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Atemnot durch Medikamente

Atemnot kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein: Die Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma nennt entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) und Acetylsalicylsäure (ASS) als mögliche Auslöser von Asthmabeschwerden. Laut Produktinformationen kommen unter anderem Betablocker bei Asthma oder anderen verengenden Atemwegserkrankungen, Ticagrelor, Opioide mit einer verlangsamten, flachen Atmung und Amiodaron oder Methotrexat mit einer Schädigung der Lunge hinzu. Lassen Sie neue oder zunehmende Atemnot ärztlich abklären; bei schwerer Atemnot rufen Sie den Notruf 112. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Mann mit grauem Haar bleibt im hellen Treppenhaus stehen, hält sich am Geländer fest und atmet tief durch
Bild: KI-generiert

Atemnot kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Gemeint ist das Gefühl, zeitweise oder ständig zu wenig Luft beim Atmen zu bekommen; bei starker Luftnot haben Menschen ein beklemmendes Gefühl oder sogar Angst zu ersticken [1]. Fachleute sprechen von Dyspnoe, man kann auch Luftnot oder Kurzatmigkeit sagen [2]. Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Asthma nennt Medikamente wie entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) und Acetylsalicylsäure (ASS) unter den Auslösern von Asthmabeschwerden [3]. Bei Betablockern nennen die Fachinformationen Atemnot oder eine Verkrampfung der Bronchien bei Menschen mit Asthma oder anderen verengenden Atemwegserkrankungen [6, 8, 9]. In den Produktinformationen steht Atemnot außerdem zum Beispiel bei dem Thrombozytenfunktionshemmer Ticagrelor, bei starken Schmerzmitteln (Opioiden) als verlangsamte, flache Atmung und bei Amiodaron oder Methotrexat als mögliches Zeichen einer Lungenschädigung [5, 16, 21, 23]. Auch eine schwere allergische Reaktion kann mit Luftnot einhergehen [10].

Welche Medikamente Atemnot auslösen können

Atemnot durch Medikamente kann verschieden entstehen: durch verkrampfte Bronchien (Bronchospasmus), eine abgeflachte, verlangsamte Atmung (Atemdepression), eine Entzündung der Lunge oder eine schwere allergische Reaktion [9, 10, 16, 21]. Jede Häufigkeitsangabe unten gehört zu dem Wirkstoff, bei dem sie steht.

  • Betablocker: Bei Asthmatikern müssen Betarezeptorenblocker laut Fachinformation von Metoprolol mit Vorsicht angewendet werden [6]. Bei Propranolol ist eine Überempfindlichkeit der Bronchien, etwa bei Asthma, laut Fachinformation eine Gegenanzeige; bei Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege kann es zu Atemnot kommen, die Häufigkeit ist nicht bekannt [9]. Bei Bisoprolol ist schweres Asthma eine Gegenanzeige; eine Verkrampfung der Bronchien bei Asthma oder anderen verengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte stuft die Fachinformation als gelegentlich ein (bis zu 1 von 100 Behandelten) [8]. Bei Metoprolol ist Atemnot bei Anstrengung bei entsprechend veranlagten Menschen, etwa mit Asthma, als häufig eingestuft (bis zu 1 von 10 Behandelten) [6].
  • Schmerzmittel wie NSAR, ASS und Metamizol: Bei nicht-allergischem Asthma kann laut NVL Asthma eine Unverträglichkeit gegen ASS oder NSAR bestehen [3]. Wer schon einmal mit Verkrampfungen der Bronchien, Asthmaanfällen, Schwellungen der Nasenschleimhaut, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen auf ASS oder andere NSAR reagiert hat, darf Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht einnehmen; außerdem nennt sie Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz und Asthmaanfällen [10]. Bei Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch verengenden Atemwegserkrankungen ist das Risiko dafür laut Fachinformation erhöht [11]. Bei ASS ist ein früheres Asthma nach ASS oder ähnlichen Mitteln laut Packungsbeilage ein Grund, das Mittel nicht einzunehmen; Atemnot und eine Verengung der Atemwege stehen dort mit nicht bekannter Häufigkeit [12]. Metamizol darf laut Fachinformation bei einem bekannten Analgetika-Asthma-Syndrom (Verkrampfungen der Bronchien nach Schmerzmitteln wie Salicylaten, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen) nicht angewendet werden; einen Asthmaanfall stuft die Packungsbeilage als sehr selten ein (bis zu 1 von 10.000 Behandelten) [13, 14]. Auch bei Paracetamol nennt die Fachinformation sehr selten eine Verkrampfung der Bronchien bei dafür veranlagten Menschen (Analgetika-Asthma) [15].
  • Ticagrelor: Bei diesem Thrombozytenfunktionshemmer, der die Verklumpung von Blutplättchen hemmt und unter anderem nach einem Herzinfarkt eingesetzt wird, ist ein Gefühl von Kurzatmigkeit laut Packungsbeilage sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten) [5]. Es ist laut Packungsbeilage im Allgemeinen leicht und zeigt sich als plötzliches, unerwartetes Bedürfnis nach Atemluft, das gewöhnlich in Ruhe in den ersten Behandlungswochen auftritt und bei vielen wieder zurückgehen kann [5]. Menschen mit Asthma oder COPD haben laut Fachinformation möglicherweise ein erhöhtes Risiko [5]. Nach der Markteinführung wurde außerdem über Atemaussetzer im Schlaf berichtet (zentrale Schlafapnoe, auch Cheyne-Stokes-Atmung) [5].
  • Opioide und andere dämpfende Mittel: Eine abgeflachte und verlangsamte Atmung (Atemdepression) ist laut Fachinformation von Oxycodon die bedeutsamste Gefährdung einer Opioid-Überdosierung und tritt am ehesten bei älteren oder geschwächten Menschen auf [16]. Eine langsame und flache Atmung stuft die Packungsbeilage als gelegentlich ein, Krämpfe der Bronchialmuskeln, die zu Atemnot führen, als häufig [17]. Auch bei Pregabalin und Gabapentin beschreiben die Fachinformationen schwere Atemdepression; ein höheres Risiko haben laut Fachinformation von Gabapentin unter anderem Menschen mit beeinträchtigter Atemfunktion, Atemwegs- oder neurologischen Erkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion und ältere Menschen; laut Fachinformation von Pregabalin könnten sie ein höheres Risiko haben [18, 20]. In der Fachinformation von Gabapentin ist Atemnot (Dyspnoe) als häufig eingestuft, die Atemdepression als selten (bis zu 1 von 1.000 Behandelten) [20].
  • Mittel, die die Lunge schädigen können: Unter Amiodaron besteht laut Fachinformation das Risiko schwerer entzündlicher Lungenerkrankungen; Lungenschäden wie Lungenentzündungen oder eine Vermehrung von Bindegewebe (Fibrose) sind dort als häufig eingestuft, und ein Husten ohne Auswurf und Atemnot sind häufig ihre ersten Anzeichen [21]. Bei Methotrexat sind Lungenkomplikationen durch eine Entzündung der Lungenbläschen oder des Lungengewebes (Alveolitis, Pneumonitis) als häufig eingestuft; mögliche Anzeichen sind laut Packungsbeilage unter anderem trockener Reizhusten, Kurzatmigkeit auch in Ruhe, Brustschmerzen und Fieber [23, 24]. Bei dem Antibiotikum Nitrofurantoin stuft die Fachinformation Lungenreaktionen mit Atemnot, Husten und Brustkorbschmerz als häufig ein [25]. Bei dem Entwässerungsmittel Hydrochlorothiazid wurden laut Fachinformation sehr seltene schwere Fälle eines akuten Atemnotsyndroms (ARDS) berichtet [29]. Mehr zu Husten als Zeichen einer Lungenschädigung: Reizhusten durch Medikamente.
  • Mittel zum Inhalieren: Wie bei anderen Inhalationstherapien kann nach der Anwendung von Salbutamol eine Verkrampfung der Bronchien auftreten (paradoxer Bronchospasmus), mit einer sofortigen Zunahme des pfeifenden Atemgeräuschs (Giemen); die Häufigkeit ist nicht bekannt [27, 28]. Lang wirksame atemwegserweiternde Mittel (Beta-2-Mimetika) sollen laut IQWiG bei Asthma stets nur in Kombination mit Kortison-Präparaten (Kortikosteroiden) angewendet werden; es gibt Hinweise, dass eine alleinige Dauerbehandlung damit zu lebensbedrohlichen Asthmaanfällen führen kann [32]. Mehr dazu: Asthma- und COPD-Medikamente.
  • Schwere allergische Reaktionen: Die Packungsbeilage von Ibuprofen nennt als mögliche Zeichen einer schweren allgemeinen Überempfindlichkeitsreaktion Schwellungen von Gesicht und Zunge, eine innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock, auch schon bei der ersten Anwendung [10]. Bei ACE-Hemmern wie Ramipril nennt die Packungsbeilage Schwellungen von Gesicht, Lippen oder Rachen, die das Schlucken oder Atmen erschweren [31]. Mehr dazu: Arzneimittelallergie.

Die Tabelle zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation Atemnot oder eine Verkrampfung der Atemwege nennt:

