NebenwirkungenNebenwirkung
Zyklusstörungen durch Medikamente
Zwischenblutungen und unregelmäßige, verstärkte, schmerzhafte oder ausbleibende Regelblutungen nennen die Produktinformationen vieler Medikamente, zum Beispiel bei hormonellen Verhütungsmitteln wie der Pille und der Minipille mit Desogestrel, bei Tamoxifen und Valproinsäure. Gerinnungshemmer wie Rivaroxaban können die Monatsblutung verstärken. Antipsychotika wie Risperidon und Amisulprid können über einen erhöhten Prolaktinspiegel die Regel ausbleiben lassen. Sprechen Sie Veränderungen Ihres Zyklus bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Manche Medikamente können den Monatszyklus verändern. Die Produktinformationen nennen zum Beispiel Zwischen- oder Schmierblutungen, unregelmäßige, verstärkte oder verlängerte Regelblutungen, schmerzhafte Regelblutungen (Dysmenorrhoe) sowie seltene oder ausbleibende Blutungen (Oligo- oder Amenorrhoe) [1, 2, 3, 4, 5, 7, 9]. Laut IQWiG verlieren Frauen während der Periode normalerweise insgesamt etwa 60 Milliliter Blut; als zu stark gilt eine Regelblutung, wenn regelmäßig mehr als 80 Milliliter verloren gehen, und dauert sie länger als 5 bis 7 Tage, gilt sie als verlängert [14].
Welche Medikamente Zyklusstörungen auslösen können
Die Beispiele unten stammen aus den Fach- und Gebrauchsinformationen einzelner Wirkstoffe. Jede Häufigkeitsangabe gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht [2, 4, 5, 8, 9].
- Hormonelle Verhütungsmittel: Bei einer Pille mit Levonorgestrel und Ethinylestradiol kann es laut Packungsbeilage in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen außerhalb der Einnahmepause kommen [1]. Bei der Minipille mit Desogestrel sind unregelmäßige oder keine Blutungen als häufig eingestuft (bis zu 1 von 10 Anwenderinnen); die Blutungen können leichte Schmierblutungen sein, einer leichten Regelblutung ähneln oder ganz ausbleiben [2]. Laut Fachinformation waren Blutungsstörungen in den Studien die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen; nach einigen Behandlungsmonaten werden die Blutungen tendenziell seltener [3]. Auch nach dem Einsetzen einer Hormonspirale kann es laut IQWiG anfangs zu einer stärkeren Blutung kommen [14].
- Hormonersatztherapie: Bei einem Estradiol-Spray sind unregelmäßige Blutungen aus der Gebärmutter oder der Scheide einschließlich Schmierblutungen laut Packungsbeilage häufig [10]. Laut gesund.bund.de kann es in den ersten Monaten einer Hormonbehandlung in den Wechseljahren zu Schmierblutungen kommen [17].
- Gerinnungshemmer: Wie andere Arzneimittel, die die Bildung von Blutgerinnseln verringern, kann Rivaroxaban laut Packungsbeilage Blutungen verursachen; Blutungen im Urogenitalbereich einschließlich einer starken Monatsblutung sind dort als häufig eingestuft [4]. Laut Fachinformation wurden Schleimhautblutungen, darunter ungewöhnliche Blutungen aus der Scheide und verstärkte Menstruationsblutungen, in Studien bei Langzeitbehandlung unter Rivaroxaban häufiger beobachtet als unter Vitamin-K-Antagonisten; die Menstruationsblutung kann an Intensität und/oder Dauer zunehmen [5]. Bei weiblichen Jugendlichen nach der ersten Regelblutung wurde eine verstärkte Regelblutung (Menorrhagie) laut Fachinformation bei 6,6 Prozent beobachtet, also häufig [5]. Mehr dazu: Blutungen und Blutbildveränderungen.
