Ratgeber
Die Ratgeber beantworten Fragen, die sich bei vielen Medikamenten stellen: wie man sie richtig einnimmt, was mit Essen, Alkohol und anderen Mitteln zu beachten ist, was in Schwangerschaft, Alter und auf Reisen gilt und was Rezept, Zuzahlung und Steuer betrifft. Unten finden Sie alle Ratgeber nach Thema geordnet. Die Entscheidung im Einzelfall treffen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

Viele Fragen zu Medikamenten hängen nicht an einem einzelnen Wirkstoff: Darf ich die Tablette mit Milch nehmen? Was gilt in der Schwangerschaft? Wie nehme ich Medikamente im Flugzeug mit? Wann muss ich zuzahlen? Die Ratgeber beantworten solche Fragen Schritt für Schritt und verweisen für Einzelheiten zu einem Wirkstoff auf seinen Steckbrief unter Medikamente.
Zur Seite Notfall und Giftnotruf.
Alle Ratgeber nach Thema
Die Übersicht ordnet jeden Ratgeber einem Thema zu. Ratgeber, die noch nicht erschienen sind, stehen ohne Link in der Liste und kommen nach und nach hinzu.
Einnahme und Lebensmittel
Wechselwirkungen, Essen, Getränke, Alkohol und Nahrungsergänzungsmittel.
Wechselwirkungen prüfen lassen: so geht es
Medikamente können sich gegenseitig verstärken oder abschwächen.
Medikamente vor oder nach dem Essen?
Ob ein Medikament vor, zum oder nach dem Essen eingenommen wird, steht in seiner Packungsbeilage.
Medikamente mit Milch einnehmen?
Milch kann die Aufnahme mancher Medikamente verringern, etwa bestimmter Antibiotika.
Kaffee kann die Aufnahme mancher Medikamente hemmen oder ihren Spiegel verändern.
Grapefruit kann die Wirkung mancher Medikamente verstärken oder abschwächen.
Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten verstärken oder abschwächen.
Rauchen kann den Abbau mancher Medikamente beschleunigen.
Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
Vitamine und Mineralstoffe aus Nahrungsergänzungsmitteln können die Wirkung von Medikamenten verändern.
Ob ein Antibiotikum die Pille beeinflusst, hängt vom Mittel ab und davon, ob Erbrechen oder Durchfall auftreten.
Richtig anwenden
Schmerzmittel und Antibiotika, Tabletten schlucken und teilen, Absetzen und Einnahmefehler.
Schmerzmittel richtig anwenden
Rezeptfreie Schmerzmittel sollten nur wenige Tage hintereinander eingenommen werden.
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien und nur dann optimal, wenn man sie wie vorgesehen einnimmt.
Wie Sie eine Tablette schlucken sollen, steht in der Packungsbeilage.
Ob Sie eine Tablette teilen oder mörsern dürfen, steht in der Packungsbeilage.
Wirkt ein Mittel nicht wie erwartet, kann das an der Einnahme, an Wechselwirkungen oder an der Zeit bis zur Wirkung liegen.
Medikationsfehler können jeden Schritt von der Verordnung bis zur Einnahme betreffen.
Medikamente absetzen: was zu beachten ist
Verordnete Medikamente sollten Sie nicht eigenmächtig absetzen.
Schwangerschaft, Kinder und Alter
Was in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, im Alter und bei vielen Medikamenten gilt.
Medikamente in der Schwangerschaft
Auch Schwangere brauchen manchmal Medikamente, denn unbehandelte Krankheiten können Mutter und Kind gefährden.
Medikamente können in die Muttermilch übergehen.
Manche Medikamente sind erst ab einem bestimmten Alter oder Gewicht geeignet.
Medikamente im Alter (PRISCUS-Liste)
Im Alter haben viele Medikamente mehr und manchmal andere Nebenwirkungen.
Viele Medikamente gleichzeitig
Je mehr Medikamente Sie nehmen, desto höher ist das Risiko für Neben- und Wechselwirkungen.
Vor Operationen und Untersuchungen
Welche Medikamente vor einem Eingriff oder einer Untersuchung zur Sprache kommen.
Medikamente vor einer Operation
Ob ein Medikament vor einer Operation pausiert wird, klärt das Behandlungsteam.
Medikamente vor Blutabnahme und Darmspiegelung
Manche Medikamente können Laborwerte verfälschen oder werden vor einer Untersuchung unterbrochen.
Aufbewahren und Entsorgen
Lagerung, Hitze und Kühlschrank, Haltbarkeit, Hausapotheke, Entsorgung und Rückgabe.
Medikamente richtig aufbewahren
Medikamente sollten originalverpackt aufbewahrt werden, geschützt vor Hitze, Licht und Feuchtigkeit.
Medikamente im Kühlschrank lagern
Ob ein Medikament gekühlt werden muss, steht in Abschnitt 5 der Packungsbeilage.
Manche Medikamente können die Anpassung an Hitze erschweren, andere sind wärmeempfindlich.
Was das Verfallsdatum auf Medikamenten bedeutet und warum es gilt.
