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Levothyroxin (L-Thyroxin): Nebenwirkungen und Wirkung

Levothyroxin, auch L-Thyroxin genannt, ist das künstlich hergestellte Schilddrüsenhormon Thyroxin. Es wird unter anderem bei einer Schilddrüsenunterfunktion, beim gutartigen Kropf und nach Schilddrüsenoperationen verordnet und morgens nüchtern eingenommen. Die sehr häufigen Nebenwirkungen Herzklopfen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen sind laut Packungsbeilage typische Zeichen einer Überfunktion, wenn die Dosisstärke nicht vertragen wird oder zu viel eingenommen wurde. Wie es dann weitergeht, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

Frau in den Vierzigern steht morgens im Bademantel am Küchenfenster und trinkt ein Glas Wasser, der Frühstückstisch ist noch leer
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Herzklopfen[1, 2]
  • Sehr häufig: Schlaflosigkeit[1, 2]
  • Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Herzrasen (Tachykardie)[1, 2]
  • Häufig: Nervosität[1, 2]
  • Häufig: Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreoidismus), wenn die Dosisstärke nicht vertragen wird oder eine Überdosierung vorliegt[2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Levothyroxin eingesetzt?

Levothyroxin, auch L-Thyroxin genannt, ist das Schilddrüsenhormon, das die Schilddrüse vorwiegend bildet; das Arzneimittel enthält es als künstlich hergestelltes Levothyroxin-Natrium. Es ist verschreibungspflichtig und gehört zu den Schilddrüsenmitteln [1, 2]. Laut Packungsbeilage dient es dazu, fehlendes Schilddrüsenhormon zu ersetzen und/oder die Schilddrüse zu entlasten [1].

Angewendet wird Levothyroxin zum Ersatz des fehlenden Hormons bei jeder Form einer Schilddrüsenunterfunktion, zur Verhütung einer erneuten Kropfbildung nach einer Kropfoperation und zur Behandlung des gutartigen Kropfes, jeweils bei normaler Schilddrüsenfunktion [1, 2]. Weitere Anwendungsgebiete sind die Begleitbehandlung einer Schilddrüsenüberfunktion, die mit Thyreostatika wie Thiamazol behandelt wird, sobald die Stoffwechsellage normal ist, die Behandlung nach einer Operation wegen eines bösartigen Schilddrüsentumors und eine Untersuchung der Schilddrüsenfunktion (Schilddrüsensuppressionstest) [1, 2]. Laut Fachinformation sind nicht alle Tablettenstärken für alle Anwendungsgebiete zugelassen [2].

Wie wirkt Levothyroxin?

Das künstlich hergestellte Levothyroxin wirkt genauso wie das Hormon, das die Schilddrüse selbst bildet; der Körper kann beide nicht unterscheiden [1, 2]. Ein Teil wird vor allem in Leber und Niere in die wirksamere Form Liothyronin (T3) umgewandelt. Über dessen Bindungsstellen in den Körperzellen entstehen die Wirkungen des Schilddrüsenhormons auf Entwicklung, Wachstum und Stoffwechsel; der Ersatz des fehlenden Hormons normalisiert die Stoffwechselvorgänge [1, 2].

Auf nüchternen Magen werden bis zu höchstens 80 Prozent des Wirkstoffs aufgenommen, vorwiegend im oberen Dünndarm; zusammen mit einer Mahlzeit ist die Aufnahme deutlich vermindert. Die höchsten Blutspiegel werden etwa 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme erreicht, die Wirkung setzt zu Beginn einer Behandlung nach 3 bis 5 Tagen ein. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt etwa 7 Tage, bei einer Überfunktion 3 bis 4 Tage und bei einer Unterfunktion etwa 9 bis 10 Tage [2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wird die Dosisstärke im Einzelfall nicht vertragen oder liegt eine Überdosierung vor, können besonders bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn der Behandlung die typischen Erscheinungen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten [1]. "Sehr häufig" heißt: bei mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bei bis zu 1 von 10 und "selten" bei bis zu 1 von 1.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den verfügbaren Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Die Klassen stammen aus der jüngeren Packungsbeilage; die Schilddrüsenüberfunktion selbst führt nur die Fachinformation als eigene Nebenwirkung mit der Häufigkeit "häufig" [1, 2]. Knochenschwund ist laut Packungsbeilage bei hohen Dosen möglich, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren und hauptsächlich bei einer Behandlung über lange Zeit [1]. Mehr dazu auf den Seiten Herzrasen, Schlafstörungen und Knochenschwund.

