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Haarausfall durch Medikamente

Haarausfall nennen viele Produktinformationen als mögliche Nebenwirkung, zum Beispiel die von Methotrexat (sehr häufig), Leflunomid, Valproinsäure, Topiramat, Tamoxifen und Anastrozol (häufig) sowie von Heparin und Isotretinoin. Typisch ist er bei einer Chemotherapie gegen Krebs. Bei manchen Mitteln ist der Haarausfall laut Packungsbeilage vorübergehend, und nach einer Chemotherapie wachsen die Haare laut IQWiG meistens wieder nach. Sprechen Sie Haarausfall unter einem Medikament in der Praxis an. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Frau in den Vierzigern mit dunkelblondem schulterlangem Haar betrachtet nachdenklich ihre Haarbürste am Fenster eines hellen Badezimmers
Bild: KI-generiert

Haarausfall kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Typisch ist er bei einer Chemotherapie gegen Krebs; laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) können aber auch Krebsmedikamente, die nicht zu den Zytostatika zählen, zu Haarausfall führen, zum Beispiel Tamoxifen [2]. Viele weitere Produktinformationen nennen Haarausfall, etwa die von Methotrexat, Valproinsäure und Heparin [3, 5, 8]. Gemeint ist ein verstärkter Haarausfall (Effluvium): Ein gesunder Erwachsener kann am Kopf etwa 70 bis 100 Haare am Tag verlieren, was nicht auffällt, weil gleichzeitig neue nachwachsen; zu verstärktem Haarausfall kommt es, wenn die Haarwurzeln während der Wachstumsphase geschädigt werden oder viele Haare auf einmal in die Ruhephase übergehen [1]. Eine Haarlosigkeit, ob an kleinen Stellen oder großflächig, heißt Alopezie [1].

Welche Medikamente Haarausfall auslösen können

Die Beispiele stammen vom IQWiG und aus Produktinformationen; jede Häufigkeit gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht.

  • Chemotherapie und andere Krebsmedikamente: Haarausfall ist laut IQWiG eine typische Folge einer Chemotherapie bei Krebs. Wie oft er auftritt, lässt sich nicht allgemein sagen: Manche Mittel führen fast immer dazu, bei anderen ist das selten, und auch die Dosis und die Art der Gabe als Tablette oder Infusion spielen eine Rolle [2]. Neben den Zytostatika können auch das Brustkrebsmedikament Tamoxifen und mehrere sogenannte zielgerichtete Krebsmedikamente zu Haarausfall führen [2]. In der Packungsbeilage von Tamoxifen ist Haarausfall als häufig eingestuft (bis zu 1 von 10 Behandelten), in der von Anastrozol dünner werdendes Haar ebenfalls als häufig [10, 11]. Mehr dazu: Antihormontherapie bei Brustkrebs.
  • Mittel gegen Rheuma und andere Entzündungskrankheiten: Die Packungsbeilage von Methotrexat nennt Haarausfall als sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten); auch die Fachinformation stuft ihn (Alopezie) als sehr häufig ein [3, 4]. Bei Leflunomid gehört verstärkter Haarausfall laut Fachinformation zu den am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen; eingestuft ist er als häufig [9]. Mehr dazu: Rheumatoide Arthritis.
  • Mittel gegen Epilepsie: In der Packungsbeilage von Valproinsäure ist Haarausfall als häufig eingestuft [5]. Gelegentlich kann es laut Fachinformation außerdem zu Veränderungen der Haare kommen, etwa einer veränderten Haarstruktur, einem Wechsel der Haarfarbe oder einem abnormen Haarwachstum, und zu einem Überschuss männlicher Hormone (Hyperandrogenismus) mit Haarausfall nach dem bei Männern typischen Muster [6]. Für Topiramat nennt die Packungsbeilage Haarausfall ebenfalls als häufig [12]. Mehr dazu: Antiepileptika.
  • Retinoide: Bei Isotretinoin, einem Mittel gegen schwere Akne, ist Haarausfall laut Packungsbeilage selten (bis zu 1 von 1.000 Behandelten); er tritt normalerweise nur vorübergehend auf, und das Haar sollte nach Behandlungsende wieder normal nachwachsen [7]. Mehr dazu: Akne.
  • Gerinnungshemmer: Die Packungsbeilage von Heparin nennt einen vorübergehenden Haarausfall als gelegentlich (bis zu 1 von 100 Behandelten) [8]. Welche weiteren Gerinnungshemmer Haarausfall nennen, zeigt die Tabelle.
  • Schilddrüsenmittel: Die Packungsbeilagen von Thiamazol und Carbimazol, zwei Mitteln gegen eine Schilddrüsenüberfunktion, nennen Haarausfall als sehr selten (bis zu 1 von 10.000 Behandelten) [18, 20]. Laut Fachinformation von Thiamazol ist Haarausfall auch als mögliches Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer veränderten Schilddrüsenfunktion bekannt; deshalb ist es oft schwer zu ermitteln, ob er vom Arzneimittel oder von der Krankheit selbst kommt [19].

Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation Haarausfall nennt, darunter auch Blutdrucksenker, Antidepressiva und Hormonpräparate:

Haarausfall als Nebenwirkung: Angaben aus der Produktinformation
WirkstoffHäufigkeitAngabe in der Produktinformation
MethotrexatSehr häufigHaarausfall
RituximabSehr häufigBei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL: kahle Stellen auf der Kopfhaut (Haarausfall) · Bei rheumatoider Arthritis: Haarausfall · Bei Pemphigus vulgaris: Haarausfall
TrastuzumabSehr häufigHaarausfall
AdalimumabHäufigJuckreiz, juckender Hautausschlag, blaue Flecken, Hautentzündung wie Ekzeme, brüchige Finger- und Fußnägel, vermehrtes Schwitzen, Haarausfall
AlendronsäureHäufigHaarausfall (Alopezie)
AnastrozolHäufigDünner werdendes Haar (Haarausfall)
DenosumabHäufigHaarausfall (Alopezie)
DienogestHäufigAkne, Haarausfall
DimethylfumaratHäufigHaarausfall (Alopezie)
InfliximabHäufigNeu auftretende oder verschlechterte Schuppenflechte (Psoriasis), laut Fachinformation auch pustulöse Formen, vor allem an Handflächen und Fußsohlen; Hautprobleme wie Ekzem und Haarausfall
LeflunomidHäufigVerstärkter Haarausfall
LetrozolHäufigHaarausfall
LeuprorelinHäufigBei Männern mit Prostatakrebs: Haarausfall, trockene Haut bzw. Schleimhaut, Nachtschweiß · Bei Frauen (Enantone-Gyn): Juckreiz, Veränderung der Kopf- oder Körperbehaarung (Abnahme oder Zunahme), Akne, trockene Haut ·…
MedroxyprogesteronHäufigAkne, Haarausfall, Hautausschlag
MethylphenidatHäufigAnomaler Haarausfall oder Haarausdünnung
NivolumabHäufigFleckige Veränderung der Hautfarbe (Vitiligo), trockene Haut, Hautrötung, ungewöhnlicher Haarverlust oder Ausdünnung der Haare
OxcarbazepinHäufigAusschlag, Haarausfall und Akne
PembrolizumabHäufigRoter, erhabener Hautausschlag, manchmal mit Blasen; Hautentzündung; fleckförmige Entfärbung der Haut (Weißfleckenkrankheit, Vitiligo); trockene, juckende Haut; Haarausfall; akneähnliche Hautprobleme
PropranololHäufigAllergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz, Hautausschlag) und Haarausfall
TacrolimusHäufigJuckreiz, Ausschlag, Haarausfall, Akne, verstärktes Schwitzen
TamoxifenHäufigHaarausfall
TestosteronHäufigHaarausfall, Nesselsucht
TirzepatidHäufigIm Gewichtsmanagement: Haarausfall
TopiramatHäufigHaarausfall und Juckreiz
ValproinsäureHäufigHaarausfall, Nagel- und Nagelbetterkrankungen
AciclovirGelegentlichVermehrte Haarausdünnung (diffuser Haarausfall), in unklarem Zusammenhang mit Aciclovir berichtet
AmlodipinGelegentlichHaarausfall, vermehrtes Schwitzen, Hautjucken, rote Flecken auf der Haut (Purpura), Hautverfärbung
ApixabanGelegentlichHaarausfall (Alopezie) · Bei Kindern und Jugendlichen: Haarausfall
AtorvastatinGelegentlichAusschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
CitalopramGelegentlichHaarausfall (Alopezie)
