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Olanzapin: Nebenwirkungen und Wirkung
Olanzapin ist ein verschreibungspflichtiges Antipsychotikum gegen Schizophrenie und mäßig schwere bis schwere manische Episoden. Bei bipolarer Störung wird es außerdem zur Vorbeugung neuer Krankheitsphasen eingesetzt, wenn eine manische Episode auf Olanzapin angesprochen hat. Sehr häufige Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Schläfrigkeit, erhöhte Prolaktinwerte und Schwindel beim Aufstehen. Bei ungewöhnlichen Bewegungen von Gesicht oder Zunge oder bei Fieber mit Muskelsteifheit und Benommenheit informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Gewichtszunahme[1, 2]
- Sehr häufig: Schläfrigkeit[1, 2]
- Sehr häufig: Erhöhte Prolaktinwerte im Blut[1, 2]
- Sehr häufig: Zu Beginn der Behandlung Schwindel oder das Gefühl, der Ohnmacht nahe zu sein (mit langsamem Puls), insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen (orthostatische Hypotonie); gibt sich üblicherweise von selbst[1, 2]
- Häufig: Veränderte Werte einiger Blutzellen (laut Fachinformation mehr Eosinophile, weniger weiße Blutkörperchen: Eosinophilie, Leukopenie, Neutropenie)[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride)[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Leberwerte zu Beginn der Behandlung[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Zuckerwerte im Blut und im Urin[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Harnsäure- und Kreatinphosphokinasewerte (CK) im Blut[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Werte der alkalischen Phosphatase und der Gamma-Glutamyltransferase (GGT) im Blut[2]
- Häufig: Verstärktes Hungergefühl[1, 2]
- Häufig: Schwindel[1, 2]
- Häufig: Ruhelosigkeit (laut Fachinformation Akathisie)[1, 2]
- Häufig: Zittern[1]
- Häufig: Parkinson-ähnliche Beschwerden (Parkinsonismus)[2]
- Häufig: Ungewöhnliche Bewegungen (Dyskinesien), vor allem von Gesicht oder Zunge[1, 2]
- Häufig: Verstopfung und Mundtrockenheit[1, 2]
- Häufig: Ausschlag[1, 2]
- Häufig: Schwäche[1, 2]
- Häufig: Starke Müdigkeit[1, 2]
- Häufig: Wassereinlagerungen mit Schwellungen von Händen, Knöcheln oder Füßen[1, 2]
- Häufig: Fieber[1, 2]
- Häufig: Gelenkschmerzen[1, 2]
- Häufig: Sexuelle Funktionsstörungen wie verminderter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern[1, 2]
Wofür wird Olanzapin eingesetzt?
Olanzapin ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff aus der Gruppe der Antipsychotika [1, 2]. Er wird bei Erwachsenen zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt. Bei dieser Krankheit hören, sehen oder fühlen Betroffene zum Beispiel Dinge, die nicht wirklich da sind, haben irrige Überzeugungen und ungewöhnliches Misstrauen und ziehen sich von ihrer Umwelt zurück. Haben Patienten auf die Behandlung angesprochen, hilft Olanzapin laut Fachinformation auch, die Besserung aufrechtzuerhalten [1, 2].
Außerdem wird Olanzapin bei mäßig schweren bis schweren manischen Episoden angewendet, also Phasen mit Aufgeregtheit und Hochstimmung. Bei Menschen mit bipolarer Störung, deren manische Episode auf Olanzapin angesprochen hat, beugt es dem Wiederauftreten dieser Beschwerden vor [1, 2]. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist Olanzapin nicht geeignet [1].
Wie wirkt Olanzapin?
Laut Fachinformation reagiert Olanzapin mit einer größeren Zahl von Rezeptorsystemen, also Andockstellen für Botenstoffe; dabei wirkt es hauptsächlich auf das Zentralnervensystem. In präklinischen Studien band es unter anderem an Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Acetylcholin, Noradrenalin und Histamin; im Laborversuch bindet es stärker an Serotonin-5HT2- als an Dopamin-D2-Rezeptoren [2]. Während der Behandlung mit einem Antipsychotikum kann es mehrere Tage bis einige Wochen dauern, bis sich der Zustand bessert [2].
