Krankheiten und ihre Behandlung

Hier finden Sie häufige Krankheiten und Beschwerden, bei denen Medikamente eine Rolle spielen, von A bis Z und nach Körperbereich geordnet. Jede Seite erklärt kurz die Erkrankung, nennt, was ohne Medikamente hilft, und ordnet die Medikamente ein, die Leitlinien und das IQWiG nennen, mit ihren typischen Nebenwirkungen. Die Behandlung legen Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt fest.

Ärztin und älterer Patient sitzen sich in einem hellen Sprechzimmer gegenüber und unterhalten sich ruhig
Bild: KI-generiert

Jede Krankheitsseite beantwortet dieselben Fragen: Was passiert im Körper? Woran erkennt man die Erkrankung? Was hilft ohne Medikamente, und welche Arzneimittel kommen infrage, wenn das nicht reicht? Die Behandlung selbst legen Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt fest. Die Seiten helfen, das Gespräch vorzubereiten und die Packungsbeilage einzuordnen.

Alle Krankheiten von A bis Z

Krankheiten nach Körperbereich

Die Übersicht ordnet jede Krankheit einem Körperbereich zu. Seiten, die noch nicht erschienen sind, stehen ohne Link in der Liste und kommen nach und nach hinzu.

Herz, Kreislauf und Gefäße

Blutdruck, Herzrhythmus, Herzschwäche, Gefäße und Blutgerinnsel.

Stoffwechsel, Hormone und Mangel

Diabetes, Schilddrüse, Gewicht, Hormone und Nährstoffmangel.

Magen, Darm und Verdauung

Sodbrennen, Magen- und Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung und Übelkeit.

  • Reflux und Sodbrennen

    Sodbrennen entsteht, wenn Magensaft in die Speiseröhre aufsteigt.

  • Gastritis

    Eine Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut.

  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

    Ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür ist eine Wunde in der Magen- oder Darmwand.

  • Helicobacter-pylori-Infektion

    Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das die Magenschleimhaut besiedelt.

  • Reizdarm

    Beim Reizdarm kommen Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung immer wieder.

  • Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung des Dickdarms, die meist in Schüben verläuft.

  • Morbus Crohn

    Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung des Verdauungstrakts, die in Schüben verläuft.

  • Divertikulitis

    Bei einer Divertikulitis sind Ausstülpungen der Darmwand entzündet.

  • Durchfall

    Bei Durchfall ist es am wichtigsten, Flüssigkeit und Salze zu ersetzen.

  • Magen-Darm-Grippe

    Eine Magen-Darm-Grippe lösen meist Noro- oder Rotaviren aus.

  • Verstopfung

    Bei Verstopfung stehen Ballaststoffe, Trinken und Bewegung am Anfang.

  • Blähungen

    Blähungen entstehen zum Beispiel, wenn Darmbakterien schlecht verdauliche Nahrung vergären.

  • Übelkeit und Erbrechen

    Übelkeit und Erbrechen haben viele Ursachen, von der Magen-Darm-Infektion bis zur Migräne.

  • Reisekrankheit

    Reisekrankheit entsteht, wenn Augen und Gleichgewichtsorgan nicht zusammenpassende Signale senden.

  • Hämorrhoiden

    Das Hauptsymptom vergrößerter Hämorrhoiden sind schmerzlose Blutungen beim Stuhlgang.

  • Analfissur

    Eine Analfissur ist ein schmerzhafter Einriss am After.

  • Gallensteine

    Gallensteine bleiben oft unbemerkt, können aber schmerzhafte Koliken auslösen.

  • Würmer (Madenwürmer)

    Madenwürmer sind die häufigsten Würmer bei Kindern.

Atemwege, Erkältung und Hals

Asthma, COPD, Husten, Erkältung, Grippe und Entzündungen in Hals, Nase und Ohren.

  • Asthma

    Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege mit Atemnot, pfeifendem Atem und Husten.

  • COPD

    COPD ist eine chronische Lungenerkrankung mit Husten, Auswurf und Atemnot bei Belastung.

  • Bronchitis

    Eine akute Bronchitis verschwindet meist von selbst, der Husten kann aber Wochen dauern.

