MedikamenteWirkstoff

Ramipril: Nebenwirkungen und Wirkung

Ramipril ist ein verschreibungspflichtiger ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck und Herzschwäche. Er wird außerdem eingesetzt, um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken und das Fortschreiten von Nierenerkrankungen zu verlangsamen. Häufige Nebenwirkungen sind trockener Reizhusten, Schwindel, Kopfschmerzen und ein zu niedriger Blutdruck. Bei Schwellungen von Gesicht, Lippen oder Rachen brechen Sie die Einnahme sofort ab und holen unverzüglich ärztliche Hilfe.

Mann in den Sechzigern mit grauem Haar geht auf einem baumgesäumten Parkweg mit Herbstlaub spazieren
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Häufig: Erhöhter Kaliumwert im Blut (Hyperkaliämie)[1, 2]
  • Häufig: Kopfschmerzen und Schwindel; Schwindel vor allem zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung[1, 2]
  • Häufig: Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie), besonders beim Stehen oder plötzlichen Aufstehen; Ohnmacht (Synkope)[1, 2]
  • Häufig: Trockener Reizhusten[1, 2]
  • Häufig: Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis oder Kurzatmigkeit (Dyspnoe)[1, 2]
  • Häufig: Magen- oder Darmschmerzen, Verdauungsstörungen, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen[1, 2]
  • Häufig: Hautausschlag mit oder ohne Erhebungen (makulopapulöses Exanthem)[1, 2]
  • Häufig: Muskelkrämpfe oder Muskelschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Müdigkeit und Schmerzen im Brustkorb[1, 2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit, dort auch die Angaben für Kinder und Jugendliche

Wofür wird Ramipril eingesetzt?

Ramipril ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff aus der Gruppe der ACE-Hemmer [1, 2]. Laut Packungsbeilage wird er angewendet, um Bluthochdruck zu behandeln, um das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu senken und um das Fortschreiten von Nierenfunktionsstörungen zu verlangsamen, bei Menschen mit und ohne Diabetes. Außerdem behandelt er eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und wird nach einem Herzinfarkt gegeben, wenn sich dabei eine Herzschwäche entwickelt hat [1].

Laut Fachinformation ist Ramipril zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen zugelassen, die bereits eine Gefäßerkrankung haben (eine koronare Herzkrankheit, einen früheren Schlaganfall oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit) oder die Diabetes und mindestens einen weiteren Risikofaktor für Herz und Gefäße haben. Bei Nierenerkrankungen gilt die Zulassung für Nierenschäden durch Diabetes mit Eiweiß im Urin und für bestimmte andere Nierenerkrankungen mit großer Eiweißausscheidung. Nach einem Herzinfarkt mit Zeichen einer Herzschwäche beginnt die Behandlung mehr als 48 Stunden nach dem Infarkt [2].

Wie wirkt Ramipril?

Ramipril ist eine Vorstufe: Erst im Körper entsteht daraus der eigentliche Wirkstoff Ramiprilat. Er hemmt das Angiotensin-Converting-Enzym, kurz ACE. Dadurch bildet der Körper weniger Angiotensin II, einen Stoff, der die Blutgefäße verengt, und baut den gefäßerweiternden Botenstoff Bradykinin langsamer ab. Die Blutgefäße weiten sich, der Widerstand in den Gefäßen nimmt ab und der Blutdruck sinkt, ohne dass das Herz zum Ausgleich schneller schlägt [2]. Weil zugleich weniger Aldosteron ausgeschüttet wird, kann der Kaliumwert im Blut steigen [2]. Laut Packungsbeilage kann das Herz das Blut dadurch leichter durch den Körper pumpen [1].

