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Cefaclor: Nebenwirkungen und Wirkung
Cefaclor ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine. Es wird gegen bakterielle Infektionen eingesetzt, etwa der Atemwege, im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, der Harnwege und der Haut. Häufig sind Magen-Darm-Beschwerden und allergische Hautreaktionen. Nach einer schweren oder plötzlich einsetzenden Überempfindlichkeitsreaktion (allergischer Schock) gegen Penicillin oder andere Beta-Laktam-Antibiotika darf Cefaclor laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden. Bei Zeichen einer schweren Überempfindlichkeit wie Gesichts- oder Zungenschwellung oder Atemnot informieren Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Häufig: Störungen des Magen-Darm-Trakts: Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder weiche Stühle, Erbrechen, Magendrücken, Übelkeit; diese Störungen sind meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach dem Absetzen der Behandlung ab[1, 2]
- Häufig: Allergische Hautreaktionen, z. B. Hautrötungen mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (urtikarielles Exanthem), masernähnliche Ausschläge (makulopapulöse, morbilliforme Exantheme)[1, 2]
Wofür wird Cefaclor eingesetzt?
Cefaclor ist ein verschreibungspflichtiges Mittel zur Behandlung bakterieller Infektionen aus der Gruppe der Cephalosporine [1, 2, 5]. Es wird angewendet bei akuten und chronischen Infektionen unterschiedlichen Schweregrades, die durch Cefaclor-empfindliche Krankheitserreger verursacht werden und sich mit einem Mittel zum Einnehmen behandeln lassen [1, 2].
Dazu zählen Infektionen der oberen und unteren Atemwege, des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie zum Beispiel eine Mittelohrentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung oder Rachenentzündung, Infektionen der Niere und der ableitenden Harnwege, etwa eine Blasenentzündung, Infektionen der Haut und der Weichteilgewebe sowie Tripper (Gonorrhö) [1, 2]. Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind bei der Anwendung zu berücksichtigen [2]. Mehr dazu im Ratgeber Antibiotika richtig einnehmen.
Wie wirkt Cefaclor?
Cefaclor ist ein Betalaktam-Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine zum Einnehmen (Oralcephalosporine). Es hemmt in der Wachstumsphase der Bakterien den Aufbau ihrer Zellwand, indem es bestimmte Proteine blockiert, die die Bakterien dafür brauchen (Penicillin-bindende Proteine). Daraus ergibt sich eine bakterizide, also Bakterien abtötende Wirkung [3]. Mit anderen Cephalosporinen und mit Penicillinen besteht laut Fachinformation von InfectoCef eine teilweise oder vollständige Kreuzresistenz: Eine Widerstandsfähigkeit der Erreger kann ganz oder teilweise auch diese Antibiotika betreffen [3].
Cefaclor wird zu mindestens 75 % bis über 92 % überwiegend aus dem oberen Dünndarm aufgenommen; die höchste Konzentration im Blut ist nach 30 bis 75 Minuten erreicht. Eine gleichzeitige Mahlzeit verändert das Ausmaß der Aufnahme nicht, verlangsamt sie aber: Die höchste Konzentration wird dann nach etwa 2 Stunden erreicht und ist um 30 % niedriger. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt im Mittel 45 Minuten; ausgeschieden wird Cefaclor überwiegend über die Nieren [3].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die die Packungsbeilagen von Cefaclor BASICS eine Häufigkeit angeben; die jüngste Packungsbeilage (Trockensaft) und die der Kapseln nennen dieselben Häufigkeitsklassen [1, 2]. "Häufig" heißt: bis zu 1 von 10 Behandelten, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" ist die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar [1, 2]. Schwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen, schwere Hautreaktionen und serumkrankheitsähnliche Reaktionen (alle gelegentlich) sowie schwere, anhaltende Durchfälle durch eine Darmentzündung (pseudomembranöse Kolitis, Häufigkeit nicht bekannt) können schwerwiegend sein und erfordern eine sofortige angemessene Behandlung; sie stehen deshalb zusätzlich bei den Warnzeichen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Die häufigen Magen-Darm-Störungen sind laut Packungsbeilage meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach dem Absetzen der Behandlung ab [1, 2]. Serumkrankheitsähnliche Reaktionen mit Hautrötungen und Gelenkbeschwerden treten im Allgemeinen während oder nach einer zweiten Behandlung mit Cefaclor auf, häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen [1, 2]. Eine Schwellung der Lymphknoten und Eiweiß im Harn kommen dabei laut der jüngsten Packungsbeilage nur selten hinzu, laut der älteren Packungsbeilage der Kapseln nur sehr selten [1, 2]. Selten, also bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten, treten Kopfschmerzen und Leberfunktionsstörungen auf [1, 2]. Mehr zu Hautreaktionen auf der Seite Hautausschlag.
