Nebenwirkungen von A bis Z

Viele Beschwerden können eine Nebenwirkung sein oder einen ganz anderen Grund haben. Unten finden Sie alle Beschwerden von A bis Z und nach Körperbereich geordnet. Jede Seite zeigt, welche Wirkstoffe die Beschwerde laut Packungsbeilage oder Fachinformation auslösen können und wie häufig. Dort steht auch, woran Sie einen Zusammenhang erkennen und wann Sie ärztliche Hilfe brauchen.

Eine Nebenwirkung ist eine unerwünschte Wirkung eines Arzneimittels. In der Packungsbeilage stehen alle Reaktionen, die in Studien oder nach der Zulassung beobachtet wurden, auch solche, bei denen nicht sicher ist, ob das Medikament die Ursache war. Was die Häufigkeitsangaben bedeuten, erklärt der Abschnitt Häufigkeitsangaben weiter unten.

Beschwerde nachschlagen

Geben Sie eine Beschwerde ein: Der Finder zeigt die Wirkstoffe mit Steckbrief, deren Produktinformation sie nennt, jeweils mit der Häufigkeit.

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Nebenwirkungs-Finder

Geben Sie eine Beschwerde ein. Der Finder zeigt, bei welchen Wirkstoffen dieser Website die Produktinformation sie als Nebenwirkung nennt und wie häufig.

Der Finder ersetzt keine Diagnose. Ob eine Beschwerde von einem Medikament kommt, klären Ihre Arztpraxis oder Apotheke. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Frau in den Vierzigern sitzt morgens auf der Bettkante, reibt sich die Augen und wirkt müde
Bild: KI-generiert

Alle Beschwerden von A bis Z

Nebenwirkungen nach Körperbereich

Die Zahl auf jeder Karte gibt an, bei wie vielen Wirkstoffen mit Steckbrief auf dieser Website die Produktinformation die Beschwerde nennt. Wie oft die Beschwerde unter einem bestimmten Wirkstoff auftritt, sagt sie nicht. Diese Häufigkeit steht je Wirkstoff auf der Seite zur Beschwerde. Die Seiten zu den einzelnen Beschwerden kommen nach und nach hinzu.

Allgemeinbefinden, Schlaf und Psyche

Müdigkeit, Schlafprobleme, Stimmung und Verhalten.

  • Müdigkeit

    Viele Medikamente können müde oder schläfrig machen, etwa Schlafmittel, Antihistaminika und Antidepressiva.

    Genannt in der Produktinformation von 244 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Schlafstörungen und Albträume

    Manche Medikamente können Schlafstörungen oder Albträume auslösen, etwa bestimmte Antidepressiva und Betablocker.

    Genannt in der Produktinformation von 154 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Depressive Verstimmung

    Manche Medikamente können die Stimmung drücken oder eine Depression auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 121 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Unruhe und Angst

    Manche Medikamente können innere Unruhe, Nervosität oder Angst auslösen, etwa Antidepressiva und Antipsychotika.

    Genannt in der Produktinformation von 154 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Aggressivität und Persönlichkeitsveränderung

    Manche Medikamente können reizbar, wütend oder aggressiv machen.

    Genannt in der Produktinformation von 70 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Psychose und Halluzinationen

    Manche Medikamente können Halluzinationen oder Wahnvorstellungen auslösen, etwa Parkinsonmittel und Cortison.

    Genannt in der Produktinformation von 112 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Vergesslichkeit und Verwirrtheit

    Manche Medikamente können vergesslich, unkonzentriert oder verwirrt machen.

    Genannt in der Produktinformation von 130 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Abhängigkeit

    Manche Medikamente können abhängig machen, etwa Schlaf- und Beruhigungsmittel oder Opioide.

    Genannt in der Produktinformation von 42 Wirkstoffen mit Steckbrief

Kopf, Nerven und Sinne

Beschwerden von Kopf und Nervensystem, Augen, Ohren und Geschmack.

  • Kopfschmerzen

    Viele Medikamente können Kopfschmerzen auslösen, etwa Nitrospray, Potenzmittel und Blutdrucksenker.

    Genannt in der Produktinformation von 258 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Schwindel

    Schwindel kann eine Nebenwirkung vieler Medikamente sein, etwa von Blutdrucksenkern, Schlafmitteln oder Opioiden.

