MedikamenteWirkstoff
Alprazolam: Nebenwirkungen und Wirkung
Alprazolam ist ein verschreibungspflichtiges Mittel aus der Gruppe der Benzodiazepine zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Sehr häufige Nebenwirkungen sind Beruhigung und Schläfrigkeit; häufig sind unter anderem Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit und Koordinationsstörungen. Alprazolam kann abhängig machen: Die Behandlung sollte so kurz wie möglich sein und wird schrittweise beendet.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Beruhigung (Sedierung), Schläfrigkeit[1, 2]
- Häufig: Appetitmangel[1, 2]
- Häufig: Verwirrtheit[1, 2]
- Häufig: Depression[1, 2]
- Häufig: Koordinationsstörungen, unkoordinierte Bewegungen (Ataxie)[1, 2]
- Häufig: Eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Konzentrationsstörungen[1, 2]
- Häufig: Schleppende Sprache[1, 2]
- Häufig: Schwindel, Schwindelgefühl[1, 2]
- Häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
- Häufig: Verschwommenes Sehen[1, 2]
- Häufig: Verstopfung, Übelkeit[1, 2]
- Häufig: Schwäche (Asthenie)[1, 2]
- Häufig: Reizbarkeit[1, 2]
Wofür wird Alprazolam eingesetzt?
Alprazolam gehört zur Gruppe der Benzodiazepine und damit zu den Beruhigungs- und Schlafmitteln. Benzodiazepine beeinflussen Botenstoffe im Gehirn; Alprazolam wird zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen angewendet [1]. Laut Packungsbeilage soll es nur angewendet werden, wenn die Angstzustände Sie stark im täglichen Leben beeinträchtigen [1]. Die Fachinformation nennt als Voraussetzung, dass die Störung schwer oder behindernd ist oder die Betroffenen infolge der Störung unter extremen Beschwerden leiden [2].
Alprazolam ist laut Fachinformation verschreibungspflichtig [2]. Der Wirkstoff steht in Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes; ausgenommen sind Zubereitungen, die ohne einen weiteren Stoff der Anlagen I bis III je abgeteilte Form, zum Beispiel je Tablette, bis zu 1 mg Alprazolam enthalten [4]. Benzodiazepine wie Alprazolam sollten nicht zur alleinigen Behandlung von Depressionen oder anderen Störungen des geistig-seelischen Zustandes eingenommen werden [1].
Wie wirkt Alprazolam?
Laut Fachinformation wirkt Alprazolam angstlösend. Wie andere Benzodiazepine hat es außerdem beruhigende, schlaffördernde, muskelentspannende und krampfhemmende Eigenschaften [2]. Beruhigung und Schläfrigkeit sind sehr häufige Nebenwirkungen; Koordinationsstörungen treten häufig auf, Muskelschwäche gelegentlich [1, 2].
Nach der Einnahme wird Alprazolam schnell aufgenommen; die höchsten Konzentrationen im Blut sind nach 1 bis 2 Stunden erreicht. Die mittlere Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt 12 bis 15 Stunden; bei älteren Menschen ist sie signifikant erhöht. Alprazolam und seine Abbauprodukte werden in erster Linie mit dem Urin ausgeschieden [2]. Bei kontinuierlicher Einnahme über einige Wochen kann die Wirkung nachlassen [1].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Unten stehen alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation eine Häufigkeit angeben; wo beide eine Häufigkeit nennen, stimmen die Klassen überein. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben einordnen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Schläfrigkeit, emotionale Stumpfheit, verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrung, Ermüdung, Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Muskelschwäche, Störungen der Bewegungsabläufe und Sehstörungen wie Doppelt- oder Verschwommensehen treten laut Packungsbeilage vorwiegend zu Beginn der Behandlung oder bei höherer Dosierung auf und bilden sich in der Regel im Laufe der weiteren Behandlung zurück [1]. Mehr dazu auf den Seiten Müdigkeit, Schwindel und Vergesslichkeit und Verwirrtheit.
Abhängigkeit: Bei der Anwendung von Alprazolam kann sich eine körperliche und psychische Abhängigkeit entwickeln; Fälle von Missbrauch sind beschrieben [1, 2]. Eine Häufigkeit nennen Packungsbeilage und Fachinformation dafür nicht, deshalb steht die Abhängigkeit nicht in der Liste, sondern unter "Besondere Vorsicht" und im Abschnitt "Einnahme und Absetzen". Mehr dazu unter Abhängigkeit und Entzugserscheinungen.