Atemnot als Nebenwirkung: Angaben aus der Produktinformation
WirkstoffHäufigkeitAngabe in der Produktinformation
NivolumabSehr häufigKurzatmigkeit (Dyspnoe), Husten
PembrolizumabSehr häufigKurzatmigkeit, Husten · Lungenentzündung (Pneumonitis)
RituximabSehr häufigBei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL: Engegefühl in der Lunge mit Kurzatmigkeit (Bronchospasmus), Entzündung oder Reizung in Lunge, Rachen oder Nasennebenhöhlen, Atemnot, laufende Nase · Bei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL:…
TicagrelorSehr häufigGefühl von Kurzatmigkeit (Dyspnoe); laut Packungsbeilage im Allgemeinen leicht, als plötzliches, unerwartetes Bedürfnis nach Atemluft, das gewöhnlich in Ruhe in den ersten Behandlungswochen auftritt und bei vielen…
TrastuzumabSehr häufigHerzschwäche (kongestive Herzinsuffizienz), auch mit tödlichem Ausgang berichtet · Atemlosigkeit (Dyspnoe), laut Fachinformation auch mit tödlichem Ausgang berichtet · Asthma · Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand…
AdalimumabHäufigHusten, Asthma, Kurzatmigkeit · Vernarbung der Lunge (Lungenfibrose)
AmlodipinHäufigAtemnot (Dyspnoe)
BaclofenHäufigEingeschränkte Atemfunktion (Atemdepression) · Atembeschwerden während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrom); laut Fachinformation Fälle von zentraler Schlafapnoe bei hohen Dosen (ab 100 mg) bei alkoholabhängigen Patienten
Botulinumtoxin Typ AHäufigBei Schiefhals: Sprachstörungen (Dysphonie) und Atemnot (Dyspnoe)
BuprenorphinHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Eingeschränkte Atemtätigkeit (Atemdepression)
CarvedilolHäufigAtemnot (Dyspnoe) und Asthma bei dafür anfälligen Menschen · Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)
CelecoxibHäufigKurzatmigkeit (Häufigkeit aus Langzeitstudien zur Verhütung von Darmpolypen), verstopfte oder laufende Nase, Husten · Atembeschwerden (Verkrampfung der Bronchien, Bronchospasmus)
DoxazosinHäufigBronchitis, Husten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), laufende oder verstopfte Nase (Rhinitis) · Schwierigkeiten beim Atmen durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus)
EnalaprilHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Asthma (laut Fachinformation Verkrampfung der Bronchien/Asthma)
EtoricoxibHäufigKeuchen oder Kurzatmigkeit durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmus) · Husten, Atemnot, Nasenbluten
FebuxostatHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe)
FentanylHäufigAtemnot (Dyspnoe)
FlecainidHäufigAtemnot (Dyspnoe)
FluticasonHäufigAtemnot (Dyspnoe); laut Fachinformation in klinischen Studien bei mehr als 1 % der Behandelten, ähnlich häufig wie unter Placebo · Engegefühl in der Brust, das zu Atemschwierigkeiten führt (Bronchospasmus)
GabapentinHäufigAtembeschwerden, Bronchitis, Halsentzündung, Husten, trockene Nase · Schwierigkeiten beim Atmen, oberflächliche Atmung (Atemdepression)
InfliximabHäufigSchwierigkeiten oder Schmerzen beim Atmen (Atemnot), Schmerzen im Brustkorb · Verengte Atemwege in der Lunge mit Atembeschwerden (Bronchospasmus)
Levodopa/CarbidopaHäufigKurzatmigkeit
LisdexamfetaminHäufigAtemschwierigkeiten
MemantinHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe)
MetoprololHäufigAtemnot bei Menschen mit Asthma, vor allem bei Anstrengung · Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)
MontelukastHäufigBei Kindern von 6 Monaten bis 2 Jahren in einer Studie mit Granulat: Asthma
MycophenolsäureHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Flüssigkeit in der Lunge (pulmonale Ödeme) · Keuchende Atmung
NebivololHäufigAtemnot (Dyspnoe) · Atemnot wie bei Bronchialasthma durch plötzliche Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus)
OxycodonHäufigAtemnot (Dyspnoe) · Krämpfe der Bronchialmuskeln (Bronchospasmus), die zu Atemnot führen, und Unterdrückung des Hustenreflexes
QuetiapinHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe)
RamiprilHäufigNebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis oder Kurzatmigkeit (Dyspnoe) · Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), auch Verschlimmerung von Asthma
RisperidonHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Lungenentzündung durch versehentliches Einatmen von Nahrung (Aspirationspneumonie), Lungenstauung, verengte Atemwege, knisternde Lungengeräusche, Keuchen, Stimmstörung, Erkrankungen der Atemwege
SumatriptanHäufigKurzatmigkeit
TacrolimusHäufigKurzatmigkeit, Veränderungen des Lungengewebes, Flüssigkeitsansammlung um die Lunge, Rachenentzündung, Husten, grippeartige Beschwerden · Atembeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Asthma; laut Fachinformation auch…
TapentadolHäufigKurzatmigkeit (Dyspnoe)
TianeptinHäufigAtemnot (Dyspnoe)
TopiramatHäufigKurzatmigkeit, Husten und Nasenbluten
VenlafaxinHäufigAtemnot (Dyspnoe) und Gähnen
AtomoxetinGelegentlichBei Kindern und Jugendlichen: Kurzatmigkeit · Bei Erwachsenen: Kurzatmigkeit
AzithromycinGelegentlichPlötzliche keuchende Atmung, Atemwegserkrankung, Nasenbluten
Beclometason/FormoterolGelegentlichAsthma-Anfall (Asthmakrise) · Verkrampfung der Bronchien unmittelbar nach der Anwendung (paradoxer Bronchospasmus) mit stärkerer Kurzatmigkeit und pfeifenden Atemgeräuschen · Atembeschwerden (Dyspnoe), Verschlimmerung…
BisoprololGelegentlichVerkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus) bei Asthma oder obstruktiven Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte
BrinzolamidGelegentlichErschwerte Atmung, Kurzatmigkeit (Dyspnoe) · Keuchen; Hyperreagibilität des Bronchialsystems · Asthma
CodeinGelegentlichKurzatmigkeit · Verringerung des Atemantriebs (Atemdepression)
DienogestGelegentlichKurzatmigkeit
DihydrocodeinGelegentlichBeeinträchtigung der Atmung: Kurzatmigkeit, Störung des Atemantriebs (Atemdepression)
FluoxetinGelegentlichAtemnot, Nasenbluten
GuanfacinGelegentlichAtemprobleme (Asthma)
HaloperidolGelegentlichKurzatmigkeit · Verengte Atemwege in der Lunge, die Atemprobleme verursachen (Bronchospasmus)
HydrochlorothiazidGelegentlichAtemnot und Atembeschwerden, eine bestimmte akute Form der Lungenentzündung (akute interstitielle Pneumonie) · Plötzlich auftretendes Lungenödem mit Schockbeschwerden, vermutlich allergisch; akute Atemnot (akutes…
HydromorphonGelegentlichKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Übermäßige Anspannung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus), die zu Atembeschwerden und Atemhemmung (Atemdepression) führt
IbandronsäureGelegentlichAsthmaanfälle (Verschlimmerung eines Asthmas)
IpratropiumGelegentlichDurch das Inhalieren ausgelöste Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), Krämpfe der Stimmbänder (Laryngospasmus), Schwellung des Rachens (Rachenödem), trockener Rachen
IvabradinGelegentlichAtemnot (Dyspnoe)
LatanoprostGelegentlichAsthma und Atemnot (Dyspnoe) · Verstärkung von bestehendem Asthma
LetrozolGelegentlichAtemnot
LeuprorelinGelegentlichBei Männern mit Prostatakrebs: Atembeschwerden · Bei Männern mit Prostatakrebs: Nesselfieber, Atembeschwerden, Schüttelfrost · Bei Frauen (Enantone-Gyn): Atembeschwerden · Bei Frauen (Enantone-Gyn): Atembeschwerden,…
LevocabastinGelegentlichAugentropfen: Nesselsucht und Atemnot; Überempfindlichkeit · Nasenspray: Atemnot, Nasenbeschwerden, verstopfte Nase, Verkrampfen der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
LevofloxacinGelegentlichKurzatmigkeit (Dyspnoe) · Schwierigkeiten beim Atmen oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus)
LosartanGelegentlichKurzatmigkeit (Dyspnoe)
MethylphenidatGelegentlichKurzatmigkeit
MoxifloxacinGelegentlichAtemnot einschließlich asthmatischer Zustände (Dyspnoe)
NaproxenGelegentlichAsthmaanfälle, eventuell mit Blutdruckabfall, und Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen)
NifedipinGelegentlichNasenbluten, verstopfte Nase, Atemnot · Kurzatmigkeit · Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem); die Fälle wurden bei Anwendung als wehenhemmendes Mittel (Tokolytikum) in der Schwangerschaft berichtet
NitrendipinGelegentlichAtemstörungen (Dyspnoe)
OmalizumabGelegentlichHalsentzündung, Husten, akute Atemprobleme (laut Fachinformation allergischer Bronchospasmus)
PaliperidonGelegentlichKurzatmigkeit, Halsschmerzen, Nasenbluten · Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe), Lungenstauung, Verengung der Atemwege, knisternde Lungengeräusche, Keuchen · Schnelle, flache Atmung; Lungenentzündung durch…
PramipexolGelegentlichBei Parkinson-Krankheit: Atemnot (Dyspnoe) und Schluckauf · Bei Restless-Legs-Syndrom: Atemnot (Dyspnoe) und Schluckauf
PregabalinGelegentlichAtemprobleme (Dyspnoe) · Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem), Engegefühl im Hals · Atembeschwerden, flache Atmung (Atemdepression)
RanolazinGelegentlichAtembeschwerden (Dyspnoe), Husten, Nasenbluten (Epistaxis)
RizatriptanGelegentlichAtemnot (Dyspnoe) · Pfeifendes Atmen (exspiratorisches Giemen)
