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PCO-Syndrom

Beim PCO-Syndrom (polyzystisches Ovarsyndrom, PCOS), das nach einem im Mai 2026 veröffentlichten internationalen Konsens in polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) umbenannt wird, bilden die Eierstöcke zu viele männliche Hormone; typisch sind unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, vermehrter Haarwuchs und Akne. Ein gesunder Lebensstil mit Ernährung und Bewegung sollte laut internationaler Leitlinie allen Betroffenen empfohlen werden (starke Empfehlung); ohne Kinderwunsch verschreiben Ärztinnen und Ärzte laut gesund.bund.de Verhütungsmittel wie die Pille, bei Kinderwunsch Medikamente, die den Eisprung fördern. Medikamente sind laut internationaler Leitlinie in der Regel nicht speziell für das PCO-Syndrom zugelassen, sie sieht eine gemeinsame Entscheidung mit der Ärztin oder dem Arzt vor. Neu auftretenden starken oder zunehmenden Haarwuchs sollten Sie ärztlich untersuchen lassen.

Frau Ende zwanzig mit langem dunkelbraunem Haar in einer senfgelben Strickjacke geht im Herbst zügig auf einem Parkweg unter Bäumen
Bild: KI-generiert

Beim PCO-Syndrom (polyzystisches Ovarsyndrom, PCOS) bilden die Eierstöcke zu viele männliche Geschlechtshormone. Typisch sind unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen und ein männlicher Behaarungstyp. Behandeln lässt sich ein PCOS mit einer Veränderung des Lebensstils und mit Medikamenten, und auch eine Schwangerschaft ist nach einer Behandlung möglich [1]. Medikamente sind laut internationaler Leitlinie in der Regel nicht speziell für das PCO-Syndrom zugelassen; Ärztinnen und Ärzte müssen deshalb über Datenlage, Bedenken und Nebenwirkungen aufklären [5].

Was ist das PCO-Syndrom?

Das PCO-Syndrom ist eine Hormonstörung bei Frauen und ein häufiger Grund dafür, dass die Eierstöcke nicht mehr oder nur eingeschränkt funktionieren. Sie bilden zu viele männliche Sexualhormone wie Testosteron; das hormonelle Ungleichgewicht kann zu Unfruchtbarkeit führen, und an den Eierstöcken entstehen kleine zystenähnliche Bläschen [1]. Weltweit kommt das PCO-Syndrom bei ungefähr 8 bis 13 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter vor, bei bis zu 70 Prozent bleibt es unerkannt [1]. Für Deutschland nennen deutsche Fachgesellschaften eine Häufigkeit von bis zu 15 Prozent [4].

Im Mai 2026 wurde nach einem internationalen Konsensverfahren ein neuer Name veröffentlicht: polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und weitere Fachgesellschaften begrüßen ihn. Die im Ultraschall sichtbaren Bläschen sind danach kleine Eibläschen (Follikel) und keine Zysten im krankhaften Sinn; der neue Name soll den Blick auf das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen lenken. Für die Übergangszeit empfehlen die Fachgesellschaften die Schreibweise PMOS (ehemals PCOS) [4].

Symptome

Frauen mit PCOS haben mehr männliche Sexualhormone und bekommen ihre Monatsblutung oft nur unregelmäßig; bei manchen bleiben Eisprung und Blutung ganz aus. Die Körperbehaarung kann eher der eines Mannes entsprechen: Auf Oberlippe, Kinn, Rücken und in der Schamregion wachsen viele kräftige Haare (Hirsutismus). Weitere Anzeichen sind Akne und Übergewicht. Selten fallen die Haare am Kopf aus, die Stimme wird tiefer oder die Klitoris vergrößert sich. Die Anzeichen können einzeln oder zusammen auftreten, manchmal auch gar nicht [1]. Mehr dazu: Akne und Haarausfall.