  • Husten

    Husten klingt meist nach wenigen Wochen von allein ab.

  • Erkältung

    Eine Erkältung klingt normalerweise nach 1 bis 2 Wochen von allein ab.

  • Schnupfen

    Erkältungsschnupfen verschwindet oft schon nach wenigen Tagen.

  • Grippe (Influenza)

    Eine Grippe beginnt typischerweise plötzlich mit Fieber und ausgeprägtem Krankheitsgefühl.

  • COVID-19

    COVID-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst.

  • Lungenentzündung

    Eine Lungenentzündung wird oft durch Bakterien verursacht.

  • Nasennebenhöhlenentzündung

    Eine akute Sinusitis klingt meist nach 1 bis 2 Wochen von selbst ab.

  • Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung klingt meist innerhalb von 1 bis 2 Wochen ab.

  • Halsschmerzen

    Die meisten Halsschmerzen klingen innerhalb einer Woche ab.

  • Mittelohrentzündung

    Eine akute Mittelohrentzündung klingt in der Regel in 2 bis 3 Tagen von selbst ab.

  • Keuchhusten

    Keuchhusten ist eine hoch ansteckende Infektion der Atemwege.

  • Pseudokrupp

    Pseudokrupp ist eine Entzündung des Kehlkopfs, die meist Kleinkinder trifft.

  • Scharlach

    Scharlach ist eine ansteckende Infektion mit Streptokokken, die vor allem Kinder trifft.

  • Pfeiffersches Drüsenfieber

    Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine Virusinfektion, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene trifft.

Allergien

Heuschnupfen, allergische Reaktionen, Nesselsucht und Notfall Anaphylaxie.

  • Allergien

    Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf eigentlich ungefährliche Stoffe.

  • Heuschnupfen

    Heuschnupfen ist eine Allergie gegen Pollen.

  • Anaphylaxie (allergischer Schock)

    Eine Anaphylaxie ist eine starke allergische Reaktion, die rasch lebensbedrohlich werden kann.

  • Nesselsucht

    Nesselsucht zeigt sich mit juckenden Quaddeln, Schwellungen oder beidem.

  • Sonnenallergie

    Hinter einer Sonnenallergie steckt meist die polymorphe Lichtdermatose.

Infektionen und Reisemedizin

Sexuell übertragbare Infektionen, Hepatitis, HIV, Borreliose, Tuberkulose, Malaria und Fieber.

  • Chlamydien

    Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

  • Tripper (Gonorrhö)

    Ein Tripper ist eine sexuell übertragbare Infektion mit Gonokokken.

  • Syphilis

    Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion, die sich gut mit Antibiotika behandeln lässt.

  • Genitalherpes

    Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion mit Herpesviren.

  • HIV

    HIV schwächt unbehandelt das Immunsystem, ist heute aber gut behandelbar.

  • Hepatitis B

    Hepatitis B ist eine Leberentzündung durch ein Virus, das über Blut und beim Sex übertragen wird.

  • Hepatitis C

    Hepatitis C ist eine Leberentzündung durch ein Virus, das über Blut übertragen wird.

  • Tuberkulose

    Tuberkulose ist eine bakterielle Infektion, die meist die Lunge befällt.

  • Borreliose

    Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die Zecken übertragen.

  • Malaria: Vorbeugung und Behandlung

    Malaria ist eine Tropenkrankheit, die Stechmücken übertragen.

  • Fieber

    Fieber ist meist eine normale Abwehrreaktion des Körpers.

Niere, Blase und Prostata

Harnwegsinfekte, Blasenschwäche, Prostata, Nierensteine und Nierenschwäche.

  • Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung macht sich durch Brennen beim Wasserlassen und häufigen Harndrang bemerkbar.

  • Nierenbeckenentzündung

    Eine Nierenbeckenentzündung ist eine bakterielle Infektion der oberen Harnwege, die rasch behandelt werden sollte.

  • Reizblase und Inkontinenz

    Bei einer Reizblase kommt der Harndrang plötzlich und lässt sich kaum aufschieben.

  • Prostatavergrößerung

    Eine gutartige Prostatavergrößerung macht vielen älteren Männern das Wasserlassen schwer.

