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Baclofen: Nebenwirkungen und Wirkung
Baclofen ist ein verschreibungspflichtiges Mittel gegen erhöhte Muskelspannung (Spastik), etwa bei Multipler Sklerose, Rückenmarkserkrankungen oder Zerebralparese. Sehr häufig sind Übelkeit, Schläfrigkeit und Dämpfung, vor allem zu Beginn der Behandlung. Setzen Sie Baclofen nie eigenmächtig ab: Nach mehrmonatiger, hoch dosierter Behandlung kann ein plötzliches Absetzen zu Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfällen und vorübergehend verstärkter Spastik führen.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Übelkeit[1, 2]
- Sehr häufig: Schläfrigkeit und Dämpfung (Sedation), vor allem zu Beginn der Behandlung[1, 2]
- Häufig: Depression, Schlafstörungen, gehobene Stimmungslage (Euphorie), Halluzinationen, Albträume und Verwirrtheit, insbesondere bei älteren Menschen[1, 2]
- Häufig: Zittern (Tremor), Bewegungsstörungen (Ataxie), Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Ermüdung[1, 2]
- Häufig: Augenzittern (Nystagmus), gestörte Scharfeinstellung des Auges (Akkommodationsstörungen), Sehstörungen[1, 2]
- Häufig: Herzklopfen (Palpitationen)[1, 2]
- Häufig: Niedriger Blutdruck (Hypotonie)[1, 2]
- Häufig: Eingeschränkte Atemfunktion (Atemdepression)[1, 2]
- Häufig: Würgen, Erbrechen, Brechreiz, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Magen-Darm-Störungen[1, 2]
- Häufig: Hautausschläge (Exantheme), vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrosis)[1, 2]
- Häufig: Muskelschwäche, Muskelschmerzen[1, 2]
- Häufig: Störungen der Blasenentleerung (häufiges Wasserlassen, Bettnässen, Harnzwang)[1, 2]
- Häufig: Müdigkeit[1, 2]
- Häufig: Abnehmende Herzleistung[1, 2]
Wofür wird Baclofen eingesetzt?
Baclofen ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel gegen erhöhte Muskelspannung, ein sogenanntes Myotonolytikum aus der Gruppe der Muskelrelaxanzien [1, 2]. Die Tabletten werden angewendet, um eine krankhaft erhöhte Muskelspannung (Spastizität oder Spastik) zu verringern und zu lindern, die bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems auftritt, etwa bei Zerebralparese, Multipler Sklerose, nach Erkrankungen der Hirngefäße und bei Rückenmarkserkrankungen [1]. Laut Fachinformation ist Baclofen bei Erwachsenen für eine Spastik bei Multipler Sklerose, bei Rückenmarkserkrankungen oder -verletzungen und für eine Spastik mit Ursache im Gehirn zugelassen; für Kinder und Jugendliche nennt sie unter anderem die infantile Zerebralparese [2].
Nicht geeignet ist Baclofen für eine erhöhte Muskelspannung bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Parkinsonismus oder durch Verletzungen außerhalb von Gehirn und Rückenmark [1, 2]. Neben der Einnahme als Tablette kann Baclofen auch direkt in den Rückenmarkskanal gegeben werden (intrathekal) [3]. Diese Seite beschreibt die Tabletten; für die intrathekale Anwendung gelten eigene Produktinformationen.
Wie wirkt Baclofen?
Baclofen ist ein Abkömmling des körpereigenen Botenstoffs Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und wirkt zentral, also über das Nervensystem. Vor allem im Rückenmark verstärkt es hemmende Signale; dadurch nehmen die krankhaft erhöhte Muskelspannung und die krankhaften Massenreflexe ab. Die Übertragung von den Nerven auf die Muskeln selbst beeinflusst Baclofen nicht [2].