Frauen mit PCOS machen die körperlichen Veränderungen zu schaffen; es kann zu Depressionen, Ängsten und Essstörungen kommen [1]. Die internationale Leitlinie hält fest, dass mittelschwere bis schwere depressive Beschwerden und Ängste bei PCOS häufig sind. Ärztinnen und Ärzte sollten danach alle Erwachsenen und Jugendlichen mit PCOS mit regional geprüften Fragebögen auf Depression untersuchen und alle Erwachsenen auf Angst (jeweils starke Empfehlung) [5]. Mehr dazu: Depression und Angststörung.

Folgen: Für Frauen mit PCOS kann es schwerer sein, schwanger zu werden. Sie haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes, und es kann zu Problemen in der Schwangerschaft kommen. Bleibt die Monatsblutung ganz aus, ist das Risiko für Gebärmutterkörperkrebs erhöht [1]. Laut internationaler Leitlinie haben Frauen mit PCOS außerdem unabhängig vom Gewicht deutlich häufiger nächtliche Atemaussetzer (obstruktive Schlafapnoe) [5].

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen sind noch unklar. Weil das PCO-Syndrom in manchen Familien gehäuft auftritt, wird vermutet, dass die Neigung zumindest teilweise vererbt wird [1]. Zwischen 50 und 80 Prozent der Frauen mit PCOS haben Übergewicht, viele zeigen eine Insulinresistenz: Ihr Körper reagiert weniger empfindlich auf Insulin und kann den Blutzucker nicht so gut steuern. Diese Stoffwechsellage kurbelt die Bildung männlicher Hormone weiter an und verstärkt die Beschwerden [1]. Laut der Stellungnahme der Fachgesellschaften tragen eine gesteigerte pulsierende Ausschüttung des Steuerhormons GnRH und eine Insulinresistenz mit erhöhtem Insulinspiegel beide zum Überschuss männlicher Hormone und zu den gestörten Eisprüngen bei [4].

Andere Ursachen und Medikamente: Vermehrter Haarwuchs kann auch auf eine Störung der Nebennieren zurückgehen, etwa ein nicht klassisches adrenogenitales Syndrom, oder selten auf Tumoren von Nebenniere oder Eierstöcken. Die DGE rät, mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen, ob Beschwerden durch Nebenwirkungen von Medikamenten entstehen [3]. Welche Mittel Zyklusstörungen oder Akne als Nebenwirkung nennen, steht auf den Seiten Zyklusstörungen und Akne durch Medikamente.

Diagnose

Nach der internationalen Leitlinie von 2023 liegt ein PCO-Syndrom vor, wenn zwei von drei Merkmalen zutreffen: zu viele männliche Hormone, erkennbar an Beschwerden wie Hirsutismus oder an Blutwerten; ein gestörter oder ausbleibender Eisprung; polyzystische Eierstöcke im Ultraschall. Bei Erwachsenen könnte statt des Ultraschalls das Anti-Müller-Hormon (AMH) im Blut bestimmt werden (bedingte Empfehlung), aber nicht als alleiniger Test (starke Empfehlung). Bei unregelmäßigen Zyklen zusammen mit zu vielen männlichen Hormonen sind Ultraschall und AMH für die Diagnose nicht nötig [5]. Bei Jugendlichen wird der Ultraschall dafür nicht empfohlen, und AMH sollte bei ihnen noch nicht verwendet werden (starke Empfehlung) [5].

Im Blut sollten laut Leitlinie das Gesamt-Testosteron und das freie Testosteron bestimmt werden (starke Empfehlung). Unter der Pille lassen sich die männlichen Hormone kaum zuverlässig beurteilen [5]. Sind die Werte deutlich erhöht, sollten laut Leitlinie andere Ursachen bedacht werden, etwa Tumoren, die männliche Hormone bilden, oder Störungen der Nebennieren; für die Behandlung ist es laut DGE entscheidend, die Ursache aufzuklären [3, 5].

Untersuchungen auf Folgeerkrankungen: Bei allen Frauen mit PCOS sollte laut internationaler Leitlinie bei der Diagnose der Blutzucker untersucht werden, am genauesten mit einem Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest), und danach je nach Risiko alle ein bis drei Jahre erneut. Die Blutfette sollten bei der Diagnose bestimmt und der Blutdruck jährlich gemessen werden (jeweils starke Empfehlung) [5].