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Magen und DarmStörungen des Magen-Darm-Trakts: Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder weiche Stühle, Erbrechen, Magendrücken, Übelkeit; diese Störungen sind meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach dem Absetzen der Behandlung ab[1, 2]Mehr dazu: AppetitlosigkeitBauchschmerzenBlähungenDurchfallErbrechenSodbrennen und VerdauungsbeschwerdenÜbelkeit
- HautAllergische Hautreaktionen, z. B. Hautrötungen mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (urtikarielles Exanthem), masernähnliche Ausschläge (makulopapulöse, morbilliforme Exantheme)[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenHautausschlagJuckreizNesselsucht
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- ImmunsystemSchwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen, die sich zum Beispiel äußern als Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock, Herzjagen, Gesichtsschwellung (Gesichtsödem), innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Schwäche, Luftnot (Atemnot) oder Zungenschwellung[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnotHerzrasenNiedriger Blutdruck
- ImmunsystemSerumkrankheitsähnliche Reaktionen: unterschiedlich ausgeprägte entzündliche Hautrötungen oder Hauterscheinungen wie bei den häufigen allergischen Hautreaktionen, begleitet von Gelenkbeschwerden mit oder ohne Fieber, jedoch nur selten zusammen mit einer Schwellung der Lymphknoten (Lymphadenopathie) und Eiweiß im Harn (Proteinurie); diese offensichtlich allergisch bedingten Erscheinungen treten im Allgemeinen während oder nach einer zweiten Behandlung mit Cefaclor auf, häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen, und klingen wenige Tage nach dem Absetzen wieder ab[2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenHautausschlagGelenkschmerzenFieber
- HautSchwere Hautreaktionen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen (wie z. B. exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom)[2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
- Blut und LymphsystemStarke Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) und andere Blutbildveränderungen (Neutropenie sowie aplastische oder hämolytische Anämie); diese Erscheinungen normalisieren sich nach Beendigung der Behandlung von selbst[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- PsycheVorübergehende Trugwahrnehmungen (Halluzinationen), Nervosität, Schlaflosigkeit oder Verwirrtheit[1, 2]Mehr dazu: Psychose und HalluzinationenUnruhe und NervositätSchlafstörungenVerwirrtheit
- NervensystemSchläfrigkeit, übertrieben aktives Verhalten (Hyperaktivität) oder Schwindel[1, 2]Mehr dazu: MüdigkeitSchwindel
- Gefäße und KreislaufVorübergehender Bluthochdruck[1, 2]Mehr dazu: Blutdruckanstieg
- Leber und GalleAnstieg von Leberenzymen (Transaminasen, alkalische Phosphatase) im Blut, der sich nach Beendigung der Behandlung wieder zurückbildet[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Nieren und HarnwegePlötzlich auftretende Entzündung der Nieren (akute interstitielle Nephritis), die sich nach Beendigung der Behandlung von selbst normalisiert[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
- Laborwerte und UntersuchungenLeichter Anstieg von Harnstoff oder Kreatinin im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte LaborwerteNierenfunktionsstörungen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
- Leber und GalleLeberfunktionsstörungen[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Blut und LymphsystemWeitere Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Eosinophilie, Leukopenie, Lymphozytose), die sich nach Beendigung der Behandlung von selbst normalisieren[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Leber und GalleVorübergehende Leberzellschädigung (Hepatitis) und Abflussstörungen der Gallenflüssigkeit (Krankheitszeichen: Gelbsucht)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Blut und LymphsystemLymphknotenschwellung[1, 2]
- Nieren und HarnwegeEiweiß im Harn (Proteinurie)[1, 2]
