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Haloperidol: Nebenwirkungen und Wirkung

Haloperidol ist ein verschreibungspflichtiges Antipsychotikum, das unter anderem bei Schizophrenie, manischen Episoden, Delir, Erregungszuständen und Tics angewendet wird. Sehr häufig sind unkontrollierte Bewegungen (extrapyramidale Störungen), Unruhe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Zu den Risiken gehören Herzrhythmusstörungen mit QT-Verlängerung, das maligne neuroleptische Syndrom und ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko bei älteren Menschen mit Demenz.

Mann um die fünfzig sitzt an einem ruhigen Morgen auf einer Parkbank am See und blickt entspannt über das Wasser
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Unkontrollierte Bewegungen des Körpers oder der Gliedmaßen (extrapyramidale Erkrankung), zum Beispiel Bewegungen von Mund, Zunge und Kiefer (Spätdyskinesie), Rastlosigkeit oder Unvermögen, ruhig zu sitzen, verstärkte Körperbewegungen, verlangsamte, eingeschränkte, ruckartige oder drehende Bewegungen, Muskelzittern oder Muskelsteife, schlurfender Gang, Unfähigkeit sich zu bewegen, Verlust der normalen Mimik ("Maskengesicht")[1]
  • Sehr häufig: Unruhe (Agitiertheit), Schlafstörungen[1, 2]
  • Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Schwerwiegende psychische Probleme wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen; Depression[1, 2]
  • Häufig: Abnorme Muskelspannung, Schwindelgefühl (zum Beispiel nach dem Aufsetzen oder Aufstehen), Schläfrigkeit[1, 2]
  • Häufig: Nicht kontrollierbare Aufwärtsbewegung der Augen oder schnelle Augenbewegungen (Blickkrampf); Sehstörungen, zum Beispiel verschwommenes Sehen[1]
  • Häufig: Niedriger Blutdruck, auch beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie)[1, 2]
  • Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit oder vermehrter Speichelfluss[1, 2]
  • Häufig: Hautausschlag[1, 2]
  • Häufig: Harnverhalt oder Unvermögen, die Blase vollständig zu entleeren[1, 2]
  • Häufig: Erektionsstörungen (Impotenz)[1, 2]
  • Häufig: Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust[1, 2]
  • Häufig: Veränderte Leberwerte im Blutbefund[1, 2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Haloperidol eingesetzt?

Haloperidol gehört zur Arzneimittelgruppe der Antipsychotika. Es wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zur Behandlung von Erkrankungen angewendet, die Denken, Fühlen oder Verhalten beeinflussen, etwa Schizophrenie, bipolare Störung und Verhaltensstörungen [1]. Laut Fachinformation umfasst das bei Erwachsenen die Schizophrenie und schizoaffektive Störung, die Akutbehandlung eines Delirs, wenn Behandlungen ohne Arzneimittel versagt haben, mittelschwere bis schwere manische Episoden, akute Erregungszustände bei psychotischen Störungen oder Manie sowie anhaltende Aggression und psychotische Beschwerden bei mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz, wenn Behandlungen ohne Arzneimittel versagt haben und ein Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung besteht [2].

Außerdem wird Haloperidol bei schweren Tics einschließlich Tourette-Syndrom und bei Chorea Huntington angewendet [1, 2]. Bei Kindern und Jugendlichen ist es nur für bestimmte Anwendungsgebiete zugelassen, jeweils wenn andere Behandlungen versagt haben oder (bei Schizophrenie und schwerer Aggression) nicht vertragen werden [2]. Laut Packungsbeilage wird es manchmal eingesetzt, wenn andere Arzneimittel nicht gewirkt oder unerträgliche Nebenwirkungen verursacht haben [1]. Haloperidol ist verschreibungspflichtig [2].

Wie wirkt Haloperidol?

Haloperidol ist ein Antipsychotikum aus der Gruppe der Butyrophenone. Laut Fachinformation blockiert es stark die Andockstellen des Botenstoffs Dopamin (D2-Rezeptoren) im Gehirn. So unterdrückt es Wahnvorstellungen und Halluzinationen und dämpft stark die psychomotorische Erregung [2]. Dieselbe Blockade in Hirnregionen, die Bewegungen steuern, erklärt wahrscheinlich die typischen Bewegungsstörungen; an der Hirnanhangsdrüse lässt sie den Spiegel des Hormons Prolaktin steigen [2].

