Alle Nebenwirkungen mit Häufigkeit laut Packungsbeilage von Lenzetto stehen auf der Seite Estradiol.
Femoston 1 mg/10 mg (Estradiol und Dydrogesteron, Tabletten)
| Häufigkeit | Nebenwirkungen |
|---|---|
| Sehr häufig | Kopfschmerzen; Bauchschmerzen (abdominale Schmerzen); Rückenschmerzen; Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste [3] |
| Häufig | Pilzinfektion der Scheide (vaginale Candidiasis); Depression, Nervosität; Migräne, Schwindel; Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen einschließlich Blähungen; allergische Hautreaktionen (zum Beispiel Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz); Blutungsveränderungen (einschließlich Schmierblutungen nach den Wechseljahren, Zwischenblutungen, starke, seltene oder ausbleibende Blutungen, unregelmäßige Blutungen, schmerzhafte Monatsblutungen), Unterleibsschmerzen, Veränderung der Absonderung aus dem Gebärmutterhals; körperliche Schwäche (Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Unwohlsein), Schwellungen an Armen oder Beinen (periphere Ödeme); Gewichtszunahme [3] |
| Gelegentlich | Blasenentzündungsähnliche Beschwerden; Vergrößerung von Myomen (Leiomyomen); Überempfindlichkeit; Beeinflussung der Libido; Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie), hoher Blutdruck, Durchblutungsbeschwerden in Armen oder Beinen, Krampfadern (Varikose); Verdauungsstörung (Dyspepsie); Störung der Leberfunktion, manchmal mit Gelbsucht, Schwäche oder Unwohlsein und Bauchschmerzen, Erkrankung der Gallenblase; Vergrößerung der Brüste, prämenstruelles Syndrom; Gewichtsabnahme [3] |
| Selten | Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie); Hirnhauttumor (Meningeom); stärkere Wölbung der Hornhaut des Auges, Unverträglichkeit von Kontaktlinsen; Herzinfarkt; Schlaganfall; Schwellung von Haut und Schleimhaut (Angioödem), Hauteinblutungen (vaskuläre Purpura), schmerzhafte rote Hautknoten (Erythema nodosum), Pigmentflecken (Chloasma oder Melasma), die nach dem Absetzen bestehen bleiben können; Beinkrämpfe. Laut Fußnote der Fachinformation sind unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die durch das spontane Meldesystem berichtet, aber nicht in den klinischen Prüfungen beobachtet wurden, mit der Häufigkeit selten angegeben (in der Fachinformation markiert: hämolytische Anämie, Meningeom, Hornhautwölbung, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Schlaganfall, Erythema nodosum, Chloasma oder Melasma, Beinkrämpfe) [3] |
| Ohne Häufigkeitsangabe | Im Zusammenhang mit einer kombinierten Behandlung aus Östrogen und Gestagen berichtet: östrogenabhängige gutartige und bösartige Neubildungen (zum Beispiel Krebs der Gebärmutterschleimhaut, Eierstockkrebs); Vergrößerung gestagenabhängiger Neubildungen (zum Beispiel Meningeom); systemischer Lupus erythematodes; erhöhte Triglyzeride im Blut (Hypertriglyceridämie); wahrscheinliche Demenz; Chorea; Verschlechterung einer Epilepsie; Gefäßverschlüsse in den Arterien (arterielle Thromboembolien); Entzündung der Bauchspeicheldrüse bei Frauen mit vorbestehender Hypertriglyceridämie; Erythema multiforme; Harninkontinenz; fibrozystische Brustveränderungen, Veränderung der Portioerosion; Verschlechterung einer Porphyrie; Anstieg der Gesamt-Schilddrüsenhormone [3] |
Diese Häufigkeiten gelten nur für Femoston 1 mg/10 mg (Tabletten).
Liviella (Tibolon, Tabletten)
| Häufigkeit | Nebenwirkungen |
|---|---|
| Häufig | Unterbauchschmerzen; abnormes Haarwachstum; Scheidenausfluss, Zunahme der Dicke der Gebärmutterschleimhaut, Blutung nach den Wechseljahren, Brustspannen, Juckreiz im Genitalbereich, Pilzinfektion der Scheide (vaginale Candidiasis), Blutung aus der Scheide, Beckenschmerzen, Zellveränderungen am Gebärmutterhals (zervikale Dysplasie), Ausfluss aus dem Genitalbereich, Entzündung von Scheide und äußerem Genital (Vulvovaginitis); Gewichtszunahme, auffälliger Abstrich vom Gebärmutterhals [4] |
| Gelegentlich | Wassereinlagerung (Ödem); Bauchbeschwerden; Akne; Brustschmerzen, Pilzinfektion, Pilzinfektion der Scheide, Brustwarzenschmerzen [4] |
| Selten | Juckreiz (Pruritus) [4] |
| Ohne Häufigkeitsangabe | Nach dem Inverkehrbringen beobachtet: Schwindel, Hautausschlag, seborrhoische Dermatitis, Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen einschließlich unscharfen Sehens, Depressionen, Muskel- und Gelenkschmerzen, veränderte Leberwerte. In Verbindung mit einer Behandlung mit Östrogen oder mit Östrogen und Gestagen berichtet: Erkrankung der Gallenblase; Chloasma, Erythema multiforme, Erythema nodosum, vaskuläre Purpura; wahrscheinliche Demenz bei Frauen über 65 Jahre [4] |
Diese Häufigkeiten gelten nur für Liviella (Tabletten). Die Tabelle der Fachinformation zeigt Nebenwirkungen, die in Studien statistisch signifikant häufiger unter Liviella als unter Placebo auftraten. Zum auffälligen Abstrich sagt die Fußnote, dass es sich in der Mehrzahl der Fälle um gutartige Veränderungen handelt und Gebärmutterhalskrebs unter Liviella nicht häufiger war als unter Placebo; Ödem, Bauchbeschwerden und Juckreiz stammen aus Anwendungsbeobachtungen, ihre Häufigkeit wurde anhand klinischer Studien geschätzt [4].