Die höchste Konzentration im Blut wird 5 bis 8 Stunden nach der Einnahme erreicht; Mahlzeiten beeinflussen die Aufnahme nicht. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) ist bei älteren Menschen und bei Nichtrauchern länger als bei jüngeren Menschen und Rauchern [2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Unten stehen die Nebenwirkungen mit ihrer Häufigkeit laut Packungsbeilage und Fachinformation; was die Packungsbeilage für ältere Menschen mit Demenz nennt, steht im Abschnitt zu Gegenanzeigen und Vorsicht. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben einordnen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Auf Veränderungen des Stoffwechsels weisen Packungsbeilage und Fachinformation gesondert hin: Gewichtszunahme ist sehr häufig, erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte sind häufig [1, 2]. Laut Fachinformation nahm der Anteil der Patienten mit klinisch bedeutsamen Veränderungen von Gewicht, Blutzucker und Blutfetten bei einer Behandlung über mindestens 48 Wochen mit der Zeit zu [2]. Häufig sind auch Bewegungsstörungen wie Ruhelosigkeit und ungewöhnliche Bewegungen; mehr dazu auf der Seite Parkinson-Symptome. Gelegentlich fehlen die Regelblutungen oder nehmen ab, oder die Brustdrüse verändert sich bei Männern und Frauen, etwa mit Milchbildung oder Vergrößerung; mehr dazu unter Prolaktin und Brustveränderungen [1, 2].
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Stoffwechsel und ErnährungGewichtszunahme[1, 2]Mehr dazu: Gewichtszunahme
- NervensystemSchläfrigkeit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhte Prolaktinwerte im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
- Gefäße und KreislaufZu Beginn der Behandlung Schwindel oder das Gefühl, der Ohnmacht nahe zu sein (mit langsamem Puls), insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen (orthostatische Hypotonie); gibt sich üblicherweise von selbst[1, 2]Mehr dazu: SchwindelNiedriger Blutdruck
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Blut und LymphsystemVeränderte Werte einiger Blutzellen (laut Fachinformation mehr Eosinophile, weniger weiße Blutkörperchen: Eosinophilie, Leukopenie, Neutropenie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Stoffwechsel und ErnährungErhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride)[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Blutfette
- Leber und GalleErhöhte Leberwerte zu Beginn der Behandlung[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Stoffwechsel und ErnährungErhöhte Zuckerwerte im Blut und im Urin[1, 2]Mehr dazu: Erhöhter Blutzucker
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhte Harnsäure- und Kreatinphosphokinasewerte (CK) im Blut[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Harnsäure und GichtVeränderte Laborwerte
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhte Werte der alkalischen Phosphatase und der Gamma-Glutamyltransferase (GGT) im Blut[2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
- Stoffwechsel und ErnährungVerstärktes Hungergefühl[1, 2]
- NervensystemSchwindel[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
- NervensystemRuhelosigkeit (laut Fachinformation Akathisie)[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
- NervensystemZittern[1]Mehr dazu: Zittern
- NervensystemParkinson-ähnliche Beschwerden (Parkinsonismus)[2]Mehr dazu: Parkinson-Symptome
- NervensystemUngewöhnliche Bewegungen (Dyskinesien), vor allem von Gesicht oder Zunge[1, 2]Mehr dazu: Parkinson-Symptome
- Magen und DarmVerstopfung und Mundtrockenheit[1, 2]Mehr dazu: VerstopfungMundtrockenheit
- HautAusschlag[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Allgemeine BeschwerdenSchwäche[1, 2]Mehr dazu: Schwäche (Asthenie)