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • HerzHerzrasen (Tachykardie)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
  • PsycheNervosität[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
  • HormonsystemSchilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreoidismus), wenn die Dosisstärke nicht vertragen wird oder eine Überdosierung vorliegt[2]

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • NervensystemErhöhter Hirndruck (Pseudotumor cerebri), besonders bei Kindern[1, 2]

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Bei Überempfindlichkeit gegen Levothyroxin oder einen der sonstigen Bestandteile kann es sofort oder innerhalb weniger Tage zu allergischen Reaktionen an der Haut oder an den Atemwegen kommen, die lebensbedrohlich sein können [1]. Laut Fachinformation wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, die manchmal schwerwiegend waren; bei Zeichen einer allergischen Reaktion muss die Behandlung abgebrochen werden [2].

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Frau in den Fünfzigern sitzt in einer hellen Arztpraxis und hört einer Ärztin zu, die ihr freundlich etwas erklärt
Bild: KI-generiert

Zeichen einer Überfunktion: Teilen Sie Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Herzrasen, Schlaflosigkeit oder Nervosität Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mit. Sie oder er bestimmt, ob die Tagesdosis herabgesetzt oder die Einnahme für mehrere Tage unterbrochen wird; sobald die Nebenwirkung verschwunden ist, kann die Behandlung mit vorsichtiger Dosierung wieder aufgenommen werden [1]. Ändern Sie die Dosis nicht selbst [1].

Regelmäßige Kontrollen: Die Tagesdosis wird anhand von Kontrolluntersuchungen festgelegt [1]. Bei bestimmten Herzerkrankungen, bei lange bestehender Unterfunktion und bei Frauen nach den Wechseljahren mit erhöhtem Osteoporoserisiko sollten die Schilddrüsenwerte häufiger kontrolliert werden; bei älteren Menschen finden die ärztlichen Kontrollen häufiger statt [1]. Muss auf ein anderes Levothyroxin-Präparat umgestellt werden, kann es zu einem Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone kommen; während der Umstellung ist eine genaue Überwachung nötig [1, 2]. Auch beim Wechsel auf Tabletten in neuer Zusammensetzung empfahlen die Unternehmen in Abstimmung mit dem BfArM eine engmaschige Kontrolle, so in den Rote-Hand-Briefen zu Euthyrox vom 10.04.2019, zu Berlthyrox (neuer Handelsname L-Thyroxin BC) vom 10.01.2022 und zu L-Thyroxin Aristo vom 17.07.2023 sowie im Informationsbrief zu Eferox vom 27.07.2026: Wirkstoff und Art der Einnahme blieben jeweils gleich, die Stoffwechsellage der Schilddrüse kann sich aber verändern [4, 5, 6, 7].

Laborwerte und Biotin: Nehmen Sie Biotin ein (auch als Vitamin H, B7 oder B8 bekannt und in manchen Nahrungsergänzungsmitteln für Haare, Haut und Nägel enthalten), informieren Sie vor einer Blutuntersuchung der Schilddrüsenwerte Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder das Labor: Biotin kann die Ergebnisse fälschlich erhöht oder verringert erscheinen lassen [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Mehrere Mittel verringern die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm; deshalb nennt die Packungsbeilage feste Abstände: Levothyroxin mindestens 2 Stunden vor aluminiumhaltigen Magensäurebindern, Eisenpräparaten und Calciumcarbonat, mindestens 4 Stunden vor Colesevelam, und Colestyramin, Colestipol oder Sevelamer erst 4 bis 5 Stunden danach [1]. Auch Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol können die Aufnahme verringern [1, 2].