Utrogest 100 mg (Progesteron, Kapseln zum Einnehmen)
Sehr häufige Nebenwirkungen nennt die Packungsbeilage nicht. Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten: Kopfschmerzen; Änderungen der Monatsblutung, Ausbleiben der Monatsblutung oder Blutungen zu anderen Zeiten als die Entzugsblutung (unregelmäßige Menstruation, Amenorrhoe, Metrorrhagie) [5, 6].
Schwere Nebenwirkungen und Warnzeichen laut Packungsbeilage: Bei einem Schlaganfall, Blutgerinnseln oder Blutungen im Gehirn, einem Blutgerinnsel in einer Vene, plötzlich auftretenden schweren Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Gelbsucht brechen Sie die Einnahme sofort ab. Halten unerwartete Blutungen oder Schmierblutungen länger an oder treten sie am Ende oder nach der Behandlungsperiode auf, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen [6].
Diese Häufigkeiten gelten nur für Utrogest 100 mg (Kapseln zum Einnehmen). Alle Nebenwirkungen mit Häufigkeit laut Packungsbeilage von Utrogest stehen auf der Seite Progesteron.
Duphaston (Dydrogesteron, Tabletten)
Sehr häufige Nebenwirkungen nennt die Fachinformation nicht. Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten in klinischen Studien zu Anwendungsgebieten ohne Östrogen: Kopfschmerzen, Migräne; Übelkeit; Blutungsstörungen, darunter Zwischenblutungen, starke Monatsblutungen, seltene oder ausbleibende Blutungen, schmerzhafte Monatsblutungen und unregelmäßige Menstruationsblutungen; Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste [7].
Schwere Nebenwirkungen und Warnzeichen laut Fachinformation: Migräneartige oder ungewohnt starke Kopfschmerzen und akute Sehstörungen sind Gründe für einen sofortigen Therapieabbruch. Bei möglichen Zeichen eines Blutgerinnsels, insbesondere einer schmerzhaften Schwellung eines Beins, plötzlichen Schmerzen im Brustkorb oder Atemnot, müssen Patientinnen sofort Kontakt mit einem Arzt aufnehmen. Im Zusammenhang mit Dydrogesteron wurde über Meningeome berichtet [7].
Diese Häufigkeiten gelten nur für Duphaston (Tabletten). Alle Nebenwirkungen mit Häufigkeit laut Fachinformation von Duphaston stehen auf der Seite Dydrogesteron.
OeKolp-Creme (Estriol, Vaginalcreme)
Sehr häufige oder häufige Nebenwirkungen nennt die Fachinformation nicht. Gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten: Erhöhung des Blutdrucks; Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden; Schmerzen und Spannungsgefühle in der Brust während der ersten Wochen; Schmierblutungen; Reizungen der Scheide mit Hitzegefühl, Juckreiz, Brennen und Rötungen; vermehrter Ausfluss; Ödeme mit vorübergehender Gewichtszunahme [8, 9].
Schwere Nebenwirkungen und Warnzeichen laut Packungsbeilage: Bei Gelbsucht, Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden oder Hautausschlag zusammen mit Atembeschwerden, einer deutlichen Erhöhung des Blutdrucks, erstmals auftretenden migräneartigen Kopfschmerzen, einer Schwangerschaft oder Zeichen eines Blutgerinnsels wie einer schmerzhaften Schwellung und Rötung der Beine, plötzlichen Brustschmerzen oder Atemnot müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen [9].
Diese Häufigkeiten gelten nur für OeKolp-Creme (Vaginalcreme). Alle Nebenwirkungen mit Häufigkeit laut Packungsbeilage von OeKolp-Creme stehen auf der Seite Estriol.
Jede Häufigkeit gilt nur für das Präparat, bei dem sie steht. Sie sagt nicht, welches Präparat für Sie besser verträglich ist. Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Präparat sie verursacht hat.
Laut den Packungsbeilagen heißt häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen, gelegentlich: bis zu 1 von 100, selten: bis zu 1 von 1.000 [2, 6]. Die Fachinformationen geben die Klassen als Anteile an; sehr häufig heißt dort mindestens 1 von 10 [3]. Umrechnen können Sie mit dem Werkzeug Häufigkeit übersetzen.
Mehr zu Kopfschmerzen, Brustspannen, Zyklusstörungen, Übelkeit, Gewichtszunahme und Depression als Nebenwirkung von Medikamenten; die Tabellen dort zeigen nur Wirkstoffe mit eigenem Steckbrief.