    Genannt in der Produktinformation von 239 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Zittern (Tremor)

    Zittern kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von Lithium, Valproinsäure oder Salbutamol.

    Genannt in der Produktinformation von 100 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Kribbeln, Taubheit und Polyneuropathie

    Manche Medikamente können Kribbeln, Taubheit oder Nervenschäden auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 142 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Restless Legs

    Unruhige Beine können eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von Mirtazapin, Quetiapin oder Melatonin.

    Genannt in der Produktinformation von 15 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Parkinson-Symptome

    Manche Medikamente können Parkinson-ähnliche Beschwerden auslösen, etwa Antipsychotika oder Metoclopramid.

    Genannt in der Produktinformation von 35 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Krampfanfälle

    Manche Medikamente können Krampfanfälle auslösen, etwa Bupropion, Tramadol und einige Antibiotika.

    Genannt in der Produktinformation von 100 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Tinnitus und Hörstörungen

    Ohrgeräusche und Hörstörungen können Nebenwirkungen von Medikamenten sein.

    Genannt in der Produktinformation von 75 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Sehstörungen

    Viele Medikamente können das Sehen beeinträchtigen, etwa durch verschwommenes Sehen.

    Genannt in der Produktinformation von 184 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Geschmacksstörungen

    Manche Medikamente verändern den Geschmack, etwa mit metallischem oder bitterem Beigeschmack.

    Genannt in der Produktinformation von 103 Wirkstoffen mit Steckbrief

Magen, Darm und Mund

Beschwerden der Verdauung, im Mund und an den Zähnen.

  • Übelkeit und Erbrechen

    Viele Medikamente können Übelkeit oder Erbrechen auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 282 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Durchfall

    Viele Medikamente können Durchfall auslösen, etwa Antibiotika, Metformin oder Lactulose.

    Genannt in der Produktinformation von 216 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Verstopfung

    Viele Medikamente können Verstopfung auslösen, etwa starke Schmerzmittel, Eisenpräparate und manche Antidepressiva.

    Genannt in der Produktinformation von 151 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Magenbeschwerden und Sodbrennen

    Viele Medikamente können Magenschmerzen, Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden auslösen, etwa Schmerzmittel wie Ibuprofen.

    Genannt in der Produktinformation von 208 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Blähungen

    Manche Medikamente verursachen Blähungen oder einen Blähbauch.

    Genannt in der Produktinformation von 90 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

    Manche Medikamente nehmen den Appetit oder senken das Gewicht.

    Genannt in der Produktinformation von 117 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Mundtrockenheit

    Ein trockener Mund kann eine Nebenwirkung sein, etwa von Antidepressiva, Blasenmitteln und Antihistaminika.

    Genannt in der Produktinformation von 132 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Mundgeruch

    Mundgeruch kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von Topiramat oder Duloxetin.

    Genannt in der Produktinformation von 4 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Zahnschäden und Zahnfleischprobleme

    Manche Medikamente können Zähne, Zahnfleisch oder Kieferknochen schädigen.

    Genannt in der Produktinformation von 23 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Schluckauf

    Schluckauf kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von Oxycodon oder Dexamethason.

    Genannt in der Produktinformation von 11 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Manche Medikamente können eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 87 Wirkstoffen mit Steckbrief

Haut, Haare und Allergien

Reaktionen der Haut, Haarausfall, Schwitzen und allergische Reaktionen.

  • Hautausschlag

    Viele Medikamente können einen Hautausschlag oder Nesselsucht auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 334 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Juckreiz

    Juckreiz kann eine Nebenwirkung vieler Medikamente sein, etwa von Opioiden oder Antidepressiva.

    Genannt in der Produktinformation von 279 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Medikamentenallergie

    Eine Medikamentenallergie kann sich mit Ausschlag, Juckreiz oder Schwellungen zeigen.

    Genannt in der Produktinformation von 328 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Schwere Hautreaktionen (SJS/TEN)

    Einige Medikamente können lebensbedrohliche Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 141 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Lichtempfindlichkeit der Haut

    Manche Medikamente machen die Haut empfindlicher für Sonne und UV-Licht, etwa Doxycyclin oder Amiodaron.

    Genannt in der Produktinformation von 62 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Akne

    Manche Medikamente können Akne auslösen oder verstärken, etwa Kortison, bestimmte Minipillen oder Testosteron.

