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Dimetinden: Nebenwirkungen und Wirkung
Dimetinden ist ein Antihistaminikum, das als Tropfen zum Einnehmen und als Gel ohne Rezept in der Apotheke erhältlich ist. Die Tropfen werden bei Juckreiz durch Histamin, bei Juckreiz durch Windpocken bei Kleinkindern, bei allergischem Schnupfen bei Menschen über 6 Jahren, bei Nesselsucht und bei Insektenstichen angewendet. Sehr häufig machen sie müde, häufig schläfrig oder nervös. Bei Atemnot, Schluckbeschwerden oder Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals beenden Sie die Einnahme sofort und gehen zu einer Ärztin oder einem Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
Wofür wird Dimetinden eingesetzt?
Dimetinden gehört zu den Antihistaminika, den Mitteln gegen allergische Beschwerden [1, 5]. Als Tropfen zum Einnehmen wird es zur Linderung der Beschwerden bei Juckreiz angewendet, der durch Histamin bedingt ist, bei Juckreiz durch Windpocken bei Kleinkindern, bei allergischem Schnupfen bei Menschen über 6 Jahren, bei Nesselsucht und bei Insektenstichen [1, 2]. Laut Packungsbeilage lindern die Tropfen Juckreiz und Reizungen durch Hautausschlag, verringern Schwellungen und lindern Beschwerden des allergischen Schnupfens, etwa bei Heuschnupfen, wie laufende Nase, Niesen, Jucken der Nase und juckende, tränende Augen [1]. Die Tropfen gibt es ohne Rezept in der Apotheke [2].
Als Gel zum Auftragen auf die Haut wird Dimetinden zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz angewendet, der mit Hauterkrankungen, Nesselsucht, Insektenstichen, Sonnenbrand oder oberflächlichen Verbrennungen 1. Grades zusammenhängt, also Verbrennungen mit Rötung der Haut [3, 4]. Auch das Gel gibt es ohne Rezept in der Apotheke [4].
Laut Embryotox wird Dimetinden außerdem zur symptomatischen Behandlung allergischer Erkrankungen, also zur Linderung der Beschwerden, und zur Vorbeugung allergischer Reaktionen eingesetzt, etwa vor der Gabe von Kontrastmitteln für radiologische Untersuchungen; es kann über die Vene, zum Einnehmen oder auf der Haut angewendet werden [5]. Zubereitungen zur Injektion sind verschreibungspflichtig [6]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Fenistil Tropfen [1, 2]. Für das Gel gelten eigene Angaben aus Packungsbeilage und Fachinformation von Dimetin ADGC 1 mg/g Gel [3, 4]; sie sind auf dieser Seite jeweils mit "Gel" gekennzeichnet. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Wie wirkt Dimetinden?
Bei einer allergischen Reaktion setzt der Körper den Botenstoff Histamin frei. Dimetinden hemmt die Wirkung von Histamin [1, 3]. Laut Fachinformation der Tropfen blockiert es die Bindungsstellen für Histamin vom Typ H1 (H1-Rezeptoren) und trägt beträchtlich dazu bei, die bei allergischen Sofortreaktionen erhöhte Durchlässigkeit der feinen Blutgefäße (Kapillaren) zu senken [2].
Aus den Tropfen gelangen laut Fachinformation etwa 70 Prozent des Wirkstoffs in den Blutkreislauf. Eine erste Wirkung ist innerhalb von 30 Minuten zu erwarten, die stärkste innerhalb von 5 Stunden; die Halbwertszeit liegt bei etwa 6 Stunden [2]. Laut Embryotox ist Dimetinden ein Antihistaminikum der 1. Generation mit beruhigender (sedierender) und anticholinerger Wirkung; seine Halbwertszeit im Blut gibt Embryotox mit 5 bis 7 Stunden an [5]. Ermüdung ist bei den Tropfen eine sehr häufige Nebenwirkung [1, 2].