Umgekehrt kann Levothyroxin die Wirkung blutzuckersenkender Mittel vermindern und die Wirkung von Gerinnungshemmern aus der Gruppe der Cumarine verstärken; Blutzucker beziehungsweise Blutgerinnung sollten dann regelmäßig kontrolliert werden [1, 2]. Kaffee und sojahaltige Ernährung können die Aufnahme ebenfalls beeinträchtigen [1, 2]. Mehr im Ratgeber Wechselwirkungen und unter Medikamente und Kaffee.

Wechselwirkungen von Levothyroxin
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Blutzuckersenkende Mittel (z. B. Metformin, Glimepirid, Glibenclamid, Insulin)Levothyroxin kann ihre blutzuckersenkende Wirkung vermindern[1, 2]Blutzucker regelmäßig kontrollieren lassen, vor allem zu Beginn und zum Ende der Schilddrüsenhormonbehandlung; gegebenenfalls passt die Ärztin oder der Arzt die Dosis an
Gerinnungshemmer aus der Gruppe der Cumarine (z. B. Dicumarol)Levothyroxin kann ihre Wirkung verstärken[1, 2]Regelmäßige Kontrollen der Blutgerinnung; gegebenenfalls Dosis des Gerinnungshemmers verringern
Colestyramin, Colestipol, Sevelamer und Calcium- oder Natriumsalze der PolystyrolsulfonsäureHemmen die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und vermindern seine Wirksamkeit[1, 2]Diese Mittel erst 4 bis 5 Stunden nach Levothyroxin einnehmen
Colesevelam (Cholesterinsenker)Bindet Levothyroxin und verringert seine Aufnahme aus dem Darm[1, 2]Levothyroxin mindestens 4 Stunden vor Colesevelam einnehmen
Aluminiumhaltige Magensäurebinder (Antazida, Sucralfat), eisenhaltige Arzneimittel, CalciumcarbonatKönnen die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und seine Wirksamkeit vermindern[1, 2]Levothyroxin mindestens 2 Stunden vorher einnehmen
Protonenpumpenhemmer (z. B. Omeprazol, Esomeprazol, Pantoprazol, Rabeprazol, Lansoprazol)Aufnahme und Wirksamkeit von Levothyroxin können sich verringern[1, 2]Die Ärztin oder der Arzt sollte die Schilddrüsenfunktion überwachen und die Dosis gegebenenfalls anpassen
Propylthiouracil, Glucocorticoide ("Kortison") und Betablocker (insbesondere Propranolol)Hemmen die Umwandlung von Levothyroxin in die wirksamere Form Liothyronin und können seine Wirksamkeit vermindern[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Amiodaron und iodhaltige RöntgenkontrastmittelKönnen wegen ihres hohen Iodgehalts eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse auslösen; Amiodaron hemmt außerdem die Umwandlung in Liothyronin[1, 2]Besondere Vorsicht bei einem Knotenkropf mit möglicherweise unerkannten autonomen Bereichen; gegebenenfalls passt die Ärztin oder der Arzt die Dosis an
Tyrosinkinase-Hemmer (Krebsmittel wie Imatinib, Sunitinib, Sorafenib, Motesanib)Die Wirksamkeit von Levothyroxin kann vermindert sein[1, 2]Sorgfältige Beobachtung und Kontrolle der Schilddrüsenfunktion; gegebenenfalls Dosisanpassung
Salicylate (besonders in Dosen über 2,0 g pro Tag), Dicumarol, hohe Dosen Furosemid (250 mg), ClofibratKönnen die Wirkung von Levothyroxin beeinflussen[1, 2]Bei Salicylaten und hohen Dosen Furosemid laut Fachinformation Überwachung der Schilddrüsenfunktion
Östrogenhaltige Mittel zur Empfängnisverhütung ("Pille") oder Hormonersatz nach den WechseljahrenDer Bedarf an Levothyroxin kann steigen[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Sertralin (Antidepressivum) und Chloroquin/Proguanil (Malariamittel)Vermindern die Wirksamkeit von Levothyroxin[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Barbiturate und Mittel mit JohanniskrautKönnen die Wirkung von Levothyroxin abschwächen[1, 2]Vorher Rücksprache halten
HIV-Mittel aus der Gruppe der Protease-Hemmer (Lopinavir, Ritonavir)Wirkungsverlust von Levothyroxin möglich, wenn es zusammen mit Lopinavir/Ritonavir angewendet wird[1, 2]Sorgfältige Beobachtung und Kontrolle der Schilddrüsenfunktion
Semaglutid (Diabetesmittel)Kann den Levothyroxinspiegel beeinflussen[1, 2]Schilddrüsenwerte überwachen; gegebenenfalls Dosisanpassung
Orlistat (Mittel gegen Übergewicht)Laut Fachinformation kann eine Unterfunktion oder eine schlechtere Einstellung der Unterfunktion auftreten, möglicherweise durch geringere Aufnahme von Levothyroxin[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Biotin (Vitamin H, B7 oder B8), auch in Multivitamin- und Nahrungsergänzungsmitteln für Haare, Haut und NägelKann Laborwerte der Schilddrüse fälschlich erhöht oder verringert erscheinen lassen[1, 2]Ärztin, Arzt oder Labor vor der Blutuntersuchung über die Einnahme informieren
Sojahaltige ErnährungKann die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm beeinträchtigen und seine Wirksamkeit vermindern[1, 2]Häufigere Kontrollen der Hormonspiegel; gegebenenfalls Dosisanpassung während und nach einer solchen Ernährung
KaffeeKann die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm und damit die Wirksamkeit verringern[1, 2]Nicht zusammen einnehmen; nach der Einnahme mindestens eine halbe bis eine Stunde warten; Kaffeegewohnheiten nicht ohne ärztliche Kontrolle der Spiegel ändern