    Genannt in der Produktinformation von 39 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Haarausfall

    Haarausfall kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von Methotrexat, Valproinsäure oder Krebsmitteln.

    Genannt in der Produktinformation von 106 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Pigmentstörungen

    Manche Medikamente können die Haut dunkler oder heller färben, etwa Amiodaron, Hydroxychloroquin oder die Pille Mayra.

    Genannt in der Produktinformation von 39 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Schuppenflechte

    Manche Medikamente können eine Schuppenflechte auslösen oder verschlechtern, etwa Betablocker oder Lithium.

    Genannt in der Produktinformation von 23 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Vermehrtes Schwitzen

    Manche Medikamente können vermehrtes Schwitzen auslösen, etwa einige Antidepressiva und Opioide.

    Genannt in der Produktinformation von 79 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Hitzewallungen

    Hitzewallungen und Gesichtsrötung können Nebenwirkungen sein, etwa bestimmter Antihormone, Blutdrucksenker und Potenzmittel.

    Genannt in der Produktinformation von 79 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Wundheilungsstörungen

    Manche Medikamente können die Wundheilung verzögern, etwa Kortison oder manche Biologika.

    Genannt in der Produktinformation von 8 Wirkstoffen mit Steckbrief

Herz, Kreislauf und Blut

Blutdruck, Herzschlag, Wassereinlagerungen, Blutgerinnung und Blutbild.

  • Blutdruckanstieg

    Manche Medikamente können den Blutdruck erhöhen, etwa Schmerzmittel, Nasensprays oder Antidepressiva.

    Genannt in der Produktinformation von 87 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Niedriger Blutdruck

    Manche Medikamente können den Blutdruck zu stark senken, vor allem beim Aufstehen.

    Genannt in der Produktinformation von 131 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Herzrasen

    Manche Medikamente können Herzrasen oder Herzklopfen auslösen, etwa atemwegserweiternde Asthmasprays oder Levothyroxin.

    Genannt in der Produktinformation von 152 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Verlangsamter Herzschlag

    Manche Medikamente können den Herzschlag verlangsamen, etwa Betablocker, Verapamil oder Digitoxin.

    Genannt in der Produktinformation von 66 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • QT-Verlängerung und Herzrhythmusstörungen

    Manche Medikamente verlängern die QT-Zeit im EKG und können Herzrhythmusstörungen auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 123 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Herzschwäche

    Manche Medikamente können eine Herzschwäche auslösen oder verschlechtern, etwa NSAR-Schmerzmittel.

    Genannt in der Produktinformation von 38 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Wassereinlagerungen (Ödeme)

    Manche Medikamente führen zu Wassereinlagerungen, etwa Blutdrucksenker wie Amlodipin, Pregabalin oder Kortison.

    Genannt in der Produktinformation von 117 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Thromboserisiko

    Manche Medikamente erhöhen das Risiko für Blutgerinnsel, etwa die Pille, Hormone in den Wechseljahren und Tamoxifen.

    Genannt in der Produktinformation von 33 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Blutungen und Blutbildveränderungen

    Gerinnungshemmer, Schmerzmittel und andere Medikamente können Blutungen fördern oder das Blutbild verändern.

    Genannt in der Produktinformation von 211 Wirkstoffen mit Steckbrief

Atemwege, Infekte und Fieber

Husten, Atemnot, verstopfte Nase, Infekte und Fieber.

  • Reizhusten

    Trockener Reizhusten kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, etwa von ACE-Hemmern gegen Bluthochdruck.

    Genannt in der Produktinformation von 53 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Atemnot

    Manche Medikamente können Atemnot auslösen, etwa Betablocker, Schmerzmittel oder Opioide.

    Genannt in der Produktinformation von 139 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Verstopfte Nase

    Manche Medikamente können die Nase verstopfen, etwa Potenzmittel, Alphablocker oder abschwellende Nasensprays.

    Genannt in der Produktinformation von 56 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Infektanfälligkeit

    Manche Medikamente schwächen die Abwehr oder fördern Pilzinfektionen.

    Genannt in der Produktinformation von 78 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Arzneimittelfieber

    Manche Medikamente können Fieber auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 89 Wirkstoffen mit Steckbrief

Leber, Niere und Laborwerte

Veränderungen, die meist erst eine Blutuntersuchung zeigt.

