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Liraglutid (Saxenda): Nebenwirkungen und Wirkung
Liraglutid ist ein verschreibungspflichtiger GLP-1-Rezeptoragonist zum Spritzen. Als Saxenda wird er ergänzend zu Ernährung und Bewegung zur Gewichtsregulierung bei Adipositas oder Übergewicht mit Begleiterkrankung angewendet, als Victoza zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Laut Packungsbeilage von Saxenda sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Kopfschmerzen sehr häufig, laut der von Victoza Übelkeit und Durchfall; bei starken, anhaltenden Oberbauchschmerzen brechen Sie die Behandlung ab und wenden sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation); diese Beschwerden verschwinden üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen[1, 2]
- Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
- Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen (Flatulenz), Aufstoßen und Mundtrockenheit[1, 2]
- Häufig: Schwäche- oder Müdigkeitsgefühl[1, 2]
- Häufig: Veränderte Geschmacksempfindungen[1, 2]
- Häufig: Schwindel[1, 2]
- Häufig: Schlafstörungen, vor allem in den ersten 3 Behandlungsmonaten[1, 2]
- Häufig: Gallensteine (Cholelithiasis)[1, 2]
- Häufig: Hautausschlag[1, 2]
- Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle wie Blutergüsse, Schmerzen, Hautreizung, Jucken und Hautausschlag[1, 2]
- Häufig: Niedriger Blutzucker (Unterzuckerung, Hypoglykämie); Warnzeichen können plötzlich auftreten: kalter Schweiß, kühle blasse Haut, Kopfschmerzen, schneller Herzschlag, Übelkeit, starkes Hungergefühl, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Nervosität, Ängstlichkeit, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten und Zittern[1, 2]
- Häufig: Erhöhung von Bauchspeicheldrüsenenzymen wie Lipase und Amylase[1, 2]
Wofür wird Liraglutid eingesetzt?
Liraglutid ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten [2, 4]. Es gibt ihn in zwei Präparaten mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten: Saxenda zur Gewichtsregulierung und Victoza zur Behandlung von Typ-2-Diabetes [1, 3]. Diese Seite beruht auf der EMA-Produktinformation von Saxenda; Angaben zu Victoza sind eigens gekennzeichnet [1, 2, 3].
Saxenda wird bei Erwachsenen zusätzlich zu einer kalorienreduzierten Ernährung und verstärkter körperlicher Aktivität zur Gewichtsregulierung angewendet. Voraussetzung ist ein Body-Mass-Index (BMI), also ein Maß für das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße, von 30 kg/m² oder höher (Adipositas) oder von 27 bis unter 30 kg/m² zusammen mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung, etwa Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten oder Atemproblemen im Schlaf (obstruktive Schlafapnoe) [1, 2]. Fortgeführt wird die Behandlung nur, wenn nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis mindestens 5 Prozent des ursprünglichen Körpergewichts verloren wurden [1, 2].
Auch Jugendliche ab 12 Jahren mit Adipositas und einem Körpergewicht über 60 kg sowie Kinder von 6 bis unter 12 Jahren mit Adipositas und einem Körpergewicht ab 45 kg können Saxenda ergänzend zu gesunder Ernährung und mehr Bewegung erhalten; hier gilt als Maßstab nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis oder der höchsten vertragenen Dosis ein Rückgang des BMI um mindestens 4 Prozent [1, 2]. Victoza ist dagegen zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren zugelassen, und zwar allein, wenn Metformin wegen Unverträglichkeit oder Gegenanzeigen nicht infrage kommt, oder zusätzlich zu anderen Diabetesmitteln [3].
Wie wirkt Liraglutid?
Liraglutid gleicht dem körpereigenen Hormon GLP-1 (Glucagon-like Peptid-1), das nach einer Mahlzeit aus dem Darm freigesetzt wird. Laut Packungsbeilage von Saxenda wirkt es auf Rezeptoren im Gehirn, die den Appetit regulieren: Es löst ein gesteigertes Sättigungsgefühl und ein abgeschwächtes Hungergefühl aus. Das kann helfen, weniger zu essen und das Körpergewicht zu verringern [1].
