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Medikamente und Sonne: Lichtempfindlichkeit der Haut
Manche Medikamente machen die Haut empfindlicher für Sonnenlicht und künstliches UV-Licht; dann können auf belichteter Haut Rötungen, Schwellungen, Bläschen oder Blasen entstehen. Laut gesund.bund.de gehören dazu manche Antibiotika und bestimmte Blutdrucksenker wie Diuretika. Die Fachinformationen stufen die Lichtempfindlichkeit zum Beispiel bei Doxycyclin und Amiodaron als sehr häufig ein; beschrieben ist sie auch bei Fluorchinolonen wie Levofloxacin und Ciprofloxacin, bei Hydrochlorothiazid, Johanniskraut und Ketoprofen-Gel. Schützen Sie sich so, wie es Ihre Packungsbeilage beschreibt, und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Manche Medikamente machen die Haut empfindlicher für Sonnenlicht und künstliches UV-Licht. Laut gesund.bund.de, dem Gesundheitsportal des Bundesgesundheitsministeriums, erhöht sich dadurch die Gefahr eines Sonnenbrands und weiterer Hautschäden; zu solchen Arzneimitteln gehören zum Beispiel manche Antibiotika und bestimmte Mittel zur Blutdrucksenkung wie Diuretika [1]. Es gibt zwei Formen: Bei einer phototoxischen Reaktion macht das Medikament die Haut empfindlicher gegenüber Licht, bei einer photoallergischen Reaktion kommt es unter dem Einfluss von Licht zu einer allergischen Reaktion auf das Medikament [2, 3]. Beides können Mittel auslösen, die man auf die Haut aufträgt, und Mittel, die man als Tablette einnimmt [2, 3].
Welche Medikamente Lichtempfindlichkeit auslösen können
Die folgenden Beispiele stammen aus den Produktinformationen einzelner Wirkstoffe und aus Rote-Hand-Briefen. Jede Häufigkeitsangabe gehört zu dem Wirkstoff, bei dem sie steht [5, 8, 12, 14].
- Antibiotika: Für Doxycyclin nennt die Fachinformation Lichtempfindlichkeitsreaktionen mit Rötung, Schwellung der Haut und Blasenbildung als sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten); selten sind auch die Nägel beteiligt, die sich ablösen oder verfärben können [5]. Bei den Fluorchinolonen wird die Haut unter Levofloxacin laut Packungsbeilage für Sonnenlicht wesentlich empfindlicher und kann brennen, kribbeln oder stark Blasen bilden; die Häufigkeit ist nicht bekannt [6]. Unter Ciprofloxacin reagiert die Haut laut Packungsbeilage empfindlicher auf Sonnenlicht und UV-Licht; als Nebenwirkung ist Lichtempfindlichkeit dort als selten eingestuft (bis zu 1 von 1.000 Behandelten) [7].
- Herzmittel Amiodaron: Die Packungsbeilage stuft eine erhöhte Lichtempfindlichkeit mit erhöhter Sonnenbrandneigung, die zu Hautrötung und Hautausschlag führen kann, als sehr häufig ein [8]. Bei längerer Behandlung kann sich die Haut laut Fachinformation häufig schwarzviolett bis schiefergrau verfärben, vor allem an Stellen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind; die Verfärbung bildet sich nach dem Absetzen langsam innerhalb von 1 bis 4 Jahren zurück [9]. Mehr dazu: Pigmentstörungen.
- Entwässerungsmittel (Diuretika): Für Hydrochlorothiazid nennt die Packungsbeilage allergische Hautreaktionen, teilweise durch Lichteinwirkung (photoallergisches Exanthem), als gelegentlich (bis zu 1 von 100 Behandelten) [10]. Laut Rote-Hand-Brief vom 17.10.2018 zeigten Studien außerdem ein erhöhtes Risiko für hellen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom der Haut) bei steigender Gesamtdosis von Hydrochlorothiazid [12]. Die Packungsbeilage nennt besonders eine hoch dosierte Langzeitanwendung und rät, die Haut während der Einnahme vor Sonne und UV-Strahlen zu schützen [10].
- Johanniskraut: Laut Packungsbeilage kann es, vor allem bei hellhäutigen Menschen, die starker Sonne ausgesetzt waren, durch Lichtüberempfindlichkeit zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen oder Rötung der Haut und zu Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen sowie Schmerz- und Kälteempfindlichkeit kommen; die Häufigkeit ist nicht bekannt [13]. Bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut darf das Mittel laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden, und zusammen mit anderen Mitteln, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen, können sich die Hautreaktionen verstärken [13].
