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Medikamente, die abhängig machen
Abhängig machen können laut gesund.bund.de vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine und die verwandten Z-Substanzen sowie opioidhaltige Schmerzmittel, außerdem zum Beispiel Pregabalin und Methylphenidat. Laut den Produktinformationen kann eine Abhängigkeit auch bei bestimmungsgemäßer Einnahme entstehen. Das Risiko steigt mit Dosis und Behandlungsdauer, nach plötzlichem Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten. Wenn Sie befürchten, abhängig zu sein, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Manche Medikamente können abhängig machen. Laut gesund.bund.de gilt das vor allem für Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, für die verwandten Z-Substanzen und für opioidhaltige Schmerzmittel; verschreibungspflichtige Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie bestimmte Schmerzmittel können schnell abhängig machen [1]. Von Missbrauch spricht man laut gesund.bund.de, wenn ein Medikament für Beschwerden eingenommen wird, für die es nicht bestimmt ist, höher dosiert, in einer anderen Anwendungsform oder länger als verschrieben; hält ein Missbrauch an und führt er zur Gewöhnung, kann eine Abhängigkeit entstehen [1]. Nach den Produktinformationen ist eine Abhängigkeit auch bei bestimmungsgemäßer Einnahme möglich, etwa bei Lorazepam im üblichen Dosisbereich und bei Pregabalin bei therapeutischen Dosen [2, 8]. Wer abhängig ist, kann beim Absetzen Entzugserscheinungen bekommen [1]. Der Übergang vom normalen Gebrauch über einen Missbrauch bis zur Abhängigkeit ist laut gesund.bund.de fließend und schleichend [1].
Welche Medikamente abhängig machen können
Etwa 4 bis 5 Prozent aller häufig verordneten rezeptpflichtigen Medikamente haben laut gesund.bund.de ein Abhängigkeitspotenzial, vor allem opioidhaltige Schmerzmittel, Benzodiazepine und Z-Substanzen, weil sie die Psyche beziehungsweise das zentrale Nervensystem beeinflussen [1]. Auch viele weitere verschreibungspflichtige Medikamente können abhängig machen, zum Beispiel Pregabalin, Methylphenidat oder Cannabis [1]. Die folgenden Beispiele stammen aus den Produktinformationen einzelner Wirkstoffe.
- Benzodiazepine: Lorazepam hat laut Fachinformation ein primäres Abhängigkeitspotenzial. Die Gefahr einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit besteht bereits bei täglicher Einnahme über wenige Wochen, und zwar auch im üblichen Dosisbereich, nicht nur bei missbräuchlicher Anwendung besonders hoher Dosen [2]. Benzodiazepine sollten laut Fachinformation grundsätzlich nur für kurze Zeiträume verordnet werden, zum Beispiel höchstens 4 Wochen; eine Langzeitanwendung von Lorazepam wird nicht empfohlen [2]. Laut gesund.bund.de sollte eine Behandlung mit Benzodiazepinen in der Regel spätestens nach 2 bis 4 Wochen beendet werden [1]. Weitere Wirkstoffe dieser Gruppe sind etwa Diazepam und Oxazepam.
- Z-Substanzen: Diese benzodiazepinähnlichen Schlafmittel zählen laut gesund.bund.de ebenfalls zu den Mitteln, die häufig zu Missbrauch und Abhängigkeit führen [1]. Die Anwendung kann laut Fachinformation von Zolpidem zu Missbrauch und zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen; die Behandlung sollte so kurz wie möglich sein und einschließlich der schrittweisen Absetzphase 4 Wochen nicht übersteigen [4]. Auch Zopiclon gehört zu dieser Gruppe.
- Opioide (starke Schmerzmittel): Laut gesund.bund.de führen opioidhaltige Schmerzmittel wie Tramadol und Fentanyl häufig zu Missbrauch, schädlichem Konsum und Abhängigkeit [1]. Bei wiederholter Anwendung von Opioiden wie Tramadol können sich laut Fachinformation eine Toleranz, eine körperliche und psychische Abhängigkeit und eine Opioidgebrauchsstörung entwickeln; eine höhere Dosis und eine längere Behandlungsdauer können das Risiko erhöhen [6]. Laut Packungsbeilage kann die wiederholte Anwendung zu Abhängigkeit, Missbrauch und Sucht führen, was eine lebensbedrohliche Überdosierung zur Folge haben kann [7].