DesogestrelGelegentlichHaarausfall
DiclofenacGelegentlichHaarausfall
Dienogest/EthinylestradiolGelegentlichAkne, Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag, Juckreiz
DrospirenonGelegentlichHaarausfall, extremes Schwitzen, Juckreiz, Hautausschlag, fettige Haut und Haare (Seborrhoe), Hautentzündung (Dermatitis)
EnalaprilGelegentlichHaarausfall
EscitalopramGelegentlichHaarausfall
Etonogestrel/Ethinylestradiol (Vaginalring)GelegentlichHaarausfall, Ekzeme, Juckreiz, Hautausschlag
FebuxostatGelegentlichVermehrtes Schwitzen, nächtliches Schwitzen, Haarausfall, Schuppenflechte (Psoriasis)
FlecainidGelegentlichAllergische Hautreaktionen wie Hautausschlag sowie Haarausfall
FluoxetinGelegentlichHaarausfall, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, kalter Schweiß
HeparinGelegentlichVorübergehender Haarausfall (Alopezie)
HydroxychloroquinGelegentlichPigmentierungsstörungen an Haut, Schleimhaut und Haaren (dunkle Verfärbung der dem Licht ausgesetzten Haut, Verfärbung der Mundschleimhaut, Ausbleichen oder Ergrauen der Haare) oder Haarausfall; sie bilden sich nach…
LamotriginGelegentlichUngewöhnlicher Haarausfall oder dünner werdendes Haar (Alopezie)
LevetiracetamGelegentlichHaarausfall, Ekzem, Juckreiz
LevonorgestrelGelegentlichHaarausfall (Alopezie)
MycophenolsäureGelegentlichHaarausfall und Blutergüsse auf der Haut
NaproxenGelegentlichHaarausfall (Alopezie), meist umkehrbar
OlanzapinGelegentlichHaarausfall
PaliperidonGelegentlichNesselsucht, Juckreiz, Hautausschlag, Haarausfall, Ekzem, trockene Haut, Hautrötung, Akne
PravastatinGelegentlichProbleme mit Kopfhaut und Haaren einschließlich Haarausfall
RisperidonGelegentlichNesselsucht, Juckreiz, Haarausfall, verdickte Haut, Ekzem, trockene Haut, Hautverfärbungen, Akne, schuppige, juckende (Kopf-)Haut, Hauterkrankungen und Hautveränderungen
SertralinGelegentlichHaarausfall
SulfasalazinGelegentlichNesselsucht (Urtikaria), Gewebsschwellungen vor allem im Gesicht (Quincke-Ödem), Lichtempfindlichkeit der Haut, Ausschlag an den Schleimhäuten (Enanthem), Haarausfall (Alopezie)
VenlafaxinGelegentlichUngewöhnlicher Haarausfall (Alopezie)
AmitriptylinSeltenHaarausfall (Alopezie)
AtenololSeltenHaarausfall
AzathioprinSeltenHaarausfall, der sich auch bessern kann, wenn Sie die Einnahme fortsetzen
BrinzolamidSeltenJuckender Hautausschlag (Urtikaria), generalisierter Juckreiz und Haarausfall (Alopezie)
CelecoxibSeltenErhöhte Lichtempfindlichkeit, Haarausfall
ClonidinSeltenHaarausfall (Alopezie)
EnoxaparinSeltenHaarausfall
EsomeprazolSeltenHaarausfall (Alopezie)
FluconazolSeltenHaarausfall (Alopezie)
IsotretinoinSeltenHaarausfall (Alopezie), normalerweise nur vorübergehend
ItraconazolSeltenHaarausfall, Lichtempfindlichkeit der Haut
Levodopa/CarbidopaSeltenHaarausfall, dunkle Verfärbung des Schweißes, vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Hautausschlag