Laut Fachinformation des Gels stabilisiert Dimetinden die H1-Rezeptoren in einem inaktiven Zustand; auf der Haut wirkt das Gel außerdem örtlich betäubend und lindert Juckreiz und Reizungen [3, 4]. Als Gel dringt Dimetindenmaleat schnell in die Haut ein. Die Hemmung der Histaminwirkung setzt nach wenigen Minuten ein und erreicht nach 1 bis 4 Stunden ihr Maximum; etwa 10 Prozent der aufgetragenen Menge gelangen in den Körper [4]. Für das Gel nennt die Packungsbeilage keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit [3].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Unten stehen alle Nebenwirkungen der Tropfen mit ihrer Häufigkeit laut Packungsbeilage und Fachinformation von Fenistil Tropfen [1, 2]. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000 [1]. Am häufigsten ist Ermüdung; Schläfrigkeit und Nervosität sind häufig. Laut Packungsbeilage sind die Nebenwirkungen außer den allergischen Reaktionen in der Regel leicht und vorübergehend, und die häufigeren treten besonders zu Beginn der Behandlung auf [1]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Für das Gel nennen dessen Packungsbeilage und Fachinformation Nebenwirkungen an der Haut, alle mit der Häufigkeit "nicht bekannt": Wie oft sie auftreten, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [3, 4]. Laut Fachinformation des Gels sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen leichte und vorübergehende Hautreaktionen an der Stelle, an der das Gel aufgetragen wurde [4]. Auch Hilfsstoffe können die Haut reizen: Das Gel enthält Benzalkoniumchlorid und Propylenglycol, die beide Hautreizungen hervorrufen können [3, 4]. In der Liste sind die Angaben mit "Tropfen" oder "Gel" gekennzeichnet; die Häufigkeiten gelten nur für die jeweils genannte Darreichungsform. Mehr zu Hautreaktionen auf Medikamente lesen Sie auf der Seite Hautausschlag durch Medikamente.
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- NervensystemTropfen: Schläfrigkeit, Nervosität[1, 2]Mehr dazu: MüdigkeitUnruhe und Nervosität
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- PsycheTropfen: Erregung[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
- NervensystemTropfen: Kopfschmerzen, Schwindel[1, 2]Mehr dazu: KopfschmerzenSchwindel
- Magen und DarmTropfen: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, trockener Mund, trockener Rachen[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitMundtrockenheit
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- ImmunsystemTropfen: allergische Reaktionen mit Atemnot oder Schluckbeschwerden, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder im Hals, starkem Juckreiz mit Hautausschlag und Muskelkrämpfen; laut Fachinformation anaphylaktoide Reaktionen einschließlich Schwellung von Gesicht und Rachen (Gesichts- und Pharynxödem)[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenJuckreizHautausschlagAtemnot
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- HautGel: Brennen auf der Haut, Trockenheit der Haut, allergische Hautentzündung (allergische Dermatitis)[3, 4]Mehr dazu: HautausschlagAllergische Reaktionen
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Bemerken Sie während der Einnahme der Tropfen Atemnot oder Schluckbeschwerden, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder im Hals oder starken Juckreiz mit Hautausschlag oder Muskelkrämpfen, beenden Sie die Einnahme laut Packungsbeilage sofort und gehen zu einer Ärztin oder einem Arzt: Das können Zeichen einer allergischen Reaktion sein [1]. Mehr dazu auf der Seite Arzneimittelallergie. Laut Fachinformation des Gels sollte bei sehr starkem Juckreiz oder ausgedehnten Hautveränderungen die Behandlung mit dem Gel durch eine Behandlung zum Einnehmen ergänzt werden [4]. Sprechen Sie darüber mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Müdigkeit und Schläfrigkeit durch die Tropfen: Fühlen Sie sich müde oder unaufmerksam, ist beim Führen von Fahrzeugen, beim Bedienen von Maschinen und bei anderen Aufgaben, die Konzentration erfordern, Vorsicht geboten; das gilt verstärkt zusammen mit Alkohol [1]. Für Menschen, die zu Schläfrigkeit neigen, nennt die Packungsbeilage eine Aufteilung mit der größeren Menge vor dem Schlafengehen; die Zahlen stehen im Abschnitt Dosierung [1]. Haben Sie den Eindruck, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Mehr dazu im Ratgeber Medikamente und Autofahren.
Gel: Tragen Sie das Gel dünn auf die betroffenen, juckenden Hautstellen auf, ohne die Haut zu drücken oder zu kratzen. Verwenden Sie es nur auf intakter Haut und nicht auf offenen Verletzungen [3]; laut Fachinformation ist es nicht zur Anwendung auf Schleimhäuten bestimmt [4]. Haben Sie das Gel großflächig aufgetragen, setzen Sie die behandelten Stellen nicht über längere Zeit direktem Sonnenlicht aus [3].