- Pregabalin und Gabapentin: Pregabalin und Gabapentin können laut Fachinformation eine Arzneimittelabhängigkeit verursachen, die bei therapeutischen Dosen auftreten kann; es wurde über Missbrauch und nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch berichtet [8, 10]. Die Packungsbeilage von Pregabalin gibt die Häufigkeit der Abhängigkeit als nicht bekannt an [9]. Beide Wirkstoffe stellt die Seite Antiepileptika vor.
- Stimulanzien: Chronischer Missbrauch von Methylphenidat kann laut Fachinformation zu ausgeprägter Toleranz und psychischer Abhängigkeit führen; Fälle von Missbrauch und Abhängigkeit wurden beschrieben [11]. Behandelte sollten laut Fachinformation sorgfältig auf Fehlgebrauch, Missbrauch und Zweckentfremdung (illegale Weitergabe) überwacht werden [11].
Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation Abhängigkeit, Missbrauch oder Absetz- und Entzugserscheinungen nennt:
| Wirkstoff | Häufigkeit | Angabe in der Produktinformation |
|---|---|---|
| Quetiapin | Sehr häufig | Absetzsymptome: Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Gereiztheit · Entzugssymptome bei Neugeborenen nach Einnahme in der Schwangerschaft |
| Levomethadon | Häufig | Zu Beginn der Substitutionsbehandlung Opiat-Entzugssymptome wie Angstzustände, Appetitlosigkeit, unwillkürliche zuckende und stoßende Bewegungen, Darmkrämpfe, Depression, Durchfall, Erbrechen, Fieber, abwechselnd… |
| Paroxetin | Häufig | Beim Absetzen: Schwindelgefühl, Wackeligkeit und Gleichgewichtsstörungen; nadelstichartiges Kribbeln, Brennen und (weniger häufig) ein Stromschlaggefühl, auch im Kopf; Ohrgeräusche (Tinnitus); Schlafstörungen (lebhafte… |
| Tizanidin | Häufig | Anstieg des Blutdrucks bei plötzlichem Abbruch der Behandlung (Rebound-Hypertonie) · Absetzerscheinungen nach plötzlichem Beenden der Einnahme |
| Fentanyl | Gelegentlich | Entzugserscheinungen · Entzugserscheinungen beim Neugeborenen nach längerer Anwendung in der Schwangerschaft · Abhängigkeit von dem Arzneimittel |
| Hydromorphon | Gelegentlich | Entzugserscheinungen wie gesteigerte Erregbarkeit, Angst, Nervosität, Schlaflosigkeit, Zittern oder Magen-Darm-Beschwerden, wenn Hydromorphon abgesetzt wird · Abhängigkeit von dem Arzneimittel · Entzugserscheinungen… |
| Oxycodon | Gelegentlich | Arzneimittelabhängigkeit · Arzneimittelentzugssyndrom · Bei längerer Anwendung in der Schwangerschaft lebensbedrohliche Entzugserscheinungen beim Neugeborenen; Anzeichen können Reizbarkeit, Hyperaktivität,… |
| Tapentadol | Gelegentlich | Arzneimittelentzugssyndrom, Störungen des Allgemeinbefindens, Reizbarkeit · Arzneimittelabhängigkeit, abnormes Denken |
| Tianeptin | Gelegentlich | Arzneimittelmissbrauch und Abhängigkeit, besonders bei Menschen unter 50 Jahren mit früherem Alkohol- oder Drogenmissbrauch |
| Buprenorphin | Selten | Entzugserscheinungen · Abhängigkeit, Stimmungsschwankungen |
| Olanzapin | Selten | Absetzerscheinungen nach plötzlichem Absetzen wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst, Übelkeit oder Erbrechen · Entzugserscheinungen beim Neugeborenen nach Einnahme im letzten Schwangerschaftsdrittel: Zittern,… |
| Opipramol | Selten | Unruhe, Schweißausbrüche und Schlafstörungen, vor allem bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Behandlung |
| Paliperidon | Selten | Sehr niedrige Körpertemperatur, Schüttelfrost, Durstgefühl, Arzneimittel-Entzugserscheinungen; an der Injektionsstelle Eiteransammlung durch eine Infektion, tiefgehende Hautinfektion, Zyste oder Bluterguss · Bei… |