- Antipsychotika und andere Mittel, die Prolaktin erhöhen: Eine Hyperprolaktinämie, also ein erhöhter Spiegel des Hormons Prolaktin, ist laut Fachinformation von Risperidon häufig und kann in einigen Fällen zu Menstruationsstörungen, Ausbleiben der Regel (Amenorrhö) und fehlendem Eisprung führen; Amenorrhö und Menstruationsstörungen sind dort als gelegentlich eingestuft (bis zu 1 von 100 Behandelten) [6]. Bei Amisulprid können laut Fachinformation infolge einer häufigen Erhöhung der Prolaktinkonzentration unter anderem Amenorrhö oder Zyklusstörungen auftreten [7]. Die Fachinformation von Metoclopramid, einem Mittel gegen Übelkeit, stuft eine Amenorrhö als gelegentlich ein [8]. Mehr dazu: Prolaktin, Brustspannen und Gynäkomastie.
- Tamoxifen (Mittel gegen Brustkrebs): Die Packungsbeilage nennt Unregelmäßigkeiten bei der monatlichen Regelblutung bis hin zur völligen Unterdrückung vor den Wechseljahren und Blutungen aus der Scheide als sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten) [11].
- Valproinsäure (Antiepileptikum): Laut Fachinformation sind unregelmäßige Menstruation und schmerzhafte Regelblutungen häufig, ein Ausbleiben der Regel gelegentlich; selten wurden erhöhte Testosteronspiegel und polyzystische Eierstöcke beobachtet [9]. Mehr dazu: PCO-Syndrom.
- Spironolacton (entwässerndes Mittel): Laut Fachinformation kann es bei Frauen häufig zu Menstruationsstörungen kommen, selten zu Zwischenblutungen und einem Ausbleiben der Regel [18].
- Weitere Mittel: Bei Glucocorticoiden wie Prednisolon nennt die Packungsbeilage Störungen der Sexualhormonausschüttung, infolge derer die Regel ausbleiben kann; eine Häufigkeit gibt sie nicht an [12]. Bei Levothyroxin können laut Packungsbeilage bei einer nicht vertragenen Dosisstärke oder einer Überdosierung die typischen Erscheinungen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten, darunter Störungen der Regelblutung [13].
Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation Zyklusstörungen, Zwischenblutungen oder Veränderungen der Regelblutung nennt:
| Wirkstoff | Häufigkeit | Angabe in der Produktinformation |
|---|---|---|
| Leuprorelin | Sehr häufig | Bei Kindern mit vorzeitiger Pubertät: Blutungen aus der Scheide, Schmierblutungen, Ausfluss · Bei Frauen (Enantone-Gyn): Schmierblutungen, Veränderung oder Abnahme der Libido, trockene Scheide, Verkleinerung oder… |
| Levonorgestrel | Sehr häufig | Veränderung des Blutungsmusters: verstärkte oder verminderte Blutung (Hyper- oder Hypomenorrhoe), Schmierblutungen, seltene Blutungen (Oligomenorrhoe) und Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe) · Regelschmerzen… |
| Medroxyprogesteron | Sehr häufig | Regelstörungen (unregelmäßig, verstärkt, vermindert), Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe), Schmierblutungen |
| Tamoxifen | Sehr häufig | Unregelmäßige Monatsblutungen bis hin zum völligen Ausbleiben der Regel bei Frauen vor den Wechseljahren |
| Anastrozol | Häufig | Blutungen aus der Scheide, gewöhnlich in den ersten Wochen der Behandlung |
| Citalopram | Häufig | Schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhö) · Verlängerte und ungewöhnlich starke Regelblutungen (Menorrhagie) · Blutungen aus der Scheide in unregelmäßigen Abständen (Metrorrhagie) |
| Desogestrel | Häufig | Unregelmäßige oder keine Blutungen · Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe), Zyste des Eierstocks |