Bemerken Sie Nebenwirkungen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; das gilt auch für Beschwerden, die nicht in der Packungsbeilage stehen [1, 3]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Die Tropfen sollten laut Packungsbeilage nur nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eingenommen werden, wenn Sie eines dieser Mittel anwenden: Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer), Anticholinergika, Mittel, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken, angstlösende Mittel, Schlafmittel und Neuroleptika, Mittel gegen Epilepsie, starke Schmerzmittel (Opioid-Analgetika), andere Antihistaminika, Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, Procarbazin oder Scopolamin; auch Alkohol gehört dazu [1]. Laut Fachinformation ist bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer dämpfender Mittel mit einer verstärkten Dämpfung des zentralen Nervensystems zu rechnen, die unerwünschte und sogar lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann [2]. Allgemeine Hinweise geben die Ratgeber Wechselwirkungen und Medikamente und Alkohol.
Zum Gel wurden laut Fachinformation keine Studien zu Wechselwirkungen durchgeführt. Weil nach dem Auftragen nur sehr wenig Dimetinden in den Körper gelangt, sind solche Wechselwirkungen laut Fachinformation nicht zu erwarten [4]. Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke trotzdem über alle Arzneimittel, die Sie anwenden [1, 3].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Mittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen: Beruhigungsmittel (Sedativa), angstlösende Mittel (Anxiolytika), Schlafmittel (Hypnotika), Neuroleptika, Mittel gegen Epilepsie (Antikonvulsiva), starke Schmerzmittel (Opioid-Analgetika), andere Antihistaminika (auch in Mitteln gegen Husten, Erkältung oder Allergien), Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetika) sowie Scopolamin | Laut Fachinformation ist mit einer verstärkten Dämpfung des zentralen Nervensystems zu rechnen; das kann unerwünschte und sogar lebensbedrohliche Auswirkungen haben[1, 2] | Die Tropfen nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen |
| Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer) | Laut Fachinformation verstärkte Dämpfung des zentralen Nervensystems; trizyklische Antidepressiva können zusammen mit Antihistaminika das Risiko einer Verschlechterung eines Glaukoms oder einer Harnsperre (Harnretention) erhöhen, und bei Menschen mit Glaukom-Gefährdung könnte die gleichzeitige Anwendung einen Anfall auslösen[1, 2] | Die Tropfen nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen |
| Anticholinergika, etwa Mittel gegen Asthma oder Verkrampfungen der Bronchien, gegen Magen- oder Bauchkrämpfe, pupillenerweiternde Mittel (Mydriatika) und Mittel gegen Dranginkontinenz und überaktive Blase | Antihistaminika können die Wirkung von Anticholinergika verstärken; das Risiko einer Verschlechterung eines Glaukoms oder einer Harnsperre (Harnretention) kann steigen[1, 2] | Die Tropfen nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen |
| Procarbazin (Mittel zur Behandlung von Krebs) | Laut Fachinformation sollte die gleichzeitige Gabe mit Vorsicht erfolgen, um eine Dämpfung des zentralen Nervensystems gering zu halten und eine mögliche Verstärkung zu vermeiden[1, 2] | Die Tropfen nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen |
| Alkohol | Die Tropfen können wie viele Antihistaminika die Wirkung von Alkohol verstärken, und Alkohol kann ihre beruhigende Wirkung verstärken[1] | Die Tropfen nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Dimetinden nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Wer allergisch gegen Dimetindenmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile ist, darf weder die Tropfen noch das Gel anwenden [1, 3]. Säuglinge und Kinder unter 1 Jahr dürfen die Tropfen nicht einnehmen [1, 2]. Sprechen Sie vor der Einnahme der Tropfen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, wenn Sie grünen Star, Schwierigkeiten beim Wasserlassen durch eine vergrößerte Prostata oder Epilepsie haben oder 65 Jahre oder älter sind [1]. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte das Gel nicht auf großen Hautflächen angewendet werden, insbesondere nicht bei verletzter oder entzündeter Haut [3, 4]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente bei Kindern.