Nach dem Einnehmen wird Baclofen rasch und nahezu vollständig aufgenommen; die höchste Konzentration im Blut ist nach etwa 2 Stunden erreicht. Es wird kaum verstoffwechselt und zu etwa 96 Prozent über die Nieren ausgeschieden; die Halbwertszeit beträgt etwa 6,8 Stunden [2]. Deshalb ist die Nierenfunktion wichtig: Bei Patientinnen unter Langzeit-Blutwäsche (Hämodialyse) oder mit kompensiertem Nierenversagen deuten die wenigen vorliegenden Daten auf eine verminderte Ausscheidung und eine längere Halbwertszeit hin [2]; bei sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion können schon niedrige Dosen Zeichen einer Überdosierung auslösen [1]. Die Behandlung ist in der Regel eine Langzeittherapie [1, 2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation eine Häufigkeit angeben. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Das Auftreten von Nebenwirkungen hängt von der Dosis ab. Besonders zu Behandlungsbeginn, bei zu rascher Dosissteigerung oder bei hohen Dosen können Übelkeit, Schläfrigkeit, Dämpfung, Müdigkeit, Erbrechen und Benommenheit auftreten; dabei kann auch die verbliebene willkürliche Muskelkraft unerwünscht nachlassen. Diese Nebenwirkungen sind meist vorübergehend, lassen sich durch eine Dosisverringerung abschwächen oder aufheben und sind selten so schwer, dass die Behandlung abgebrochen werden muss [1, 2]. Bei psychischen Erkrankungen in der Vorgeschichte, bei Erkrankungen der Hirngefäße wie einem Schlaganfall und bei älteren Menschen können sie laut Fachinformation gravierender ausfallen [2]. Mehr zu Müdigkeit durch Medikamente.
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- PsycheDepression, Schlafstörungen, gehobene Stimmungslage (Euphorie), Halluzinationen, Albträume und Verwirrtheit, insbesondere bei älteren Menschen[1, 2]Mehr dazu: Depressive VerstimmungSchlafstörungenPsychose und HalluzinationenAlbträumeVerwirrtheit
- NervensystemZittern (Tremor), Bewegungsstörungen (Ataxie), Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Ermüdung[1, 2]Mehr dazu: ZitternKopfschmerzenSchwindelMüdigkeit
- AugenAugenzittern (Nystagmus), gestörte Scharfeinstellung des Auges (Akkommodationsstörungen), Sehstörungen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- HerzHerzklopfen (Palpitationen)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
- Gefäße und KreislaufNiedriger Blutdruck (Hypotonie)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
- AtemwegeEingeschränkte Atemfunktion (Atemdepression)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
- Magen und DarmWürgen, Erbrechen, Brechreiz, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Magen-Darm-Störungen[1, 2]Mehr dazu: ErbrechenÜbelkeitMundtrockenheitDurchfallVerstopfung
- HautHautausschläge (Exantheme), vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrosis)[1, 2]Mehr dazu: HautausschlagVermehrtes Schwitzen
- Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelschwäche, Muskelschmerzen[1, 2]Mehr dazu: MuskelschwächeMuskelschmerzen
- Nieren und HarnwegeStörungen der Blasenentleerung (häufiges Wasserlassen, Bettnässen, Harnzwang)[1, 2]Mehr dazu: Häufiges Wasserlassen
- Allgemeine BeschwerdenMüdigkeit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- Laborwerte und UntersuchungenAbnehmende Herzleistung[1, 2]
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- PsycheKörperliche Unruhe (Agitation)[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
- NervensystemKribbeln, Jucken oder Nadelstichgefühl (Parästhesien), Schwierigkeiten beim Sprechen (Dysarthrie)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
- Magen und DarmGeschmacksstörungen, Bauchschmerzen[1, 2]Mehr dazu: GeschmacksstörungenBauchschmerzen
- Leber und GalleLeberfunktionsstörungen[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Nieren und HarnwegeHarnverhalt (Harnverhaltung)[1, 2]Mehr dazu: Probleme beim Wasserlassen
- Geschlechtsorgane und BrustErektionsstörungen (erektile Dysfunktion)[1, 2]Mehr dazu: Erektionsstörungen
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- NervensystemUnwillkürliche Bewegungen im Gesicht wie Schmatzen, Kaubewegungen und Blinzeln (orofaziale Dyskinesien), die nach dem Absetzen wieder verschwinden[1, 2]Mehr dazu: Parkinson-Symptome
- Allgemeine BeschwerdenErniedrigte Körpertemperatur (Hypothermie)[1, 2]