Seltene und schwere Nebenwirkungen
Blutgerinnsel: Eine Hormonersatztherapie ist laut Fachinformation mit einem 1,3- bis 3-fach erhöhten Risiko für Blutgerinnsel in den Venen verbunden, also für tiefe Venenthrombosen oder Lungenembolien; im ersten Behandlungsjahr ist ein solches Ereignis wahrscheinlicher als später [1, 3, 4]. Als allgemein anerkannte Risikofaktoren nennen die Fachinformationen unter anderem die Anwendung von Östrogenen, höheres Alter, größere Operationen, längere Ruhigstellung, Übergewicht mit einem BMI über 30, Schwangerschaft und Wochenbett, Lupus erythematodes und Krebs [1, 3, 4]. Ist nach einer geplanten Operation eine längere Ruhigstellung zu erwarten, wird laut Fachinformation empfohlen, die Behandlung vorher auszusetzen; mehr im Ratgeber Medikamente vor der OP [1]. In einer Studie auf der Basis einer britischen Datenbank, in der ein kleiner Anteil der Frauen Tibolon anwendete, war das Risiko unter Tibolon laut Fachinformation niedriger als unter herkömmlichen Präparaten; ein gering höheres Risiko als ohne Behandlung kann nicht ausgeschlossen werden [4]. Mehr unter Thromboserisiko und Thrombose.
Schlaganfall und Herz: Östrogen mit Gestagen und Östrogen allein sind laut Fachinformation mit einem bis zu 1,5-fach erhöhten Risiko für einen ischämischen Schlaganfall verbunden; das Risiko für einen Schlaganfall durch eine Hirnblutung ist nicht erhöht. Weil das Grundrisiko stark vom Alter abhängt, nimmt das Gesamtrisiko mit dem Alter zu [1, 3]. Tibolon erhöht laut Fachinformation das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall vom ersten Behandlungsjahr an; bei Frauen über 60 Jahre sollte vor der Verordnung auch das Schlaganfallrisiko berücksichtigt werden [4]. Aus randomisierten Studien gibt es laut Fachinformation keine Hinweise, dass eine Hormonersatztherapie vor einem Herzinfarkt schützt; unter Östrogen mit Gestagen ist das relative Risiko einer koronaren Herzkrankheit geringfügig erhöht [1, 3].
Brustkrebs: Es gibt laut Fachinformation Belege für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Frauen, die Östrogen mit Gestagen oder Östrogen allein erhalten; es hängt von der Dauer ab und zeigt sich bei der Kombination nach etwa 3 (1 bis 4) Jahren [1, 3]. Für Liviella zeigte eine Metaanalyse laut Fachinformation ein erheblich erhöhtes Risiko, das sich innerhalb von 3 Jahren zeigte und mit der Dauer zunahm; Liviella erhöhte in einer Studie das Risiko, dass ein Brustkrebs wiederkehrt [4]. Eine Hormonersatztherapie, vor allem die Kombination, führt laut Fachinformation zu einer höheren Brustdichte in der Mammographie, was die Diagnostik erschweren kann [1, 3].
Gebärmutter und Eierstöcke: Durchbruch- und Schmierblutungen können in den ersten Monaten auftreten; treten sie später auf oder halten sie nach dem Ende der Behandlung an, muss laut Fachinformation die Ursache ermittelt werden, unter Umständen mit einer Gewebeprobe [1, 3, 7]. Frauen unter Liviella sollte laut Fachinformation geraten werden, sich an ihren Arzt zu wenden, wenn Blutungen nach 6 Monaten Behandlung noch oder erstmals auftreten oder nach dem Ende anhalten; Beobachtungsstudien zeigen bei Liviella ein erhöhtes Risiko für die Diagnose von Krebs der Gebärmutterschleimhaut [4]. Für Eierstockkrebs, der viel seltener ist als Brustkrebs, lassen Daten einer großen Metaanalyse laut Fachinformation auf ein leicht erhöhtes Risiko schließen, das nach dem Ende der Behandlung mit der Zeit abnimmt [1, 3].
Meningeom: Im Zusammenhang mit Dydrogesteron (Duphaston) bzw. Estradiol und Dydrogesteron (Femoston) wurde laut Fachinformation über Hirnhauttumoren (Meningeome) berichtet; Patientinnen sollten auf Anzeichen überwacht werden; wird ein Meningeom festgestellt, müssen die Behandlungen abgebrochen werden, danach wurde ein Schrumpfen des Tumors beobachtet [3, 7].
Weitere Risiken: Unter einer Hormonersatztherapie verbessern sich die geistigen Fähigkeiten laut Fachinformation nicht; bei Frauen, die bei Beginn älter als 65 Jahre waren, gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für eine wahrscheinliche Demenz [1, 4]. Bei einem teilweisen oder vollständigen Sehverlust oder wenn plötzlich ein Hervortreten des Augapfels, Doppeltsehen oder Migräne einsetzen, muss Lenzetto laut Fachinformation bis zur genaueren Untersuchung sofort abgesetzt werden [1].
