NebenwirkungenNebenwirkung

Arzneimittelfieber

Fieber kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein: Die Produktinformationen nennen es zum Beispiel bei Gabapentin, Clozapin, Olanzapin und Escitalopram, als Arzneimittelfieber bei Nitrofurantoin, Thiamazol und Clindamycin und als Teil grippeähnlicher Beschwerden bei Ibandronsäure oder nach Injektionen von Ofatumumab. Fieber kann aber auch das erste Zeichen einer anderen, gefährlichen Nebenwirkung sein, etwa eines starken Mangels an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) unter Metamizol, Thiamazol oder Clozapin; dann holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Abgesehen von solchen Warnzeichen gilt: Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Mann in den Vierzigern mit braunem Haar sitzt in eine Wolldecke gehüllt auf dem Sofa und legt die Hand an die Stirn
Bild: KI-generiert

Fieber kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Manche Produktinformationen sprechen ausdrücklich von Arzneimittelfieber, etwa die von Thiamazol, Clindamycin und Nitrofurantoin [4, 5, 8]; bei anderen Wirkstoffen steht "Fieber" oder "erhöhte Körpertemperatur" in der Liste der Nebenwirkungen [6, 9]. Bei Erwachsenen spricht man laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) von Fieber, wenn die Temperatur im Körperinneren auf 38 °C oder mehr steigt; zwischen 37,5 und 38 °C gilt sie als erhöht [1]. Bei Kindern spricht man ab 38,5 °C von Fieber, bei Säuglingen unter 3 Monaten schon ab 38 °C [1, 2]. Fieber kann selbst die Nebenwirkung sein, es kann aber auch das erste Zeichen einer anderen, mitunter gefährlichen Nebenwirkung sein, etwa eines starken Mangels an weißen Blutkörperchen oder einer schweren Hautreaktion [17].

Welche Medikamente Fieber auslösen können

Die Beispiele stammen aus den Packungsbeilagen und Fachinformationen einzelner Mittel; jede Häufigkeitsangabe gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht.

  • Arzneimittelfieber als allergische Reaktion: In der Packungsbeilage von Nitrofurantoin, das gegen bestimmte Harnwegsinfektionen wirkt, stehen unter den sehr häufigen Nebenwirkungen (bei mehr als 1 von 10 Behandelten) allergische Reaktionen: Arzneimittelfieber, Hautjucken, Hautausschlag und Schwellungen (angioneurotisches Ödem) [8]. Für das Antibiotikum Clindamycin nennt die Packungsbeilage Arzneimittelfieber als selten (bis zu 1 von 1.000 Behandelten) [5]. Bei Cefuroxim ist eine erhöhte Körpertemperatur laut Packungsbeilage mit nicht bekannter Häufigkeit beschrieben; die Fachinformation führt das Arzneimittelfieber bei den Erkrankungen des Immunsystems [6, 7]. Mehr unter Antibiotika, Penicilline und Cephalosporine und Arzneimittelallergie.
  • Schilddrüsenmittel: Bei Thiamazol ist Fieber in der Packungsbeilage als selten eingestuft, in der Fachinformation steht es als Arzneimittelfieber [3, 4]. Fieber unter Thiamazol kann aber auch ein Zeichen einer Agranulozytose oder einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse sein (siehe unten) [3].
  • Gabapentin: Für Gabapentin sind Ermüdung und Fieber in der Fachinformation als sehr häufig eingestuft (bei mehr als 1 von 10 Behandelten) [9]. Den Wirkstoff stellt die Seite Antiepileptika vor.
  • Antipsychotika: Bei Clozapin stuft die Fachinformation eine gutartige Erhöhung der Körpertemperatur (benigne Hyperthermie), Störungen der Schweiß- und Temperaturregulation und Fieber als häufig ein (bis zu 1 von 10 Behandelten) [11]. Die Packungsbeilage von Olanzapin nennt Fieber ebenfalls unter den häufigen Nebenwirkungen [13]. Fieber kann bei Clozapin und Olanzapin aber auch zu einer gefährlichen Reaktion gehören: Die Packungsbeilage von Clozapin nennt einen plötzlichen, schnellen Anstieg der Körpertemperatur mit Muskelsteifigkeit (malignes neuroleptisches Syndrom), die von Olanzapin eine Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit [10, 13].
  • Antidepressiva: Für Escitalopram nennt die Packungsbeilage Müdigkeit und Fieber als häufig [14]. Hohes Fieber zusammen mit Unruhe (Agitiertheit), Verwirrtheit, Zittern und plötzlichen Muskelzuckungen kann dagegen Anzeichen eines Serotonin-Syndroms sein [14].
  • Bisphosphonate (Osteoporosemittel): Bei Ibandronsäure nennen die Packungsbeilagen der Filmtabletten und der Injektionslösung grippeähnliche Symptome mit Fieber, Schüttelfrost und Zittern, Unwohlsein sowie Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen als häufig [15]. Laut Fachinformation treten solche Beschwerden üblicherweise im Zusammenhang mit der ersten Dosis auf, sind im Allgemeinen von kurzer Dauer und leichter bis mäßiger Intensität und gehen im Verlauf der weiteren Behandlung ohne Hilfsmaßnahmen zurück [15].
  • Mittel, die gespritzt werden: Bei Ofatumumab, einem Antikörper gegen schubförmig verlaufende multiple Sklerose, der unter die Haut gespritzt wird, gehören Reaktionen auf die Injektion mit Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit zu den sehr häufigen Nebenwirkungen [16]. In den Studien waren sie überwiegend leicht bis mittelschwer [16].

Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation Fieber als Nebenwirkung nennt:

Fieber als Nebenwirkung: Angaben aus der Produktinformation
WirkstoffHäufigkeitAngabe in der Produktinformation
GabapentinSehr häufigMüdigkeit, Fieber
NitrofurantoinSehr häufigAllergische Reaktionen: Arzneimittelfieber, Hautjucken (Pruritus), Hautausschlag (urtikarielle Hautveränderungen), angioneurotisches Ödem
NivolumabSehr häufigErmüdungs- oder Schwächegefühl, Fieber
OfatumumabSehr häufigAllgemeine (systemische) Reaktionen auf die Injektion wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit, meist innerhalb von 24 Stunden nach einer Injektion und vor allem nach der ersten
OmalizumabSehr häufigBei Kindern: Fieber
PembrolizumabSehr häufigMüdigkeit und Erschöpfung, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, Schwellungen, Fieber
RituximabSehr häufigBei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL laut Fachinformation: Fieber, Schwäche (Asthenie) · Bei rheumatoider Arthritis: Blutdruckveränderungen, Übelkeit, Ausschlag, Fieber, Juckreiz, laufende oder verstopfte Nase und Niesen,…
TrastuzumabSehr häufigSchüttelfrost, Fieber oder andere grippeähnliche Beschwerden während der Infusion (infusionsbedingte Reaktion)
AdalimumabHäufigSchmerzen im Brustraum, Wassereinlagerungen (Ödeme), Fieber
Botulinumtoxin Typ AHäufigBei Harninkontinenz (Injektion in die Blase): Fieber
BupropionHäufigFieber
CandesartanHäufigBei Kindern mit Bluthochdruck: Fieber (bei Erwachsenen nicht beobachtet)
CiclosporinHäufigFieber
ClozapinHäufigMüdigkeit, Fieber, gutartige Erhöhung der Körpertemperatur, Störung der Schweiß- und Temperaturregulation mit vermehrtem Schwitzen
EscitalopramHäufigMüdigkeit und Fieber
EtanerceptHäufigFieber
FlecainidHäufigSchwäche, Müdigkeit (Fatigue), Fieber, Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe (Ödeme) und allgemeines Unwohlsein · Gelenkschmerzen (Arthralgien) und Muskelschmerzen (Myalgien), eventuell mit Fieber
IbandronsäureHäufigGrippeähnliche Beschwerden mit Fieber, Schüttelfrost und Zittern, Unwohlsein sowie Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen; laut Fachinformation meist nach der ersten Dosis, kurz und leicht bis mäßig
InfliximabHäufigFieber, verstärktes Schwitzen
MethylphenidatHäufigErhöhte Temperatur (Fieber), Durst, Schwächegefühl · Sehr hohes Fieber
MontelukastHäufigFieber
MycophenolsäureHäufigMüdigkeit und Fieber
OlanzapinHäufigFieber
PaliperidonHäufigFieber, Schwäche, Erschöpfung (Müdigkeit)
QuetiapinHäufigFieber
RisperidonHäufigSchwellungen am Körper, an Armen oder Beinen (Ödeme), Fieber, Schmerzen im Brustkorb, Schwäche, Erschöpfung (Müdigkeit), Schmerzen · Schüttelfrost, erhöhte Körpertemperatur
RivaroxabanHäufigFieber · Bei Kindern und Jugendlichen: Fieber
RivastigminHäufigFieber
SertralinHäufigUnwohlsein, Brustschmerzen, Schwäche (Asthenie), Fieber
SulfasalazinHäufigFieber, Schläfrigkeit, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit
TacrolimusHäufigAllgemeine Schwäche, Fieber, Flüssigkeitsansammlung im Körper, Schmerzen und Beschwerden, gestörtes Temperaturempfinden
TopiramatHäufigFieber, Unwohlsein und Schwäche · Bei Kindern: Drehschwindel (Vertigo), Erbrechen und Fieber
UpadacitinibHäufigFieber
VedolizumabHäufigFieber
AcetylcysteinGelegentlichFieber
AciclovirGelegentlichFieber, Müdigkeit
AlendronsäureGelegentlichVorübergehende grippeähnliche Beschwerden wie Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein und manchmal Fieber, gewöhnlich zu Beginn der Behandlung (Akute-Phase-Reaktion)
AtorvastatinGelegentlichErschöpfung, Unwohlsein, Schwächegefühl, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen vor allem an den Knöcheln (Ödeme), erhöhte Temperatur
AzathioprinGelegentlichÜberempfindlichkeitsreaktionen mit allgemeinem Unbehagen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Schüttelfrost, Hautausschlag, Hautknötchen, Entzündung von Blutgefäßen, Muskel- und Gelenkschmerzen,…
AzithromycinGelegentlichSchwäche, Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber, Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen
CarbimazolGelegentlichArzneimittelfieber
CiprofloxacinGelegentlichAllgemeines Unwohlsein (Kraftlosigkeit) oder Fieber
DihydralazinGelegentlichAbgeschlagenheit und Fieber
EnalaprilGelegentlichMuskelkrämpfe, Hitzewallungen (Flush), Ohrgeräusche (Tinnitus), allgemeines Unwohlsein, erhöhte Temperatur (Fieber)
FentanylGelegentlichFieber
FluconazolGelegentlichMüdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber; laut Fachinformation auch Schwäche (Asthenie)
HaloperidolGelegentlichGehstörungen, hohe Körpertemperatur, Schwellungen durch Wasseransammlung im Körper (Ödeme)
HeparinGelegentlichAllergische Reaktionen mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Temperaturanstieg, Gliederschmerzen, Nesselsucht (Urtikaria), Erbrechen, Juckreiz (Pruritus), Kurzatmigkeit (Dyspnoe), krampfartiger Verengung der Bronchien…
HydrochlorothiazidGelegentlichAllergische Reaktionen als Haut- und Schleimhautreaktionen, selten als Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), Gelbsucht durch Gallestau, Entzündung der Blutgefäße, Blutbildveränderungen oder Arzneimittelfieber ·…
LetrozolGelegentlichFieber
LisdexamfetaminGelegentlichBei Kindern und Jugendlichen: erhöhte Körpertemperatur (Fieber) · Fieber
MedroxyprogesteronGelegentlichFieber
MethotrexatGelegentlichFieber
MetronidazolGelegentlichEntzündliche Rötungen, allergischer Schnupfen, allergische Bindehautentzündung, Nesselsucht, Arzneimittelfieber
PregabalinGelegentlichKraftlosigkeit, Durst, Engegefühl in der Brust, Schmerzen, Frösteln, Fieber
RamiprilGelegentlichFieber
TerbinafinGelegentlichFieber
AllopurinolSeltenGrippeähnliche Beschwerden mit Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und allgemeinem Unwohlsein als mögliche Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
AmbroxolSeltenÜberempfindlichkeitsreaktionen, etwa mit Hautausschlag, Atemnot oder Fieber
AmitriptylinSeltenFieber · Erhöhte Körpertemperatur (Hyperthermie)
CertoparinSeltenAllergische Reaktionen mit Juckreiz, Hautrötung (Erythem), Nesselsucht (Urtikaria), Gewebeschwellungen (angioneurotisches Ödem), entzündlichen Hautveränderungen (Exanthem), Übelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg,…
CitalopramSeltenFieber
ClindamycinSeltenArzneimittelfieber
Dienogest/EthinylestradiolSeltenSchmerzen im Brustkorb, Flüssigkeitsansammlungen im Körper (periphere Ödeme), grippeähnliche Beschwerden, Entzündungen, Fieber, Reizbarkeit
ErythromycinSeltenArzneimittelfieber
EsomeprazolSeltenSchwere allergische Reaktion mit plötzlich pfeifender Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Hals oder Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden; laut Fachinformation auch mit Fieber oder anaphylaktischem…
FurosemidSeltenFieber
LevofloxacinSeltenFieber
MethocarbamolSeltenFieber
OmeprazolSeltenSchwere allergische Reaktion mit plötzlich pfeifender Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Rachen oder Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen wie…
PantoprazolSeltenErhöhte Körpertemperatur
SimvastatinSeltenÜberempfindlichkeitsreaktion mit einem oder mehreren dieser Zeichen: schwere Muskelschmerzen, gewöhnlich in Schultern und Beckenbereich (Polymyalgia rheumatica), Ausschlag mit Schwäche der Arme, Beine und…
ThiamazolSeltenFieber (Arzneimittelfieber)
ChininSehr seltenÜberempfindlichkeitsreaktionen: Hautreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Quaddeln, Sonnenlichtempfindlichkeit oder Knötchenflechte (Lichen planus), Atemnot durch Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus), schwere…
ClopidogrelSehr seltenFieber
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Sehr seltenEntzündung kleinerer Arterien und Venen in der Unterhaut (Periarteriitis nodosa, Schoenlein-Henoch-Syndrom), systemischer Lupus erythematodes, punktförmige Hautblutungen (Petechien), Arzneimittelfieber und…
FelodipinSehr seltenÜberempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber oder Anschwellen der Lippen und der Zunge (laut Fachinformation zum Beispiel Angioödem)
LamotriginSehr seltenErhöhte Körpertemperatur (Fieber)
LeuprorelinSehr seltenBei Männern mit Prostatakrebs: allgemeine allergische Reaktionen mit Fieber, Hautausschlag, Juckreiz und einer Zunahme bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie); schwere Überempfindlichkeitsreaktionen…
LisinoprilSehr seltenKombination von Beschwerden mit Fieber, Blutbildstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen und Sonnenlichtempfindlichkeit, laut Packungsbeilage auch mit starker Abnahme der weißen Blutkörperchen und erhöhter…
MesalazinSehr seltenAllgemeine allergische Reaktionen wie Hautausschlag (allergisches Exanthem), Fieber (Medikamentenfieber), Gelenkschmerzen und/oder Atembeschwerden; laut Fachinformation auch ein Lupus-erythematodes-Syndrom
OxcarbazepinSehr seltenÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen; laut Fachinformation können auch Blut, Leber, Nieren, Lunge und andere Organe betroffen sein
Amoxicillin/ClavulansäureNicht bekanntFieber, Gelenkschmerzen und vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder Leistengegend als allergische Reaktion; die Fachinformation nennt eine Überempfindlichkeit wie bei Serumkrankheit
CefaclorNicht bekanntFieber
CefuroximNicht bekanntErhöhte Körpertemperatur (Arzneimittelfieber)
LevothyroxinNicht bekanntFieber
PipamperonNicht bekanntFieber
RosuvastatinNicht bekanntAtemprobleme einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
TrazodonNicht bekanntUnwohlsein, Schwäche, Wassereinlagerungen (Ödeme, auch an Armen und Beinen), grippeähnliche Beschwerden, Schmerzen in der Brust, Fieber

Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (89 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Fieber als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (108 Wirkstoffe)

Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.