  • Erektionsstörungen

    Bei einer Erektionsstörung wird der Penis für den Sex nicht ausreichend steif.

  • Nierensteine

    Nierensteine können heftige Koliken auslösen.

  • Niereninsuffizienz

    Bei einer Niereninsuffizienz arbeiten die Nieren dauerhaft schwächer.

Frauengesundheit

Zyklus, Wechseljahre, Schwangerschaft und Behandlungen nach Brustkrebs.

  • Regelschmerzen

    Regelschmerzen sind Krämpfe und Schmerzen im Unterleib während der Periode.

  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)

    PMS sind körperliche und seelische Beschwerden in den Tagen vor der Regelblutung.

  • Endometriose

    Endometriose ist eine chronische Unterleibserkrankung mit oft starken Regelschmerzen.

  • PCO-Syndrom

    Beim PCO-Syndrom bilden die Eierstöcke zu viele männliche Hormone, typisch sind unregelmäßige Blutungen.

  • Wechseljahresbeschwerden

    Hitzewallungen, Schweißausbrüche und eine trockene Scheide sind typische Wechseljahresbeschwerden.

  • Scheidenpilz

    Scheidenpilz macht sich durch Jucken, Brennen und weißlichen Ausfluss bemerkbar.

  • Schwangerschaftsübelkeit

    Übelkeit und Erbrechen sind in der Frühschwangerschaft häufig und meist ungefährlich.

  • Brustkrebs: Antihormontherapie

    Bei hormonempfindlichem Brustkrebs gehört eine Antihormontherapie zur Behandlung.

Psyche und Sucht

Depression, Angst, Schlaf, ADHS, Demenz und Abhängigkeit.

Gehirn, Nerven und Sinne

Migräne, Kopfschmerzen, Epilepsie, Parkinson, Nervenschmerzen, Schwindel und Ohren.

  • Migräne

    Migräne zeigt sich in Anfällen mit starken, oft einseitigen Kopfschmerzen.

  • Kopfschmerzen

    Gewöhnliche Kopfschmerzen vergehen meist rasch von selbst.

  • Epilepsie

    Bei einer Epilepsie treten wiederholt Anfälle auf.

  • Parkinson

    Parkinson ist eine Erkrankung des Gehirns, die Bewegungen einschränkt.

  • Multiple Sklerose

    Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark.

  • Myasthenia gravis

    Myasthenia gravis ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Muskeln bei Belastung schneller ermüden.

  • Polyneuropathie

    Bei einer Polyneuropathie sind viele Nerven in Armen und Beinen geschädigt.

  • Nervenschmerzen

    Nervenschmerzen entstehen, wenn Nerven selbst geschädigt sind.

  • Trigeminusneuralgie

    Die Trigeminusneuralgie löst blitzartige, heftige Schmerzen in einer Gesichtshälfte aus.

  • Restless-Legs-Syndrom

    Beim Restless-Legs-Syndrom drängt es vor allem abends, die Beine zu bewegen.

  • Essenzieller Tremor

    Der essenzielle Tremor ist die häufigste Form krankhaften Zitterns.

  • Schwindel

    Schwindel ist ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen.

  • Tinnitus

    Tinnitus sind Ohrgeräusche ohne äußeren Anlass.

  • Hörsturz

    Ein Hörsturz ist ein plötzlicher Hörverlust, meist auf einem Ohr.

Knochen, Gelenke und Muskeln

Arthrose, Rheuma, Gicht, Osteoporose, Rücken und Muskeln.

  • Arthrose

    Bei Arthrose verändert sich das Gelenk, es kann schmerzen und steif werden.

  • Rheumatoide Arthritis

    Bei rheumatoider Arthritis greift das Abwehrsystem die Gelenke an.

  • Morbus Bechterew

    Morbus Bechterew ist eine chronische Entzündung der Wirbelsäulengelenke.

  • Psoriasis-Arthritis

    Die Psoriasis-Arthritis ist eine chronische Gelenkentzündung bei Schuppenflechte.

  • Lupus erythematodes

    Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, die Haut, Gelenke und innere Organe betreffen kann.

  • Gicht

    Bei Gicht entzünden sich Gelenke durch Harnsäurekristalle.