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhte Leberenzymwerte (SGOT, SGPT), die sich nach dem Absetzen wieder normalisieren[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- ImmunsystemÜberempfindlichkeitsreaktionen[1, 2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
- NervensystemAtembeschwerden während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrom); laut Fachinformation Fälle von zentraler Schlafapnoe bei hohen Dosen (ab 100 mg) bei alkoholabhängigen Patienten[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
- NervensystemBeeinträchtigung der Gehirnfunktion (Enzephalopathie) mit vermehrter Schläfrigkeit, Benommenheit, Verwirrtheit, Muskelzuckungen oder Koma; bildete sich nach dem Absetzen zurück[1, 2]Mehr dazu: VerwirrtheitMüdigkeit
- HerzLangsamer Herzschlag (Bradykardie)[1, 2]Mehr dazu: Verlangsamter Herzschlag
- HautNesselsucht (Urtikaria), Haarausfall[1, 2]Mehr dazu: NesselsuchtHaarausfall
- Geschlechtsorgane und BrustSexuelle Funktionsstörung[1, 2]
- Allgemeine BeschwerdenBeschwerden durch abruptes Absetzen (Entzugssyndrom); bei Neugeborenen wurden nach Einnahme in der Schwangerschaft Entzugsreaktionen einschließlich Krampfanfällen berichtet[1, 2]Mehr dazu: Absetz- und Entzugserscheinungen
- Allgemeine BeschwerdenSchwellung des Gesichts und Wassereinlagerungen in Armen oder Beinen (periphere Ödeme)[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenWassereinlagerungen
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhter Blutzuckerspiegel[1, 2]Mehr dazu: Erhöhter Blutzucker
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Manche Menschen, die mit Baclofen behandelt wurden, entwickelten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, oder versuchten es; die meisten von ihnen hatten zusätzlich Depressionen, hatten übermäßig Alkohol getrunken oder neigten bereits zu Suizidgedanken [1]. Die Packungsbeilage rät, Angehörige oder enge Freunde zu bitten, auf Veränderungen im Verhalten zu achten [1]. Bei einigen Behandelten wurde in der vorgesehenen Dosierung über eine Beeinträchtigung der Gehirnfunktion (Enzephalopathie) berichtet, die sich nach dem Absetzen zurückbildete [1, 2]. Notrufnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Zu Beginn der Behandlung: Häufige Kontrollen sind nötig, damit Muskelschwäche, ein plötzlicher Verlust der Muskelspannung mit Sturzgefahr, Müdigkeit oder Verwirrtheit rasch erkannt und die Dosis angepasst werden kann [1, 2]. Die Behandlung sollte immer mit einer niedrigen Dosis begonnen und langsam gesteigert werden (einschleichend), um Nebenwirkungen möglichst gering zu halten [1]. Ändern Sie die Dosis nicht selbst; sagen Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, wenn Sie den Eindruck haben, dass Baclofen zu stark oder zu schwach wirkt [1].
Magen-Darm-Beschwerden: Nehmen Sie die Tabletten während der Mahlzeiten mit Flüssigkeit ein; laut Packungsbeilage sollen so Magen-Darm-Probleme vermieden werden [1]. Laut Fachinformation vermindert die gleichzeitige Nahrungsaufnahme Übelkeit und Erbrechen, ohne die Aufnahme des Wirkstoffs wesentlich zu verändern [2]. Mehr zu Übelkeit durch Medikamente.
Schläfrigkeit und Schwindel: Vermeiden Sie Alkohol; zu Beginn der Behandlung sollte das Autofahren laut Packungsbeilage von der Entscheidung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres behandelnden Arztes abhängig gemacht werden [1]. Hinweise dazu bietet der Ratgeber Medikamente und Autofahren. Bei Leberfunktionsstörungen oder Diabetes sollten die Laborwerte regelmäßig überprüft werden [1, 2]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen [1]. Andere Muskelrelaxanzien und Mittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen (Psychopharmaka, Schlafmittel, dämpfende Antidepressiva, Lithium und Opioide), können sich mit Baclofen gegenseitig verstärken [1, 2]. Zusammen mit Blutdrucksenkern kann der Blutdruck stärker sinken; dann ist eine besonders sorgfältige Blutdruckkontrolle nötig [1, 2]. Arzneimittel oder Medizinprodukte, die die Nierenfunktion erheblich beeinflussen, können die Ausscheidung von Baclofen so weit verringern, dass Vergiftungserscheinungen drohen [1, 2].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Andere Muskelrelaxanzien und Mittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen: Psychopharmaka, Schlafmittel, dämpfende Antidepressiva, Lithium, Opioide (Substanzen mit morphinartiger Wirkung) | Gegenseitige Wirkungsverstärkung[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Alkohol | Unerwünschte Verstärkung oder nicht vorhersehbare Veränderung der Wirkung; die Verkehrstüchtigkeit wird zusätzlich beeinträchtigt[1, 2] | Gleichzeitige Einnahme vermeiden |