Nach der Einnahme ist die höchste Konzentration im Blut in der Regel nach 2 bis 6 Stunden erreicht; ein gleichbleibender Spiegel stellt sich innerhalb einer Woche ein. Die Halbwertszeit liegt im Mittel bei 24 Stunden [2]. Laut Packungsbeilage kann es einige Zeit dauern, bis die volle Wirkung spürbar ist [1].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Unten stehen die Nebenwirkungen mit den Häufigkeiten der Packungsbeilage, ergänzt um einzelne Angaben, die nur die Fachinformation nennt. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben einordnen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

In klinischen Studien waren laut Fachinformation extrapyramidale Störungen die am häufigsten berichtete Nebenwirkung, gefolgt von Schlaflosigkeit, Erregtheit (Agitiertheit), übermäßiger Bewegungsaktivität und Kopfschmerzen [2]. Eine quälende innere und motorische Unruhe (Akathisie) tritt am wahrscheinlichsten in den ersten Behandlungswochen auf; eine akute Dystonie, etwa mit Schiefhals oder Blickkrampf, kann in den ersten Tagen auftreten, wurde aber auch zu einem späteren Zeitpunkt und nach einer Dosiserhöhung berichtet; bei Männern und jüngeren Menschen ist das Risiko dafür höher [2]. Mehr dazu auf den Seiten Parkinson-Symptome, Unruhe und Angst und Prolaktin und Brust.

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • NervensystemUnkontrollierte Bewegungen des Körpers oder der Gliedmaßen (extrapyramidale Erkrankung), zum Beispiel Bewegungen von Mund, Zunge und Kiefer (Spätdyskinesie), Rastlosigkeit oder Unvermögen, ruhig zu sitzen, verstärkte Körperbewegungen, verlangsamte, eingeschränkte, ruckartige oder drehende Bewegungen, Muskelzittern oder Muskelsteife, schlurfender Gang, Unfähigkeit sich zu bewegen, Verlust der normalen Mimik ("Maskengesicht")[1]Mehr dazu: Parkinson-SymptomeZitternUnruhe und Nervosität
  • PsycheUnruhe (Agitiertheit), Schlafstörungen[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und NervositätSchlafstörungen
  • NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • HormonsystemHohe Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut (Hyperprolaktinämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
  • NervensystemMalignes neuroleptisches Syndrom mit hohem Fieber, ausgeprägter Muskelsteife, Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit[1, 2]Mehr dazu: FieberVerwirrtheit
  • NervensystemUnwillkürliche Augenbewegungen (Nystagmus)[2]
  • AtemwegeVerengte Atemwege in der Lunge, die Atemprobleme verursachen (Bronchospasmus)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • Muskeln, Knochen und GelenkeDer Mund kann nur eingeschränkt oder gar nicht geöffnet werden (Kieferklemme)[1, 2]
  • Geschlechtsorgane und BrustProbleme beim Geschlechtsverkehr (sexuelle Funktionsstörung)[1, 2]
  • Laborwerte und UntersuchungenVerlängerung des QT-Intervalls im EKG[2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

  • HerzPlötzlicher Tod; laut Fachinformation außerdem gefährliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern, Torsade de pointes und ventrikuläre Tachykardie[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
  • Gefäße und KreislaufLaut Fachinformation im Zusammenhang mit Antipsychotika: Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie), einschließlich tiefer Beinvenenthrombose und Lungenembolie[2]Mehr dazu: Blutgerinnsel
  • HormonsystemHohe Konzentration des antidiuretischen Hormons (ADH) im Blut (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)[1, 2]Mehr dazu: Natriummangel
  • Stoffwechsel und ErnährungNiedriger Blutzuckerspiegel[1, 2]Mehr dazu: Unterzuckerung
  • AtemwegeSchwellungen im Kehlkopfbereich oder kurzzeitiger Stimmbandkrampf, die Sprach- oder Atemprobleme verursachen können[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnot
  • Leber und GallePlötzliches Leberversagen; verminderter Gallenfluss (Cholestase)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • HautAblösen oder Abschälen der Haut (exfoliative Dermatitis); entzündete kleine Blutgefäße mit Ausschlag aus kleinen roten oder violetten Beulen (leukozytoklastische Vaskulitis)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
  • Muskeln, Knochen und GelenkeAbbau von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse)[1, 2]
  • Geschlechtsorgane und BrustSchmerzhafte Dauererektion (Priapismus); Anschwellen der Brust beim Mann (Gynäkomastie)[1, 2]Mehr dazu: Brustspannen und Brustvergrößerung
  • Allgemeine BeschwerdenNiedrige Körpertemperatur[1, 2]
  • SchwangerschaftArzneimittel-Entzugssyndrom beim Neugeborenen (nach Anwendung in der Schwangerschaft)[2]Mehr dazu: Absetz- und Entzugserscheinungen