| Dienogest | Häufig | Blutungen aus Gebärmutter oder Scheide einschließlich Schmierblutungen |
| Drospirenon | Häufig | Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe), Blutungen und unregelmäßige Blutungen aus der Scheide · Ausbleiben oder Unregelmäßigkeiten der Monatsblutung, Unterleibsschmerzen, Zysten an den Eierstöcken, Scheidenausfluss… |
| Dydrogesteron | Häufig | Blutungsstörungen, darunter Zwischenblutungen (Metrorrhagie), starke Monatsblutungen (Menorrhagie), seltene oder ausbleibende Blutungen (Oligo-/Amenorrhoe), schmerzhafte Monatsblutungen (Dysmenorrhoe) und unregelmäßige… |
| Estradiol | Häufig | Unregelmäßige Blutungen aus der Gebärmutter oder der Scheide, auch Schmierblutungen · Schmerzhafte Monatsblutung, Beschwerden ähnlich dem prämenstruellen Syndrom, Brustvergrößerung |
| Etonogestrel/Ethinylestradiol (Vaginalring) | Häufig | Brustschmerzen, Schmerzen im Becken, schmerzhafte Monatsblutungen · Veränderungen des Blutungsverhaltens (z. B. starke, lange oder unregelmäßige Monatsblutungen oder ihr Ausbleiben), Beschwerden im Beckenbereich,… |
| Fluoxetin | Häufig | Unerklärbare vaginale Blutungen |
| Paliperidon | Häufig | Aufhören der Monatsblutungen (Amenorrhö) · Erektionsprobleme, Ejakulationsstörung, Ausbleiben einzelner Monatsblutungen oder andere Zyklusprobleme, Brustbildung bei Männern, sexuelle Funktionsstörungen, Brustschmerzen,… |
| Pipamperon | Häufig | Ausbleiben der Menstruation · Milchige Absonderung aus der Brust bei Frauen (Milchfluss), Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, Menstruationsstörungen |
| Progesteron | Häufig | Änderungen der Monatsblutung, Ausbleiben der Monatsblutung oder Blutungen zu anderen Zeiten als die Entzugsblutung (unregelmäßige Menstruation, Amenorrhoe, Metrorrhagie) |
| Rivaroxaban | Häufig | Blutungen im Urogenitalbereich, auch Blut im Urin und starke Monatsblutung · Bei Kindern und Jugendlichen: starke Monatsblutung |
| Sertralin | Häufig | Menstruationsstörungen, Erektionsstörungen · Übermäßige Scheidenblutung (Menorrhagie), Scheidenblutung |
| Spironolacton | Häufig | Bei Frauen: Menstruationsstörungen · Bei Frauen: schmerzhafte Schwellungen der Brust (Mastodynie), Zwischenblutungen und Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) |
| Valproinsäure | Häufig | Unregelmäßige Monatsblutungen; schmerzhafte Menstruation mit starken Schmerzen im Rücken oder Unterbauch und Kopfschmerzen (Dysmenorrhoe) · Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhoe) |
| Venlafaxin | Häufig | Unregelmäßigkeiten der Menstruation, etwa verstärkte oder unregelmäßige Blutungen (Menorrhagie, Metrorrhagie) |
| Alprazolam | Gelegentlich | Sexuelle Funktionsstörung, unregelmäßige Periode |
| Atomoxetin | Gelegentlich | Bei Erwachsenen: Probleme beim Orgasmus oder Ausbleiben des Orgasmus, unregelmäßige Regelblutung, Ausbleiben des Samenergusses (Ejakulationsversagen) |
| Azithromycin | Gelegentlich | Unregelmäßige Menstruationsblutung (Metrorrhagie), Hodenerkrankung |
| Celecoxib | Gelegentlich | Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen) · In Langzeitstudien außerhalb von Gelenkerkrankungen zusätzlich beobachtet: auffällige oder sehr starke Scheidenblutung, Brustschmerzen (schmerzempfindliche Brust) |
| Diazepam | Gelegentlich | Störungen der Regelblutung |
