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Calciumkanalblocker (Calciumantagonisten)
Calciumkanalblocker, auch Calciumantagonisten genannt, hemmen den Einstrom von Calcium in die Muskelzellen von Blutgefäßen und Herz. Je nach Wirkstoff werden sie bei Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt, Verapamil auch bei bestimmten Herzrhythmusstörungen. Dihydropyridine wie Amlodipin, Nifedipin oder Felodipin wirken vor allem an den Blutgefäßen, Verapamil zusätzlich deutlich am Herzen. Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen gehören laut den Fachinformationen von Amlodipin, Lercanidipin und Nitrendipin Wassereinlagerungen wie Knöchelschwellungen, Gesichtsrötung mit Wärmegefühl, Kopfschmerzen und Herzklopfen. Verapamil kann den Herzschlag verlangsamen.

Calciumkanalblocker, auch Calciumantagonisten genannt, hemmen den Einstrom von Calcium in die Muskelzellen von Blutgefäßen und Herz [1, 7]. Je nach Wirkstoff werden sie bei Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt, Verapamil auch bei bestimmten Herzrhythmusstörungen [1, 5, 7]. Amlodipin ist laut Fachinformation ein überwiegend an den Gefäßen wirkender Calciumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ, Nifedipin ebenfalls ein Dihydropyridin-Derivat; Verapamil gehört laut Fachinformation zu den selektiven Calciumkanalblockern mit vorwiegender Herzwirkung [1, 5, 7]. Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen gehören laut den Fachinformationen von Amlodipin, Lercanidipin und Nitrendipin Wassereinlagerungen (Ödeme) wie Knöchelschwellungen, Gesichtsrötung mit Wärmegefühl (Flush), Kopfschmerzen und Herzklopfen [1, 3, 9].
Was sind Calciumkanalblocker?
In Abschnitt 5.1 ihrer Fachinformationen sind Amlodipin, Felodipin, Nifedipin und Nitrendipin als Calciumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ (Dihydropyridin-Derivate) eingeordnet, Nitrendipin ausdrücklich als selektiver Calciumkanalblocker mit vorwiegender Gefäßwirkung; ihre Wirkstoffnamen enden auf "-dipin", ebenso der von Lercanidipin [1, 5, 9, 10]. Verapamil ist laut Fachinformation ein Phenylalkylamin-Derivat mit vorwiegender Herzwirkung [7].
In der Fachinformation von Amlodipin ist die pharmakotherapeutische Gruppe als "Calciumkanalblocker, selektive Calciumkanalblocker, überwiegend vasoaktiv" angegeben, in der von Verapamil als "Selektive Calciumkanalblocker mit vorwiegender Herzwirkung, Phenylalkylaminderivate" [1, 7]. Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Hypertonie unterscheidet entsprechend Dihydropyridin- und Nicht-Dihydropyridin-Kalziumkanalblocker [16].
Wie Calciumkanalblocker wirken
Calciumkanalblocker hemmen den Einstrom von Calcium durch die sogenannten langsamen Calciumkanäle in die Zellen [5]. In der glatten Muskulatur der Blutgefäße erweitern sich dadurch die Gefäße; der Widerstand, gegen den das Herz pumpen muss, sinkt und mit ihm der Blutdruck [1, 5, 7]. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschreibt es so: Weil sich die Gefäße weiten, hat das Blut mehr Platz, und der Blutdruck sinkt [17].
Dihydropyridine und Verapamil: unterschiedliche Wirkung auf das Herz
Nifedipin wirkt laut Fachinformation vor allem an den Herzkranzarterien und den Widerstandsgefäßen und hat in therapeutischen Dosen praktisch keine direkte Wirkung auf den Herzmuskel; zu Beginn der Behandlung können Herzfrequenz und Herzminutenvolumen reflektorisch zunehmen [5]. Felodipin wirkt gefäßselektiv und hat in therapeutischen Dosen keine direkte Wirkung auf die Kontraktionskraft oder die Erregungsleitung des Herzens [10]. Bei Amlodipin bleibt laut Fachinformation die Herzfrequenz stabil [1].