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Nach Anwendung von Haloperidol gab es Fälle von plötzlichem Tod; auch Herzstillstand ist nach Antipsychotika aufgetreten [1, 2]. Laut Fachinformation scheint das Risiko für Herzrhythmusstörungen bei hohen Dosen, hohen Spiegeln im Blut und bei entsprechend veranlagten Menschen zu steigen [2]. Blutgerinnsel in den Venen wurden bei Menschen berichtet, die Antipsychotika einnehmen; sie können sehr gefährlich sein [1, 2]. Mehr unter QT-Verlängerung und Thromboserisiko; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Ärztin hört in einer hellen Praxis mit dem Stethoskop das Herz eines Mannes mittleren Alters ab
Bild: KI-generiert

Bewegungsstörungen: Treten unkontrollierte Bewegungen auf, informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt; möglicherweise erhalten Sie dann weitere Arzneimittel [1]. Laut Fachinformation können bei Bedarf Antiparkinson-Mittel verordnet werden, eine vorbeugende Routinegabe wird aber nicht empfohlen [2]. Bei Anzeichen einer Spätdyskinesie (rhythmischen Bewegungen von Zunge, Gesicht, Mund oder Kiefer) muss die Ärztin oder der Arzt laut Fachinformation erwägen, alle Antipsychotika abzusetzen; diese Bewegungen können bei manchen Menschen bleiben [2].

Herz und Kreislauf: Möglicherweise macht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt vor oder während der Behandlung ein EKG und kontrolliert Kalium und Magnesium im Blut [1]. Schwindelgefühl nach dem Aufsetzen oder Aufstehen und niedriger Blutdruck sind häufig [1]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente im Alter.

Hormone: Haloperidol kann das Hormon Prolaktin erhöhen und damit die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen beeinträchtigen; laut Fachinformation kann ein erhöhter Prolaktinspiegel unter anderem Milchabsonderung, ein Anschwellen der Brust beim Mann sowie seltene oder ausbleibende Regelblutungen verursachen [1, 2]. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darauf an, wenn Sie solche Veränderungen bemerken oder Fragen haben [1].

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel [1]. Haloperidol darf nicht zusammen mit Mitteln eingenommen werden, die das QT-Intervall verlängern, etwa Amiodaron, Citalopram, Escitalopram, Clarithromycin und andere Antibiotika aus dieser Gruppe oder bestimmte andere Antipsychotika [1, 2]. Bei gleichzeitiger Einnahme von Lithium ist eventuell eine besondere Überwachung nötig [1].

Viele Mittel, etwa Alprazolam, Fluoxetin, Sertralin oder bestimmte Pilz- und HIV-Mittel, können die Konzentration von Haloperidol erhöhen; Carbamazepin, Rifampicin oder Johanniskraut können sie senken [1, 2]. Haloperidol kann seinerseits die Wirkung von Parkinson-Mitteln wie Levodopa beeinträchtigen [1, 2]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Wechselwirkungen.