Bei den meisten Menschen setzt die blutdrucksenkende Wirkung einer Einzeldosis nach etwa 1 bis 2 Stunden ein, ist nach 3 bis 6 Stunden am stärksten und hält normalerweise 24 Stunden an. Die volle Wirkung einer Dauerbehandlung wird in der Regel nach 3 bis 4 Wochen erreicht [2]. Bei Menschen mit schwarzer Hautfarbe senkt Ramipril den Blutdruck möglicherweise weniger stark [1, 2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Unten stehen alle Nebenwirkungen aus Packungsbeilage und Fachinformation. "Häufig" heißt: bis zu 1 von 10 Behandelten, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben einordnen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

In ihrer Zusammenfassung der Nebenwirkungen nennt die Fachinformation einen anhaltenden trockenen Husten und Reaktionen auf einen Blutdruckabfall. Zu den schweren Nebenwirkungen zählen Angioödeme, ein zu hoher Kaliumwert, Schäden an Nieren oder Leber, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, schwere Hautreaktionen und ein Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie oder Agranulozytose) [2]. Mehr zum trockenen Husten lesen Sie auf der Seite Reizhusten durch Medikamente.

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Stoffwechsel und ErnährungErhöhter Kaliumwert im Blut (Hyperkaliämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderter Kaliumspiegel
  • NervensystemKopfschmerzen und Schwindel; Schwindel vor allem zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung[1, 2]Mehr dazu: KopfschmerzenSchwindel
  • Gefäße und KreislaufZu niedriger Blutdruck (Hypotonie), besonders beim Stehen oder plötzlichen Aufstehen; Ohnmacht (Synkope)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
  • AtemwegeTrockener Reizhusten[1, 2]Mehr dazu: Reizhusten
  • AtemwegeNebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis oder Kurzatmigkeit (Dyspnoe)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • Magen und DarmMagen- oder Darmschmerzen, Verdauungsstörungen, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen[1, 2]Mehr dazu: BauchschmerzenSodbrennen und VerdauungsbeschwerdenDurchfallÜbelkeitErbrechen
  • HautHautausschlag mit oder ohne Erhebungen (makulopapulöses Exanthem)[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
  • Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelkrämpfe oder Muskelschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Muskelschmerzen
  • Allgemeine BeschwerdenMüdigkeit und Schmerzen im Brustkorb[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
  • HerzBei Kindern und Jugendlichen: schneller Herzschlag (Tachykardie)[2]Mehr dazu: Herzrasen
  • AtemwegeBei Kindern und Jugendlichen: verstopfte Nase und Schnupfen (Rhinitis)[2]Mehr dazu: Verstopfte Nase
  • AugenBei Kindern und Jugendlichen: Bindehautentzündung (Konjunktivitis)[2]

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Blut und LymphsystemWeniger weiße Blutkörperchen (auch Neutropenie oder Agranulozytose), weniger rote Blutkörperchen oder Blutplättchen, zu niedriger Hämoglobinwert[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
  • PsycheVerwirrtheit[1, 2]Mehr dazu: Verwirrtheit
  • NervensystemZittern (Tremor)[1, 2]Mehr dazu: Zittern
  • AugenRote, juckende, geschwollene oder tränende Augen (Bindehautentzündung, Konjunktivitis)[1, 2]
  • Ohr und GleichgewichtHörstörungen oder Ohrgeräusche (Tinnitus)[1, 2]Mehr dazu: Ohrgeräusche
  • Gefäße und KreislaufVerengung von Blutgefäßen (Gefäßstenose), Minderdurchblutung (Hypoperfusion) oder Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis)[2]
  • Gefäße und KreislaufFlecken auf der Haut und kalte Gliedmaßen[1]
  • Magen und DarmRote, geschwollene Zunge (Glossitis)[1, 2]
  • Leber und GalleGelbsucht durch Gallestau (cholestatischer Ikterus) und Schäden an Leberzellen[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • HautStarke Schuppung oder Ablösung der Haut (exfoliative Dermatitis)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
  • HautJuckender, erhabener Hautausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)[1, 2]Mehr dazu: NesselsuchtJuckreizHautausschlag
  • HautHautausschlag oder Bluterguss[1]Mehr dazu: HautausschlagBlutungen und blaue Flecken
  • HautLockern oder Ablösen eines Finger- oder Fußnagels (Onycholyse)[1, 2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchwächegefühl (Asthenie)[1, 2]Mehr dazu: Schwäche (Asthenie)

Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

  • Blut und LymphsystemZu wenige Blutzellen: verminderte Blutbildung im Knochenmark (Knochenmarkdepression), Mangel an allen Blutzellen (Panzytopenie) oder Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
  • ImmunsystemSchwere allergische Reaktionen (anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen)[2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
  • ImmunsystemErhöhte Werte bestimmter Antikörper im Blut (antinukleäre Antikörper)[1, 2]
  • HormonsystemUnangemessene Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (SIADH): dunkler, konzentrierter Urin, Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit und Krampfanfälle[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitErbrechenMuskelschmerzenVerwirrtheitKrampfanfälle
  • Stoffwechsel und ErnährungZu niedriger Natriumwert im Blut (Hyponatriämie)[1, 2]Mehr dazu: Natriummangel
  • PsycheKonzentrationsschwäche (Aufmerksamkeitsstörungen)[1, 2]Mehr dazu: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • NervensystemDurchblutungsstörungen des Gehirns (zerebrale Ischämie) bis hin zum Schlaganfall oder einer vorübergehenden Durchblutungsstörung (TIA)[1, 2]
  • NervensystemVerlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsvermögen (beeinträchtigte psychomotorische Fähigkeiten)[1, 2]
  • NervensystemBrennendes Gefühl[1, 2]
  • NervensystemVeränderte Geruchswahrnehmung[1, 2]
  • Gefäße und KreislaufVerfärbung von Fingern und Zehen bei Kälte, mit Kribbeln oder Schmerzen beim Aufwärmen (Raynaud-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
  • Magen und DarmWunder Mund (aphthöse Stomatitis)[1, 2]
  • Leber und GalleAkutes Leberversagen, Leberentzündung (cholestatische oder zytolytische Hepatitis), in Ausnahmefällen tödlich[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • HautSchwere Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung oder Ablösung der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
  • HautPemphigus, pemphigoider oder lichenoider Ausschlag an Haut oder Schleimhaut, Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis) oder schuppenflechteartige Hautentzündung (psoriasiforme Dermatitis)[2]Mehr dazu: SchuppenflechteHautausschlag
  • HautHaarausfall (Alopezie)[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
  • Geschlechtsorgane und BrustBrustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie)[1, 2]Mehr dazu: Brustspannen und Brustvergrößerung

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Ein Angioödem kann auch die Darmwand betreffen; dann stehen Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall im Vordergrund [1, 2]. Tritt ein Angioödem auf, wird Ramipril abgesetzt und sofort eine Notfallbehandlung eingeleitet; Betroffene werden mindestens 12 bis 24 Stunden beobachtet [2]. Menschen mit schwarzer Hautfarbe bekommen unter ACE-Hemmern häufiger Angioödeme [1, 2].

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Mann in den Sechzigern im ruhigen Gespräch mit einer Ärztin in einem hellen Sprechzimmer
Bild: KI-generiert

Trockener Reizhusten: Er kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen [1, 2]. Typisch für den Husten durch ACE-Hemmer ist laut Fachinformation, dass er ohne Auswurf auftritt, anhält und nach dem Ende der Behandlung abklingt [2]. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie unter Ramipril husten, und setzen Sie das Mittel nicht eigenmächtig ab. Husten oder Kurzatmigkeit können auch Zeichen einer Lungenerkrankung sein; informieren Sie dann umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1].

Schwindel und niedriger Blutdruck: Schwindel ist zu Beginn der Behandlung und nach einer Dosiserhöhung am wahrscheinlichsten. Ein zu niedriger Blutdruck macht sich vor allem beim Stehen oder plötzlichen Aufstehen bemerkbar; auch Ohnmacht gehört zu den häufigen Nebenwirkungen. Alkohol kann während der Einnahme Schwindel und Benommenheit verursachen. Ist Ihnen schwindelig, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen [1].

Weitere Beschwerden: Beeinträchtigt Sie eine Nebenwirkung erheblich oder hält sie länger als ein paar Tage an, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Ob der Kaliumwert erhöht ist, zeigt eine Blutuntersuchung. Laut Fachinformation soll die Nierenfunktion vor und während der Behandlung überwacht werden; bei bestimmten Begleiterkrankungen und Begleitmedikamenten und im höheren Alter werden auch Kalium und Natrium regelmäßig kontrolliert [1, 2].

