MedikamenteWirkstoff

Nitrofurantoin: Nebenwirkungen und Wirkung

Nitrofurantoin ist ein verschreibungspflichtiges Mittel gegen bestimmte bakterielle Harnwegsinfektionen. Es ist zur Behandlung der akuten, unkomplizierten Blasenentzündung der Frau zugelassen, außerdem zur Unterdrückung von Harnwegsinfektionen bei einer Abflussbehinderung der Harnwege und zur Vorbeugung wiederkehrender Harnwegsinfektionen, beides aber nur, wenn effektivere und risikoärmere Mittel nicht einsetzbar sind. Sehr häufig sind Schwindel, Bewegungsstörungen und allergische Reaktionen. Bei Atemnot, Husten und Brustschmerzen, bei Zeichen einer Leberschädigung oder bei Kribbeln an Händen und Füßen beenden Sie die Einnahme und suchen ärztliche Hilfe.

Frau Mitte vierzig sitzt mit einer Wärmflasche auf dem Bauch und einer Tasse Tee auf dem Sofa
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Schwindel, Störungen im Zusammenspiel der Bewegungen (Ataxie), Augenzittern (Nystagmus)[1, 2]
  • Sehr häufig: Allergische Reaktionen: Arzneimittelfieber, Hautjucken (Pruritus), Hautausschlag (urtikarielle Hautveränderungen), angioneurotisches Ödem[1, 2]
  • Häufig: Kopfschmerzen, besonders zu Therapiebeginn[1, 2]
  • Häufig: Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, besonders zu Therapiebeginn[1, 2]
  • Häufig: Lungenreaktionen (allergisches Lungenödem, interstitielle Pneumonie, Rippenfellentzündung [Pleuritis]), die sich durch Kurzatmigkeit bzw. Atemnot, Husten und Brustkorbschmerz äußern können[1, 2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Nitrofurantoin eingesetzt?

Nitrofurantoin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum aus der Gruppe der Nitrofurane, das gegen bestimmte Harnwegsinfektionen wirkt [1, 2]. Es wird angewendet zur Behandlung der akuten, unkomplizierten Harnblasenentzündung der Frau [1, 2].

Für zwei weitere Anwendungsgebiete darf Nitrofurantoin nur angewendet werden, wenn effektivere und risikoärmere Antibiotika oder Chemotherapeutika nicht einsetzbar sind: zur Unterdrückung von Harnwegsinfektionen bei Menschen mit angeborener oder erworbener Abflussbehinderung der Harnwege und zur Vorbeugung wiederkehrender, aufsteigender Harnwegsinfektionen [1, 2]. Zur Behandlung einer Nierenbeckenentzündung, einer Prostataentzündung oder einer Infektion, die den ganzen Körper betrifft, ist Nitrofurantoin laut Fachinformation nicht angezeigt [2]. Die offiziellen Richtlinien zum angemessenen Einsatz von Antibiotika sind zu beachten [2]. Mehr dazu im Ratgeber Antibiotika richtig einnehmen.

Wie wirkt Nitrofurantoin?

Nitrofurantoin hat selbst keine Wirkung gegen Keime: Erst Enzyme der Bakterien, die Nitroreduktasen, wandeln es in die aktive Form um. Die entstehenden Abbauprodukte verursachen Strangbrüche in der Erbsubstanz (DNS) der Bakterien und hemmen zahlreiche Stoffwechselvorgänge [2]. Eine Kreuzresistenz mit Antibiotika anderer Wirkstoffklassen besteht laut Fachinformation nicht [2].