Risiken im Verlauf und Kontrollen
Die Fachinformationen nennen in Abschnitt 4.8 Abschätzungen, wie viele zusätzliche Erkrankungen je 1.000 Frauen auftraten. Sie beruhen unter anderem auf der WHI-Studie, die konjugierte Östrogene (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) untersuchte, und auf großen Metaanalysen [1, 3, 4]. Die Zahl zusätzlicher Brustkrebsfälle ändert sich laut Fachinformation mit der Häufigkeit von Brustkrebs im jeweiligen EU-Land [1, 3].
| Risiko und Behandlung | Studie, Alter, Zeitraum | Fälle ohne Behandlung | Zusätzliche Fälle mit Behandlung |
|---|---|---|---|
| Brustkrebs, Östrogen allein | Metaanalyse, Beginn mit 50 Jahren, BMI 27, 5 Jahre | 13,3 je 1.000 (50 bis 54 Jahre) | 2,7 je 1.000 [1, 3] |
| Brustkrebs, Östrogen und Gestagen | Metaanalyse, Beginn mit 50 Jahren, BMI 27, 5 Jahre | 13,3 je 1.000 (50 bis 54 Jahre) | 8,0 je 1.000 [1, 3] |
| Brustkrebs, Östrogen allein | Metaanalyse, Beginn mit 50 Jahren, BMI 27, 10 Jahre | 26,6 je 1.000 (50 bis 59 Jahre) | 7,1 je 1.000 [1, 3] |
| Brustkrebs, Östrogen und Gestagen | Metaanalyse, Beginn mit 50 Jahren, BMI 27, 10 Jahre | 26,6 je 1.000 (50 bis 59 Jahre) | 20,8 je 1.000 [1, 3] |
| Brustkrebs, Östrogen allein (CEE) | WHI-Studie (USA) bei Frauen ohne Gebärmutter, 50 bis 79 Jahre, 5 Jahre | 21 je 1.000 | minus 4 je 1.000 (95-%-Konfidenzintervall minus 6 bis 0), kein erhöhtes Risiko [1, 3] |
| Brustkrebs, Östrogen und Gestagen (CEE und MPA) | WHI-Studie (USA), 50 bis 79 Jahre, 5 Jahre | 17 je 1.000 | plus 4 je 1.000 (0 bis 9) [1, 3] |
| Brustkrebs, Tibolon | Million Women Study, 50 bis 65 Jahre, 5 Jahre | 9 bis 12 je 1.000 | 3 je 1.000 (0 bis 6) [4] |
| Blutgerinnsel in den Venen, Östrogen allein zum Einnehmen | WHI-Studie bei Frauen ohne Gebärmutter, 50 bis 59 Jahre, 5 Jahre | 7 je 1.000 | 1 je 1.000 (minus 3 bis 10) [1, 3] |
| Blutgerinnsel in den Venen, Östrogen und Gestagen zum Einnehmen | WHI-Studie, 50 bis 59 Jahre, 5 Jahre | 4 je 1.000 | 5 je 1.000 (1 bis 13) [1, 3] |
| Schlaganfall, Östrogen allein oder mit Gestagen | Kombinierte WHI-Studien, 50 bis 59 Jahre, 5 Jahre (ohne Unterscheidung nach Art des Schlaganfalls) | 8 je 1.000 | 3 je 1.000 (1 bis 5) [1, 3] |
| Schlaganfall, Tibolon | Liviella über 5 Jahre, 50 bis 59 Jahre | etwa 3 je 1.000 | etwa 4 je 1.000 [4] |
| Schlaganfall, Tibolon | Liviella über 5 Jahre, 60 bis 69 Jahre | etwa 11 je 1.000 | etwa 13 je 1.000 [4] |
| Krebs der Gebärmutterschleimhaut, Östrogen allein bei Frauen mit Gebärmutter | Epidemiologische Studien, 50 bis 65 Jahre, je nach Dauer und Dosis | etwa 5 von 1.000 | 5 bis 55 je 1.000 [1, 3] |
| Krebs der Gebärmutterschleimhaut, Tibolon | LIFT-Studie, Durchschnittsalter 68 Jahre, 2,9 Jahre | keine Diagnose unter Placebo | 0,8 je 1.000 Frauen, die Liviella ein Jahr lang einnahmen [4] |
| Eierstockkrebs | Metaanalyse, 50 bis 54 Jahre, 5 Jahre | etwa 2 je 2.000 | 1 je 2.000 [1, 3] |
| Eierstockkrebs, Tibolon | Million Women Study, 5 Jahre | ohne Angabe | 1 je 2.500 [4] |
Durch die Zugabe eines Gestagens über eine in der Fachinformation festgelegte Mindestzahl von Tagen je Zyklus kann das höhere Risiko für Krebs der Gebärmutterschleimhaut laut Fachinformation vermieden werden; nach 5 Jahren einer kombinierten Behandlung war es in der Million Women Study nicht erhöht [1, 3]. Nach dem Ende der Behandlung nimmt das zusätzliche Brustkrebsrisiko mit der Zeit ab; wurde die Hormonersatztherapie länger als 5 Jahre angewendet, kann es 10 Jahre oder länger bestehen; für Tibolon liegen dazu keine Daten vor, ein ähnliches Muster kann laut Fachinformation nicht ausgeschlossen werden [1, 4].
Laut Fachinformation sollten Frauen darüber aufgeklärt werden, welche Veränderungen der Brüste sie dem Arzt mitteilen müssen; Untersuchungen einschließlich Mammographie richten sich nach der üblichen Vorsorgepraxis und den Notwendigkeiten der einzelnen Frau [1, 3, 4]. Nach Beginn der Behandlung sollten Sie laut Packungsbeilage von OeKolp-Creme Ihren Arzt mindestens einmal im Jahr zu Kontrolluntersuchungen aufsuchen und Nutzen und Risiken einer Fortführung besprechen [9].