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR wie Ibuprofen können die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril abschwächen; zusammen mit Ramipril erhöhen sie außerdem das Risiko für Nierenfunktionsstörungen und einen Anstieg des Kaliumwerts [1, 2]. Auch kaliumsparende Entwässerungsmittel, Kaliumpräparate und kaliumhaltiger Salzersatz können den Kaliumwert deutlich erhöhen [1, 2].

Wechselwirkungen von Ramipril
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Sacubitril/Valsartan (Mittel gegen Herzschwäche)Erhöhtes Risiko für Angioödeme[1, 2]Kombination nicht erlaubt; zwischen der letzten Dosis des einen und der ersten Dosis des anderen Mittels müssen mindestens 36 Stunden liegen
Aliskiren oder Sartane (Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie Valsartan, Telmisartan, Irbesartan)Mehr Fälle von zu niedrigem Blutdruck, zu hohem Kalium und verschlechterter Nierenfunktion bis zum akuten Nierenversagen[1, 2]Mit Aliskiren bei Diabetes oder eingeschränkter Nierenfunktion nicht erlaubt, mit Sartanen bei Nierenschädigung durch Diabetes nicht anwenden; sonst nicht empfohlen, wenn unumgänglich, nur unter fachärztlicher Aufsicht mit engmaschigen Kontrollen
Kaliumsparende Entwässerungsmittel (Spironolacton, Triamteren, Amilorid), Kaliumpräparate, kaliumhaltiger Salzersatz, Trimethoprim oder Cotrimoxazol, Heparin, Ciclosporin, TacrolimusKaliumwert im Blut kann ansteigen (Hyperkaliämie)[1, 2]Kombination mit kaliumsparenden Entwässerungsmitteln, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigem Salzersatz oder Trimethoprim nicht empfohlen; wenn nötig, nur mit Vorsicht und regelmäßiger Kontrolle des Kaliumwerts
Schmerz- und Entzündungsmittel aus der Gruppe der NSAR (z. B. Ibuprofen, Indometacin) und AcetylsalicylsäureBlutdrucksenkende Wirkung kann nachlassen; höheres Risiko für Nierenfunktionsstörungen und einen Anstieg des Kaliumwerts[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Andere blutdrucksenkende Mittel und Stoffe, z. B. Entwässerungsmittel wie Furosemid, Nitrate, trizyklische Antidepressiva, Narkosemittel, Baclofen, Alfuzosin, Doxazosin, Prazosin, Tamsulosin oder Terazosin; auch AlkoholBlutdruck kann stärker abfallen[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Racecadotril (gegen Durchfall), mTOR-Hemmer wie Sirolimus, Everolimus oder Temsirolimus, Vildagliptin (gegen Diabetes)Höheres Risiko für Angioödeme[1, 2]Vorsicht zu Beginn einer solchen Behandlung
Blutzuckersenkende Mittel einschließlich InsulinUnterzuckerung möglich[1, 2]Blutzucker engmaschig kontrollieren
LithiumLithiumspiegel kann steigen und Lithium stärker giftig wirken[1, 2]Lithiumspiegel regelmäßig kontrollieren lassen
Allopurinol, Kortikosteroide (z. B. Prednisolon), Procainamid, Zytostatika (Mittel gegen Krebs), ImmunsuppressivaVeränderungen des Blutbilds werden wahrscheinlicher[1, 2]Vorher Rücksprache halten
Mittel gegen niedrigen Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder AdrenalinBlutdrucksenkende Wirkung von Ramipril kann abgeschwächt werden[1, 2]Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Ramipril nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte

Trifft einer der folgenden Punkte auf Sie zu oder wissen Sie es nicht genau, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1]. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird Ramipril nicht empfohlen, weil Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern noch nicht nachgewiesen sind [1].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
  • Früheres Angioödem, also eine schwere allergische Reaktion mit Schwellungen etwa von Rachen und Zunge oder um Augen und Lippen, auch erblich, ohne erkennbare Ursache oder durch ACE-Hemmer oder Sartane ausgelöst[1, 2]
  • Einnahme von Sacubitril/Valsartan (Mittel gegen Herzschwäche), Ramipril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis begonnen werden[1, 2]
  • Dialyse oder andere Blutwäsche, bei der das Blut mit bestimmten negativ geladenen Oberflächen in Kontakt kommt (z. B. bestimmte High-Flux-Membranen, LDL-Apherese mit Dextransulfat)[1, 2]
  • Verengung der Nierenarterien (Nierenarterienstenose), wenn beide Nieren betroffen sind oder nur eine funktionierende Niere vorhanden ist[1, 2]
  • Die letzten 6 Monate der Schwangerschaft[1, 2]
  • Ungewöhnlich niedriger oder schwankender Blutdruck (Kreislauf nicht stabil)[1, 2]
  • Diabetes mellitus oder eingeschränkte Nierenfunktion bei gleichzeitiger Behandlung mit Aliskiren[1, 2]

Besondere Vorsicht bei

  • Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung[1, 2]
  • Großer Verlust von Körpersalzen oder Flüssigkeit, etwa durch Erbrechen, Durchfall, außergewöhnlich starkes Schwitzen, salzarme Ernährung, lange Einnahme von Entwässerungsmitteln oder bei Dialyse[1, 2]
  • Geplante Hyposensibilisierung gegen Bienen- oder Wespengift: allergische Reaktionen können wahrscheinlicher und schwerer sein[1, 2]
  • Operation oder Betäubung beim Zahnarzt: Unter Umständen muss Ramipril einen Tag vorher pausiert werden[1, 2]
  • Erhöhter Kaliumwert im Blut[1, 2]
  • Arzneimittel oder Erkrankungen, die den Natriumwert im Blut senken können, besonders im höheren Alter[1, 2]
  • Kollagenosen wie Sklerodermie oder systemischer Lupus erythematodes[1, 2]
  • Menschen mit schwarzer Hautfarbe: höheres Risiko für Angioödeme; der Blutdruck sinkt möglicherweise weniger stark[1, 2]
  • Angioödem: Laut BfArM kann es während der Behandlung mit ACE-Hemmern jederzeit auftreten, auch erst zu einem späteren Zeitpunkt[4]
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Anwendung nicht empfohlen, da Wirksamkeit und Risiken in dieser Altersgruppe nicht ausreichend belegt sind[1, 2]
  • Ältere Menschen: Die Ärztin oder der Arzt beginnt mit einer geringeren Anfangsdosis und steigert sie langsam[1, 2]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Ramipril darf in den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden und wird auch in den ersten 3 Monaten nicht empfohlen. Wenn Sie schwanger werden möchten, sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Behandlung [1, 2]. Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité sagen [1, 2, 3].

Schwangerschaft

Sie sollten Ramipril in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft nicht anwenden und dürfen es nach der 13. Schwangerschaftswoche auf keinen Fall anwenden, weil es dann das ungeborene Kind schwer schädigen kann. Werden Sie während der Behandlung schwanger, informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Planen Sie eine Schwangerschaft, sollte vorher ein Wechsel auf eine andere Behandlung erwogen werden.[1, 2]

Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel können ACE-Hemmer beim Kind die Nierenfunktion verschlechtern (zu wenig Fruchtwasser) und die Verknöcherung des Schädels verzögern; beim Neugeborenen sind Nierenversagen, niedriger Blutdruck und ein zu hoher Kaliumwert möglich. Für das erste Schwangerschaftsdrittel gibt es keine endgültigen Daten; ein geringfügig erhöhtes Fehlbildungsrisiko kann nicht ausgeschlossen werden.[2]