Wechselwirkungen von Haloperidol
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Mittel, die das QT-Intervall verlängern: gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Amiodaron, Dofetilid, Disopyramid, Dronedaron, Ibutilid, Chinidin, Sotalol), gegen Depressionen (z. B. Citalopram, Escitalopram), andere Antipsychotika (z. B. Fluphenazin, Levomepromazin, Perphenazin, Pimozid, Sertindol, Ziprasidon), Antibiotika (z. B. Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Telithromycin), Pentamidin, Halofantrin, Dolasetron, Toremifen, Vandetanib, außerdem Bepridil und MethadonErhöhtes Risiko für Herzprobleme[1, 2]Nicht zusammen einnehmen; laut Fachinformation ist die Aufzählung nicht vollständig
LithiumSelten Enzephalopathie, Bewegungsstörungen, Spätdyskinesie, malignes neuroleptisches Syndrom, akutes Hirnsyndrom und Koma berichtet[1, 2]Eventuell besondere Überwachung; bei Fieber, unkontrollierten Bewegungen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen oder Schläfrigkeit sofort ärztliche Hilfe holen und beide Mittel absetzen
Mittel, die die Konzentration von Haloperidol im Blut erhöhen können: Alprazolam, Buspiron, Duloxetin, Fluoxetin, Fluvoxamin, Nefazodon, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin, Bupropion, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Ketoconazol, Indinavir, Ritonavir, Saquinavir, Chlorpromazin, Promethazin, VerapamilDie Konzentration von Haloperidol kann steigen, mit höherem Risiko für Nebenwirkungen einschließlich QT-Verlängerung[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren; die Dosis muss möglicherweise verändert werden
Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Rifampicin, JohanniskrautDie Konzentration von Haloperidol kann sinken und die Wirkung nachlassen[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren; die Dosis muss möglicherweise verändert werden
Beruhigungs- und Schlafmittel, starke Schmerzmittel, AlkoholHaloperidol kann die dämpfende Wirkung verstärken[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Trizyklische Antidepressiva (z. B. Imipramin, Desipramin)Laut Fachinformation kann ihr Abbau gehemmt werden, sodass ihre Konzentration steigt[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Levodopa und andere Parkinson-Mittel (Dopamin-Agonisten), Adrenalin, Stimulanzien (z. B. bei ADHS), Blutdrucksenker wie Guanethidin und Methyldopa, Phenindion (Blutverdünner)Haloperidol kann ihre Wirkung beeinträchtigen[1, 2]Vor der Einnahme mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen
Andere Blutdrucksenker, z. B. Entwässerungsmittel (Diuretika)Die Ärztin oder der Arzt muss die Haloperidol-Dosis möglicherweise verändern[1]Mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Haloperidol nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte

Haloperidol darf unter anderem nicht eingenommen werden bei Parkinson-Krankheit, Lewy-Körper-Demenz, progressiver supranukleärer Blickparese, einem verlängerten QT-Intervall oder anderen Herzrhythmusstörungen im EKG, Herzschwäche oder kürzlichem Herzinfarkt und unbehandeltem Kaliummangel [1, 2]. Bei älteren Menschen mit Demenz wurde unter Antipsychotika über einen geringfügigen Anstieg von Todesfällen und Schlaganfällen berichtet; laut Fachinformation lassen Beobachtungsstudien darauf schließen, dass die Behandlung mit Haloperidol bei älteren Menschen auch mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden ist; dieser Zusammenhang ist in den ersten 30 Tagen nach Behandlungsbeginn am stärksten und besteht mindestens 6 Monate, wobei nicht geklärt ist, in welchem Ausmaß er auf das Arzneimittel zurückgeht [1, 2].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Haloperidol oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
  • Eingeschränkte Wahrnehmung der Umgebung oder ungewöhnlich verlangsamte Reaktionen; laut Fachinformation komatöse Zustände und Dämpfung des zentralen Nervensystems[1, 2]
  • Parkinson-Krankheit, Lewy-Körper-Demenz oder progressive supranukleäre Blickparese (PSP)[1, 2]
  • Verlängertes QT-Intervall oder eine andere im EKG sichtbare Herzrhythmusstörung; laut Fachinformation auch angeborenes Long-QT-Syndrom sowie ventrikuläre Herzrhythmusstörungen oder Torsade de pointes in der Vorgeschichte[1, 2]
  • Herzmuskelschwäche (laut Fachinformation dekompensierte Herzinsuffizienz) oder kürzlich erlittener Herzinfarkt[1, 2]
  • Unbehandelter Kaliummangel im Blut[1, 2]
  • Gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern (siehe Wechselwirkungen)[1, 2]
  • Kinder unter 6 Jahren[1]