Verapamil hat dagegen auch einen deutlichen Effekt auf den Herzmuskel: Es verlängert die Überleitungszeit im AV-Knoten, der Schaltstelle zwischen Vorhöfen und Kammern, und kann die Kontraktionskraft des Herzmuskels vermindern; zu einer reflektorischen Zunahme des Herzminutenvolumens kommt es nicht [7]. Als Mittel gegen Herzrhythmusstörungen gehört es zur Klasse IV [14]. Die NVL Hypertonie nennt als häufige unerwünschte Wirkungen Ödeme insbesondere bei Dihydropyridinen und einen verlangsamten Herzschlag insbesondere bei Nicht-Dihydropyridinen [16].
Wofür Calciumkanalblocker eingesetzt werden
Die zugelassenen Anwendungsgebiete stehen in der Fachinformation des jeweiligen Wirkstoffs:
- Amlodipin: Bluthochdruck, chronisch stabile Angina pectoris und Angina durch Gefäßverkrampfung (Prinzmetal-Angina) [1].
- Nifedipin (Retardtabletten): chronisch stabile und vasospastische Angina pectoris sowie Bluthochdruck ohne organische Ursache [5].
- Felodipin: Bluthochdruck und stabile Angina pectoris [10].
- Lercanidipin und Nitrendipin: Bluthochdruck ohne organische Ursache, bei Lercanidipin leichter bis mittelschwerer [3, 9].
- Verapamil: Angina pectoris (bei Belastung, in Ruhe, durch Gefäßverkrampfung und nach einem Herzinfarkt ohne Herzschwäche, wenn Betablocker nicht angezeigt sind), bestimmte Formen von schnellem Herzschlag aus den Vorhöfen, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern mit schneller Überleitung außer bei bestimmten zusätzlichen Leitungsbahnen (WPW- oder Lown-Ganong-Levine-Syndrom) sowie Bluthochdruck [7].
Die NVL Hypertonie (Version 1.0, 2023) zählt Kalziumkanalblocker gemeinsam mit ACE-Hemmern, Sartanen sowie Thiaziden und thiazidartigen Diuretika zu den Wirkstoffklassen der ersten Wahl [16]. In ihrem Behandlungsalgorithmus stehen Kalziumkanalblocker unter den bevorzugten Wirkstoffen nach einem Schlaganfall (im Algorithmus: Kalziumkanalblocker oder ACE-Hemmer; thiazidartige Diuretika), bei koronarer Herzkrankheit (neben Betablockern und ACE-Hemmern oder Sartanen) und bei Diabetes (neben ACE-Hemmern oder Sartanen) [16].
Wirkstoffe der Gruppe
Für diese Calciumkanalblocker gibt es auf dieser Website einen geprüften Wirkstoff-Steckbrief, der auch die Nebenwirkungen mit ihrer Häufigkeit nennt:
- Amlodipinz. B. Amlodipin-ratiopharm N, Amlodipin HEXAL, Amlodipin-1A Pharma NBluthochdruck, Angina pectoris
- Felodipinz. B. Felodipin-ratiopharm, Felodipin AbZ, Felodipin-CTBluthochdruck, Angina pectoris
- Lercanidipinz. B. Lercanidipin Amarox, Lercanidipin-HCl STADA, CarmenBluthochdruck
- Nifedipinz. B. Nifedipin AbZ 20 mg Retardtabletten, Nifedipin-ratiopharm 20 mg/ml TropfenAngina pectoris, Bluthochdruck
- Nitrendipinz. B. Nitrendipin-ratiopharm, Nitrendipin AbZBluthochdruck
- Verapamilz. B. Verapamil-ratiopharm, Verapamil AbZAngina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck
Die hier zitierten Präparate sind bei Nifedipin und Felodipin Retardtabletten mit verzögerter Wirkstofffreigabe, bei Amlodipin und Nitrendipin Tabletten, bei Verapamil und Lercanidipin Filmtabletten [1, 3, 5, 7, 9, 10]; welche Darreichungsformen es außerdem gibt, steht auf der jeweiligen Wirkstoffseite.