  • Erhöhte Leberwerte und Leberschäden

    Viele Medikamente können die Leberwerte erhöhen, manche auch die Leber schädigen.

    Genannt in der Produktinformation von 211 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Nierenschäden

    Manche Medikamente können die Nieren schädigen, etwa Schmerzmittel wie Ibuprofen.

    Genannt in der Produktinformation von 96 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Veränderte Laborwerte

    Medikamente können Blutwerte wie CK, Lipase, Prolaktin oder PSA verändern.

    Genannt in der Produktinformation von 102 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Natriummangel

    Manche Medikamente können den Natriumwert im Blut senken, etwa Entwässerungsmittel und einige Antidepressiva.

    Genannt in der Produktinformation von 54 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Kaliumstörungen

    Manche Medikamente erhöhen den Kaliumwert im Blut, andere senken ihn.

    Genannt in der Produktinformation von 55 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Blutzuckerveränderungen

    Manche Medikamente senken den Blutzucker zu stark, andere erhöhen ihn.

    Genannt in der Produktinformation von 89 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Erhöhte Blutfette

    Manche Medikamente erhöhen Cholesterin oder Triglyceride, etwa Kortison, einzelne Antipsychotika und Diuretika.

    Genannt in der Produktinformation von 48 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Gicht und erhöhte Harnsäure

    Manche Medikamente erhöhen die Harnsäure und können Gichtanfälle auslösen, vor allem Entwässerungsmittel.

    Genannt in der Produktinformation von 26 Wirkstoffen mit Steckbrief

Gewicht, Muskeln, Gelenke und Knochen

Körpergewicht, Nährstoffe, Muskeln, Gelenke, Sehnen und Knochen.

  • Gewichtszunahme

    Manche Medikamente können zu Gewichtszunahme führen, etwa Antipsychotika, Mirtazapin oder Prednisolon ("Kortison").

    Genannt in der Produktinformation von 74 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Nährstoffmangel

    Manche Medikamente können zu einem Mangel an Vitamin B12, Magnesium, Folsäure oder Vitamin D führen.

    Genannt in der Produktinformation von 16 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche

    Statine, manche Antibiotika und Kortison können Muskelschmerzen, Krämpfe oder Muskelschwäche auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 171 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Gelenk- und Rückenschmerzen

    Manche Medikamente können Gelenk- oder Rückenschmerzen auslösen, etwa Aromatasehemmer, Fluorchinolone und Bisphosphonate.

    Genannt in der Produktinformation von 103 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Sehnenentzündung und Sehnenriss

    Bestimmte Antibiotika und andere Medikamente können Sehnen entzünden oder reißen lassen.

    Genannt in der Produktinformation von 16 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Osteoporose

    Manche Medikamente können die Knochen schwächen und Brüche begünstigen, etwa Kortison, Aromatasehemmer und Magenschutzmittel.

    Genannt in der Produktinformation von 40 Wirkstoffen mit Steckbrief

Blase, Sexualität und Hormone

Wasserlassen, Sexualität, Zyklus und hormonelle Veränderungen.

  • Blasenprobleme

    Manche Medikamente können das Wasserlassen erschweren oder häufigen Harndrang auslösen.

    Genannt in der Produktinformation von 97 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Urinverfärbung

    Manche Medikamente können den Urin dunkel, rötlich oder orange färben.

    Genannt in der Produktinformation von 8 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Libido- und Potenzprobleme

    Manche Medikamente können die Lust auf Sex dämpfen oder zu Erektionsstörungen führen, etwa Antidepressiva und Finasterid.

    Genannt in der Produktinformation von 89 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Zyklusstörungen

    Manche Medikamente verändern die Regelblutung: Sie wird unregelmäßig, stärker oder bleibt aus.

    Genannt in der Produktinformation von 50 Wirkstoffen mit Steckbrief

  • Prolaktin, Brustspannen und Gynäkomastie

    Manche Medikamente lassen die Brust spannen, wachsen oder Milch absondern.