SertralinGelegentlichKurzatmigkeit, Atembeschwerden, pfeifender Atem (Bronchospasmus) · Fortschreitende Vernarbung des Lungengewebes (interstitielle Lungenerkrankung), eosinophile Lungenentzündung
SulfasalazinGelegentlichBronchialasthma, Atemnot (Dyspnoe)
TadalafilGelegentlichSchwierigkeiten beim Atmen (Atemnot), Nasenbluten
TelmisartanGelegentlichKurzatmigkeit, Husten
TimololGelegentlichAsthma, Bronchitis und Atemnot · Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmen), Husten, Keuchen und verstopfte Nase
AcetylcysteinSeltenAtemnot und Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmen), überwiegend bei Menschen mit überempfindlichem Bronchialsystem bei Asthma bronchiale
AtenololSeltenAtemnot durch einen erhöhten Atemwegswiderstand bei Menschen mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege, insbesondere bei Erkrankungen, die die Atemwege einengen
AzelainsäureSeltenVerschlechterung von Asthma
BeclometasonSeltenParadoxe Verkrampfung der Bronchien unmittelbar nach dem Inhalieren (paradoxer Bronchospasmus) · Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen), Verkrampfung der Bronchien…
BudesonidSeltenVerstärktes keuchendes Atmen und Kurzatmigkeit sofort nach der Inhalation (Bronchospasmus)
Budesonid/FormoterolSeltenAnspannung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus) mit Keuchen und Kurzatmigkeit · Plötzliches, unerwartetes Keuchen oder Kurzatmigkeit sofort nach dem Inhalieren (paradoxer Bronchospasmus)
CiprofloxacinSeltenAtemnot, auch asthmatische Beschwerden
ClozapinSeltenEinatmen von Nahrung (Aspiration), Lungenentzündung und Infektionen der unteren Atemwege mit Fieber, Husten, Atembeschwerden oder Keuchen, möglicherweise mit tödlichem Ausgang; häufige Unterbrechung der Atmung im…
DiclofenacSeltenAsthma, einschließlich Atemnot
Dienogest/EthinylestradiolSeltenAsthma, Hyperventilation
DuloxetinSeltenHusten, pfeifende Atmung (Giemen) und Kurzatmigkeit, möglicherweise mit erhöhter Temperatur · Erkrankung des Lungengewebes (interstitielle Lungenerkrankung) und eosinophile Lungenentzündung (eosinophile Pneumonie)
EsomeprazolSeltenPlötzlich pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit durch eine Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus)
FormoterolSeltenÜbermäßige und anhaltende Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur, die zu Atemnot führt (Bronchospasmus) · Akute, sich rasch verschlimmernde Kurzatmigkeit mit Keuchen oder Husten und Atembeschwerden nach der Inhalation…
ItraconazolSeltenAtemnot (Dyspnoe)
MorphinSeltenKrämpfe der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmen) · Atemnot (Dyspnoe)
NoscapinSeltenAtemnot (Dyspnoe), Brustschmerzen
OmeprazolSeltenPlötzlich pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus)
RoxithromycinSeltenAtemnot (Dyspnoe) · Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)
Salmeterol/FluticasonSeltenVerkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus) als Überempfindlichkeitsreaktion · Schwierigkeiten mit der Atmung oder Keuchen, die sich unmittelbar nach der Anwendung verschlechtern (paradoxer Bronchospasmus)
TiotropiumSeltenEngegefühl in der Brust mit Husten, keuchender Atmung (Giemen) oder Atemnot unmittelbar nach der Inhalation (Bronchospasmus)
TramadolSeltenVerlangsamte Atmung (Atemdepression), Atemnot (Dyspnoe); werden die empfohlenen Dosen überschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die dämpfend auf die Gehirnfunktion wirken, kann eine Verlangsamung…
TrospiumchloridSeltenKurzatmigkeit (Dyspnoe)
ZopiclonSeltenAtemnot
Acetylsalicylsäure/Paracetamol/CoffeinSehr seltenVerkrampfung der Bronchien (Bronchialkrampf) bei Menschen, die allergisch auf NSAR reagieren · Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (bei Langzeitanwendung und im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion)
AmiodaronSehr seltenVerkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) bei schwerer Atmungsschwäche und besonders bei Asthma · Schocklunge (akutes Lungenversagen, ARDS), meist nach chirurgischen Eingriffen, in Einzelfällen tödlich
BenzydaminSehr seltenSchwierigkeiten beim Atmen durch eine Verkrampfung des Kehlkopfs (Laryngospasmus)
ChlortalidonSehr seltenDurch Überempfindlichkeit ausgelöste Wasseransammlung in der Lunge (idiosynkratisches Lungenödem); Atembeschwerden
ClopidogrelSehr seltenAtembeschwerden, mitunter mit Husten (laut Fachinformation Verkrampfung der Bronchien, interstitielle oder eosinophile Lungenentzündung)
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Sehr seltenÜberempfindlichkeitsreaktionen an der Lunge: Ansammlung von Entzündungszellen im Lungengewebe (Lungeninfiltrate), bestimmte Formen der Lungenentzündung (interstitielle und eosinophile Pneumonie) und Atemnot bzw.…
GlyceroltrinitratSehr seltenBeeinträchtigung der Atmung
IsotretinoinSehr seltenPlötzliches Engegefühl in der Brust mit Kurzatmigkeit und Keuchen (Bronchospasmus), insbesondere bei Asthma
LisinoprilSehr seltenPfeifende Atmung (Bronchospasmus), Probleme mit den Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Lungenentzündung (allergische Alveolitis, eosinophile Pneumonie); laut Packungsbeilage auch Bronchitis
MetamizolSehr seltenAsthmaanfall (Atemnotanfall durch Verengung der kleinsten Luftwege); bei Menschen mit Analgetika-Asthma-Syndrom äußern sich Unverträglichkeitsreaktionen typischerweise so
MethotrexatSehr seltenChronische Erkrankung des Lungengerüsts, asthmaähnliche Reaktionen mit Husten und erschwerter Atmung, auffälliger Lungenfunktionstest
MidazolamSehr seltenAbflachung der Atmung (Atemdepression), Atemstillstand, Atembeschwerden (Dyspnoe), Stimmritzenkrampf (Laryngospasmus)
NitrofurantoinSehr seltenNarbenbildung in der Lunge, die Kurzatmigkeit verursacht (Lungenfibrose), und Asthmaanfälle
ParacetamolSehr seltenBei empfindlichen Personen Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma)
PentoxyverinSehr seltenAtemnot, meistens im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen berichtet
PermethrinSehr seltenAtembeschwerden bei empfindlichen oder allergischen Menschen, berichtet im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung anderer Pyrethrine (Wirkstoffe aus derselben Gruppe)
UstekinumabSehr seltenNicht infektiöse Lungenentzündung (organisierende Pneumonie)
AcetylsalicylsäureNicht bekanntAls Schmerzmittel (500 mg): Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), Atemnot (Dyspnoe), Verengung der Atemwege (Bronchospasmus)
BimatoprostNicht bekanntAsthma, Verschlechterung von Asthma oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
ButylscopolaminNicht bekanntAtemnot (Dyspnoe), Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock mit Blutdruckabfall und Hitzegefühl (Flush); laut Fachinformation auch Ausschlag und Hautrötung
ColestyraminNicht bekanntAtemnot
DabigatranNicht bekanntAtemprobleme oder keuchende Atmung
DorzolamidNicht bekanntKurzatmigkeit (Dyspnoe)
DoxylaminNicht bekanntBeeinträchtigung der Atmung durch eingedickten Schleim und durch Verlegung oder Verengung der Bronchien
Eisen(II)-sulfatNicht bekanntGeschwüre der Bronchien mit Verengung der Bronchien (Bronchostenose), wenn Tabletten in die Atemwege gelangen
ErythromycinNicht bekanntAtemnot (Dyspnoe), auch asthmatische Zustände
EzetimibNicht bekanntKurzatmigkeit (Dyspnoe)
FluvastatinNicht bekanntAtemprobleme einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber (laut Fachinformation interstitielle Lungenerkrankung)
HydroxychloroquinNicht bekanntNesselsucht (Urtikaria), Schwellungen (Angioödeme), z. B. im Gesicht oder am Kehlkopf, und Atemnot durch verengte Atemwege (Bronchospasmen)
LevocetirizinNicht bekanntKurzatmigkeit (Dyspnoe)
MinoxidilNicht bekanntSchwierigkeiten beim Atmen, vor allem beim Hinlegen (laut Fachinformation möglicherweise als Folge einer Ödembildung oder eines schlecht eingestellten Blutdrucks)
MometasonNicht bekanntSchwierigkeiten beim Atmen und/oder pfeifendes Atemgeräusch (Giemen)
PropranololNicht bekanntAtemnot bei Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege (insbesondere obstruktive Atemwegserkrankungen) infolge eines möglicherweise erhöhten Atemwegswiderstands
PyridostigminNicht bekanntVermehrte Schleimbildung in den Bronchien mit einer Verengung der Atemwege; bei Asthma können Atembeschwerden auftreten
RosuvastatinNicht bekanntHusten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe) · Atemprobleme einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
Saccharomyces boulardiiNicht bekanntHaut- und Schleimhautschwellungen, meist im Gesicht (Quincke-Ödem); außerdem wurden Atemnot und allergischer Schock beobachtet
SalbutamolNicht bekanntVerkrampfung der Bronchien direkt nach der Anwendung (paradoxer Bronchospasmus) mit sofort zunehmendem pfeifendem Atemgeräusch (Giemen)
TamsulosinNicht bekanntAtemnot (Dyspnoe), gemeldet nach der Markteinführung
TrazodonNicht bekanntVerstopfte Nase, Atemnot
VerapamilNicht bekanntVerkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), Kurzatmigkeit (Dyspnoe)

Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (139 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Atemnot als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (166 Wirkstoffe)

Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.

Atemnot als Zeichen einer anderen Nebenwirkung
WirkstoffAngabe in der ProduktinformationHäufigkeit dieser Nebenwirkung
AcetylcysteinAllergische Reaktionen mit Juckreiz, Quaddelbildung, Hautausschlag, Atemnot, beschleunigtem Herzschlag, Blutdrucksenkung, Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmen) und Gesichtsschwellungen; laut Fachinformation auch AngioödemGelegentlich
AcetylsalicylsäureNiedrig dosiert (100 mg): Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Menschen mit Asthma, etwa mit Blutdruckabfall, Anfällen von Atemnot, Entzündung der Nasenschleimhaut,…Selten
AcetylsalicylsäureAls Schmerzmittel (500 mg): allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Asthmaanfall oder Anschwellen des Gesichts mit AtemproblemenNicht bekannt
Acetylsalicylsäure/Paracetamol/CoffeinÜberempfindlichkeitsreaktionen einschließlich allergischem Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Verengung der Bronchien, Blutdruckabfall und AtemnotSelten
AciclovirSchwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Atemnot) mit plötzlichen Schwierigkeiten beim Atmen, Sprechen oder Schlucken, Schwäche, Blutdruckabfall und Schwellung von Lippen, Zunge, Gesicht und HalsSelten
AdalimumabUnregelmäßiger Herzschlag, etwa übersprungene Schläge; Herzschwäche mit Kurzatmigkeit und geschwollenen Fußknöcheln; HerzinfarktGelegentlich
AdalimumabLungenerkrankungen mit Kurzatmigkeit, auch Entzündungen; Lungenembolie; Flüssigkeit im Brustfellraum (Pleuraerguss); laut Fachinformation auch chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)Gelegentlich
AlendronsäureAllergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) mit Quaddeln (Nesselsucht) oder Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Rachen (Angioödem), auch mit Schluck- und AtembeschwerdenSelten
AlfuzosinAllergische Reaktion mit Schwellungen (Angioödem): roter, geschwollener Hautausschlag, Schwellungen an Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund und Zunge, Schwierigkeiten beim Atmen oder SchluckenSehr selten
AlprazolamSchwellungen hauptsächlich der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, der Zunge und des Rachens, die Atemprobleme verursachen können (Angioödem)Nicht bekannt
AmbroxolÜberempfindlichkeitsreaktionen, etwa mit Hautausschlag, Atemnot oder FieberSelten
AmiodaronLungenschäden durch Amiodaron: Lungenentzündungen (Hypersensitivitäts-Pneumonitis, alveoläre oder interstitielle Pneumonie), Vermehrung von Bindegewebe (Fibrose), Rippenfellentzündung (Pleuritis), Entzündung der kleinen Atemwege (Bronchiolitis obliterans mit…Häufig
AmoxicillinAllergische Reaktionen mit Juckreiz oder Ausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Körper oder Atembeschwerden (auch angioneurotisches Ödem und Anaphylaxie); sie können schwerwiegend sein, es kam gelegentlich zum TodSehr selten
AmoxicillinBlutarmut durch übermäßigen Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie) mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Blässe und Gelbfärbung von Haut und AugenweißSehr selten
Amoxicillin/ClavulansäureSchwellungen, manchmal im Gesicht oder Rachen, die Atemprobleme verursachen (Angioödem)Nicht bekannt
AnastrozolAllergische Reaktion mit Schwellung des Rachens, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann (Angioödem)Sehr selten
ApixabanBei Kindern und Jugendlichen: allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen und Atemprobleme verursachen könnenHäufig
ApixabanAllergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen und Atemprobleme verursachen könnenGelegentlich
AtomoxetinSchwerwiegende allergische Reaktion mit Schwellungen im Gesicht oder am Hals, Schwierigkeiten beim Atmen oder Nesselsucht; laut Fachinformation auch anaphylaktische Reaktionen und Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (angioneurotisches Ödem)Gelegentlich
AtorvastatinSchwere allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Zunge und Hals, die zu schweren Atemproblemen führen können (angioneurotisches Ödem)Selten
AtorvastatinBestimmte schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) mit plötzlich keuchender Atmung, Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Hals, Atembeschwerden und OhnmachtsanfällenSehr selten
AtorvastatinMyasthenia gravis: allgemeine Muskelschwäche, in einigen Fällen auch der AtemmuskulaturNicht bekannt
AzathioprinLungenentzündung (Pneumonitis), die Atembeschwerden, Husten oder Fieber verursachen kann und nach dem Absetzen heilbar istSehr selten
AzithromycinSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit plötzlich keuchender Atmung, Atembeschwerden, Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Ausschlag oder Juckreiz, vor allem am ganzen KörperNicht bekannt
BenzydaminSchwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock); Anzeichen können Atemnot, Brustschmerz, Brustenge, Schwindel, Schwächegefühl, starker Juckreiz der Haut, tastbare Knoten auf der Haut und eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Kehle sein; sie…Nicht bekannt
Botulinumtoxin Typ AÜberempfindlichkeitsreaktionen, auch mit Nesselsucht, Schwellungen (Angioödem), Schwellung des Rachens und AtemproblemenNicht bekannt
BudesonidSchwere allergische Reaktion mit Juckreiz, Hautausschlag, geröteter Haut, Schwellung von Augenlidern, Lippen, Gesicht oder Hals, keuchendem Atmen, niedrigem Blutdruck oder Kollaps; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich…Selten
Budesonid/FormoterolSofortige und verzögerte allergische Reaktionen, etwa Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Hautentzündung (Dermatitis), Schwellung des Gesichts, besonders um den Mund, mit Atemschwierigkeiten (Angioödem) und anaphylaktische ReaktionSelten
BupropionSchwere allergische Reaktionen, darunter Schwellungen (Angioödem), Atemnot oder Verkrampfung der Bronchien und anaphylaktischer Schock; Hautausschlag zusammen mit Gelenk- und MuskelschmerzenSehr selten
CarbamazepinÜberempfindlichkeitsreaktionen der Lunge mit Fieber, Atemnot und Lungenentzündung (Pneumonitis, Pneumonie, Alveolitis)Sehr selten
CefaclorSchwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen, die sich zum Beispiel äußern als Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock, Herzjagen, Gesichtsschwellung (Gesichtsödem), innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Schwäche,…Gelegentlich
CefpodoximÜberempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade, z. B. Hautreaktionen, Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Kehlkopf (Angioödem), Atemnot und Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) bis zum lebensbedrohlichen SchockSelten
CelecoxibBlutgerinnsel in den Blutgefäßen der Lunge (Lungenembolie) mit möglichen Beschwerden wie plötzlicher Atemnot, starken Schmerzen beim Atmen oder KollapsSelten
CertoparinLebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) mit entzündlichen Hautveränderungen, Atemnot, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) und Blutdruckabfall bis hin zum SchockSehr selten
ChininÜberempfindlichkeitsreaktionen: Hautreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Quaddeln, Sonnenlichtempfindlichkeit oder Knötchenflechte (Lichen planus), Atemnot durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie),…Sehr selten
CineolÜberempfindlichkeitsreaktionen, zum Beispiel Schwellung des Gesichts (Gesichtsödem), Juckreiz, Atemnot oder HustenSelten
ClarithromycinSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion), die Atemnot oder Schwindelgefühl verursacht; Schock mit Blutdruckabfall, Unruhe, schwachem schnellem Puls, feuchtkalter Haut und BewusstseinsstörungenNicht bekannt
ClemastinÜberempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Atemnot, Schock)Selten
ClindamycinWassereinlagerungen mit Schwellungen in Beinen, Knöcheln oder Füßen, Kurzatmigkeit oder Übelkeit als mögliche Zeichen einer akuten NierenschädigungNicht bekannt
ClozapinBlutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen), die über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen können (venöse Thromboembolie)Nicht bekannt
ColecalciferolSchwere allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), zum Beispiel mit geschwollenem Gesicht, Anschwellen von Lippe, Zunge oder Rachen, Schluckstörungen und Atembeschwerden; laut Fachinformation Angioödem oder KehlkopfödemNicht bekannt
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Schwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitsreaktion, z. B. mit Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock, Gesichtsschwellung, Herzjagen, Schwellung im Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Zungenschwellung oder AtemnotSehr selten
DabigatranSchwerwiegende allergische Reaktion, die Atemprobleme oder Schwindel verursachtSelten
DapagliflozinSchwellung von Gesicht, Zunge oder Hals (Angioödem) mit Schluckbeschwerden, Nesselsucht und AtembeschwerdenSehr selten
DenosumabAllergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Rachen oder anderen Körperteilen, Hautausschlag, Jucken oder Nesselsucht, Atemgeräuschen oder Atembeschwerden; laut Fachinformation auch anaphylaktische ReaktionenSelten
DesloratadinSchwere allergische Reaktionen; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anaphylaxie, Angioödem, Atemnot (Dyspnoe), Juckreiz, Hautausschlag und NesselsuchtSehr selten
DexamethasonSchwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen wie Herzrhythmusstörungen, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Kreislaufkollaps oder HerzstillstandNicht bekannt
DextromethorphanÜberempfindlichkeitsreaktionen einschließlich allergischem Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Lippen (Angioödem), Atemnot durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), Nesselsucht, Juckreiz, Hautausschlag und HautrötungNicht bekannt
DiclofenacPlötzlich auftretende Schwellungen der Haut oder Schleimhäute (Angioödem), einschließlich Schwellungen von Gesicht, Zunge und innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, LuftnotSehr selten
DimethylfumaratSchwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund oder Zunge (Angioödem), Keuchen, Atemproblemen oder Kurzatmigkeit (Dyspnoe, Hypoxie), Schwindel oder Bewusstlosigkeit (Hypotonie)Nicht bekannt
DimetindenTropfen: allergische Reaktionen mit Atemnot oder Schluckbeschwerden, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder im Hals, starkem Juckreiz mit Hautausschlag und Muskelkrämpfen; laut Fachinformation anaphylaktoide Reaktionen einschließlich Schwellung von…Sehr selten
DomperidonSchwere Überempfindlichkeitsreaktion, die kurz nach der Einnahme auftreten kann, mit Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Hitzewallung, Ohnmachtsanfall und Atembeschwerden, einschließlich eines anaphylaktischen SchocksNicht bekannt
DomperidonSchwellungen an Händen, Füßen, Knöcheln, Lippen, im Gesicht oder Hals, die Atem- oder Schluckbeschwerden verursachen können (Angioödem)Nicht bekannt
DorzolamidAllergieartige Reaktionen: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die das Atmen oder Schlucken erschweren kann (Angioödem), Nesselsucht, Juckreiz, Hautausschlag, Augenentzündung und Reaktionen an den Augenlidern, Kurzatmigkeit oder Atemnot,…Selten
DoxycyclinÜberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen), darunter Entzündung kleiner Blutgefäße (Purpura Schönlein-Henoch), niedriger Blutdruck, Herzbeutelentzündung (Perikarditis), Schwellungen von Haut und Schleimhaut (Angioödem), Verschlechterung…Häufig
DulaglutidSchwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen, Angioödeme) mit Beschwerden wie Hautausschlägen, Juckreiz, plötzlicher Schwellung von Hals, Gesicht, Mund oder Rachen, Nesselsucht und AtembeschwerdenSelten
DuloxetinSchwere allergische Reaktion mit Atembeschwerden oder Schwindel und Anschwellen von Zunge oder Lippen (anaphylaktische Reaktion); allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktion)Selten
DuloxetinStress-Kardiomyopathie (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie); Anzeichen können Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Ohnmacht und unregelmäßiger Herzschlag seinNicht bekannt
Efeublätter-TrockenextraktAllergische Reaktionen, z. B. Atemnot, Schwellungen, Hautrötungen, JuckreizNicht bekannt
EmpagliflozinSchwere allergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen (Angioödem), die das Atmen oder Schlucken erschweren könnenGelegentlich
EnalaprilAllergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und Kehlkopf mit Schluck- oder Atembeschwerden (angioneurotisches Ödem); laut Fachinformation auch mit Beteiligung der GliedmaßenHäufig
EnoxaparinSchwere allergische Reaktionen mit Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge; laut Fachinformation auch anaphylaktischer SchockSelten
EplerenonSchwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals mit Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Atembeschwerden (angioneurotisches Ödem)Gelegentlich
ErenumabAllergische Reaktionen wie Ausschlag, Schwellung, Nesselsucht oder Atembeschwerden; laut Fachinformation zählen zu den Überempfindlichkeitsreaktionen auch Anaphylaxie und AngioödemHäufig
EscitalopramSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit Schwellungen von Haut, Zunge, Lippen, Rachen oder Gesicht, Quaddeln sowie Atem- oder SchluckbeschwerdenSelten
EsomeprazolSchwere allergische Reaktion mit plötzlich pfeifender Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Hals oder Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden; laut Fachinformation auch mit Fieber oder anaphylaktischem SchockSelten
EtanerceptSchwerwiegende allergische Reaktionen, einschließlich schwerer lokal begrenzter Hautschwellung und pfeifendem Atmen (laut Fachinformation auch anaphylaktische Reaktionen und Verkrampfung der Bronchien)Selten