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Stoffwechsel und ErnährungAppetitmangel[1, 2]Mehr dazu: Appetitlosigkeit
- PsycheVerwirrtheit[1, 2]Mehr dazu: Verwirrtheit
- PsycheDepression[1, 2]Mehr dazu: Depressive Verstimmung
- NervensystemKoordinationsstörungen, unkoordinierte Bewegungen (Ataxie)[1, 2]
- NervensystemEingeschränktes Erinnerungsvermögen, Konzentrationsstörungen[1, 2]Mehr dazu: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- NervensystemSchleppende Sprache[1, 2]
- NervensystemSchwindel, Schwindelgefühl[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
- AugenVerschwommenes Sehen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- Magen und DarmVerstopfung, Übelkeit[1, 2]Mehr dazu: VerstopfungÜbelkeit
- Allgemeine BeschwerdenSchwäche (Asthenie)[1, 2]Mehr dazu: Schwäche (Asthenie)
- Allgemeine BeschwerdenReizbarkeit[1, 2]Mehr dazu: Aggressivität und Reizbarkeit
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- HormonsystemHohe Prolaktinwerte im Blut (Hyperprolaktinämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
- PsycheHalluzinationen[1, 2]Mehr dazu: Psychose und Halluzinationen
- PsycheWutanfälle, aggressives Verhalten, feindseliges Verhalten[1, 2]Mehr dazu: Aggressivität und Reizbarkeit
- PsycheAngst, Ruhelosigkeit (Agitiertheit), Nervosität, Stimulation[1, 2]Mehr dazu: AngstUnruhe und Nervosität
- PsycheVeränderungen des sexuellen Verlangens (Libido)[1, 2]
- PsycheSchlaflosigkeit[1, 2]Mehr dazu: Schlafstörungen
- PsycheAnomales Denken[1, 2]
- NervensystemGedächtnisschwund (Amnesie)[1, 2]Mehr dazu: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- NervensystemUngewollte Bewegungen (Dystonie)[1, 2]
- NervensystemZittern (Tremor)[1, 2]Mehr dazu: Zittern
- Magen und DarmErbrechen[1, 2]Mehr dazu: Erbrechen
- Leber und GalleLeberfunktionsstörungen, Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- HautHautentzündung (Dermatitis)[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelschwäche[1, 2]Mehr dazu: Muskelschwäche
- Nieren und HarnwegeUnwillkürlicher Urinverlust (Inkontinenz), Probleme beim Wasserlassen (Harnverhalt)[1, 2]Mehr dazu: Probleme beim Wasserlassen
- Geschlechtsorgane und BrustSexuelle Funktionsstörung, unregelmäßige Periode[1, 2]Mehr dazu: Zyklusstörungen
- Laborwerte und UntersuchungenGewichtsveränderung[1, 2]
- Laborwerte und UntersuchungenAnstieg des Augeninnendrucks[1, 2]
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- Stoffwechsel und ErnährungVermehrter Appetit[1, 2]
- NervensystemEmotionale Stumpfheit, verminderte Aufmerksamkeit[1, 2]Mehr dazu: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- NervensystemStörungen des vegetativen Nervensystems[2]
- AugenDoppeltsehen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- HerzHerzrasen (Tachykardie)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
- Gefäße und KreislaufNiedriger Blutdruck (Hypotonie)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
- AtemwegeVerstopfte Nase[1, 2]Mehr dazu: Verstopfte Nase
- Magen und DarmDurchfall, Mundtrockenheit, vermehrter Speichelfluss, Schluckbeschwerden (Dysphagie)[1, 2]Mehr dazu: DurchfallMundtrockenheit
- Leber und GalleLeberentzündung (Hepatitis)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- HautSchwellungen hauptsächlich der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, der Zunge und des Rachens, die Atemprobleme verursachen können (Angioödem)[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnot
- HautHautreaktionen[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Allgemeine BeschwerdenSchwellungen hauptsächlich in den Beinen und Füßen (periphere Ödeme)[1, 2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
- Allgemeine BeschwerdenErmüdung[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Sinnestäuschungen und sogenannte paradoxe Reaktionen wie Unruhe, Reizbarkeit oder aggressives Verhalten können insbesondere bei älteren Menschen auftreten [1, 2]. Die gleichzeitige Anwendung von Alprazolam und Opioiden erhöht das Risiko von Schläfrigkeit, Atembeschwerden und Koma und kann lebensbedrohlich sein [1, 2]. Bei Menschen mit einer unerkannten Depression wurden in einigen Fällen manische Episoden beschrieben [1, 2]. Telefonnummern für den Ernstfall finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsstörungen: Viele dieser Beschwerden treten vor allem zu Beginn oder bei höherer Dosierung auf und bilden sich in der Regel im Laufe der Behandlung zurück [1]. Bei Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt; eventuell sollte die Dosis reduziert werden [1]. Haben Sie den Eindruck, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie ebenfalls mit ihr oder ihm, statt die Dosis selbst zu ändern [1]. Während der Behandlung führen Sie kein Fahrzeug und bedienen keine Maschinen [1].