Laut Fachinformation stimmt die Aminosäurenfolge von Liraglutid zu 97 Prozent mit der des menschlichen GLP-1 überein; es bindet an den GLP-1-Rezeptor und aktiviert ihn. Beim Menschen nimmt das Körpergewicht vor allem durch eine Abnahme der Fettmasse ab; den Energieverbrauch erhöht Liraglutid im Vergleich zu Placebo nicht. Außerdem regt es abhängig vom Blutzucker die Ausschüttung von Insulin an und senkt die von Glucagon; dadurch sinken der Blutzucker nach dem Essen und der Nüchternblutzucker [2]. Victoza hilft laut seiner Packungsbeilage dem Körper, einen zu hohen Blutzucker zu senken, verlangsamt die Nahrungspassage durch den Magen und kann dazu beitragen, Herzerkrankungen zu verhindern [3].
Nach dem Spritzen unter die Haut wird Liraglutid langsam aufgenommen: Die höchste Konzentration im Blut ist laut Fachinformation nach etwa 11 Stunden erreicht, die Eliminationshalbwertszeit beträgt etwa 13 Stunden [2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation von Saxenda eine Häufigkeit angeben [1, 2]. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100 und "selten" bis zu 1 von 1.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den verfügbaren Daten nicht abschätzen [1]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
In den Studien mit Saxenda bei Erwachsenen waren Magen-Darm-Nebenwirkungen laut Fachinformation insgesamt die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen (67,9 Prozent). Die meisten waren leicht bis mittelschwer und vorübergehend; sie traten in der Regel in den ersten Behandlungswochen auf und nahmen bei Fortsetzung der Behandlung innerhalb weniger Tage oder Wochen ab [2]. Bei Menschen ab 65 Jahren und bei leicht oder mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion können solche Beschwerden häufiger auftreten [2]. Mehr dazu unter Übelkeit, Durchfall und Verstopfung.
Eine Unterzuckerung gehört zu den häufigen Nebenwirkungen [1]. In Studien mit Menschen ohne Typ-2-Diabetes wurden laut Fachinformation keine schweren Unterzuckerungen berichtet; Symptome einer Unterzuckerung gaben 1,6 Prozent unter Saxenda und 1,1 Prozent unter Placebo an, ohne Bestätigung durch eine Blutzuckermessung. Bei Typ-2-Diabetes kann das Risiko zusammen mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen erhöht sein [2]. Mehr dazu unter Blutzucker als Nebenwirkung.
Victoza: Die Packungsbeilage von Victoza nennt teils andere Häufigkeiten als die von Saxenda. Sehr häufig sind dort Übelkeit und Durchfall; häufig sind unter anderem Erbrechen, Verstopfung, Kopfschmerzen und ein erhöhter Puls, gelegentlich unter anderem Gallensteine und eine Entzündung der Gallenblase, selten eine schwere allergische Reaktion und ein Darmverschluss und sehr selten eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse [3].
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Magen und DarmÜbelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation); diese Beschwerden verschwinden üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitErbrechenDurchfallVerstopfung
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Magen und DarmMagen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen (Flatulenz), Aufstoßen und Mundtrockenheit[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und VerdauungsbeschwerdenBauchschmerzenBlähungenMundtrockenheit
- Allgemeine BeschwerdenSchwäche- oder Müdigkeitsgefühl[1, 2]Mehr dazu: Schwäche (Asthenie)Müdigkeit
- NervensystemVeränderte Geschmacksempfindungen[1, 2]Mehr dazu: Geschmacksstörungen
- NervensystemSchwindel[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
- PsycheSchlafstörungen, vor allem in den ersten 3 Behandlungsmonaten[1, 2]Mehr dazu: Schlafstörungen
- Leber und GalleGallensteine (Cholelithiasis)[1, 2]
- HautHautausschlag[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Allgemeine BeschwerdenReaktionen an der Injektionsstelle wie Blutergüsse, Schmerzen, Hautreizung, Jucken und Hautausschlag[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue FleckenJuckreizHautausschlag