Behandlung ohne Medikamente

Einiges können Frauen mit PCOS laut gesund.bund.de selbst tun: Bei Übergewicht kann eine Gewichtsabnahme helfen, und Sport und eine veränderte Ernährung tragen dazu bei, die Beschwerden zu lindern und einen regelmäßigen Zyklus wiederherzustellen. Bei einigen Frauen genügt schon eine leichte Verringerung des Body-Mass-Index [1]. Nach der internationalen Leitlinie sollte allen Frauen mit PCOS ein gesunder Lebensstil mit gesunder Ernährung und/oder körperlicher Aktivität empfohlen werden (starke Empfehlung); er hat auch ohne Gewichtsabnahme Vorteile [5].

Keine bestimmte Ernährungsform und keine bestimmte Art von Bewegung ist laut Leitlinie besser belegt als eine andere (bedingte Empfehlungen). Jede gesunde Ernährung und jede körperliche Aktivität nach den allgemeinen Empfehlungen nützt der Gesundheit (starke Empfehlungen) [5]. Viele Frauen mit PCOS erleben im Gesundheitswesen eine Abwertung wegen ihres Gewichts; Fachleute sollten sich ihrer eigenen Vorurteile bewusst sein (starke Empfehlung) [5].

Haarentfernung: Laser- und Lichtbehandlungen sollten laut Leitlinie erwogen werden, um Gesichtsbehaarung zu verringern (bedingte Empfehlung). Bei blonden, grauen oder weißen Haaren wirkt der Laser kaum, und für Lichtgeräte zur Anwendung zu Hause gibt es danach keinen Wirksamkeitsbeleg [5].

Behandlung mit Medikamenten

Frau Anfang dreißig mit schulterlangem rotbraunem Haar in einer petrolfarbenen Bluse schneidet in einer hellen Küche frisches Gemüse auf einem Holzbrett, daneben eine Salatschüssel
Bild: KI-generiert

Ärztinnen und Ärzte behandeln laut gesund.bund.de die einzelnen Beschwerden; das Vorgehen unterscheidet sich danach, ob eine Frau schwanger werden möchte [1]. Weil die Medikamente in der Regel nicht speziell für das PCO-Syndrom zugelassen sind, sieht die internationale Leitlinie eine gemeinsame Entscheidung nach Aufklärung vor [5]. Mehr dazu im Ratgeber Off-Label-Use.

Ohne Kinderwunsch: die Pille

Frauen mit PCOS, die keine Schwangerschaft wünschen, verschreiben Ärztinnen und Ärzte laut gesund.bund.de Verhütungsmittel wie die Antibabypille. Sie stabilisiert den Zyklus und verringert die Bildung männlicher Hormone, sodass auch die Behaarung zurückgehen kann [1]. Auch das IQWiG nennt hormonelle Verhütungsmittel, die die Testosteron-Produktion verringern [2]. Laut internationaler Leitlinie könnten kombinierte Pillen erwachsenen Frauen mit PCOS gegen Hirsutismus und unregelmäßige Zyklen empfohlen werden (bedingte Empfehlung, Evidenz sehr niedrig); bestimmte Gestagene oder Dosierungen kann sie nicht empfehlen, maßgeblich sind die allgemeinen Empfehlungen (bedingte Empfehlung). Reine Gestagenpillen können danach zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut erwogen werden (bedingte Empfehlung) [5].