Stürze: Beruhigung und Muskelschwäche können bei älteren Menschen das Risiko von Stürzen erhöhen, und Stürze haben bei ihnen häufig schwerwiegende Folgen [1, 2]. Bei älteren oder geschwächten Menschen verordnet die Ärztin oder der Arzt eventuell eine geringere Dosis [1]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente im Alter.
Gedächtnislücken: Alprazolam kann zeitlich begrenzte Gedächtnislücken verursachen: Einige Stunden nach der Einnahme werden unter Umständen Handlungen ausgeführt, an die man sich später nicht erinnern kann. Das Risiko hängt von der Höhe der Dosis ab [1, 2].
Ungewöhnliche Reaktionen und Stimmung: Bemerken Sie Unruhe, Reizbarkeit, Aggressivität, Albträume, Sinnestäuschungen oder Wahnvorstellungen, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt; in solchen Fällen sollte die Behandlung beendet werden [1]. Haben Sie Gedanken, sich das Leben zu nehmen, ist es sehr wichtig, mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Familie darüber zu sprechen [1]. Mehr unter Halluzinationen, Aggressivität und Depression.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Besonders wichtig sind Opioide, also starke Schmerzmittel, Mittel zur Substitutionstherapie und einige Hustenmittel: Die gleichzeitige Anwendung sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt [1, 2]. Schlafmittel, Antipsychotika, Narkosemittel, angstlösende Mittel, einige Antidepressiva, Mittel gegen Anfallsleiden und beruhigende Allergiemittel können die dämpfende Wirkung verstärken [1, 2].
Alprazolam wird vor allem über das Leberenzym CYP3A4 abgebaut. Mittel, die dieses Enzym stark hemmen (etwa bestimmte Pilzmittel, HIV-Mittel, Fluoxetin, Sertralin, die "Pille" oder Clarithromycin), können die Konzentration von Alprazolam im Blut erhöhen; laut Fachinformation sollte dann eine erhebliche Dosisverringerung in Betracht gezogen werden [1, 2]. Carbamazepin, Phenytoin, Rifampicin und die Daueranwendung von Johanniskraut können die Wirkung abschwächen [2]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Wechselwirkungen.