Typische Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen mit ihrer Häufigkeit stehen auf der jeweiligen Wirkstoffseite, die vollständige Liste in der Packungsbeilage Ihres Präparats. Als mögliche Nebenwirkungen der Calciumantagonisten nennt das IQWiG Gesichtsrötung, einen verlangsamten Herzschlag, Wassereinlagerungen an den Knöcheln, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden sowie Muskel- und Gelenkschmerzen [17]. Die Tabelle zeigt, wie die Produktinformationen der einzelnen Wirkstoffe ausgewählte Nebenwirkungen einstufen; was die Angaben bedeuten, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
| Wirkstoff | Wassereinlagerungen | Hitzewallungen | Kopfschmerzen | Herzrasen | Verlangsamter Herzschlag | Verstopfung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Amlodipin | Sehr häufig | Häufig | Häufig | Häufig | Gelegentlich | Häufig |
| Felodipin | Sehr häufig | Häufig | Häufig | Gelegentlich | nicht genannt | nicht genannt |
| Lercanidipin | Häufig | Häufig | Häufig | Häufig | nicht genannt | nicht genannt |
| Nifedipin | Sehr häufig | Häufig | Sehr häufig | Häufig | nicht genannt | Häufig |
| Nitrendipin | Häufig | Häufig | Häufig | Häufig | nicht genannt | Gelegentlich |
| Verapamil | Häufig | Häufig | Häufig | Gelegentlich | Häufig | Häufig |
Angaben aus der Packungsbeilage bzw. Fachinformation des jeweiligen Wirkstoffs; die Quellen stehen auf der Wirkstoffseite. "nicht genannt" heißt: Die Wirkstoffseite führt diese Beschwerde nicht als eigene Nebenwirkung auf. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats. Zeilen, die in der Produktinformation gesondert für Kinder oder Jugendliche aufgeführt sind, sind nicht berücksichtigt; sie stehen auf der Wirkstoffseite. Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website mit geprüftem Datensatz beschrieben sind.
Knöchelschwellungen
Wassereinlagerungen (Ödeme) nennt die NVL Hypertonie als häufige unerwünschte Wirkung insbesondere der Dihydropyridine [16]. Laut Fachinformation von Felodipin sind die Knöchelschwellungen dosisabhängig; sie entstehen durch die Erweiterung kleiner Gefäße vor den Kapillaren und hängen nicht mit einer allgemeinen Flüssigkeitseinlagerung im Körper zusammen [10]. Auch in den Packungsbeilagen von Amlodipin, Lercanidipin und Verapamil sind Knöchelschwellungen aufgeführt [2, 4, 8]. Bemerken Sie neue oder zunehmende Schwellungen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; setzen Sie das Mittel nicht eigenmächtig ab.
Gesichtsrötung, Kopfschmerzen und Schwindel
Felodipin kann laut Fachinformation Gesichtsrötung mit Wärmegefühl, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel und Müdigkeit hervorrufen; die meisten dieser Nebenwirkungen sind dosisabhängig, treten zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf und bilden sich in der Regel nach einiger Zeit zurück [10]. Bei Amlodipin gehören Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Hautrötung mit Wärmegefühl, Bauchschmerzen, Übelkeit, Knöchelschwellungen und Müdigkeit zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen [1]. Bei Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit kann laut Fachinformation von Amlodipin die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein, besonders zu Beginn der Behandlung [1]. Mehr im Ratgeber Medikamente und Autofahren.
Herzklopfen, schneller Puls und Brustschmerzen
Unter Nifedipin können laut Fachinformation zu Beginn der Behandlung Herzfrequenz und Herzminutenvolumen reflektorisch zunehmen [5]. Laut Packungsbeilage von Nifedipin kann es gelegentlich, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu Angina-pectoris-Anfällen kommen bzw. bei bestehender Angina pectoris zu häufigeren, längeren und stärkeren Anfällen; vereinzelt wurde ein Herzinfarkt beschrieben [6]. Felodipin kann laut Fachinformation einen ausgeprägten Blutdruckabfall mit anschließendem schnellem Herzschlag hervorrufen, der bei empfänglichen Menschen zu einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels führen kann [10]. Die Packungsbeilage von Lercanidipin nennt Angina pectoris, etwa ein Engegefühl im Brustkorb, und Ohnmacht als Gründe, unverzüglich die Ärztin oder den Arzt zu informieren [4]. Mehr unter Herzrasen.