Besondere Vorsicht bei

  • Ältere Menschen mit Demenz: Unter Antipsychotika wurde über einen geringfügigen Anstieg von Todesfällen und Schlaganfällen berichtet; laut Fachinformation besteht bei älteren Patientinnen und Patienten mit demenzbedingter Psychose ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko, und in Beobachtungsstudien war die Schlaganfallrate bei älteren Patientinnen und Patienten, die Antipsychotika erhielten, höher als ohne solche Arzneimittel[1, 2]
  • Verlangsamter Herzschlag, Herzerkrankung oder plötzlicher Herztod in der Familie; laut Fachinformation auch schwerer Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte[1, 2]
  • Niedriger Blutdruck oder Schwindelgefühl nach dem Aufsetzen oder Aufstehen[1, 2]
  • Erniedrigte Kalium- oder Magnesiumspiegel oder andere Störungen der Blutsalze; laut Fachinformation müssen sie vor Beginn korrigiert werden[1, 2]
  • Hirnblutung in der Vorgeschichte oder erhöhtes Schlaganfallrisiko[1, 2]
  • Epilepsie oder frühere Krampfanfälle; laut Fachinformation wurde berichtet, dass Haloperidol die Krampfschwelle senken kann; Vorsicht ist auch bei Zuständen angezeigt, die Krampfanfälle auslösen können, zum Beispiel Alkoholentzug und Hirnschäden[1, 2]
  • Probleme mit Nieren, Leber oder Schilddrüse; laut Fachinformation erfordert eine Schilddrüsenüberfunktion immer eine begleitende Behandlung mit Schilddrüsenhemmern[1, 2]
  • Erhöhter Prolaktinspiegel oder eine Tumorerkrankung, die durch Prolaktin beeinflusst wird (zum Beispiel Brustkrebs)[1, 2]
  • Blutgerinnsel bei Ihnen oder in Ihrer Familie[1, 2]
  • Depression oder bipolare Störung am Beginn einer depressiven Phase; laut Fachinformation wird empfohlen, Haloperidol nicht allein einzusetzen, wenn Depressionen im Vordergrund stehen, und bei manischen Episoden ist auf einen Wechsel in eine depressive Phase mit dem Risiko suizidalen Verhaltens zu achten[1, 2]
  • Spätdyskinesie: Unter Langzeitbehandlung oder nach dem Absetzen können rhythmische unwillkürliche Bewegungen von Zunge, Gesicht, Mund oder Kiefer auftreten, die laut Fachinformation bei manchen Menschen bleibend sein können[2]
  • EKG und Blutsalze: Vor oder während der Behandlung wird möglicherweise ein EKG gemacht und Kalium und Magnesium kontrolliert; laut Fachinformation muss Haloperidol abgesetzt werden, wenn das QTc-Intervall auf über 500 ms ansteigt[1, 2]
  • Kinder und Jugendliche: laut Fachinformation Risiko für Bewegungsstörungen einschließlich Spätdyskinesie und für Sedierung; begrenzte Daten zur Langzeitsicherheit[2]
  • Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Die Tabletten enthalten Lactose[1]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Mit Alkohol können Sie sich schläfriger fühlen und langsamer reagieren [1]. Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen dürfen Sie nur, wenn Sie das vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen haben [1]. In der Schwangerschaft soll Haloperidol laut Fachinformation aus Vorsichtsgründen vermieden werden; beim Stillen bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Nutzen und Risiken mit Ihnen [1, 2]. Die Karten stellen die Angaben von Packungsbeilage, Fachinformation und dem Beratungszentrum Embryotox der Charité nebeneinander [1, 2, 3]. Mehr dazu in den Ratgebern Medikamente und Alkohol und Medikamente in der Schwangerschaft.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat; sie oder er empfiehlt vielleicht, Haloperidol während der Schwangerschaft abzusetzen. Bei Neugeborenen, deren Mütter in den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten Haloperidol eingenommen haben, können Muskelzittern, steife oder schwache Muskeln, Schläfrigkeit oder Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme auftreten; wie häufig, ist nicht genau bekannt. Zeigt Ihr Baby eine dieser Beschwerden, verständigen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Laut Fachinformation deuten Daten aus mehr als 400 Schwangerschaften nicht auf ein Fehlbildungsrisiko hin; aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung in der Schwangerschaft dennoch vermieden werden.[1, 2]