Nitrofurantoin wird rasch und nahezu vollständig im Darm aufgenommen. Im Blut und in den meisten Geweben erreicht es keine therapeutisch wirksamen Spiegel, wohl aber im Urin und im Nierengewebe; bakterienhemmende Konzentrationen lassen sich über 6 bis 8 Stunden nachweisen [2]. Unverändertes Nitrofurantoin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, sinken die Spiegel im Urin, und die Konzentrationen im Blut können auf giftige Werte ansteigen [2]. Bei eingeschränkter Nierenfunktion darf Nitrofurantoin nicht eingenommen werden [1, 2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die die Packungsbeilage eine Häufigkeit angibt; die Nebenwirkungstabelle der Fachinformation nennt dieselben Häufigkeiten. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall treten besonders zu Beginn der Behandlung auf [1, 2]. Unter Nitrofurantoin können lebensbedrohliche bis hin zu tödlich verlaufende Lungenreaktionen auftreten, die sich zum Teil schleichend über mehrere Wochen und Monate entwickeln; ihre Häufigkeit und Schwere nimmt mit der Dauer der Anwendung zu. Diese seltenen Reaktionen (laut Fachinformation chronische Lungenreaktionen wie Lungenfibrosen) traten meist bei Menschen auf, die Nitrofurantoin länger als 6 Monate einnahmen, wurden aber auch bei kürzerer oder mit Unterbrechungen erfolgender Anwendung berichtet [1, 2]. Laut Fachinformation wurden bei Leberreaktionen, zu denen Leberentzündung und Lebernekrose gehören, Todesfälle berichtet; eine chronisch aktive Leberentzündung kann schleichend beginnen [2]. Mehr dazu auf den Seiten Atemnot, Leberwerte und Polyneuropathie.

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • NervensystemKopfschmerzen, besonders zu Therapiebeginn[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
  • Magen und DarmAppetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, besonders zu Therapiebeginn[1, 2]Mehr dazu: AppetitlosigkeitÜbelkeitErbrechen
  • AtemwegeLungenreaktionen (allergisches Lungenödem, interstitielle Pneumonie, Rippenfellentzündung [Pleuritis]), die sich durch Kurzatmigkeit bzw. Atemnot, Husten und Brustkorbschmerz äußern können[1, 2]Mehr dazu: AtemnotReizhusten

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Leber und GalleErhöhte Werte bestimmter Leberenzyme (Transaminasen), rückbildbare Gallestauung (reversible Cholestase) bis zur chronisch aktiven oder granulomatösen Leberentzündung (Hepatitis); Anzeichen können Gelbsucht, Hautjucken, dunkler Urin oder grau gefärbter Stuhl sein[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte LeberwerteJuckreiz

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • Blut und LymphsystemVerschiedene Formen einer Blutarmut (Anämie), die sich durch blasse Haut, Schwäche und Atemlosigkeit äußern können, und Blutbildveränderungen (laut Fachinformation z. B. Eosinophilie, Thrombozytopenie, Agranulozytose und Neutropenie, Panzytopenie, akute hämolytische Anämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des BlutbildsSchwäche (Asthenie)
  • NervensystemNervenstörungen (periphere Polyneuropathien) mit Symptomen wie Schmerz, Brennen, Kribbeln, Benommenheit und/oder Schwäche der Gliedmaßen; Entzündung des Sehnervs, die sich durch verminderte Sehschärfe äußert[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und TaubheitsgefühlSehstörungen
  • AtemwegeNarbenbildung in der Lunge, die Kurzatmigkeit verursacht (Lungenfibrose), und Asthmaanfälle[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • Magen und DarmEntzündung der Bauchspeicheldrüse (laut Fachinformation infolge erneuter Anwendung) und Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis)[1, 2]Mehr dazu: Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Nieren und HarnwegeKristalle im Harn (Kristallurie)[1, 2]
  • HautSchwere Hautausschläge mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
  • HautVorübergehender Haarausfall[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
  • ImmunsystemAutoimmunreaktionen (sogenannte Lupus-ähnliche Syndrome) mit Symptomen wie Hautausschlag (Exanthem), Gelenkschmerzen (Arthralgie) und Fieber[1, 2]Mehr dazu: HautausschlagGelenkschmerzenFieber
  • ImmunsystemSchwere lebensbedrohliche allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock)[1, 2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
  • Geschlechtsorgane und BrustRückbildbare Hemmung der Bildung männlicher Fortpflanzungszellen (Spermatogenese)[1, 2]