LisinoprilSeltenNesselausschlag mit dunkelroten, juckenden Erhebungen (Urtikaria), Haarausfall, Schuppenflechte (Psoriasis)
MebendazolSeltenHaarausfall
MetoprololSeltenHaarausfall
OmeprazolSeltenHaarausfall (Alopezie)
PhenprocoumonSeltenVorübergehender Haarausfall (reversible Alopecia diffusa)
SimvastatinSeltenHautausschlag, Juckreiz, Haarausfall
AmiodaronSehr seltenHautrötung unter Strahlentherapie, Knotenrose (Erythema nodosum), wenig spezifische Hautausschläge, entzündliche Rötung und Schuppung der Haut (exfoliative Dermatitis), vorübergehender Haarausfall
BisoprololSehr seltenHaarausfall
BupropionSehr seltenUngewöhnlicher Haarverlust oder dünner werdendes Haar (Alopezie)
CarbamazepinSehr seltenLichtempfindlichkeit, Hautrötungen mit scheiben- oder knotenförmigen Veränderungen und Einblutungen (Erythema exsudativum multiforme et nodosum), kleinfleckige Hautblutungen (Purpura), Haarausfall, vermehrtes…
CarbimazolSehr seltenHaarausfall
CertoparinSehr seltenHaarausfall
DoxazosinSehr seltenHaarausfall (Alopezie), Hautblutungen (Purpura), Nesselsucht (Urtikaria)
DoxepinSehr seltenHaarausfall
FamotidinSehr seltenHaarausfall (Alopezie)
IbuprofenSehr seltenHaarausfall (Alopezie)
LoratadinSehr seltenHautausschlag, Haarausfall (Alopezie)
MesalazinSehr seltenHaarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
NitrofurantoinSehr seltenVorübergehender Haarausfall
OpipramolSehr seltenHaarausfall
PiroxicamSehr seltenHaarausfall (Alopezie), Störungen des Nagelwachstums
SpironolactonSehr seltenHaarausfall bis zur Haarlosigkeit (Alopezie)
TerbinafinSehr seltenHaarausfall (Alopezie)
ThiamazolSehr seltenHaarausfall
AripiprazolNicht bekanntHautausschlag, Lichtempfindlichkeit der Haut, Haarausfall, übermäßiges Schwitzen
BaclofenNicht bekanntNesselsucht (Urtikaria), Haarausfall
CarvedilolNicht bekanntHaarausfall (Alopezie)
ColchicinNicht bekanntHaarausfall, Hautausschlag
DabigatranNicht bekanntHaarausfall · Bei Kindern: Haarausfall
ErenumabNicht bekanntHaarausfall (Alopezie)
EstradiolNicht bekanntHaarausfall (Alopezie), gold-braune Hautverfärbungen vor allem im Gesicht (Chloasma), Hautverfärbung, nach der Markteinführung berichtet
GabapentinNicht bekanntSchwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, DRESS), Erythema multiforme, Schwellungen von Haut und Schleimhaut…
LithiumNicht bekanntTeilweiser Verlust der Haare (Alopezie)
LorazepamNicht bekanntHaarausfall (Alopezie)
OmalizumabNicht bekanntHaarausfall
RamiprilNicht bekanntHaarausfall (Alopezie)
RisedronsäureNicht bekanntHaarausfall
TimololNicht bekanntNesselsucht, schuppenflechteähnlicher Hautausschlag oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Ausschlag und Haarausfall
TrimipraminNicht bekanntHaarausfall
VerapamilNicht bekanntHaarausfall (Alopezie)

Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (106 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Haarausfall als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (3 Wirkstoffe)

Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.

Haarausfall als Zeichen einer anderen Nebenwirkung
WirkstoffAngabe in der ProduktinformationHäufigkeit dieser Nebenwirkung
ClobetasolHemmung der Nebennierenrindenfunktion: cushingoide Erscheinungen (zum Beispiel Mondgesicht und Fettansatz am Rumpf), verzögerte Gewichtszunahme und Wachstumsverzögerung bei Kindern, verminderte Knochendichte (Osteoporose), erhöhter Blutzucker und Zucker im…Sehr selten
OxcarbazepinSchilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), erkennbar an Gewichtszunahme, Müdigkeit, Haarausfall, Muskelschwäche und KältegefühlGelegentlich
ValproinsäureÜbermäßige Körperbehaarung vor allem bei Frauen (Hirsutismus), vermännlichtes Aussehen einer Frau (Virilismus), Akne, Glatzenbildung wie bei Männern (Hyperandrogenismus)Gelegentlich

Häufigkeiten erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Woran Sie Haarausfall durch ein Medikament erkennen

Haare fallen ständig aus, weil immer wieder Haare in die Ruhephase übergehen; bei einem gesunden Erwachsenen können es am Kopf etwa 70 bis 100 am Tag sein [1]. Weil gleichzeitig neue Haare nachwachsen, bleibt dieser natürliche Haarausfall unbemerkt; wachsen keine neuen Haare mehr nach, entsteht eine kahle Stelle [1].

Bei einer Chemotherapie beginnt der Haarausfall laut IQWiG in der Regel 1 bis 3 Wochen nach Behandlungsbeginn. Die Haare können insgesamt lichter werden, oft fallen sie aber innerhalb von Tagen oder Wochen vollständig aus, auch büschelweise; betroffen sind auch Augenbrauen, Wimpern, Barthaare sowie Körper- und Schambehaarung [2]. Manchmal ist die Kopfhaut schon vor dem Haarausfall schmerzempfindlich, oder es tut weh, wenn man die Haare berührt; brechen die Haare kurz über der Kopfhaut ab, können Stoppeln entstehen, die Juckreiz oder ein unangenehmes Gefühl auslösen können [2]. Weil der Haarausfall eine so typische Nebenwirkung der Chemotherapie ist, sind spezielle Untersuchungen der Haare oder der Kopfhaut laut IQWiG meist nicht nötig [2].

Bei anderen Medikamenten beschreiben die Packungsbeilagen den Haarausfall unterschiedlich, etwa als dünner werdendes Haar bei Anastrozol oder als verstärkten Haarausfall bei Leflunomid [9, 11]. Bei Valproinsäure kann der Haarausfall laut Fachinformation dem bei Männern typischen Erscheinungsbild entsprechen; er gehört dann zu einem Überschuss männlicher Hormone, zu dem auch vermehrte Körperbehaarung und Akne zählen können [6].

Das Muster gibt Hinweise: Ein anlagebedingter Haarausfall zeigt sich laut gesund.bund.de bei Männern typischerweise mit Geheimratsecken und einer lichten Stelle am oberen Hinterkopf, bei Frauen lichtet sich das Haar hinter der erhaltenen Stirnhaargrenze in der Kopfmitte [13]. Hat der Haarausfall eine andere Ursache, unterscheidet sich das Erscheinungsbild meist deutlich vom anlagebedingten Haarausfall des Mannes; bei Verdacht auf eine andere Ursache veranlassen Ärztinnen und Ärzte gezielte Untersuchungen wie Blut- und Hormontests [13].

Ob Ihr Medikament Haarausfall nennt, lesen Sie in Abschnitt 4 der Packungsbeilage nach [5, 8].

Warum Medikamente Haarausfall auslösen können

Wie Haare wachsen: In der Haarzwiebel am unteren Ende der Haarwurzel entstehen ständig neue Zellen, die verhornen und das Haar aus der Haut schieben. Etwa 90 Prozent aller Haare befinden sich laut IQWiG in der Wachstumsphase, die bei Kopfhaaren mehrere Jahre dauern kann [1]. Danach löst sich die Haarwurzel ab; in der folgenden Ruhephase, die einige Monate dauern kann, wird das Haar langsam aus der Haut gedrückt und fällt aus [1]. Werden die Haarwurzeln während der Wachstumsphase geschädigt oder gehen viele Haare auf einmal in die Ruhephase über, kommt es zu einem verstärkten Haarausfall [1].