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- Magen und DarmSchwere, anhaltende Durchfälle während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung (pseudomembranöse Kolitis, eine Schleimhautentzündung des Darms)[1, 2]Mehr dazu: Durchfall
- InfektionenZweitansteckung (Superinfektion) und Besiedlung mit Cefaclor-unempfindlichen (resistenten) Keimen oder Sprosspilzen bei langfristiger oder wiederholter Anwendung[1, 2]Mehr dazu: PilzinfektionenErhöhte Infektanfälligkeit
- Magen und DarmZahnverfärbungen[1, 2]Mehr dazu: Zahnschäden
- Geschlechtsorgane und BrustJuckreiz im Genitalbereich, Scheidenentzündung (Vaginitis)[1, 2]Mehr dazu: Juckreiz
- InfektionenPilzinfektion (Candida)[1, 2]Mehr dazu: Pilzinfektionen
- Allgemeine BeschwerdenWasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)[1, 2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
- Allgemeine BeschwerdenFieber[1, 2]Mehr dazu: Fieber
- Laborwerte und UntersuchungenVerlängerte Blutgerinnungszeiten, positiver Coombs-Test[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
- NervensystemAuftreten von (epilepsieähnlichen) Krampfanfällen, besonders bei Nierenfunktionsstörungen[1, 2]Mehr dazu: Krampfanfälle
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Schwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen sind laut Packungsbeilage gelegentlich, betreffen also bis zu 1 von 100 Behandelten. Treten sie auf, muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen und eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, damit geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden [1, 2]. Was eine Arzneimittelallergie ausmacht, erklärt die Seite Arzneimittelallergie.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Magen-Darm-Beschwerden: Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder weiche Stühle, Erbrechen, Magendrücken und Übelkeit sind häufig, meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach dem Absetzen der Behandlung ab [1, 2]. Sie können Cefaclor während der Mahlzeiten einnehmen; die Aufnahme wird dadurch nicht beeinträchtigt [1, 2]. Führt Cefaclor zu Erbrechen und Durchfall, kann die Wirksamkeit von Cefaclor und/oder anderer Arzneimittel beeinträchtigt sein, zum Beispiel die empfängnisverhütende Wirkung der "Pille"; fragen Sie dazu bei Bedarf Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1, 2].
Durchfall: Treten schwere, anhaltende Durchfälle während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung auf, informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Dahinter kann eine Schleimhautentzündung des Darms (pseudomembranöse Kolitis) stecken; dann muss Cefaclor sofort abgesetzt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden. Behandeln Sie sich in diesem Fall nicht selbst mit Mitteln, die die Darmbewegung hemmen [1, 2]. Hintergründe stehen auf der Seite Durchfall durch Medikamente.
Hautreaktionen und Gelenkbeschwerden: Allergische Hautreaktionen sind häufig. Hauterscheinungen mit Gelenkbeschwerden, mit oder ohne Fieber, beschreiben die Packungsbeilagen als gelegentliche serumkrankheitsähnliche Reaktion, die wenige Tage nach dem Absetzen wieder abklingt. Wie schwere Hautreaktionen gehört sie zu den Nebenwirkungen, bei denen Sie laut Packungsbeilage sofort eine Ärztin oder einen Arzt informieren sollen, wenn sie plötzlich auftreten oder sich unerwartet stark entwickeln [1, 2]. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor Kurzem angewendet haben, auch rezeptfreie [1]. Bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln vom Cumarin-Typ wurden in Einzelfällen verlängerte Gerinnungszeiten mit oder ohne Blutung beobachtet; halten Sie deshalb Ihre Termine zur Kontrolle der Gerinnungswerte besonders sorgfältig ein [1, 2]. Antibiotika, die das Bakterienwachstum nur hemmen, etwa Erythromycin oder Tetracycline, können die Wirkung von Cefaclor vermindern [1, 2]. Führt Cefaclor zu Erbrechen und Durchfall, kann die empfängnisverhütende Wirkung der "Pille" beeinträchtigt sein [1, 2]. Mehr im Ratgeber Wechselwirkungen.