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

  • InfektionenSuperinfektionen durch bestimmte Bakterien- und Pilzarten (laut Fachinformation Pseudomonas- oder Candida-Arten), auf den Urogenitaltrakt begrenzt[1, 2]Mehr dazu: Pilzinfektionen
  • Blut und LymphsystemWeitere Form der Blutarmut (megaloblastäre Anämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
  • ImmunsystemEntzündung der Wände kleiner Blutgefäße, die Hautveränderungen verursachen kann (kutane Vaskulitis)[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
  • NervensystemDrucksteigerung in der Schädelhöhle mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und möglicherweise einer Sehstörung durch Schwellung der Sehnervenpapille (Papillenödem)[1, 2]Mehr dazu: KopfschmerzenÜbelkeitErbrechenSehstörungen
  • Leber und GalleAbsterben von Leberzellen (Lebernekrose) bis hin zum lebensbedrohlichen Leberausfall; laut Fachinformation Lebernekrosen mit tödlichem Leberversagen[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • Leber und GalleLeberentzündung, weil das Immunsystem die Leberzellen bekämpft (autoimmune Hepatitis)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • HautGroßflächiger Hautausschlag gekoppelt mit Änderungen des Blutbilds und unter Beteiligung innerer Organe wie Leber, Niere, Schilddrüse oder Nerven (DRESS-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlagVeränderungen des Blutbilds
  • Nieren und HarnwegeEntzündung des Nierengewebes um die Nierenkanälchen, die zu einer Nierenfunktionsstörung führt (interstitielle Nephritis)[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Laut Packungsbeilage können Lungenreaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere Hautreaktionen und Zeichen einer Leberschädigung unter Umständen lebensbedrohlich sein; beenden Sie die Einnahme und suchen Sie möglichst umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf, wenn ein solches Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt [1]. Bei Nervenbeschwerden sollte die Behandlung laut Fachinformation sofort abgebrochen werden, um bleibenden Schäden vorzubeugen [2]. Nach Lungenreaktionen oder schweren Hautreaktionen darf Nitrofurantoin nicht erneut gegeben werden [2].

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Frau in den Fünfzigern sitzt am Esstisch bei einer Mahlzeit und trinkt aus einer Tasse Tee
Bild: KI-generiert

Übelkeit, Brechreiz und Schwindel: Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit, zum Beispiel Harntee, zu oder kurz nach den Mahlzeiten ein [1]. Laut Fachinformation verzögert die Einnahme mit dem Essen die Aufnahme; dadurch nehmen Brechreiz und Schwindel ab, die auf hohe anfängliche Blutspiegel zurückgehen [2]. Schwindel, Bewegungsstörungen und Augenzittern können die Teilnahme am Straßenverkehr und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen [1, 2].

Lunge: Bemerken Sie Atembeschwerden oder Atemnot, trockenen Husten, Schmerzen im Brustkorb oder Fieber, beenden Sie die Einnahme sofort und wenden Sie sich unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt [1]. Laut Fachinformation sind diese Reaktionen umso eher rückbildungsfähig, je früher sie erkannt und behandelt werden [2].

Leber: Nitrofurantoin kann die Leber schädigen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie Ermüdung, eine Gelbfärbung von Haut oder Augen, Juckreiz, Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, dunklen Urin oder blassen oder grauen Stuhl bemerken [1]. Vor der Behandlung sollten Leber- und Nierenfunktion überprüft werden, und während der Behandlung müssen Blutbild, Nieren- und Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden [1, 2].

Nerven: Schmerzen, Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl an Händen und Füßen, Benommenheit oder Schwäche können Zeichen einer Nervenschädigung sein; beenden Sie dann die Einnahme und wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Nitrofurantoin darf laut Packungsbeilage nicht mit Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone wie Ciprofloxacin kombiniert werden [1]. Mittel gegen Sodbrennen mit Magnesium- oder Aluminiumsalzen und Metoclopramid können die Wirkung abschwächen, die Gichtmittel Probenecid und Sulfinpyrazon führen dazu, dass sich Nitrofurantoin im Körper ansammelt [1, 2]. Bei Erbrechen und Durchfall kann die "Pille" schlechter wirken; dann sollten Sie während der Behandlung und einen Monat danach zusätzlich nicht hormonell verhüten [1, 2]. Mehr im Ratgeber Wechselwirkungen.

