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Erkältung
Eine Erkältung (grippaler Infekt) ist eine Virusinfektion der oberen Atemwege, die normalerweise innerhalb von 1 bis 2 Wochen von allein abklingt. Ein Medikament gegen die Erkältungsviren gibt es nicht; laut IQWiG können Schmerz- und Fiebermittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder ASS und abschwellende Nasensprays für kurze Zeit einige Beschwerden etwas lindern, Antibiotika helfen bei einer einfachen Erkältung nicht. Bei hohem Fieber, starken oder zunehmenden Beschwerden, Schmerzen in der Brust oder Luftnot ist es laut IQWiG sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen.

Eine Erkältung wird von Viren ausgelöst und klingt normalerweise innerhalb von 1 bis 2 Wochen von allein ab [1]. Ein Medikament, das Erkältungsviren gezielt bekämpft und die Krankheit spürbar verkürzt, gibt es bisher nicht [1]. Schmerz- und Fiebermittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) und abschwellende Nasensprays für kurze Zeit können laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) einige Beschwerden etwas lindern. Antibiotika helfen bei einer einfachen Erkältung nicht [1, 2].
Was ist eine Erkältung?
Erkältung ist der Oberbegriff für verschiedene Beschwerden, die durch eine Infektion der oberen Atemwege entstehen [3]. Die Viren lösen eine Entzündung der Schleimhäute in Nase und Rachen aus [1]. Man spricht auch von einem grippalen Infekt, mit einer echten Grippe hat die Erkältung aber nichts zu tun [1, 3].
Erkältungen sind sehr häufig, vor allem bei Kindern. Erwachsene erkälten sich im Durchschnitt 2- bis 4-mal im Jahr, meist in der kalten Jahreszeit; Kinder bringen nicht selten 6 bis 8 Erkältungen im Jahr aus Schule, Hort oder Kindergarten mit nach Hause [1, 3]. Weil es sehr viele verschiedene Erkältungsviren gibt, schützt eine überstandene Erkältung nicht vor der nächsten [1].
Erkältung oder Grippe? Eine Grippe verursacht häufiger stärkere Beschwerden wie hohes Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen und beginnt typischerweise plötzlich statt allmählich. Grippeviren und das Coronavirus SARS-CoV-2 können auch zu schweren Infektionen der Atemwege führen [1]. Mehr dazu auf den Seiten Grippe und COVID-19.
Symptome und Verlauf
Eine Erkältung entwickelt sich normalerweise über einige Tage. Oft beginnt sie mit Kratzen im Hals oder Halsschmerzen, bald danach läuft die Nase und schwillt zu [1]. Typisch sind ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Manchmal kommen leichtes Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen dazu [1].
Meist ist das Schlimmste innerhalb einer Woche überstanden. Halsschmerzen und Schnupfen verschwinden oft schon nach wenigen Tagen. Hartnäckiger ist der Husten: Bis er komplett ausgestanden ist, dauert es bei Erwachsenen im Schnitt 18 Tage, auch bei Kindern kann er mitunter drei Wochen anhalten [1].
Mögliche Folgen: Gelegentlich können sich nach der Virusinfektion Bakterien in den Atemwegen ausbreiten und stärkere Beschwerden auslösen, zum Beispiel in den Nasennebenhöhlen [1]; mehr dazu unter Nasennebenhöhlenentzündung. Entzündet sich der Kehlkopf, ist Heiserkeit die Folge. Kleinkinder können einen Pseudokrupp mit "bellendem" Husten entwickeln, bei Babys und Kleinkindern greift eine Erkältung manchmal auf das Ohr über (Mittelohrentzündung), und eine Bakterieninfektion im Rachen kann eine Mandelentzündung auslösen [1]. Ernsthafte Komplikationen wie eine Lungenentzündung sind sehr selten [1, 3].
Ursachen und Ansteckung
Erkältungen werden durch Viren ausgelöst, die die Nasen- und Rachenschleimhaut befallen [3]. Sie verbreiten sich über Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten in die Luft gelangen und zum Beispiel auf Türklinken landen. Über die Hände können die Viren dann leicht an Nase oder Mund gelangen. Anstecken kann man sich auch über Gläser, aus denen eine erkrankte Person getrunken hat, und über gebrauchte Taschentücher [1].