- Stoffwechsel und ErnährungNiedriger Blutzucker (Unterzuckerung, Hypoglykämie); Warnzeichen können plötzlich auftreten: kalter Schweiß, kühle blasse Haut, Kopfschmerzen, schneller Herzschlag, Übelkeit, starkes Hungergefühl, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Nervosität, Ängstlichkeit, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten und Zittern[1, 2]Mehr dazu: Unterzuckerung
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhung von Bauchspeicheldrüsenenzymen wie Lipase und Amylase[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Stoffwechsel und ErnährungFlüssigkeitsverlust (Dehydrierung), eher zu Beginn der Behandlung; er kann auf Erbrechen, Übelkeit und Durchfall zurückgehen[1, 2]
- Magen und DarmVerzögerte Magenentleerung[1, 2]
- Magen und DarmEntzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), eine schwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung[1, 2]Mehr dazu: Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Leber und GalleGallenblasenentzündung (Cholezystitis)[1, 2]
- HautAllergische Reaktionen wie Hautausschlag; laut Fachinformation Nesselsucht (Urtikaria)[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenNesselsuchtHautausschlag
- Allgemeine BeschwerdenAllgemeines Unwohlsein[1, 2]
- HerzErhöhter Puls (Tachykardie)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- ImmunsystemSchwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) mit Problemen beim Atmen, Anschwellen von Hals und Gesicht und beschleunigtem Herzschlag; laut Fachinformation auch mit niedrigem Blutdruck und Ödemen[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnotHerzrasenNiedriger Blutdruck
- Nieren und HarnwegeEingeschränkte Nierenfunktion; akutes Nierenversagen, Anzeichen dafür können eine Verminderung der Urinmenge, metallischer Geschmack im Mund und schnelles Auftreten von blauen Flecken sein[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- Magen und DarmDarmverschluss: eine schwere Form der Verstopfung mit zusätzlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Erbrechen[1, 2]Mehr dazu: VerstopfungBauchschmerzen
- HautKnoten unter der Haut durch Ansammlung des Eiweißes Amyloid (kutane Amyloidose)[1, 2]
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist eine schwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung; sie wurde unter Saxenda gelegentlich berichtet [1]. Laut Fachinformation wird Liraglutid bei Verdacht abgesetzt und bei bestätigter akuter Pankreatitis nicht wieder aufgenommen [2]. Gallensteine und Gallenblasenentzündungen traten in Studien zur Gewichtsregulierung unter Liraglutid häufiger auf als unter Placebo; laut Fachinformation lässt sich das nur teilweise damit erklären, dass starker Gewichtsverlust das Risiko erhöhen kann. Beides kann eine Behandlung im Krankenhaus und eine Entfernung der Gallenblase nötig machen [2]. Mehr dazu unter Bauchspeicheldrüsenentzündung und Gallensteine.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verstopfung verschwinden laut Packungsbeilage von Saxenda üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen [1]. Die Dosis wird zu Beginn schrittweise gesteigert; laut Fachinformation von Saxenda soll das die Magen-Darm-Verträglichkeit verbessern. Wird bei Erwachsenen die nächste Dosisstufe in zwei aufeinanderfolgenden Wochen nicht vertragen, ist ein Abbruch der Behandlung in Betracht zu ziehen [2].
Flüssigkeit: Nach Beginn der Behandlung können Sie durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall Körperflüssigkeit verlieren. Beugen Sie einer Dehydrierung vor, indem Sie viel trinken [1]. Laut Fachinformation wurde bei Menschen unter GLP-1-Rezeptoragonisten über eine beeinträchtigte Nierenfunktion und akutes Nierenversagen berichtet, meist nach Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall mit Flüssigkeitsverlust [2].
Herzklopfen: Haben Sie in Ruhe starkes, bewusst gefühltes Herzklopfen oder Herzrasen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Laut Fachinformation trat eine Tachykardie in Studien bei 0,6 Prozent der Behandelten unter Saxenda und 0,1 Prozent unter Placebo auf; die Herzfrequenz sollte regelmäßig überprüft werden [2]. Mehr dazu unter Herzrasen durch Medikamente.