- Ketoprofen-Gel: Laut Rote-Hand-Brief vom 05.08.2010 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur Berichte über Lichtempfindlichkeitsreaktionen nach Anwendung von Ketoprofen auf der Haut bewertet, darunter photoallergische Reaktionen und schwerwiegende Fälle mit Krankenhausbehandlung [14]. Ketoprofen gehört zu den NSAR [14].
- Weitere Beispiele: Unter Methotrexat kann die Haut laut Packungsbeilage empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren; sonnenbrandähnliche Reaktionen sind als gelegentlich eingestuft [15]. Für Lamotrigin nennt die Packungsbeilage einen Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Sonne oder künstlichem UV-Licht als gelegentlich [16].
Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation eine Lichtempfindlichkeit der Haut nennt:
| Wirkstoff | Häufigkeit | Angabe in der Produktinformation |
|---|---|---|
| Amiodaron | Sehr häufig | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilisierung) mit Neigung zu Sonnenbrand, die zu Hautrötung und Hautausschlag führen kann |
| Doxycyclin | Sehr häufig | Lichtempfindlichkeitsreaktionen (Photosensitivität) mit Rötung, Schwellung der Haut und Blasenbildung |
| Aciclovir | Häufig | Hauterscheinungen wie Ausschlag, Juckreiz und erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht |
| Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim) | Häufig | Überempfindlichkeitsreaktionen unterschiedlichen Schweregrades wie Hautausschlag (z. B. mit Quaddeln, Rötung, Flecken, Knötchen oder kleinfleckig wie bei Masern), Juckreiz, kleinfleckige Haut- und Schleimhautblutungen… |
| Benzydamin | Gelegentlich | Rötung oder Sonnenbrand, weil die Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert (Photosensibilität) |
| Citalopram | Gelegentlich | Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilität) |
| Dienogest | Gelegentlich | Trockene Haut, extremes Schwitzen, starker Juckreiz am ganzen Körper, männliches Behaarungsmuster (Hirsutismus), brüchige Nägel, Schuppen, Hautentzündung (Dermatitis), abnormales Haarwachstum, Lichtüberempfindlichkeit,… |
| Duloxetin | Gelegentlich | Lichtüberempfindlichkeit der Haut |
| Furosemid | Gelegentlich | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilität) |
| Haloperidol | Gelegentlich | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Juckreiz, ausgeprägte Schweißausbrüche |
| Hydrochlorothiazid | Gelegentlich | Allergische Haut- und Schleimhautreaktionen wie Juckreiz, Hautrötung, Hautausschläge, auch durch Lichteinwirkung (photoallergisches Exanthem), kleinfleckige Einblutungen in Haut und Schleimhaut (Purpura) und stark… |
| Lamotrigin | Gelegentlich | Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Sonne oder künstlichem UV-Licht (Lichtempfindlichkeit) |
| Methotrexat | Gelegentlich | Quaddeln (Urtikaria), sonnenbrandähnliche Reaktionen durch erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, verstärkte Pigmentierung, schmerzhafte Abschürfung von Schuppenflechte-Herden, Knötchen unter der Haut (Nodulosis),… |
| Naproxen | Gelegentlich | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, auch mit Blasenbildung |
| Olanzapin | Gelegentlich | Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht |
| Omalizumab | Gelegentlich | Juckreiz, Nesselsucht, Ausschlag, erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber der Sonne |
| Piroxicam | Gelegentlich | Lichtüberempfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, Rötung und fleckigen bis blasigen Ausschlägen; allergische Schwellung (allergisches Ödem) |
| Sulfasalazin | Gelegentlich | Nesselsucht (Urtikaria), Gewebsschwellungen vor allem im Gesicht (Quincke-Ödem), Lichtempfindlichkeit der Haut, Ausschlag an den Schleimhäuten (Enanthem), Haarausfall (Alopezie) |
| Tacrolimus | Gelegentlich | Hautentzündung (Dermatitis), brennendes Gefühl unter Sonneneinwirkung |
| Terbinafin | Gelegentlich | Lichtempfindlichkeit der Haut, z. B. Photodermatose, allergische Lichtempfindlichkeitsreaktion und polymorphe Lichtdermatose |
| Venlafaxin | Gelegentlich | Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht |
| Alendronsäure | Selten | Hautausschlag, der sich durch Sonnenlicht verstärkt (Ausschlag mit Photosensitivität) |
| Amitriptylin | Selten | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut |
| Azithromycin | Selten | Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht |
| Celecoxib | Selten | Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Haarausfall |
| Chlortalidon | Selten | Durch Lichteinwirkung hervorgerufene Hautreaktionen (Photosensibilität), zum Beispiel Hautrötung |
| Ciprofloxacin | Selten | Lichtempfindlichkeit |