Ähnliche Beschwerden durch Medikamente: Nicht jede verstopfte Nase und nicht jeder Husten gehört zu einer Erkältung. Abschwellende Nasensprays können nach Abklingen ihrer Wirkung gelegentlich ein stärkeres Gefühl einer verstopften Nase auslösen [7, 8]; mehr dazu unter Verstopfte Nase durch Medikamente. Beim Blutdrucksenker Ramipril aus der Gruppe der ACE-Hemmer nennt die Packungsbeilage trockenen Reizhusten als häufige Nebenwirkung, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten [13]. Mehr dazu unter Reizhusten durch Medikamente. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Diagnose
Besondere Untersuchungen sind nicht nötig; in der Regel reichen die geschilderten Beschwerden und ein Blick in den Rachen. Besteht der Verdacht auf eine Grippe oder eine andere ernstere Infektion, kann ein Nasen- und Rachenabstrich Klarheit schaffen, auch ein Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 kann sinnvoll sein [1].
Behandlung ohne Medikamente
Medikamente zu nehmen, ist bei einer Erkältung meist nicht nötig; sie können allenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern [1]. Zu verbreiteten Hausmitteln schreibt das IQWiG [2]:
- Inhalieren: Wasserdampf empfinden viele als angenehm, weil Wärme und Feuchtigkeit die Nasenschleimhaut kurzfristig beruhigen können. Eine eindeutige Wirkung auf Erkältungsbeschwerden hat das Inhalieren aber nicht.
- Viel trinken: Dass es hilft, besonders viel zu trinken, ist wissenschaftlich nicht belegt. Sie müssen sich also nicht zwingen, mehr zu trinken, als Sie möchten. Heißer Tee oder heiße Milch werden aber oft als wohltuend und wärmend empfunden.
- Honig bei Husten: Möglicherweise verschafft Honig Kindern über einem Jahr mit Husten etwas Linderung, wenn sie abends vor dem Schlafengehen und vor dem Zähneputzen etwas Honig pur oder in Wasser aufgelöst zu sich nehmen.
Behandlung mit Medikamenten

Eine Behandlung, die eine Erkältung verkürzen kann, gibt es bislang nicht [2]. Einige Beschwerden lassen sich laut IQWiG aber etwas lindern, mit fiebersenkenden Mitteln und Schmerzmitteln sowie mit abschwellenden Nasensprays für kurze Zeit. Gegen Husten kann man laut IQWiG Honig oder pflanzliche Mittel ausprobieren [1].
| Wirkstoffgruppe | Beispiele | Wie sie wirken | Häufige Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|
| Schmerz- und Fiebermittel (Nichtopioid-Analgetika) | Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) [4, 6] | Wirken schmerzstillend und fiebersenkend [4, 6] | Paracetamol: Die Packungsbeilage nennt keine häufigen Nebenwirkungen; selten, also bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten, steigen bestimmte Leberenzyme leicht an [4]. ASS als Schmerzmittel: Die Packungsbeilage nennt keine Häufigkeiten, unter anderem Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Blutungen wie Nasenbluten [6] |
| Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) | Ibuprofen [5] | Wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend, angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber [5] | Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt [5] |
| Abschwellende Nasensprays (Alpha-Sympathomimetika) | Xylometazolin, Oxymetazolin [7, 8] | Verengen die Blutgefäße und lassen so die Nasenschleimhaut abschwellen [7, 8] | Häufig: Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen [7, 8] |
| Pflanzliche Hustenmittel (Husten- und Bronchitismittel) | Efeublätter-Trockenextrakt [9] | Extrakte aus Efeublättern können laut Embryotox zähen Bronchialschleim verflüssigen und das Abhusten fördern [10] | Ohne bekannte Häufigkeit: allergische Reaktionen wie Atemnot, Schwellungen, Hautrötungen und Juckreiz; bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall [9] |
| Kombinationsmittel gegen Erkältung | zum Beispiel Pseudoephedrin zusammen mit ASS [11] | Pseudoephedrin lässt die Schleimhaut von Nase und Nebenhöhlen abschwellen, ASS lindert Schmerzen und Fieber [11, 12] | Die Packungsbeilage nennt keine Häufigkeiten, unter anderem Herzrasen oder unregelmäßigen Herzschlag, Blutdruckanstieg, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden und schwerwiegende Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn (PRES und RCVS) [11, 12] |
Schmerz- und Fiebermittel
Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen und Paracetamol können laut IQWiG erkältungsbedingte Hals-, Kopf-, Glieder- und Ohrenschmerzen lindern und Fieber senken. Gegen Husten und Schnupfen helfen sie nicht [2]. Paracetamol nehmen Sie laut Packungsbeilage ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein, ASS nicht länger als 3 Tage bei Fieber oder 3 bis 4 Tage bei Schmerzen, es sei denn, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hat es verordnet [4, 6]. Bei Ibuprofen sollten Erwachsene ärztlichen Rat einholen, wenn die Einnahme länger als 3 Tage bei Fieber oder 4 Tage bei Schmerzen nötig ist, Kinder und Jugendliche nach 3 Tagen [5]. Die Angaben der Packungsbeilagen zur Dosis stehen auf den Wirkstoffseiten zu Paracetamol, Ibuprofen und ASS.