Fieber als Zeichen einer anderen Nebenwirkung
WirkstoffAngabe in der ProduktinformationHäufigkeit dieser Nebenwirkung
AcetylsalicylsäureNiedrig dosiert (100 mg): schwere, fieberhaft verlaufende Hautausschläge mit Beteiligung der Schleimhäute (Erythema exsudativum multiforme)Sehr selten
AdalimumabStevens-Johnson-Syndrom (frühe Anzeichen sind Unwohlsein, Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschlag); entzündlicher Hautausschlag (Erythema multiforme)Selten
AllopurinolSchwere Überempfindlichkeitsreaktion mit Fieber, Hautrötungen, allgemeinen Schmerzen und auffälligen Blut- und Leberwerten, die mehrere Organe betreffen kann (Multiorgan-Überempfindlichkeitsreaktion)Selten
AllopurinolHirnhautentzündung ohne Infektion (aseptische Meningitis) mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber und BewusstseinstrübungNicht bekannt
AmiodaronLungenschäden durch Amiodaron: Lungenentzündungen (Hypersensitivitäts-Pneumonitis, alveoläre oder interstitielle Pneumonie), Vermehrung von Bindegewebe (Fibrose), Rippenfellentzündung (Pleuritis), Entzündung der kleinen Atemwege (Bronchiolitis obliterans mit…Häufig
AmisulpridMalignes neuroleptisches Syndrom, das unter Umständen tödlich verlaufen kannSelten
AmitriptylinLähmung von Teilen des Darms (paralytischer Ileus) mit schwerer Verstopfung, geschwollenem Bauch, Fieber und ErbrechenSelten
AmitriptylinSchwere Hautreaktion mit großflächigem Hautausschlag, hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten (DRESS, Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom)Nicht bekannt
AmoxicillinVerzögerte allergische Reaktion (ähnlich einer Serumkrankheit), gewöhnlich 7 bis 12 Tage nach der Einnahme: Hautausschläge, Fieber, Gelenkschmerzen und vergrößerte Lymphknoten, vor allem unter den ArmenSehr selten
AmoxicillinJarisch-Herxheimer-Reaktion während der Behandlung einer Borreliose mit Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und HautausschlagSehr selten
AmoxicillinHautreaktion "Erythema multiforme": juckende rötlich-violette Flecken vor allem an Handflächen und Fußsohlen, wabenartig erhabene Schwellungen, empfindliche Stellen im Mund, an den Augen und im Intimbereich, eventuell mit Fieber und starker MüdigkeitSehr selten
AmoxicillinAndere schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulose): veränderte Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bläschen, Pusteln, Abschälen der Haut,…Sehr selten
AmoxicillinArzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): grippeähnliche Beschwerden mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen und auffälligen Blutwerten (mehr Eosinophile, erhöhte Leberenzyme)Sehr selten
AmoxicillinEntzündung des Dickdarms (Antibiotika-assoziierte Kolitis, auch pseudomembranöse oder hämorrhagische Kolitis) mit Durchfall, der manchmal Blut enthält, Schmerzen und FieberSehr selten
Amoxicillin/ClavulansäureEntzündung des Dickdarms (Antibiotika-assoziierte Kolitis, einschließlich pseudomembranöser und hämorrhagischer Kolitis), die wässrigen Durchfall, in der Regel mit Blut und Schleim, Magenschmerzen und/oder Fieber verursachtNicht bekannt
Amoxicillin/ClavulansäureGrippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen und auffälligen Blutwerten, darunter erhöhte Spiegel bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie) und der Leberenzyme (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen,…Nicht bekannt
AripiprazolKombination aus Fieber, Muskelsteifheit, beschleunigtem Atmen, Schwitzen, verringertem Bewusstseinszustand und plötzlicher Veränderung von Blutdruck und Puls, Ohnmacht (malignes neuroleptisches Syndrom)Nicht bekannt
AripiprazolSerotonin-Syndrom, eine Reaktion, die Glücksgefühle, Schläfrigkeit, Schwerfälligkeit, Ruhelosigkeit, Trunkenheitsgefühl, Fieber, Schwitzen oder steife Muskeln verursachen kannNicht bekannt
AripiprazolSchwere allergische Reaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): zunächst grippeähnliche Beschwerden und Ausschlag im Gesicht, dann sich ausbreitender Ausschlag, erhöhte Temperatur, vergrößerte Lymphknoten, erhöhte Leberwerte und mehr…Nicht bekannt
AtorvastatinSchwere Hauterkrankungen mit Ablösung und Schwellung der Haut, Blasen auf der Haut, im Mund, im Genitalbereich und um die Augen und Fieber; fleckiger, roter Ausschlag vor allem an Handflächen und Fußsohlen, eventuell mit Blasen (bullöses Exanthem, Erythema…Selten
AzathioprinSchwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und/oder Ablösung der Haut, besonders an Armen und Beinen sowie im Mund-, Augen- und Genitalbereich, mit schlechtem Allgemeinbefinden und Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)Sehr selten
AzathioprinLungenentzündung (Pneumonitis), die Atembeschwerden, Husten oder Fieber verursachen kann und nach dem Absetzen heilbar istSehr selten
AzathioprinAusschlag mit erhabenen roten, rosa- oder lilafarbenen, bei Berührung schmerzhaften Knötchen, besonders an Armen, Händen, Fingern, im Gesicht und am Nacken, auch mit Fieber (Sweet-Syndrom, akute febrile neutrophile Dermatose)Nicht bekannt
AzithromycinGroßflächiger Ausschlag mit hohem Fieber und vergrößerten Lymphknoten (DRESS-Syndrom, Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom)Selten
AzithromycinGroßflächiger, roter, schuppiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Bläschen, begleitet von Fieber, in der Regel zu Beginn der Behandlung (akut generalisierendes pustulöses Exanthem, AGEP)Selten
AzithromycinInfektion des Dickdarms mit schwerem Durchfall, Bauchkrämpfen, Blut im Stuhl und/oder Fieber (Antibiotika-assoziierte Kolitis)Nicht bekannt
AzithromycinSchwere Hautausschläge mit rötlichen, zielscheibenartigen oder kreisrunden Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Abschälen der Haut und Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen, eventuell nach Fieber und grippeähnlichen Beschwerden…Nicht bekannt
BrinzolamidSchwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Hautausschläge: rötliche, flache, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen; vorausgehen können…Nicht bekannt
BupropionGroßflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten, üblicherweise verzögert 2 bis 6 Wochen nach Behandlungsbeginn (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
BupropionRoter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, üblicherweise zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose)Nicht bekannt
BupropionSerotonin-Syndrom zusammen mit Antidepressiva wie Paroxetin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin oder Venlafaxin: Erregtheit, Halluzinationen, Koma, Körpertemperatur über 38 °C, schneller Herzschlag, schwankender Blutdruck, gesteigerte Reflexe, Muskelsteife,…Nicht bekannt
CalcitriolStark erhöhte Calciumkonzentration im Blut, die zu Fieber, starkem Durstgefühl, Austrocknung, häufigem Wasserlassen, Bettnässen, Verstopfung, Magenschmerzen, Darmverschluss und unregelmäßigem Herzschlag führen kann; außerdem können Harnwegsinfekte und…Selten
CandesartanAbnahme der roten oder weißen Blutkörperchen; möglich sind Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber (die Fachinformation nennt hier nur die Abnahme weißer Blutkörperchen: Leukopenie, Neutropenie und Agranulozytose)Sehr selten
CarbamazepinVerzögerte, mehrere Organsysteme betreffende Überempfindlichkeitsreaktion mit Fieber, Hautausschlag, Gefäßentzündung, Lymphknotenschwellung, Pseudolymphom, Gelenkschmerz, veränderter Zahl weißer Blutkörperchen, Vergrößerung von Leber und Milz, veränderten…Gelegentlich
CarbamazepinMalignes neuroleptisches SyndromSehr selten
CarbamazepinÜberempfindlichkeitsreaktionen der Lunge mit Fieber, Atemnot und Lungenentzündung (Pneumonitis, Pneumonie, Alveolitis)Sehr selten
CarbamazepinDarmentzündung (Kolitis) mit Durchfall, Bauchschmerzen und FieberNicht bekannt
CefaclorSerumkrankheitsähnliche Reaktionen: unterschiedlich ausgeprägte entzündliche Hautrötungen oder Hauterscheinungen wie bei den häufigen allergischen Hautreaktionen, begleitet von Gelenkbeschwerden mit oder ohne Fieber, jedoch nur selten zusammen mit einer…Gelegentlich
CefpodoximAusgedehnter Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittel-Überempfindlichkeitssyndrom)Nicht bekannt
CefpodoximRoter, schuppiger, ausgedehnter Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Bläschen, begleitet von Fieber; die Symptome treten üblicherweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
CefuroximStarke Durchfälle durch eine Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Kolitis), in der Regel mit Blut und Schleim, Magenschmerzen und Fieber; vermehrtes Wachstum von Clostridioides difficileNicht bekannt
CefuroximJarisch-Herxheimer-Reaktion bei der Behandlung einer Lyme-Borreliose mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlägen, die für gewöhnlich einige Stunden bis zu einem Tag anhältNicht bekannt
CefuroximGroßflächiger Hautausschlag mit hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten (DRESS)Nicht bekannt
CelecoxibVerzögert einsetzende allergische Reaktion mit Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Fieber, geschwollenen Drüsen und veränderten Laborwerten, etwa der Leber oder einer Zunahme bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie; DRESS)Sehr selten
CelecoxibEntzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die Fieber, Schmerzen und blaurote Hautverfärbungen hervorrufen kannSehr selten
CiprofloxacinArzneimittelreaktion mit Hautausschlag, Fieber, Entzündung innerer Organe und Blutbildveränderungen (DRESS) sowie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)Nicht bekannt
CitalopramSerotonin-Syndrom, erkennbar an Krankheitszeichen wie hohem Fieber, Zittern, plötzlichen Muskelzuckungen und UnruheSelten