  • Osteoporose

    Bei Osteoporose werden die Knochen brüchig, oft merkt man es erst nach einem Bruch.

  • Fibromyalgie

    Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung mit Schmerzen in vielen Körperregionen.

  • Rückenschmerzen und Ischias

    Rückenschmerzen sind fast immer ungefährlich und vergehen meist von selbst.

  • Muskelverspannungen

    Verspannte Muskeln sind oft der Auslöser von Nackenschmerzen.

  • Wadenkrämpfe

    Wadenkrämpfe dauern Sekunden bis Minuten.

Haut, Haare und Nägel

Ekzeme, Schuppenflechte, Akne, Pilz, Parasiten, Herpes und Haarausfall.

  • Neurodermitis

    Neurodermitis ist eine chronische, juckende Hauterkrankung.

  • Schuppenflechte

    Schuppenflechte ist eine chronische, nicht ansteckende Entzündung der Haut.

  • Akne

    Akne ist bei Jugendlichen die häufigste Hautkrankheit.

  • Rosazea

    Rosazea ist eine chronische, nicht ansteckende Entzündung der Gesichtshaut.

  • Nagelpilz

    Nagelpilz ist hartnäckig, die Behandlung kann bis zu einem Jahr dauern.

  • Fußpilz

    Fußpilz lässt sich meist mit rezeptfreien Cremes, Gels oder Sprays behandeln.

  • Hautpilz

    Hautpilz lässt sich meist mit Cremes gegen Pilze behandeln.

  • Krätze

    Krätze ist eine ansteckende Hautkrankheit durch Milben.

  • Kopfläuse

    Kopfläuse sind lästig, übertragen aber keine Krankheiten.

  • Warzen

    Warzen entstehen durch Viren und verschwinden oft von selbst.

  • Lippenherpes

    Lippenherpes klingt normalerweise nach 1 bis 2 Wochen von allein ab.

  • Gürtelrose

    Gürtelrose entsteht, wenn Windpocken-Viren im Körper wieder aktiv werden.

  • Haarausfall

    Haarausfall hat viele Formen, am häufigsten ist er anlagebedingt.

  • Starkes Schwitzen (Hyperhidrose)

    Bei starkem Schwitzen ohne erkennbaren Grund nennt die Leitlinie zuerst Mittel zum Auftragen.

Augen, Mund und Zähne

Augenerkrankungen, Mundsoor, Aphthen, Zahn- und Zahnfleischbeschwerden.

  • Bindehautentzündung

    Eine Bindehautentzündung entsteht oft durch Viren, Bakterien oder eine Allergie.

  • Trockene Augen

    Bei trockenen Augen ist der Tränenfilm gestört, die Augen brennen und röten sich.

  • Grüner Star (Glaukom)

    Beim Grünen Star wird der Sehnerv geschädigt, häufig durch zu hohen Augeninnendruck.

  • Mundsoor

    Mundsoor ist eine Pilzinfektion der Mundschleimhaut.

  • Aphthen

    Aphthen sind schmerzhafte, entzündete Stellen an der Mundschleimhaut.

  • Zahnschmerzen

    Schmerzmittel lindern Zahnschmerzen, die Ursache behandelt die Zahnarztpraxis.

  • Zahnfleischentzündung

    Gerötetes, geschwollenes oder blutendes Zahnfleisch weist auf eine Entzündung hin.

Was auf jeder Krankheitsseite steht

  • Was die Erkrankung ist: kurz erklärt, mit Einteilung oder Grenzwerten, wenn eine Leitlinie sie nennt.
  • Symptome, Ursachen und Diagnose: woran man die Erkrankung erkennt und wie sie festgestellt wird. Können Medikamente die Beschwerde auslösen, verweist die Seite auf die passende Nebenwirkungsseite.
  • Behandlung ohne Medikamente: was Leitlinien und das IQWiG dazu sagen.
  • Behandlung mit Medikamenten: eine Tabelle der Wirkstoffgruppen, die Leitlinien oder das IQWiG für die Erkrankung nennen, mit Beispielen, Wirkweise und häufigen Nebenwirkungen. Die Beispiele führen zu den Steckbriefen der Wirkstoffe.
  • Nebenwirkungen der Medikamente: was bei den genannten Gruppen typisch ist und woran Sie es erkennen.
  • Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen: Warnzeichen aus Leitlinien, IQWiG und Packungsbeilagen.
  • Quellen: Leitlinien, IQWiG, Behörden und Produktinformationen mit Stand und Abrufdatum.