Spritzstellen: Reaktionen an der Injektionsstelle gehören zu den häufigen Nebenwirkungen; laut Fachinformation waren sie in der Regel leicht und vorübergehend [1, 2]. Wechseln Sie die Injektionsstelle jeden Tag, um das Risiko von Knotenbildung zu verringern [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Wenden Sie Saxenda nicht zusammen mit anderen GLP-1-Rezeptoragonisten wie Exenatid oder Lixisenatid an [1]. Laut Fachinformation zeigte Liraglutid in Laborversuchen ein sehr geringes Potenzial für Wechselwirkungen über die Cytochrom-P450-Enzyme. Die leicht verzögerte Magenentleerung kann die Aufnahme gleichzeitig eingenommener Arzneimittel beeinflussen, in Studien ohne klinisch relevante Verzögerung [2].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Sulfonylharnstoffe wie Glimepirid oder Glibenclamid oder Insulin | Unterzuckerung möglich[1, 2] | Die Ärztin oder der Arzt kann die Dosis des Diabetesmittels anpassen; bei einer Anpassung der Insulindosis kann sie oder er häufigere Blutzuckerkontrollen empfehlen |
| Warfarin oder andere blutgerinnungshemmende Mittel (Antikoagulanzien) | Laut Fachinformation sind klinisch relevante Wechselwirkungen mit Wirkstoffen wie Warfarin nicht auszuschließen[1, 2] | Häufigere Blutuntersuchungen zur Gerinnungsfähigkeit können erforderlich sein; laut Fachinformation wird bei Warfarin und anderen Cumarin-Derivaten zu Beginn der Behandlung eine häufigere Kontrolle des INR-Werts empfohlen |
| Arzneimittel zum Einnehmen | Die leicht verzögerte Magenentleerung kann die Aufnahme beeinflussen; laut Fachinformation zeigten Studien keine klinisch relevante Verzögerung, schwerer Durchfall kann die Aufnahme aber beeinträchtigen[2] | Laut Fachinformation keine Dosisanpassung erforderlich |
| Pille mit Ethinylestradiol und Levonorgestrel | Laut Fachinformation keine klinisch relevante Auswirkung auf die Gesamtmenge im Blut; es ist zu erwarten, dass die verhütende Wirkung bei gleichzeitiger Anwendung von Liraglutid nicht beeinträchtigt wird[2] |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Liraglutid nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Nicht angewendet werden darf Saxenda nur bei einer Allergie gegen Liraglutid oder einen der sonstigen Bestandteile [1, 2]. In einer ganzen Reihe von Situationen wird es jedoch nicht empfohlen oder nur mit Vorsicht angewendet. Bei Diabetes ist Saxenda kein Ersatz für Insulin [1]. Die Punkte in der Übersicht stammen aus Packungsbeilage und Fachinformation von Saxenda; für Victoza gelten die Angaben seiner eigenen Packungsbeilage und Fachinformation [1, 2, 3].
Nicht einnehmen bei
Besondere Vorsicht bei
- Schwere Herzinsuffizienz: Anwendung nicht empfohlen; laut Fachinformation keine klinischen Erfahrungen im NYHA-Stadium IV[1, 2]
- 75 Jahre und älter: wenige Erfahrungen, Anwendung nicht empfohlen[1, 2]
- Gleichzeitige Behandlung mit anderen Mitteln zur Gewichtsregulierung oder Adipositas als Folge einer Hormonstörung, einer Essstörung oder von Arzneimitteln, die eine Gewichtszunahme verursachen können: laut Fachinformation Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen, Anwendung nicht empfohlen[2]
- Nierenerkrankung oder Dialyse: wenige Erfahrungen, ärztlichen Rat einholen; laut Fachinformation bei schwerer Nierenfunktionsstörung nicht empfohlen[1, 2]
- Lebererkrankung: wenige Erfahrungen, ärztlichen Rat einholen; laut Fachinformation bei schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen, bei leichter oder mittelschwerer nur mit Vorsicht[1, 2]
- Schwere Magen- oder Darmerkrankung mit verzögerter Magenentleerung (Gastroparese) oder entzündliche Darmerkrankung: Anwendung nicht empfohlen[1, 2]
- Geplante Operation unter Narkose: Ärztin oder Arzt informieren. Laut Fachinformation wurden bei Vollnarkose oder tiefer Sedierung unter GLP-1-Rezeptoragonisten Fälle von Lungenentzündung durch eingeatmeten Mageninhalt (Aspirationspneumonie) berichtet[1, 2]
- Diabetes: Saxenda nicht als Ersatz für Insulin verwenden; laut Fachinformation gibt es Berichte über diabetische Ketoazidose bei insulinabhängigen Patienten nach raschem Absetzen oder schneller Dosisreduktion von Insulin[1, 2]
- Bestehende oder frühere Erkrankung der Bauchspeicheldrüse[1]