Wechselwirkungen von Nitrofurantoin
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone, z. B. Ciprofloxacin oder NorfloxacinNitrofurantoin wirkt im Laborversuch (in vitro) ihrer Wirksamkeit entgegen[1, 2]Laut Packungsbeilage nicht kombinieren; laut Fachinformation sollte die gleichzeitige Gabe vermieden werden
Probenecid oder Sulfinpyrazon (Gichtmittel)Nitrofurantoin wird langsamer ausgeschieden und sammelt sich im Körper an[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Mittel gegen Sodbrennen mit Magnesium- oder Aluminiumsalzen (z. B. Magnesiumoxid, Aluminiumhydroxid) und MetoclopramidNitrofurantoin kann schlechter aufgenommen werden und weniger wirksam sein[1, 2]Ärztin, Arzt oder Apotheke informieren
Atropin oder PropanthelinVerzögern Aufnahme und Ausscheidung von Nitrofurantoin, erhöhen aber die Bioverfügbarkeit und die Menge im Harn[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Stoffe, die den Harn alkalisch machen, und harnansäuernde MittelHarnalkalisierende Stoffe vermindern, harnansäuernde Mittel verstärken die Wirksamkeit von Nitrofurantoin[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Phenytoin (gegen Epilepsie)Nitrofurantoin senkt den Phenytoin-Spiegel im Blut[1, 2]Phenytoin-Spiegel kontrollieren lassen
Hormonelle Verhütungsmittel ("Pille")Bei Erbrechen und Durchfall kann ihre Wirksamkeit beeinträchtigt sein[1, 2]Bei Durchfall und Erbrechen sollte während und einen Monat nach der Behandlung zusätzlich nicht hormonell verhütet werden

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Nitrofurantoin nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte

Sie dürfen Nitrofurantoin unter anderem nicht einnehmen bei eingeschränkter Nierenfunktion (laut Fachinformation bei einer eGFR unter 45 ml/min), bei verminderter oder fehlender Harnausscheidung, bei veränderten Leberwerten, bei Nervenentzündungen, bei einem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase und im letzten Drittel der Schwangerschaft [1, 2]. Frühgeborene und Säuglinge bis zum 3. Lebensmonat dürfen es wegen der Gefahr einer Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen nicht bekommen [1, 2].

Menschen über 65 Jahre dürfen Nitrofurantoin nur einnehmen, wenn die Ärztin oder der Arzt eine ausreichende Nierenfunktion nachgewiesen hat und die tägliche Urinmenge mehr als ½ Liter beträgt [1]. Laut Fachinformation können Niereninsuffizienz, Blutarmut, Diabetes, Störungen des Salzhaushalts und Vitamin-B-Mangel das Auftreten von Nervenschäden verstärken [2]. Mehr zur Nierenfunktion lesen Sie auf der Seite Niereninsuffizienz.

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Nitrofurantoin, andere Arzneimittel aus der Gruppe der Nitrofurane oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
  • Eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz); laut Fachinformation bei einer eGFR unter 45 ml/min[1, 2]
  • Verminderte oder fehlende Harnausscheidung (Oligurie, Anurie)[1, 2]
  • Veränderte (krankhafte) Leberenzymwerte[1, 2]
  • Nervenentzündungen (Neuritis, vor allem Polyneuritis); laut Fachinformation Polyneuropathien[1, 2]
  • Mangel am Enzym Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (angeborener Defekt der roten Blutkörperchen)[1, 2]
  • Letztes Drittel der Schwangerschaft[1, 2]
  • Frühgeborene und Säuglinge bis zum 3. Lebensmonat (Gefahr einer Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen, hämolytische Anämie)[1, 2]