| Risperidon | Selten | Entzugssyndrom beim Neugeborenen nach Anwendung in der Schwangerschaft (Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen) · Symptome eines Arzneimittelentzugs |
| Sertralin | Selten | Arzneimittelabhängigkeit |
| Tramadol | Selten | Abhängigkeit von dem Arzneimittel |
| Dextromethorphan | Sehr selten | Bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit |
| Zolpidem | Sehr selten | Körperliche oder psychische Abhängigkeit; bei plötzlichem Absetzen sind Entzugserscheinungen möglich |
| Amisulprid | Nicht bekannt | Entzugserscheinungen und Bewegungsstörungen (extrapyramidale Symptome) beim Neugeborenen |
| Aripiprazol | Nicht bekannt | Entzugserscheinungen bei Neugeborenen nach Anwendung in der Schwangerschaft |
| Baclofen | Nicht bekannt | Beschwerden durch abruptes Absetzen (Entzugssyndrom); bei Neugeborenen wurden nach Einnahme in der Schwangerschaft Entzugsreaktionen einschließlich Krampfanfällen berichtet |
| Bromazepam | Nicht bekannt | Arzneimittelmissbrauch |
| Clozapin | Nicht bekannt | Nach plötzlichem Absetzen: starkes Schwitzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall (cholinerges Syndrom) · Entzugssyndrom beim Neugeborenen nach Einnahme in der Schwangerschaft (Arzneimittelentzugssyndrom… |
| Gabapentin | Nicht bekannt | Abhängigkeit von Gabapentin · Absetz- und Entzugserscheinungen bei plötzlichem Abbruch oder Dosisverringerung (z. B. Angst, Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen, Schwitzen), Brustschmerzen |
| Haloperidol | Nicht bekannt | Arzneimittel-Entzugssyndrom beim Neugeborenen (nach Anwendung in der Schwangerschaft) |
| Levodopa/Carbidopa | Nicht bekannt | Starkes Verlangen nach hohen Dosen, die deutlich über den zur Kontrolle der Bewegungsbeschwerden nötigen liegen (Dopamin-Dysregulationssyndrom); bei manchen Menschen danach ungewöhnlich heftige unwillkürliche… |
| Lithium | Nicht bekannt | Entzugserscheinungen beim Neugeborenen |
| Lorazepam | Nicht bekannt | Missbrauch und Abhängigkeit von dem Arzneimittel · Entzugssyndrom |
| Melperon | Nicht bekannt | Entzugssyndrom beim Neugeborenen nach Einnahme in der Schwangerschaft (Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen) |
| Methylphenidat | Nicht bekannt | Abhängigkeit; Missbrauch und Abhängigkeit wurden berichtet |
| Midazolam | Nicht bekannt | Missbrauch bei Menschen mit Alkohol- oder Substanzmissbrauch in der Vorgeschichte |
| Morphin | Nicht bekannt | Psychische Abhängigkeit und körperliche Abhängigkeit mit Entzugssymptomen · Entzugserscheinungen bei Neugeborenen, deren Mutter Morphin in der Schwangerschaft angewendet hat |
| Oxazepam | Nicht bekannt | Arzneimittelabhängigkeit · Entzugserscheinungen (Arzneimittelentzugssymptome) |
| Pramipexol | Nicht bekannt | Nach dem Absetzen oder einer Verringerung der Dosis: Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, Müdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen (Dopaminagonistenentzugssyndrom, DAWS) |
| Pregabalin | Nicht bekannt | Abhängigkeit von Pregabalin (Arzneimittelabhängigkeit) |
| Promethazin | Nicht bekannt | Entzugserscheinungen beim Neugeborenen (Arzneimittelentzugssyndrom), wenn die Mutter Promethazin in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft eingenommen hat |
| Prothipendyl | Nicht bekannt | Entzugssyndrom beim Neugeborenen nach Einnahme in der Schwangerschaft (Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen) |