Eine Hausapotheke hilft bei kleinen Verletzungen und leichten Beschwerden.
Alte Medikamente gehören nie in Toilette oder Waschbecken.
Medikamente zurückgeben oder spenden
Apotheken müssen alte Medikamente nicht zurücknehmen.
Reisen mit Medikamenten
Handgepäck, Einfuhr ins Ausland, Reiseapotheke und die Regeln einzelner Länder.
Medikamente ins Ausland mitnehmen
Welche Medikamente Sie ins Ausland mitnehmen dürfen, regelt das Reiseland.
Medikamente im Handgepäck und im Flugzeug
Flüssige Medikamente für unterwegs dürfen mit Nachweis ins Handgepäck, auch über 100 ml.
Was in die Reiseapotheke gehört, hängt von Reiseziel, Reiseart und Gesundheit ab.
Rezept, Zuzahlung und Recht
Zuzahlung, Steuer, Rezeptarten, Generika, Lieferengpässe, Online-Kauf und Cannabis.
Zuzahlung und Zuzahlungsbefreiung
Wie viel Sie für Medikamente zuzahlen, wann die Belastungsgrenze erreicht ist und wie Sie die Befreiung beantragen.
Medikamente von der Steuer absetzen
Zuzahlungen und verordnete Medikamente zählen steuerlich zu den außergewöhnlichen Belastungen.
Rezeptarten: E-Rezept, BtM-Rezept, grünes Rezept
Kassenrezept, Privatrezept, grünes, BtM- und T-Rezept: wofür es welches Rezept gibt und wie lange es gilt.
Rezeptfrei, apothekenpflichtig, verschreibungspflichtig
Apothekenpflichtig heißt: ohne Rezept, aber nur in der Apotheke.
Generika und Originalpräparate
Generika enthalten denselben Wirkstoff in gleicher Menge wie das Original.
Lieferengpässe bei Medikamenten
Ist ein Medikament nicht lieferbar, darf die Apotheke unter Bedingungen ein wirkstoffgleiches abgeben.
Off-Label-Use heißt: Ein Medikament wird außerhalb seiner Zulassung eingesetzt.
Medikamente sicher online kaufen
Apothekenpflichtige Medikamente darf nur eine Apotheke mit Versanderlaubnis verschicken.
Medizinisches Cannabis gibt es nur auf ärztliches Rezept in der Apotheke.
Informieren und Melden
Beipackzettel und Packung lesen, Hilfsstoffe, Nebenwirkungen melden, Rote-Hand-Briefe und Autofahren.
Was "häufig" im Beipackzettel bedeutet, wie die Packungsbeilage aufgebaut ist, warum so viele Nebenwirkungen drinstehen und …
Beipackzettel verloren: wo es ihn gibt
Einen verlorenen Beipackzettel finden Sie laut gesund.bund.de meist auf der Website des Herstellers.
Arzneimittelpackung lesen: PZN, Wirkstoff, Stärke
Was auf einer Arzneimittelpackung stehen muss und was es bedeutet.
Hilfsstoffe: Laktose, Gluten, Gelatine, Alkohol
Medikamente enthalten neben dem Wirkstoff Hilfsstoffe wie Lactose, Stärke oder Gelatine.
Den Verdacht einer Nebenwirkung können Sie selbst melden, online bei BfArM und Paul-Ehrlich-Institut.
Rote-Hand-Briefe informieren Ärzte und Apotheker über neu erkannte Risiken eines Arzneimittels.
Negative Erwartungen können Beschwerden auslösen, die sich wie Nebenwirkungen anfühlen.
Manche Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.
Zwei Wirkstoffe im Vergleich
Die Angaben zweier Packungsbeilagen nebeneinander, ohne Gesamturteil.
Ibuprofen und Paracetamol gibt es rezeptfrei gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber.
Ibuprofen und Diclofenac sind Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR.
Ibuprofen oder Metamizol (Novalgin)?
Ibuprofen gibt es rezeptfrei, Metamizol nur auf Rezept.
ASS und Ibuprofen gibt es rezeptfrei gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber.
Pantoprazol und Omeprazol verringern die Säureproduktion im Magen, rezeptfrei gibt es beide gegen Sodbrennen.
Apixaban und Rivaroxaban sind verschreibungspflichtige Gerinnungshemmer, die den Faktor Xa hemmen.
Cetirizin und Loratadin sind rezeptfreie Antihistaminika gegen Heuschnupfen und Nesselsucht.
Tilidin und Tramadol sind Opioide auf Rezept.
Bisoprolol und Metoprolol sind Betablocker auf Rezept.
Sertralin und Citalopram sind verschreibungspflichtige Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI.
Medikamente ins Ausland: Länderseiten
Für einige beliebte Reiseziele gibt es eigene Seiten mit den Regeln des jeweiligen Landes nach amtlichen Quellen. Was allgemein für Reisen mit Medikamenten gilt, erklären die Ratgeber im Thema "Reisen mit Medikamenten".