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Levothyroxin nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte

Vor Beginn der Behandlung müssen bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen oder behandelt werden: Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Angina pectoris, Bluthochdruck, eine Schwäche der Hirnanhangsdrüse oder Nebennierenrinde und Bereiche der Schilddrüse, die unkontrolliert Hormon bilden [1, 2]. Liegt eine Schilddrüsenunterfunktion wegen einer Erkrankung der Hirnanhangsdrüse vor, muss eine gleichzeitige Nebennierenrindenschwäche zuerst behandelt werden, mit Hydrocortison [1].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Levothyroxin-Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
  • Unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion[1, 2]
  • Unbehandelte Nebennierenrindenschwäche[1, 2]
  • Unbehandelte Schwäche der Hirnanhangsdrüse (Hypophyseninsuffizienz), wenn sie eine behandlungsbedürftige Nebennierenrindenschwäche zur Folge hat[1, 2]
  • Akuter Herzinfarkt, akute Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder akute Entzündung aller Wandschichten des Herzens (Pankarditis)[1, 2]
  • Schwangerschaft: gleichzeitige Einnahme mit einem Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion (Thyreostatikum)[1, 2]

Besondere Vorsicht bei

  • Vor Beginn der Behandlung auszuschließen oder zu behandeln: Erkrankung der Herzkranzgefäße, Angina pectoris, Bluthochdruck, Schwäche der Hirnanhangsdrüse oder der Nebennierenrinde sowie Bereiche der Schilddrüse, die unkontrolliert Hormon bilden (Schilddrüsenautonomie)[1, 2]
  • Früherer Herzinfarkt, Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzmuskelschwäche, Herzrhythmusstörungen (Tachykardien), nicht akut verlaufende Herzmuskelentzündung oder schon lange bestehende Schilddrüsenunterfunktion: zu hohe Hormonspiegel vermeiden, Schilddrüsenwerte häufiger kontrollieren[1, 2]
  • Schilddrüsenunterfunktion durch eine Erkrankung der Hirnanhangsdrüse: Eine gleichzeitige Nebennierenrindenschwäche muss zuerst behandelt werden (mit Hydrocortison), sonst kann es zu einem akuten Versagen der Nebennierenrinde (Addison-Krise) kommen[1, 2]
  • Verdacht auf Bereiche der Schilddrüse, die unkontrolliert Hormon bilden: vor Beginn weitergehende Untersuchungen der Schilddrüsenfunktion[1, 2]
  • Frauen nach den Wechseljahren mit erhöhtem Osteoporoserisiko: Die Schilddrüsenfunktion sollte häufiger kontrolliert werden, um erhöhte Hormonspiegel zu vermeiden und die niedrigste erforderliche Dosis zu gewährleisten[1, 2]
  • Behandlung mit Mitteln, die die Schilddrüse beeinflussen, etwa Amiodaron, Tyrosinkinase-Hemmer, Salicylate oder hohe Dosen Furosemid: laut Fachinformation Überwachung der Schilddrüsenfunktion erforderlich[1, 2]