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Antibiotika, die nur das Bakterienwachstum hemmen (bakteriostatisch), wie z. B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetracycline | Die Wirkung von Cefaclor kann vermindert werden[1, 2] | Möglichst nicht kombinieren |
| Probenecid (u. a. gegen Gicht) | Cefaclor wird langsamer über die Nieren ausgeschieden; höhere und länger anhaltende Blutspiegel[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Gerinnungshemmende Mittel vom Cumarin-Typ | In Einzelfällen wurden verlängerte Gerinnungszeiten (Prothrombinzeiten) mit oder ohne Blutung beobachtet[1, 2] | Termine zur Kontrolle der Gerinnungswerte besonders sorgfältig einhalten; gegebenenfalls verringert die Ärztin oder der Arzt die Dosis |
| Hormonelle Verhütungsmittel ("Pille") | Führt Cefaclor zu Erbrechen und Durchfall, kann ihre empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt sein[1, 2] | Bei Bedarf Ärztin, Arzt oder Apotheke fragen |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Cefaclor nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Bei einer Allergie gegen Cefaclor, andere Cephalosporine oder einen der sonstigen Bestandteile dürfen Sie das Mittel nicht einnehmen. Dasselbe gilt laut den Packungsbeilagen von Cefaclor BASICS, wenn bei Ihnen schon einmal eine schwere oder plötzlich einsetzende Überempfindlichkeitsreaktion (allergischer Schock) gegen Penicillin oder ein Antibiotikum aus der Gruppe der Beta-Laktam-Antibiotika aufgetreten ist [1, 2]. Haben Sie früher auf Penicillin und andere Betalaktam-Antibiotika überempfindlich reagiert, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, weil Sie dann möglicherweise auch auf Cephalosporine allergisch reagieren (Parallelallergie). Dasselbe gilt, wenn bei Ihnen schon einmal ausgeprägte Allergien oder Asthma aufgetreten sind, weil dann eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen ist [1, 2]. Bei einer mittelschweren bis schweren Einschränkung der Nierenfunktion ist gegebenenfalls eine Dosisanpassung notwendig [1, 2]. Bei Frühgeborenen sollte Cefaclor nicht angewendet werden, weil keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorliegen [2].
Nicht einnehmen bei
Besondere Vorsicht bei
- Frühere Überempfindlichkeit gegen Penicillin und andere Betalaktam-Antibiotika: Sie reagieren dann möglicherweise auch auf Cephalosporine allergisch (Parallelallergie), vor der Einnahme mit der Ärztin, dem Arzt oder der Apotheke sprechen[1, 2]
- Früher aufgetretene ausgeprägte Allergien oder Asthma: Es ist dann eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen, vor der Einnahme mit der Ärztin, dem Arzt oder der Apotheke sprechen[1, 2]
- Mittelschwere bis schwere Einschränkung der Nierenfunktion (Niereninsuffizienz): Gegebenenfalls ist eine Dosisanpassung notwendig, vor der Einnahme mit der Ärztin, dem Arzt oder der Apotheke sprechen[1, 2]
- Wie bei anderen Cephalosporin-Antibiotika kann eine erhöhte Neigung zu Krampfanfällen nicht ausgeschlossen werden, besonders bei Nierenfunktionsstörungen[1, 2]
- Erbrechen und Durchfall: Cefaclor kann dazu führen; dann kann die Wirksamkeit von Cefaclor und/oder anderer eingenommener Arzneimittel beeinträchtigt sein, zum Beispiel die empfängnisverhütende Wirkung der "Pille", fragen Sie bei Bedarf Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke[1, 2]
- Frühgeborene: Cefaclor sollte nicht angewendet werden, da keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorliegen[2]
- Harn- und Blutuntersuchungen: Bei nicht-enzymatischen Methoden zur Harnzucker- und Harneiweißbestimmung und beim Coombs-Test können Störungen auftreten, Ärztin oder Arzt vorher informieren[1, 2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was die Packungsbeilagen von Cefaclor BASICS und das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Alltag, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2, 4]. Zu Alkohol enthalten die Packungsbeilagen keinen Hinweis [1, 2]. Durch Nebenwirkungen kann das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden [1, 2]. In der Schwangerschaft, besonders in den ersten 3 Monaten, sollte Cefaclor laut Packungsbeilage der Kapseln nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt es für absolut notwendig hält; die jüngere Packungsbeilage des Trockensafts nennt dafür eine strenge Indikationsstellung [1, 2]. Embryotox ordnet Cefaclor als Medikament der Wahl ein, hält aber eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung für nötig [4]. Allgemeines dazu im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.
Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat. Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf eine Schädigung des ungeborenen Kindes ergeben, und Tierstudien haben keine fruchtschädigende Wirkung erkennen lassen. Dennoch sollte Cefaclor in der Schwangerschaft, besonders in den ersten 3 Monaten, laut Packungsbeilage der Kapseln nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt es für absolut notwendig hält; die jüngere Packungsbeilage des Trockensafts nennt dafür eine strenge Indikationsstellung.[1, 2]
Embryotox ordnet Cefaclor als Medikament der Wahl ein, hält aber eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung für nötig. Der Erfahrungsumfang ist für Cefaclor gering, für die Cephalosporine insgesamt hoch; nach langer Marktpräsenz haben sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungs- oder Fehlgeburtsrisiko ergeben. Bei entsprechendem Erregerspektrum kann Cefaclor laut Embryotox in allen Phasen der Schwangerschaft eingesetzt werden.[4]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Cefaclor geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; in der Stillzeit gilt deshalb dasselbe wie in der Schwangerschaft. Der gestillte Säugling sollte auf eine Überempfindlichkeit gegen Cefaclor, auf mögliche Veränderungen der Darmflora, die zu Durchfällen führen können, und auf eine Besiedlung der Schleimhäute mit Sprosspilzen beobachtet werden.[1, 2]
Laut Embryotox zeigen bisherige Erfahrungen keine Hinweise auf ein Risiko für unter Cefaclor gestillte Kinder; gelegentlich kann eine Antibiotika-Therapie der Mutter beim gestillten Kind zum Beispiel zu vorübergehendem Durchfall oder Soor führen. Bei entsprechendem Erregerspektrum kann Cefaclor laut Embryotox in der Stillzeit eingesetzt werden.[4]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Autofahren und Maschinen
Nach bisherigen Erfahrungen hat Cefaclor im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Durch das Auftreten von Nebenwirkungen kann jedoch das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.[1, 2]
Einnahme
Die Kapseln mit etwas Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) einnehmen. Die Einnahme ist auch während der Mahlzeiten möglich; die Aufnahme in den Körper wird dadurch nicht beeinträchtigt.[1]
Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge einnehmen, sondern die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachholen. Haben Sie mehrere Einnahmen vergessen, sollten Sie sich zur Kontrolle bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.[1]
Absetzen
Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, besteht die Gefahr eines Rückfalls.[1]
Bei schweren, plötzlich auftretenden Überempfindlichkeitserscheinungen muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen und eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, die oder der geeignete Gegenmaßnahmen einleitet. Bei schweren Durchfällen während oder nach der Behandlung ist an eine pseudomembranöse Kolitis zu denken; in diesem Fall muss Cefaclor sofort abgesetzt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden, und Mittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.[1, 2]
Überdosierung
Berichte über Vergiftungsfälle mit Cefaclor liegen bisher nicht vor; dennoch sollten Sie vorsichtshalber eine Ärztin oder einen Arzt verständigen. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich die Ärztin oder der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage der Kapseln mit 500 mg nennt eine empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder über 10 Jahre, Angaben für schwerere und leichte Infektionen, eine Tagesmenge, die nicht überschritten werden sollte, Angaben für Tripper und für Kinder von 6 bis 10 Jahren mit Mittelohrentzündung sowie Hinweise zur Nierenfunktion und zur Behandlungsdauer [1]. Für leichte Infektionen verweist sie auf niedriger dosierte Darreichungsformen, für Kinder von 6 bis 10 Jahren bei anderen Anwendungsgebieten auf Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt und für Kinder unter 6 Jahren auf andere Darreichungsformen [1]. Die Übersicht gibt die Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung; welche Dosis für Sie oder Ihr Kind richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Cefaclor immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein, mit etwas Flüssigkeit, zum Beispiel einem Glas Wasser; das ist auch während der Mahlzeiten möglich [1]. Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, sondern holen Sie die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach. Haben Sie mehrere Einnahmen vergessen, sollten Sie sich zur Kontrolle bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann [1].
Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, besteht die Gefahr eines Rückfalls [1]. Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt; die Angaben der Packungsbeilage stehen in der Übersicht oben [1]. Haben Sie zu viel eingenommen, sollten Sie vorsichtshalber eine Ärztin oder einen Arzt verständigen; halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit [1]. Telefonnummern für den Notfall finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Cefaclor
Cefaclor gibt es als Kapseln mit 500 mg und in niedriger dosierten Darreichungsformen, etwa als Trockensaft (Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen) [1, 2, 3]. Grundlage dieser Seite sind die Packungsbeilagen von Cefaclor BASICS: die der Kapseln (Stand 07/2016) für Einnahme und Dosierung und die jüngere des Trockensafts (Stand 07/2026) für Nebenwirkungen, Warnhinweise und Gegenanzeigen [1, 2]. Angaben zu Wirkungsweise und Verhalten im Körper stammen aus der Fachinformation von InfectoCef Saft (Stand 09/2025) [3]. Verschreibungspflichtig ist Cefaclor nach der Arzneimittelverschreibungsverordnung [5]; für Deutschland führt eine Liste der Europäischen Arzneimittel-Agentur Panoral als Hartkapseln und Trockensaft [6]. Für andere Präparate und Darreichungsformen gelten deren eigene Packungsbeilagen.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Cefaclor BASICS | Basics GmbH | verschreibungspflichtig; Hartkapseln mit 500 mg, Trockensaft (Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen) mit 125 mg/5 ml oder 250 mg/5 ml; Grundlage dieser Seite |
| Cefaclor STADA | STADAPHARM GmbH | verschreibungspflichtig; Hartkapseln mit 500 mg |
| InfectoCef | INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH | verschreibungspflichtig; Saft (Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen) mit 250 mg/5 ml oder 500 mg/5 ml |
| Panoral | Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH | verschreibungspflichtig; Hartkapseln mit 500 mg, Trockensaft |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation CEFACLOR 500 mg BASICS Kapseln. Basics GmbH. Stand 07/2016. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation CEFACLOR BASICS 125 mg TS, Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. Basics GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation INFECTOCEF 250 Saft / INFECTOCEF 500 Saft. INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH. Stand 09/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Cefaclor. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Cefaclor. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
- Behörde List of nationally authorised medicinal products, Active substance: cefaclor (PSUSA/00000583/202503). Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Stand 30.10.2025. abgerufen am 10.10.2026
Häufige Fragen
Darf ich Cefaclor nehmen, wenn ich gegen Penicillin allergisch bin?
Laut Packungsbeilage nicht, wenn bei Ihnen schon einmal eine schwere oder plötzlich einsetzende Überempfindlichkeitsreaktion (allergischer Schock) gegen Penicillin oder ein Antibiotikum aus der Gruppe der Beta-Laktam-Antibiotika aufgetreten ist. Haben Sie früher auf Penicillin und andere Betalaktam-Antibiotika überempfindlich reagiert, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, weil Sie dann möglicherweise auch auf Cephalosporine allergisch reagieren (Parallelallergie). Dasselbe gilt, wenn bei Ihnen schon einmal ausgeprägte Allergien oder Asthma aufgetreten sind. Bei einer Allergie gegen Cefaclor oder andere Cephalosporine dürfen Sie Cefaclor nicht einnehmen.