| Ropinirol | Nicht bekannt | Nach dem Beenden oder Verringern der Behandlung: Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, Antriebslosigkeit, Schwitzen oder Schmerzen (Dopaminagonisten-Absetzsyndrom, DAWS) |
| Tilidin/Naloxon | Nicht bekannt | Arzneimittelabhängigkeit · Entzugssyndrom (Arzneimittelentzugssyndrom) |
| Trazodon | Nicht bekannt | Entzugserscheinungen |
| Trimipramin | Nicht bekannt | Absetzerscheinungen wie Unwohlsein, Kopfschmerzen, Angst, Unruhe, erhöhte Reizbarkeit, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen bei plötzlichem Abbruch einer längerfristigen hochdosierten Behandlung |
| Zopiclon | Nicht bekannt | Abhängigkeit; beim Beenden der Behandlung können Entzugs- und Absetzerscheinungen (Rebound-Phänomene) auftreten |
Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (42 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Einige Zeilen betreffen Neugeborene nach Einnahme in der Schwangerschaft; mehr dazu unten und im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.
Woran Sie eine Abhängigkeit von Medikamenten erkennen
Eine Abhängigkeit entsteht laut gesund.bund.de schleichend; ob sie vorliegt, muss ärztlich beurteilt werden [1]. Ärztinnen und Ärzte stützen sich dabei auf 6 Kriterien [1]:
- ein starker Wunsch oder Zwang, das Medikament zu nehmen,
- Kontrollverlust darüber, wann und wie viel davon eingenommen wird,
- körperliche Entzugserscheinungen beim Beenden oder Verringern oder eine fortgesetzte Einnahme, um sie zu vermeiden,
- der Bedarf an immer höheren Dosen für die gewünschte Wirkung,
- Vernachlässigung anderer Interessen und viel Zeit für Beschaffung und Erholung,
- fortgesetzte Einnahme trotz bewusster körperlicher oder psychischer Schäden.
Die Packungsbeilagen von Tramadol und Pregabalin nennen ähnliche Anzeichen in einfachen Worten: Sie nehmen das Mittel länger oder in höherer Dosis ein als empfohlen, Sie nehmen es aus anderen Gründen ein als denen, für die es verschrieben wurde (laut Packungsbeilage von Tramadol zum Beispiel "um ruhig zu bleiben" oder "um zu schlafen"), Sie haben mehrmals erfolglos versucht, die Einnahme zu beenden oder zu kontrollieren, oder Sie fühlen sich ohne das Mittel unwohl und besser, sobald Sie es wieder einnehmen [7, 9]. Bemerken Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen, sollen Sie laut beiden Packungsbeilagen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, wie es weitergeht, auch wann und wie Sie die Einnahme sicher beenden können [7, 9].
Toleranz und Entzugserscheinungen
Toleranz bedeutet laut Packungsbeilage von Tramadol, dass ein Mittel bei wiederholter Anwendung weniger wirksam wird, weil man sich daran gewöhnt [7]. Bei Lorazepam gibt es laut Fachinformation Hinweise auf eine Toleranz gegenüber der beruhigenden Wirkung, bei Zolpidem kann die schlaffördernde Wirkung nach wiederholter Einnahme über wenige Wochen nachlassen [2, 4]. Entzugserscheinungen beschreiben die Produktinformationen je nach Wirkstoff unterschiedlich [2, 6, 8]:
- bei Lorazepam zum Beispiel Schlafstörungen, vermehrtes Träumen, Angst, Unruhe, Verwirrtheit und Reizbarkeit, in schweren Fällen Bauch- und Muskelkrämpfe, Erbrechen, Schwitzen, Zittern und Krampfanfälle [2],
- bei Tramadol zum Beispiel Erregtheit, Ängstlichkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit, Bewegungsdrang, Zittern und Magen-Darm-Beschwerden [6],
- bei Pregabalin zum Beispiel Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst, Durchfall, grippeähnliche Beschwerden, Nervosität, Depressionen, Suizidgedanken, Schmerzen, Krampfanfälle, Schwitzen und Benommenheit [8].