  • Frühgeborene mit niedrigem Geburtsgewicht: zu Beginn äußerste Vorsicht, weil es wegen der noch nicht ausgereiften Nebennierenfunktion zu einem Kreislaufkollaps kommen kann; der Blutdruck wird regelmäßig überwacht[1, 2]
  • Epilepsie in der Vorgeschichte: erhöhtes Risiko für Krampfanfälle[1, 2]
  • Umstellung auf ein anderes Levothyroxin-Präparat: Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone ist möglich; während der Umstellung ist eine genaue Überwachung erforderlich[1, 2]
  • Wechsel auf Tabletten in neuer Zusammensetzung: Laut den Rote-Hand-Briefen zu Euthyrox vom 10.04.2019, zu Berlthyrox (neuer Handelsname L-Thyroxin BC) vom 10.01.2022 und zu L-Thyroxin Aristo vom 17.07.2023 sowie laut Informationsbrief zu Eferox vom 27.07.2026 wird beim Wechsel eine engmaschige Kontrolle empfohlen, weil sich die Stoffwechsellage der Schilddrüse verändern kann; Wirkstoff und Art der Einnahme blieben jeweils unverändert[4, 5, 6, 7]
  • Ältere Menschen: vorsichtigere Dosierung, insbesondere bei Herzproblemen, und häufigere ärztliche Kontrollen[1, 2]
  • Nicht zur Gewichtsabnahme: Bei Schilddrüsenhormonspiegeln im normalen Bereich bewirkt die zusätzliche Einnahme keine Gewichtsabnahme; zusätzliche Einnahme oder eine Dosiserhöhung ohne ärztliche Anweisung kann schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere zusammen mit bestimmten Mitteln zur Gewichtsabnahme[1, 2]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Eine korrekte Behandlung mit Schilddrüsenhormonen ist in Schwangerschaft und Stillzeit besonders wichtig für die Gesundheit von Mutter und Kind; sie muss konsequent und unter ärztlicher Aufsicht fortgesetzt werden [1]. Das Beratungszentrum Embryotox der Charité nennt Levothyroxin das Mittel der Wahl bei einer Unterfunktion in Schwangerschaft und Stillzeit [3]. Zu Alkohol enthält die Packungsbeilage keine Angaben. Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und Embryotox sagen [1, 2, 3]. Mehr im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.

Schwangerschaft

Eine korrekte Behandlung mit Schilddrüsenhormonen ist in Schwangerschaft und Stillzeit besonders wichtig für die Gesundheit von Mutter und Kind und muss konsequent unter ärztlicher Aufsicht fortgesetzt werden. Trotz umfangreicher Anwendung sind bisher keine unerwünschten Wirkungen von Levothyroxin auf die Schwangerschaft oder das Kind bekannt geworden. Lassen Sie die Schilddrüsenfunktion während und nach der Schwangerschaft kontrollieren; der Bedarf kann steigen, sodass die Ärztin oder der Arzt die Dosis gegebenenfalls anpasst.[1, 2]