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Opioide (starke Schmerzmittel, Mittel zur Substitutionstherapie und einige Hustenmittel) | Erhöhtes Risiko von Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression) und Koma; die gleichzeitige Anwendung kann lebensbedrohlich sein. Laut Fachinformation kann es außerdem zu einer gesteigerten Euphorie kommen, die eine psychische Abhängigkeit verstärken kann[1, 2] | Gleichzeitige Anwendung nur, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt; dann sollten Dosis und Dauer von der Ärztin oder dem Arzt begrenzt werden. Informieren Sie sie oder ihn über alle opioidhaltigen Arzneimittel |
| Schlafmittel, Antipsychotika (Neuroleptika), Narkosemittel, angstlösende Mittel, einige Antidepressiva, Mittel gegen Anfallsleiden und beruhigende Allergiemittel (sedierende Antihistaminika) | Verstärkung der dämpfenden Wirkung auf das zentrale Nervensystem[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
| Alkohol | Die Wirkungsweise von Alprazolam kann verändert und die beruhigende Wirkung verstärkt werden[1, 2] | Während der Behandlung keinen Alkohol trinken |
| Arzneimittel, die das Leberenzym CYP3A4 stark hemmen, z. B. Pilzmittel (Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol), HIV-Mittel (Proteasehemmer), Nefazodon, Fluvoxamin, Fluoxetin, Sertralin, Cimetidin, Diltiazem, hormonelle Verhütungsmittel ("Pille") und einige Makrolid-Antibiotika (Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Troleandomycin) | Die Konzentration von Alprazolam im Blut kann ansteigen[1, 2] | Laut Fachinformation nur mit Vorsicht kombinieren; eine erhebliche Dosisverringerung sollte in Betracht gezogen werden, ärztlich besprechen |
| Carbamazepin, Phenytoin, Rifampicin (Stoffe, die das Leberenzym CYP3A4 vermehrt bilden lassen) | Die Wirkung von Alprazolam kann verringert werden[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
| Johanniskraut | Die Daueranwendung kann die Wirkung von Alprazolam verringern; wird Johanniskraut plötzlich abgesetzt, können Zeichen einer Überdosierung von Alprazolam auftreten[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
| Digoxin (Herzmittel) | Vor allem bei älteren Menschen wurde über einen Anstieg der Digoxin-Konzentration im Blut berichtet[1, 2] | Laut Fachinformation engmaschige Überwachung auf Zeichen einer Digoxin-Überdosierung |
| Muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxanzien) | Vor allem zu Beginn muss mit einer Verstärkung der muskelentspannenden Wirkung gerechnet werden[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
| Clozapin (Mittel gegen Schizophrenie) | Erhöhtes Risiko eines Atem- und/oder Herzstillstands[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
| Imipramin und Desipramin (Mittel gegen Depressionen) | Anstieg der Konzentration dieser Mittel im Blut beschrieben; die klinische Bedeutung ist laut Fachinformation noch nicht geklärt[1, 2] | Ärztin oder Arzt um Rat fragen |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Alprazolam nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Alprazolam darf nicht eingenommen werden bei einer Allergie gegen Benzodiazepine, bei Myasthenia gravis, schweren Störungen der Atmung, nächtlichen Atemaussetzern, schwerer Leberfunktionsstörung und bei einer akuten Vergiftung mit Alkohol oder anderen Substanzen, die auf das Gehirn wirken [1, 2]. Laut Fachinformation können Benzodiazepine bei schweren Leberfunktionsstörungen eine Hirnfunktionsstörung (Enzephalopathie) begünstigen [2]. Trifft einer der weiteren Punkte auf Sie zu, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Alprazolam, andere Benzodiazepine oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
- Bestimmte schwere Muskelschwäche (Myasthenia gravis)[1, 2]
- Schwere Störungen der Atmung (schwere Ateminsuffizienz)[1, 2]
- Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe-Syndrom)[1, 2]
- Schwere Leberfunktionsstörung[1, 2]
- Akute Vergiftung mit Alkohol oder anderen Substanzen, die auf das Gehirn wirken[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Abhängigkeitserkrankung in der Vorgeschichte (Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch); laut Fachinformation nur mit äußerster Vorsicht anwenden[1, 2]
- Atemschwierigkeiten oder Atemstörungen; laut Fachinformation sollten Menschen mit chronischer Ateminsuffizienz wegen der Gefahr einer Atemdepression eine niedrigere Dosis einnehmen[1, 2]
- Eingeschränkte Nierenfunktion oder leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung: eventuell muss die Dosis verringert werden[1, 2]