Embryotox gibt den Erfahrungsumfang als hoch an: Bei mehr als 1.100 dokumentierten Schwangerschaften ergaben sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko. Haloperidol kann laut Embryotox bei entsprechender Indikation in der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch verordnet werden, wenn keine besser verträglichen Antipsychotika infrage kommen; die Entbindung sollte wegen möglicher Anpassungsstörungen des Neugeborenen in einer Klinik mit Neonatologie (Neugeborenenmedizin) erfolgen. Unter den herkömmlichen (konventionellen) Antipsychotika gibt es laut Embryotox keine besser geeignete Alternative; ist eine Behandlung mit einem atypischen Antipsychotikum möglich, nennt Embryotox Quetiapin oder auch Risperidon oder Aripiprazol. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Kleine Mengen gehen in die Muttermilch über und können vom Kind aufgenommen werden; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bespricht mit Ihnen Risiken und Vorteile des Stillens. Laut Fachinformation muss entschieden werden, ob das Stillen unterbrochen oder auf die Behandlung verzichtet wird.[1, 2]

Laut Embryotox ist Stillen bei eher niedrig dosierter alleiniger Behandlung mit Haloperidol und guter Beobachtung des Kindes unter Vorbehalt akzeptabel; eine Einzeldosis erfordert keine Einschränkung des Stillens.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Alkohol

Trinken Sie während der Behandlung Alkohol, können Sie sich schläfrig fühlen und langsamer reagieren. Achten Sie deshalb darauf, nicht zu viel zu trinken, und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, wie viel Sie trinken.[1, 2]

Autofahren und Maschinen

Haloperidol kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen, etwa durch Schläfrigkeit, vor allem zu Beginn der Behandlung oder bei hoher Dosis. Fahren Sie nur und bedienen Sie Werkzeuge oder Maschinen nur, wenn Sie das vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen haben. Laut Fachinformation wird empfohlen, kein Fahrzeug zu führen und keine Maschinen zu bedienen, bis die persönliche Empfindlichkeit bekannt ist; Alkohol kann die Wirkung verstärken.[1, 2]

Einnahme

Die Tabletten mit etwas Wasser schlucken. Die Ärztin oder der Arzt sagt Ihnen, wie viele Tabletten Sie wie oft und wie lange einnehmen; es ist sehr wichtig, die richtige Menge einzunehmen.[1]

Einnahme vergessen: die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt nehmen, nicht die doppelte Menge.[1]

Absetzen

Wenn die Ärztin oder der Arzt nicht anders entscheidet, wird Haloperidol schrittweise abgesetzt. Ein plötzlicher Abbruch kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen verursachen. Laut Fachinformation können die Beschwerden der Grunderkrankung erst Wochen oder Monate nach dem Absetzen wiederkehren.[1, 2]

Überdosierung

Haben Sie oder jemand anderes zu viel eingenommen, suchen Sie unverzüglich eine Ärztin, einen Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Laut Fachinformation zeigt sich eine Überdosierung vor allem durch starke Bewegungsstörungen mit Muskelsteife und Zittern, niedrigen Blutdruck und Dämpfung (Sedierung), in extremen Fällen durch Bewusstlosigkeit mit gedämpfter Atmung und schockähnlichem Zustand; auch gefährliche Herzrhythmusstörungen sind möglich. Ein spezifisches Gegenmittel gibt es nicht.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation

Die Packungsbeilage nennt Dosisbereiche und Höchstdosen für Erwachsene, ältere Menschen und Kinder; die Fachinformation ergänzt Höchstdosen je Anwendungsgebiet sowie Angaben zu Demenz, Leber- und Nierenfunktion [1, 2]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Ihre Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1].

Einnahme und Absetzen

Schlucken Sie die Tabletten mit etwas Wasser. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Tabletten Sie wie oft und wie lange einnehmen; es ist sehr wichtig, die richtige Menge einzunehmen [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt und nicht die doppelte Menge [1].

Wenn die Ärztin oder der Arzt nicht anders entscheidet, wird Haloperidol schrittweise abgesetzt; ein plötzlicher Abbruch kann Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen verursachen [1]. Laut Fachinformation können Menschen mit Schizophrenie verzögert auf die Behandlung ansprechen, und nach dem Absetzen können die Beschwerden der Grunderkrankung erst nach Wochen oder Monaten wiederkehren [2]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente absetzen.

Präparate mit Haloperidol

Haloperidol gibt es als Tabletten, als Lösung zum Einnehmen und als Injektionslösung. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Haloperidol-ratiopharm 5 mg und 10 mg Tabletten [1, 2]. Für die anderen Darreichungsformen gelten eigene Packungsbeilagen.