In der Schwangerschaft darf Levothyroxin nicht zusammen mit Mitteln gegen Schilddrüsenüberfunktion (Thyreostatika) eingenommen werden. Laut Fachinformation sollte der TSH-Wert bei Schwangeren, die Levothyroxin einnehmen, in jedem Schwangerschaftsdrittel gemessen werden. Weil die TSH-Werte nach der Geburt mit den Werten vor der Schwangerschaft vergleichbar sind, sollte die Ärztin oder der Arzt laut Fachinformation die Dosis unmittelbar nach der Geburt wieder auf die Dosis vor der Schwangerschaft umstellen; der TSH-Wert sollte 6 bis 8 Wochen nach der Geburt bestimmt werden.[1, 2]

Embryotox nennt Levothyroxin das Mittel der Wahl zur Behandlung einer Unterfunktion in der Schwangerschaft. Die Stoffwechsellage sollte idealerweise schon vor der Schwangerschaft geprüft werden. In der Regel steigt der Bedarf in der Schwangerschaft; nach ihrer Feststellung soll frühzeitig der TSH-Wert bestimmt und die Dosis angepasst werden.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Setzen Sie Levothyroxin in der Stillzeit nach Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes fort. Die Menge, die in die Muttermilch übergeht, ist laut Packungsbeilage selbst bei hoch dosierter Behandlung sehr gering; laut Fachinformation reicht sie bei der empfohlenen Dosis nicht aus, um beim Säugling eine Überfunktion auszulösen.[1, 2]

Embryotox nennt Thyroxin das Mittel der Wahl bei einer Schilddrüsenunterfunktion in der Stillzeit; die Behandlung der Mutter beeinflusst die Schilddrüsenfunktion eines gesunden Kindes nicht.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Autofahren und Maschinen

Ob Levothyroxin die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen beeinflusst, wurde nicht in Studien untersucht.[1, 2]

Einnahme

Nehmen Sie die gesamte Tagesdosis morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein, vorzugsweise mit einem Glas Wasser: Auf nüchternen Magen wird der Wirkstoff besser aufgenommen. Kinder erhalten die Tagesdosis mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit; die Tablette kann in etwas Wasser zerfallen und jeweils frisch zubereitet gegeben werden.[1, 2]

Nehmen Sie Levothyroxin nicht zusammen mit Kaffee ein; nach der Einnahme sollten Sie mindestens eine halbe bis eine Stunde warten, bevor Sie Kaffee trinken.[1, 2]

Einnahme vergessen oder zu wenig eingenommen: die versäumte Dosis nicht nachholen, sondern im festgelegten Rhythmus bleiben.[1]

Dauer: bei Schilddrüsenunterfunktion und nach einer Operation wegen eines bösartigen Schilddrüsentumors meist zeitlebens; beim gutartigen Kropf und zur Verhütung erneuten Kropfwachstums einige Monate oder Jahre bis zeitlebens; als Begleitbehandlung so lange wie die Thyreostatika. Für die Behandlung des gutartigen Kropfes mit normaler Funktion ist ein Zeitraum von 6 Monaten bis zu 2 Jahren notwendig; hat die Behandlung in dieser Zeit nicht den gewünschten Erfolg gebracht, zieht die Ärztin oder der Arzt andere Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung.[1, 2]

Absetzen

Für den Behandlungserfolg ist die regelmäßige Einnahme in der verordneten Dosis erforderlich. Verändern, unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung auf keinen Fall eigenmächtig, sonst können Ihre Beschwerden wieder auftreten.[1]

Überdosierung

Bei einer Überdosierung können die typischen Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten; suchen Sie dann Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf. Laut Fachinformation treten Zeichen einer mäßigen bis schweren Stoffwechselsteigerung auf, die bis zu 6 Tage verzögert einsetzen können; berichtet wurden auch Fälle von thyreotoxischer Krise, Krämpfen, Herzschwäche und Koma.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage

Die Packungsbeilage nennt je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Tagesdosen und für Kinder Angaben nach Körperoberfläche oder Körpergewicht [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Ihre Tagesdosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt anhand von Kontrolluntersuchungen fest [1].