- Ältere oder geschwächte Menschen: Beruhigung und/oder Muskelschwäche können das Risiko von Stürzen erhöhen, die bei älteren Menschen häufig schwerwiegende Folgen haben; die Ärztin oder der Arzt verordnet eventuell eine geringere Dosis[1, 2]
- Depressionen oder andere Störungen des geistig-seelischen Zustandes: Alprazolam sollte nicht zu ihrer alleinigen Behandlung eingenommen werden; unter Umständen können depressive Beschwerden verstärkt werden, wenn keine geeignete Behandlung der Grunderkrankung erfolgt. Laut Fachinformation sollten Benzodiazepine bei schwerer Depression oder bei Angstzuständen, die von Depressionen begleitet werden, nicht allein zur Behandlung der Depression angewendet werden, da sie zum Suizid führen bzw. das Risiko eines Suizids erhöhen können[1, 2]
- Unerkannte (latente) Depression: In einigen Fällen wurden manische Episoden beschrieben[1, 2]
- Abhängigkeit: Eine längerfristige Anwendung kann zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen; das Risiko steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Behandlung. Laut Fachinformation kann eine Abhängigkeit auch bei therapeutischen Dosen und bei Menschen ohne besondere Risikofaktoren entstehen; Missbrauch wurde berichtet[1, 2]
- Nachlassende Wirkung: Bei kontinuierlicher Einnahme über einige Wochen kann die Wirkung nachlassen[1, 2]
- Gedächtnislücken (anterograde Amnesie): Unter Umständen werden einige Stunden nach der Einnahme Handlungen ausgeführt, an die man sich später nicht erinnern kann; das Risiko hängt von der Höhe der Dosis ab[1, 2]
- Psychotische Erkrankungen: Laut Fachinformation sind Benzodiazepine nicht zu ihrer Erstbehandlung (Primärbehandlung) geeignet[2]
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Die Anwendung wird nicht empfohlen[1, 2]
- Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Die Tabletten enthalten Lactose; nehmen Sie sie dann erst nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein[1]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol, und führen Sie kein Fahrzeug [1]. In der Schwangerschaft sollte Alprazolam laut Packungsbeilage nur in Ausnahmefällen und aus zwingenden Gründen verordnet werden; während der Behandlung sollen Sie nicht stillen [1]. Die Karten stellen die Angaben von Packungsbeilage, Fachinformation und dem Beratungszentrum Embryotox der Charité nebeneinander [1, 2, 3]. Mehr dazu in den Ratgebern Medikamente und Alkohol, Medikamente und Autofahren und Medikamente in der Schwangerschaft.
Schwangerschaft
In der Schwangerschaft sollte Alprazolam nur in Ausnahmefällen und aus zwingenden Gründen verordnet werden. Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden möchten oder vermuten, schwanger zu sein, teilen Sie dies umgehend Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mit; sie oder er entscheidet über die Weiterführung oder den Abbruch der Behandlung.[1]
Laut Fachinformation deutet eine Vielzahl von Daten aus Kohortenstudien darauf hin, dass eine Benzodiazepin-Behandlung im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht mit einem erhöhten Risiko schwerer Fehlbildungen einhergeht; einige frühe Fall-Kontroll-Studien fanden ein erhöhtes Risiko für Gaumenspalten. Ist eine Behandlung spät in der Schwangerschaft nötig, kann beim Neugeborenen auch bei niedrigen Dosen ein "Floppy-Infant-Syndrom" mit schlaffer Muskulatur und Trinkschwäche auftreten; bei hohen Dosen sind Atemdepression oder Atemstillstand und eine zu niedrige Körpertemperatur möglich. Außerdem können Neugeborene bis zu einigen Tagen nach der Geburt Entzugssymptome zeigen, auch wenn kein Floppy-Infant-Syndrom erkennbar ist.[2]
Embryotox gibt den Erfahrungsumfang als hoch an. In einer schwedischen Registerstudie mit 444 im ersten Schwangerschaftsdrittel behandelten Schwangerschaften wurde ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko beobachtet, vor allem die Entwicklung des Herzens betreffend; eine weitere, kleinere Studie mit 88 Schwangerschaften fand ein erhöhtes Risiko für komplexe Fehlbildungen. Andere Studien unterschiedlicher Qualität mit zusammen etwa 1.000 Schwangerschaften ergaben keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko. Wegen möglicher schwerer Entzugskomplikationen wie Krampfanfällen und Delirien muss laut Embryotox auf ein abruptes Absetzen in der Schwangerschaft in jedem Fall verzichtet werden. Nach einer Behandlung im ersten Schwangerschaftsdrittel sollte eine Ultraschall-Feindiagnostik empfohlen werden; die Entbindung sollte in einer Klinik mit Neonatologie (Neugeborenenmedizin) erfolgen. Als besser geeignete Alternative für eine angstlösende Akutbehandlung nennt Embryotox Promethazin. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Alprazolam geht in die Muttermilch über; laut Packungsbeilage sollen Sie während der Behandlung nicht stillen. Laut Fachinformation wird Alprazolam in geringen Mengen ausgeschieden; die Anwendung in der Stillzeit wird dennoch nicht empfohlen.[1, 2]