Nicht einnehmen bei
Besondere Vorsicht bei
- Tropfen: grüner Star (Glaukom)[1, 2]
- Tropfen: Schwierigkeiten beim Wasserlassen durch eine Vergrößerung der Prostata (Blasenhalsstenose, Prostatahypertrophie)[1, 2]
- Tropfen: Epilepsie[1, 2]
- Tropfen: 65 Jahre oder älter, da Nebenwirkungen wie Unruhe und Ermüdung auftreten können; laut Fachinformation die Anwendung bei verwirrten älteren Menschen vermeiden[1, 2]
- Tropfen bei jüngeren Kindern: Antihistaminika können Erregungszustände hervorrufen[1, 2]
- Gel: großflächig behandelte Hautstellen nicht über längere Zeit direktem Sonnenlicht aussetzen[3, 4]
- Gel bei Säuglingen und Kleinkindern: Anwendung auf großen, besonders auf verletzten oder entzündeten Hautflächen vermeiden[3, 4]
- Gel nur auf intakter Haut anwenden, nicht auf offenen Verletzungen; laut Fachinformation nicht zur Anwendung auf der Schleimhaut[3, 4]
- Gel: Die Hilfsstoffe Benzalkoniumchlorid und Propylenglycol können Hautreizungen hervorrufen[3, 4]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilagen und Fachinformationen der Tropfen und des Gels sowie das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Alkohol, Verkehrstüchtigkeit, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2, 3, 4, 5]. Die Einnahme der Tropfen in der Stillzeit wird nicht empfohlen; laut Fachinformation ist davon auszugehen, dass Dimetinden in die Muttermilch übergeht [1, 2]. Für die Einnahme in der Schwangerschaft sollten laut Embryotox besser untersuchte Alternativen bevorzugt werden; als besser geeignet nennt Embryotox Loratadin oder Cetirizin, für die Anwendung auf der Haut in der Schwangerschaft dagegen keine besser geeigneten Alternativen, und in der Stillzeit sollten Loratadin oder Cetirizin bevorzugt werden, falls keine beruhigende Wirkung benötigt wird [5]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei einigen älteren Antihistaminika wurden nach langfristiger Einnahme bis zur Geburt in Einzelfällen Anpassungsstörungen beim Neugeborenen wie Zittrigkeit und Durchfall beschrieben; laut Embryotox könnte das auch bei langfristiger Einnahme von Dimetinden möglich sein [5]. Allgemeine Hinweise finden Sie im Ratgeber Medikamente in der Stillzeit.
Schwangerschaft
Tropfen: Wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat. Laut Fachinformation ist die Sicherheit der Anwendung in der Schwangerschaft beim Menschen nicht belegt; die Anwendung sollte nur nach ärztlicher Rücksprache und nach Abwägung von Nutzen und Risiko für Mutter und ungeborenes Kind erfolgen. In Tierversuchen wurde kein fruchtschädigendes (teratogenes) Potenzial nachgewiesen.[1, 2]
Gel: In der Schwangerschaft nicht auf großflächige Hautareale auftragen, vor allem nicht auf verletzte oder entzündete Haut. Laut Fachinformation wurde in Tierversuchen mit Dimetindenmaleat keine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen.[3, 4]
Laut Embryotox liegen trotz langer Markterfahrung keine systematischen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vor; es gibt bisher keinen Verdacht auf spezifische fruchtschädigende Effekte. Besser untersuchte Alternativen sollten laut Embryotox bevorzugt werden; als besser geeignete Alternativen nennt Embryotox für die Einnahme Loratadin oder Cetirizin, für die Anwendung auf der Haut keine. Für die Anwendung über die Vene ist laut Embryotox Clemastin die besser geeignete Alternative. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[5]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Tropfen: Die Einnahme in der Stillzeit wird nicht empfohlen. Laut Fachinformation ist davon auszugehen, dass Dimetinden in die Muttermilch übergeht.[1, 2]
Gel: In der Stillzeit nicht großflächig und nicht auf verletzte oder entzündete Haut auftragen; nicht auf die Brüste einschließlich der Brustwarzen auftragen, weil das Baby es mit der Milch aufnehmen könnte.[3, 4]