- Allgemeine BeschwerdenStarke Müdigkeit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- Allgemeine BeschwerdenWassereinlagerungen mit Schwellungen von Händen, Knöcheln oder Füßen[1, 2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
- Allgemeine BeschwerdenFieber[1, 2]Mehr dazu: Fieber
- Muskeln, Knochen und GelenkeGelenkschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Gelenkschmerzen
- Geschlechtsorgane und BrustSexuelle Funktionsstörungen wie verminderter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern[1, 2]Mehr dazu: Weniger Lust auf SexErektionsstörungen
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- ImmunsystemÜberempfindlichkeit, z. B. Schwellung in Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenJuckreizHautausschlag
- Stoffwechsel und ErnährungEntwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich mit Ketoazidose (Ketonkörper in Blut und Urin) oder Koma; laut Fachinformation einschließlich einiger tödlicher Fälle[1, 2]Mehr dazu: Erhöhter Blutzucker
- NervensystemKrampfanfälle, eher bei einem Anfallsleiden (Epilepsie) in der Vorgeschichte[1, 2]Mehr dazu: Krampfanfälle
- NervensystemMuskelsteifheit oder Muskelkrämpfe, einschließlich Blickkrämpfen (Dystonie)[1, 2]Mehr dazu: Parkinson-Symptome
- NervensystemSpät auftretende Bewegungsstörungen (tardive Dyskinesie)[2]Mehr dazu: Parkinson-Symptome
- NervensystemUnruhige Beine (Restless-Legs-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Unruhige Beine (Restless Legs)
- NervensystemSprachstörungen, Stottern[1, 2]
- NervensystemGedächtnisverlust oder Vergesslichkeit (Amnesie)[1, 2]Mehr dazu: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- HerzLangsamer Herzschlag (Bradykardie)[1, 2]Mehr dazu: Verlangsamter Herzschlag
- HerzVerlängerung der QTc-Zeit im EKG[2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
- Gefäße und KreislaufBlutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen), die über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen können (Thromboembolien)[1, 2]Mehr dazu: Blutgerinnsel
- HautEmpfindlichkeit gegen Sonnenlicht[1, 2]Mehr dazu: Lichtempfindlichkeit der Haut
- HautHaarausfall[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
- AtemwegeNasenbluten[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- Magen und DarmGeblähter Bauch[1, 2]Mehr dazu: Blähungen
- Magen und DarmVermehrter Speichelfluss[1, 2]
- Nieren und HarnwegeHarninkontinenz, Unfähigkeit, Wasser zu lassen[1, 2]Mehr dazu: Probleme beim Wasserlassen
- Geschlechtsorgane und BrustFehlen oder Abnahme der Regelblutungen[1, 2]Mehr dazu: Zyklusstörungen
- Geschlechtsorgane und BrustVeränderungen der Brustdrüse bei Männern und Frauen wie abnormale Bildung von Milch oder Vergrößerung[1, 2]Mehr dazu: Brustspannen und Brustvergrößerung
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhtes Gesamtbilirubin im Blut[2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Stoffwechsel und ErnährungErniedrigung der normalen Körpertemperatur (Hypothermie)[1, 2]
- HerzHerzrhythmusstörungen (laut Fachinformation ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern)[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
- HerzPlötzlicher ungeklärter Tod[1, 2]
- Blut und LymphsystemVerminderte Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Magen und DarmEntzündung der Bauchspeicheldrüse mit schweren Magenschmerzen, Fieber und Übelkeit[1, 2]Mehr dazu: BauchspeicheldrüsenentzündungBauchschmerzenFieberÜbelkeit