| Esomeprazol | Selten | Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung (Lichtempfindlichkeit, Photosensibilität) |
| Fluoxetin | Selten | Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Hautblutungen |
| Itraconazol | Selten | Haarausfall, Lichtempfindlichkeit der Haut |
| Mesalazin | Selten | Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht und ultravioletter Strahlung (Photosensitivität) |
| Nifedipin | Selten | Allergische Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensitivität) |
| Omeprazol | Selten | Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung (Lichtempfindlichkeit, Photosensibilität) |
| Pravastatin | Selten | Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht |
| Sertralin | Selten | Hautreaktion auf Sonnenlicht |
| Xipamid | Selten | Allergische Hautreaktionen: Juckreiz, Hautrötung, Nesselausschlag, Lichtempfindlichkeit mit Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung |
| Amlodipin | Sehr selten | Lichtempfindlichkeit |
| Carbamazepin | Sehr selten | Lichtempfindlichkeit, Hautrötungen mit scheiben- oder knotenförmigen Veränderungen und Einblutungen (Erythema exsudativum multiforme et nodosum), kleinfleckige Hautblutungen (Purpura), Haarausfall, vermehrtes… |
| Chinin | Sehr selten | Überempfindlichkeitsreaktionen: Hautreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Quaddeln, Sonnenlichtempfindlichkeit oder Knötchenflechte (Lichen planus), Atemnot durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), schwere… |
| Diclofenac | Sehr selten | Lichtüberempfindlichkeit der Haut |
| Felodipin | Sehr selten | Hauterscheinungen durch erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht (Photosensibilität) |
| Flecainid | Sehr selten | Lichtempfindlichkeit der Haut |
| Isotretinoin | Sehr selten | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut |
| Metoprolol | Sehr selten | Lichtempfindlichkeit mit Hautausschlag nach Lichteinwirkung, Verschlimmerung oder Neuauftreten einer Schuppenflechte (Psoriasis) |
| Paroxetin | Sehr selten | Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht; laut Fachinformation auch Nesselsucht (Urtikaria) |
| Ramipril | Sehr selten | Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht (Photosensibilität) |
| Torasemid | Sehr selten | Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Hautausschläge und Lichtempfindlichkeit |
| Verapamil | Sehr selten | Sonnenbrandähnliche Hautreaktionen (Photodermatitis) |
| Amisulprid | Nicht bekannt | Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonne und ultraviolettem Licht |
| Aripiprazol | Nicht bekannt | Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit der Haut, Haarausfall, übermäßiges Schwitzen |
| Azathioprin | Nicht bekannt | Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Sonnenlicht (Photosensibilität) |
| Desloratadin | Nicht bekannt | Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht, auch bei diesigem Sonnenlicht, und gegenüber UV-Licht, etwa von UV-Lampen im Solarium (Photosensibilität) |
| Doxylamin | Nicht bekannt | Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden) |
| Glimepirid | Nicht bekannt | Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und Lichtempfindlichkeit; aus einigen leichten Reaktionen können sich lebensbedrohliche Situationen mit Schluck- oder Atembeschwerden und… |
| Hydroxychloroquin | Nicht bekannt | Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilisierung) |
| Ibuprofen | Nicht bekannt | Lichtempfindlichkeit der Haut |
| Indapamid | Nicht bekannt | Lichtempfindlichkeitsreaktionen (Hautveränderungen), nachdem die Haut der Sonne oder künstlicher UVA-Strahlung ausgesetzt war |
| Johanniskraut | Nicht bekannt | Sonnenbrandähnliche Reaktionen oder Rötung der Haut und Missempfindungen (Kribbeln, Schmerz- und Kälteempfindlichkeit, Brennen) durch Lichtüberempfindlichkeit (Photosensibilisierung), vor allem bei hellhäutigen… |
| Levofloxacin | Nicht bekannt | Erhöhte Empfindlichkeit der Haut für Sonnen- und UV-Licht (Photosensibilität), dunklere Hautbereiche (Hyperpigmentierung) |
| Losartan | Nicht bekannt | Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, möglicherweise mit Rötungen nach Sonneneinstrahlung (Photosensitivität) |
| Moxifloxacin | Nicht bekannt | Höhere Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht oder UV-Bestrahlung (photosensitive Reaktionen) |
| Pantoprazol | Nicht bekannt | Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilität) |
Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (62 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Lichtempfindlichkeit der Haut als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (4 Wirkstoffe)
Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.