Was Sie tun können

Vor dem Beginn: Sprechen Sie laut Packungsbeilage von Lenzetto vorher mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter anderem Myome, eine Endometriose, ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, Brustkrebs bei Mutter, Schwester oder Großmutter, Bluthochdruck, eine Lebererkrankung, Diabetes, Gallensteine, Migräne, Lupus erythematodes, Epilepsie, Asthma, Otosklerose oder sehr hohe Blutfettwerte haben oder hatten; dann sollten Sie häufiger zu Kontrollen gehen [2]. Utrogest enthält Phospholipide aus Soja und darf laut Fachinformation bei einer Allergie gegen Soja oder Erdnuss nicht angewendet werden [5]. Fragen für das Gespräch sammeln Sie mit dem Werkzeug Fragen für das Arztgespräch.
Im Alltag: Kinder sollten laut Fachinformation von Lenzetto nicht mit der besprühten Hautstelle in Berührung kommen; bedecken Sie die Stelle gegebenenfalls mit Kleidung, und waschen Sie bei Kontakt die Haut des Kindes sofort mit Wasser und Seife [1]. Zeigt ein Kind danach Zeichen wie eine Brustentwicklung, wenden Sie sich an einen Arzt [1, 2]. Das Spray enthält Alkohol und ist brennbar; offene Flammen und heiße Geräte wie Haartrockner sollten gemieden werden, bis es getrocknet ist [1]. Beschwerden und Blutungstage können Sie im Nebenwirkungs-Tagebuch festhalten.
Verdacht melden: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut den Packungsbeilagen an Ihren Arzt oder Apotheker; das gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage stehen. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [2, 6]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wer die Behandlung nicht oder nur mit Vorsicht bekommen sollte
Lenzetto, Femoston, Liviella und OeKolp-Creme dürfen laut ihren Fachinformationen unter anderem nicht angewendet werden bei bestehendem oder früherem Brustkrebs oder einem Verdacht darauf, bei östrogenabhängigen bösartigen Tumoren wie Krebs der Gebärmutterschleimhaut oder einem Verdacht darauf, bei nicht abgeklärten Blutungen im Genitalbereich, einer unbehandelten Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, früheren oder bestehenden Blutgerinnseln in den Venen, einer bekannten Neigung zu Thrombosen, Lebererkrankungen mit nicht normalisierten Leberwerten und Porphyrie [1, 3, 4, 8]. Weitere Gegenanzeigen unterscheiden sich:
| Präparat | Darf nicht angewendet werden | Gründe für einen Abbruch |
|---|---|---|
| Lenzetto | Bestehende oder erst kurz zurückliegende Gefäßverschlüsse in den Arterien wie Angina pectoris oder Herzinfarkt; Schwangerschaft und Stillzeit [1] | Sofort abzubrechen bei Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion, deutlicher Blutdruckerhöhung, erstmaligen migräneartigen Kopfschmerzen, Schwangerschaft [1] |
| Femoston | Bestehende oder erst kurz zurückliegende Gefäßverschlüsse in den Arterien; Meningeom, auch in der Vorgeschichte [3] | Sofort abzubrechen bei Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion, deutlicher Blutdruckerhöhung, migräneartigen Kopfschmerzen, Schwangerschaft [3] |
| Liviella | Jegliche bestehende oder zurückliegende Gefäßverschlüsse in den Arterien wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns; Schwangerschaft und Stillzeit [4] | Sofort abzubrechen bei Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion, deutlicher Blutdruckerhöhung, migräneartigen Kopfschmerzen [4] |
| Utrogest | Allergie gegen Soja oder Erdnuss; nicht abgeklärte Blutungen im Genitalbereich; schwere Leberfunktionsstörung, Lebertumoren; bösartige Tumoren von Brust oder Genitalorganen oder ein Verdacht darauf; frühere oder bestehende Blutgerinnsel; Hirnblutungen; Porphyrie; Gegenanzeigen des zusammen angewendeten Östrogens [5] | Die Einnahme sollte abgesetzt werden bei Augenerkrankungen wie verschlechtertem Sehen oder Doppeltsehen, Blutgerinnseln und schweren Kopfschmerzen [5] |
| Duphaston | Gestagenabhängige Tumoren oder ein Verdacht darauf; Meningeom, auch in der Vorgeschichte; vaginale Blutungen ungeklärter Ursache; schwere Lebererkrankungen und Lebertumoren; Venenentzündung mit Blutgerinnsel und Thromboembolien; die Gegenanzeigen des Östrogens sollten berücksichtigt werden [7] | Sofort abzubrechen bei migräneartigen oder ungewohnt starken Kopfschmerzen und akuten Sehstörungen [7] |
| OeKolp-Creme | Bestehende oder erst kurz zurückliegende Gefäßverschlüsse in den Arterien wie Angina pectoris oder Herzinfarkt [8] | Laut Packungsbeilage sofort abzubrechen bei Gelbsucht, Zeichen eines Angioödems, deutlicher Blutdruckerhöhung, erstmaligen migräneartigen Kopfschmerzen, Schwangerschaft, Zeichen eines Blutgerinnsels [9] |
Engmaschig überwacht werden sollten Frauen laut Fachinformation unter anderem bei Myomen oder Endometriose, Risikofaktoren für Thrombosen oder östrogenabhängige Tumoren, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Diabetes, Gallensteinen, Migräne, Lupus erythematodes, Epilepsie, Asthma und Otosklerose [1, 3, 4].