Nicht doppelt einnehmen: Um eine Überdosierung zu verhindern, sollte laut Packungsbeilage von Paracetamol sichergestellt sein, dass gleichzeitig angewendete andere Arzneimittel kein Paracetamol enthalten [4]. Werden Sie mit anderen Arzneimitteln behandelt, die ASS enthalten, sprechen Sie laut Packungsbeilage vor der Einnahme von ASS mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [6]. Eine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern sollte vermieden werden [5]. Paracetamol und ASS dürfen laut Packungsbeilage nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, unter Ibuprofen sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken [4, 5, 6]. Mehr im Ratgeber Schmerzmittel richtig anwenden.
Wer sie nicht einnehmen darf: Ibuprofen darf laut Packungsbeilage unter anderem bei bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren nicht eingenommen werden, ASS nicht bei einem Magen- oder Darmgeschwür und bei erhöhtem Blutungsrisiko. Beide dürfen Sie nicht einnehmen, wenn Sie früher nach ASS oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern mit Asthma reagiert haben [5, 6].
Ibuprofen bei Infektionen: Ibuprofen kann laut Packungsbeilage Anzeichen einer Infektion wie Fieber und Schmerzen verdecken und so eine angemessene Behandlung verzögern. Halten die Beschwerden unter Ibuprofen an oder verschlimmern sie sich, wenden Sie sich unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt. Während einer Windpockeninfektion sollte Ibuprofen vermieden werden [5].
Abschwellende Nasensprays
Abschwellende Nasensprays oder -tropfen können laut IQWiG eine laufende oder verstopfte Nase lindern und das Atmen erleichtern. Laut IQWiG wird davon abgeraten, sie länger als eine Woche durchgehend anzuwenden, weil sonst ein Dauerschnupfen entstehen kann [2]. Das Xylometazolin-Spray darf laut Packungsbeilage nicht länger als 7 Tage angewendet werden, das Oxymetazolin-Spray sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, jeweils außer auf ärztliche Anordnung; eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen [7, 8]. Die Sprays für Erwachsene und Schulkinder dürfen bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden [7, 8]. Wie Sie die Sprays anwenden, was für jüngere Kinder gilt und was bei Gewöhnung hilft, steht auf der Seite Schnupfen.
Mittel gegen Husten
Gegen Husten bei einer Erkältung kann man laut IQWiG pflanzliche Mittel mit Extrakten aus Efeu, Eukalyptus, Primelwurzel, Pelargonienwurzel oder Thymian ausprobieren, verlässliche Studien zum Nutzen gibt es aber kaum [2]. Ein Efeu-Präparat (Prospan Hustenliquid) ist laut Packungsbeilage nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet. Bei länger anhaltenden Beschwerden, Atemnot, Fieber oder eitrigem oder blutigem Auswurf sollte danach umgehend eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden [9]. Schleimlöser und Hustenstiller beschreiben die Seiten Husten und Husten- und Bronchitismittel.
Kombinationsmittel
Kombinationsmittel können typische Erkältungsbeschwerden wie Schmerzen und Fieber etwas lindern. Durch die vielen Wirkstoffe sind laut IQWiG aber auch mehr Nebenwirkungen möglich als bei einzelnen Medikamenten. Für Kinder sind sie nicht geeignet, weil es keine Studien zu ihrer Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern gibt [2]. Ein Beispiel ist ein Granulat mit ASS und Pseudoephedrin (Grippostad COMPLEX). Es wird laut Packungsbeilage angewendet zur Behandlung von Symptomen einer verstopften Nase und Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis), Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit Erkältung und/oder grippeähnlichen Symptomen. Wer nur eine dieser Beschwerden hat, für den kann laut Packungsbeilage ein Mittel mit nur einem der Wirkstoffe effektiver sein. Es ist für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren bestimmt, bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren soll es ohne ärztlichen Rat nicht angewendet werden, und Sie nehmen es nicht länger als 3 Tage ein [11].