Besondere Vorsicht bei

  • Lungenreaktionen: Es können lebensbedrohliche bis hin zu tödlich verlaufende Lungenreaktionen (interstitielle Pneumonie, Lungenfibrose) auftreten, die sich zum Teil schleichend über mehrere Wochen und Monate entwickeln. Häufigkeit und Schwere nehmen mit der Dauer der Anwendung zu; diese seltenen Reaktionen, laut Fachinformation chronische Lungenreaktionen (diffuse interstitielle Pneumonitiden und zum Teil tödlich verlaufende Lungenfibrosen), traten meist bei Einnahme über mehr als 6 Monate auf, wurden aber auch bei kürzerer oder mit Unterbrechungen erfolgender Anwendung berichtet. Nitrofurantoin darf daher nicht länger als 6 Monate angewendet werden[1, 2]
  • Leber- und Nierenfunktion sollten vor der Behandlung überprüft werden; während der Behandlung müssen Blutbild sowie Nieren- und Leberwerte regelmäßig kontrolliert werden; laut Fachinformation ist besonders bei längerer Anwendung bis zu 6 Monaten eine strikte Überwachung erforderlich[1, 2]
  • Ältere Menschen (über 65 Jahre): Einnahme nur, wenn die Ärztin oder der Arzt eine ausreichende Nierenfunktion nachgewiesen hat und die tägliche Urinmenge mehr als ½ Liter beträgt[1, 2]
  • Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel bei Ihnen oder in Ihrer Familie: Risiko einer Blutarmut (Anämie)[1, 2]
  • Laut Fachinformation können Niereninsuffizienz, Blutarmut, Diabetes mellitus, Störungen des Salzhaushalts (Elektrolyt-Ungleichgewichte) und Vitamin-B-Mangel das Auftreten von Nervenschäden (Polyneuropathie) verstärken[2]
  • Laut Fachinformation sollte Nitrofurantoin möglichst nicht dauerhaft angewendet werden, da ein therapeutisch relevantes erbgutschädigendes (mutagenes) Potenzial derzeit zumindest nicht ausgeschlossen werden kann[2]
  • Kinder: Die Tabletten mit 100 mg sind wegen des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet; dafür stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung (z. B. 20 mg Nitrofurantoin)[1, 2]
  • Blut- oder Urinprobe: Ärztin, Arzt oder Laborpersonal über die Einnahme informieren; laut Fachinformation können Werte wie Glucose, Harnstoff, alkalische Phosphatase, Bilirubin oder Kreatinin falsch erhöht sein[1, 2]
  • Laut Fachinformation ist Nitrofurantoin nicht angezeigt zur Behandlung einer Nierenbeckenentzündung, einer Prostataentzündung oder einer Infektion des ganzen Körpers[2]
  • Enthält Lactose: Bei einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern erst nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen; laut Fachinformation sollten Menschen mit der seltenen erblichen Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption das Mittel nicht einnehmen[1, 2]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Alltag, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2, 3]. Zu Alkohol enthalten Packungsbeilage und Fachinformation keinen Hinweis [1, 2]. Bei Männern kann Nitrofurantoin die Bildung von Spermien vorübergehend hemmen und so die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen [1, 2]. Embryotox nennt Nitrofurantoin ein Antibiotikum der 2. Wahl in der Schwangerschaft [3]. Allgemeines dazu im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft soll Nitrofurantoin nicht angewendet werden, es sei denn, die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt hält es für eindeutig erforderlich. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf es nicht angewendet werden, wegen der Gefahr einer Blutarmut (hämolytische Anämie) beim Neugeborenen. Laut Fachinformation deuten Erfahrungen mit mehr als 1.000 Schwangerschaften im ersten Drittel nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine Schädigung des Kindes hin; einzelne Studien fanden schwach signifikante Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko, aber kein eindeutiges Fehlbildungsmuster, und sie weisen methodische Mängel auf. Nitrofurantoin passiert die Plazenta.[1, 2]

Embryotox ordnet Nitrofurantoin als Medikament ein, zu dem es widersprüchliche oder noch unzureichende Studienergebnisse gibt, und nennt es ein Antibiotikum der 2. Wahl in der Schwangerschaft: Es sollte nur nach Prüfung besser untersuchter und verträglicherer Alternativen eingesetzt werden, als solche nennt Embryotox Pivmecillinam, Penicilline und Cephalosporine. Am Ende der Schwangerschaft ist eine Behandlung mit Nitrofurantoin laut Embryotox möglichst zu vermeiden. Zusammengefasst sprechen die bisherigen Erfahrungen laut Embryotox gegen ein nennenswertes fehlbildendes Potenzial. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Nitrofurantoin geht in die Muttermilch über, laut Fachinformation in geringen Mengen. Es soll während der Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt hält es für eindeutig erforderlich. In seltenen Fällen kann es beim gestillten Kind zu flüssigem Stuhl oder Durchfall kommen. Kinder mit Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel und Neugeborene sollten während der Einnahme nicht gestillt werden (Gefahr einer Blutarmut).[1, 2]

Laut Embryotox sind Pivmecillinam, Penicilline und Cephalosporine zu bevorzugen; falls eine Behandlung mit Nitrofurantoin zwingend erforderlich ist, kann darunter auch gestillt werden. Der Einsatz sollte vermieden werden, wenn Frühgeborene oder Neugeborene mit erhöhtem Bilirubin (Hyperbilirubinämie) oder Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel gestillt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Autofahren und Maschinen