- Leber und GalleLebererkrankung mit Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge (laut Fachinformation Hepatitis)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelerkrankung mit nicht erklärbaren Schmerzen (laut Fachinformation Rhabdomyolyse)[1, 2]Mehr dazu: Muskelschmerzen
- Geschlechtsorgane und BrustVerlängerte und/oder schmerzhafte Erektion (Priapismus)[1, 2]
- NervensystemAbsetzerscheinungen nach plötzlichem Absetzen wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst, Übelkeit oder Erbrechen[2]Mehr dazu: Absetz- und Entzugserscheinungen
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- HautSchwere allergische Reaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): zuerst grippeähnliche Beschwerden und Ausschlag im Gesicht, dann großflächiger Ausschlag, hohes Fieber, vergrößerte Lymphknoten, erhöhte Leberwerte und mehr Eosinophile im Blut[1]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlagFieber
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- NervensystemKombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit (laut Fachinformation malignes neuroleptisches Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: FieberVermehrtes Schwitzen
- SchwangerschaftEntzugserscheinungen beim Neugeborenen nach Einnahme im letzten Schwangerschaftsdrittel: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen[1, 2]Mehr dazu: Absetz- und Entzugserscheinungen
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Die Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit kann laut Fachinformation auf ein malignes neuroleptisches Syndrom hinweisen, einen potenziell lebensbedrohlichen Zustand, bei dem alle Antipsychotika einschließlich Olanzapin abgesetzt werden müssen. Setzen Sie sich dann sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt in Verbindung [1, 2]. Blutgerinnsel in den Venen sind gelegentlich; sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie oder Verwandte schon einmal eine Thrombose hatten [1]. Mehr dazu auf der Seite Thromboserisiko. Notrufnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Gewichtszunahme: Sie und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelmäßig überprüfen. Bei Bedarf wenden Sie sich an eine Ernährungsberatung oder folgen einem Diätplan [1]. Laut Fachinformation sollte das Gewicht zum Beispiel zu Beginn, 4, 8 und 12 Wochen nach Behandlungsbeginn und danach vierteljährlich kontrolliert werden [2].
Blutzucker und Blutfette: Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollte Blutzucker und bestimmte Blutfette vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung überprüfen [1]. Laut Fachinformation sollten Behandelte auf Zeichen eines hohen Blutzuckers beobachtet werden, etwa starken Durst, häufiges Wasserlassen, Heißhunger und Schwäche [2]. Mehr dazu unter Blutzucker.
Schwindel beim Aufstehen: Zu Beginn der Behandlung fühlen sich einige Menschen beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen schwindlig oder der Ohnmacht nahe. Das gibt sich üblicherweise von selbst; falls nicht, sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1]. Sind Sie über 65 Jahre alt, sollte Ihr Blutdruck als Vorsichtsmaßnahme überwacht werden [1].
Schläfrigkeit: Fühlen Sie sich benommen, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen [1]. Weitere Informationen bietet die Seite Müdigkeit. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen. Nehmen Sie während der Behandlung andere Arzneimittel nur ein, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es erlaubt [1]. Olanzapin wird über das Enzym CYP1A2 abgebaut: Carbamazepin und Rauchen können den Abbau beschleunigen, Fluvoxamin und Ciprofloxacin können ihn bremsen. Deshalb kann eine Änderung der Olanzapin-Dosis nötig sein [1, 2]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Wechselwirkungen.