Pillen beim PCO-Syndrom: Beispiele mit eigener Wirkstoffseite (zugelassen zur Verhütung)
WirkstoffgruppeBeispieleWie sie wirkenHäufige Nebenwirkungen
Kombinierte Pille (Östrogen und Gestagen)Levonorgestrel/Ethinylestradiol, Dienogest/EthinylestradiolHemmen vor allem den Eisprung und verändern den Schleim im Gebärmutterhals [7]; die Kombination mit Dienogest wirkt laut Fachinformation antiandrogen, unter anderem weil sie die Konzentration männlicher Hormone im Blut senkt [8]Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Anwenderinnen: bei Levonorgestrel/Ethinylestradiol Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust, Gewichtszunahme [6]; bei Dienogest/Ethinylestradiol Kopfschmerzen und Brustschmerzen einschließlich Brustspannen [9]
Reine GestagenpilleDrospirenonHemmt in erster Linie den Eisprung; Drospirenon hat laut Fachinformation auch antiandrogene Eigenschaften [11]Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, verminderte sexuelle Lust, Stimmungsschwankungen, Akne, Brustbeschwerden, schmerzhafte Monatsblutung, Blutungen und unregelmäßige Blutungen, Gewichtszunahme [10]

Zugelassen sind diese Präparate zur Verhütung, manche Präparate mit Dienogest und Ethinylestradiol außerdem bei mittelschwerer Akne, wenn äußerliche Mittel oder Antibiotika zum Einnehmen nicht geholfen haben und die Frau sich für eine Pille entscheidet; zur Behandlung des PCO-Syndroms selbst sind sie nicht zugelassen [5, 7, 8, 11]. Bei jeder Verordnung einer Kombinationspille sollten laut Rote-Hand-Brief des BfArM vom 30.09.2021 die unterschiedlichen Risiken für Blutgerinnsel in den Venen berücksichtigt und vor allem Präparate mit dem niedrigsten Risiko verordnet werden; das geringste Risiko haben Pillen mit Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat [19].

Gegen vermehrten Haarwuchs

Präparate mit Cyproteronacetat und Ethinylestradiol sind laut Fachinformation zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund von Androgenempfindlichkeit und/oder von Hirsutismus bei Frauen im gebärfähigen Alter zugelassen; gegen Akne erst, wenn äußerliche Mittel oder Antibiotika versagt haben. Cyproteronacetat blockiert die männlichen Hormone an ihrem Rezeptor und senkt ihre Konzentration im Blut [13]. In der internationalen Leitlinie stehen sie als zweite Wahl: Sie sollten nach anderen kombinierten Pillen erwogen werden, abgewogen gegen Nebenwirkungen wie das Thromboserisiko (bedingte Empfehlung) [5]. Weil sie zugleich verhüten, dürfen sie nicht mit anderen hormonellen Verhütungsmitteln kombiniert werden, wie ein Rote-Hand-Brief der Zulassungsinhaber in Abstimmung mit EMA und BfArM vom 12.06.2013 festhält [21]. Bei einem Meningeom, auch in der Vorgeschichte, dürfen sie laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden [12]; über Meningeome unter Cyproteronacetat, hauptsächlich bei hohen Tagesdosen, informierten die Zulassungsinhaber cyproteronhaltiger Arzneimittel in einem Rote-Hand-Brief vom 16.04.2020 [22].

Reichen die Pille und/oder kosmetische Maßnahmen nach mindestens sechs Monaten nicht aus, könnten laut Leitlinie Antiandrogene erwogen werden, immer zusammen mit sicherer Verhütung (bedingte Empfehlung). Bei einer Schwangerschaft können Antiandrogene die Entwicklung der äußeren Geschlechtsorgane männlicher Ungeborener stören [5].

Metformin

Metformin ist zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen [16]; beim PCO-Syndrom wird es laut Embryotox außerhalb der Zulassung (off-label) eingesetzt [18]. Laut gesund.bund.de verschreiben Ärztinnen und Ärzte es zum Beispiel, wenn eine Frau die Pille nicht verträgt. Es vermindert die Insulinresistenz, senkt den Blutzucker und führt zur Abnahme männlicher Hormone [1]. Die internationale Leitlinie sagt, Metformin allein sollte bei Erwachsenen mit PCOS und einem Body-Mass-Index ab 25 kg/m² für Körpermaße und Stoffwechselwerte erwogen werden (bedingte Empfehlung); Metformin und ein aktiver gesunder Lebensstil wirken danach ähnlich. Gegen Hirsutismus und unregelmäßige Zyklen könnte die Pille Metformin vorgezogen werden, bei Stoffwechselzielen Metformin der Pille (jeweils bedingte Empfehlung) [5].