| Blutdrucksenkende Arzneimittel | Verstärkte Blutdrucksenkung[1, 2] | Besonders sorgfältige Blutdruckkontrolle; die Dosis der Blutdrucksenker sollte entsprechend angepasst werden |
| Arzneimittel oder Medizinprodukte, die die Nierenfunktion erheblich beeinflussen | Die Ausscheidung von Baclofen kann so weit sinken, dass mit Vergiftungserscheinungen gerechnet werden muss[1, 2] | Nierenfunktion engmaschig überwachen und die Baclofen-Dosis anpassen |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Baclofen nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Bei Epilepsie und anderen Anfallsleiden sowie bei Nierenversagen im Endstadium dürfen Sie Baclofen nicht einnehmen; laut Packungsbeilage gibt die Ärztin oder der Arzt es bei Nierenversagen im Endstadium nur, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt [1, 2]. Hatten Sie früher Probleme mit Alkohol, Arzneimittelmissbrauch oder -abhängigkeit, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; laut Fachinformation wurden Fälle von Missbrauch und Abhängigkeit gemeldet [1, 2]. Mehr dazu unter Medikamente, die abhängig machen.
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Baclofen oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
- Epilepsie und andere Anfallsleiden des Gehirns[1, 2]
- Nierenversagen im Endstadium (terminale Niereninsuffizienz)[1, 2]
- Nicht geeignet bei erhöhter Muskelspannung durch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, durch Parkinsonismus oder durch (periphere) Verletzungen[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Eingeschränkte Nierenfunktion: Laut Fachinformation wurden neurologische Zeichen einer Überdosierung einschließlich einer Beeinträchtigung der Gehirnfunktion (toxische Enzephalopathie) bei Dosen über 5 mg pro Tag beobachtet; engmaschige Überwachung. Bei Nierenversagen im Endstadium nur, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt[1, 2]
- Schwere Leberfunktionsstörungen; bei Leberfunktionsstörungen oder Diabetes sollten die Laborwerte regelmäßig überprüft werden[1, 2]
- Störungen der Atmung, Störungen der Blasenentleerung, aktuelle oder frühere Magen-Darm-Geschwüre[1, 2]
- Verwirrtheitszustände, schwere psychische Erkrankungen und Depressionen; laut Fachinformation können auch Psychosen, Schizophrenie, manische Störungen, Porphyrie, Bluthochdruck und Alkoholismus in der Vorgeschichte durch Baclofen verschlimmert werden[1, 2]
- Parkinson-Krankheit und Störungen der Hirndurchblutung (zerebrovaskuläre Störungen)[1, 2]
- Bulbär-paralytische Beschwerden wie verlangsamte, verwaschene oder nasale Sprache, Schluck-, Kau- oder Atemstörungen; Syringomyelie (Rückenmarkserkrankung) mit schlaffer Lähmung im Schulterbereich und ausgeprägtem Muskelschwund[1, 2]
- Akute Vergiftung, etwa mit Alkohol oder Schlafmitteln[1, 2]
- Alkoholismus oder übermäßiger Alkoholkonsum, Arzneimittelmissbrauch oder -abhängigkeit in der Vorgeschichte; laut Fachinformation wurden Fälle von unsachgemäßem Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit gemeldet[1, 2]
- Behandlungsbeginn: Häufige Kontrollen sind nötig, um allgemeine Muskelschwäche, einen plötzlichen Verlust der Muskelspannung (Sturzgefahr), Müdigkeit oder Verwirrtheit rasch zu erkennen[1, 2]
- Epilepsie: Krampfanfälle können leichter oder öfter auftreten; bei einigen Behandelten traten als paradoxe Reaktion Muskelkrämpfe auf[1, 2]
- Wenn ein gewisses Maß an Muskelspannung für eine aufrechte Sitzhaltung oder das Gleichgewicht beim Gehen nötig ist, laut Fachinformation nur mit Vorsicht[2]
- Ältere Menschen: Bei ihnen kann es häufiger zu Nebenwirkungen kommen; sie sollten sorgfältig überwacht werden[1, 2]
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 33 kg: Die Tabletten sind für sie nicht geeignet[1, 2]
- Geplante Operation (auch beim Zahnarzt) oder Notfallbehandlung: die Ärztin oder den Arzt über die Einnahme informieren[1]
- Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Die Tabletten enthalten Lactose[1, 2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Vermeiden Sie Alkohol. Zu Beginn der Behandlung sollte das Autofahren von der Entscheidung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres behandelnden Arztes abhängig gemacht werden [1, 2]. In Schwangerschaft und Stillzeit darf Baclofen laut Packungsbeilage nur verwendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt es für erforderlich hält [1]. Das Beratungszentrum Embryotox ordnet Baclofen in der Schwangerschaft nicht als Mittel der Wahl ein und hält physiotherapeutische Maßnahmen und entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen (bis Schwangerschaftswoche 28) für vorzuziehen [3]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Schwangerschaft
Für die Anwendung bei Schwangeren liegen keine hinreichenden Daten vor. Baclofen darf in der Schwangerschaft nicht verwendet werden, es sei denn, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hält es für erforderlich. Wird es in der Schwangerschaft eingenommen, können beim Baby direkt nach der Geburt Krampfanfälle und andere Zeichen eines abrupten Absetzens auftreten; möglicherweise muss das Baby dann niedrige Dosen erhalten, die schrittweise verringert werden.[1, 2]
Laut Embryotox haben sich bisher keine ernsthaften Hinweise auf ein fehlbildendes Risiko ergeben; Baclofen gehört in der Schwangerschaft aber nicht zu den Mitteln der Wahl und sollte Ausnahmesituationen vorbehalten sein. Bei Einnahme bis zur Geburt sollte die Entbindung in einem Perinatalzentrum erfolgen und das Kind nach der Geburt überwacht werden. Laut Embryotox sind physiotherapeutische Maßnahmen und entzündungshemmende Schmerzmittel (Antiphlogistika/Antirheumatika) wie Ibuprofen (bis Schwangerschaftswoche 28) Baclofen vorzuziehen; kurzzeitig kann die spannungslösende Wirkung des besser untersuchten Diazepam genutzt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Baclofen geht in die Muttermilch über, jedoch in so geringen Mengen, dass beim Säugling keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Laut Packungsbeilage darf es in der Stillzeit nur verwendet werden, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es für erforderlich hält.[1, 2]
Laut Embryotox sollte die Behandlung mit einem Mittel gegen Muskelspannung in der Stillzeit sehr kritisch geprüft werden; bei einer notwendigen Dauertherapie hält Embryotox das Stillen bei guter Beobachtung des Säuglings unter Vorbehalt für akzeptabel. Vorzuziehen sind laut Embryotox physiotherapeutische Maßnahmen und entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac; bei einer notwendigen Kurzzeitbehandlung kann im Einzelfall die spannungslösende Wirkung niedriger Dosen des besser untersuchten Diazepam genutzt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Vermeiden Sie Alkohol während der Behandlung: Er kann die Wirkung von Baclofen unerwünscht verstärken oder unvorhersehbar verändern und verstärkt die Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit.[1, 2]
Autofahren und Maschinen
Schwindel, Dämpfung, Schläfrigkeit und Sehstörungen können Ihre Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen, erheblich beeinträchtigen, besonders zusammen mit Alkohol. Zu Beginn der Behandlung sollten das Führen von Fahrzeugen, das Bedienen von Maschinen oder andere gefährliche Tätigkeiten von der Entscheidung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres behandelnden Arztes abhängig gemacht werden; dabei müssen Ihre individuelle Reaktion und die jeweilige Dosierung berücksichtigt werden; an gefährlichen Arbeitsplätzen sollten Sie genaue ärztliche Anweisungen erhalten.[1, 2]
Einnahme
Die Tabletten während der Mahlzeiten mit Flüssigkeit, zum Beispiel einem Glas Wasser, einnehmen, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden; laut Fachinformation auch mit Milch möglich. Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden. Nehmen Sie sie jeden Tag zur selben Zeit ein.[1, 2]
Die Behandlung ist in der Regel eine Langzeittherapie; über die Dauer entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Laut Fachinformation sollte über die Fortführung entschieden werden, wenn nach 6 bis 8 Wochen mit der höchsten Tagesdosis kein Nutzen erkennbar ist.[1, 2]
Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge einnehmen, sondern die Einnahme wie vorgesehen fortsetzen. Wirkt Baclofen aus Ihrer Sicht zu stark oder zu schwach, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.[1]
Absetzen
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nie eigenmächtig, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, sonst können Sie den Behandlungserfolg gefährden oder es kann zu Absetzerscheinungen kommen. Nach mehr als 2 bis 3 Monaten Behandlung wird Baclofen nach ärztlicher Anweisung schrittweise über etwa 3 Wochen abgesetzt, außer bei schwerwiegenden Nebenwirkungen.[1, 2]
Nach mehrmonatiger, hoch dosierter Behandlung können ein plötzliches Absetzen oder eine abrupte Dosisverringerung zu Konzentrationsstörungen, Delirium, Verwirrtheit, Halluzinationen beim Sehen und Hören, körperlicher Unruhe bis hin zu psychotischen, manischen oder paranoiden Zuständen, örtlich begrenzten oder den ganzen Körper erfassenden (generalisierten) Krampfanfällen bis hin zum Status epilepticus, Bewegungsstörungen, Herzrasen, Überwärmung, Muskelschmerzen, Fieber und dunklem Urin führen sowie vorübergehend zu stärkerer Spastik und Bluthochdruck.[1, 2]
Überdosierung
Haben Sie zu viele Tabletten eingenommen, benachrichtigen Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt; sie oder er veranlasst gegebenenfalls eine intensive Überwachung oder Behandlung. Mögliche Zeichen sind Schläfrigkeit, Bewusstseinseintrübung und Bewusstlosigkeit (Koma), Schwierigkeiten mit der Atmung, Ohrgeräusche (Tinnitus), Halluzinationen und Verwirrtheit, körperliche Unruhe, Krampfanfälle, Veränderungen im EEG, gestörte Scharfeinstellung des Auges und Sehstörungen, Erschlaffen der Muskeln, plötzliche Muskelzuckungen, schwache oder fehlende Reflexe, Muskelkrämpfe, Erweiterung der Blutgefäße in Armen und Beinen, Blutdruckabfall oder -anstieg, verlangsamter, beschleunigter oder unregelmäßiger Puls, ungewöhnlich niedrige Körpertemperatur, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, übermäßiger Speichelfluss, erhöhte Leberenzymwerte, Atemprobleme im Schlaf (Schlafapnoe) sowie Muskelschmerzen, Fieber und dunkler Urin (Rhabdomyolyse). Insbesondere bei einer Nierenerkrankung können nach der Einnahme zu vieler Tabletten Zeichen wie Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder Halluzinationen auftreten. Da Baclofen vorwiegend über die Nieren ausgeschieden wird, sollte ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden; bei Nierenversagen kann bei schweren Vergiftungen eine Blutwäsche (Hämodialyse) sinnvoll sein; laut Fachinformation ist kein spezielles Gegenmittel bekannt.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation
Die Packungsbeilage nennt eine Anfangsdosis, den üblichen Bereich der Tagesdosis und die Tageshöchstdosis; für Kinder richtet sich die Dosis nach dem Körpergewicht [1]. Die Fachinformation ergänzt eine Angabe für Menschen unter Blutwäsche [2]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt individuell fest und steigert sie schrittweise [1].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Baclofen immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein: während der Mahlzeiten mit Flüssigkeit und jeden Tag zur selben Zeit; die Tabletten lassen sich in gleiche Dosen teilen [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie nicht die doppelte Menge, sondern setzen Sie die Einnahme wie vorgesehen fort [1]. Ist nach 6 bis 8 Wochen mit der höchsten Tagesdosis kein Nutzen erkennbar, sollte laut Fachinformation über die Fortführung entschieden werden [2].
Nicht abrupt absetzen: Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nie eigenmächtig; sonst können Sie den Behandlungserfolg gefährden, oder es kann zu Absetzerscheinungen kommen [1]. Nach mehr als 2 bis 3 Monaten Behandlung wird Baclofen nach ärztlicher Anweisung schrittweise innerhalb von etwa 3 Wochen abgesetzt, außer bei schwerwiegenden Nebenwirkungen [1, 2]. Treten schwerwiegende Nebenwirkungen auf, informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Vor einer Operation, auch beim Zahnarzt, und in einem Notfall sagen Sie, dass Sie Baclofen einnehmen [1]. Allgemeines zum Beenden einer Behandlung erklärt der Ratgeber Medikamente absetzen.