Langsamer Herzschlag unter Verapamil
Verapamil beeinflusst den Sinus- und den AV-Knoten und verzögert die Überleitung; laut Fachinformation kann es in seltenen Fällen einen AV-Block II. oder III. Grades, einen verlangsamten Herzschlag oder im Extremfall einen Herzstillstand (Asystolie) hervorrufen, mit höherer Wahrscheinlichkeit bei einem Sinusknotensyndrom, das häufiger bei älteren Menschen auftritt [7]. In der Packungsbeilage von Verapamil sind ein verlangsamter Herzschlag, die Entstehung oder Verschlimmerung einer Herzmuskelschwäche, ein übermäßiger Blutdruckabfall und Beschwerden beim Aufstehen als häufig eingestuft, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten [8]. Mehr unter niedriger Blutdruck.
Verstopfung und Zahnfleisch
Verstopfung ist in der Packungsbeilage von Verapamil als häufig eingestuft [8]. Laut Fachinformation von Felodipin wurde bei ausgeprägter Zahnfleisch- oder Zahnbettentzündung über eine leichte Zahnfleischschwellung berichtet, die durch sorgfältige Mundhygiene verhindert oder rückgängig gemacht werden kann [10]. Auch die Packungsbeilagen von Amlodipin und Verapamil führen Zahnfleischschwellungen bzw. -wucherungen auf [2, 8]. Mehr unter Zahnschäden.
Wichtige Wechselwirkungen

Nifedipin, Felodipin und Verapamil werden in der Leber unter Beteiligung des Enzyms CYP3A4 abgebaut, und auch bei Amlodipin verändern Mittel, die dieses Enzym hemmen oder anregen, die Spiegel; Verapamil hemmt dieses Enzym und das Transporteiweiß P-Glykoprotein zudem selbst und kann so die Spiegel anderer Arzneimittel erhöhen [1, 5, 7, 10]. Die folgenden Wechselwirkungen beschreiben die Fachinformationen [1, 3, 5, 7, 9, 10]:
| Zusammen mit | Was passieren kann |
|---|---|
| Grapefruit und Grapefruitsaft | Höhere Spiegel und stärkere Blutdrucksenkung. Bei Lercanidipin eine Gegenanzeige; bei Amlodipin nicht empfohlen; Felodipin nicht mit Grapefruitsaft einnehmen; bei Nifedipin, Nitrendipin und Verapamil meiden. Laut Fachinformation von Nifedipin hält der Effekt mindestens 3 Tage nach dem letzten Grapefruitsaft an, laut der von Nitrendipin kann er so lange anhalten [1, 3, 5, 7, 9, 10] |
| Hemmer des Enzyms CYP3A4, zum Beispiel Makrolid-Antibiotika wie Clarithromycin oder Erythromycin, Pilzmittel wie Itraconazol oder Ketoconazol, HIV-Proteasehemmer | Höhere Spiegel von Amlodipin, Nifedipin, Nitrendipin und Felodipin; bei Amlodipin nennt die Fachinformation ein erhöhtes Risiko für einen Blutdruckabfall [1, 5, 9, 10]. Bei Lercanidipin sind starke CYP3A4-Hemmer eine Gegenanzeige, bei Felodipin sollte die Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern vermieden werden [3, 10] |
| Mittel, die CYP3A4 anregen, zum Beispiel Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Johanniskraut | Niedrigere bzw. schwankende Spiegel, die Wirkung kann nachlassen [1, 5, 10]. Rifampicin ist bei Nifedipin und Nitrendipin eine Gegenanzeige, weil keine wirksamen Spiegel erreicht werden [5, 9] |
| Betablocker wie Metoprolol (Betablocker) | Verapamil und Betablocker können sich gegenseitig verstärken: höhergradige Blockade der Erregungsleitung, stärkere Senkung der Herzfrequenz, Herzschwäche, stärkerer Blutdruckabfall; Betablocker über die Vene sind unter Verapamil eine Gegenanzeige (Ausnahme Intensivmedizin) [7]. Unter Nifedipin zusammen mit Betablockern wurde gelegentlich das Auftreten oder die Verschlechterung einer Herzschwäche beobachtet [5] |