Bei Kinderwunsch

Möchten Frauen mit PCOS schwanger werden, erhalten sie laut gesund.bund.de Medikamente, die den Eisprung fördern. Frauen mit Übergewicht, die vor der Behandlung abnehmen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden [1]. Vor jeder Behandlung zur Auslösung des Eisprungs sollte laut Leitlinie eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden [5].

  • Letrozol sollte laut internationaler Leitlinie das erste Medikament zur Auslösung des Eisprungs bei unfruchtbaren Frauen mit PCOS ohne Eisprung sein, die keine weiteren Ursachen für die Unfruchtbarkeit haben (starke Empfehlung). In vielen Ländern ist es dafür nicht zugelassen; wo der Einsatz außerhalb der Zulassung erlaubt ist, müssen Ärztinnen und Ärzte über Datenlage und Nebenwirkungen aufklären, sonst kommen andere Mittel infrage [5]. In Deutschland ist Letrozol nur zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren zugelassen, nicht zur Auslösung des Eisprungs. Laut Packungsbeilage darf es nicht eingenommen werden, solange noch Monatsblutungen auftreten, also vor der Menopause, und nicht in der Schwangerschaft [17].
  • Clomifen ist laut Fachinformation zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen zugelassen, die wegen ausbleibender Eisprünge nicht schwanger werden; andere Ursachen der Unfruchtbarkeit, auch beim Partner, sollten vorher ausgeschlossen werden. Es steigert über das Zwischenhirn die Ausschüttung der Hormone, die die Eierstöcke anregen [15]. Clomifen könnte laut Leitlinie allein oder zusammen mit Metformin eingesetzt werden (bedingte Empfehlungen); weil Mehrlingsschwangerschaften häufiger sind, können Ultraschallkontrollen der Zyklen nötig sein [5].
  • Weitere Möglichkeiten: Metformin könnte laut Leitlinie auch allein eingesetzt werden, wobei es wirksamere Mittel gibt. Helfen die Tabletten nicht, nennt die Leitlinie Gonadotropine, also Hormone zum Spritzen, oder eine Operation an den Eierstöcken per Bauchspiegelung als zweite Stufe (bedingte Empfehlungen) [5].

Wird Metformin im Rahmen eines PCOS verordnet, sollte es laut Embryotox in der Regel nach eingetretener Schwangerschaft abgesetzt werden; über eine längere Behandlung entscheidet die Ärztin oder der Arzt nach individueller Prüfung [18]. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Schwangere mit PCOS haben laut Leitlinie ein höheres Risiko unter anderem für Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck in der Schwangerschaft, Präeklampsie und Frühgeburt; ein Zuckerbelastungstest sollte schon bei Kinderwunsch angeboten werden [5]. Mehr dazu: Medikamente in der Schwangerschaft.

Mittel zum Abnehmen und Inositol

Bei Erwachsenen mit höherem Gewicht könnten laut Leitlinie zusätzlich zu einem aktiven gesunden Lebensstil Medikamente zur Gewichtsabnahme erwogen werden, etwa die GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid und Semaglutid oder Orlistat, jeweils nach den allgemeinen Empfehlungen (bedingte Empfehlung). Wer schwanger werden kann, sollte unter GLP-1-Rezeptoragonisten sicher verhüten, weil Daten zur Sicherheit in der Schwangerschaft fehlen [5]. Mehr dazu: Adipositas und GLP-1-Agonisten.

Inositol, ein Nahrungsergänzungsmittel, könnte laut Leitlinie nach persönlichen Vorlieben erwogen werden; es richtet danach wenig Schaden an, der Nutzen etwa für Eisprung, Haarwuchs oder Gewicht ist aber begrenzt (bedingte Empfehlung). Bestimmte Formen oder Dosierungen kann die Leitlinie nicht empfehlen [5].