ClarithromycinPseudomembranöse Kolitis: Erkrankung mit Durchfällen, Fieber und Bauchschmerzen; in schweren Fällen können sich lebensbedrohliche Komplikationen entwickelnNicht bekannt
ClarithromycinNierenentzündung, verbunden mit Blut im Urin, Fieber und Seitenschmerzen (interstitielle Nephritis), und erheblich verringerte Nierenfunktion (Nierenversagen)Nicht bekannt
ClopidogrelVerringerung bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie, auch schwer); Fieber, Anzeichen einer Infektion oder ausgeprägte Müdigkeit können darauf beruhenSelten
ClozapinMalignes neuroleptisches Syndrom: plötzlicher, schneller Anstieg der Körpertemperatur und Muskelsteifigkeit, der zu Bewusstlosigkeit führen kannGelegentlich
ClozapinBlutvergiftung (Sepsis): nachgewiesene oder stark vermutete Infektion mit Fieber oder erniedrigter Körpertemperatur, ungewöhnlich schneller Atmung, schnellem Herzschlag, Veränderung der Reaktionsfähigkeit und des Bewusstseins und BlutdruckabfallNicht bekannt
ClozapinEntzündung der Blutgefäße (leukozytoklastische Vaskulitis) mit Hautausschlag, purpurroten Flecken, Fieber oder JuckenNicht bekannt
ClozapinSystemischer Lupus erythematodes mit Veränderung der Hautfarbe, Schmetterlingserythem im Gesicht, Gelenk- und Muskelschmerzen, Fieber und ErmüdungNicht bekannt
CodeinEntzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit Beschwerden wie starken Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken ausstrahlen können, Übelkeit, Erbrechen oder FieberNicht bekannt
ColchicinSchwere Einschränkung der Knochenmarkfunktion (Knochenmarkdepression) mit Verschwinden bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) und schwerer Blutarmut durch mangelnde Bildung roter Blutkörperchen (aplastische Anämie), auch Mangel an Blutplättchen…Nicht bekannt
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Übermäßige Reaktion des Immunsystems durch zu starke Aktivierung weißer Blutkörperchen, die zu Entzündungen führt (hämophagozytische Lymphohistiozytose) und lebensbedrohlich sein kann, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt wirdSehr selten
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Kreislaufschock, häufig mit Fieber, meist bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem; Anzeichen können Fieber, sehr niedriger Blutdruck und eine erhöhte Herzfrequenz seinNicht bekannt
Cotrimoxazol (Sulfamethoxazol/Trimethoprim)Pflaumenfarbene, erhabene, schmerzhafte Hautveränderungen an den Gliedmaßen, manchmal auch im Gesicht und am Hals, mit Fieber (Sweet-Syndrom)Nicht bekannt
DenosumabEntzündung von Ausstülpungen der Darmwand (Divertikulitis) mit Fieber, Erbrechen und Bauchschmerzen oder UnwohlseinGelegentlich
DenosumabBakterielle Entzündung des Unterhautgewebes: geschwollene, gerötete Hautstelle, am häufigsten im unteren Bereich der Beine, die sich heiß und schmerzhaft anfühlt und mit Fieber einhergehen kannGelegentlich
DiclofenacHirnhautentzündung ohne Infektion (aseptische Meningitis) mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung; ein erhöhtes Risiko scheint bei systemischem Lupus erythematodes und Mischkollagenose zu bestehenSehr selten
DihydralazinNach Langzeitbehandlung ein Krankheitsbild ähnlich dem Lupus erythematodes (LED-ähnliches Zustandsbild), insbesondere bei Menschen, die den Wirkstoff langsam abbauen ("Langsam-Acetylierer"), und bei fortgeschrittener Nierenschwäche. Erste Anzeichen sind…Nicht bekannt
DonepezilFieber mit Muskelsteifigkeit, Schwitzen oder Veränderungen des Bewusstseins (malignes neuroleptisches Syndrom)Sehr selten
EnoxaparinRoter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Pusteln und Bläschen und Fieber, meist zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
EnzalutamidSchwerwiegende Hautreaktion mit rötlichen, nicht erhabenen, zielscheibenähnlichen oder kreisrunden Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabschälung und Geschwüren in Mund, Rachen, Nase, an den Genitalien oder Augen, möglicherweise nach Fieber…Nicht bekannt
EscitalopramSerotonin-Syndrom mit hohem Fieber, Erregtheit (Agitiertheit), Verwirrtheit, Zittern und plötzlichen MuskelzuckungenSelten
EsomeprazolSchwere Hautreaktionen: plötzlich auftretender schwerer Ausschlag, Hautrötung mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut, Blasen und Blutungen an Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien, möglicherweise mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen (Erythema multiforme,…Sehr selten
EsomeprazolWeit ausgebreiteter Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, DRESS)Sehr selten
EtanerceptLupus oder Lupus-ähnliches Syndrom mit Beschwerden wie anhaltendem Ausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen und Müdigkeit; laut Fachinformation auch kutaner und subakuter kutaner Lupus erythematodesSelten
EvolocumabGrippe (Influenza) mit hoher Körpertemperatur, Halsschmerzen, laufender Nase, Husten und SchüttelfrostHäufig
FebuxostatMöglicherweise lebensbedrohliche Hautausschläge mit Blasenbildung und Abschälen von Haut und Schleimhäuten, schmerzhaften Geschwüren in Mund oder Genitalbereich, Fieber, Halsschmerzen und Müdigkeit (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)Selten
FebuxostatArzneimittelreaktion mit hohem Fieber, masernähnlichem Ausschlag, vergrößerten Lymphknoten, Lebervergrößerung, Leberentzündung bis hin zum Leberversagen und erhöhter Zahl weißer Blutkörperchen (DRESS)Selten
FluconazolÜberempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen, vermehrten Eosinophilen (eine Art weißer Blutkörperchen) und Entzündung innerer Organe wie Leber, Lunge, Herz, Nieren und Dickdarm (DRESS)Nicht bekannt
FluoxetinSerotonin-Syndrom: Kombination von Beschwerden wie unerklärlichem Fieber mit schnellerer Atmung oder schnellerem Puls, Schwitzen, Muskelsteifheit oder Muskelzittern, Verwirrtheit, äußerster Erregung oder SchläfrigkeitSelten
FluvastatinLeberentzündung (Hepatitis) mit ungewohnter Müdigkeit oder Fieber, Gelbfärbung von Haut und Augenweiß oder dunklem UrinSehr selten
FluvastatinLupus-erythematodes-ähnliche Reaktion: roter, fleckiger Hautausschlag vor allem im Gesicht, möglicherweise mit Abgeschlagenheit, Fieber, Übelkeit und AppetitverlustSehr selten
FluvastatinAtemprobleme einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber (laut Fachinformation interstitielle Lungenerkrankung)Nicht bekannt
FosfomycinInfektion des Dickdarms (antibiotika-assoziierte Kolitis) mit mäßigem bis schwerem Durchfall, Bauchkrämpfen, blutigem Stuhl und/oder Fieber; laut Fachinformation wurden Clostridioides-difficile-assoziierte Kolitis und pseudomembranöse Kolitis berichtetNicht bekannt
HaloperidolMalignes neuroleptisches Syndrom mit hohem Fieber, ausgeprägter Muskelsteife, Verwirrtheit und BewusstlosigkeitSelten
HydrochlorothiazidBlutarmut durch vermehrten Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie) oder durch Störungen der Blutbildung im Knochenmark (aplastische Anämie); starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinbeschwerden…Sehr selten
HydrochlorothiazidPlötzlich auftretendes Lungenödem mit Schockbeschwerden, vermutlich allergisch; akute Atemnot (akutes Atemnotsyndrom) mit starker Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und VerwirrtheitSehr selten
HydroxychloroquinArzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): Hautausschlag mit Fieber, grippeähnlichen Beschwerden und vergrößerten LymphknotenNicht bekannt
HydroxychloroquinAkutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP): Blasen, ausgedehnt schuppige Haut und mit Eiter gefüllte Pusteln zusammen mit FieberNicht bekannt
HydroxychloroquinStevens-Johnson-Syndrom (Blasen oder Ablösung der Haut um Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsorgane mit grippeähnlichen Beschwerden und Fieber) und toxische epidermale Nekrolyse (viele Hautveränderungen mit Juckreiz, Gelenkschmerzen, Fieber und…Nicht bekannt
HydroxychloroquinSweet-Syndrom: pflaumenfarbene, erhabene, schmerzhafte Hautstellen, vor allem an Armen, Händen, Fingern, Gesicht und Hals, eventuell mit FieberNicht bekannt
IbuprofenHirnhautentzündung ohne Infektion (aseptische Meningitis) mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung; ein höheres Risiko scheint bei systemischem Lupus erythematodes und Mischkollagenose zu bestehenSehr selten
IbuprofenArzneimittelreaktion mit großflächigem Ausschlag, hoher Körpertemperatur, vergrößerten Lymphknoten und einer Zunahme bestimmter weißer Blutkörperchen, der Eosinophilen (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
IbuprofenAkute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP): roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, vor allem in Hautfalten, am Rumpf und an den Armen, begleitet von Fieber; meist zu Beginn der BehandlungNicht bekannt
IsotretinoinSchwere Hautreaktionen (Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse): anfangs rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte; Entzündung der Augen,…Nicht bekannt
IsotretinoinGroßflächiger roter, schuppender Ausschlag mit tastbaren Knötchen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, üblicherweise zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
IvermectinSchwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse): rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, häufig mit Blasen in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an…Sehr selten
LacosamidHalsschmerzen, Fieber und erhöhte Infektanfälligkeit; im Blut möglicherweise eine erhebliche Verringerung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)Nicht bekannt
LacosamidSchwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippeähnlichen Beschwerden einhergehen kann, mit Ausschlag im Gesicht, ausgedehntem Ausschlag und geschwollenen Lymphknoten; im Blut möglicherweise erhöhte Leberwerte und mehr Eosinophile (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
LamotriginGemeinsam auftretende Beschwerden wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und extreme Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht, die durch eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningitis) verursacht sein können; die…Selten
LamotriginLupus-ähnliche Reaktionen mit Beschwerden wie Rücken- oder Gelenkschmerzen, manchmal zusammen mit Fieber und/oder allgemeinen KrankheitszeichenSehr selten
LeflunomidArzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)Nicht bekannt
LetrozolHohes Fieber, Schüttelfrost oder Geschwüre im Mund durch Infektionen bei einem Mangel an weißen BlutkörperchenGelegentlich
LevetiracetamKombination aus Fieber, Muskelsteifigkeit, instabilem Blutdruck und instabiler Herzfrequenz, Verwirrtheit und herabgesetztem Bewusstsein (mögliche Zeichen eines malignen neuroleptischen Syndroms); bei japanischen Patienten deutlich häufigerSelten
Levodopa/BenserazidSchnupfen, Bronchitis, fieberhafte InfektionenNicht bekannt
Levodopa/CarbidopaMalignes neuroleptisches Syndrom mit Schwitzen, schnellem Herzschlag, erhöhter Körpertemperatur, Muskelsteifigkeit und KomaSelten
LevofloxacinGroßflächiger Hautausschlag mit hoher Körpertemperatur, erhöhten Leberenzymwerten, Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), vergrößerten Lymphknoten oder Beteiligung anderer Organe (DRESS)Selten
LevofloxacinRoter, schuppiger, ausgedehnter Ausschlag mit Knötchen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, gewöhnlich zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
LevofloxacinFieber, Halsschmerzen und anhaltendes Krankheitsgefühl durch eine Verringerung der Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)Nicht bekannt
LithiumGroßflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzyme, veränderte Blutwerte (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, DRESS)Nicht bekannt
LoperamidEntzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) mit Oberbauchschmerzen, in den Rücken ausstrahlenden Bauchschmerzen, Druckempfindlichkeit des Bauches, Fieber, schnellem Puls, Übelkeit und ErbrechenNicht bekannt
MesalazinVeränderungen des Blutbilds (aplastische Anämie, Agranulozytose, Panzytopenie, Neutropenie, Leukopenie, Thrombozytopenie); mögliche Zeichen sind eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands, vor allem mit Fieber und/oder Halsschmerzen und wunden…Sehr selten
MesalazinSchwere Hautreaktionen (DRESS-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse): rötliche, nicht erhabene, zielscheibenähnliche oder kreisrunde Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase,…Nicht bekannt
MetamizolStarke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose), einschließlich Fällen mit tödlichem Ausgang; Anzeichen sind unter anderem Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und schmerzhafte Schleimhautveränderungen in Mund, Nase,…Sehr selten
MetamizolGroßflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
MethotrexatBlutarmut (Anämie), Schädigung des Knochenmarks, starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzytopenie); mögliche Zeichen sind Fieber, Halsschmerzen, Geschwüre im Mund, allgemeines Krankheitsgefühl, starke…Häufig
MethotrexatEntzündung des Lungengewebes (interstitielle Pneumonitis oder Alveolitis) mit möglichen Zeichen wie allgemeinem Krankheitsgefühl, trockenem Reizhusten, Kurzatmigkeit auch in Ruhe, Brustschmerzen oder FieberHäufig
MethotrexatBlutvergiftung (Sepsis)Selten
MethotrexatAkute Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) mit starken Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Nackensteifigkeit und Bewusstseinsstörung; Störung der HirnnervenSehr selten
MethylphenidatPlötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, sehr hoher Blutdruck und schwere Krampfanfälle (malignes neuroleptisches Syndrom); ob Methylphenidat oder andere gleichzeitig eingenommene Arzneimittel die Ursache sind, ist nicht sicherSehr selten
MetoclopramidMalignes neuroleptisches Syndrom mit hohem Fieber, hohem Blutdruck, Krampfanfällen, Schweißausbruch und vermehrter SpeichelbildungNicht bekannt
MetronidazolNicht entzündliche Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie) mit z. B. Verwirrtheit, Fieber, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Lähmungen, Lichtempfindlichkeit, Störungen der Seh- und Bewegungsfähigkeit, Nackensteife sowie Erkrankung des Kleinhirns mit z. B.…Sehr selten
MetronidazolAkute entzündliche Erkrankungen von Haut oder Schleimhaut (Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, fixes Arzneimittelexanthem), zum Teil mit Störung des Allgemeinbefindens, Fieber und schmerzhafter BlasenbildungNicht bekannt
MiconazolSchwere Störung des Allgemeinbefindens mit hohem Fieber, begleitet von akutem fleckigem Hautausschlag mit späterer Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom)Sehr selten
MirtazapinStörungen der Blutbildung im Knochenmark (Knochenmarkdepression): vorübergehender Mangel an weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie), Agranulozytose mit Anzeichen einer Infektion wie plötzlichem, unerklärlichem hohem Fieber, Halsschmerzen und Geschwüren im…Nicht bekannt
MirtazapinKombination von Beschwerden wie unerklärlichem Fieber, Schwitzen, beschleunigtem Herzschlag, Durchfall, unkontrollierbaren Muskelkontraktionen, Schüttelfrost, übersteigerten Reflexen, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen, Bewusstlosigkeit und vermehrtem…Nicht bekannt
MirtazapinGroßflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
MorphinBeschwerden im Zusammenhang mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems, wie starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder FieberNicht bekannt
MorphinSchwere Hautreaktion mit Blasenbildung, großflächig schuppiger Haut und eitergefüllten Stellen zusammen mit Fieber (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
MoxifloxacinRoter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Nicht bekannt
MoxifloxacinGroßflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzymwerte, Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Organe (DRESS)Nicht bekannt
MycophenolsäureFieber, Halsschmerzen und häufige Infektionen als mögliche Zeichen eines Fehlens weißer Blutkörperchen im Blut (Agranulozytose)Nicht bekannt
NaproxenNicht bakterielle Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung; ein erhöhtes Risiko scheinen Menschen mit Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus…Sehr selten
NaproxenArzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzyme, Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer…Nicht bekannt
NitrofurantoinAutoimmunreaktionen (sogenannte Lupus-ähnliche Syndrome) mit Symptomen wie Hautausschlag (Exanthem), Gelenkschmerzen (Arthralgie) und FieberSehr selten
NystatinSchwere Hautreaktion (Stevens-Johnson-Syndrom): rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabschälungen, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, an Genitalien und Augen; vorher können Fieber und…Selten
OlanzapinEntzündung der Bauchspeicheldrüse mit schweren Magenschmerzen, Fieber und ÜbelkeitSelten
OlanzapinSchwere allergische Reaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): zuerst grippeähnliche Beschwerden und Ausschlag im Gesicht, dann großflächiger Ausschlag, hohes Fieber, vergrößerte Lymphknoten, erhöhte Leberwerte und mehr Eosinophile im BlutSehr selten
OlanzapinKombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit (laut Fachinformation malignes neuroleptisches Syndrom)Nicht bekannt
OmalizumabSystemischer Lupus erythematodes (SLE); mögliche Zeichen sind Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Schwellung, Hautausschlag, Fieber, Gewichtsabnahme und MüdigkeitSelten
OmalizumabSerumkrankheit; mögliche Zeichen sind Gelenkschmerzen mit oder ohne Schwellungen oder Steifigkeit, Ausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und MuskelschmerzenNicht bekannt
OmeprazolGroßflächiger Hautausschlag mit hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten (DRESS-Syndrom, Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom)Selten
OmeprazolRoter, schuppiger, großflächiger Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber, normalerweise zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)Selten
OxcarbazepinHautausschlag und/oder Fieber als Zeichen eines DRESS-Syndroms (Arzneimittelausschlag mit Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen und Allgemeinsymptomen) oder einer AGEP (akute generalisierte exanthematische Pustulose)Selten
PaliperidonMalignes neuroleptisches Syndrom (Verwirrtheit, eingeschränktes oder verlorenes Bewusstsein, hohes Fieber, schwere Muskelsteifheit)Selten
PantoprazolPlötzlicher starker Abfall bestimmter weißer Blutkörperchen (Granulozyten) mit hohem Fieber (Agranulozytose)Selten
PantoprazolGroßflächiger Hautausschlag mit hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten (DRESS, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)Nicht bekannt
PembrolizumabGuillain-Barré-Syndrom (vorübergehende Nervenentzündung mit Schmerzen, Schwäche und Lähmung der Gliedmaßen); Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) mit Verwirrtheit, Fieber, Gedächtnisstörungen oder Krampfanfällen; Entzündung des Rückenmarks (Myelitis) mit…Selten