Chemotherapie: Viele bei einer Chemotherapie eingesetzte Medikamente (Zytostatika) stören die Teilung von Krebszellen. Sie schädigen laut IQWiG aber auch andere Zellen, die sich schnell teilen, etwa die Zellen in den Haarwurzeln, sodass das Haar in der Haut oder kurz darüber abbricht [2]. Ruhende Haare werden nicht geschädigt; sie machen aber weniger als 10 Prozent aller Haare aus [2].

Hormone: Bei Valproinsäure nennt die Fachinformation einen Hyperandrogenismus mit Haarausfall nach männlichem Muster und/oder erhöhten männlichen Hormonen (Androgenen) [6]. Beim anlagebedingten Haarausfall des Mannes reagieren die Haarfollikel laut gesund.bund.de überempfindlich auf eine aktive Form des Testosterons; dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase, die Haarfollikel bilden sich zurück, und die Haare werden immer dünner [13].

Was Sie tun können

Mann um die fünfzig mit kurzem grauem Haar sitzt am Küchentisch und spricht ruhig mit seiner Partnerin
Bild: KI-generiert

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Valproinsäure zum Beispiel dürfen Sie laut Packungsbeilage unter keinen Umständen eigenmächtig unterbrechen oder vorzeitig beenden, weil das den Erfolg der Behandlung gefährdet und neue epileptische Anfälle auslösen kann; bemerken Sie Zeichen einer Unverträglichkeit, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [5]. Mehr dazu: Medikamente absetzen.

Mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen. Ob der Haarausfall vom Medikament kommt, klärt die Ärztin oder der Arzt. Ob er vorübergeht, hängt vom Wirkstoff ab. Bei Isotretinoin sollte das Haar laut Packungsbeilage nach Behandlungsende wieder normal nachwachsen; bei Heparin beschreibt die Packungsbeilage den Haarausfall als vorübergehend [7, 8]. Wenige Wochen nach dem Ende einer Chemotherapie beginnen die Haare laut IQWiG bei den allermeisten wieder nachzuwachsen; Vernarbungen der Kopfhaut treten normalerweise nicht auf; bei manchen ist die Farbe der nachgewachsenen Haare etwas heller oder dunkler, bei vielen sind sie lockiger als vorher, was meist nur vorübergehend ist [2].

Bei einer Chemotherapie. Medikamente, die dem Haarausfall bei einer Chemotherapie wirksam vorbeugen, gibt es laut IQWiG bislang nicht; auch eine wirksame Behandlung gibt es nicht [2]. Es gibt keine zuverlässige Methode, ihm vorzubeugen. Manche Menschen versuchen eine Kühlung der Kopfhaut mit einer kühlenden Kappe während der Infusion; diese Methode ist laut IQWiG nicht gut untersucht, und sie ist keine Kassenleistung [2, 17]. Bis die Haare nachgewachsen sind, nennt das IQWiG eine schonende Pflege: die Haare möglichst nicht öfter als zweimal pro Woche waschen, Babyshampoo verwenden, nicht zu heiß oder zu lange föhnen und auf das Färben verzichten [2]. Wer lange Haare hat, kann sich laut IQWiG schon vor Beginn der Chemotherapie eine Kurzhaarfrisur schneiden lassen; setzt der Haarausfall dann ein, wirken ausgefallene Haarbüschel weniger groß und beängstigend [2].

Kopfbedeckung und Perücke. Um die Kopfhaut zu bedecken, nutzen viele Menschen laut IQWiG Mützen, Tücher oder Perücken. Für eine Perücke kann die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Chemotherapie verabreicht, ein Rezept ausstellen; die Krankenkassen übernehmen in der Regel einen Teil der Kosten für eine Kunsthaarperücke [2]. Eine Möglichkeit ist laut IQWiG auch, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder bei einer Psychoonkologin oder einem Psychoonkologen Unterstützung zu suchen [2].

Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, auch bei Nebenwirkungen, die dort nicht angegeben sind; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [8]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Manche Mittel, die Haarausfall auslösen können, haben andere Nebenwirkungen, bei denen schnell gehandelt werden muss. Unter Methotrexat sollen Sie laut Packungsbeilage umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt informieren, weil sofort behandelt werden muss, wenn zum Beispiel Fieber, Halsschmerzen, Geschwüre im Mund, ein allgemeines Krankheitsgefühl, starke Müdigkeit, Nasenblutungen oder kleine rote Punkte auf der Haut auftreten; sie können auf schwere Störungen des Knochenmarks hinweisen [3]. Bei Zeichen einer schweren Hautreaktion wie Gewebeverlust und Abschälung der Haut, häufig mit schmerzhaften wunden Stellen im Mund, verlangt die Packungsbeilage von Methotrexat, die Anwendung zu beenden und sofort eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen [3]. Auch unter Valproinsäure sollen Sie bei Zeichen schwerer Hautreaktionen sofort ärztliche Hilfe suchen [5]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Ärztlich abklären lassen sollten Sie Haarausfall außerdem, wenn die Haare nach einer Chemotherapie nicht wieder gesund nachwachsen oder eine andere Ursache wie ein Hautpilz infrage kommt; dann sind laut IQWiG spezielle Untersuchungen der Haare oder der Kopfhaut sinnvoll [2]. Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot und starke, nicht stillbare Blutungen sind Fälle für den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 [16].

Andere Ursachen

Nicht jeder Haarausfall unter einem Medikament kommt vom Medikament. Die häufigste Form ist laut gesund.bund.de der anlagebedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie): Er betrifft bis zu 70 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen, wird mit dem Alter häufiger und ist beim Mann keine Krankheit [13]. Wichtige Hinweise geben die Familiengeschichte und das typische Muster des Haarausfalls [13].

  • Schilddrüsenunterfunktion: Zu den möglichen körperlichen Veränderungen zählt gesund.bund.de trockene Haare und Haarausfall [14].
  • Eisenmangel: Unter den möglichen Beschwerden eines Eisenmangels nennt das IQWiG neben brüchigen Nägeln auch Haarausfall [15].
  • Hautpilz: Auch ein Pilzbefall der Haut kann laut IQWiG eine andere Ursache für Haarausfall sein [2].

Siehe auch Haarausfall.

Quellen

  1. Wie sind Haare aufgebaut und wie wachsen sie?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 02.01.2023. abgerufen am 12.10.2026
  2. Haarausfall bei Chemotherapie. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 02.01.2023. abgerufen am 12.10.2026
  3. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation metex 7,5 mg/10 mg Tabletten. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  4. Fachinformation Fachinformation metex 7,5 mg/10 mg Tabletten. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  5. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Valproat-ratiopharm® chrono 300 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  6. Fachinformation Fachinformation Valproat-ratiopharm® chrono 300 mg/500 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  7. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Isotretinoin-ratiopharm® 20 mg Weichkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
  8. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Heparin-Natrium-5000-ratiopharm® Fertigspritzen mit Schutz. ratiopharm GmbH. Stand 05/2025. abgerufen am 12.10.2026
  9. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Arava (Leflunomid), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 09/2026. abgerufen am 12.10.2026
  10. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Tamoxifen-ratiopharm® 20 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
  11. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Anastrozol-ratiopharm® 1 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
  12. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Topiramat-ratiopharm® 50 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2025. abgerufen am 12.10.2026
  13. Behörde Anlagebedingter Haarausfall beim Mann: Was man dagegen tun kann. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 05.11.2025. abgerufen am 12.10.2026
  14. Behörde Schilddrüsenunterfunktion. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 23.02.2026. abgerufen am 12.10.2026
  15. Eisenmangel und Eisenmangel-Anämie. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 19.04.2023 (erstellt). abgerufen am 12.10.2026
  16. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
  17. Lässt sich Haarausfall bei Chemotherapie vorbeugen?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 02.01.2023. abgerufen am 12.10.2026
  18. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Thiamazol 5 mg Henning Filmtabletten. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 10/2024. abgerufen am 12.10.2026
  19. Fachinformation Fachinformation Thiamazol Henning (5 mg/20 mg Filmtabletten, 40 mg inject.). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 12.10.2026
  20. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Carbimazol 10 mg Henning Filmtabletten. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 10/2024. abgerufen am 12.10.2026

Häufige Fragen

Welche Medikamente können Haarausfall auslösen?