Das Auftreten von Entzugssymptomen nach dem Absetzen von Pregabalin oder Gabapentin kann laut Fachinformation auf eine Arzneimittelabhängigkeit hinweisen [8, 10]. Bei Gabapentin treten sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach dem Absetzen oder einer Dosisverringerung auf [10]. Bei Lorazepam können Entzugserscheinungen schon nach einer Behandlung von wenigen Tagen mit täglicher Einnahme auftreten, besonders nach plötzlichem Absetzen [2].
Wer besonders gefährdet ist
Ein höheres Risiko für eine Abhängigkeit nennen die Produktinformationen bei Menschen, die schon einmal Alkohol, Medikamente oder Drogen missbraucht haben oder davon abhängig waren, und bei Menschen mit psychischen Erkrankungen [2, 4, 7]. Bei Tramadol zählen laut Packungsbeilage auch eine Sucht in der Familie und Rauchen dazu [7]. Laut gesund.bund.de haben Menschen mit lang bestehenden, schwer greifbaren Beschwerden ein hohes Risiko, etwa mit Schlafstörungen, Ängsten oder Niedergeschlagenheit [1]. Ältere Menschen sind vor allem von Beruhigungsmitteln abhängig, Frauen häufiger als Männer; zu einer Abhängigkeit von opioidhaltigen Schmerzmitteln neigen eher jüngere Männer [1]. Mehr dazu: Medikamente im Alter.
Schwangerschaft
Kinder, deren Mütter gegen Ende der Schwangerschaft regelmäßig Benzodiazepine eingenommen haben, können laut Fachinformation von Lorazepam eine körperliche Abhängigkeit entwickeln; nach der Geburt besteht ein Risiko für Entzugserscheinungen [2]. Ähnliches beschreiben die Packungsbeilagen von Zolpidem, etwa mit Unruhe oder Zittern beim Neugeborenen, und von Tramadol nach wiederholter Einnahme in der Schwangerschaft [5, 7]. Wenn Sie schwanger sind oder werden möchten, fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat [7].
Warum Medikamente abhängig machen können
Opioidhaltige Schmerzmittel, Benzodiazepine und Z-Substanzen beeinflussen laut gesund.bund.de die Psyche beziehungsweise das zentrale Nervensystem [1]. Lorazepam bindet laut Fachinformation an spezifische Bindungsstellen im Zentralnervensystem, die eng mit den Rezeptoren des hemmenden Botenstoffs Gamma-Aminobuttersäure (GABA) verbunden sind, und verstärkt dessen hemmende Wirkung [2]. Tramadol wirkt laut Fachinformation als zentral wirksames Opioid unter anderem an den µ-Opioidrezeptoren [6].
An manche Medikamente gewöhnt sich der Körper; um Entzugserscheinungen zu vermeiden, sollte die Dosis dieser Mittel laut gesund.bund.de langsam verringert werden [1]. Das Risiko einer Abhängigkeit steigt laut den Fachinformationen von Lorazepam und Zolpidem mit der Dosis und der Dauer der Behandlung [2, 4]. Bei Pregabalin können Auftreten und Schwere der Entzugserscheinungen nach einer Langzeitbehandlung dosisabhängig sein [8].
Beim Absetzen können außerdem sogenannte Rebound-Erscheinungen vorkommen: Bei Schlafmitteln wie Zolpidem können die Beschwerden, die zur Behandlung führten, laut Fachinformation vorübergehend in verstärkter Form wieder auftreten, begleitet von Stimmungswechseln, Angst und Unruhe [4]. Bei Lorazepam können sich Angst, Spannungszustände, Erregung und innere Unruhe verstärkt wieder einstellen [2]. Laut gesund.bund.de nehmen manche Menschen Schlaf- und Beruhigungsmittel auch ein, um Leistungs- und Konkurrenzdruck auszuhalten, also zur Stressbewältigung und meist über einen längeren Zeitraum [1].