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Antidepressiva und Mittel gegen Angstzustände oder zum Schlafen (Tranquilizer) | Sie können sich benommen fühlen; laut Fachinformation Vorsicht mit allen Mitteln, die das zentrale Nervensystem dämpfen[1, 2] | Andere Arzneimittel nur einnehmen, wenn die Ärztin oder der Arzt es erlaubt |
| Arzneimittel gegen die Parkinson-Krankheit (Dopamin-Agonisten) | Olanzapin kann ihre Wirkung abschwächen; bei Parkinson-Krankheit mit Demenz wird die Kombination laut Fachinformation nicht empfohlen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Carbamazepin (gegen Epilepsie, Stimmungsstabilisierer) | Olanzapin kann schneller abgebaut werden, sein Spiegel kann sinken[1, 2] | Die Olanzapin-Dosis muss eventuell geändert werden |
| Fluvoxamin (Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (Antibiotikum) | Olanzapin wird langsamer abgebaut, sein Spiegel kann steigen[1, 2] | Die Olanzapin-Dosis muss eventuell geändert werden |
| Rauchen | Olanzapin kann schneller abgebaut werden[2] | Laut Fachinformation klinische Überwachung; ärztlich besprechen |
| Aktivkohle | Senkt die Aufnahme von Olanzapin um 50 bis 60 Prozent[2] | Mindestens 2 Stunden Abstand zu Olanzapin |
| Valproat (gegen Epilepsie und bipolare Störung) | Laut Fachinformation häufig Neutropenie (zu wenige neutrophile weiße Blutkörperchen) bei gleichzeitiger Anwendung[2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Alkohol | Sie können sich benommen fühlen[1, 2] | Während der Behandlung keinen Alkohol trinken |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Olanzapin nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Bei älteren Menschen mit Demenz wird Olanzapin nicht empfohlen, weil schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können [1]. Laut Fachinformation kam es in Studien mit älteren Menschen mit Psychosen oder Verhaltensstörungen bei Demenz unter Olanzapin häufiger zu Todesfällen und zu Durchblutungsstörungen des Gehirns wie Schlaganfällen als unter einem Scheinmedikament (Placebo) [2]. Haben Sie Demenz, teilen Sie oder Ihre Angehörigen der Ärztin oder dem Arzt mit, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder kurzzeitige Schlaganfall-Beschwerden hatten [1]. Trifft einer der folgenden Punkte auf Sie zu, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile; eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot zeigen[1, 2]
- Früher festgestellte Augenprobleme wie bestimmte Formen des grünen Stars mit erhöhtem Augendruck (laut Fachinformation bekanntes Risiko eines Engwinkelglaukoms)[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Ältere Menschen mit Demenz: Anwendung nicht empfohlen. Laut Packungsbeilage kann es zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen, extremer Müdigkeit, Sehen von Dingen, die nicht da sind, erhöhter Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen; in dieser Gruppe wurden einige Todesfälle berichtet[1, 2]
- Parkinson-Krankheit: Olanzapin kann die Beschwerden verschlechtern[1, 2]
- Gewichtszunahme: Gewicht regelmäßig von Ihnen und Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt überprüfen lassen[1, 2]
- Blutzucker und Blutfette: vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung kontrollieren lassen, besonders bei Diabetes[1, 2]
- Venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) bei Ihnen oder Verwandten in der Vorgeschichte[1, 2]
- Schlaganfall oder vorübergehende Schlaganfall-Beschwerden (TIA) in der Vorgeschichte[1, 2]
- Herzerkrankung; laut Fachinformation Vorsicht zusammen mit Mitteln, die die QTc-Zeit verlängern, besonders im Alter, bei angeborener QT-Verlängerung, Herzschwäche, Verdickung des Herzmuskels (Hypertrophie) oder Kalium- oder Magnesiummangel[1, 2]
- Krampfanfälle; Leber- oder Nierenerkrankung; Blutbildveränderungen[1, 2]
- Prostatabeschwerden oder Darmverschluss (paralytischer Ileus)[1, 2]
- Salzmangel durch anhaltenden schweren Durchfall und Erbrechen oder durch Entwässerungsmittel[1]
- Über 65 Jahre: Blutdruck als Vorsichtsmaßnahme regelmäßig überwachen lassen[1, 2]
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Olanzapin ist für sie nicht geeignet[1, 2]
- Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Olanzapin-ratiopharm Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker); erst nach ärztlicher Rücksprache einnehmen. Bei der seltenen erblichen Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten sie laut Fachinformation nicht eingenommen werden[1, 2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol. Fühlen Sie sich benommen, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen [1]. Sind Sie schwanger oder planen Sie eine Schwangerschaft, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; unter Olanzapin sollten Sie laut Packungsbeilage nicht stillen [1]. Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité sagen [1, 2, 3]. Mehr dazu in den Ratgebern Medikamente und Alkohol und Medikamente in der Schwangerschaft.