| Digoxin (Herzglykosid) | Verapamil erhöht den Digoxinspiegel; laut Fachinformation ist die Digoxin-Dosis zu verringern [7] |
| Statine wie Simvastatin oder Atorvastatin (Statine) | Verapamil erhöht die Spiegel von Simvastatin und kann die von Atorvastatin und Lovastatin erhöhen; ein Statin wird unter Verapamil mit der geringsten möglichen Dosis begonnen [7]. Amlodipin erhöht die Simvastatin-Menge im Blut; die Simvastatin-Dosis wird laut Fachinformation begrenzt [1] |
| Ivabradin; Dabigatran | Ivabradin ist unter Verapamil eine Gegenanzeige, weil die Herzfrequenz zusätzlich sinkt; Dabigatran-Spiegel können steigen, das Blutungsrisiko kann zunehmen [7] |
| Ciclosporin, Tacrolimus (Mittel nach Organtransplantation) | Amlodipin kann den Tacrolimus- und bei Nierentransplantierten den Ciclosporinspiegel erhöhen; der Tacrolimusspiegel wird überwacht, eine Überwachung des Ciclosporinspiegels wird erwogen [1]; Verapamil erhöht den Ciclosporinspiegel [7]; Ciclosporin ist bei Lercanidipin eine Gegenanzeige [3] |
| Dantrolen als Infusion | Bei Menschen, die für eine maligne Hyperthermie empfänglich sind oder deswegen behandelt werden, wird laut Fachinformation von Amlodipin empfohlen, eine gleichzeitige Gabe von Calciumkanalblockern wegen des Risikos eines erhöhten Kaliumspiegels zu vermeiden [1] |
| Alkohol | Verapamil verzögert den Abbau von Alkohol und verstärkt seine Wirkung [7] |
| Andere Blutdrucksenker | Die Blutdrucksenkung kann verstärkt werden [1, 5] |
Die Liste ist nicht vollständig. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, bevor Sie ein neues Mittel dazunehmen, auch ein rezeptfreies. Mehr in den Ratgebern Wechselwirkungen, Medikamente und Grapefruit und Medikamente und Alkohol; den Überblick behalten Sie mit dem Medikationsplan.
Wann Calciumkanalblocker nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden
Bei den Dihydropyridinen nennen die Fachinformationen unter anderem einen Herz-Kreislauf-Schock (Amlodipin, Nifedipin), eine Verengung der Aortenklappe bzw. des Ausflusstrakts der linken Herzkammer (Amlodipin, Nifedipin, Lercanidipin, bei Felodipin eine bedeutsame Herzklappenverengung), eine instabile Angina pectoris (Nifedipin, Lercanidipin, Felodipin, Nitrendipin) und einen akuten oder kürzlich aufgetretenen Herzinfarkt (Nifedipin, Lercanidipin, Felodipin, Nitrendipin) als Gegenanzeigen [1, 3, 5, 9, 10]. Bei Amlodipin ist eine instabile Herzschwäche nach einem akuten Herzinfarkt eine Gegenanzeige, bei Lercanidipin eine unbehandelte und bei Felodipin eine nicht ausgeglichene Herzschwäche; Lercanidipin darf außerdem bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen nicht angewendet werden [1, 3, 10].
Verapamil darf laut Fachinformation unter anderem nicht angewendet werden bei Herz-Kreislauf-Schock, höhergradigen Störungen der Erregungsleitung (SA-Block, AV-Block II. und III. Grades) oder einem Sinusknotensyndrom, jeweils außer mit Herzschrittmacher, bei einer Herzmuskelschwäche mit einer Auswurfleistung unter 35 % (mit Ausnahmen), bei Vorhofflimmern oder -flattern mit zusätzlicher Leitungsbahn (WPW- oder Lown-Ganong-Levine-Syndrom), zusammen mit Ivabradin und zusammen mit Betablockern über die Vene [7]. Vorsicht verlangt die Fachinformation bei Erkrankungen mit gestörter Übertragung zwischen Nerv und Muskel wie Myasthenia gravis [7].