- Medikamente nach Japan mitnehmen
- Medikamente nach Ägypten mitnehmen
- Medikamente nach Großbritannien mitnehmen
- Medikamente in die USA mitnehmen
- Medikamente nach Thailand mitnehmen
- Medikamente nach Kanada mitnehmen
- Medikamente nach China mitnehmen
- Medikamente nach Neuseeland mitnehmen
- Medikamente nach Peru mitnehmen
- Medikamente nach Indonesien und Bali mitnehmen
- Medikamente nach Mexiko mitnehmen
- Medikamente nach Namibia mitnehmen
- Medikamente nach Indien mitnehmen
- Medikamente nach Vietnam mitnehmen
- Medikamente in die Türkei mitnehmen
Was auf jeder Ratgeberseite steht
- Die kurze Antwort: gleich am Anfang, in wenigen Sätzen.
- Die Erklärung mit Belegen: jede Angabe mit Quellenverweis. Beispiele für einzelne Wirkstoffe führen zu ihren Steckbriefen.
- Was Sie tun können: belegte Schritte und die Stelle, die im Einzelfall entscheidet, etwa Arztpraxis, Apotheke, Krankenkasse oder Behörde.
- Häufige Fragen und weiterführende Seiten zum selben Thema.
- Quellen: Packungsbeilagen, Fachinformationen, Behörden und Gesetze mit Stand und Abrufdatum.
Worauf die Ratgeber beruhen
Angaben zu einem Medikament stammen aus seiner Packungsbeilage und Fachinformation, aus Mitteilungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und des Paul-Ehrlich-Instituts, für Schwangerschaft und Stillzeit von Embryotox. Allgemeine Gesundheitsinformationen kommen vom IQWiG und von gesund.bund.de. Beträge, Grenzen und Fristen, etwa bei Zuzahlung, Rezept oder Steuer, stehen mit dem Gesetz oder der Behördenseite, aus der sie stammen, und mit ihrem Stand. Werte, die sich jedes Jahr ändern, sind als solche gekennzeichnet.
Dosierungen nennen die Ratgeber nicht. Wie viel und wie oft Sie ein Mittel anwenden, steht in der Packungsbeilage Ihres Präparats; bei verordneten Medikamenten legt es Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Jeder Ratgeber wurde von einem zweiten Bearbeiter an allen Quellen geprüft, bevor er erschienen ist.
Wie die Vergleiche zu lesen sind
Die Vergleichsseiten, etwa "Ibuprofen oder Paracetamol?", stellen die Angaben der Packungsbeilagen beider Wirkstoffe nebeneinander: wofür sie zugelassen sind, wann sie nicht angewendet werden dürfen, häufige Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und was in Schwangerschaft und Stillzeit gilt. Sie sagen nicht, welches Mittel besser ist. Welches für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Passende Werkzeuge
Ihre Medikamente mit Einnahmezeit halten Sie im Medikationsplan fest, Beschwerden im Nebenwirkungs-Tagebuch. Was Angaben wie "häufig" oder "selten" in der Packungsbeilage bedeuten, zeigt der Häufigkeits-Übersetzer, und welche Medikamente eine Beschwerde als Nebenwirkung nennen, der Nebenwirkungs-Finder. Alle Helfer finden Sie unter Werkzeuge.
Häufige Fragen
Ersetzen die Ratgeber eine Beratung?
Nein. Die Ratgeber erklären, was Packungsbeilagen, Behörden und Gesetze zu einer Frage sagen. Was im Einzelfall gilt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke; bei Fragen zu Zuzahlung, Erstattung oder Steuer mit Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Finanzamt.
Wie aktuell sind Beträge wie die Zuzahlung?
Jeder Betrag steht mit dem Gesetz oder der Behördenseite, aus der er stammt, und mit dem Stand. Werte, die sich jedes Jahr ändern, sind als solche gekennzeichnet und werden zum Jahreswechsel geprüft.
Warum gibt es keinen Wechselwirkungs-Check?
Ob Medikamente zusammenpassen, hängt von zu vielen persönlichen Umständen ab, um es verlässlich automatisch zu beantworten. Der Ratgeber Wechselwirkungen erklärt, worauf es ankommt und wer Ihre Medikamente gemeinsam prüfen kann, etwa Ihre Apotheke.
Warum sagen die Vergleiche nicht, welches Mittel besser ist?
Welches Mittel passt, hängt von Ihrer Erkrankung, Ihren anderen Medikamenten und Ihrer Gesundheit ab. Die Vergleichsseiten stellen deshalb nur die Angaben der Packungsbeilagen nebeneinander. Die Entscheidung treffen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Wo kann ich eine vermutete Nebenwirkung melden?
Vermutete Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder selbst melden. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Passt dazu
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WerkzeugeZehn Helfer rund um Medikamente, vom Nebenwirkungs-Finder bis zum Zuzahlungsrechner.
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ImpfungenMögliche Reaktionen und Nebenwirkungen nach Impfungen, je Impfstoff aus der Fachinformation.
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BehandlungenNebenwirkungen von Behandlungen wie Strahlentherapie, Kontrastmitteln, Narkose oder Eiseninfusion.
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Krankheiten ThromboseBei einer Thrombose verstopft ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß, meist eine Vene im Bein.