PipamperonMalignes Neuroleptisches Syndrom: Reaktion mit erhöhter Körpertemperatur, Muskelsteife am ganzen Körper, Instabilität der unwillkürlich gesteuerten Körperfunktionen (vegetative Instabilität) und BewusstseinsstörungenNicht bekannt
PivmecillinamHäufigeres Auftreten von Fieber oder Infektionen durch eine Veränderung bestimmter Zellen im KörperGelegentlich
PivmecillinamAusgedehnter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)Nicht bekannt
PrasugrelThrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine schwerwiegende Erkrankung: Fieber und Blutergüsse als stecknadelkopfgroße rote Punkte auf der Haut, mit oder ohne unerklärliche extreme Müdigkeit, Verwirrung oder Gelbfärbung von Haut oder AugenNicht bekannt
PromethazinSchwere Reaktion mit Fieber, Muskelsteifheit, Blutdruckveränderungen und Koma (malignes neuroleptisches Syndrom)Nicht bekannt
PseudoephedrinPlötzlich einsetzendes Fieber, Hautrötung oder viele kleine Pusteln als mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP), innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung möglichNicht bekannt
QuetiapinPlötzliches Fieber mit Halsschmerzen als mögliches Zeichen zu weniger weißer Blutkörperchen (Neutropenie)Gelegentlich
QuetiapinMalignes neuroleptisches Syndrom (Fieber, Schwitzen, Muskelsteifheit, Benommenheit)Selten
QuetiapinToxische epidermale Nekrolyse (Fieber, Blasen, Ablösen der Haut)Nicht bekannt
QuetiapinDRESS: Ausschlag mit Fieber, vergrößerten Lymphknoten und veränderten BlutwertenNicht bekannt
RisperidonMalignes neuroleptisches Syndrom: Fieber, Muskelsteifheit, Schweißausbrüche oder eingeschränktes BewusstseinSelten
RituximabBei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL: geringe Zahl weißer Blutkörperchen, mit oder ohne Fieber; geringe Zahl an BlutplättchenSehr häufig
RituximabBei Non-Hodgkin-Lymphom oder CLL laut Fachinformation: Infektion mit Fieber (febrile Infektion)Häufig
RituximabBei Non-Hodgkin-Lymphom, CLL, rheumatoider Arthritis, GPA oder MPA: schwere, lebensbedrohliche Hauterkrankungen mit Blasenbildung, Rötung, oft mit Blasen, auf der Haut oder den Schleimhäuten etwa im Mund, im Genitalbereich oder an den Augenlidern,…Sehr selten
RituximabBei rheumatoider Arthritis: einige Wochen nach der Infusion auftretende allergieähnliche Beschwerden wie Ausschlag, Juckreiz, Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen und FieberSehr selten
RivaroxabanArzneimittelreaktion mit Hautausschlag, Fieber, Entzündung innerer Organe, Auffälligkeiten des Blutbilds und allgemeinem Krankheitsgefühl (DRESS-Syndrom)Sehr selten
RizatriptanSerotonin-Syndrom mit Koma, instabilem Blutdruck, stark erhöhter Körpertemperatur, Koordinationsstörungen der Muskulatur, Unruhe und HalluzinationenNicht bekannt
RosuvastatinSchwere Hautreaktionen: Stevens-Johnson-Syndrom und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)Nicht bekannt
SecukinumabNiedrige Zahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie), erkennbar an Zeichen wie Fieber, Halsschmerzen oder Mundgeschwüren infolge einer InfektionGelegentlich
SertralinZeichen eines Serotonin-Syndroms oder eines malignen neuroleptischen Syndroms wie Erregtheit, Verwirrtheit, übermäßiges Schwitzen, Durchfall, Fieber, hoher Blutdruck, Muskelsteifheit (Rigidität) und schneller Herzschlag; in einigen Fällen zusammen mit der…Selten
SildenafilSchwerwiegende Hautreaktionen mit schwerer Hautabschilferung und starken Hautschwellungen, Blasenbildung im Mund, an den Genitalien und um die Augen sowie Fieber (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)Selten
SpironolactonVermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) bei Leberzirrhose; starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinbeschwerden (Agranulozytose); Hinweise darauf können Fieber, Schüttelfrost,…Selten
TacrolimusThrombotische thrombozytopenische Purpura: Schädigung der kleinsten Blutgefäße mit Fieber und winzigen roten Punkten unter der Haut, mit oder ohne extreme Müdigkeit, Verwirrtheit, Gelbsucht, Zeichen eines akuten Nierenversagens, Sehverlust und KrampfanfälleSelten
TacrolimusOpportunistische Infektionen durch Bakterien, Pilze, Viren oder Einzeller mit lang anhaltendem Durchfall, Fieber und HalsschmerzenNicht bekannt
TacrolimusSehr starke Verminderung der roten Blutkörperchen (Pure Red Cell Aplasia), Blutarmut durch vermehrten Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie) und Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen mit Fieber (febrile Neutropenie); mögliche Beschwerden sind…Nicht bekannt
TacrolimusStarke Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) mit Geschwüren im Mund, Fieber und Infektionen; mögliche Beschwerden sind plötzliches Fieber, Muskelspannungen und HalsschmerzenNicht bekannt
TerbinafinSchwere Hautreaktionen: schwere Form von Hautausschlag (Erythema multiforme) mit Hautrötung, Fieber, Blasen- oder Geschwürbildung (Stevens-Johnson-Syndrom), starker Ausschlag mit Rötung, Abschälung und Blasenbildung wie bei einer schweren Verbrennung…Sehr selten
TerbinafinBlutgerinnungsstörung namens thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), auch mit tödlichem Verlauf gemeldet; Anzeichen sind Fieber mit Blutergüssen unter der Haut, die als rote punktförmige Punkte auftreten können, mit oder ohne ungeklärte extreme…Nicht bekannt
TerbinafinEntzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis) mit Beschwerden wie Hautausschlag, Fieber, Juckreiz, Müdigkeit oder violetten Flecken unter der HautoberflächeNicht bekannt
TerbinafinSerumkrankheitsähnliche Reaktion, eine bestimmte Art von anaphylaktischer Reaktion mit Hautausschlag, Fieber und Entzündung verschiedener GelenkeNicht bekannt
TicagrelorThrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine Blutgerinnungsstörung: Fieber und purpurrote, punktartige Flecken auf der Haut oder im Mund, mit oder ohne Gelbfärbung von Haut oder Augen, unerklärliche extreme Müdigkeit oder VerwirrungNicht bekannt
TramadolSerotoninsyndrom: veränderter Gemütszustand (z. B. Unruhe, Halluzinationen, Koma), Fieber, beschleunigter Herzschlag, instabiler Blutdruck, unwillkürliches Zucken, Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen und/oder Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit,…Nicht bekannt
TrastuzumabVerminderte Anzahl roter und weißer Blutkörperchen, manchmal mit Fieber (laut Fachinformation Blutarmut, Leukopenie, Neutropenie und febrile Neutropenie)Sehr häufig
TrazodonZeichen eines Serotoninsyndroms oder malignen neuroleptischen Syndroms, zum Beispiel Schwitzen, Durchfall, Fieber, Blutdruckschwankungen, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Erregtheit (Agitation), Muskelsteifigkeit (Rigidität) und BewusstseinsstörungenSehr selten
UpadacitinibLungenentzündung (Pneumonie), die Kurzatmigkeit, Fieber und Husten mit Schleim verursachen kann; laut Fachinformation bei Morbus Crohn häufig, in den anderen Anwendungsgebieten gelegentlichHäufig
UstekinumabVeränderung der Psoriasis mit Rötung und neuen winzigen, gelben oder weißen Hautbläschen, manchmal mit Fieber (pustulöse Psoriasis)Gelegentlich
UstekinumabAllergische Lungenreaktionen (allergische Alveolitis, eosinophile Pneumonie) mit Husten, Atemnot und FieberSelten
UstekinumabEntzündung der kleinen Blutgefäße, die zu Hautausschlag mit kleinen roten oder violetten Knötchen, Fieber oder Gelenkschmerzen führen kann (Vaskulitis, laut Fachinformation Hypersensitivitätsvaskulitis)Selten
ValproinsäureKnochenmarkversagen mit starkem Rückgang der weißen Blutkörperchen, verminderten Blutplättchen oder roten Blutkörperchen oder abnorm erhöhten roten Blutkörperchen (laut Fachinformation unter anderem Agranulozytose, erythrozytäre Aplasie, makrozytäre Anämie,…Selten
ValproinsäureSystemischer Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung) mit Hautausschlag, Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen, Fieber und MüdigkeitSelten
ValproinsäureSchwere Hautreaktionen mit Blasenbildung, Abschälen oder Blutungen der Haut (auch an Lippen, Augen, Mund, Nase, Genitalien, Händen oder Füßen), mit oder ohne Ausschlag, manchmal mit Fieber, Schüttelfrost oder Muskelschmerzen (Stevens-Johnson-Syndrom,…Selten
ValproinsäureArzneimittelreaktion mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und möglicher Beteiligung anderer Organe (DRESS)Selten
ValproinsäureAbbau von Muskelgewebe mit Muskelkrämpfen, Fieber und rötlich-brauner Verfärbung des Urins (Rhabdomyolyse)Selten
ValsartanFieber, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund durch Infektionen bei zu wenigen weißen Blutzellen (Neutropenie)Nicht bekannt
ValsartanAllergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht; auch Fieber, geschwollene Gelenke und Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und/oder grippeartige Beschwerden (Serumkrankheit)Nicht bekannt
ValsartanPurpurrote punktförmige Hauterscheinungen, Fieber und Juckreiz als Zeichen einer Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis)Nicht bekannt
VedolizumabInfektionen; Anzeichen können Schüttelfrost oder Kältezittern, hohes Fieber oder Ausschlag seinHäufig
VenlafaxinErkrankungen des Blutes mit erhöhtem Infektionsrisiko (Agranulozytose, aplastische Anämie, Panzytopenie, Neutropenie); mögliche Anzeichen sind erhöhte Temperatur, Schüttelfrost oder grippeähnliche BeschwerdenSelten
VenlafaxinSerotonin-Syndrom (Unruhe, Halluzinationen, Koordinationsverlust, schneller Herzschlag, erhöhte Körpertemperatur, schnelle Blutdruckänderungen, überaktive Reflexe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Koma); in der schwersten Form ähnlich einem malignen…Selten
VenlafaxinHusten, Keuchen und Kurzatmigkeit, auch mit hoher Temperatur (interstitielle Pneumonie, pulmonale Eosinophilie)Selten