Einnahme und Absetzen

Nehmen Sie die gesamte Tagesdosis morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein, unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit, am besten mit einem Glas Wasser; auf nüchternen Magen wird der Wirkstoff besser aufgenommen als vor oder nach einer Mahlzeit [1]. Kinder erhalten die Tagesdosis mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit; die Tablette kann dafür in etwas Wasser zerfallen und muss für jede Einnahme frisch zubereitet werden [1]. Tipps im Ratgeber Einnahme vor oder nach dem Essen.

Haben Sie eine Einnahme vergessen, holen Sie sie nicht nach, sondern bleiben im festgelegten Rhythmus [1]. Bei einer Unterfunktion und nach einer Operation wegen eines bösartigen Schilddrüsentumors wird Levothyroxin meist zeitlebens eingenommen [1]. Verändern, unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht eigenmächtig, sonst können Ihre Beschwerden wieder auftreten [1]. Absetz- oder Entzugserscheinungen nennen Packungsbeilage und Fachinformation nicht [1, 2]. Wann Ärztinnen und Ärzte die Behandlung verringern, unterbrechen oder beenden, erklärt die Seite Levothyroxin absetzen, Allgemeines der Ratgeber Medikamente absetzen. Bei Beschwerden nach einer zu großen Menge suchen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf [1]; Telefonnummern im Notfall unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Levothyroxin

Levothyroxin gibt es von mehreren Herstellern als Tabletten. Laut Packungsbeilage stehen Tabletten mit unterschiedlichem Wirkstoffgehalt zur Verfügung, sodass meistens nur eine Tablette täglich eingenommen werden muss [1]. Grundlage dieser Seite sind die Packungsbeilage von L-Thyroxin Henning 100 (Stand Februar 2025) und die Fachinformation zu L-Thyroxin Henning 25 bis 200 (Stand Juni 2023) [1, 2]. Präparate, die Levothyroxin zusammen mit Iodid enthalten, haben eigene Packungsbeilagen; zu Iodid allein siehe Kaliumiodid.

Präparate mit Levothyroxin
PräparatAnbieterHinweis
L-Thyroxin HenningSanofi-Aventis Deutschland GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten mit 25 bis 200 Mikrogramm; Grundlage dieser Seite
L-Thyroxin-Na-ratiopharmratiopharm GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten in mehreren Stärken
L-Thyroxin-Na AbZAbZ-Pharma GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten in mehreren Stärken
L-Thyroxin AristoAristo Pharma GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten in mehreren Stärken

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation L-Thyroxin Henning 100 (100 Mikrogramm, Tabletten). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 02/2025. abgerufen am 17.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation L-Thyroxin Henning 25 bis 200 (Tabletten). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 06/2023. abgerufen am 17.10.2026
  3. Embryotox Embryotox: Thyroxin (Levothyroxin). Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
  4. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Euthyrox (Levothyroxin-Natrium) Tabletten in neuer Zusammensetzung: Information und Kontrolle von Patienten bei der Umstellung. Merck Serono GmbH in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 10.04.2019. abgerufen am 17.10.2026
  5. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Berlthyrox (Levothyroxin-Natrium): Neue Zusammensetzung und neuer Handelsname L-Thyroxin BC, Information und Kontrolle von Patienten bei der Umstellung. Berlin-Chemie AG in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 10.01.2022. abgerufen am 17.10.2026
  6. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu L-Thyroxin Aristo (Levothyroxin-Natrium): Tabletten in neuer Zusammensetzung, Information und Kontrolle von Patienten bei der Umstellung. Aristo Pharma GmbH in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 17.07.2023. abgerufen am 17.10.2026
  7. Informationsbrief zu Eferox (Levothyroxin-Natrium): Tabletten in neuer Zusammensetzung, Information und Kontrolle von Patienten bei der Umstellung. Aristo Pharma GmbH in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 27.07.2026. abgerufen am 17.10.2026

Häufige Fragen

Welche Nebenwirkungen hat L-Thyroxin?

Wird die Dosisstärke nicht vertragen oder zu viel eingenommen, können typische Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten, besonders bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn. Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, sind das Herzklopfen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen, häufig Herzrasen und Nervosität. Ohne bekannte Häufigkeit sind unter anderem Zittern, Schwitzen, Durchfall, Gewichtsabnahme und allergische Reaktionen beschrieben.