Laut Embryotox beschreiben mehrere Fallberichte eine Sedierung beim gestillten Säugling, wenn die Mutter regelmäßig Alprazolam einnahm. Einzeldosen erfordern laut Embryotox wahrscheinlich keine Stillpause; bei einer Langzeitbehandlung ist Stillen unter alleiniger Behandlung mit Alprazolam und niedriger Dosierung unter Vorbehalt akzeptabel.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol: Er kann die Wirkungsweise von Alprazolam verändern und die beruhigende Wirkung verstärken. Laut Fachinformation wird die gleichzeitige Einnahme von Alkohol nicht empfohlen.[1, 2]
Autofahren und Maschinen
Alprazolam kann Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen und Muskelschwäche hervorrufen und dadurch die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug zu führen und Maschinen zu bedienen; Alkohol verstärkt diese Wirkung, und wenn Sie nicht genügend geschlafen haben, lässt die Aufmerksamkeit noch stärker nach. Führen Sie während der Behandlung kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.[1, 2]
Einnahme
Die Tabletten ganz mit reichlich Flüssigkeit, zum Beispiel einem Glas Wasser, einnehmen und nicht zerkauen. Haben Sie den Eindruck, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[1]
Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge einnehmen.[1]
Absetzen
Nach längerer Anwendung und plötzlichem Beenden der Behandlung können die ursprünglichen Beschwerden vorübergehend verstärkt wiederkehren, begleitet von Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Unruhe. Deshalb sollte die Ärztin oder der Arzt die Dosis beim Beenden der Behandlung schrittweise verringern.[1, 2]
Ist es zu einer körperlichen Abhängigkeit gekommen, können beim Absetzen Entzugserscheinungen auftreten: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, schwere Angst- und Spannungszustände, Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Verwirrung und Reizbarkeit; in schweren Fällen eine gestörte Wahrnehmung der eigenen Person oder der Umwelt (Depersonalisierung, Derealisation), gesteigertes Hörempfinden, Taubheit und Kribbeln der Gliedmaßen, Licht-, Geräusch- und Berührungsempfindlichkeit, Halluzinationen und epileptische Anfälle. Entzugserscheinungen können mehrere Tage nach dem Ende der Behandlung auftreten.[1, 2]
Überdosierung
Fragen Sie bei einer Überdosierung in jedem Fall unverzüglich eine Ärztin oder einen Arzt um Rat, zum Beispiel in der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses oder beim Vergiftungsnotruf. Eine Überdosierung äußert sich im Allgemeinen als Benommenheit, manchmal bis hin zum Koma; in leichteren Fällen treten Schläfrigkeit, Verwirrung und Lethargie auf, bei schwereren Formen Störungen der Bewegungsabläufe, Muskelerschlaffung, Blutdruckabfall und Störungen der Atemfunktion. Selten tritt ein Koma ein, sehr selten der Tod. Laut Fachinformation sollte bei der Behandlung einer Überdosierung immer bedacht werden, dass mehrere Mittel eingenommen worden sein könnten.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage nennt Anfangs- und Erhaltungsdosierungen für Erwachsene und für ältere oder geschwächte Menschen sowie Angaben zur Dauer und zum Beenden der Behandlung [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Welche Dosis für Sie richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; laut Fachinformation richtet sie sich nach der Schwere der Beschwerden und dem Ansprechen auf die Behandlung [1, 2].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Alprazolam immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein: die Tabletten ganz, mit reichlich Flüssigkeit und ohne sie zu zerkauen [1]. Laut Fachinformation sind der Bedarf an einer Behandlung und die Dosis regelmäßig zu überprüfen; es ist sinnvoll, schon zu Beginn über die begrenzte Behandlungsdauer und die schrittweise Verringerung der Dosis aufzuklären [2].
Setzen Sie Alprazolam nicht plötzlich ab: Nach schneller Dosisverringerung oder plötzlichem Abbruch ist die Gefahr von Entzugserscheinungen und einer verstärkten Wiederkehr der ursprünglichen Beschwerden größer; deshalb sollte die Dosis schrittweise verringert werden [1, 2]. Entzugserscheinungen können mehrere Tage nach dem Ende der Behandlung auftreten [1]. Laut Fachinformation ist es wichtig, dass Ihnen die Möglichkeit eines solchen Rebound-Effekts (der vorübergehend verstärkten Wiederkehr der Beschwerden) bewusst ist; so lassen sich Ängste vor diesen Beschwerden beim Absetzen möglichst vermeiden [2]. Allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente absetzen.