Calciumkanalblocker einschließlich Amlodipin sollten laut Fachinformation bei nicht ausgeglichener Herzschwäche mit Vorsicht angewendet werden, weil sie das Risiko künftiger Herz-Kreislauf-Ereignisse und das Sterberisiko erhöhen können [1]. Bei eingeschränkter Leberfunktion können die Spiegel steigen bzw. ist Vorsicht geboten [1, 7, 10]. Trifft ein Punkt auf Sie zu, besprechen Sie das mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Mehr unter Herzinsuffizienz.
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Produktinformationen unterscheiden sich: Felodipin und Nitrendipin dürfen in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, Nitrendipin auch nicht in der Stillzeit [9, 10]. Lercanidipin wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen [3]. Nifedipin sollte laut Packungsbeilage nicht während der Schwangerschaft angewendet werden; eine Anwendung kommt danach nur nach sehr sorgfältiger individueller Nutzen-Risiko-Abwägung in Betracht, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten nicht in Frage kommen oder sich als unwirksam erwiesen haben [6]. Bei Amlodipin ist die Sicherheit in der Schwangerschaft laut Fachinformation nicht belegt; empfohlen wird die Anwendung nur, wenn keine sichereren Alternativen zur Verfügung stehen und die Krankheit ein höheres Risiko für Mutter und Kind bedeutet [1]. Verapamil sollen Sie laut Packungsbeilage in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen, in den letzten drei Monaten nur, wenn die Ärztin oder der Arzt es für zwingend erforderlich hält [8]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Nach den Angaben des Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie der Charité (Embryotox) ergaben die vorliegenden Daten zu rund 900 bis knapp 1.000 Schwangerschaften mit Calciumantagonisten bisher kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko [12, 13, 14]. Nifedipin kann laut Embryotox in der gesamten Schwangerschaft zur Blutdrucksenkung eingesetzt werden; im ersten Drittel sind bei ausreichender Wirksamkeit und Verträglichkeit Alpha-Methyldopa und Metoprolol wegen der größeren Erfahrung vorzuziehen [13]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei Amlodipin ist eine laufende Behandlung laut Embryotox akzeptabel, wenn besser untersuchte Mittel nicht infrage kommen; bei einer neuen Einstellung des Blutdrucks sollten besser untersuchte Mittel bevorzugt werden [12]. Als besser geeignete Alternativen nennt Embryotox auf den Seiten zu Amlodipin und Verapamil bei Bluthochdruck ohne weitere Begleiterkrankungen zum Beispiel Metoprolol und Alpha-Methyldopa, auf der Seite zu Nitrendipin bei Bluthochdruck Alpha-Methyldopa oder Metoprolol, jeweils insbesondere im zweiten und dritten Drittel auch Nifedipin [12, 14, 15]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Als Mittel gegen Herzrhythmusstörungen der Klasse IV ist Verapamil laut Embryotox ein Mittel der Wahl in der Schwangerschaft [14]. Nach der NVL Hypertonie "sollen" Frauen im gebärfähigen Alter mit Bluthochdruck und Kinderwunsch Wirkstoffe aus einer Liste angeboten werden, zu der neben Metoprolol und Alpha-Methyldopa Nifedipin gehört (Empfehlung 7-9); für Nifedipin nennt die Leitlinie als Nachteil kaum veröffentlichte Daten zum ersten Schwangerschaftsdrittel [16]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
In der Stillzeit kann Amlodipin laut Embryotox eingesetzt werden, und Nifedipin gehört dort zu den Calciumantagonisten der Wahl [12, 13]. Verapamil kann laut Embryotox zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen in der Stillzeit verwendet werden; bei Bluthochdruck ist es akzeptabel, wenn es Vorteile gegenüber erprobteren Calciumantagonisten wie Amlodipin oder Nifedipin bietet [14]. Statt Nitrendipin kann laut Embryotox das in der Stillzeit besser untersuchte Nifedipin eingesetzt werden [15]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Packungsbeilagen enthalten teils Einschränkungen: Unter Nifedipin sollten Sie danach abstillen, wenn eine Behandlung nötig ist; Felodipin wird in der Stillzeit nicht empfohlen, Lercanidipin sollte in der Stillzeit nicht angewendet werden, und Verapamil sollte in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn es für das Wohlergehen der Mutter unbedingt notwendig ist [4, 6, 8, 11]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.