Was die Häufigkeitsklassen bedeuten, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen. Mehr zu allergischen Reaktionen auf Medikamente: Arzneimittelallergie.

Woran Sie Fieber durch ein Medikament erkennen

Ein Hinweis ist der zeitliche Zusammenhang. Die Produktinformationen nennen dafür unterschiedliche Zeiträume: Unter Clozapin kann eine vorübergehende Erhöhung der Körpertemperatur über 38 °C vorwiegend in den ersten 3 Wochen der Behandlung auftreten [11]. Bei Ibandronsäure treten grippeähnliche Beschwerden üblicherweise im Zusammenhang mit der ersten Dosis auf [15], bei Ofatumumab im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden und überwiegend nach der ersten Injektion [16]. Wird eine Lyme-Borreliose mit Cefuroxim behandelt, können erhöhte Körpertemperatur, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschläge auftreten (Jarisch-Herxheimer-Reaktion); die Beschwerden halten laut Packungsbeilage gewöhnlich ein paar Stunden bis zu einem Tag an [6].

Andere fieberhafte Reaktionen sind an keine feste Zeit gebunden. Eine Agranulozytose kann unter Metamizol jederzeit während der Einnahme auftreten, auch kurz nach dem Ende der Einnahme und auch dann, wenn Metamizol früher ohne Probleme angewendet wurde [17, 18]. Unter Thiamazol tritt sie laut Fachinformation üblicherweise während der ersten Behandlungswochen auf, kann sich aber auch noch einige Monate nach Beginn und nach Wiederaufnahme einer Behandlung zeigen [4].

Schwierig wird die Zuordnung, weil Fieber auch durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien ausgelöst wird [1]. Wer Metamizol gegen Fieber anwendet, bemerkt zudem einige Zeichen einer beginnenden Agranulozytose möglicherweise nicht; auch bei einer Behandlung mit Antibiotika können die Zeichen verschleiert sein [17, 18]. Ob das Fieber vom Medikament kommt, beurteilt deshalb die Ärztin oder der Arzt. Laut Fachinformation von Clozapin sollten Menschen mit Fieber sorgfältig untersucht werden, um eine zugrunde liegende Infektion oder eine Agranulozytose auszuschließen [11].

Ob Ihr Mittel Fieber nennt, lesen Sie in der Packungsbeilage nach: in Abschnitt 4 bei den Nebenwirkungen und in Abschnitt 2 bei den Warnhinweisen, wo zum Beispiel die Packungsbeilagen von Thiamazol und Metamizol beschreiben, welche Zeichen auf eine Agranulozytose hinweisen können [3, 17]. Notieren Sie, wann Sie das Mittel einnehmen oder gespritzt bekommen und wann das Fieber auftritt, zum Beispiel im Nebenwirkungs-Tagebuch.

Warum Medikamente Fieber auslösen können

Die Temperatur im Körperinneren regelt ein Teil des Gehirns, der Hypothalamus [1]. Fieber entsteht laut IQWiG, wenn das Gehirn die Körpertemperatur höher als normal einstellt; ausgelöst wird das durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien, aber auch durch körpereigene Stoffe wie Prostaglandine, die zur Bekämpfung der Erreger gebildet werden [1]. Wie ein Medikament Fieber auslöst, ist je nach Wirkstoff verschieden; die Produktinformationen beschreiben mehrere Wege.

Allergische Reaktion: Bei Nitrofurantoin steht das Arzneimittelfieber unter den allergischen Reaktionen [8], die Fachinformation von Cefuroxim führt es bei den Erkrankungen des Immunsystems [7].

Reaktion auf die Gabe des Mittels: Bei Ibandronsäure fasst die Fachinformation Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Knochenschmerzen als grippeähnliche Erkrankung zusammen; berichtet wurden solche Ereignisse auch als Akute-Phase-Reaktion [15]. Bei Ofatumumab beschreibt die Fachinformation systemische Reaktionen auf die Injektion; einige ihrer Beschwerden lassen sich klinisch möglicherweise nicht von einer akuten Überempfindlichkeitsreaktion unterscheiden [16].

Wirkung auf Krankheitserreger: Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion bei der Behandlung einer Lyme-Borreliose beruht laut Fachinformation von Cefuroxim direkt auf der bakterientötenden Wirkung des Antibiotikums auf den Erreger, das Bakterium Borrelia burgdorferi; sie ist für gewöhnlich eine von selbst abklingende Folge der Behandlung [7]. Mehr unter Borreliose.

Fieber als Folge einer Infektion: Granulozyten sind weiße Blutkörperchen, die für die Bekämpfung von Infektionen wichtig sind [17]. Sinkt ihre Zahl stark (Agranulozytose), kann es zu schweren und lebensbedrohlichen Infektionen kommen; Fieber gehört zu den Frühzeichen [17, 18]. Einen solchen starken Rückgang bestimmter Blutzellen kann laut Packungsbeilage auch Thiamazol verursachen, und Clozapin erhöht laut Rote-Hand-Brief das Risiko für Neutropenie und Agranulozytose [3, 12]. Mehr unter Blutungen und Blutbildveränderungen und Infektanfälligkeit.

Was Sie tun können

Frau um die fünfzig mit dunkelblondem Haar sitzt am hellen Küchentisch und stützt die Stirn in die Hand, neben ihr steht ein Glas Wasser
Bild: KI-generiert

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Ausnahmen nennen einzelne Packungsbeilagen bei bestimmten Warnzeichen, etwa die von Metamizol und Thiamazol; sie stehen im nächsten Abschnitt [3, 17]. Mehr dazu: Medikamente absetzen.

Mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen. Bei grippeähnlichen Beschwerden unter Ibandronsäure sollen Sie laut Packungsbeilage mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal sprechen, wenn die Beschwerden Sie stark beeinträchtigen oder länger als ein paar Tage andauern [15]. Reaktionen auf eine Ofatumumab-Injektion sollen Sie laut Packungsbeilage Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mitteilen [16]. Unter Clozapin informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie die nächste Tablette einnehmen, wenn Sie Anzeichen einer Erkältung, Fieber, grippeartige Beschwerden, Halsschmerzen oder eine andere Infektion bemerken; dann muss dringend eine Blutuntersuchung zeigen, ob die Beschwerden auf das Arzneimittel zurückzuführen sind [10].

Blutuntersuchungen. Für Clozapin sieht der Rote-Hand-Brief vom 8. September 2025 vor, Behandelte bei jeder Konsultation daran zu erinnern, sich bei Anzeichen einer Infektion sofort ärztlich zu melden; dann wird umgehend die Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutrophile) bestimmt [12]. Bei Thiamazol sind laut Packungsbeilage vor und während der Behandlung regelmäßige Kontrollen des Blutbildes erforderlich [3]. Bei Metamizol wird eine routinemäßige Überwachung des Blutbildes laut Rote-Hand-Brief vom 9. Dezember 2024 nicht mehr empfohlen; bei Verdacht auf eine Agranulozytose sollte aber sofort ein Blutbild erstellt werden [18]. Wie oft kontrolliert wird, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Nebenwirkung melden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Sie können sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [17]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden. Was Rote-Hand-Briefe sind, steht im Ratgeber Rote-Hand-Briefe und Rückrufe.

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Fieber mit Halsschmerzen oder wunden Stellen im Mund: Unter Metamizol können Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und schmerzhafte wunde Stellen in Nase, Mund und Rachen oder im Genital- oder Analbereich auf eine Agranulozytose hinweisen; die Packungsbeilage verlangt dann, das Arzneimittel nicht mehr einzunehmen und sofort einen Arzt aufzusuchen [17]. Dasselbe fordert der Rote-Hand-Brief vom 9. Dezember 2024 [18]. Bei Thiamazol verlangt die Packungsbeilage beim Auftreten von Fieber, Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung oder Furunkeln ebenfalls, das Mittel sofort abzusetzen und den Arzt aufzusuchen [3]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Die Ärztin oder der Arzt überprüft dann mit Laboruntersuchungen die Zahl der Blutzellen [17].

Plötzliches hohes Fieber mit Muskelsteife: Unter Clozapin können ein plötzlicher, schneller Anstieg der Körpertemperatur und Muskelsteifigkeit auftreten; dieser Zustand kann zu Bewusstlosigkeit führen (malignes neuroleptisches Syndrom) und muss sofort behandelt werden [10]. Bei Olanzapin nennt die Packungsbeilage eine Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit; dann sollen Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt informieren [13]. Hohes Fieber mit Unruhe, Verwirrtheit, Zittern und plötzlichen Muskelzuckungen unter Escitalopram kann ein Serotonin-Syndrom anzeigen; laut Packungsbeilage benachrichtigen Sie dann umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder begeben sich direkt in ein Krankenhaus [14].

Fieber mit Hautausschlag oder Blasen: Schweren Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom können laut Packungsbeilage von Metamizol Fieber und grippeähnliche Beschwerden vorangehen; großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten können Zeichen eines Arzneimittel-Überempfindlichkeitssyndroms (DRESS) sein [17]. Die Packungsbeilage verlangt dann, die Anwendung abzubrechen und sich sofort in ärztliche Behandlung zu begeben [17]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Mehr unter Schwere Hautreaktionen.

Fieber mit starkem Durchfall oder Bauchschmerzen: Antibiotika wie Cefuroxim können eine Entzündung des Dickdarms auslösen, die zu starken Durchfällen, in der Regel mit Blut- und Schleimbeimengungen, Magenschmerzen und Fieber führen kann; setzen Sie sich dann laut Packungsbeilage unverzüglich mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung [6]. Unter Thiamazol sprechen Sie bei Fieber oder Bauchschmerzen unverzüglich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, weil sie Anzeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis) sein können [3]; über dieses Risiko informierte ein Rote-Hand-Brief vom 6. Februar 2019 [19]. Mehr unter Durchfall durch Medikamente.