Präparate mit Baclofen
Baclofen gibt es von mehreren Herstellern als Tabletten in verschiedenen Stärken. Grundlage dieser Seite sind die Packungsbeilage von Baclofen-ratiopharm 10 mg Tabletten und die Fachinformation von Baclofen-ratiopharm Tabletten [1, 2]. Präparate zur intrathekalen Anwendung haben eigene Produktinformationen. Weitere Wirkstoffe mit eigener Seite: Tizanidin und Methocarbamol.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Baclofen-ratiopharm | ratiopharm GmbH | Tabletten mit 10 oder 25 mg; Grundlage dieser Seite |
| Lioresal |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Baclofen-ratiopharm 10 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Baclofen-ratiopharm Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 11.10.2026
- Embryotox Embryotox: Baclofen. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Wofür wird Baclofen eingesetzt?
Baclofen-Tabletten werden angewendet, um eine erhöhte Muskelspannung (Spastizität) zu verringern und zu lindern, die bei Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark auftritt, etwa bei Multipler Sklerose, Zerebralparese, nach Erkrankungen der Hirngefäße oder bei Rückenmarkserkrankungen und -verletzungen. Für eine erhöhte Muskelspannung bei rheumatischen Erkrankungen, Parkinsonismus oder durch Verletzungen außerhalb von Gehirn und Rückenmark ist Baclofen nicht geeignet.
Macht Baclofen müde?
Ja, das ist möglich: Schläfrigkeit und Dämpfung (Sedation) sind sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, vor allem zu Beginn der Behandlung; Müdigkeit, Benommenheit und Schwindel sind häufig. Laut Packungsbeilage können Schläfrigkeit, Dämpfung, Müdigkeit und Benommenheit besonders zu Behandlungsbeginn, bei zu rascher Dosissteigerung oder bei hohen Dosen auftreten; diese Nebenwirkungen sind meist vorübergehend und können durch eine Dosisverringerung abgeschwächt oder aufgehoben werden. Ändern Sie die Dosis nicht selbst, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Darf ich Baclofen plötzlich absetzen?
Nein. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nie eigenmächtig. Nach mehrmonatiger, hoch dosierter Behandlung kann ein plötzliches Absetzen oder eine abrupte Dosisverringerung unter anderem zu Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfällen, Herzrasen, Fieber und vorübergehend stärkerer Spastik führen. Nach mehr als 2 bis 3 Monaten Behandlung wird Baclofen nach ärztlicher Anweisung schrittweise über etwa 3 Wochen abgesetzt, außer bei schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Kann Baclofen abhängig machen?
Laut Fachinformation wurden Fälle von unsachgemäßem Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit im Zusammenhang mit Baclofen gemeldet. Hatten Sie früher Probleme mit Alkohol, Arzneimittelmissbrauch oder -abhängigkeit, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Beim plötzlichen Absetzen kann ein Entzugssyndrom auftreten.
Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Baclofen nehme?
Nein, vermeiden Sie Alkohol. Laut Packungsbeilage kann es sonst zu einer unerwünschten Verstärkung oder einer nicht vorhersehbaren Veränderung der Wirkung kommen, und Alkohol verstärkt die Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit.
Darf ich mit Baclofen Auto fahren?
Schwindel, Dämpfung, Schläfrigkeit und Sehstörungen können die Verkehrstüchtigkeit erheblich beeinträchtigen, besonders zusammen mit Alkohol. Laut Packungsbeilage sollten das Autofahren und das Bedienen von Maschinen zu Beginn der Behandlung von der Entscheidung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres behandelnden Arztes abhängig gemacht werden; dabei müssen Ihre individuelle Reaktion und die jeweilige Dosierung berücksichtigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Baclofen-Tabletten und intrathekalem Baclofen?
Baclofen kann eingenommen oder direkt in den Rückenmarkskanal gegeben werden (intrathekal). Diese Seite beschreibt die Tabletten; für die intrathekale Anwendung gelten eigene Produktinformationen. Laut Packungsbeilage wurde nach dem abrupten Absetzen der intrathekalen Form ein Krankheitsbild beschrieben, das unter anderem einer bösartigen Überwärmung (maligne Hyperthermie) ähnelte.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Wirkstoffgruppen Calciumkanalblocker (Calciumantagonisten)Calciumkanalblocker wie Amlodipin und Nifedipin erweitern die Blutgefäße.