Schwangerschaft
Sind Sie schwanger, vermuten Sie es oder planen Sie eine Schwangerschaft, fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat. Bei Neugeborenen von Müttern, die Olanzapin in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten eingenommen haben, können Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen auftreten; wenden Sie sich dann an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Laut Fachinformation darf Olanzapin in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das Risiko für das Ungeborene rechtfertigt.[1, 2]
Embryotox gibt den Erfahrungsumfang mit Olanzapin in der Schwangerschaft mit "hoch" an und ordnet es der Ampelfarbe grau zu (Medikament, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt). Laut Embryotox ergaben Studien mit mehr als 2.000 ausgewerteten Schwangerschaften keinen Hinweis auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko; beobachtet wurden aber vermehrt Stoffwechselstörungen mit übermäßiger Gewichtszunahme und Schwangerschaftsdiabetes. Für eine Neueinstellung nennt Embryotox das besser erprobte Quetiapin als vorzuziehen, falls es ebenso geeignet ist; ist eine Behandlung mit Olanzapin bei Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft angezeigt, muss laut Embryotox nicht umgestellt werden; ein Schwangerschaftsdiabetes sollte ausgeschlossen werden, und die Entbindung sollte in einer Klinik mit Neugeborenenmedizin erfolgen. Als weitere besser geeignete Alternativen nennt Embryotox gegebenenfalls Risperidon und, wenn auf klassische Antipsychotika zurückgegriffen werden muss, Haloperidol. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Olanzapin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; während der Behandlung sollten Sie nicht stillen.[1, 2]
Embryotox hält Stillen bei alleiniger Behandlung mit Olanzapin und guter Beobachtung des Kindes unter Vorbehalt für akzeptabel; bei den meisten gestillten Kindern wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet, in einigen Fällen Schläfrigkeit, Zittern und Übererregbarkeit.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol: Olanzapin und Alkohol zusammen können dazu führen, dass Sie sich benommen fühlen.[1, 2]
Autofahren und Maschinen
Olanzapin kann Schläfrigkeit und Schwindel verursachen. Fühlen Sie sich benommen, fahren Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen und sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[1, 2]
Einnahme
Einmal täglich nach Anweisung der Ärztin oder des Arztes, möglichst immer zur gleichen Tageszeit, mit oder ohne Nahrung; die Tabletten unzerkaut mit Wasser schlucken.[1]
Einnahme vergessen: die Tabletten nehmen, sobald Sie daran denken, aber die verordnete Dosis nicht zweimal an einem Tag.[1]
Absetzen
Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen, und nur, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es Ihnen sagt. Bei plötzlichem Absetzen können Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten; die Ärztin oder der Arzt kann vorschlagen, die Dosis vor dem Ende schrittweise zu verringern.[1, 2]
Überdosierung
Nach Einnahme zu vieler Tabletten wurden schneller Herzschlag, Unruhe oder aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen und Bewusstseinsverminderung beobachtet; außerdem sind plötzliche Verwirrtheit, Krampfanfälle, Koma, eine Kombination aus Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit, verlangsamte Atmung, Einatmen von Mageninhalt, hoher oder niedriger Blutdruck und Herzrhythmusstörungen möglich. Benachrichtigen Sie sofort Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder ein Krankenhaus und zeigen Sie die Packung.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage nennt den Bereich der täglichen Dosis und beschreibt, wie die Tabletten eingenommen werden [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Wie viele Tabletten Sie wie lange einnehmen, sagt Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt [1].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Olanzapin immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein: einmal täglich, möglichst immer zur gleichen Tageszeit, mit oder ohne Nahrung. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit Wasser [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie die Tabletten, sobald Sie daran denken, aber nicht zweimal an einem Tag [1].
Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen; nehmen Sie Olanzapin so lange ein, wie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es empfiehlt. Kehren Beschwerden zurück, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, hören Sie aber nicht eigenmächtig auf [1]. Bei plötzlichem Absetzen können Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst, Übelkeit und Erbrechen auftreten; die Ärztin oder der Arzt kann vorschlagen, die Dosis schrittweise zu verringern [1, 2]. Laut Fachinformation sollte bei einer Beendigung der Behandlung eine schrittweise Verminderung der Dosis in Betracht gezogen werden; akute Absetzsymptome wurden nach plötzlichem Absetzen selten berichtet [2]. Was Packungsbeilage, Fachinformation und Leitlinie zum Absetzen sagen und wann Sie sofort Hilfe brauchen, erklärt die Seite Olanzapin absetzen. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben.
Präparate mit Olanzapin
Olanzapin gibt es von mehreren Anbietern als Tabletten und als Schmelztabletten, die sich im Mund auflösen. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Olanzapin-ratiopharm Tabletten [1, 2]. Für Schmelztabletten gelten eigene Packungsbeilagen.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Olanzapin AbZ | AbZ-Pharma GmbH | verschreibungspflichtig; Tabletten und Schmelztabletten |
| Olanzapin-CT | AbZ-Pharma GmbH | verschreibungspflichtig; Tabletten |
| Olanzapin-ratiopharm | ratiopharm GmbH | verschreibungspflichtig; Tabletten mit 2,5 bis 20 mg (Grundlage dieser Seite), außerdem Schmelztabletten |
| Zyprexa | CHEPLAPHARM Registration GmbH (Zulassungsinhaber) | verschreibungspflichtig |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Olanzapin-ratiopharm Tabletten (2,5 mg bis 20 mg). ratiopharm GmbH. Stand 04/2023. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Olanzapin-ratiopharm Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2020. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Olanzapin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 17.10.2026
Häufige Fragen
Macht Olanzapin dick?
Gewichtszunahme gehört zu den sehr häufigen Nebenwirkungen und kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen; auch ein verstärktes Hungergefühl ist häufig. Sie und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelmäßig überprüfen. Die Packungsbeilage rät, sich bei Bedarf an eine Ernährungsberatung zu wenden oder einem Diätplan zu folgen.
Macht Olanzapin müde?
Schläfrigkeit ist sehr häufig, starke Müdigkeit und Schwäche sind häufig. Fühlen Sie sich benommen, fahren Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen und sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Trinken Sie keinen Alkohol: Zusammen mit Olanzapin kann er dazu führen, dass Sie sich benommen fühlen.
Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Olanzapin nehme?
Nein. Die Packungsbeilage rät, während der Behandlung keinen Alkohol zu trinken, weil Olanzapin und Alkohol zusammen dazu führen können, dass Sie sich benommen fühlen.
Erhöht Olanzapin den Blutzucker?
Erhöhte Zuckerwerte im Blut und im Urin sind häufig. Gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten, entwickelt sich eine Zuckerkrankheit oder sie verschlechtert sich, gelegentlich mit einer Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose) oder einem Koma. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollte Blutzucker und Blutfette vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung kontrollieren.
Was passiert, wenn ich Olanzapin plötzlich absetze?
Es können Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen, sondern nur nach Rücksprache. Die Ärztin oder der Arzt kann vorschlagen, die Dosis vor dem Ende schrittweise zu verringern.
Darf ich Olanzapin in der Schwangerschaft und Stillzeit nehmen?
Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Nach Einnahme im letzten Schwangerschaftsdrittel können beim Neugeborenen unter anderem Zittern, Muskelsteifheit, Schläfrigkeit und Atembeschwerden auftreten. Laut Packungsbeilage sollten Sie unter Olanzapin nicht stillen. Laut dem Beratungszentrum Embryotox ergaben Studien mit mehr als 2.000 ausgewerteten Schwangerschaften keinen Hinweis auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko; beobachtet wurden aber vermehrt Stoffwechselstörungen mit übermäßiger Gewichtszunahme und Schwangerschaftsdiabetes.
Wie hoch ist die Dosis von Olanzapin?
Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Was die Packungsbeilage dazu sagt, steht im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage" auf dieser Seite.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Medikamente Levodopa/Benserazid (Madopar)Levodopa/Benserazid wird bei Parkinson und unruhigen Beinen eingesetzt.
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