FamotidinÜberempfindlichkeitsreaktionen: allergische Reaktion, Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe (Ödem), krampfartige Verengung der Bronchien; laut Fachinformation Anaphylaxie, angioneurotisches Ödem und BronchospasmusSelten
FebuxostatAusgeprägte Schwellungen tieferer Hautschichten, besonders um die Augen, an Genitalien, Händen, Füßen oder Zunge, möglicherweise mit plötzlichen Atembeschwerden (Angioödem)Selten
FexofenadinSchwerwiegende allergische Reaktionen, die eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen sowie Hautrötung mit Hitzegefühl, Engegefühl in der Brust und Atemnot verursachen können; laut Fachinformation auch Quincke-Ödem und systemische anaphylaktische…Nicht bekannt
FinasteridÜberempfindlichkeitsreaktionen wie ein Angioödem mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden, Quaddelbildung (Nesselsucht) oder AtembeschwerdenNicht bekannt
FluvastatinSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit Schwellung der Haut, Schwierigkeiten beim Atmen oder SchwindelSehr selten
FolsäureUnverträglichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen), etwa mit Hautrötung (Erythem), Juckreiz (Pruritus), Luftnot (Bronchospasmus), Übelkeit oder Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock)Sehr selten
FosfomycinAnaphylaktischer Schock, eine lebensbedrohliche allergische Reaktion: plötzlicher Ausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht auf der Haut und/oder Kurzatmigkeit, Keuchen oder Atemnot; laut Fachinformation anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischem…Nicht bekannt
FosfomycinSchwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses mit Atembeschwerden (Angioödem)Nicht bekannt
FusidinsäurePlötzliches Anschwellen von Haut oder Schleimhäuten wie Rachen und Zunge (Angioödem), mit Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als Zeichen einer allergischen ReaktionSelten
GlimepiridÜberempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich einer allergischen Gefäßentzündung (Vaskulitis), oft mit Hautausschlag, aus denen sich eine lebensbedrohliche Situation mit Atemnot und Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kannSehr selten
GuselkumabSchwerwiegende allergische Reaktion (laut Fachinformation Anaphylaxie) mit Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, starkem Hautjucken mit rotem Ausschlag oder erhabenen Beulen, Benommenheit, niedrigem Blutdruck oder…Selten
HaloperidolAllergische Reaktionen, auch schwere, zum Beispiel mit Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Schluck- oder Atembeschwerden und juckendem Ausschlag (Nesselsucht)Gelegentlich
HaloperidolSchwellungen im Kehlkopfbereich oder kurzzeitiger Stimmbandkrampf, die Sprach- oder Atemprobleme verursachen könnenNicht bekannt
HeparinAllergische Reaktionen mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Temperaturanstieg, Gliederschmerzen, Nesselsucht (Urtikaria), Erbrechen, Juckreiz (Pruritus), Kurzatmigkeit (Dyspnoe), krampfartiger Verengung der Bronchien (Bronchospasmen) und Blutdruckabfall; örtliche…Gelegentlich
HumaninsulinSchwere allergische Reaktion auf Actrapid oder einen seiner Bestandteile (systemische allergische Reaktion), die lebensbedrohlich werden kann; laut Fachinformation mit generalisiertem Hautausschlag, Jucken, Schwitzen, Magen-Darm-Störungen, Schwellungen…Sehr selten
IbandronsäureAllergische Reaktion mit Juckreiz und Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen mit Atembeschwerden; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen, Angioödem und GesichtsschwellungSelten
IbuprofenÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfällen, eventuell mit BlutdruckabfallGelegentlich
IbuprofenSchwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellung von Gesicht, Zunge oder Kehlkopf, Luftnot, Herzrasen und Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock, auch schon bei der ersten AnwendungSehr selten
IndapamidSchwellungen der Haut an den Gliedmaßen oder im Gesicht, an Lippen oder Zunge oder der Schleimhäute von Hals oder Atemwegen (Angioödem), die zu Kurzatmigkeit oder Schluckbeschwerden führen können; Nesselsucht (Urtikaria)Sehr selten
Insulin aspartSchwere allergische Reaktion einschließlich anaphylaktischem Schock; Anzeichen können unter anderem sein: örtliche Reaktionen wie Ausschlag, Rötung und Juckreiz breiten sich auf andere Körperteile aus, plötzliches Unwohlsein mit Schwitzen, Erbrechen,…Nicht bekannt
Insulin degludecSchwere allergische Reaktion auf das Insulin oder einen der sonstigen Bestandteile; Anzeichen: örtliche Reaktionen breiten sich auf andere Körperteile aus, plötzliches Unwohlsein mit Schwitzen, Erbrechen, Atembeschwerden, Herzrasen oder SchwindelSelten
Insulin glarginSchwere allergische Reaktionen; Anzeichen können großflächige Hautreaktionen (Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper), starke Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem), Atemnot sowie ein Blutdruckabfall mit schnellem Puls und Schwitzen sein. Schwere…Selten
Insulin glulisinSystemische Überempfindlichkeitsreaktion (generalisierte Insulinallergie) mit großflächigen Hautreaktionen (Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper), starken Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem), Atemnot, Blutdruckabfall mit schnellem Puls und…Gelegentlich
Insulin lisproAllergische Reaktionen, die sehr schwer verlaufen können, mit Ausschlag und Juckreiz am ganzen Körper, Atemschwierigkeiten, keuchendem Atem, Blutdruckabfall, schnellem Herzschlag und SchwitzenHäufig
IpratropiumAllergische Reaktionen und schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie); Zeichen können Hautausschlag, Hautjucken, Schwellung von Mund und Gesicht, plötzliche Atemprobleme, Blutdruckabfall oder eine Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur sein; laut…Gelegentlich
IsotretinoinSchwere (anaphylaktische) Reaktionen: Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken durch eine plötzliche Schwellung von Hals, Gesicht, Lippen und Mund; auch plötzliche Schwellung von Händen, Füßen und KnöchelnSelten
ItraconazolHerzschwäche (kongestive Herzinsuffizienz) mit Kurzatmigkeit, unerwarteter Gewichtszunahme, geschwollenen Beinen oder geschwollenem Bauch, ungewöhnlicher Erschöpfung oder neu auftretenden DurchschlafstörungenSelten
IvabradinSchwellung von Gesicht, Zunge oder Hals mit Atem- oder Schluckbeschwerden (Angioödem)Gelegentlich
IvermectinBei Menschen mit einer schweren Infektion durch den Wurm Loa loa: schwere, potenziell tödlich verlaufende Hirnfunktionsstörung (Enzephalopathie); dabei traten auch Rücken- und Nackenschmerzen, gerötete Augen, Blutung im Augenweiß, Atemnot, Verlust der…Selten
LeuprorelinBei Kindern mit vorzeitiger Pubertät: allgemeine allergische Reaktionen mit Fieber, Schüttelfrost, Atembeschwerden, Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht; schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)Sehr selten
LevofloxacinAllergische Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen, u. a. mit Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden und Schwellungen von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge (Angioödem)Selten
LiraglutidSchwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) mit Problemen beim Atmen, Anschwellen von Hals und Gesicht und beschleunigtem Herzschlag; laut Fachinformation auch mit niedrigem Blutdruck und ÖdemenSelten
LisdexamfetaminBei Jugendlichen: Atemnot oder Anschwellen der Beine als Anzeichen einer Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)Gelegentlich
LisdexamfetaminSchwere allergische Reaktion mit starkem Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten und Nesselausschlag oder Juckreiz (anaphylaktische Reaktion)Nicht bekannt
LisdexamfetaminAtemnot oder Anschwellen der Beine als Anzeichen einer Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)Nicht bekannt
LosartanÜberempfindlichkeitsreaktionen, auch schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen) und Schwellungen von Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen können (Angioödem)Selten
MacrogolAllergische Reaktionen einschließlich schwerer allergischer Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen), auch mit Atemnot (Dyspnoe) und HautreaktionenNicht bekannt
MedroxyprogesteronÜberempfindlichkeitsreaktionen, z. B. allergischer Schock und schockähnliche Reaktionen, in Einzelfällen tödlich, Bronchialkrampf, Schwellungen vor allem im Gesicht (Angioödem); Hautentzündungen oder EkzemNicht bekannt
MelperonBlutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können; laut…Nicht bekannt
MesalazinÜberempfindlichkeitsreaktionen des Herzens: Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis); mögliche Zeichen sind Atemnot, Schmerzen im Brustkorb, unregelmäßiger Herzschlag oder geschwollene GliedmaßenSelten
MesalazinAllgemeine allergische Reaktionen wie Hautausschlag (allergisches Exanthem), Fieber (Medikamentenfieber), Gelenkschmerzen und/oder Atembeschwerden; laut Fachinformation auch ein Lupus-erythematodes-SyndromSehr selten
MesalazinAllergische und/oder entzündliche Reaktionen der Lunge mit Atemnot, Husten, pfeifender Atmung oder Verschattung der Lunge im Röntgenbild; laut Fachinformation allergische und fibrotische Lungenreaktionen einschließlich Bronchospasmus, Alveolitis, pulmonaler…Sehr selten
MetamizolSchwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide oder anaphylaktische Reaktionen); typische Anzeichen leichterer Reaktionen sind Augenbrennen, Husten, laufende Nase, Niesen, Engegefühl in der Brust, Hautrötung, Nesselsucht und Schwellungen im Gesicht,…Selten
MethotrexatEntzündung des Lungengewebes (interstitielle Pneumonitis oder Alveolitis) mit möglichen Zeichen wie allgemeinem Krankheitsgefühl, trockenem Reizhusten, Kurzatmigkeit auch in Ruhe, Brustschmerzen oder FieberHäufig
MethotrexatSchwere allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock: Hautausschlag mit geröteter, juckender Haut, Schwellungen an Händen, Füßen, Knöcheln, Gesicht, Augenlidern, Lippen, Mund oder Rachen, Atemnot, Herzjagen, Gefühl, das Bewusstsein zu verlierenGelegentlich
MethylphenidatAllergische Reaktionen mit Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen, Kurzatmigkeit, pfeifendem Atmen oder AtembeschwerdenGelegentlich
MethylphenidatUnerklärbare Ohnmacht, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit als mögliche Zeichen von HerzproblemenNicht bekannt
MetronidazolAllergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion), häufig mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und eventuell AtemnotGelegentlich
MetronidazolSchleimhautschwellung im Bereich der Luftwege mit Atemnot (angioneurotisches Ödem)Gelegentlich
MiconazolSchwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals, Schwierigkeiten beim Schlucken, Nesselsucht und Atembeschwerden (Angioödem, anaphylaktische Reaktionen)Sehr selten
MiconazolÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz sowie Schwellung und Rötung der Haut; auch schwere Verläufe mit Atemnot und BlutdruckabfallSehr selten
MidazolamAllgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, Herz-Kreislauf-Störungen oder Krampf der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus); lebensbedrohliche allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock) mit plötzlichem Hautausschlag, Juckreiz oder…Sehr selten
MometasonÜberempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerer allergischer (anaphylaktischer) Reaktionen, Schwellungen (Angioödem), Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) und Atemnot (Dyspnoe)Nicht bekannt
MontelukastAllergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Atemnot oder Schluckbeschwerden verursachen können; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich AnaphylaxieGelegentlich
MorphinAkute allergische Allgemeinreaktionen wie plötzlich auftretende Atemprobleme, Schwellung der Haut und/oder Blutdruckabfall (anaphylaktische Reaktionen)Nicht bekannt
MoxifloxacinSchwere, plötzliche allergische Reaktionen (Anaphylaxie) mit z. B. Atemnot, Blutdruckabfall oder Pulsjagen, einschließlich eines sehr seltenen lebensbedrohlichen SchocksSelten
MycophenolsäureHusten, Schwierigkeiten beim Atmen und schmerzhaftes Atmen als mögliche Zeichen einer interstitiellen LungenerkrankungGelegentlich
MyrtolAllergische Reaktionen wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag oder JuckreizGelegentlich
NaproxenSchwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Angioödem) mit Anschwellen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Atemnot, erhöhtem Herzschlag und schweren Kreislaufstörungen bis zum lebensbedrohlichen Schock, auch schon bei der ersten AnwendungSehr selten
NaratriptanAllergische Reaktionen mit Hautausschlag, pfeifenden Atemgeräuschen, geschwollenen Augenlidern, Gesicht oder Lippen oder Kreislaufzusammenbruch (laut Fachinformation Anaphylaxie)Selten
NatriumpicosulfatSchwellung der Haut und/oder Schleimhaut (Angioödem), zum Beispiel im Bereich von Gesicht und Rachen, gegebenenfalls mit AtemnotNicht bekannt
NebivololSchwellungen von Lippen, Augen oder Zunge (angioneurotisches Ödem), unter Umständen mit plötzlicher AtemnotNicht bekannt
NitrofurantoinLungenreaktionen (allergisches Lungenödem, interstitielle Pneumonie, Rippenfellentzündung [Pleuritis]), die sich durch Kurzatmigkeit bzw. Atemnot, Husten und Brustkorbschmerz äußern könnenHäufig
NivolumabLungenentzündung (Pneumonitis) mit Husten und Atembeschwerden; Flüssigkeit in der Umgebung der Lunge (Pleuraerguss)Häufig
OfatumumabAllergische Reaktionen mit Beschwerden wie Hautausschlag, Nesselsucht, Atembeschwerden, Schwellung von Gesicht, Augenlidern, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Engegefühl in der Brust oder OhnmachtsgefühlNicht bekannt
OfloxacinAllergische Reaktion, auch mit geschwollener Haut, Schleimhaut, Hals oder Zunge und KurzatmigkeitNicht bekannt