Andere Medikamente
Mittel gegen Epilepsie wie Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin, Rifampicin und Johanniskraut können laut den Fachinformationen den Abbau der Hormone beschleunigen [1, 4, 5, 7]; laut den Fachinformationen von Lenzetto und Liviella kann das die Wirkung vermindern und das Blutungsmuster verändern [1, 4]. Liviella kann laut Fachinformation die Wirkung blutgerinnungshemmender Mittel verstärken, gezeigt an Warfarin [4]. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Weitere Wechselwirkungen stehen auf der Seite Hormonersatztherapie (Wirkstoffe) und im Ratgeber Wechselwirkungen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Lenzetto und Liviella sind laut Fachinformation in Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert, Femoston ist in beiden nicht indiziert; tritt eine Schwangerschaft ein, muss die Behandlung mit Liviella sofort abgebrochen werden; die mit Femoston ist sofort abzubrechen, die mit Lenzetto sollte sofort abgebrochen werden [1, 3, 4]. OeKolp-Creme ist in der Schwangerschaft nicht indiziert; Estriol geht in die Muttermilch über, in der Stillzeit sollte eine Behandlung örtlich in niedriger Dosierung erfolgen [8]. Utrogest sollte laut Fachinformation in der Stillzeit nicht angewendet werden; Duphaston ist zur Anwendung in der Schwangerschaft nicht zugelassen und sollte in der Stillzeit nicht eingenommen werden [5, 7]. Laut Embryotox gibt es in der Schwangerschaft keine Indikation für Östrogene; zur örtlichen Anwendung von Estradiol und Estriol in der Stillzeit liegen dort keine Daten vor [14]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.
Aktuelle Sicherheitsinformationen
Brustkrebsrisiko (BfArM-Risikoinformation vom 15.05.2020): Der Ausschuss für Risikobewertung (PRAC) der EMA empfahl nach einer Signalbewertung, die Produktinformationen aller Mittel zur Hormonersatztherapie zu aktualisieren. Danach wird das bekannte höhere Brustkrebsrisiko unter Östrogen mit Gestagen und unter Östrogen allein nach etwa drei Jahren der Anwendung deutlich, nach dem Absetzen nimmt es mit der Zeit ab und kann nach mehr als fünf Jahren Anwendung zehn Jahre oder länger bestehen; für Tibolon liegen keine Daten zur Fortdauer vor, ein ähnliches Muster ist nicht ausgeschlossen; für niedrig dosierte Östrogene in der Scheide gibt es bei Frauen ohne Brustkrebs in der Vorgeschichte keine Evidenz für ein höheres Risiko [10].
Hochdosierte Estradiol-Cremes (Rote-Hand-Brief vom 20.02.2020 zu Linoladiol N, BfArM-Bescheid vom 18.03.2020): Die Behandlung mit Linoladiol N (100 Mikrogramm Estradiol je Gramm Creme) ist wegen fehlender Daten zur Langzeitsicherheit auf einen einmaligen Behandlungszeitraum von bis zu 4 Wochen zu begrenzen; sie sollte nicht bei Patientinnen angewendet werden, die Arzneimittel zur Hormonersatztherapie zum Einnehmen oder über die Haut bekommen [11]. Mit dem Bescheid vom 18.03.2020 setzte das BfArM den europäischen Beschluss für alle hochdosierten Estradiol-Cremes dieser Stärke um; Estradiol aus diesen Cremes kann laut BfArM in die Blutbahn aufgenommen werden und zu ähnlichen Nebenwirkungen führen wie eine Hormonersatztherapie [12].
Meningeom unter Estradiol und Dydrogesteron (CMDh-Stellungnahme vom Juli 2024): Die europäische Koordinierungsgruppe CMDh stimmte dem PRAC zu, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Dydrogesteron/Estradiol und Meningeomen zumindest für eine begründete Möglichkeit hält, und empfahl, ein bestehendes oder früheres Meningeom als neue Gegenanzeige in die Produktinformation aufzunehmen; die Zulassungsinhaber hatten die Änderung bis zum 07.11.2024 einzureichen [13]. Die Fachinformation von Femoston (Stand 10/2025) enthält diese Gegenanzeige [3]. Mehr zu solchen Mitteilungen im Ratgeber Rote-Hand-Briefe und Rückrufe.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
| Präparat | Warnzeichen | Anweisung |
|---|---|---|
| Lenzetto | Plötzlich auftretende Brustschmerzen; in einen Arm oder den Hals ausstrahlende Brustschmerzen; Atemnot; schmerzhafte Schwellung und Rötung der Beine; Gelbsucht; unerwartete Blutungen nach längerer Anwendung oder nach dem Ende der Behandlung; Veränderungen der Brust; schmerzhafte Monatsblutungen; Schwindel- und Schwächegefühl; Sprachstörungen; Sehstörungen; unklare migräneartige Kopfschmerzen | "(…) benötigen Sie unverzüglich medizinische Betreuung" (Packungsbeilage, Abschnitt 4); bei plötzlichen Brustschmerzen, Atemnot, schmerzhafter Schwellung und Rötung der Beine und Gelbsucht außerdem: "Sie müssen die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen" (Packungsbeilage, Abschnitt 2) [2] |
| Utrogest | Schlaganfall, Blutgerinnsel oder Blutungen im Gehirn; Blutgerinnsel in einer Vene; plötzlich auftretende schwere Kopfschmerzen; Sehstörungen; Gelbsucht | "Brechen Sie die Einnahme von Utrogest sofort ab (…)" (Packungsbeilage) [6] |
| OeKolp-Creme | Gelbsucht; Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden oder Hautausschlag mit Atembeschwerden; deutliche Blutdruckerhöhung; erstmals auftretende migräneartige Kopfschmerzen; Schwangerschaft; schmerzhafte Schwellung und Rötung der Beine, plötzliche Brustschmerzen, Atemnot | "Sie müssen die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen (…)" (Packungsbeilage) [9] |
| Femoston, Duphaston | Schmerzhafte Schwellung eines Beins, plötzlicher Schmerz im Brustkorb, Atemnot als mögliche Zeichen eines Blutgerinnsels | Patientinnen müssen "sofort Kontakt mit einem Arzt aufnehmen" (Fachinformation) [3, 7] |
| Liviella | Gelbsucht; deutliche Blutdruckerhöhung; erstmals auftretende migräneartige Kopfschmerzen; Schwangerschaft; schmerzhafte Schwellung und Rötung der Beine, plötzliche Brustschmerzen, Atemnot | "Sie müssen die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen (…)" (Packungsbeilage) [16] |
Als Fälle für den Notruf 112 nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter anderem Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Atemnot, starke Brustschmerzen oder Herzbeschwerden und akute und anhaltende Krampfanfälle [15].