Was Sie tun können

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Medikamente, die auch körperlich abhängig machen, sollte man laut gesund.bund.de nicht schlagartig absetzen, sondern ausschleichen [1]. Plötzliches Absetzen oder eine schnelle Dosisverringerung von Lorazepam nach Langzeitanwendung kann laut Fachinformation Entzugserscheinungen auslösen, die lebensbedrohlich sein können [2]. Die Packungsbeilagen sehen ein schrittweises Absetzen in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt vor, bei Pregabalin über mindestens 1 Woche [3, 5, 9]. Bei Tramadol berät Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt, wann und wie Sie das Mittel absetzen; das kann unter Umständen durch eine allmähliche Verringerung der Dosis geschehen [7]. Mehr dazu: Medikamente absetzen.
Offen ansprechen. Wenn Sie befürchten, von Pregabalin abhängig zu werden, sollten Sie laut Packungsbeilage unbedingt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen [9]. Sagen Sie vor der Behandlung, wenn Sie schon einmal Alkohol, Medikamente oder Drogen missbraucht haben oder davon abhängig waren [9]. Bei Tramadol sollten laut Fachinformation vor Beginn und während der Behandlung Behandlungsziele und ein Plan für das Ende der Behandlung vereinbart werden [6]. Wenn Sie bei sich oder nahestehenden Menschen Anzeichen einer Abhängigkeit bemerken, sollten Sie laut gesund.bund.de medizinischen Rat einholen [1].
Kurz und wie verordnet einnehmen. Laut gesund.bund.de beugen vier Regeln einem Missbrauch vor: ein Medikament nur einnehmen, wenn es medizinisch notwendig ist; die verordnete Dosis einhalten, möglichst bei kleiner Packungsgröße; die Einnahme so kurz wie nötig halten; nicht schlagartig absetzen [1]. Bei Lorazepam soll Ihnen laut Packungsbeilage die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum verordnet werden, und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt überprüft die Behandlung regelmäßig [3]. Die Packungsbeilage von Tramadol rät, das Mittel auf keinen Fall länger als unbedingt notwendig einzunehmen [7].
Sicher aufbewahren. Benzodiazepine können laut Fachinformation entwendet werden, zum Beispiel von Freunden oder Verwandten; Behandelte sollten deshalb über die richtige Lagerung und die Entsorgung nicht verwendeter Mittel aufgeklärt werden [2]. Mehr dazu: Medikamente aufbewahren und Medikamente entsorgen.
Behandlung und Beratung. Eine Medikamentenabhängigkeit wird laut gesund.bund.de mit einem Entzug, begleitender Psychotherapie und gegebenenfalls unterstützenden Medikamenten behandelt; der Entzug kann ambulant oder in spezialisierten Einrichtungen stattfinden, danach können Entwöhnung, Nachsorge und Selbsthilfegruppen helfen [1]. Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie über das Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), dort auch zum Thema Medikamente [1, 12]. Das Infotelefon zur Suchtvorbeugung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist unter (02 21) 89 20 31 erreichbar und vermittelt unter anderem Anschriften und Telefonnummern von Suchtberatungsstellen [13].
Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [3]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Schwere Entzugserscheinungen können gefährlich sein. Bei Lorazepam umfassten schwerere akute Entzugserscheinungen laut Fachinformation auch lebensbedrohliche Reaktionen wie Delirium tremens, Halluzinationen, Psychosen, Krampfanfälle und Suizidalität [2]. Treten bei Ihnen nach dem Beenden von Pregabalin Entzugserscheinungen auf, sollten Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden [9]. Akute und anhaltende Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Atemnot, Vergiftungen und Suizidversuche sind Fälle für den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 [14].