OlmesartanSchnelle allergische Reaktionen, die den ganzen Körper betreffen und sowohl Atemprobleme als auch einen schnellen Blutdruckabfall bis zur Ohnmacht verursachen können (anaphylaktische Reaktionen)Gelegentlich
OmalizumabSchwere allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie; mögliche Zeichen sind Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Kehlkopf, Luftröhre oder anderen Körperteilen, schneller Herzschlag, Schwindel und Benommenheit,…Selten
OmalizumabChurg-Strauss-Syndrom oder hypereosinophiles Syndrom; mögliche Zeichen sind Schwellung, Schmerz oder Ausschlag um Blut- oder Lymphgefäße, eine hohe Zahl bestimmter weißer Blutzellen (ausgeprägte Eosinophilie), Verschlechterung der Atmung, verstopfte Nase,…Nicht bekannt
OmeprazolSchwere allergische Reaktion mit plötzlich pfeifender Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Rachen oder Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber, Schwellungen (angioneurotisches…Selten
OndansetronAllergische Reaktion mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Ekzem; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp, manchmal schwerwiegend, einschließlich einer Anaphylaxie, die…Selten
OrlistatSchwere allergische Reaktionen mit schwerer Atemnot, Schweißausbrüchen, Hautausschlägen, Juckreiz, Schwellungen im Gesicht, Herzrasen oder Kreislaufzusammenbruch; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen wie anaphylaktischer Schock,…Nicht bekannt
OxcarbazepinSchwellung von Lippen, Augenlidern, Gesicht, Rachen oder Mund mit Atem-, Sprech- oder Schluckschwierigkeiten (anaphylaktische Reaktionen und Angioödem)Selten
OxycodonSchwere allergische Reaktionen mit plötzlichen Atembeschwerden, Schwellungen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Hautausschlag und Juckreiz vor allem am ganzen Körper (anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktion)Nicht bekannt
PaliperidonSchwere allergische Reaktion mit Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und manchmal BlutdruckabfallNicht bekannt
PaliperidonSchwerer oder lebensbedrohlicher Hautausschlag mit Blasenbildung und Ablösen der Haut, der in und um Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane beginnen kann (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse); schwere allergische Reaktion mit Schwellung,…Nicht bekannt
PankreatinÜberempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock, eine schwere, möglicherweise lebensbedrohliche allergische Reaktion; laut Fachinformation wurden nach der Markteinführung als Anzeichen einer Überempfindlichkeit generalisierter…Nicht bekannt
PantoprazolSchwere allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit einschließlich anaphylaktischer Reaktionen und anaphylaktischem Schock) mit Schwellung von Zunge oder Hals, Schluckbeschwerden, Nesselsucht, Atembeschwerden, Schwellung im Gesicht (Quincke-Ödem, Angioödem),…Selten
PembrolizumabEntzündung des Herzmuskels (Myokarditis) mit Kurzatmigkeit, unregelmäßigem Herzschlag, Erschöpfung oder Brustschmerzen; Herzbeutelentzündung (Perikarditis); HerzbeutelergussGelegentlich
PimecrolimusAllergische Reaktionen wie Ausschlag, Nesselsucht (Urtikaria) und Angioödem; Zeichen eines Angioödems sind Juckreiz, Nesselsucht, Rötungen an Händen, Füßen und Hals, Schwellung von Rachen und Zunge, Schwellungen um Augen und Lippen sowie Atem- und…Selten
PimecrolimusSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit Hautausschlag, Rötung, Juckreiz und Anschwellen von Händen, Füßen, Knöcheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, möglicherweise mit Schluck- oder Atembeschwerden und dem Gefühl eines nahenden…Sehr selten
PiroxicamSchwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Wassereinlagerungen, Atemnot, Herzjagen und schweren Kreislaufstörungen bis zum lebensbedrohlichen Schock, auch schon bei der ersten AnwendungSehr selten
PivmecillinamSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion), z. B. mit plötzlichem Hautausschlag, Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Atembeschwerden oder OhnmachtGelegentlich
Povidon-IodAkute allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen) unter Beteiligung anderer Organe wie Haut, Atemwege oder Kreislauf und akute Schwellungen von Haut oder Schleimhaut (Angioödeme)Sehr selten
PramipexolBei Parkinson-Krankheit: Herzversagen, eine Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Knöcheln verursachen kann (genaue Häufigkeit nicht schätzbar, wahrscheinlich nicht höher als gelegentlich)Gelegentlich
PrasugrelAllergische Reaktion mit Hautausschlag, Jucken, geschwollenen Lippen oder geschwollener Zunge oder Kurzatmigkeit; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich AngioödemGelegentlich
PravastatinPlötzliche schwerwiegende allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Luftröhre, die große Schwierigkeiten beim Atmen verursachen kann (laut Fachinformation Anaphylaxie und Angioödem)Sehr selten
PrednisolonSchwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen wie Herzrhythmusstörungen, Krämpfe der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen), zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Kreislaufkollaps oder HerzstillstandNicht bekannt
PregabalinAllergische Reaktionen einschließlich Atembeschwerden; Schwellungen der Haut und Schleimhäute (Angioödem)Selten
PridinolÜberempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Hautrötung, Schwellung oder LuftnotSelten
PromethazinBlutgerinnsel in den Venen, vor allem der Beine (mit Schwellung, Schmerzen und Rötung), die mit dem Blut in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Atembeschwerden auslösen können; laut Fachinformation Thromboembolien einschließlich Lungenembolie und…Nicht bekannt
ProthipendylBlutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können; laut…Nicht bekannt
QuetiapinSchwere allergische Reaktion (Anaphylaxie)Sehr selten
RamiprilSchwellungen von Gesicht, Lippen oder Rachen (Angioödem), die das Schlucken oder Atmen erschweren können; in Ausnahmefällen tödlich, wenn die Schwellung die Atemwege verlegtGelegentlich
RisankizumabSchwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) mit Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen und niedrigem Blutdruck, der Schwindelgefühl oder Benommenheit verursachen kannSelten
RisedronsäureAllergische Hautreaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria) und Hautausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Hals, Schwierigkeiten beim Schlucken oder AtmenNicht bekannt
RisperidonSchwere allergische Reaktion mit Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag oder Blutdruckabfall (anaphylaktische Reaktion)Selten
RisperidonBlutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (Schwellung, Schmerzen, Rötung), die in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Atemnot verursachen können (Venenthrombose, Lungenembolie)Selten
RisperidonSchwere allergische Reaktion mit Schwellung, die den Rachen betreffen und das Atmen erschweren kann (Angioödem)Sehr selten
RituximabBei rheumatoider Arthritis: allergische Reaktionen mit Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellung von Gesicht und Zunge, KollapsGelegentlich
RosuvastatinSchwere allergische Reaktion mit Anzeichen wie Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (Angioödem), Schluckbeschwerden, Atembeschwerden oder starkem Juckreiz der Haut mit BlasenbildungSelten
Sacubitril/ValsartanSchwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen kann (Angioödem)Gelegentlich
SalbutamolÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Schwellung im Mund- und Rachenbereich (Quincke-Ödem), Hautausschlag (Exanthem), Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), Blutdruckabfall und KollapsNicht bekannt
Salmeterol/FluticasonÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot (Dyspnoe)Gelegentlich
SecukinumabSchwellung von Nacken, Gesicht, Mund oder Hals, die das Schlucken oder Atmen erschweren kann (Angioödem)Selten
SemaglutidSchwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen, Angioödem) mit Beschwerden wie Atemproblemen, Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen mit Schluckbeschwerden und beschleunigtem HerzschlagSelten
SildenafilAllergische Reaktion (Überempfindlichkeit) mit plötzlich einsetzendem pfeifendem Atmen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schwindelgefühl, Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen oder des RachensGelegentlich
SimvastatinAllergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Zunge und Rachen, die Probleme beim Atmen verursachen können (Angioödem)Selten
SimvastatinÜberempfindlichkeitsreaktion mit einem oder mehreren dieser Zeichen: schwere Muskelschmerzen, gewöhnlich in Schultern und Beckenbereich (Polymyalgia rheumatica), Ausschlag mit Schwäche der Arme, Beine und Nackenmuskulatur, ungewöhnliche blaue Flecken,…Selten
SimvastatinSchwere allergische Reaktion, die Probleme beim Atmen oder Schwindel verursacht (Anaphylaxie)Sehr selten
SitagliptinSchwerwiegende allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen, auch anaphylaktische Reaktionen) mit Hautausschlag, Nesselsucht, Blasen auf der Haut oder Hautabschälungen und Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (Angioödem), die zu…Nicht bekannt
TacrolimusAllergische und anaphylaktische Reaktionen mit plötzlich juckendem Ausschlag (Nesselsucht), Schwellung von Händen, Füßen, Fußgelenken, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, auch mit Schluck- oder Atembeschwerden, und OhnmachtsgefühlNicht bekannt
TamsulosinSchwellung von Händen oder Füßen und von Weichteilgewebe des Körpers, zum Beispiel von Rachen und Zunge, mit Atemnot und/oder Juckreiz und Hautausschlag (Angioödem)Selten
TapentadolAllergische Reaktionen mit pfeifenden Atemgeräuschen, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz, in schwereren Fällen Schwierigkeiten beim Atmen, Blutdruckabfall, Kollaps oder Schock; laut Fachinformation wurde nach der…Gelegentlich
TerbinafinAllergische Reaktion mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Atem- oder Schluckbeschwerden oder mit Hautreaktionen wie Hautausschlag oder Nesselausschlag (blasse oder rote, unregelmäßige, erhabene, stark juckende Flecken)Sehr selten
TirzepatidSchwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktion, Angioödem) mit Symptomen wie Atemproblemen, plötzlichen Schwellungen von Lippen, Zunge und/oder Rachen mit Schluckbeschwerden und schnellem HerzschlagSelten
TopiramatStoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose), die zu gestörter Atmung einschließlich Kurzatmigkeit, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, übermäßiger Müdigkeit und schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag führen kannGelegentlich
TramadolAllergische Reaktionen, z. B. Atemnot, pfeifende Atemgeräusche, Anschwellen der Haut, und Schockreaktionen (plötzliches Kreislaufversagen, Anaphylaxie)Selten
UpadacitinibLungenentzündung (Pneumonie), die Kurzatmigkeit, Fieber und Husten mit Schleim verursachen kann; laut Fachinformation bei Morbus Crohn häufig, in den anderen Anwendungsgebieten gelegentlichHäufig
UpadacitinibAllergische Reaktion mit Engegefühl in der Brust, Keuchen, Anschwellen von Lippen, Zunge oder Hals oder Nesselsucht (laut Fachinformation schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktion und Angioödem)Gelegentlich
UstekinumabSchwerwiegende allergische Reaktionen (Anaphylaxie, Angioödem) mit Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, niedrigem Blutdruck mit Schwindelgefühl oder Benommenheit und Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund oder HalsSelten
UstekinumabAllergische Lungenreaktionen (allergische Alveolitis, eosinophile Pneumonie) mit Husten, Atemnot und FieberSelten
ValproinsäureFlüssigkeitsansammlung um die Lunge (Pleuraerguss) mit Atembeschwerden, Schmerzen oder Druck in der Brust, besonders beim Einatmen, Kurzatmigkeit und trockenem HustenGelegentlich
ValproinsäureKnochenmarkversagen mit starkem Rückgang der weißen Blutkörperchen, verminderten Blutplättchen oder roten Blutkörperchen oder abnorm erhöhten roten Blutkörperchen (laut Fachinformation unter anderem Agranulozytose, erythrozytäre Aplasie, makrozytäre Anämie,…Selten
ValsartanAngioödem: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Nesselsucht und JuckreizGelegentlich
ValsartanAtemnot, Schwierigkeiten beim Atmen im Liegen, geschwollene Füße oder Beine (Zeichen einer Herzleistungsschwäche)Gelegentlich
VedolizumabAllergische Reaktionen; Anzeichen können pfeifende Atmung (Giemen) oder Atembeschwerden, Nesselsucht, Juckreiz, Schwellung, Übelkeit, Schmerzen an der Infusionsstelle und Hautrötung seinGelegentlich
VedolizumabPlötzliche schwere allergische Reaktion mit Atembeschwerden, Schwellung, schnellem Herzschlag, Schwitzen, Blutdruckabfall, Benommenheit, Bewusstlosigkeit und Kollaps (anaphylaktische Reaktion und anaphylaktischer Schock)Sehr selten
VedolizumabLungenerkrankung, die Kurzatmigkeit verursacht (interstitielle Lungenerkrankung)Nicht bekannt
VenlafaxinSchwellungen von Gesicht, Mund, Zunge, Rachen, Händen oder Füßen (Angioödem) und/oder juckender Hautausschlag (Nesselsucht), Schwierigkeiten beim Schlucken oder AtmenGelegentlich
VenlafaxinSchwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion) mit Engegefühl in der Brust, pfeifendem Atmen und Schwierigkeiten beim Schlucken oder AtmenSelten
VenlafaxinHusten, Keuchen und Kurzatmigkeit, auch mit hoher Temperatur (interstitielle Pneumonie, pulmonale Eosinophilie)Selten
VenlafaxinStress-Kardiomyopathie (Takotsubo-Kardiomyopathie) mit Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfällen und unregelmäßigem HerzschlagNicht bekannt
ZolpidemAllergische Reaktion mit Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Anschwellen von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge; lebensbedrohlich, wenn die Schwellung im Hals die Atemwege blockiert (Angioödem)Nicht bekannt