Präparate mit Haloperidol
PräparatAnbieterHinweis
Haldolverschreibungspflichtig
Haloperidol-ratiopharmratiopharm GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten mit 5 oder 10 mg (Grundlage dieser Seite), Lösung zum Einnehmen, Injektionslösung

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Haloperidol-ratiopharm 5 mg und 10 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2025. abgerufen am 11.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation Haloperidol-ratiopharm 5 mg und 10 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2025. abgerufen am 11.10.2026
  3. Embryotox Embryotox: Haloperidol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026

Häufige Fragen

Wofür wird Haloperidol eingesetzt?

Haloperidol wird bei Erwachsenen unter anderem bei Schizophrenie und schizoaffektiver Störung, bei manischen Episoden einer bipolaren Störung, zur Akutbehandlung eines Delirs, bei akuten Erregungszuständen sowie bei anhaltender Aggression und psychotischen Beschwerden bei mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz angewendet. Außerdem wird es bei schweren Tics einschließlich Tourette-Syndrom und bei Chorea Huntington angewendet. Bei Kindern und Jugendlichen kommt es nur in bestimmten Anwendungsgebieten infrage, wenn andere Behandlungen versagt haben.

Welche Nebenwirkungen hat Haloperidol am häufigsten?

Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, treten unkontrollierte Bewegungen des Körpers oder der Gliedmaßen auf, etwa Muskelzittern, Muskelsteife, Rastlosigkeit oder verlangsamte Bewegungen, außerdem Unruhe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Häufig sind unter anderem Schläfrigkeit, Schwindel beim Aufstehen, niedriger Blutdruck, Verstopfung, Mundtrockenheit und Gewichtsveränderungen.

Warum ist bei Haloperidol ein EKG nötig?

Haloperidol kann das QT-Intervall im EKG verlängern und gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Laut Fachinformation wird vor Beginn ein EKG empfohlen, und während der Behandlung wird die Notwendigkeit weiterer EKG-Kontrollen beurteilt; auch Kontrollen der Blutsalze wie Kalium und Magnesium werden empfohlen. Steigt das QTc-Intervall auf über 500 ms, muss Haloperidol abgesetzt werden.

Darf Haloperidol bei Demenz gegeben werden?

Haloperidol ist bei anhaltender Aggression und psychotischen Beschwerden bei mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz zugelassen, wenn Behandlungen ohne Arzneimittel versagt haben und ein Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung besteht. Bei älteren Menschen mit Demenz wurde unter Antipsychotika über mehr Todesfälle und Schlaganfälle berichtet. Laut Fachinformation ist die Notwendigkeit der Weiterbehandlung nach spätestens 6 Wochen zu überprüfen. Bei Lewy-Körper-Demenz darf Haloperidol nicht eingenommen werden.

Was ist das maligne neuroleptische Syndrom?

Eine seltene, schwerwiegende Nebenwirkung mit hohem Fieber, ausgeprägter Muskelsteife, Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit; sie kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen. Informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie solche Zeichen bemerken. Laut Fachinformation ist hohes Fieber (Hyperthermie) häufig ein frühes Anzeichen; bei einem malignen neuroleptischen Syndrom muss die Behandlung mit dem Antipsychotikum unverzüglich abgesetzt und eine unterstützende Behandlung mit sorgfältiger Überwachung eingeleitet werden.

Darf ich während der Behandlung Alkohol trinken?

Alkohol kann Sie zusammen mit Haloperidol schläfrig machen und langsamer reagieren lassen. Laut Packungsbeilage sollten Sie darauf achten, nicht zu viel zu trinken, und mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, wie viel Sie trinken.

Kann ich Haloperidol einfach absetzen?

Nein. Wenn die Ärztin oder der Arzt nicht anders entscheidet, wird Haloperidol schrittweise abgesetzt. Ein plötzlicher Abbruch kann Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen verursachen; laut Fachinformation können die Beschwerden der Grunderkrankung auch erst Wochen oder Monate nach dem Absetzen wiederkehren.

Wie hoch ist die Dosis von Haloperidol?

Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; sie hängt vom Alter, der behandelten Erkrankung, möglichen Nieren- oder Leberproblemen und anderen Arzneimitteln ab. Was Packungsbeilage und Fachinformation dazu sagen, steht im Abschnitt "Dosierung" auf dieser Seite.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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