Nebenwirkungen der Medikamente

Blutgerinnsel: Alle Frauen, die kombinierte hormonale Verhütungsmittel anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Venen oder Arterien [12]. Am höchsten ist das Risiko laut Rote-Hand-Brief vom 30.09.2021 im ersten Jahr der Anwendung und nach einer erneuten Einnahme nach einer Pause von mindestens 4 Wochen. Erhöht ist es außerdem bei Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht mit einem Body-Mass-Index über 30 kg/m², einem Alter ab 35 Jahren, Ruhigstellung und erblicher Veranlagung [19]. Für Pillen mit Cyproteronacetat hielt der Rote-Hand-Brief vom 12.06.2013 ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Venen und Arterien fest [21]. Mehr dazu: Thromboserisiko und Thrombose.

Stimmung: Depressive Verstimmung und Depression sind allgemein bekannte Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel. Nach einem Rote-Hand-Brief der Zulassungsinhaber in Absprache mit dem BfArM vom 21.01.2019 können Depressionen schwerwiegend sein und sind ein allgemein bekannter Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizid; Frauen sollte geraten werden, sich bei Stimmungsschwankungen und depressiven Beschwerden an ihre Ärztin oder ihren Arzt zu wenden, auch wenn diese kurz nach Beginn der Einnahme auftreten [20]. Wo Sie bei Gedanken an Selbsttötung sofort Hilfe bekommen und mehr dazu: Depression durch Medikamente.

Metformin: Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, sind laut Packungsbeilage Verdauungsprobleme wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitverlust, meistens zu Beginn der Behandlung; häufig sind Geschmacksveränderungen und verminderte Vitamin-B12-Spiegel im Blut [16]. Sehr selten, vor allem bei nicht richtig arbeitenden Nieren, kann eine sehr schwerwiegende Übersäuerung mit Milchsäure (Laktatazidose) auftreten [16]. Mehr dazu: Vitamin-B12-Mangel.

Clomifen: Sehr häufig sind laut Packungsbeilage vergrößerte Eierstöcke sowie Hautrötung (Flush) und Hitzewallungen; häufig unter anderem Sehstörungen, Unterbauchbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen und Brustspannen. Die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft ist erhöht. Bei allergischen Reaktionen, Sehstörungen oder Unterleibsbeschwerden sollten Sie Clomifen nicht weiter einnehmen und so bald wie möglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen [14].

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt, Ihrer Apotheke oder direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [16]; wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Leben mit dem PCO-Syndrom

Gebärmutterschleimhaut: Frauen mit PCOS sollten laut Leitlinie über ihr erhöhtes Risiko für eine Verdickung und für Krebs der Gebärmutterschleimhaut informiert werden. Weil das Risiko insgesamt niedrig ist, empfiehlt die Leitlinie keine routinemäßige Früherkennung; zur Vorbeugung nennt sie Gewichtsmanagement, eine Regulierung des Zyklus und eine regelmäßige Gestagenbehandlung [5].

Selbsthilfe: Selbsthilfegruppen bieten Information, Beratung und Austausch. Geeignete Angebote finden Sie laut gesund.bund.de über die Datenbank der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) [1].

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Unter der Pille suchen Sie laut Packungsbeilage dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken: eine Schwellung eines Beins mit Schmerz, Erwärmung oder Verfärbung, plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit, plötzlichen Husten mit möglichem Blutauswurf, stechenden Brustschmerz beim tiefen Einatmen, Brustschmerz mit Druck- oder Engegefühl, plötzliche Schwäche oder Taubheit von Gesicht, Arm oder Bein auf einer Körperseite, plötzliche Seh- oder Sprechstörungen oder plötzliche schwere Kopfschmerzen [6].

Bemerken Sie unter Metformin Anzeichen einer Laktatazidose wie Erbrechen, Bauchschmerzen, Muskelkrämpfe, allgemeines Unwohlsein mit starker Müdigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen, beenden Sie laut Packungsbeilage die Einnahme und wenden sich unverzüglich an eine Ärztin, einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus; dieser Zustand kann zum Koma führen [16]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Neu auftretender starker oder zunehmender Haarwuchs muss laut Leitlinie weiter untersucht werden, um unter anderem einen Tumor auszuschließen, der männliche Hormone bildet [5]. Schwere Atemnot, starke Brustschmerzen und Bewusstlosigkeit nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung als Fälle für den Notruf 112 [23].