Nicht jede Zeile nennt Atemnot als eigene Nebenwirkung, manchmal nur als Zeichen einer anderen, etwa einer Allergie. Mehr: Beipackzettel verstehen.

Woran Sie Atemnot durch ein Medikament erkennen

Ein Hinweis ist der zeitliche Zusammenhang, der je nach Mittel verschieden ist. Bei Ticagrelor tritt die Kurzatmigkeit laut Packungsbeilage gewöhnlich in Ruhe in den ersten Behandlungswochen auf; laut Fachinformation wurde sie meistens als einzelne Episode kurz nach Beginn der Behandlung beobachtet [5]. Ein paradoxer Bronchospasmus zeigt sich unmittelbar nach dem Inhalieren mit sofort stärker werdendem Giemen [27, 28]. Ein Lungenödem durch Hydrochlorothiazid entwickelt sich laut Fachinformation typischerweise innerhalb von Minuten bis Stunden nach der Einnahme; zu Beginn stehen Atemnot, Fieber, eine Verschlechterung der Lungenfunktion und niedriger Blutdruck [29].

Lungenreaktionen durch Nitrofurantoin können sich laut Packungsbeilage zum Teil schleichend über mehrere Wochen und Monate entwickeln; chronische Lungenreaktionen traten laut Fachinformation meist bei einer Behandlung über mehr als 6 Monate auf, es wurde aber auch über Fälle bei kürzerer Anwendung berichtet [25, 26]. Durch Methotrexat ausgelöste Lungenerkrankungen können laut Fachinformation zu jedem Zeitpunkt der Behandlung akut auftreten [23].

Bei Asthma oder COPD kann ein Medikament bestehende Beschwerden verstärken: Laut Fachinformation von Bisoprolol kann bei Asthma gelegentlich der Widerstand in den Atemwegen zunehmen, und die NVL Asthma empfiehlt bei der Diagnostik eine ausführliche Frage nach allen eingenommenen Medikamenten [3, 8]. Die Kurzatmigkeit unter Ticagrelor kann laut Packungsbeilage auch auf die Herzerkrankung oder eine andere Ursache zurückgehen [5].

Ob ein Zusammenhang besteht, beurteilt die Ärztin oder der Arzt; Atemnot hat sehr viele mögliche Ursachen, etwa Erkrankungen der Atemwege, der Lunge oder des Herzens [2]. Lesen Sie in der Packungsbeilage Ihres Medikaments nach, ob Atemnot, Kurzatmigkeit oder eine Verkrampfung der Bronchien genannt sind. Bei Salbutamol ist ein steigender Bedarf laut Packungsbeilage ein Anzeichen dafür, dass sich die Erkrankung verschlechtert [27].

Warum Medikamente Atemnot auslösen können

Frau mit braunem Haar sitzt aufrecht an einem geöffneten Fenster in einem hellen Wohnzimmer und atmet ruhig
Bild: KI-generiert

Verengte Atemwege durch Betablocker: Propranolol hemmt laut Fachinformation sowohl die Beta-1- als auch die Beta-2-Rezeptoren; infolge eines möglicherweise erhöhten Atemwegswiderstands kann es bei Menschen mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege zu Atemnot kommen [9]. Metoprolol und Bisoprolol wirken laut Fachinformationen selektiv auf Beta-1-Rezeptoren; Metoprolol blockiert die Beta-1-Rezeptoren im Herzen schon bei deutlich niedrigeren Dosierungen als die Beta-2-Rezeptoren [6, 8]. Solche kardioselektiven Betablocker können laut Fachinformation von Bisoprolol einen geringeren Effekt auf die Lungenfunktion haben als nicht selektive; trotzdem sollten Betablocker bei verengenden Atemwegserkrankungen grundsätzlich nicht angewendet werden, es sei denn, es liegen zwingende Gründe vor [8]. Laut Fachinformation von Salbutamol birgt die Gabe von Betablockern bei Asthma das Risiko, schwere Verkrampfungen der Bronchien auszulösen [28].

Unverträglichkeit von Schmerzmitteln: Bei einem Analgetika-Asthma-Syndrom zeigen sich Unverträglichkeitsreaktionen laut Fachinformation von Metamizol typischerweise als Asthmaanfälle [13]. Wer auf Metamizol mit einer allergieähnlichen (anaphylaktoiden) Reaktion reagiert, ist laut Fachinformation besonders gefährdet, in gleicher Weise auf andere nicht-narkotische Schmerzmittel zu reagieren [13]. Auch eine Unverträglichkeit von Alkohol mit Niesen, tränenden Augen und starker Gesichtsrötung schon bei geringen Mengen kann laut Fachinformation ein Hinweis auf ein bisher nicht erkanntes Analgetika-Asthma-Syndrom sein [13].

Gedämpfte Atmung: Oxycodon kann laut Fachinformation aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften eine Atemdepression und Krämpfe der Bronchialmuskeln hervorrufen und den Hustenreflex dämpfen [16]. Zusammen mit Benzodiazepinen oder verwandten Mitteln steigt das Risiko von Dämpfung (Sedierung), Atemdepression, Koma und Tod, weil sich die dämpfenden Wirkungen auf das zentrale Nervensystem addieren [16]. Alkohol kann laut Packungsbeilage das Risiko einer flachen Atmung mit Atemstillstand erhöhen [17].

Ticagrelor: Der zugrunde liegende Mechanismus der Atemnot ist laut Fachinformation noch nicht geklärt [5]. Ticagrelor erhöht laut Fachinformation die örtlichen Spiegel des körpereigenen Botenstoffs Adenosin und verstärkt durch Adenosin ausgelöste Wirkungen, darunter Atemnot [5].

Entzündliche und allergische Reaktionen der Lunge: Bei Amiodaron können laut Fachinformation infolge der lungenschädigenden Wirkung Lungenentzündungen auch als Ausdruck einer Überempfindlichkeitsreaktion auftreten [21]. Bei dem plötzlich auftretenden Lungenödem unter Hydrochlorothiazid wird laut Fachinformation eine allergische Reaktion angenommen [29]. Unter den Lungenreaktionen durch Nitrofurantoin nennt die Fachinformation ein allergisches Lungenödem [25].

Was Sie tun können

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Bei manchen Mitteln kann ein plötzliches Absetzen selbst gefährlich sein: Ein abruptes Absetzen von Betablockern kann laut Packungsbeilage von Metoprolol eine Herzschwäche verschlechtern und das Risiko eines Herzinfarkts und plötzlichen Herztods erhöhen [7]. Wer Ticagrelor ohne Rücksprache absetzt, bei dem könnte laut Packungsbeilage die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Herzinfarkt oder Schlaganfall steigen [5]. Mehr dazu: Medikamente absetzen.

Mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen. Laut Packungsbeilage von Ticagrelor sollen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt informieren, wenn Ihr Gefühl der Kurzatmigkeit schlimmer wird oder lange Zeit andauert; sie oder er entscheidet, ob eine Behandlung oder weitere Untersuchungen nötig sind [5]. Bei Pregabalin bittet die Packungsbeilage, sich bei Atemproblemen oder einer flachen Atmung an die Ärztin oder den Arzt zu wenden [19]. Bei Amiodaron sollen Sie Nebenwirkungen wie Atemnot laut Packungsbeilage Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt melden, damit sie oder er über den Schweregrad und weitere Maßnahmen entscheiden kann; wird Amiodaron frühzeitig abgesetzt, bilden sich die Lungenveränderungen laut Packungsbeilage in der Regel zurück [22]. Ob und wann das geschieht, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.

Asthma oder COPD vorher ansprechen. Sagen Sie vor Beginn einer Behandlung, wenn Sie Asthma oder eine andere Lungenerkrankung haben. Bei Metoprolol kann laut Packungsbeilage die Wirkung bestimmter Asthmamittel beeinflusst werden, sodass deren Dosis zu Beginn möglicherweise angepasst werden muss [7]; bei Ticagrelor nennt die Packungsbeilage Asthma, andere Lungenprobleme oder Atmungsschwierigkeiten unter den Gründen für ein Gespräch vor der Einnahme [5]. Bei Ibuprofen ist laut Packungsbeilage bei Asthma, Heuschnupfen, chronischen Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronischen, die Atemwege verengenden Erkrankungen eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich [10]. Fragen Sie deshalb auch vor rezeptfreien Schmerzmitteln in der Apotheke oder Arztpraxis nach.

Inhalationsmittel nicht eigenmächtig steigern. Es ist laut Packungsbeilage von Salbutamol möglicherweise gefährlich, den Gebrauch selbst zu erhöhen; informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn das Mittel nicht so gut zu wirken scheint wie üblich [27].

Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [7]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Schwere Atemnot ist ein Fall für den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112, ebenso Bewusstlosigkeit oder eine erhebliche Bewusstseinstrübung [39]. Bei einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie) können unter anderem Atemnot, eine Schwellung des Kehlkopfs und Atemkrämpfe auftreten; das IQWiG rät, schon bei ersten leichteren Beschwerden einer solchen Reaktion den Notruf 112 zu wählen [4]. Bei typischen Anzeichen einer Lungenembolie wie schwerer Atemnot, Brustschmerzen und Husten mit blutigem Auswurf ist es laut IQWiG sehr wichtig, sofort den Notruf 112 zu wählen [36]. Auch ein Herzinfarkt kann sich durch Atemnot zeigen: Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Diabetes oder Herzschwäche spüren die typische Brustenge seltener und haben häufiger andere Beschwerden wie Luftnot [37]. Bei einem schweren Asthmaanfall fällt laut NVL Asthma das Sprechen schwer; Zeichen eines lebensbedrohlichen Anfalls sind unter anderem ein fehlendes Atemgeräusch, eine flache Atmung und eine bläuliche Verfärbung der Haut (Zyanose) [3].

Mehrere Packungsbeilagen verlangen sofortiges Handeln. Bei langsamer und flacher Atmung unter Oxycodon sollen Sie das Mittel laut Packungsbeilage nicht weiter einnehmen und möglichst umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen [17]. Bei Überempfindlichkeitsreaktionen mit Asthmaanfällen unter Ibuprofen sollen Sie das Mittel nicht weiter einnehmen und sich sofort in ärztliche Behandlung begeben [10]. Bei Lungenreaktionen mit Kurzatmigkeit, Atembeschwerden bis hin zur Atemnot, trockenem Husten, Schmerzen im Brustkorb und Fieber unter Nitrofurantoin sollen Sie die Einnahme laut Packungsbeilage beenden und möglichst umgehend ärztliche Hilfe suchen [26]. Verstärkt sich das pfeifende Atemgeräusch unmittelbar nach dem Inhalieren von Salbutamol, soll die Behandlung laut Packungsbeilage unverzüglich abgebrochen und die Ärztin oder der Arzt informiert werden [27]. Bei Schwellungen von Gesicht, Lippen oder Rachen, die das Schlucken oder Atmen erschweren, sollen Sie Ramipril laut Packungsbeilage umgehend absetzen und sich unverzüglich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden [31]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Andere Packungsbeilagen verlangen, umgehend die Praxis zu informieren: bei Atemnot unter Metoprolol die Ärztin, den Arzt oder einen Notarzt [7], bei Atemproblemen oder Lungenbeschwerden unter Methotrexat die Ärztin oder den Arzt; die Behandlung ist bei schweren Lungenkomplikationen laut Packungsbeilage zu unterbrechen [24]. Eine akute Atemnot unter Hydrochlorothiazid zeigt sich laut Packungsbeilage durch starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit; bei schwerer Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden nach der Einnahme sollen Sie laut Packungsbeilage sofort eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen [30]. Abgesehen von solchen in der Packungsbeilage genannten Warnzeichen gilt: Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Auch Angehörige können helfen: Werden Oxycodon und Beruhigungsmittel gleichzeitig angewendet, wird laut Fachinformation dringend empfohlen, Behandelte und ihre Bezugspersonen über die Anzeichen einer Atemdepression und Dämpfung zu informieren [16]. Mehr: Medikamente, die müde machen.