Laut Embryotox liegen für Dimetinden keine Daten zum Übergang in die Muttermilch vor; bei länger dauernder Behandlung sind bei allen Antihistaminika Unruhe oder leichte Beruhigung (Sedierung) beim Säugling nicht auszuschließen. Einzeldosen von Dimetinden sind bei guter Beobachtung des Kindes laut Embryotox vermutlich akzeptabel; Loratadin oder Cetirizin sollten bevorzugt werden, falls keine beruhigende Wirkung benötigt wird. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[5]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Tropfen: Sie können wie viele Antihistaminika die Wirkung von Alkohol verstärken, und Alkohol kann ihre beruhigende Wirkung verstärken. Zusammen mit Alkohol sollten die Tropfen laut Packungsbeilage nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt eingenommen werden.[1]
Autofahren und Maschinen
Tropfen: Wie viele andere Antihistaminika können sie bei einigen Menschen Müdigkeit verursachen oder die Aufmerksamkeit beeinträchtigen; dann ist beim Führen von Fahrzeugen, beim Bedienen von Maschinen und bei anderen Aufgaben, die Konzentration erfordern, Vorsicht geboten, in verstärktem Maße zusammen mit Alkohol. Laut Fachinformation gilt das auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch.[1, 2]
Gel: Es hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.[3, 4]
Einnahme
Tropfen: unverdünnt einnehmen, zum Beispiel mit einem Teelöffel. Zum Antropfen die Flasche mit dem Tropfer senkrecht nach unten halten; bei Schwierigkeiten mehrmals mit dem Finger auf den Flaschenboden klopfen. Nach Anbruch ist die Flasche 6 Monate haltbar; nicht über 25 °C lagern und im Umkarton aufbewahren.[1]
Tropfen vergessen: nicht die doppelte Menge einnehmen.[1]
Gel: dünn auf die betroffenen und juckenden Hautstellen auftragen; die Haut dabei nicht drücken und nicht kratzen. Nur auf intakter Haut anwenden, nicht auf offenen Verletzungen.[3]
Höchstmenge in der Selbstmedikation
Tropfen: Ohne Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt nicht länger als 14 Tage einnehmen; laut Fachinformation die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer nicht ohne ärztliche Rücksprache überschreiten. Fühlen Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1, 2]
Gel: Bis zu 3-mal täglich dünn auftragen oder wie mit der Ärztin oder dem Arzt abgesprochen. Ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als 7 Tage anwenden; fühlen Sie sich nach 7 Tagen (bei Kindern nach 2 Tagen) nicht besser oder schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[3]
Absetzen
Tropfen: Wer die Behandlung unterbricht oder vorzeitig beendet, muss laut Packungsbeilage damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt oder sich die Beschwerden wieder verschlechtern; sprechen Sie deshalb vorher mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.[1]
Überdosierung
Tropfen: Bei einer Überdosierung umgehend die Ärztin, den Arzt oder die Apotheke informieren. Laut Fachinformation zählen zu den Zeichen einer Überdosierung mit H1-Antihistaminika eine Dämpfung des zentralen Nervensystems mit Benommenheit (überwiegend bei Erwachsenen) und eine Anregung des zentralen Nervensystems mit antimuskarinischer Wirkung (besonders bei Kindern und älteren Menschen), darunter Erregung, Gangunsicherheit (Ataxie), Halluzinationen, Zittern, Krämpfe, Harnverhalt und Fieber; Folgen können niedriger Blutdruck, Koma und ein Versagen von Herz und Atmung sein. Ein spezielles Gegenmittel gibt es nicht.[1, 2]
Gel: Wurde das Gel verschluckt, informieren Sie unverzüglich eine Ärztin oder einen Arzt. Laut Fachinformation kann die versehentliche Einnahme großer Mengen Beschwerden wie bei einer Überdosierung von Antihistaminika zum Einnehmen hervorrufen; die Vergiftung verläuft in drei Phasen: Beruhigung (Sedierung), Erregung und Bewusstlosigkeit (Koma) mit Atemschwäche. Bei Kindern sind Erregung und anticholinerge Wirkungen stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen.[3, 4]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage der Tropfen nennt die Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren und für Kinder von 1 bis 11 Jahren, bei Kindern nach Körpergewicht; Säuglinge und Kinder unter 1 Jahr dürfen die Tropfen nicht einnehmen [1]. Für das Gel nennen dessen Packungsbeilage und Fachinformation, wie oft es aufgetragen wird und wie lange es ohne ärztliche Rücksprache angewendet werden darf [3, 4]. Die Tabelle gibt diese Angaben getrennt nach Tropfen und Gel wieder.