Schwindel, Störungen im Zusammenspiel der Bewegungen (Ataxie) oder Augenzittern (Nystagmus) können die Fähigkeit beeinflussen, aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen.[1, 2]

Einnahme

Mit ausreichend Flüssigkeit, z. B. Harntee, zu oder kurz nach den Mahlzeiten einnehmen; laut Packungsbeilage kommt das Mittel dadurch schneller an seinen Wirkort, und die Bakterien werden aus den Harnwegen ausgeschwemmt. Laut Fachinformation verzögert die Einnahme mit dem Essen die Aufnahme, wodurch Brechreiz und Schwindel durch hohe anfängliche Blutspiegel abnehmen.[1, 2]

Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge einnehmen, sondern die Behandlung normal fortsetzen; bei Unsicherheit mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen.[1]

Absetzen

Eine bakterielle Infektion kann nur geheilt werden, wenn Sie das Mittel über den vorgeschriebenen Zeitraum regelmäßig einnehmen. Halten Sie die angegebene Einnahmedauer auch dann ein, wenn Sie sich bereits besser fühlen. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung wegen Nebenwirkungen, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1]

Laut Fachinformation ist die Behandlung bei Lungenreaktionen, einer Hepatitis oder schweren Hautreaktionen sofort abzubrechen; bei Zeichen einer Nervenschädigung sollte sie sofort abgebrochen werden, bei Anzeichen eines Zerfalls roter Blutkörperchen (Hämolyse) muss sie abgebrochen werden. Nach Lungenreaktionen oder schweren Hautreaktionen darf Nitrofurantoin nicht erneut gegeben werden.[2]

Überdosierung

Benachrichtigen Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt. Das Arzneimittel sollte aus dem Körper entfernt werden; über die Art entscheidet die Ärztin oder der Arzt, gegebenenfalls in Absprache mit einer Giftinformationszentrale. Laut Fachinformation können bei einer Überdosierung verstärkt Nebenwirkungen auftreten, besonders Erbrechen; eine Blutwäsche (Hämodialyse) ist möglich.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation

Packungsbeilage und Fachinformation der Tabletten mit 100 mg nennen die Tagesdosis je Kilogramm Körpergewicht und die Zahl der Tabletten für die Akutbehandlung der Blasenentzündung, für die Behandlung mit Unterbrechungen und für die Vorbeugung, jeweils mit einer Höchstdauer [1, 2]. Für Kinder gibt es Präparate mit niedrigerem Wirkstoffgehalt und eigene Packungsbeilagen [1]. Die Übersicht gibt die Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung; welche Dosis für Sie richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1].

Einnahme und Absetzen

Nehmen Sie Nitrofurantoin immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein, mit ausreichend Flüssigkeit zu oder kurz nach den Mahlzeiten [1]. Laut Packungsbeilage kommt das Mittel dadurch schneller an seinen Wirkort, und die Bakterien werden aus den Harnwegen ausgeschwemmt; außerdem fördert es die Heilung, wenn Sie den Unterleib warm halten [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie nicht die doppelte Menge, sondern setzen Sie die Behandlung normal fort [1].

Eine bakterielle Infektion kann nur geheilt werden, wenn Sie das Mittel über den vorgeschriebenen Zeitraum regelmäßig einnehmen; halten Sie die angegebene Dauer auch dann ein, wenn Sie sich bereits besser fühlen. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung wegen Nebenwirkungen, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Haben Sie zu viel eingenommen, benachrichtigen Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt [1]. Telefonnummern für den Notfall finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Nitrofurantoin

Nitrofurantoin gibt es als Tabletten in verschiedenen Stärken; für Kinder stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung [1]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Nifurantin 100 mg Tabletten [1, 2]. Präparate mit anderen Stärken, etwa für Kinder, und Kombinationen haben eigene Packungsbeilagen.