Andere Ursachen

Nicht jede Atemnot unter einem Medikament kommt vom Medikament. Atemnot erfahren laut IQWiG Menschen mit Lungenkrankheiten wie Asthma oder einer Lungenentzündung, aber auch Menschen während eines Herzinfarkts oder bei extremem Übergewicht [1]. Auch Muskel-, Nerven- oder Gehirnerkrankungen können zu Luftnot führen [2].

  • Asthma: Typisch sind Anfälle mit pfeifendem Atem, Husten und Atemnot; die Beschwerden treten meist anfallsartig auf, häufig auch nachts [33].
  • COPD: Typische Beschwerden sind täglicher Husten, Auswurf und Atemnot bei körperlicher Belastung, bei fortgeschrittener COPD bereits in Ruhe; plötzliche Verschlechterungen (Exazerbationen) äußern sich meist durch Atemnot-Anfälle und verstärkten Husten mit Auswurf [34]. Eine Verstärkung der Atemnot löst laut IQWiG bei den meisten Menschen Angst aus, was die Atemnot wiederum verstärken kann [34].
  • Herzschwäche: Menschen mit einer Herzschwäche sind meist weniger belastbar, schneller erschöpft und haben öfter Atemnot oder geschwollene Beine und Füße [35]. Eine plötzliche starke Verschlechterung kann lebensbedrohlich sein; sie äußert sich zum Beispiel durch Atemnot schon bei geringer Belastung oder in Ruhe, vor allem im Liegen [35]. Mehr: Herzschwäche durch Medikamente.
  • Lungenembolie: Typische Anzeichen sind laut IQWiG plötzliche schwere Atemnot, Brustschmerzen, Husten, vor allem mit blutigem Auswurf, Schwindel oder Benommenheit bis hin zur Ohnmacht, Herzrasen und ein starkes Angstgefühl [36]. Zu den Risikofaktoren zählt das IQWiG unter anderem eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren und hormonelle Verhütungsmittel, die Östrogen enthalten [36]. Mehr: Thromboserisiko durch Medikamente.
  • Panikattacken: Bei einer Panikattacke treten ganz plötzlich große Angst und körperliche Beschwerden wie Luftnot, Schwindel, Brustenge, Herzrasen und Schweißausbrüche auf; sie dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten und wird oft mit einem Herzinfarkt verwechselt [38]. Mehr: Angststörung.

Quellen

  1. Kurzatmigkeit (Glossar). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
  2. Behörde Dyspnoe (Glossar). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
  3. Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma, Langfassung, Version 5.0 (AWMF-Register-Nr. nvl-002). Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF (NVL-Programm). Stand Version 5.0, 2024. abgerufen am 12.10.2026
  4. Anaphylaktische Reaktion (Anaphylaxie) gegen Medikamente. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 12.07.2023. abgerufen am 12.10.2026
  5. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Brilique (Ticagrelor), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage. AstraZeneca AB (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  6. Fachinformation Fachinformation Metoprolol-ratiopharm® Succinat Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2026. abgerufen am 12.10.2026
  7. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2026. abgerufen am 12.10.2026
  8. Fachinformation Fachinformation Bisoprolol-ratiopharm® 5 mg / 10 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2026. abgerufen am 12.10.2026
  9. Fachinformation Fachinformation Propranolol STADA® 40 mg Tabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 03/2023. abgerufen am 12.10.2026
  10. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm® 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  11. Fachinformation Fachinformation IBU-ratiopharm® 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 12.10.2026
  12. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation ASS-ratiopharm® 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 12.10.2026
  13. Fachinformation Fachinformation Novaminsulfon-ratiopharm® 500 mg Tabletten (Metamizol). ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  14. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Novaminsulfon-ratiopharm® 500 mg Tabletten (Metamizol). ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  15. Fachinformation Fachinformation Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2024. abgerufen am 12.10.2026
  16. Fachinformation Fachinformation Oxycodon-HCl-ratiopharm® 10 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 03/2025. abgerufen am 12.10.2026
  17. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Oxycodon-HCl-ratiopharm® 10 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 02/2025. abgerufen am 12.10.2026
  18. Fachinformation Fachinformation Pregabalin-ratiopharm® Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 12.10.2026
  19. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Pregabalin-ratiopharm® Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 12.10.2026
  20. Fachinformation Fachinformation Gabapentin-ratiopharm® 100 mg / 300 mg / 400 mg Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
  21. Fachinformation Fachinformation Amiodaron-ratiopharm® 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  22. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Amiodaron-ratiopharm® 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  23. Fachinformation Fachinformation metex 7,5 mg/10 mg Tabletten. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  24. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation metex 7,5 mg/10 mg Tabletten. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  25. Fachinformation Fachinformation Nifurantin® 100 mg Tabletten (Nitrofurantoin). APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 12.10.2026
  26. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Nifurantin® 100 mg Tabletten (Nitrofurantoin). APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 12.10.2026
  27. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Salbutamol-ratiopharm® N Dosieraerosol. ratiopharm GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 12.10.2026
  28. Fachinformation Fachinformation Salbutamol-ratiopharm® N Dosieraerosol. ratiopharm GmbH. Stand 01/2024. abgerufen am 12.10.2026
  29. Fachinformation Fachinformation HCT-ratiopharm® 25 mg Tabletten (Hydrochlorothiazid). ratiopharm GmbH. Stand 11/2021. abgerufen am 12.10.2026
  30. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation HCT-ratiopharm® 25 mg Tabletten (Hydrochlorothiazid). ratiopharm GmbH. Stand 11/2021. abgerufen am 12.10.2026
  31. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ramipril-ratiopharm® 5 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 12.10.2026
  32. Medikamente für Menschen mit Asthma. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.06.2022. abgerufen am 12.10.2026
  33. Asthma. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.06.2022. abgerufen am 12.10.2026
  34. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 29.04.2026. abgerufen am 12.10.2026
  35. Herzschwäche. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 06.09.2023. abgerufen am 12.10.2026
  36. Lungenembolie. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 06.09.2022. abgerufen am 12.10.2026
  37. Anzeichen eines Herzinfarkts. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 20.10.2021. abgerufen am 12.10.2026
  38. Panikstörung (Glossar). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
  39. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026

Häufige Fragen

Welche Medikamente können Atemnot auslösen?

Die NVL Asthma nennt Medikamente wie entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) und Acetylsalicylsäure (ASS) unter den Auslösern von Asthmabeschwerden. Laut Produktinformationen kann Atemnot außerdem zum Beispiel unter Betablockern bei Menschen mit Asthma und unter Ticagrelor auftreten, unter Opioiden als verlangsamte, flache Atmung und unter Amiodaron, Methotrexat oder Nitrofurantoin als mögliches Zeichen einer Lungenschädigung. Auch eine schwere allergische Reaktion kann Atemnot verursachen. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation Atemnot nennt.

Können Betablocker Atemnot verursachen?

Ja, vor allem bei Menschen mit Asthma oder anderen verengenden Atemwegserkrankungen. Bei Metoprolol stuft die Fachinformation Atemnot bei Anstrengung bei entsprechend veranlagten Menschen als häufig ein, bei Bisoprolol eine Verkrampfung der Bronchien bei Asthma in der Vorgeschichte als gelegentlich. Schweres Asthma ist bei Bisoprolol eine Gegenanzeige, eine Überempfindlichkeit der Bronchien bei Propranolol und Metoprolol. Sprechen Sie vor Beginn der Behandlung an, wenn Sie Asthma oder COPD haben. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Können Ibuprofen oder ASS einen Asthmaanfall auslösen?

Das ist möglich. Laut NVL Asthma kann bei nicht-allergischem Asthma eine Unverträglichkeit gegen ASS oder NSAR bestehen. Wer schon einmal mit Asthmaanfällen oder Verkrampfungen der Bronchien auf ASS oder andere NSAR reagiert hat, darf Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht einnehmen. Bei ASS ist ein früheres Asthma nach ASS oder ähnlichen Mitteln ebenfalls ein Grund, das Mittel nicht einzunehmen. Bei Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen, die Atemwege verengenden Erkrankungen ist das Risiko für solche Reaktionen laut Fachinformation von Ibuprofen erhöht. Fragen Sie deshalb vor der Einnahme auch rezeptfreier Schmerzmittel in der Apotheke oder Arztpraxis nach.

Ist Atemnot unter Ticagrelor (Brilique) gefährlich?

Laut Packungsbeilage ist ein Gefühl von Kurzatmigkeit unter Ticagrelor sehr häufig, im Allgemeinen leicht und tritt gewöhnlich in Ruhe in den ersten Behandlungswochen auf. Bei vielen kann es wieder zurückgehen. Die Kurzatmigkeit kann aber auch von der Herzerkrankung oder einer anderen Ursache kommen. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn die Kurzatmigkeit schlimmer wird oder lange andauert. Setzen Sie Ticagrelor nicht ohne Rücksprache ab: Laut Packungsbeilage könnte sonst das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt oder Schlaganfall steigen.

Können starke Schmerzmittel die Atmung verlangsamen?

Ja. Opioide wie Oxycodon können die Atmung abflachen und verlangsamen (Atemdepression); laut Fachinformation tritt das am ehesten bei älteren oder geschwächten Menschen auf. Zusammen mit Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen steigt das Risiko für Atemdepression, Koma und Tod. Auch Alkohol kann das Risiko einer flachen Atmung erhöhen. Bei langsamer und flacher Atmung unter Oxycodon sollen Sie das Mittel laut Packungsbeilage nicht weiter einnehmen und möglichst umgehend ärztliche Hilfe suchen; bei Bewusstlosigkeit, erheblicher Bewusstseinstrübung oder schwerer Atemnot rufen Sie den Notruf 112.

Kann ein Asthmaspray die Atemnot verschlimmern?

Das kommt vor. Wie bei anderen Mitteln zum Inhalieren kann laut Produktinformation von Salbutamol direkt nach der Anwendung eine Verkrampfung der Bronchien auftreten (paradoxer Bronchospasmus) mit sofort zunehmendem pfeifendem Atemgeräusch. Dann soll die Behandlung laut Packungsbeilage unverzüglich abgebrochen und die Ärztin oder der Arzt informiert werden. Ein steigender Bedarf an Salbutamol ist laut Packungsbeilage ein Anzeichen dafür, dass sich die Erkrankung verschlechtert.

Soll ich mein Medikament absetzen, wenn ich Atemnot bekomme?

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Bei Betablockern kann ein plötzliches Absetzen laut Packungsbeilage selbst gefährlich sein. Manche Packungsbeilagen verlangen bei bestimmten Warnzeichen allerdings, die Einnahme zu beenden, etwa bei langsamer, flacher Atmung unter Oxycodon oder bei Schwellungen von Gesicht oder Rachen unter Ramipril. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Wann ist Atemnot ein Notfall?

Schwere Atemnot ist ein Fall für den Notruf 112. Das gilt laut IQWiG auch für plötzliche Atemnot mit Brustschmerzen oder blutigem Husten, die auf eine Lungenembolie hinweisen können, und für den Verdacht auf einen Herzinfarkt, der sich auch durch Luftnot zeigen kann. Ebenso gehören Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen mit Atemnot und eine langsame, flache Atmung nach starken Schmerzmitteln sofort in ärztliche Hände.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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