Laut Embryotox beginnt die besonders kritische Zeit ab der 20. Schwangerschaftswoche. Für das erste Schwangerschaftsdrittel ließ sich bei mehr als 6.000 ausgewerteten Schwangerschaften mit ACE-Hemmern keine fehlbildende Wirkung erkennen. Nach einer versehentlichen Einnahme in der Frühschwangerschaft sieht Embryotox die Umstellung auf einen risikoärmeren Blutdrucksenker vor; eine weiterführende Ultraschalluntersuchung kann angeboten werden. Besser geeignete Alternativen sind laut Embryotox, abhängig vom Anwendungsgebiet, bei Bluthochdruck ohne weitere Begleiterkrankungen zum Beispiel Metoprolol oder Alpha-Methyldopa, insbesondere im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel auch Nifedipin. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Während der Stillzeit sollten Sie Ramipril nicht anwenden, weil zu wenige Erkenntnisse vorliegen; laut Fachinformation ist ein anderer Blutdrucksenker vorzuziehen, besonders wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden. Nach einer einzelnen Dosis war Ramipril in der Muttermilch nicht nachweisbar; wie sich wiederholte Einnahme auswirkt, ist nicht bekannt. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[1, 2]

Laut Embryotox wurden bei gestillten Säuglingen bisher keine Beschwerden beobachtet. Sind die Blutdrucksenker der ersten Wahl nicht wirksam oder nicht angezeigt und soll ein ACE-Hemmer verordnet werden, sollte laut Embryotox als Erstes Captopril erwogen werden, da es am geringsten in die Muttermilch übergeht. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Alkohol

Alkohol kann während der Einnahme Schwindel und Benommenheit verursachen, denn Blutdrucksenker und Alkohol können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Wenn Sie nicht wissen, wie viel Alkohol Sie trinken dürfen, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1, 2]

Autofahren und Maschinen

Ramipril kann Schwindel verursachen, am ehesten zu Beginn der Behandlung, nach einer Dosiserhöhung oder einem Wechsel des Präparats. Dann dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen; in den ersten Stunden nach der ersten Dosis und nach Dosiserhöhungen rät die Fachinformation davon ab.[1, 2]

Einnahme

Jeden Tag zur gleichen Tageszeit einnehmen, zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon. Die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit schlucken, nicht zerkleinern oder zerkauen. Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.[1, 2]

Dosis vergessen: die nächste Dosis zum nächsten planmäßigen Zeitpunkt nehmen, nicht die doppelte Menge.[1]

Absetzen

Nehmen Sie Ramipril immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein. Laut Fachinformation führt ein plötzliches Absetzen nicht zu einem schnellen, übermäßigen Blutdruckanstieg (Rebound). Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.[1, 2]

Vor einer Operation oder einer Betäubung beim Zahnarzt kann es nötig sein, Ramipril einen Tag vorher zu pausieren, fragen Sie rechtzeitig Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1, 2]

Überdosierung

Bei einer Überdosierung umgehend ärztliche Hilfe holen oder die Notaufnahme aufsuchen, nicht selbst fahren, sondern jemanden bitten oder einen Krankenwagen rufen, und die Packung mitnehmen. Mögliche Folgen sind ein starker Blutdruckabfall bis zum Schock, ein verlangsamter Herzschlag, Störungen der Blutsalze und Nierenversagen.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage

Die Packungsbeilage nennt für jedes Anwendungsgebiet eine Anfangsdosis, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt anschließend anpassen kann [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Welche Dosis für Sie richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1].

Einnahme und Absetzen

Nehmen Sie Ramipril immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein: Sie oder er legt die Dosis fest und passt sie bei Bedarf an [1]. Nehmen Sie die Tabletten jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit ausreichend Flüssigkeit ein, zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon, und zerkleinern oder zerkauen Sie sie nicht [1, 2].

Setzen Sie Ramipril nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Laut Fachinformation führt ein plötzliches Absetzen nicht zu einem schnellen, übermäßigen Blutdruckanstieg (Rebound) [2]. Ein Schema zum Ausschleichen nennen Packungsbeilage und Fachinformation nicht [1, 2]. Was Leitlinien und Fachgesellschaften zu Operationen, Herzschwäche und Kinderwunsch sagen, lesen Sie auf der Seite Ramipril absetzen. Vor einer Operation oder einer Betäubung beim Zahnarzt kann es nötig sein, die Behandlung einen Tag vorher zu unterbrechen; fragen Sie rechtzeitig nach [1, 2]. Vor einer Hyposensibilisierung gegen Insektengift kann die Ärztin oder der Arzt eine vorübergehende Pause erwägen [2]. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Ramipril

Ramipril gibt es von vielen Herstellern als Tabletten in verschiedenen Stärken. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Ramipril-ratiopharm [1, 2]. Für Präparate, die Ramipril zusammen mit einem weiteren Wirkstoff enthalten, gelten eigene Packungsbeilagen.