    Genannt in der Produktinformation von 66 Wirkstoffen mit Steckbrief

Was auf jeder Nebenwirkungsseite steht

  • Welche Medikamente die Beschwerde auslösen können: eine Tabelle aller Wirkstoffe mit Steckbrief, deren Packungsbeilage oder Fachinformation die Beschwerde nennt, mit Häufigkeit und Wortlaut. Sie entsteht automatisch aus den geprüften Angaben der Steckbriefe.
  • Woran Sie einen Zusammenhang erkennen: zeitlicher Ablauf, typische Merkmale und der Blick in die Packungsbeilage.
  • Was Sie tun können, ohne ein Medikament eigenmächtig abzusetzen, und wie Sie eine Nebenwirkung melden.
  • Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen: Warnzeichen aus Packungsbeilagen und Leitlinien.
  • Andere Ursachen: Krankheiten und Umstände, die dieselbe Beschwerde auslösen können.
  • Quellen: Produktinformation, Leitlinien und Behörden mit Stand und Abrufdatum.

So sind die Häufigkeitsangaben gemeint

Packungsbeilagen und Fachinformationen ordnen Nebenwirkungen festen Häufigkeitsklassen zu:

So sind die Häufigkeiten in der Packungsbeilage gemeint
AngabeBedeutung in der PackungsbeilageFachinformationAnschaulich
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen≥ 1/10mehr als 100 von 1.000
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen≥ 1/100 bis < 1/1010 bis unter 100 von 1.000
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen≥ 1/1.000 bis < 1/1001 bis unter 10 von 1.000
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen≥ 1/10.000 bis < 1/1.0001 bis unter 10 von 10.000
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen< 1/10.000weniger als 1 von 10.000
Nicht bekanntHäufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbarnicht bekanntnicht abschätzbar

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde, aber nicht, dass das Medikament sie verursacht hat. Mehr dazu steht im Ratgeber Beipackzettel verstehen. Angaben wie "häufig" übersetzt der Häufigkeits-Übersetzer in anschauliche Zahlen.

Wenn Sie eine Nebenwirkung vermuten

Notieren Sie, wann die Beschwerde begonnen hat, wie stark sie ist und was Sie eingenommen haben. Dabei hilft das Nebenwirkungs-Tagebuch. Sprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis oder Apotheke und nehmen Sie die Notizen mit. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Wie Sie eine vermutete Nebenwirkung den Behörden melden können, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Alle Wirkstoffe von A bis Z finden Sie unter Medikamente, Medikamente mit gleichem Wirkprinzip unter Wirkstoffgruppen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob meine Beschwerde eine Nebenwirkung ist?

Ein zeitlicher Zusammenhang mit dem Beginn der Einnahme oder einer Dosisänderung kann ein Hinweis sein, ist aber kein Beweis. Schauen Sie nach, ob die Packungsbeilage die Beschwerde nennt, und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Viele Beschwerden haben auch andere Ursachen; sie stehen auf der jeweiligen Seite zur Beschwerde.

Was bedeutet "häufig" in der Packungsbeilage?

"Häufig" heißt: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. "Sehr häufig" betrifft mehr als 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000 Behandelten. "Nicht bekannt" heißt, dass sich die Häufigkeit aus den verfügbaren Daten nicht abschätzen lässt.

Soll ich ein Medikament absetzen, wenn ich eine Nebenwirkung vermute?

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Bei Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder am Hals, starken Hautreaktionen oder Bewusstseinsstörungen rufen Sie sofort den Notruf 112.

Warum fehlt mein Medikament in einer Tabelle?

Die Tabellen umfassen nur Wirkstoffe, die auf dieser Website mit einem geprüften Steckbrief beschrieben sind. Auch andere Arzneimittel können eine Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Was bedeutet die Zahl auf den Karten?

Sie gibt an, bei wie vielen Wirkstoffen mit Steckbrief die Packungsbeilage oder Fachinformation die Beschwerde nennt. Über die Häufigkeit bei einem einzelnen Wirkstoff sagt sie nichts; die steht in der Tabelle auf der Seite zur Beschwerde.

Passt dazu

  • Krankheiten

    Häufige Krankheiten von A bis Z und welche Medikamente die Leitlinien dafür nennen.

  • Wirkstoffgruppen

    42 Wirkstoffgruppen von ACE-Hemmern bis Statinen, jeweils mit ihren Wirkstoffen.

  • Ratgeber

    Antworten rund um Medikamente im Alltag.

  • Krankheiten Hohes Cholesterin

    Hohes Cholesterin macht normalerweise keine Beschwerden, kann aber das Risiko für Herzinfarkt erhöhen.