Absetzen
Eine Behandlung mit Verapamil sollte laut Packungsbeilage nach längerer Anwendung grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend beendet werden; auch das Absetzen von Nifedipin sollte laut Fachinformation, insbesondere bei hoher Dosierung, schrittweise erfolgen [5, 8]. Nach den Packungsbeilagen von Amlodipin und Lercanidipin können die Beschwerden zurückkehren bzw. kann der Blutdruck wieder ansteigen, wenn Sie die Einnahme abbrechen [2, 4]. Setzen Sie das Mittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Mehr unter Amlodipin absetzen und im Ratgeber Medikamente absetzen.
Unterschied zu Betablockern und anderen Blutdrucksenkern
Calciumantagonisten weiten die Gefäße, ACE-Hemmer und Sartane greifen in das Hormonsystem um das blutdrucksteigernde Hormon Angiotensin ein [17]. Betablocker werden laut IQWiG nicht mehr als Mittel der ersten Wahl gegen Bluthochdruck genutzt, außer es bestehen weitere Erkrankungen wie eine Herzschwäche; Kalziumkanalblocker zählt die NVL Hypertonie zu den Wirkstoffklassen der ersten Wahl [16, 17]. Verapamil und Betablocker können sich in ihrer Wirkung auf das Herz gegenseitig verstärken, unter anderem bei der Senkung der Herzfrequenz; Betablocker über die Vene sind unter Verapamil eine Gegenanzeige (Ausnahme Intensivmedizin) [7]. Welches Mittel infrage kommt, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Mehr zu den Gruppen: Betablocker, ACE-Hemmer, Sartane und Diuretika.
Quellen
- Fachinformation Fachinformation Amlodipin-ratiopharm® 5 mg N Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Amlodipin-ratiopharm® 5 mg N Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2022. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Lercanidipin Amarox 10 mg Filmtabletten. Amarox Pharma GmbH. Stand 03/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lercanidipin Amarox 10 mg Filmtabletten. Amarox Pharma GmbH. Stand 01/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Nifedipin AbZ 20 mg Retardtabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 10/2020. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Nifedipin AbZ 20 mg Retardtabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 10/2020. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Verapamil-ratiopharm® 120 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2022. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Verapamil-ratiopharm® 120 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Nitrendipin-ratiopharm® 10 mg/20 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 10/2020. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Felodipin-ratiopharm® Retardtabletten (2,5 mg, 5 mg, 10 mg). ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Felodipin-ratiopharm® 5 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Embryotox Embryotox: Amlodipin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Embryotox Embryotox: Nifedipin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Embryotox Embryotox: Verapamil. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Embryotox Embryotox: Nitrendipin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie, Langfassung, Version 1.0 (AWMF-Register-Nr. nvl-009). Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF. Stand Version 1.0, 2023 (gültig bis 29.06.2028). abgerufen am 12.10.2026
- Mit welchen Medikamenten wird Bluthochdruck behandelt?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 22.05.2024. abgerufen am 12.10.2026
Häufige Fragen
Was sind Calciumkanalblocker und woran erkenne ich sie?
Calciumkanalblocker, auch Calciumantagonisten genannt, hemmen den Einstrom von Calcium in die Muskelzellen von Blutgefäßen und Herz; die Gefäße weiten sich. Die meisten Wirkstoffe sind Dihydropyridine, deren Namen auf "-dipin" enden, etwa Amlodipin, Nifedipin oder Felodipin. Verapamil und Diltiazem gehören zu den Calciumkanalblockern mit direkter Wirkung auf das Herz.
Welche Nebenwirkungen haben Calciumkanalblocker?