Gefährlich ist auch die Kombination mehrerer dämpfender Mittel. Die gleichzeitige Anwendung von Tramadol und Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen erhöht laut Packungsbeilage das Risiko für Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression) und Koma und kann lebensbedrohlich sein [7]. Laut Fachinformation von Lorazepam wurde über Todesfälle durch Überdosierung berichtet, wenn Benzodiazepine zusammen mit anderen dämpfenden Mitteln wie Opioiden, Alkohol oder illegalen Substanzen missbräuchlich angewendet wurden [2]. Laut Packungsbeilage von Tramadol kann es hilfreich sein, Freunde oder Verwandte zu bitten, auf Anzeichen wie Schläfrigkeit und Atembeschwerden zu achten [7]. Mehr dazu: Medikamente, die müde machen und Atemnot.
Andere Ursachen
Nicht jede Beschwerde beim Absetzen bedeutet eine Abhängigkeit. Absetzerscheinungen sind auch von anderen Mitteln bekannt, zum Beispiel von dem Antidepressivum Paroxetin: Laut Packungsbeilage bemerken in Studien 3 von 10 Behandelten beim Absetzen ein oder mehrere Symptome; bei den meisten sind sie leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab, bei einigen können sie schwerer sein oder länger andauern [15]. Beim Beenden hilft die Ärztin oder der Arzt laut Packungsbeilage, die Dosis langsam über einige Wochen oder Monate zu verringern, um das Risiko für Absetzsymptome zu senken [15]. Mehr dazu: Antidepressiva.
Nach dem Absetzen können auch die ursprünglichen Beschwerden zurückkehren, etwa Schlafstörungen oder Angst, bei Schlafmitteln vorübergehend in verstärkter Form [2, 4]. Welche Erkrankung dahintersteckt, klärt die Ärztin oder der Arzt; mehr unter Schlafstörungen, Angststörung und Depression.
Missbräuchlich eingenommen werden laut gesund.bund.de auch Mittel, die körperlich nicht abhängig machen: Rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac gehören zu den am häufigsten missbräuchlich eingenommenen Medikamenten; auch Abführmittel, abschwellende Nasensprays, entwässernde Mittel und alkoholhaltige Arzneimittel stehen weit oben [1]. Der Missbrauch rezeptfreier Schmerzmittel kann laut gesund.bund.de zu erheblichen Nebenwirkungen führen und zum Beispiel Magen, Nieren oder Leber schädigen [1]. Ein erhöhtes Risiko für Missbrauch haben laut gesund.bund.de Menschen mit chronischen Kopfschmerzen oder Migräne, die regelmäßig rezeptfreie Schmerzmittel einnehmen [1]. Mehr dazu: Schmerzmittel richtig anwenden, Nasensprays und Alkoholabhängigkeit.
Quellen
- Behörde Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit (geprüft durch die DGPPN). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 03.09.2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Lorazepam neuraxpharm 0,5 mg / 1 mg / 2,5 mg Tabletten. neuraxpharm Arzneimittel GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lorazepam neuraxpharm 0,5 mg / 1 mg / 2,5 mg Tabletten. neuraxpharm Arzneimittel GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Zolpidem-ratiopharm® 10 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 02/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Zolpidem-ratiopharm® 10 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Tramadol-ratiopharm® 100 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Tramadol-ratiopharm® 100 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Pregabalin-ratiopharm® Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Pregabalin-ratiopharm® Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Gabapentin-ratiopharm® 100 mg / 300 mg / 400 mg Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Methylphenidat-HCl-ratiopharm® Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Suchthilfeverzeichnis. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Behörde Das BIÖG-Infotelefon zur Suchtvorbeugung. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112?"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Paroxetin STADA® 20 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 08/2024. abgerufen am 12.10.2026
Häufige Fragen
Welche Medikamente machen abhängig?
Laut gesund.bund.de vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, die verwandten Z-Substanzen und opioidhaltige Schmerzmittel wie Tramadol und Fentanyl; außerdem zum Beispiel Pregabalin, Methylphenidat oder Cannabis. Auch Gabapentin kann laut Fachinformation eine Abhängigkeit verursachen. Welche Wirkstoffe auf dieser Website Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen als Nebenwirkung nennen, zeigt die Tabelle oben; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Kann man auch bei normaler Dosis abhängig werden?