| Dienogest/Ethinylestradiol | Gelegentlich | Unregelmäßige Abbruchblutungen, einschließlich starker Blutungen (Menorrhagie), schwacher Blutungen (Hypomenorrhoe), seltener Blutungen (Oligomenorrhoe) und Ausbleiben der Blutung (Amenorrhoe); Zwischenblutungen… |
| Duloxetin | Gelegentlich | Ungewöhnliche Blutungen aus der Scheide; unregelmäßige Menstruation, auch schwere, schmerzhafte, verlängerte, ungewöhnlich schwache oder ausbleibende Regelblutungen |
| Escitalopram | Gelegentlich | Außergewöhnlich starke Regelblutung (Menorrhagie) und unregelmäßige Regelblutung (Metrorrhagie) |
| Estriol | Gelegentlich | Schmierblutungen |
| Haloperidol | Gelegentlich | Veränderung des Menstruationszyklus, zum Beispiel Ausbleiben der Regelblutung oder lange, starke und schmerzhafte Blutungen; unerwartete Milchabsonderung; Brustschmerzen oder Brustbeschwerden |
| Itraconazol | Gelegentlich | Gestörte Regelblutung |
| Metoclopramid | Gelegentlich | Störung der Regelblutung; laut Fachinformation Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) |
| Olanzapin | Gelegentlich | Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen |
| Pregabalin | Gelegentlich | Schmerzhafte Regelblutung, Brustschmerzen · Ausbleibende Regelblutung (Amenorrhoe) |
| Risperidon | Gelegentlich | Ausbleiben der Monatsblutung, ausbleibende einzelne Monatsblutungen oder andere Zyklusprobleme · Verspäteter Beginn der Monatsblutung, Vergrößerung der Brustdrüsen, Brustvergrößerung, Milchabsonderung aus den Brüsten |
| Tacrolimus | Gelegentlich | Menstruationsschmerzen und unregelmäßige Regelblutungen |
| Ticagrelor | Gelegentlich | Blutung aus der Scheide, die stärker ist oder zu anderen Zeiten auftritt als die normale Regelblutung |
| Ciclosporin | Selten | Menstruationsstörungen; Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie) |
| Ebastin | Selten | Menstruationsbeschwerden |
| Methotrexat | Selten | Verminderung der Spermienzahl sowie Störungen des weiblichen Zyklus, die sich nach Ende der Behandlung zurückbilden · Gestörte Bildung von Ei- oder Samenzellen, Unfruchtbarkeit, Störungen des Menstruationszyklus,… |
| Paroxetin | Selten | Menstruationsstörungen, einschließlich starker oder unregelmäßiger Regelblutungen, Zwischenblutungen und ausbleibender oder verspäteter Regelblutungen |
| Quetiapin | Selten | Menstruationsstörungen |
| Doxepin | Sehr selten | Vergrößerung der Brust bei Männern; bei Frauen Vergrößerung der Brust und Unregelmäßigkeiten der Regelblutung |
| Morphin | Sehr selten | Erektionsstörungen, Ausbleiben der Regelblutung |
| Terbinafin | Sehr selten | Durchbruchblutungen und/oder unregelmäßige Blutungen (unregelmäßige Menstruation) |
| Colchicin | Nicht bekannt | Ausbleiben der Regelblutung über 6 Monate oder länger (Amenorrhö) sowie Schmerzen und/oder Krämpfe während der Regelblutung (Dysmenorrhö) |
| Domperidon | Nicht bekannt | Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen (Amenorrhoe) |
| Levothyroxin | Nicht bekannt | Störungen der Regelblutung |
| Oxycodon | Nicht bekannt | Ausbleiben der Menstruationsblutung (Amenorrhoe) |
Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (50 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Zyklusstörungen als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (7 Wirkstoffe)
Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.