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie die Tropfen unverdünnt ein, zum Beispiel mit einem Teelöffel. Zum Antropfen halten Sie die Flasche mit dem Tropfer senkrecht nach unten; bei Schwierigkeiten klopfen Sie mehrmals mit dem Finger auf den Flaschenboden [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein [1]. Ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nehmen Sie die Tropfen nicht länger als 14 Tage ein; fühlen Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder sogar schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Wer die Behandlung unterbricht oder vorzeitig beendet, muss laut Packungsbeilage damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt oder die Beschwerden wieder schlechter werden; sprechen Sie deshalb vorher mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Nach dem Anbruch ist die Flasche 6 Monate haltbar; lagern Sie sie im Umkarton und nicht über 25 °C [1].
Haben Sie zu viele Tropfen eingenommen, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]. Laut Fachinformation zählen zu den Zeichen einer Überdosierung mit H1-Antihistaminika Benommenheit, überwiegend bei Erwachsenen, sowie Erregung, Gangunsicherheit, Halluzinationen, Zittern, Krämpfe, Harnverhalt und Fieber, besonders bei Kindern und älteren Menschen; niedriger Blutdruck, Koma und ein Versagen von Herz und Atmung können die Folge sein [2]. Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Das Gel wenden Sie ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht länger als 7 Tage an. Fühlen Sie sich nach 7 Tagen, bei Kindern nach 2 Tagen, nicht besser oder sogar schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [3]. Wurde das Gel verschluckt, informieren Sie unverzüglich eine Ärztin oder einen Arzt [3]. Laut Fachinformation des Gels kann die versehentliche Einnahme großer Mengen unter anderem zu Beruhigung, Ohnmacht, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen, Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit, Blutdruckabfall oder -anstieg, Muskelzucken, weiten Pupillen und verschwommenem Sehen führen; bei Säuglingen und Kleinkindern zu Erregung, Halluzinationen, Orientierungsstörungen, Gangunsicherheit, Muskelzucken, Fieber und Krampfanfällen [4]. Bewahren Sie das Gel für Kinder unzugänglich und nicht über 25 °C auf [3].
Präparate mit Dimetinden
Dimetinden gibt es in Darreichungsformen zum Einnehmen wie Tropfen, als Gel und zur Injektion [1, 3, 5]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Fenistil Tropfen: 1 ml Lösung, etwa 20 Tropfen, enthält 1 mg Dimetindenmaleat; die Lösung ist klar, farblos bis schwach braun-gelblich und in Packungen zu 20 ml, 50 ml und 60 ml (3 x 20 ml) erhältlich [1, 2]. Die Angaben zum Gel stammen aus Packungsbeilage und Fachinformation von Dimetin ADGC 1 mg/g Gel; jedes Gramm Gel enthält 1 mg Dimetindenmaleat. Es ist ein klares, farbloses und geruchloses Gel in Tuben zu 30 g und 50 g [3, 4].
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Fenistil Tropfen | Haleon Germany GmbH | Lösung zum Einnehmen, 1 mg Dimetindenmaleat pro ml (etwa 20 Tropfen); apothekenpflichtig; Grundlage dieser Seite |
| Dimetin ADGC 1 mg/g Gel | Zentiva Pharma GmbH | Gel zum Auftragen auf die Haut; apothekenpflichtig; Grundlage der Angaben zum Gel |
| Fenistil Dragees | Haleon Germany GmbH | überzogene Tabletten zum Einnehmen |
| Fenistil Gel | Haleon Germany GmbH | Gel zum Auftragen auf die Haut |
| Histakut |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Fenistil Tropfen, Dimetindenmaleat 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen. Haleon Germany GmbH. Stand 01/2024. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Fenistil Tropfen, Dimetindenmaleat 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen. Haleon Germany GmbH. Stand 01/2024. abgerufen am 11.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Dimetin ADGC 1 mg/g Gel. Zentiva Pharma GmbH. Stand 09/2023. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Dimetin ADGC 1 mg/g Gel. Zentiva Pharma GmbH. Stand 09/2023. abgerufen am 11.10.2026
- Embryotox Embryotox: Dimetinden. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Dimetinden. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Wofür werden Dimetinden-Tropfen angewendet?