Quellen

  1. Behörde Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 23.06.2021. abgerufen am 17.10.2026
  2. Testosteron (Laborwerte). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 20.03.2025. abgerufen am 17.10.2026
  3. Hirsutismus (Patienteninformation der Sektion Nebennieren, Steroide und Hypertonus). Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
  4. Stellungnahme zur internationalen Umbenennung des Polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS) in Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Diabetes Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Deutsche Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie. Stand 26.06.2026. abgerufen am 17.10.2026
  5. Leitlinie Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome (Teede HJ, Tay CT, Laven J et al.), Hum Reprod 2023; 38(9): 1655-1679, Tabelle 4 (Empfehlungen 1.1 bis 5.9). International PCOS Network (Monash University) mit American Society for Reproductive Medicine, Endocrine Society, European Society of Human Reproduction and Embryology und European Society of Endocrinology. Stand 08/2023. abgerufen am 17.10.2026
  6. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Asumate 30 150/30 Mikrogramm Filmtabletten (Levonorgestrel/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 17.10.2026
  7. Fachinformation Fachinformation Asumate 30 150/30 Mikrogramm Filmtabletten (Levonorgestrel/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 17.10.2026
  8. Fachinformation Fachinformation Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten (Dienogest/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 17.10.2026
  9. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten (Dienogest/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 17.10.2026
  10. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Slinda 4 mg Filmtabletten (Drospirenon). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2024. abgerufen am 17.10.2026
  11. Fachinformation Fachinformation Slinda 4 mg Filmtabletten (Drospirenon). Exeltis Germany GmbH. Stand 03/2024. abgerufen am 17.10.2026
  12. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Attempta-ratiopharm 35 (Cyproteronacetat/Ethinylestradiol). ratiopharm GmbH. Stand 12/2023. abgerufen am 17.10.2026
  13. Fachinformation Fachinformation Attempta-ratiopharm 35 (Cyproteronacetat/Ethinylestradiol). ratiopharm GmbH. Stand 01/2024. abgerufen am 17.10.2026
  14. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Clomifen-ratiopharm 50 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2020. abgerufen am 17.10.2026
  15. Fachinformation Fachinformation Clomifen-ratiopharm 50 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2016. abgerufen am 17.10.2026
  16. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Metformin-ratiopharm 1.000 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 17.10.2026
  17. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Femara 2,5 mg Filmtabletten (Letrozol). Novartis Pharma GmbH. Stand 04/2025. abgerufen am 17.10.2026
  18. Embryotox Embryotox: Metformin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
  19. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva: Verordnung solcher mit dem niedrigsten Risiko für venöse Thromboembolien und Nutzung des behördlich beauflagten Schulungsmaterials. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 30.09.2021. abgerufen am 17.10.2026
  20. Rote-Hand-Brief Hormonelle Kontrazeptiva: Neuer Warnhinweis zu Suizidalität als mögliche Folge einer Depression unter der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva (Wichtige Arzneimittelinformation). Zulassungsinhaber hormoneller Kontrazeptiva in Absprache mit dem BfArM. Stand 21.01.2019. abgerufen am 17.10.2026
  21. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Cyproteronacetat 2 mg/Ethinylestradiol 35 µg: Verschärfung der Warnhinweise, neue Kontraindikationen sowie aktualisierte Indikation. Zulassungsinhaber in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 12.06.2013. abgerufen am 17.10.2026
  22. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Cyproteronacetat: Anwendungsbeschränkungen aufgrund des Risikos für Meningeome. Zulassungsinhaber cyproteronhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 16.04.2020. abgerufen am 17.10.2026
  23. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026

Häufige Fragen

Ist das PCO-Syndrom heilbar?

Das PCO-Syndrom lässt sich laut gesund.bund.de nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Ärztinnen und Ärzte behandeln deshalb die einzelnen Beschwerden; diese lassen sich mildern oder ganz abstellen. Bei Übergewicht kann eine Gewichtsabnahme helfen, und Sport und eine veränderte Ernährung können dazu beitragen, einen regelmäßigen Zyklus wiederherzustellen.