Wie lange vor dem Frühstück muss ich L-Thyroxin nehmen?

Laut Packungsbeilage nehmen Sie die gesamte Tagesdosis morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit, am besten mit einem Glas Wasser. Auf nüchternen Magen wird der Wirkstoff besser aufgenommen als vor oder nach einer Mahlzeit.

Darf ich L-Thyroxin mit Kaffee einnehmen?

Nein. Kaffee kann die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm verringern. Nach der Einnahme sollten Sie mindestens eine halbe bis eine Stunde warten, bevor Sie Kaffee trinken. Wer schon mit Levothyroxin behandelt wird, sollte seine Kaffeegewohnheiten laut Packungsbeilage nicht ändern, ohne dass die Ärztin oder der Arzt die Hormonspiegel kontrolliert.

Welchen Abstand brauche ich zu anderen Medikamenten?

Laut Packungsbeilage nehmen Sie Levothyroxin mindestens 2 Stunden vor aluminiumhaltigen Magensäurebindern, Eisenpräparaten oder Calciumcarbonat ein und sollten es mindestens 4 Stunden vor dem Cholesterinsenker Colesevelam einnehmen. Colestyramin, Colestipol und Sevelamer nehmen Sie erst 4 bis 5 Stunden nach Levothyroxin. Bei Protonenpumpenhemmern wie Pantoprazol sollte die Ärztin oder der Arzt die Schilddrüsenfunktion überwachen.

Kann ich mit L-Thyroxin abnehmen?

Nein. Sie dürfen Levothyroxin nicht einnehmen, um abzunehmen: Liegen Ihre Schilddrüsenhormonwerte im normalen Bereich, bewirkt zusätzliches Hormon keine Gewichtsabnahme. Eine zusätzliche Einnahme oder eine Dosiserhöhung ohne ärztliche Anweisung kann schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere zusammen mit bestimmten Mitteln zur Gewichtsabnahme.

Was tun, wenn ich L-Thyroxin vergessen habe?

Haben Sie eine Einnahme vergessen oder zu wenig eingenommen, holen Sie die versäumte Dosis laut Packungsbeilage nicht nach, sondern bleiben im festgelegten Rhythmus. Verändern oder unterbrechen Sie die Behandlung nicht eigenmächtig, sonst können Ihre Beschwerden wieder auftreten.

Darf ich L-Thyroxin in der Schwangerschaft nehmen?

Ja, die Behandlung muss in Schwangerschaft und Stillzeit konsequent und unter ärztlicher Aufsicht fortgesetzt werden. Laut Packungsbeilage sind trotz umfangreicher Anwendung bisher keine unerwünschten Wirkungen auf die Schwangerschaft oder das Kind bekannt geworden. Weil der Bedarf steigen kann, sollte die Schilddrüsenfunktion während und nach der Schwangerschaft kontrolliert werden. Embryotox nennt Levothyroxin das Mittel der Wahl bei einer Unterfunktion in der Schwangerschaft.

Welche Dosis L-Thyroxin ist üblich?

Die Tagesdosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt anhand von Kontrolluntersuchungen fest; sie hängt vom Anwendungsgebiet, vom Alter und von Begleiterkrankungen ab. Die Angaben der Packungsbeilage finden Sie im Abschnitt Dosierung laut Packungsbeilage.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

Passt dazu

  • Medikamente Dexamethason

    Dexamethason ist ein künstlich hergestelltes Cortison.

  • Medikamente Prednison (Lodotra)

    Prednison ist ein Cortison-Wirkstoff, als Lodotra mit verzögerter Freisetzung.

  • Medikamente Thiamazol

    Thiamazol hemmt die Bildung von Schilddrüsenhormonen.

  • Nebenwirkungen Medikamente, die abhängig machen

    Manche Medikamente können abhängig machen, etwa Schlaf- und Beruhigungsmittel oder Opioide.