Laut den Fachinformationen von Amlodipin, Lercanidipin und Nitrendipin gehören Wassereinlagerungen wie Knöchelschwellungen, Gesichtsrötung mit Wärmegefühl, Kopfschmerzen und Herzklopfen zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, bei Amlodipin auch Schwindel. Verapamil kann den Herzschlag verlangsamen, den Blutdruck übermäßig senken und eine Verstopfung verursachen. Wie häufig eine Beschwerde ist, hängt vom Wirkstoff ab; die Tabelle im Abschnitt "Typische Nebenwirkungen" stellt die Angaben nebeneinander.
Warum schwellen unter Amlodipin die Knöchel an?
Knöchelschwellungen gehören zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Amlodipin. Laut Fachinformation von Felodipin entstehen sie bei diesem Wirkstoff durch die Erweiterung kleiner Gefäße und hängen nicht mit einer allgemeinen Flüssigkeitseinlagerung zusammen; sie sind dosisabhängig. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, statt das Mittel selbst abzusetzen.
Was ist der Unterschied zwischen Amlodipin und Verapamil?
Amlodipin ist ein Dihydropyridin und wirkt vorwiegend an den Blutgefäßen; laut Fachinformation bleibt die Herzfrequenz stabil. Verapamil wirkt zusätzlich deutlich am Herzen: Es verlängert die Überleitung im AV-Knoten und kann die Kontraktionskraft vermindern. Verapamil wird auch bei bestimmten Herzrhythmusstörungen eingesetzt und hat andere Gegenanzeigen und Wechselwirkungen, etwa mit Betablockern und Digoxin.
Darf ich zu einem Calciumkanalblocker Grapefruitsaft trinken?
Grapefruit kann die Spiegel vieler Calciumkanalblocker erhöhen und die Blutdrucksenkung verstärken. Bei Lercanidipin ist Grapefruit eine Gegenanzeige, bei Amlodipin wird die Kombination nicht empfohlen, bei Felodipin sollten die Tabletten nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden, bei Nifedipin, Nitrendipin und Verapamil soll Grapefruit gemieden werden. Laut Fachinformation von Nifedipin hält die Wirkung mindestens 3 Tage nach dem letzten Grapefruitsaft an, laut der von Nitrendipin kann sie so lange anhalten.
Darf ich Verapamil zusammen mit einem Betablocker nehmen?
Nur nach ärztlicher Entscheidung. Verapamil und Betablocker können laut Fachinformation ihre Wirkungen auf Herz und Kreislauf gegenseitig verstärken: höhergradige Blockade der Erregungsleitung im Herzen, stärkere Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzschwäche und verstärkte Blutdrucksenkung. Betablocker über die Vene dürfen unter Verapamil nicht gegeben werden (Ausnahme Intensivmedizin).
Darf ich in der Schwangerschaft einen Calciumkanalblocker nehmen?
Das hängt vom Wirkstoff ab: Felodipin und Nitrendipin dürfen laut Fachinformation in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, Lercanidipin wird nicht empfohlen. Laut Packungsbeilage sollte Nifedipin nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, außer nach sehr sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten nicht in Frage kommen oder sich als unwirksam erwiesen haben. Nach Embryotox kann Nifedipin dagegen in der gesamten Schwangerschaft zur Blutdrucksenkung eingesetzt werden, im ersten Drittel sind dort bei ausreichender Wirksamkeit und Verträglichkeit Alpha-Methyldopa und Metoprolol vorzuziehen; die NVL Hypertonie nennt Nifedipin unter den Wirkstoffen der Wahl bei Kinderwunsch. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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Wirkstoffgruppen Diuretika (Entwässerungsmittel)Diuretika schwemmen über die Nieren Salz und Wasser aus.
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Wirkstoffgruppen Asthma- und COPD-Medikamente (Inhalativa)Asthma- und COPD-Medikamente erweitern die Bronchien oder wirken gegen die Entzündung der Atemwege.
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Wirkstoffgruppen AntidepressivaAntidepressiva sind Arzneimittel gegen Depressionen, teils auch gegen Angststörungen oder Nervenschmerzen.
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Behandlungen Strahlentherapie: NebenwirkungenMüdigkeit und Hautreizungen im Bestrahlungsfeld gehören zu den möglichen Nebenwirkungen einer Strahlentherapie.