Hilft Metformin bei PCOS?

Metformin ist zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen; beim PCO-Syndrom wird es laut Embryotox außerhalb der Zulassung eingesetzt. Laut internationaler Leitlinie sollte Metformin allein bei Erwachsenen mit einem Body-Mass-Index ab 25 kg/m² für Körpermaße und Stoffwechselwerte erwogen werden (bedingte Empfehlung); ein aktiver gesunder Lebensstil wirkt danach ähnlich. Sehr häufig sind laut Packungsbeilage Verdauungsprobleme wie Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen, meistens zu Beginn. Ob Metformin für Sie infrage kommt, entscheiden Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Welche Pille ist bei PCOS geeignet?

Bestimmte Gestagene oder Dosierungen kann die internationale Leitlinie nicht empfehlen; maßgeblich sind die allgemeinen Empfehlungen zur Verhütung (bedingte Empfehlung). Pillen mit Cyproteronacetat und 35 Mikrogramm Ethinylestradiol sollten danach als zweite Wahl erwogen werden, abgewogen gegen Nebenwirkungen wie das Thromboserisiko (bedingte Empfehlung). Laut Rote-Hand-Brief des BfArM vom 30.09.2021 haben Kombinationspillen mit Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat das geringste Risiko für Blutgerinnsel in den Venen, und bei jeder Verordnung sollten die persönlichen Risikofaktoren berücksichtigt werden.

Kann ich mit PCOS schwanger werden?

Ja, laut gesund.bund.de ist nach einer Behandlung auch eine Schwangerschaft möglich, etwa mit Medikamenten, die den Eisprung fördern. Frauen mit Übergewicht, die vorher abnehmen, erhöhen danach die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Laut internationaler Leitlinie ist eine Schwangerschaft häufig auf natürlichem Weg oder mit Unterstützung möglich; Schwangere mit PCOS haben aber ein höheres Risiko für Komplikationen und sollten in der Schwangerschaftsvorsorge entsprechend betreut werden (starke Empfehlung).

Was hilft gegen vermehrten Haarwuchs bei PCOS?

Die Pille kann laut gesund.bund.de die Bildung männlicher Hormone verringern, sodass die Behaarung zurückgehen kann. Laut internationaler Leitlinie sollten Laser- und Lichtbehandlungen gegen Gesichtsbehaarung erwogen werden; reichen Pille und/oder kosmetische Maßnahmen nach mindestens sechs Monaten nicht aus, könnten Antiandrogene erwogen werden, immer zusammen mit sicherer Verhütung (jeweils bedingte Empfehlung). Zur Behandlung von Hirsutismus zugelassen sind Pillen mit Cyproteronacetat und Ethinylestradiol.

Hilft Inositol bei PCOS?

Inositol könnte laut internationaler Leitlinie nach persönlichen Vorlieben erwogen werden (bedingte Empfehlung). Es richtet danach wenig Schaden an und kann möglicherweise Stoffwechselwerte verbessern, der Nutzen etwa für Eisprung, Haarwuchs oder Gewicht ist aber begrenzt. Bestimmte Formen oder Dosierungen kann die Leitlinie nicht empfehlen, und Qualität und Dosis von Nahrungsergänzungsmitteln können schwanken. Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie Inositol einnehmen.

Wann sollte ich mit PCOS-Beschwerden zum Arzt?

Unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen sollten laut internationaler Leitlinie an ein PCO-Syndrom denken lassen und abgeklärt werden (starke Empfehlung). Neu auftretender starker oder zunehmender Haarwuchs muss danach weiter untersucht werden, um unter anderem einen Tumor auszuschließen, der männliche Hormone bildet. Unter der Pille suchen Sie bei Anzeichen eines Blutgerinnsels wie einer schmerzhaften Schwellung eines Beins, plötzlicher Atemnot oder stechendem Brustschmerz dringend ärztliche Hilfe; bei schwerer Atemnot rufen Sie den Notruf 112.

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