Typisch ist Haarausfall bei einer Chemotherapie gegen Krebs; laut IQWiG können auch Krebsmedikamente wie Tamoxifen dazu führen. Die Packungsbeilagen nennen Haarausfall zum Beispiel bei Methotrexat als sehr häufig und bei Valproinsäure, Leflunomid, Topiramat, Tamoxifen und Anastrozol als häufig; bei Heparin als gelegentlich und bei Isotretinoin als selten. Alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation Haarausfall nennt, zeigt die Tabelle auf dieser Seite.

Wachsen die Haare wieder nach?

Das hängt vom Wirkstoff ab. Bei Isotretinoin tritt Haarausfall laut Packungsbeilage normalerweise nur vorübergehend auf, und das Haar sollte nach Behandlungsende wieder normal nachwachsen. Bei Heparin beschreibt die Packungsbeilage den Haarausfall als vorübergehend. Nach einer Chemotherapie beginnen die Haare laut IQWiG wenige Wochen nach dem Ende bei den allermeisten wieder nachzuwachsen. Für andere Mittel fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Wann beginnt der Haarausfall bei einer Chemotherapie?

Laut IQWiG setzt er in der Regel 1 bis 3 Wochen nach Beginn der Chemotherapie ein. Zuerst fallen die Kopfhaare aus, später können Haare im Gesicht, am Körper und im Genitalbereich folgen. Ob und wie stark die Haare ausfallen, hängt von den Medikamenten ab und kann auch von der Dosis und davon abhängen, ob sie als Tablette oder Infusion gegeben werden.

Macht Valproinsäure Haarausfall?

Das ist möglich. In der Packungsbeilage von Valproinsäure ist Haarausfall als häufig eingestuft (bis zu 1 von 10 Behandelten). Gelegentlich kann es laut Fachinformation auch zu Veränderungen der Haare wie veränderter Haarstruktur oder Haarfarbe kommen oder zu einem Haarausfall mit dem bei Männern typischen Erscheinungsbild im Rahmen eines Überschusses männlicher Hormone. Unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme nicht eigenmächtig, denn das kann neue epileptische Anfälle auslösen.

Kann man Haarausfall bei einer Chemotherapie vorbeugen?

Laut IQWiG gibt es keine zuverlässige Methode und keine Medikamente, die dem Haarausfall bei einer Chemotherapie wirksam vorbeugen. Manche versuchen eine Kühlung der Kopfhaut während der Infusion; diese Methode ist laut IQWiG nicht gut untersucht und keine Kassenleistung. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Soll ich das Medikament absetzen, wenn mir die Haare ausfallen?

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Bei Valproinsäure zum Beispiel kann ein eigenmächtiges Absetzen laut Packungsbeilage neue epileptische Anfälle auslösen. Sprechen Sie den Haarausfall in der Praxis an; dort wird geklärt, ob er vom Medikament kommt oder eine andere Ursache hat.

Wie viele Haare am Tag zu verlieren ist normal?

Laut IQWiG können es bei einem gesunden Erwachsenen am Kopf etwa 70 bis 100 Haare am Tag sein. Weil gleichzeitig neue Haare nachwachsen, fällt dieser natürliche Haarausfall nicht auf. Von verstärktem Haarausfall spricht man, wenn Haarwurzeln in der Wachstumsphase geschädigt werden oder viele Haare auf einmal in die Ruhephase übergehen.

Kann Haarausfall auch andere Ursachen haben?

Ja. Die häufigste Form ist laut gesund.bund.de der anlagebedingte Haarausfall, der bis zu 70 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen betrifft. Haarausfall kann auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder einem Eisenmangel auftreten, und laut IQWiG kann zum Beispiel ein Hautpilz dahinterstecken. Welche Ursache vorliegt, klärt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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