- Schilddrüsenerkrankung einschließlich Schilddrüsenknoten und Vergrößerung der Schilddrüse: mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen. Laut Fachinformation wurde in Studien bei Typ-2-Diabetes über Ereignisse an der Schilddrüse wie Kropf (Struma) berichtet, insbesondere bei bestehender Schilddrüsenerkrankung[1, 2]
- Starker Gewichtsverlust: Gefahr von Gallensteinen und Gallenblasenentzündung[1, 2]
- Flüssigkeitsverlust durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall: viel trinken. Laut Fachinformation wurde unter GLP-1-Rezeptoragonisten über Beeinträchtigungen der Nierenfunktion und akutes Nierenversagen bei Dehydrierung berichtet[1, 2]
- Herzfrequenz: Laut Fachinformation wurde in Studien ein Anstieg beobachtet; sie sollte regelmäßig überprüft werden, und bei einem klinisch relevanten anhaltenden Anstieg in Ruhe sollte Liraglutid abgesetzt werden[2]
- Keine Kombination mit anderen GLP-1-Rezeptoragonisten wie Exenatid oder Lixisenatid; Saxenda nicht mit anderen zu spritzenden Arzneimitteln wie Insulinen verwechseln[1]
- Kinder unter 6 Jahren: Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht[1, 2]
- Laut Fachinformation traten in zweijährigen Studien bei Ratten und Mäusen nicht tödliche Tumoren der C-Zellen der Schilddrüse auf, bei Affen nicht; die Relevanz für den Menschen ist wahrscheinlich gering, kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden[2]
Steht eine Operation unter Narkose an, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darüber, dass Sie Saxenda anwenden [1]; mehr dazu im Ratgeber Medikamente vor der OP. Laut Fachinformation traten in zweijährigen Studien bei Ratten und Mäusen nicht tödliche Tumoren der C-Zellen der Schilddrüse auf, bei Affen nicht; die Relevanz für den Menschen ist wahrscheinlich gering, kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden [2].
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Zu Alkohol enthält die Packungsbeilage von Saxenda keine eigenen Hinweise [1]. Wenden Sie Saxenda nicht an, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, und nicht in der Stillzeit [1]. Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage und Fachinformation zu Schwangerschaft, Stillzeit und Verkehrstüchtigkeit sagen [1, 2].
Schwangerschaft
Wenden Sie Saxenda nicht an, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, da nicht bekannt ist, ob es dem ungeborenen Kind schaden kann. Laut Fachinformation liegen nur begrenzte Daten vor, Tierstudien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt; möchte eine Patientin schwanger werden oder tritt eine Schwangerschaft ein, muss die Behandlung abgebrochen werden.[1, 2]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Wenden Sie Saxenda in der Stillzeit nicht an, da nicht bekannt ist, ob Liraglutid in die Muttermilch übergeht. Laut Fachinformation war der Übergang in Tierstudien gering; bei gesäugten Ratten nahm das Wachstum der Jungtiere ab.[1, 2]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Autofahren und Maschinen
Ein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit ist unwahrscheinlich. Vor allem in den ersten 3 Monaten der Behandlung kann jedoch Schwindel auftreten; seien Sie dann beim Führen eines Fahrzeugs und beim Bedienen von Maschinen besonders vorsichtig.[1, 2]
Einnahme
Saxenda wird einmal täglich unter die Haut gespritzt, am besten in die Vorderseite des Bauches, die Vorderseite der Oberschenkel oder den Oberarm, nicht in eine Vene oder einen Muskel; zu jeder Tageszeit, mit oder ohne Mahlzeit, möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit. Die Injektionsstelle jeden Tag wechseln, um Knotenbildung zu vermeiden. Vor der ersten Anwendung erklärt die Ärztin, der Arzt oder das medizinische Fachpersonal den Pen. Das verordnete Diät- und Trainingsprogramm wird beibehalten.[1]
Dosis vergessen: Bemerken Sie es innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen Zeitpunkt, spritzen Sie die Dosis, sobald es Ihnen einfällt; sind mehr als 12 Stunden vergangen, lassen Sie sie aus und spritzen die nächste Dosis am folgenden Tag zur üblichen Zeit. Keine doppelte Dosis und keine erhöhte Dosis am Folgetag.[1]
Absetzen