| Wirkstoff | Angabe in der Produktinformation | Häufigkeit dieser Nebenwirkung |
|---|---|---|
| Amisulprid | Erhöhter Prolaktinspiegel im Blut, der nach Absetzen zurückgeht; dadurch können Milchfluss (Galaktorrhö), Ausbleiben der Monatsblutung oder Zyklusstörungen, Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie), Brustschmerz, Brustvergrößerung und… | Häufig |
| Dexamethason | Störungen der Sexualhormonausschüttung mit unregelmäßiger oder ausbleibender Regel (Amenorrhö), männlicher Körperbehaarung bei Frauen (Hirsutismus) oder Impotenz | Nicht bekannt |
| Paliperidon | Erhöhter Wert des Hormons Prolaktin im Blut (das kann Beschwerden auslösen, muss aber nicht): bei Männern Anschwellen der Brustdrüsen, Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, andere sexuelle Funktionsstörungen; bei Frauen Brustbeschwerden,… | Häufig |
| Phenprocoumon | Blutungen, an denen verschiedene Organe beteiligt sein können, insbesondere lebensbedrohliche Blutungen im Zentralnervensystem, im Magen-Darm-Trakt, in den Atemwegen, in Harnwegen und Geschlechtsorganen (sichtbares oder nur unter dem Mikroskop erkennbares… | Sehr häufig |
| Prednisolon | Störungen der Sexualhormonausschüttung mit Ausbleiben der Regel (Amenorrhö), männlicher Körperbehaarung bei Frauen (Hirsutismus) oder Impotenz | Nicht bekannt |
| Prednison | Störung der Sexualhormonausschüttung, möglicherweise mit Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen oder Impotenz bei Männern | Selten |
| Quetiapin | Erhöhtes Prolaktin; selten dadurch Brustschwellung, Milchbildung oder ausbleibende oder unregelmäßige Regelblutung | Häufig |
Woran Sie Zyklusstörungen durch ein Medikament erkennen
Ein Hinweis ist der zeitliche Zusammenhang mit dem Beginn oder einer Änderung der Behandlung. Bei der Pille kann es laut Packungsbeilage in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen kommen [1]. Bei der Minipille mit Desogestrel werden die Blutungen laut Fachinformation nach einigen Behandlungsmonaten tendenziell seltener; ein Blutungstagebuch kann helfen, mit dem Blutungsmuster umzugehen [3]. Unter Levothyroxin können Beschwerden einer Überdosierung laut Packungsbeilage besonders bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn der Behandlung auftreten [13].
Wie stark eine Blutung ist, lässt sich laut IQWiG zumindest einschätzen: Einen Anhaltspunkt gibt die Zahl der Binden oder Tampons, die an den einzelnen Tagen benötigt werden; müssen sie etwa alle 1 bis 2 Stunden gewechselt werden, ist die Blutung wahrscheinlich stärker als normal [14]. Es kann laut IQWiG hilfreich sein, das über 1 oder 2 Monate schriftlich festzuhalten, und für die Suche nach der Ursache ist es wichtig, mit der Ärztin oder dem Arzt auch über die Einnahme von Medikamenten zu sprechen [14]. Schmerzhafte Regelblutungen werden laut IQWiG medizinisch als Dysmenorrhoe bezeichnet [15].
Bleibt die Blutung aus, muss auch an eine Schwangerschaft gedacht werden. Bei der Pille ist eine Schwangerschaft laut Packungsbeilage sehr unwahrscheinlich, wenn alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen wurden, kein Erbrechen oder schwerer Durchfall auftrat und keine anderen Arzneimittel eingenommen wurden; bleibt die Blutung jedoch in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen aus, kann eine Schwangerschaft vorliegen, die vor der weiteren Einnahme ausgeschlossen werden muss [1]. Treten unter einem Antipsychotikum wie Risperidon Menstruationsstörungen auf, empfiehlt die Fachinformation, den Prolaktinspiegel zu überwachen [6]. Wie die Angaben in Ihrer Packungsbeilage gemeint sind, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Warum Medikamente den Zyklus verändern können
Bei Antipsychotika spielt das Hormon Prolaktin eine Rolle. Risperidon erhöht laut Fachinformation wie andere Arzneimittel, die Dopamin-D2-Rezeptoren blockieren, den Prolaktinspiegel; eine Hyperprolaktinämie kann die Ausschüttung des Hormons GnRH aus dem Hypothalamus unterdrücken, wodurch die Hirnanhangsdrüse weniger Geschlechtsdrüsen-steuernde Hormone (Gonadotropine) ausschüttet und die Bildung der Geschlechtshormone in den Keimdrüsen und damit die Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden kann [6].
Rivaroxaban kann laut Fachinformation aufgrund seiner Wirkungsweise mit einem erhöhten Risiko für Blutungen aus jedem Gewebe oder Organ verbunden sein [5]. Auch Acetylsalicylsäure (ASS) hemmt laut IQWiG die Gerinnung und kann so eine Regelblutung verstärken [14]. Hormonelle Mittel wie Progesteron-Tabletten, die Pille oder die Hormonspirale hemmen laut IQWiG das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und schwächen so die Blutung ab [14]. Die Minipille mit Desogestrel hemmt laut Fachinformation den Eisprung nahezu vollständig; Zwischenblutungen sind deshalb häufiger als bei anderen reinen Gestagen-Pillen [3].