Quellen
- Fachinformation Fachinformation Lenzetto 1,53 mg/Sprühstoß transdermales Spray, Lösung (Estradiol), Abschnitte 4.1 bis 4.8 und 5.1. Gedeon Richter Plc. / Gedeon Richter Pharma GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 21.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lenzetto 1,53 mg/Sprühstoß transdermales Spray, Lösung (Estradiol), Abschnitte 1 bis 4. Gedeon Richter Plc. / Gedeon Richter Pharma GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 21.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Femoston 1 mg/10 mg Filmtabletten (Estradiol/Dydrogesteron), Abschnitte 4.1 bis 4.8 und 5.1; Herstellerdokument, einzeln über den Fachinfo-Service abgerufen, weil beim Zulassungsinhaber keine frei abrufbare Fassung vorliegt. Theramex Ireland Limited (Zulassungsinhaber). Stand 10/2025 (Stand der Information Oktober 2025). abgerufen am 21.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Liviella 2,5 mg Tabletten (Tibolon), Abschnitte 4.1 bis 4.8 und 5.1; Herstellerdokument, einzeln über den Fachinfo-Service abgerufen, weil beim Zulassungsinhaber nur eine Kurzfachinformation dieser Fassung frei vorliegt. Organon Healthcare GmbH (Zulassungsinhaber). Stand 03/2024 (Stand März 2024). abgerufen am 21.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Utrogest 100 mg / 200 mg Weichkapseln (Progesteron), Abschnitte 4.1 bis 4.8 und 5.1. Besins Healthcare Germany GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 21.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Utrogest 100 mg Weichkapseln (Progesteron), Abschnitte 1 bis 4. Besins Healthcare Germany GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 21.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Duphaston 10 mg Filmtabletten (Dydrogesteron), Abschnitte 4.1 bis 4.8; Herstellerdokument, einzeln über den Fachinfo-Service abgerufen, weil beim Zulassungsinhaber keine frei abrufbare Fassung vorliegt. Theramex Ireland Limited (Zulassungsinhaber). Stand 09/2025 (Stand der Information September 2025). abgerufen am 21.10.2026
- Fachinformation Fachinformation OeKolp-Creme 1 mg/g Vaginalcreme (Estriol), Abschnitte 4.1 bis 4.8. Besins Healthcare Germany GmbH. Stand 05/2024. abgerufen am 21.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation OeKolp-Creme 1 mg/g Vaginalcreme (Estriol), Abschnitte 1 bis 4. Besins Healthcare Germany GmbH. Stand 05/2024. abgerufen am 21.10.2026
- Behörde Hormonersatztherapie: PRAC schließt die Überprüfung neuer Informationen über das bekannte Brustkrebsrisiko ab. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 15.05.2020. abgerufen am 21.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Linoladiol N (Estradiol): Risiken in Verbindung mit einer systemischen Exposition. Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM; veröffentlicht vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 20.02.2020. abgerufen am 21.10.2026
- Behörde Hochdosierte, estradiolhaltige Cremes: Neue Überprüfung der Risiken (Bescheid im Stufenplanverfahren vom 18.03.2020). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 14.04.2020. abgerufen am 21.10.2026
- Behörde Dydrogesteron/Estradiol: Wissenschaftliche Schlussfolgerungen und Gründe für die Änderung der Bedingungen der Genehmigungen für das Inverkehrbringen, Anhänge I bis III (PSUSA, CMDh-Stellungnahme). Koordinierungsgruppe CMDh, Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Stand CMDh-Sitzung Juli 2024, Übersetzungen 09.09.2024, Umsetzung bis 07.11.2024. abgerufen am 21.10.2026
- Embryotox Embryotox: Estrogene (Schwangerschaft und Stillzeit). Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 21.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112?" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 21.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Liviella 2,5 mg Tabletten (Tibolon), Abschnitte 2 und 4; Herstellerdokument, einzeln über den PatientenInfo-Service abgerufen, weil beim Zulassungsinhaber keine frei abrufbare Fassung vorliegt. Organon Healthcare GmbH (Zulassungsinhaber). Stand 03/2024 (zuletzt überarbeitet im März 2024). abgerufen am 21.10.2026
Häufige Fragen
Welche Nebenwirkungen hat eine Hormonersatztherapie?