Laut Packungsbeilage von Fenistil Tropfen lindern sie die Beschwerden bei Juckreiz, der durch Histamin bedingt ist, bei Juckreiz durch Windpocken bei Kleinkindern, bei allergischem Schnupfen bei Menschen über 6 Jahren, bei Nesselsucht und bei Insektenstichen. Sie verringern Schwellungen und lindern Beschwerden wie laufende Nase, Niesen, Jucken der Nase und juckende, tränende Augen. Das Gel wird dagegen auf die Haut aufgetragen, um Juckreiz kurzfristig zu lindern.
Macht Dimetinden müde?
Bei den Tropfen kann das vorkommen: Ermüdung ist laut Packungsbeilage sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten; Schläfrigkeit und Nervosität sind häufig. Die häufigeren Nebenwirkungen treten besonders zu Beginn der Behandlung auf. Fühlen Sie sich müde oder unaufmerksam, ist beim Autofahren und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten, verstärkt zusammen mit Alkohol. Für das Gel nennt dessen Packungsbeilage keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit.
Ab welchem Alter dürfen Kinder Dimetinden-Tropfen bekommen?
Säuglinge und Kinder unter 1 Jahr dürfen Fenistil Tropfen laut Packungsbeilage nicht einnehmen. Für Kinder von 1 bis 11 Jahren richtet sich die Dosis nach dem Körpergewicht; die Angaben der Packungsbeilage stehen im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage". Bei allergischem Schnupfen werden die Tropfen bei Menschen über 6 Jahren angewendet. Bei jüngeren Kindern können Antihistaminika Erregungszustände hervorrufen.
Darf ich Dimetinden-Gel bei Kindern verwenden?
Laut Fachinformation des Gels gilt die Dosierung für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte das Gel nicht auf großen, besonders nicht auf verletzten oder entzündeten Hautflächen angewendet werden. Tritt bei Kindern nach 2 Tagen keine Besserung ein, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Darf ich Dimetinden in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden?
Für die Tropfen gilt: Fragen Sie vorher Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat. Laut Fachinformation sollte die Anwendung in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache und Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen; in der Stillzeit wird die Einnahme nicht empfohlen. Das Gel sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nicht großflächig und nicht auf verletzte oder entzündete Haut aufgetragen werden, in der Stillzeit auch nicht auf die Brüste. Laut Embryotox sollten in der Schwangerschaft besser untersuchte Alternativen bevorzugt werden. Für die Einnahme nennt Embryotox Loratadin oder Cetirizin, für die Anwendung auf der Haut keine besser geeigneten Alternativen. In der Stillzeit sollten laut Embryotox Loratadin oder Cetirizin bevorzugt werden, falls keine beruhigende Wirkung benötigt wird. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wie lange darf ich Dimetinden anwenden?
Die Tropfen ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht länger als 14 Tage; fühlen Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder sogar schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Das Gel ohne Rücksprache nicht länger als 7 Tage; fühlen Sie sich nach 7 Tagen, bei Kindern nach 2 Tagen, nicht besser oder schlechter, gilt dasselbe.
Darf ich mit Dimetinden-Gel in die Sonne?
Haben Sie das Gel auf größere Hautflächen aufgetragen, setzen Sie diese laut Packungsbeilage nicht über längere Zeit direktem Sonnenlicht aus.
Was tun bei einer Überdosierung oder wenn jemand das Gel verschluckt hat?
Haben Sie zu viele Tropfen eingenommen, informieren Sie laut Packungsbeilage umgehend Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Wurde das Gel verschluckt, informieren Sie unverzüglich eine Ärztin oder einen Arzt. Laut Fachinformation der Tropfen zählen zu den Zeichen einer Überdosierung mit H1-Antihistaminika Benommenheit, überwiegend bei Erwachsenen, sowie Erregung, Gangunsicherheit, Halluzinationen, Zittern, Krämpfe, Harnverhalt und Fieber, besonders bei Kindern und älteren Menschen. Telefonnummern finden Sie unter "Notfall und Giftnotruf".
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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