Brechen Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Fortgeführt wird die Behandlung nur, wenn nach 12 Wochen genügend Gewicht verloren wurde: bei Erwachsenen mit der Erhaltungsdosis mindestens 5 Prozent des ursprünglichen Körpergewichts, bei Jugendlichen und Kindern mit der Erhaltungsdosis oder der höchsten vertragenen Dosis mindestens 4 Prozent des BMI.[1, 2]
Laut Fachinformation ist Liraglutid bei Verdacht auf eine Pankreatitis abzusetzen und bei bestätigter akuter Pankreatitis nicht wieder aufzunehmen; bei Verdacht auf eine anaphylaktische Reaktion ist es ebenfalls abzusetzen und nicht wieder aufzunehmen.[2]
Überdosierung
Haben Sie mehr gespritzt als vorgesehen, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder begeben Sie sich in ein Krankenhaus und nehmen Sie die Packung mit; möglicherweise ist eine sofortige Behandlung nötig. Möglich sind Übelkeit, Erbrechen und Unterzuckerung. Laut Fachinformation wurden Überdosierungen bis zum 24-Fachen der zur Gewichtsregulierung empfohlenen Dosis mit schwerer Übelkeit, starkem Erbrechen und schwerer Unterzuckerung berichtet.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation
Die Packungsbeilage von Saxenda beschreibt eine schrittweise Steigerung bis zur Erhaltungsdosis; die Fachinformation ergänzt Hinweise für Menschen mit Diabetes, für ältere Menschen und bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Für Victoza gilt eine eigene Dosierung [1, 2, 3]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sagt Ihnen genau, wie viel Sie spritzen sollen [1].
Einnahme und Absetzen
Saxenda wird einmal täglich unter die Haut gespritzt, nicht in eine Vene oder einen Muskel; am besten eignen sich die Vorderseite des Bauches, die Vorderseite der Oberschenkel oder der Oberarm. Sie können es zu jeder Tageszeit anwenden, mit oder ohne Mahlzeit, vorzugsweise jeden Tag zur gleichen Zeit [1]. Vor der ersten Anwendung erklärt Ihnen Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal den Pen; das verordnete Diät- und Trainingsprogramm behalten Sie während der Behandlung bei [1]. Verwechseln Sie Saxenda nicht mit anderen Arzneimitteln, die Sie spritzen, etwa Insulinen [1].
Vor der ersten Anwendung lagern Sie den Pen im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C; frieren Sie ihn nicht ein und bewahren Sie ihn nicht in der Nähe des Gefrierfachs auf. Nach dem ersten Gebrauch können Sie ihn 1 Monat lang verwenden, wenn Sie ihn unter 30 °C oder im Kühlschrank aufbewahren; lassen Sie die Penkappe aufgesetzt, um den Inhalt vor Licht zu schützen [1]. Mehr dazu im Ratgeber Medikamente im Kühlschrank.
Brechen Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab [1]. Haben Sie mehr gespritzt, als Sie sollten, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder begeben Sie sich in ein Krankenhaus und nehmen Sie die Packung mit [1]. Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Liraglutid
Grundlage dieser Seite ist die EMA-Produktinformation von Saxenda mit Packungsbeilage und Fachinformation (Stand Juli 2025); Angaben zu Victoza stammen aus dessen EMA-Produktinformation (Stand Februar 2025) [1, 2, 3]. Zulassungsinhaber beider Präparate ist Novo Nordisk A/S [2, 3]. Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage des Präparats, das Ihnen verordnet wurde.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Saxenda | Novo Nordisk A/S | 6 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen; Gewichtsregulierung; Grundlage dieser Seite |
| Victoza | Novo Nordisk A/S | 6 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen; Typ-2-Diabetes |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Saxenda (EPAR), Anhang III B: Packungsbeilage Saxenda 6 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen. Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 07/2025. abgerufen am 11.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Saxenda (EPAR), Anhang I: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation). Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 07/2025. abgerufen am 11.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Victoza (EPAR), Anhang I (Fachinformation) und Anhang III B (Packungsbeilage) Victoza 6 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen. Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 02/2025. abgerufen am 11.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Liraglutid. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Saxenda und Victoza?