Präparate mit Nitrofurantoin
PräparatAnbieterHinweis
Furadantinverschreibungspflichtig
NifurantinAPOGEPHA Arzneimittel GmbHverschreibungspflichtig; Tabletten mit 50 oder 100 mg (100 mg: Grundlage dieser Seite), außerdem Nifurantin B6 mit Vitamin B6
NifurettenAPOGEPHA Arzneimittel GmbHverschreibungspflichtig; überzogene Tabletten mit 20 mg

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Nifurantin 100 mg Tabletten. APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 10.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation Nifurantin 100 mg Tabletten. APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Stand 05/2022. abgerufen am 10.10.2026
  3. Embryotox Embryotox: Nitrofurantoin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026

Häufige Fragen

Wofür wird Nitrofurantoin eingesetzt?

Nitrofurantoin ist zugelassen zur Behandlung der akuten, unkomplizierten Harnblasenentzündung der Frau. Nur wenn effektivere und risikoärmere Antibiotika oder Chemotherapeutika nicht einsetzbar sind, darf es außerdem zur Unterdrückung von Harnwegsinfektionen bei einer Abflussbehinderung der Harnwege und zur Vorbeugung wiederkehrender Harnwegsinfektionen angewendet werden. Für eine Nierenbeckenentzündung oder Prostataentzündung ist es laut Fachinformation nicht angezeigt.

Wie lange darf ich Nitrofurantoin einnehmen?

Wie lange Sie Nitrofurantoin einnehmen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Weil Häufigkeit und Schwere von Lungenreaktionen mit der Dauer der Anwendung zunehmen, darf Nitrofurantoin laut Packungsbeilage nicht länger als 6 Monate angewendet werden. Die Angaben zu Dosis und Dauer je Anwendungsgebiet stehen weiter oben im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation".

Warum ist mein Urin unter Nitrofurantoin gelb-grün oder braun?

Eine gelb-grüne oder braune Färbung des Urins ist laut Packungsbeilage häufig ohne klinische Bedeutung, kann aber auch ein Hinweis auf eine Erkrankung sein, zum Beispiel eine Leberschädigung. Wenn Sie eine solche Verfärbung bemerken, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Kann Nitrofurantoin der Lunge schaden?

Lungenreaktionen wie ein allergisches Lungenödem, eine interstitielle Pneumonie oder eine Rippenfellentzündung sind häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten; eine Narbenbildung in der Lunge (Lungenfibrose) ist sehr selten. Solche Reaktionen können lebensbedrohlich sein und sich zum Teil schleichend über mehrere Wochen und Monate entwickeln. Bei Atembeschwerden, trockenem Husten, Schmerzen im Brustkorb und Fieber beenden Sie die Einnahme sofort und wenden sich unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt.

Darf ich Nitrofurantoin bei eingeschränkter Nierenfunktion nehmen?

Nein. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei verminderter oder fehlender Harnausscheidung dürfen Sie Nitrofurantoin nicht einnehmen; die Fachinformation nennt als Grenze eine eGFR unter 45 ml/min. Menschen über 65 Jahre dürfen es nur einnehmen, wenn die Ärztin oder der Arzt eine ausreichende Nierenfunktion nachgewiesen hat und die tägliche Urinmenge mehr als ½ Liter beträgt.

Wirkt die Pille, wenn ich Nitrofurantoin nehme?

Nitrofurantoin kann zu Erbrechen und Durchfall führen; dann kann die Wirksamkeit der "Pille" beeinträchtigt sein. Laut Packungsbeilage sollten Sie bei Durchfall und Erbrechen während der Behandlung und einen Monat danach zusätzlich nicht hormonell verhüten. Mehr dazu im Ratgeber Pille und Antibiotika.

Darf ich Nitrofurantoin in der Schwangerschaft und Stillzeit nehmen?

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft soll Nitrofurantoin laut Packungsbeilage nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt es für eindeutig erforderlich hält; im letzten Drittel darf es nicht angewendet werden. In der Stillzeit gilt ebenfalls: nur wenn eindeutig erforderlich. Das Beratungszentrum Embryotox nennt Nitrofurantoin ein Antibiotikum der 2. Wahl in der Schwangerschaft und bevorzugt Pivmecillinam, Penicilline und Cephalosporine. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Nitrofurantoin nehme?

Packungsbeilage und Fachinformation von Nifurantin enthalten keinen Hinweis zu Alkohol. Ob Alkohol während Ihrer Infektion und Behandlung infrage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Allgemeines dazu im Ratgeber Medikamente und Alkohol.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

Passt dazu