Worauf die Seiten beruhen

Grundlage sind die Nationalen VersorgungsLeitlinien, die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und die Gesundheitsinformationen des IQWiG. Angaben zu einem einzelnen Wirkstoff, etwa wofür er zugelassen ist und wie häufig eine Nebenwirkung auftritt, stammen aus seiner Packungsbeilage und Fachinformation. Empfehlungen einer Leitlinie stehen immer mit der Quelle und mit dem Wort, das die Leitlinie selbst verwendet. In den Nationalen VersorgungsLeitlinien bedeutet "soll" eine starke Empfehlung, "sollte" eine abgeschwächte Empfehlung und "kann" eine offene Empfehlung.

Medikamente, die für eine Erkrankung nicht zugelassen sind, nennen die Seiten nur, wenn sie zum Kern der Frage gehören, und dann mit diesem Hinweis. Ergebnisse aus Studien zur Wirksamkeit, etwa um wie viel Prozent ein Mittel ein Risiko senkt, stehen nicht auf den Seiten. Jede Seite hat ein zweiter Bearbeiter an allen Quellen geprüft, bevor sie erschienen ist.

Das Arztgespräch vorbereiten

Schreiben Sie vor dem Termin auf, welche Beschwerden Sie haben, seit wann und welche Medikamente Sie einnehmen, auch rezeptfreie Mittel und Nahrungsergänzungsmittel. Fragen Sie, wie lange eine Behandlung dauern soll und woran Sie Nebenwirkungen erkennen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Beschwerden, die Sie für eine Nebenwirkung halten, können Sie im Nebenwirkungs-Tagebuch festhalten. Wie Sie eine vermutete Nebenwirkung melden, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Alle Wirkstoffe von A bis Z finden Sie unter Medikamente, Medikamente mit gleichem Wirkprinzip unter Wirkstoffgruppen und Beschwerden durch Medikamente unter Nebenwirkungen.

Häufige Fragen

Ersetzen die Krankheitsseiten einen Arztbesuch?

Nein. Die Seiten erklären, welche Behandlungen Leitlinien und das IQWiG nennen, und helfen, das Gespräch vorzubereiten. Ob und wie Sie behandelt werden, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was bedeuten "soll", "sollte" und "kann" bei Leitlinienempfehlungen?

In den Nationalen VersorgungsLeitlinien steht "soll" für eine starke Empfehlung, "sollte" für eine abgeschwächte Empfehlung und "kann" für eine offene Empfehlung. Andere Leitlinien verwenden eigene Stufen, etwa Empfehlungsklassen. Die Seiten geben die Empfehlung immer im Wortlaut der jeweiligen Leitlinie wieder.

Warum nennen die Seiten keine Dosierungen?

Die Dosis eines verordneten Medikaments legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Was die Packungsbeilage zur Dosierung sagt, steht im Steckbrief des Wirkstoffs unter Medikamente.

Warum fehlt ein Medikament in der Tabelle?

Die Tabellen nennen nur Wirkstoffgruppen, die Leitlinien oder das IQWiG für die Erkrankung nennen, und als Beispiele Wirkstoffe mit eigenem Steckbrief auf dieser Website. Mittel ohne Zulassung für die Erkrankung fehlen in der Regel. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wenn Ihr Medikament nicht genannt ist.

Passt dazu

  • Wirkstoffgruppen

    42 Wirkstoffgruppen von ACE-Hemmern bis Statinen, jeweils mit ihren Wirkstoffen.

  • Ratgeber

    Antworten rund um Medikamente im Alltag.

  • Werkzeuge

    Zehn Helfer rund um Medikamente, vom Nebenwirkungs-Finder bis zum Zuzahlungsrechner.

  • Ratgeber Medikamente und Alkohol

    Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten verstärken oder abschwächen.