Was Sie tun können

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Rivaroxaban zum Beispiel sollen Sie laut Packungsbeilage nicht ohne vorherige Rücksprache beenden, weil damit schwerwiegende Erkrankungen behandelt oder verhindert werden [4]. Was beim Absetzen allgemein zu beachten ist, erklärt der Ratgeber Medikamente absetzen.
Bei Zwischenblutungen unter hormoneller Verhütung. Bei der Minipille mit Desogestrel sind unregelmäßige Blutungen laut Packungsbeilage kein Anzeichen für eine verminderte empfängnisverhütende Wirkung: Im Allgemeinen müssen Sie nichts unternehmen und nehmen die Tabletten wie gewohnt weiter ein; sind die Blutungen jedoch stark oder halten sie länger an, sollten Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden [2]. Bei der Kombinationspille muss die Ärztin oder der Arzt die Ursache ermitteln, wenn unerwartete Blutungen nach mehr als einigen Monaten weiterhin auftreten oder nach einigen Monaten erneut beginnen [1]. Manche Arzneimittel können laut Packungsbeilage der Minipille die empfängnisverhütende Wirkung herabsetzen und unerwartete Blutungen auslösen; nennen Sie deshalb alle Mittel, die Sie einnehmen [2]. Mehr dazu: Wechselwirkungen.
Mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen. Bei Levothyroxin sollen Sie Nebenwirkungen laut Packungsbeilage Ihrem Arzt mitteilen; er bestimmt, ob die Tagesdosis herabgesetzt oder die Einnahme für mehrere Tage unterbrochen werden soll [13]. Unter einem Gerinnungshemmer wird die Ärztin oder der Arzt laut Packungsbeilage von Rivaroxaban entscheiden, ob Sie enger überwacht werden müssen oder ob die Behandlung geändert werden muss [4].
Verhütung nicht vergessen. Eine ausbleibende Regel schützt nicht sicher vor einer Schwangerschaft: Bei Valproinsäure muss eine Patientin laut Fachinformation selbst bei einer Amenorrhö sämtliche Empfehlungen für eine zuverlässige Verhütung befolgen [9]. Unter Tamoxifen sollten Frauen im gebärfähigen Alter laut Packungsbeilage während der Behandlung und für 9 Monate danach eine wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethode anwenden [11]. Mehr dazu: Medikamente in der Schwangerschaft.
Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [13]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Unter Rivaroxaban sollen Sie laut Packungsbeilage sofort Ihren Arzt informieren, wenn Sie Anzeichen einer Blutung bemerken, etwa eine lang anhaltende oder sehr starke Blutung oder außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, unerklärliche Schwellungen, Atemlosigkeit oder Brustschmerzen [4]. Sehr starke Blutungen können laut Packungsbeilage zu einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks (Schock) führen [4]. Starke, nicht stillbare Blutungen nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung als Fall für die Notrufnummer 112 [16].
Wer die Minipille mit Desogestrel einnimmt, soll sich laut Packungsbeilage so bald wie möglich an die Ärztin oder den Arzt wenden bei plötzlich heftigen Schmerzen im Unterleib oder in der Magengegend, die ein Anzeichen für eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter sein können, bei ungewöhnlich schweren Blutungen aus der Scheide oder bei Verdacht auf eine Schwangerschaft [2]. Unter Tamoxifen müssen Sie Blutungen nach den Wechseljahren und unregelmäßige Blutungen vor den Wechseljahren laut Packungsbeilage umgehend frauenärztlich abklären lassen [11].