Das hängt vom Präparat ab. Sehr häufig sind laut Fachinformation von Femoston Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste. Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten, sind unter anderem Kopfschmerzen, Brustschmerzen und unregelmäßige Blutungen bei Lenzetto, Kopfschmerzen und Blutungsveränderungen bei Utrogest, Kopfschmerzen, Übelkeit, Blutungsstörungen und Brustschmerzen bei Duphaston (in Studien ohne Östrogen) sowie Unterbauchschmerzen, Scheidenausfluss und Blutungen nach den Wechseljahren bei Liviella. Bei der Estriol-Vaginalcreme OeKolp ist keine Nebenwirkung häufig. Alle Angaben stehen im Abschnitt Nebenwirkungen laut Fachinformation.
Erhöht eine Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko?
Ja. Laut Fachinformation gibt es Belege für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei einer Behandlung mit Östrogen und Gestagen und bei Östrogen allein; es hängt von der Dauer ab und zeigt sich bei der Kombination nach etwa 3 (1 bis 4) Jahren. Laut Fachinformation von Lenzetto kommen nach einer Metaanalyse bei Frauen, die mit 50 Jahren beginnen, nach 5 Jahren 8,0 (Östrogen und Gestagen) bzw. 2,7 (Östrogen allein) zusätzliche Fälle je 1.000 Anwenderinnen hinzu. Nach dem Ende der Behandlung nimmt das zusätzliche Risiko ab; nach mehr als 5 Jahren Anwendung kann es 10 Jahre oder länger bestehen. Weitere Zahlen stehen im Abschnitt Risiken im Verlauf.
Wie hoch ist das Thromboserisiko?
Eine Hormonersatztherapie ist laut Fachinformation mit einem 1,3- bis 3-fach erhöhten Risiko für Blutgerinnsel in den Venen verbunden, im ersten Behandlungsjahr ist ein solches Ereignis wahrscheinlicher als später. In den WHI-Studien kamen laut Fachinformation von Lenzetto bei Frauen von 50 bis 59 Jahren über 5 Jahre mit einer Kombination zum Einnehmen 5 zusätzliche Fälle je 1.000 Anwenderinnen hinzu, mit Östrogen allein bei Frauen ohne Gebärmutter 1. Mehr auf der Seite Thromboserisiko.
Sind Blutungen unter einer Hormonersatztherapie normal?
Durchbruch- und Schmierblutungen können laut Fachinformation in den ersten Monaten der Behandlung auftreten. Treten sie erst einige Zeit später auf oder halten sie nach dem Ende der Behandlung an, muss die Ursache ermittelt werden, unter Umständen mit einer Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut. Laut Packungsbeilage von Lenzetto benötigen Sie bei unerwarteten Blutungen nach längerer Anwendung oder nach dem Ende der Behandlung unverzüglich medizinische Betreuung.
Was ist bei Östrogen-Cremes für die Scheide anders?
Die Risiken einer im ganzen Körper wirkenden Hormonersatztherapie gelten laut Fachinformation der Estriol-Vaginalcreme OeKolp für vaginal angewendetes Estriol in geringerem Ausmaß, sollten bei Langzeit- oder wiederholter Anwendung aber bedacht werden. Bei Frauen ohne Brustkrebs in der Vorgeschichte weist eine große Metaanalyse auf kein zusätzliches Brustkrebsrisiko durch niedrig dosierte Östrogene in der Scheide hin. Hochdosierte Estradiol-Cremes mit 100 Mikrogramm je Gramm sollten laut BfArM nur für einen einzigen Behandlungszeitraum von höchstens 4 Wochen verwendet werden; wenn Sie bereits ein anderes Arzneimittel zur Hormonersatztherapie anwenden, verwenden Sie laut BfArM keine solche Creme.
Wie lange darf eine Hormonersatztherapie dauern?
Laut Fachinformation sollte die Behandlung nur so lange fortgeführt werden, wie der Nutzen die Risiken überwiegt; Nutzen und Risiken sollten mindestens jährlich sorgfältig abgewogen werden. Laut Fachinformation von Lenzetto sollte die niedrigste noch wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet werden. Was beim Beenden gilt, steht auf der Seite Hormonersatztherapie (Wirkstoffe).
Darf ich während der Hormonersatztherapie Auto fahren?
Utrogest kann laut Fachinformation nach dem Einnehmen Schläfrigkeit oder Schwindel verursachen; laut Packungsbeilage sollten Sie dann Autofahren und das Bedienen von Maschinen vermeiden. Duphaston hat laut Fachinformation einen geringen Einfluss; es kann selten leichte Schläfrigkeit oder Schwindel verursachen, besonders in den ersten Stunden nach der Einnahme, daher sollten Fahrzeuge oder Maschinen nur mit Vorsicht bedient werden. Femoston hat laut Fachinformation keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss, OeKolp-Creme keinen, für Lenzetto wurden keine Studien dazu durchgeführt.
Verhütet eine Hormonersatztherapie?
Nein. Lenzetto und OeKolp-Creme sind laut Packungsbeilage kein Mittel zur Empfängnisverhütung, Utrogest kann laut Fachinformation nicht zur Verhütung angewendet werden, Liviella ist dafür laut Fachinformation nicht bestimmt. Liegt die letzte Monatsblutung weniger als 12 Monate zurück oder sind Sie jünger als 50 Jahre, kann laut Packungsbeilage von Lenzetto eine zusätzliche Verhütung erforderlich sein; fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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