Abgesehen von solchen in der Packungsbeilage genannten Warnzeichen gilt: Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. In lebensbedrohlichen Fällen, etwa bei Bewusstlosigkeit oder erheblicher Bewusstseinstrübung oder bei schwerer Atemnot, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 [20]. Sind die Praxen geschlossen und kann die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117; als Beispiel nennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung eine Erkältung mit Fieber über 39 °C [20].

Andere Ursachen

Nicht jedes Fieber unter einem Medikament kommt vom Medikament. Fieber wird laut IQWiG durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien ausgelöst, aber auch durch körpereigene Stoffe wie Prostaglandine [1]. Ein Antibiotikum wie Cefuroxim tötet Bakterien ab, die Infektionen verursachen [6], und solche Infektionen können selbst Fieber auslösen [1]. Unter Clozapin sollte Fieber laut Fachinformation sorgfältig abgeklärt werden, weil eine Infektion oder eine Agranulozytose dahinterstecken kann [11]. Mehr unter Fieber, Erkältung, Grippe und Lungenentzündung.

Bei Kindern nennt gesund.bund.de als Ursachen von Fieber zum Beispiel Viren oder Bakterien, die eine Erkältung, eine Mittelohrentzündung, eine Harnwegsinfektion oder eine Magen-Darm-Infektion auslösen, außerdem eine Impfung, weil das Immunsystem dabei Abwehrstoffe entwickelt, Durstfieber bei zu wenig Flüssigkeit sowie Sonnenbrand oder Sonnenstich [2]. Selten sind ernsthafte Erkrankungen wie eine Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung die Ursache; sehr selten wird Fieber durch Stoffwechsel-Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen oder allergische Reaktionen auf Lebensmittel und Medikamente verursacht [2].

Ein Besuch in der Arztpraxis oder Notfallambulanz ist bei Kindern laut gesund.bund.de unter anderem nötig, wenn das Fieber auf über 39 Grad steigt, bei Säuglingen auf über 38 Grad, wenn es länger als 3 Tage anhält, bei einem Fieberkrampf, einem steifen Nacken, Teilnahmslosigkeit oder Verwirrtheit, bei Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen oder Hautausschlag und wenn das Kind länger nichts trinken will [2]. Mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.

Quellen

  1. Wie wird die Körpertemperatur geregelt und was ist Fieber?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 02.11.2022. abgerufen am 12.10.2026
  2. Behörde Fieber bei Kindern. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (in Zusammenarbeit mit dem IQWiG). Stand 15.12.2023. abgerufen am 12.10.2026
  3. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Thiamazol 5 mg Henning Filmtabletten. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 10/2024. abgerufen am 12.10.2026
  4. Fachinformation Fachinformation Thiamazol Henning (5 mg/20 mg Filmtabletten, 40 mg inject.). Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 12.10.2026
  5. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Clindamycin-ratiopharm 300 mg Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 03/2026. abgerufen am 12.10.2026
  6. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Cefuroxim-ratiopharm 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 12.10.2026
  7. Fachinformation Fachinformation Cefuroxim-ratiopharm 250 mg/500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 12.10.2026
  8. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Nifurantin 100 mg Tabletten (Nitrofurantoin). APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 12.10.2026
  9. Fachinformation Fachinformation Gabapentin-ratiopharm 100 mg/300 mg/400 mg Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
  10. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Clozapin-ratiopharm 100 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
  11. Fachinformation Fachinformation Clozapin-ratiopharm 100 mg und 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 12.10.2026
  12. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Clozapin: Überarbeitete Empfehlungen zur routinemäßigen Blutbildkontrolle im Hinblick auf das Risiko einer Agranulozytose. Zulassungsinhaber clozapinhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 08.09.2025. abgerufen am 12.10.2026
  13. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Olanzapin-ratiopharm Tabletten (2,5 mg bis 20 mg). ratiopharm GmbH. Stand 04/2023. abgerufen am 12.10.2026
  14. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Escitalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2024. abgerufen am 12.10.2026
  15. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Bonviva (Ibandronsäure), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage (150 mg Filmtabletten und 3 mg Injektionslösung). Atnahs Pharma Netherlands B.V. (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 04/2024. abgerufen am 12.10.2026
  16. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Kesimpta (Ofatumumab), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage. Novartis Europharm Limited (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 08/2026. abgerufen am 12.10.2026
  17. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Novaminsulfon-ratiopharm 500 mg Tabletten (Metamizol). ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 12.10.2026
  18. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu metamizolhaltigen Arzneimitteln: Wichtige Maßnahmen zur Minimierung der schwerwiegenden Folgen des bekannten Risikos für Agranulozytose. Zulassungsinhaber metamizolhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 09.12.2024. abgerufen am 12.10.2026
  19. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu carbimazol- oder thiamazolhaltigen Arzneimitteln: Risiko einer akuten Pankreatitis und Verstärkung der Empfehlung zur Kontrazeption. Zulassungsinhaber in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 06.02.2019. abgerufen am 12.10.2026
  20. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026

Häufige Fragen

Was ist Arzneimittelfieber?

Mit Arzneimittelfieber ist Fieber gemeint, das als Nebenwirkung eines Medikaments auftritt. Einige Produktinformationen verwenden den Begriff ausdrücklich, etwa die von Thiamazol, Clindamycin und Nitrofurantoin; bei Nitrofurantoin steht es unter den allergischen Reaktionen. Bei Erwachsenen spricht man laut IQWiG ab einer Temperatur im Körperinneren von 38 °C von Fieber.

Welche Medikamente können Fieber auslösen?

Fieber steht in den Produktinformationen sehr unterschiedlicher Wirkstoffe, zum Beispiel als sehr häufige Nebenwirkung bei Gabapentin, als häufige bei Clozapin, Olanzapin und Escitalopram und als Teil grippeähnlicher Beschwerden bei Ibandronsäure oder nach Injektionen von Ofatumumab. Als Arzneimittelfieber nennen es unter anderem die Produktinformationen von Nitrofurantoin, Thiamazol, Clindamycin und Cefuroxim. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation Fieber nennt. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Wann ist Fieber unter einem Medikament gefährlich?

Vor allem, wenn weitere Beschwerden hinzukommen. Fieber mit Halsschmerzen, Schüttelfrost oder wunden Stellen im Mund kann unter Metamizol, Thiamazol oder Clozapin auf eine Agranulozytose hinweisen. Plötzliches hohes Fieber mit Muskelsteife kann unter Antipsychotika wie Clozapin zu einem malignen neuroleptischen Syndrom gehören, hohes Fieber mit Unruhe, Zittern und Muskelzuckungen unter Escitalopram zu einem Serotonin-Syndrom. Fieber mit Hautausschlag oder Blasen kann eine schwere Hautreaktion ankündigen. In solchen Fällen holen Sie sofort ärztliche Hilfe, bei Bewusstlosigkeit oder schwerer Atemnot über den Notruf 112.

Warum ist Fieber unter Metamizol ein Warnzeichen?

Metamizol kann eine Agranulozytose verursachen, einen starken Mangel an Granulozyten. Diese weißen Blutkörperchen sind für die Bekämpfung von Infektionen wichtig. Zu den Frühzeichen gehören laut Rote-Hand-Brief vom 9. Dezember 2024 Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und schmerzhafte Veränderungen der Schleimhäute. Die Packungsbeilage verlangt dann, Metamizol nicht mehr einzunehmen und sofort einen Arzt aufzusuchen. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Kann eine Spritze oder Infusion Fieber auslösen?

Das ist bei manchen Mitteln beschrieben. Bei Ofatumumab, das bei multipler Sklerose unter die Haut gespritzt wird, gehören Reaktionen auf die Injektion mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit zu den sehr häufigen Nebenwirkungen; sie treten meist innerhalb von 24 Stunden nach einer Injektion auf, vor allem nach der ersten. Bei Ibandronsäure nennen die Packungsbeilagen der Tabletten und der Injektionslösung grippeähnliche Beschwerden mit Fieber als häufig. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn solche Beschwerden auftreten.

Kann ein Fiebermittel Warnzeichen verdecken?

Bei Metamizol ja: Wer es gegen Fieber anwendet, bemerkt laut Packungsbeilage und Rote-Hand-Brief einige Zeichen einer beginnenden Agranulozytose möglicherweise nicht. Auch eine Behandlung mit Antibiotika kann diese Zeichen verschleiern. Achten Sie deshalb auch auf Halsschmerzen, Schüttelfrost und wunde Stellen in Mund, Nase oder Rachen.

Was soll ich tun, wenn ich unter einem Medikament Fieber bekomme?

Lesen Sie in der Packungsbeilage nach, ob Fieber dort als Nebenwirkung oder als Warnzeichen genannt ist, und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Unter Clozapin informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie die nächste Tablette einnehmen; dann muss dringend eine Blutuntersuchung erfolgen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab, außer die Packungsbeilage verlangt es bei bestimmten Warnzeichen ausdrücklich; dann holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe.

Woran erkenne ich, ob das Fieber vom Medikament oder von einer Infektion kommt?

Ein Hinweis kann der zeitliche Zusammenhang sein, etwa bei Clozapin, unter dem eine vorübergehende Temperaturerhöhung vorwiegend in den ersten 3 Wochen auftreten kann. Fieber wird aber laut IQWiG auch durch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien ausgelöst, und unter Mitteln wie Clozapin kann es gerade eine Infektion anzeigen. Die Ärztin oder der Arzt klärt das, unter anderem mit einer Blutuntersuchung.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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