Präparate mit Ramipril
PräparatAnbieterHinweis
DelixSanofi-Aventis Deutschland GmbHverschreibungspflichtig
Ramipril-ratiopharmratiopharm GmbHverschreibungspflichtig; Grundlage dieser Seite
Ramipril HEXALHEXAL AGverschreibungspflichtig
Ramipril-1A Pharma1A Pharma GmbHverschreibungspflichtig

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ramipril-ratiopharm 5 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 10.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation Ramipril-ratiopharm Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2023. abgerufen am 10.10.2026
  3. Embryotox Embryotox: Ramipril. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
  4. Behörde Risikoinformation: ACE-Hemmer-haltige Arzneimittel, Epinephrin/Adrenalin möglicherweise unwirksam bei durch ACE-Hemmer ausgelöstem Angioödem. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 28.05.2026. abgerufen am 16.10.2026

Häufige Fragen

Wofür nimmt man Ramipril?

Ramipril ist zugelassen zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche. Außerdem wird es eingesetzt, um bei Menschen mit Gefäßerkrankungen oder mit Diabetes und mindestens einem weiteren Risikofaktor das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken und um das Fortschreiten bestimmter Nierenerkrankungen zu verlangsamen. Auch nach einem Herzinfarkt mit Zeichen einer Herzschwäche wird es eingesetzt.

Ist trockener Husten bei Ramipril normal?

Trockener Reizhusten gehört zu den häufigen Nebenwirkungen von Ramipril und kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Laut Fachinformation tritt der Husten durch ACE-Hemmer typischerweise ohne Auswurf auf, hält an und klingt nach dem Ende der Behandlung ab. Setzen Sie Ramipril nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Husten oder Kurzatmigkeit können auch auf eine Lungenerkrankung hinweisen.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Ramipril nehme?

Alkohol kann während der Einnahme Schwindel und Benommenheit verursachen, weil sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken können. Wie viel Alkohol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Macht Ramipril müde oder schwindelig?

Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel gehören zu den häufigen Nebenwirkungen, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten. Schwindel ist zu Beginn der Behandlung und nach einer Dosiserhöhung am wahrscheinlichsten. Dann dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Kann Ramipril depressiv machen oder die Psyche verändern?

Gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten, treten depressive Verstimmungen, Angst, Nervosität, Unruhe oder Schlafstörungen auf; selten kommt es zu Verwirrtheit. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie solche Veränderungen bemerken, und setzen Sie Ramipril nicht eigenmächtig ab.

Macht Ramipril dick?

Eine Gewichtszunahme ist weder in der Packungsbeilage noch in der Fachinformation von Ramipril-ratiopharm als Nebenwirkung aufgeführt. Gelegentlich treten geschwollene Arme und Beine durch Wassereinlagerungen auf. Wenn Sie ungewollt zunehmen oder Schwellungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Darf ich Ibuprofen nehmen, wenn ich Ramipril einnehme?

Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR wie Ibuprofen können die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril abschwächen. Zusammen mit Ramipril erhöhen sie außerdem das Risiko für Nierenfunktionsstörungen und einen Anstieg des Kaliumwerts. Fragen Sie deshalb vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

Darf ich Ramipril in der Schwangerschaft nehmen?

In den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft sollten Sie Ramipril nicht anwenden und nach der 13. Schwangerschaftswoche auf keinen Fall, weil es das ungeborene Kind schwer schädigen kann. Werden Sie während der Behandlung schwanger, informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Bei Kinderwunsch sollte ein Wechsel auf eine andere Behandlung vorher besprochen werden.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

Passt dazu