| Wirkstoff | Angabe in der Produktinformation | Häufigkeit dieser Nebenwirkung |
|---|---|---|
| Lisinopril | Kombination von Beschwerden mit Fieber, Blutbildstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen und Sonnenlichtempfindlichkeit, laut Packungsbeilage auch mit starker Abnahme der weißen Blutkörperchen und erhöhter Infektanfälligkeit, laut Fachinformation unter anderem… | Sehr selten |
| Oxycodon | Hautreaktionen oder Hautausschlag; laut Packungsbeilage selten erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität), in Einzelfällen schuppender Ausschlag (exfoliative Dermatitis) | Häufig |
| Simvastatin | Überempfindlichkeitsreaktion mit einem oder mehreren dieser Zeichen: schwere Muskelschmerzen, gewöhnlich in Schultern und Beckenbereich (Polymyalgia rheumatica), Ausschlag mit Schwäche der Arme, Beine und Nackenmuskulatur, ungewöhnliche blaue Flecken,… | Selten |
| Tamoxifen | Stoffwechselstörung mit vermehrter Bildung bestimmter Zellfarbstoffe (Porphyrine) in der Leber und Hautblasen an Stellen, die dem Licht ausgesetzt sind (Porphyria cutanea tarda) | Sehr selten |
| Tamoxifen | Hautentzündung mit Ausschlag und Rötung, üblicherweise an Stellen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind (kutaner Lupus erythematodes) | Sehr selten |
Woran Sie Lichtempfindlichkeit durch ein Medikament erkennen
Typisch ist, dass die Beschwerden an Haut auftreten, die Licht ausgesetzt war. Laut gesund.bund.de können bei einer phototoxischen Reaktion kleine rote Flecken entstehen, oder die Haut ist flächig rot und geschwollen; wie stark, kann davon abhängen, wie intensiv das Licht war und wie lange es eingewirkt hat [2]. Die Rötung kann sofort oder erst Stunden bis Tage später auftreten, auf den geröteten Stellen können sich Bläschen oder größere Blasen bilden, die Haut kann sehr schmerzen und nach Abklingen der Rötung dunkler bleiben [2]. Bei einer photoallergischen Reaktion sieht die Haut ähnlich aus, sie kann aber stark jucken [3].
Ein weiterer Hinweis ist der zeitliche Zusammenhang mit der Behandlung. Die Lichtempfindlichkeit kann noch nach dem Ende der Einnahme anhalten: Bei Levofloxacin rät die Packungsbeilage, direkte Sonne noch 2 Tage nach Behandlungsende zu meiden, bei Amiodaron ist ein Lichtschutz noch einige Zeit nach dem Absetzen erforderlich [6, 8]. Bei Ketoprofen-Gel sollen die behandelten Hautstellen laut Rote-Hand-Brief noch 2 Wochen nach Ende der Behandlung vor Sonnenlicht geschützt werden [14]. Auch der Hauttyp spielt eine Rolle: Menschen mit hellerer Haut neigen laut gesund.bund.de eher zu Sonnenbrand, und bei Johanniskraut nennt die Packungsbeilage besonders hellhäutige Menschen [1, 13].
Lesen Sie in der Packungsbeilage Ihres Mittels nach, ob dort Lichtempfindlichkeit, Photosensibilität oder Hinweise zu Sonne und Solarium stehen. Was die Häufigkeitsangaben bedeuten, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen. Bei Johanniskraut können sich die Hautreaktionen laut Packungsbeilage verstärken, wenn gleichzeitig andere Mittel eingenommen werden, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen [13]. Mehr dazu: Viele Medikamente gleichzeitig.