Welche Nebenwirkungen hat Cefaclor?
Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten, treten Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder weiche Stühle, Erbrechen, Magendrücken oder Übelkeit und allergische Hautreaktionen wie Rötungen, Juckreiz oder Nesselausschlag auf. Gelegentlich, bei bis zu 1 von 100, kommt es unter anderem zu schweren, plötzlich auftretenden Überempfindlichkeitserscheinungen, schweren Hautreaktionen, Blutbildveränderungen, Schwindel, einem Anstieg der Leberenzyme, einer Nierenentzündung oder Reaktionen, die einer Serumkrankheit ähneln. Selten, bei bis zu 1 von 1.000, sind Kopfschmerzen und Leberfunktionsstörungen.
Was sind serumkrankheitsähnliche Reaktionen unter Cefaclor?
Gemeint sind unterschiedlich ausgeprägte entzündliche Hautrötungen oder Hauterscheinungen, begleitet von Gelenkbeschwerden mit oder ohne Fieber. Laut der jüngsten Packungsbeilage kommen nur selten eine Schwellung der Lymphknoten und Eiweiß im Harn hinzu. Sie treten gelegentlich auf, im Allgemeinen während oder nach einer zweiten Behandlung mit Cefaclor, häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen, und klingen wenige Tage nach dem Absetzen wieder ab. Treten solche Beschwerden plötzlich auf oder entwickeln sie sich unerwartet stark, informieren Sie laut Packungsbeilage sofort eine Ärztin oder einen Arzt.
Soll ich Cefaclor vor oder nach dem Essen einnehmen?
Cefaclor kann auch während der Mahlzeiten eingenommen werden; die Aufnahme in den Körper wird dadurch laut Packungsbeilage nicht beeinträchtigt. Nehmen Sie die Kapseln mit etwas Flüssigkeit ein, zum Beispiel einem Glas Wasser.
Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Cefaclor nehme?
Die Packungsbeilagen von Cefaclor BASICS enthalten keinen Hinweis zu Alkohol. Ob Alkohol während Ihrer Infektion und Behandlung infrage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Allgemeines dazu im Ratgeber Medikamente und Alkohol.
Darf ich Cefaclor in der Schwangerschaft und Stillzeit nehmen?
Laut Packungsbeilage der Kapseln sollte Cefaclor in der Schwangerschaft, besonders in den ersten 3 Monaten, nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt es für absolut notwendig hält; die jüngere Packungsbeilage des Trockensafts nennt dafür eine strenge Indikationsstellung. Dasselbe gilt für die Stillzeit, weil Cefaclor in geringen Mengen in die Muttermilch übergeht; bisher gibt es beim Menschen keinen Hinweis auf eine Schädigung des ungeborenen Kindes. Das Beratungszentrum Embryotox ordnet Cefaclor als Medikament der Wahl ein, hält aber eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung für nötig; bei entsprechendem Erregerspektrum kann es laut Embryotox in allen Phasen der Schwangerschaft und in der Stillzeit eingesetzt werden.
Wie hoch ist die Dosis von Cefaclor?
Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; sie richtet sich nach Alter, Art und Schwere der Infektion. Die Angaben der Packungsbeilage der Kapseln finden Sie weiter oben im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage". Für Kinder von 6 bis 10 Jahren sind die Kapseln laut Packungsbeilage nur bei Mittelohrentzündung geeignet; für die anderen Anwendungsgebiete stehen Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung, für Kinder unter 6 Jahren andere Darreichungsformen.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Medikamente Budesonid/Formoterol (Symbicort)Budesonid/Formoterol kombiniert Kortison und Bronchienerweiterer zum Inhalieren.
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Werkzeuge Entsorgungs-WegweiserDer Wegweiser zeigt nach Art des Mittels, wie Sie alte Medikamente entsorgen und wo Sie die Regel Ihrer Gemeinde finden.