Ja. Bei Lorazepam besteht laut Fachinformation bereits bei täglicher Einnahme über wenige Wochen die Gefahr einer Abhängigkeit, auch im üblichen Dosisbereich. Pregabalin und Gabapentin können laut Fachinformation eine Abhängigkeit verursachen, die bei therapeutischen Dosen auftreten kann. Das Risiko steigt laut den Produktinformationen mit der Dosis und der Dauer der Behandlung.
Woran merke ich, dass ich abhängig bin?
Mögliche Anzeichen sind laut den Packungsbeilagen von Tramadol und Pregabalin: Sie nehmen das Mittel länger oder höher dosiert ein als empfohlen, aus anderen Gründen als verordnet, Sie haben erfolglos versucht aufzuhören, oder Sie fühlen sich ohne das Mittel unwohl und besser, sobald Sie es wieder einnehmen. Laut gesund.bund.de gehören auch ein starker Wunsch nach dem Mittel und Kontrollverlust dazu. Ob eine Abhängigkeit vorliegt, beurteilt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Wie lange dürfen Schlaf- und Beruhigungsmittel eingenommen werden?
Benzodiazepine sollten laut Fachinformation von Lorazepam grundsätzlich nur für kurze Zeiträume verordnet werden, zum Beispiel höchstens 4 Wochen. Bei Zolpidem sollte die Behandlung so kurz wie möglich sein und einschließlich der schrittweisen Absetzphase 4 Wochen nicht übersteigen. Wie lange Sie Ihr Mittel einnehmen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.
Darf ich ein Medikament, das abhängig machen kann, einfach absetzen?
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Medikamente, die körperlich abhängig machen, sollte man laut gesund.bund.de nicht schlagartig absetzen, sondern ausschleichen. Plötzliches Absetzen von Lorazepam nach Langzeitanwendung kann laut Fachinformation lebensbedrohliche Entzugserscheinungen auslösen; bei Pregabalin muss das Beenden laut Packungsbeilage allmählich über mindestens 1 Woche erfolgen.
Sind Absetzerscheinungen dasselbe wie eine Abhängigkeit?
Nicht unbedingt. Absetzerscheinungen sind auch von Mitteln wie dem Antidepressivum Paroxetin bekannt; laut Packungsbeilage sind sie bei den meisten Behandelten leicht und klingen innerhalb von zwei Wochen ab. Bei Pregabalin und Gabapentin können Entzugssymptome laut Fachinformation dagegen auf eine Arzneimittelabhängigkeit hinweisen. Sprechen Sie Beschwerden beim Absetzen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an.
Wo finde ich Hilfe bei einer Medikamentenabhängigkeit?
Bei Anzeichen einer Abhängigkeit sollten Sie laut gesund.bund.de medizinischen Rat einholen, zum Beispiel bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie über das Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Das Infotelefon zur Suchtvorbeugung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit ist unter (02 21) 89 20 31 erreichbar und vermittelt Suchtberatungsstellen. Laut gesund.bund.de umfasst die Behandlung einen Entzug mit begleitender Psychotherapie; Selbsthilfegruppen können danach unterstützen.
Ist es gefährlich, Schlafmittel und starke Schmerzmittel zusammen einzunehmen?
Ja, das kann gefährlich sein. Laut Packungsbeilage von Tramadol erhöht die gleichzeitige Anwendung mit Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen das Risiko für Schläfrigkeit, Atemdepression und Koma und kann lebensbedrohlich sein; sie sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Bei Bewusstlosigkeit oder schwerer Atemnot rufen Sie den Notruf 112.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Nebenwirkungen Medikamentenallergie und ArzneimittelexanthemEine Medikamentenallergie kann sich mit Ausschlag, Juckreiz oder Schwellungen zeigen.
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Nebenwirkungen Blutungen und Blutbildveränderungen durch MedikamenteGerinnungshemmer, Schmerzmittel und andere Medikamente können Blutungen fördern oder das Blutbild verändern.
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Nebenwirkungen Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Demenz-Symptome durch MedikamenteManche Medikamente können vergesslich, unkonzentriert oder verwirrt machen.
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