Warum Medikamente die Haut lichtempfindlich machen können
Bei der phototoxischen Form reagieren bestimmte Medikamente oder Inhaltsstoffe auf der Haut mit UV-Licht, sodass Hautreizungen entstehen [1]. Die Fachinformation von Doxycyclin beschreibt diesen Weg: Unter Sonnenbestrahlung kann es durch Lichtsensibilisierung zu phototoxischen Reaktionen der belichteten Hautareale kommen [5]. Bei der photoallergischen Form reagiert dagegen das Abwehrsystem übertrieben stark: Unter dem Einfluss von Licht kommt es in der Haut zu einer allergischen Reaktion auf das Medikament [3]. Mehr dazu: Medikamentenallergie.
Häufige, intensive UV-Belastungen und wiederkehrende Sonnenbrände können laut gesund.bund.de Schäden am Erbgut der Hautzellen verursachen, die nicht mehr vollständig behoben werden, und das Risiko für Hautkrebs erhöhen [1]. Bei Hydrochlorothiazid könnten laut Fachinformation die lichtempfindlich machenden Wirkungen zur Entstehung von hellem Hautkrebs beitragen [11].
Was Sie tun können

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Bei Amiodaron rät die Packungsbeilage, die Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache zu unterbrechen oder zu beenden [8]. Bei Menschen, die bereits hellen Hautkrebs hatten, ist ein erneuter Einsatz von Hydrochlorothiazid laut Rote-Hand-Brief sorgfältig abzuwägen; das entscheidet die Ärztin oder der Arzt [12]. Mehr dazu: Medikamente absetzen.
Vor Sonne schützen, wie es die Packungsbeilage beschreibt. Die Empfehlungen unterscheiden sich je nach Mittel:
- Bei Levofloxacin sollen Sie laut Packungsbeilage während der Behandlung und noch 2 Tage danach direkte Sonne meiden, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden, immer einen Hut und Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt, und kein Solarium nutzen [6].
- Bei Amiodaron sollten Sie laut Packungsbeilage Sonne, UV-Licht-Anwendungen und Solarien meiden; ist das nicht möglich, sollen unbedeckte Hautstellen, besonders das Gesicht, mit einem Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden [8].
- Bei Methotrexat rät die Packungsbeilage, intensives Sonnenlicht zu meiden, ohne ärztlichen Rat keine Sonnenbänke oder Höhensonnen zu benutzen und die Haut mit Kleidung oder einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor zu schützen [15].
- Bei Doxycyclin sollte laut Fachinformation, bei Ciprofloxacin laut Packungsbeilage auf Sonnenbaden bzw. starke Sonne und Solarien verzichtet werden; bei Johanniskraut sind lange Sonnenbäder, Höhensonne und Solarien zu meiden [5, 7, 13].
- Bei Ketoprofen-Gel sollen Sie laut Rote-Hand-Brief nach jedem Auftragen die Hände gründlich waschen, die behandelten Stellen auch bei bewölktem Himmel vor Sonnenlicht und UVA-Strahlung schützen und Kleidung darüber tragen, das noch 2 Wochen nach Ende der Behandlung fortsetzen und das Gel nicht unter abdeckenden Verbänden (Okklusionsverbänden) anwenden [14].
Allgemein empfiehlt gesund.bund.de eine Kombination von Maßnahmen gegen UV-Strahlung, etwa starke Sonne besonders in der Mittagszeit zu meiden, sonnenexponierte Körperstellen mit Kleidung und Kopfbedeckung zu schützen, Sonnencreme mit UVA- und UVB-Filter zu verwenden, keine Solarien zu nutzen und bei Medikamenten auf Nebenwirkungen im Zusammenhang mit UV-Strahlung zu achten [1]. Sonnenschutzmittel bieten laut gesund.bund.de keinen vollständigen Schutz [1]. Mehr dazu: Reiseapotheke.
Haut beobachten. Wer Hydrochlorothiazid einnimmt, soll laut Rote-Hand-Brief die Haut regelmäßig auf neue Hautveränderungen und Veränderungen an bestehenden Stellen untersuchen und verdächtige Hautveränderungen melden [12]. Für gesetzlich Versicherte gibt es laut gesund.bund.de ab 35 Jahren alle zwei Jahre eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs [1].
Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [13]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Treten unter Johanniskraut sonnenbrandähnliche Reaktionen, Rötungen oder Missempfindungen der Haut auf, sollte laut Packungsbeilage die Ärztin oder der Arzt aufgesucht werden, die oder der über ein eventuell erforderliches Absetzen entscheidet [13]. Bekommen Sie unter Lamotrigin nach Sonne oder künstlichem UV-Licht einen Hautausschlag oder Sonnenbrand, wird die Ärztin oder der Arzt laut Packungsbeilage die Behandlung überprüfen [16]. Bei Ketoprofen-Gel soll die Behandlung laut Rote-Hand-Brief umgehend beendet werden, wenn nach der Anwendung Hautreaktionen jeglicher Art auftreten [14]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.
Ein Hautausschlag kann auch der Beginn einer schweren Hautreaktion sein. Laut Packungsbeilage von Lamotrigin können sich Hautausschläge oder Rötungen zu schwerwiegenden oder manchmal lebensbedrohlichen Hautreaktionen entwickeln, etwa zu einem ausgedehnten Ausschlag mit Blasen und sich abschälender Haut, besonders um Mund, Nase, Augen und Genitalbereich; weitere Anzeichen können Geschwüre im Mund, entzündete Augen und Fieber sein [16]. Wer solche Beschwerden bemerkt, soll laut Packungsbeilage umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen [16]. Starke Verbrennungen zählen laut KBV zu den Fällen für den Notruf 112 [18]. Mehr dazu: Schwere Hautreaktionen und Hautausschlag durch Medikamente.
Andere Ursachen
Nicht jede Hautreaktion nach Sonne kommt von einem Medikament. Zu den kurzfristigen Schäden der Haut durch UV-Strahlung zählt gesund.bund.de zum Beispiel den Sonnenbrand, die sogenannte Sonnenallergie und phototoxische Reaktionen [1].
- Sonnenbrand: Die Sonnenbrandgefahr ist laut gesund.bund.de um die Mittagszeit erhöht, die UV-Strahlung ist im Sommer stärker als im Winter, und Menschen mit hellerer Haut neigen eher zu Sonnenbrand als Menschen mit dunklerer Haut [1].
- Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose): Sie ist laut gesund.bund.de eigentlich keine Allergie, und wie die Hautveränderungen entstehen, ist noch nicht genau bekannt [4]. Innerhalb von wenigen Stunden bis Tagen nach dem Sonnenlicht kann die Haut rot werden oder anschwellen, es können sich Knötchen oder Bläschen bilden, und die betroffenen Stellen können stark jucken; betroffen sind vor allem ungeschützte Stellen, besonders im Frühling und Frühsommer auf noch ungebräunter Haut [4].
- Stoffe auf der Haut: Auch Kosmetika oder Chemikalien, die mit der Haut in Kontakt kommen, können die Haut empfindlicher für Licht machen (phototoxische Kontaktdermatitis) [17]. Bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika, Deodorants und Parfüms können unter UV-Strahlung zu bleibenden Pigmentstörungen führen [1].
Quellen
- UV-Schutz und Hautkrebsprävention. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 29.12.2025. abgerufen am 12.10.2026
- ICD-10-Code L56.0: Phototoxische Reaktion auf Arzneimittel (Erläuterung der "Was hab’ ich?" gGmbH im Auftrag des BMG). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- ICD-10-Code L56.1: Photoallergische Reaktion auf Arzneimittel (Erläuterung der "Was hab’ ich?" gGmbH im Auftrag des BMG). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- ICD-10-Code L56.4: Polymorphe Lichtdermatose (Erläuterung der "Was hab’ ich?" gGmbH im Auftrag des BMG). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Doxy-M-ratiopharm 100 mg / 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Levofloxacin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten (PDF-Version 8). ratiopharm GmbH. Stand 12/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ciprofloxacin-ratiopharm 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Amiodaron-ratiopharm 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Amiodaron-ratiopharm 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation HCT-ratiopharm 25 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2021. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation HCT-ratiopharm 25 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2021. abgerufen am 12.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid (HCT): Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom der Haut). Zulassungsinhaber hydrochlorothiazidhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 17.10.2018. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Jarsin 300 mg überzogene Tabletten (Johanniskraut-Trockenextrakt). Cassella-med GmbH & Co. KG. Stand 01/2024. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Ketoprofen, topische Formulierungen: Risiko von Photosensitivitätsreaktionen. Zulassungsinhaber ketoprofenhaltiger topischer Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 05.08.2010. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation metex 7,5 mg/10 mg Tabletten (Methotrexat). medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lamotrigin-ratiopharm 100 mg Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 12.10.2026
- ICD-10-Code L56.2: Phototoxische Kontaktdermatitis (Erläuterung der "Was hab’ ich?" gGmbH im Auftrag des BMG). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
Häufige Fragen
Welche Medikamente machen lichtempfindlich?