Präparate mit Alprazolam
Alprazolam gibt es als Tabletten in verschiedenen Stärken. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Alprazolam-ratiopharm 1,0 mg Tabletten [1, 2]. Weitere Wirkstoffe derselben Gruppe sind zum Beispiel Diazepam und Lorazepam.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Alprazolam-ratiopharm | ratiopharm GmbH | verschreibungspflichtig; Tabletten mit 0,25, 0,5 oder 1,0 mg; Grundlage dieser Seite: 1,0 mg Tabletten |
| Tafil | verschreibungspflichtig |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Alprazolam-ratiopharm 1,0 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 03/2026. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Alprazolam-ratiopharm 1,0 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2018. abgerufen am 11.10.2026
- Embryotox Embryotox: Alprazolam. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026
- Behörde Betäubungsmittelgesetz (BtMG), Anlage III, Eintrag Alprazolam. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Macht Alprazolam abhängig?
Ja, das ist möglich. Eine längerfristige Anwendung von Alprazolam kann zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit führen. Das Risiko steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Behandlung, vor allem bei Menschen mit Drogen-, Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte. Laut Fachinformation kann eine Abhängigkeit auch bei therapeutischen Dosen und bei Menschen ohne besondere Risikofaktoren entstehen. Nehmen Sie Alprazolam immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein.
Wie lange darf man Alprazolam nehmen?
Die Behandlung sollte so kurz wie möglich sein. Laut Packungsbeilage sollte die Gesamtdauer einschließlich der schrittweisen Absetzphase 8 bis 12 Wochen nicht übersteigen. Über die Dauer entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Laut Fachinformation sollte eine Verlängerung nur nach erneuter Beurteilung erfolgen.
Wie schnell wirkt Alprazolam und wie lange bleibt es im Körper?
Laut Fachinformation wird Alprazolam nach der Einnahme schnell aufgenommen; die höchsten Konzentrationen im Blut sind nach 1 bis 2 Stunden erreicht. Die mittlere Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt 12 bis 15 Stunden und ist bei älteren Menschen signifikant erhöht.
Darf ich Alprazolam mit Alkohol nehmen?
Nein. Laut Packungsbeilage sollten Sie während der Behandlung keinen Alkohol trinken, weil er die Wirkungsweise von Alprazolam verändern und die beruhigende Wirkung verstärken kann. Alkohol verstärkt außerdem die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit.
Darf ich unter Alprazolam Auto fahren?
Laut Packungsbeilage nicht: Führen Sie während der Behandlung kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen. Alprazolam kann Schläfrigkeit, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen und Muskelschwäche hervorrufen; Alkohol und zu wenig Schlaf verstärken diese Wirkung.
Was passiert, wenn ich Alprazolam plötzlich absetze?
Nach längerer Anwendung können die ursprünglichen Beschwerden vorübergehend verstärkt wiederkehren, begleitet von Stimmungsschwankungen, Angst, Schlaflosigkeit und Unruhe. Ist es zu einer körperlichen Abhängigkeit gekommen, sind Entzugserscheinungen möglich, in schweren Fällen auch Halluzinationen und epileptische Anfälle. Beenden Sie die Einnahme deshalb nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; die Dosis wird schrittweise verringert.
Darf ich Alprazolam in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
In der Schwangerschaft sollte Alprazolam laut Packungsbeilage nur in Ausnahmefällen und aus zwingenden Gründen verordnet werden; informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt umgehend über eine geplante oder vermutete Schwangerschaft. Ein abruptes Absetzen muss laut dem Beratungszentrum Embryotox wegen möglicher schwerer Entzugskomplikationen in jedem Fall vermieden werden. Während der Behandlung sollen Sie laut Packungsbeilage nicht stillen.
Wie hoch ist die Dosis von Alprazolam?
Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Für ältere und geschwächte Menschen sowie für Menschen mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen nennt die Packungsbeilage niedrigere Dosierungen. Was sie zur Dosis, zur Dauer und zum Beenden der Behandlung sagt, steht im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage" auf dieser Seite.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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Ratgeber Nebenwirkung meldenDen Verdacht einer Nebenwirkung können Sie selbst melden, online bei BfArM und Paul-Ehrlich-Institut.