Andere Ursachen
Nicht jede Veränderung der Regelblutung kommt von einem Medikament. Die häufigste Ursache einer zu starken Regelblutung sind laut IQWiG größere gutartige Geschwulste wie Myome oder Schleimhautpolypen; weitere mögliche Ursachen sind hormonelle Veränderungen bei Mädchen während der ersten Perioden, nach einer Geburt oder in den Wechseljahren, eine Kupferspirale, Verwachsungen oder Entzündungen an Gebärmutter oder Eileitern und (seltener) andere Erkrankungen wie Hormonstörungen, Schilddrüsenerkrankungen sowie Herz-, Nieren- oder Leberkrankheiten [14]. Manchmal lässt sich keine eindeutige Ursache finden [14].
- Wechseljahre: Ab etwa Mitte 40 bildet der Körper allmählich weniger Östrogen; die Blutungen werden laut gesund.bund.de unregelmäßig, mal stärker und mal schwächer, und bleiben schließlich ganz aus, im Durchschnitt mit 51 Jahren [17].
- Schilddrüsenunterfunktion: Zu den möglichen Beschwerden zählt das IQWiG starke Regelblutungen oder Störungen des Menstruationszyklus und eine eingeschränkte Fruchtbarkeit [19].
- Endometriose und Regelschmerzen: Wenn Regelschmerzen sehr stark sind oder immer stärker werden, ist es laut IQWiG gut, mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu sprechen, denn manchmal steckt eine behandelbare Krankheit dahinter, zum Beispiel eine Endometriose [15].
- Schwangerschaft: Bleibt die Blutung unter der Pille in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen aus, kann laut Packungsbeilage eine Schwangerschaft vorliegen [1]. Auch in den Wechseljahren kann eine Frau laut gesund.bund.de bis zur letzten Monatsblutung schwanger werden [17]. Mehr dazu: Medikamente in der Schwangerschaft.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Asumate 30 150/30 Mikrogramm Filmtabletten (Levonorgestrel/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Desirett 75 Mikrogramm Filmtabletten (Desogestrel). Exeltis Germany GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Desirett 75 Mikrogramm Filmtabletten (Desogestrel). Exeltis Germany GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Rivaroxaban-ratiopharm 15 mg; 20 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Rivaroxaban-ratiopharm 20 mg Filmtabletten (Version 4). ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Risperidon AbZ Filmtabletten (Version 3). AbZ-Pharma GmbH. Stand 03/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Solian 100 mg/200 mg Tabletten, Solian 400 mg Filmtabletten (Amisulprid). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 05/2023. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation MCP-ratiopharm 10 mg Tabletten (Metoclopramid). ratiopharm GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Valproat-ratiopharm chrono 300 mg/500 mg Retardtabletten (Version 14). ratiopharm GmbH. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lenzetto 1,53 mg/Sprühstoß transdermales Spray, Lösung (Estradiol). Gedeon Richter Plc. / Gedeon Richter Pharma GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Tamoxifen-ratiopharm 20 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Predni H Tablinen 5 mg (Prednisolon). Winthrop Arzneimittel GmbH (Mitvertrieb Zentiva Pharma GmbH). Stand 07/2022. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation L-Thyroxin Henning 100 (Levothyroxin). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 02/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Starke Regelblutung. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 04.12.2024. abgerufen am 12.10.2026
- Regelschmerzen. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 22.03.2023. abgerufen am 12.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
- Wechseljahre: Beschwerden und Behandlung. gesund.bund.de in Zusammenarbeit mit dem IQWiG. Stand 03.02.2023. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Spironolacton-ratiopharm Tabletten (Version 7). ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 24.04.2024. abgerufen am 12.10.2026
Häufige Fragen
Welche Medikamente können den Zyklus durcheinanderbringen?
Die Produktinformationen nennen Zyklusstörungen zum Beispiel bei hormonellen Verhütungsmitteln wie der Pille und der Minipille, bei Estradiol zur Hormonersatztherapie, bei Gerinnungshemmern wie Rivaroxaban, bei Antipsychotika wie Risperidon und Amisulprid, bei Metoclopramid, Spironolacton, Tamoxifen und Valproinsäure. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation Zyklusstörungen nennt.
Sind Zwischenblutungen bei der Pille normal?