Laut gesund.bund.de zum Beispiel manche Antibiotika und bestimmte Blutdrucksenker wie Diuretika. Die Fachinformationen stufen die Lichtempfindlichkeit bei dem Antibiotikum Doxycyclin und dem Herzmittel Amiodaron als sehr häufig ein; beschrieben ist sie unter anderem auch bei Fluorchinolonen wie Levofloxacin und Ciprofloxacin, bei Hydrochlorothiazid, Methotrexat, Lamotrigin und Johanniskraut sowie bei Ketoprofen-Gel. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation eine Lichtempfindlichkeit der Haut nennt.
Wie sieht eine Lichtempfindlichkeit durch Medikamente aus?
Laut gesund.bund.de können auf Haut, die dem Licht ausgesetzt war, kleine rote Flecken entstehen, oder die Haut ist flächig rot und geschwollen; es können sich Bläschen oder größere Blasen bilden. Die Rötung kann sofort oder erst Stunden bis Tage später auftreten und sehr schmerzen; bei einer allergischen Form kann die Haut stark jucken. Nach Abklingen der Rötung kann die Haut dunkler bleiben.
Darf ich mit Doxycyclin in die Sonne?
Unter Doxycyclin kann es laut Fachinformation bei Sonnenbestrahlung zu phototoxischen Reaktionen der belichteten Haut kommen, selten auch mit Beteiligung der Nägel. Sonnenbaden im Freien oder im Solarium sollte während der Behandlung deshalb vermieden werden. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wie Sie sich im Alltag schützen können.
Wie lange muss ich mich nach dem Absetzen vor der Sonne schützen?
Das hängt vom Mittel ab. Bei Levofloxacin rät die Packungsbeilage, direkte Sonne noch 2 Tage nach Behandlungsende zu meiden; bei Ketoprofen-Gel sollen die behandelten Hautstellen laut Rote-Hand-Brief noch 2 Wochen nach Ende der Behandlung geschützt werden. Bei Amiodaron ist ein Lichtschutz laut Packungsbeilage auch nach dem Absetzen noch für einige Zeit erforderlich.
Erhöht Hydrochlorothiazid das Hautkrebsrisiko?
Laut Rote-Hand-Brief vom 17.10.2018 zeigten Studien ein erhöhtes Risiko für hellen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom der Haut) bei steigender Gesamtdosis von Hydrochlorothiazid; die lichtempfindlich machende Wirkung könnte laut Fachinformation dazu beitragen. Behandelte sollen ihre Haut regelmäßig auf neue oder veränderte Stellen untersuchen, verdächtige Hautveränderungen melden und Sonne und UV-Strahlen einschränken. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Ist Lichtempfindlichkeit dasselbe wie eine Sonnenallergie?
Nein. Die sogenannte Sonnenallergie, die polymorphe Lichtdermatose, ist laut gesund.bund.de eigentlich keine Allergie; sie tritt vor allem im Frühling und Frühsommer auf noch ungebräunter Haut auf. Bei einer Lichtempfindlichkeit durch Medikamente ist dagegen ein Arzneimittel die Ursache, entweder weil es die Haut empfindlicher macht (phototoxische Reaktion) oder weil es unter Licht eine allergische Reaktion auslöst (photoallergische Reaktion).
Wann muss ich mit einer Hautreaktion in der Sonne zum Arzt?
Bei Johanniskraut sollte laut Packungsbeilage beim Auftreten sonnenbrandähnlicher Reaktionen die Ärztin oder der Arzt aufgesucht werden, die oder der über ein Absetzen entscheidet. Bekommen Sie unter Lamotrigin nach Sonne oder UV-Licht einen Hautausschlag oder Sonnenbrand, sollen Sie laut Packungsbeilage mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen, die oder der die Behandlung überprüft. Bilden sich großflächig Blasen, löst sich die Haut oder kommen Fieber und wunde Schleimhäute hinzu, holen Sie sofort ärztliche Hilfe.
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