Beide enthalten Liraglutid, sind aber verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten und Dosierungen. Saxenda wird ergänzend zu Ernährung und Bewegung zur Gewichtsregulierung bei Adipositas oder Übergewicht mit gewichtsbedingter Begleiterkrankung angewendet, Victoza zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Verwenden Sie nur das Präparat, das Ihnen verordnet wurde.
Welche Nebenwirkungen hat Saxenda am häufigsten?
Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, treten Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Kopfschmerzen auf; die Magen-Darm-Beschwerden verschwinden laut Packungsbeilage üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen. Häufig sind unter anderem Verdauungsstörungen, Schwindel, Schlafstörungen, Gallensteine, Reaktionen an der Injektionsstelle und Unterzuckerungen.
Kann Liraglutid die Bauchspeicheldrüse oder die Gallenblase schädigen?
Laut Packungsbeilage von Saxenda sind eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und eine Gallenblasenentzündung gelegentliche Nebenwirkungen, Gallensteine häufige; die Packungsbeilage von Victoza nennt Gallensteine und eine Gallenblasenentzündung gelegentlich, eine Pankreatitis sehr selten. Bei starken, anhaltenden Oberbauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können, mit Übelkeit und Erbrechen brechen Sie die Behandlung ab und wenden sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt. Bei starken Schmerzen im Oberbauch, die gewöhnlich auf der rechten Seite unterhalb der Rippen am stärksten sind, unterbrechen Sie die Anwendung und nehmen sofort Kontakt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt auf.
Wann wird Saxenda abgesetzt?
Laut Packungsbeilage sollten Erwachsene die Behandlung nur fortführen, wenn sie nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis mindestens 5 Prozent ihres ursprünglichen Körpergewichts verloren haben. Bei Jugendlichen und Kindern ist der Maßstab ein Rückgang des BMI um mindestens 4 Prozent nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis oder der höchsten vertragenen Dosis. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung fortführen oder abbrechen.
Was hat Liraglutid mit der Schilddrüse zu tun?
Haben Sie eine Schilddrüsenerkrankung wie Knoten oder eine Vergrößerung der Schilddrüse, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Laut Fachinformation wurde in Studien bei Typ-2-Diabetes über Ereignisse an der Schilddrüse wie einen Kropf berichtet, vor allem bei bestehender Schilddrüsenerkrankung. In Langzeitstudien bei Ratten und Mäusen traten Tumoren bestimmter Schilddrüsenzellen auf; die Bedeutung für den Menschen ist laut Fachinformation wahrscheinlich gering, kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden.
Kann man mit Saxenda unterzuckern?
Ein niedriger Blutzucker gehört zu den häufigen Nebenwirkungen. Wenden Sie wegen Diabetes zusätzlich Insulin oder einen Sulfonylharnstoff an, kann es zu einer Unterzuckerung kommen; dann kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt deren Dosis anpassen. Warnzeichen sind unter anderem kalter Schweiß, kühle blasse Haut, Kopfschmerzen, schneller Herzschlag, starkes Hungergefühl, Zittern und Verwirrung.
Darf ich Saxenda in Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden?
Nein. Wenden Sie Saxenda nicht an, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, weil nicht bekannt ist, ob es dem ungeborenen Kind schaden kann. Auch in der Stillzeit sollten Sie es nicht anwenden, da nicht bekannt ist, ob Liraglutid in die Muttermilch übergeht. Laut Fachinformation muss die Behandlung bei Kinderwunsch oder Eintritt einer Schwangerschaft abgebrochen werden.
Wie hoch ist die Dosis von Saxenda?
Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Dosis, die in den ersten Wochen schrittweise bis zur Erhaltungsdosis erhöht wird; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sagt Ihnen genau, wie viel Sie jede Woche spritzen. Die Angaben der Packungsbeilage finden Sie im Abschnitt Dosierung.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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