In den ersten Monaten kann es laut Packungsbeilage einer Kombinationspille zu unerwarteten Blutungen außerhalb der Einnahmepause kommen. Treten sie nach mehr als einigen Monaten weiterhin auf oder beginnen sie nach einigen Monaten erneut, muss die Ärztin oder der Arzt die Ursache ermitteln. Bei der Minipille mit Desogestrel sind unregelmäßige Blutungen laut Packungsbeilage kein Zeichen einer verminderten Wirkung; sind sie stark oder halten sie länger an, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Meine Regel bleibt unter der Pille aus: Bin ich schwanger?
Wenn Sie alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen, nicht erbrochen oder schweren Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft laut Packungsbeilage sehr unwahrscheinlich. Bleibt die Blutung jedoch in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen aus, könnten Sie schwanger sein. Sie sollten dann laut Packungsbeilage unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen, denn vor der weiteren Einnahme muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
Können Blutverdünner die Regelblutung verstärken?
Ja. Wie andere Arzneimittel, die die Bildung von Blutgerinnseln verringern, kann Rivaroxaban laut Packungsbeilage Blutungen verursachen; eine starke Monatsblutung ist dort als häufig eingestuft (bis zu 1 von 10 Behandelten). Laut Fachinformation kann die Menstruationsblutung an Intensität und Dauer zunehmen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Können Antipsychotika die Periode ausbleiben lassen?
Das ist möglich. Risperidon erhöht laut Fachinformation den Prolaktinspiegel; eine Hyperprolaktinämie kann in einigen Fällen zu Menstruationsstörungen und zum Ausbleiben der Regel (Amenorrhö) führen. Auch bei Amisulprid können laut Fachinformation infolge einer erhöhten Prolaktinkonzentration Amenorrhö oder Zyklusstörungen auftreten. Treten solche Anzeichen auf, wird laut Fachinformation von Risperidon eine Überwachung des Prolaktinspiegels empfohlen.
Kann L-Thyroxin Zyklusstörungen verursachen?
Laut Packungsbeilage eines Levothyroxin-Präparats können bei einer nicht vertragenen Dosisstärke oder einer Überdosierung, besonders bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn, die typischen Erscheinungen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten, darunter Störungen der Regelblutung; die Häufigkeit ist nicht bekannt. Umgekehrt nennt das IQWiG starke Regelblutungen oder Störungen des Menstruationszyklus als mögliche Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion.
Brauche ich eine Verhütung, wenn meine Regel ausbleibt?
Ein Ausbleiben der Regel heißt nicht, dass keine Schwangerschaft möglich ist. Bei Valproinsäure muss eine Patientin laut Fachinformation selbst bei einer Amenorrhö alle Empfehlungen für eine zuverlässige Verhütung befolgen. Unter Tamoxifen sollten Frauen im gebärfähigen Alter laut Packungsbeilage während der Behandlung und 9 Monate danach eine wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethode anwenden. Besprechen Sie die passende Verhütung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wann sind Blutungen ein Notfall?
Starke, nicht stillbare Blutungen nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung als Fall für den Notruf 112. Unter Rivaroxaban sollen Sie laut Packungsbeilage sofort Ihren Arzt informieren, wenn eine Blutung lang anhält oder sehr stark ist oder wenn außergewöhnliche Schwäche, Blässe, Schwindel oder Atemlosigkeit auftreten. Plötzliche heftige Schmerzen im Unterleib können laut Packungsbeilage der Minipille ein Anzeichen für eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter sein; wenden Sie sich dann so bald wie möglich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
-
Nebenwirkungen Osteoporose durch MedikamenteManche Medikamente können die Knochen schwächen und Brüche begünstigen, etwa Kortison, Aromatasehemmer und Magenschutzmittel.
-
Nebenwirkungen Kaliumstörungen durch MedikamenteManche Medikamente erhöhen den Kaliumwert im Blut, andere senken ihn.
-
Nebenwirkungen Medikamente, die den Blutzucker verändernManche Medikamente senken den Blutzucker zu stark, andere erhöhen ihn.
-
Nebenwirkungen von A bis ZMüdigkeit, Schwindel, Husten oder Ausschlag: Welche Medikamente diese Beschwerden laut Packungsbeilage auslösen können, wie …