Pseudoephedrin: Laut Rote-Hand-Brief vom 15. Februar 2024 wurden unter pseudoephedrinhaltigen Arzneimitteln wenige Fälle von PRES und RCVS berichtet, schweren Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn. Bei schwerem oder nicht eingestelltem Bluthochdruck und bei schwerer akuter oder chronischer Nierenerkrankung oder Niereninsuffizienz dürfen diese Mittel deshalb nicht angewendet werden [12]. Mögliche Anzeichen sind plötzliche, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Krampfanfälle und Veränderungen des Sehvermögens. Dann beenden Sie die Anwendung laut Packungsbeilage sofort und suchen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt auf [11, 12]. Das Kombinationsmittel darf laut Packungsbeilage außerdem nicht eingenommen werden bei Allergie gegen ASS, andere Salicylate, Pseudoephedrin oder einen der sonstigen Bestandteile, bei früherem Asthma als Reaktion auf Salicylate oder ähnlich wirkende Mittel (insbesondere nichtsteroidale Entzündungshemmer), bei Magengeschwüren, erhöhter Blutungsneigung, Leberversagen, schwerer Herzmuskelschwäche und schwerer Erkrankung der Herzkranzgefäße, mit 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit MAO-Hemmern (bestimmten Mitteln gegen Depressionen) oder innerhalb von 2 Wochen nach deren Einnahme [11].
Zink, Vitamin C und Echinacea
Präparate mit Zink, Vitamin C oder Extrakten aus Sonnenhut (Echinacea) werden oft gegen Erkältungen empfohlen. Ihre Vor- und Nachteile lassen sich laut IQWiG bislang nicht zuverlässig beurteilen, weil es nur wenige Studiendaten gibt oder die Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigen [1]. Vorbeugen können Vitamin-C-Präparate Erkältungen nicht [2]. Vitamin D scheint Studien zufolge nicht gegen Erkältungen zu wirken; bei einem bestehenden Vitamin-D-Mangel beugen Vitamin-D-Präparate Erkältungen aber möglicherweise vor [1]. Mehr dazu unter Vitamin-D-Mangel.
Antibiotika nur bei Komplikationen
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren, und verkürzen eine einfache Erkältung laut Studien nicht [2]. Auch wegen möglicher Nebenwirkungen sollten sie nur eingesetzt werden, wenn zusätzlich Bakterien im Spiel sind und zu Komplikationen geführt haben, etwa in den Atemwegen oder am Mittelohr [1, 2]. Folgende Beschwerden können laut IQWiG auf eine bakterielle Entzündung hinweisen, vor allem wenn sie zusammen mit Fieber auftreten [2]:
- über mehrere Tage grünlich verfärbter Nasenschleim oder Auswurf,
- anhaltend starke Halsschmerzen und eitrige Gaumenmandeln,
- eine hartnäckig verstopfte Nase und starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle,
- starke Ohrenschmerzen und schlechtes Hören,
- Brustschmerzen und Probleme beim Luftholen.
Solche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei leichten bakteriellen Infektionen kann auch ein Antibiotika-Rezept auf Vorrat ausgestellt werden, das Sie erst einlösen, wenn sich die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht gebessert haben [2]. Mehr im Ratgeber Antibiotika richtig einnehmen.
Kinder
Kombinationsmittel gegen Erkältung sind laut IQWiG für Kinder nicht geeignet. ASS kommt für Kinder und Jugendliche bei fieberhaften Erkrankungen laut IQWiG nicht infrage, weil es bei ihnen eine seltene, aber gefährliche Nebenwirkung haben kann, das Reye-Syndrom [2]. Laut Packungsbeilage darf ASS Kindern mit einer Viruserkrankung wie Grippe oder Windpocken nur nach vorheriger Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt gegeben werden [6]. Für Paracetamol und Ibuprofen gelten Körpergewicht und Alter laut Packungsbeilage des jeweiligen Präparats: Paracetamol-Tabletten mit 500 mg sind ab 17 kg (ab 4 Jahren) bestimmt, für Jüngere gibt es andere Darreichungsformen [4]; Ibuprofen-Tabletten mit 400 mg dürfen Kinder unter 20 kg (unter 6 Jahren) nicht einnehmen [5]. Mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.
Schwangerschaft und Stillzeit
Paracetamol kann laut Packungsbeilage in der Schwangerschaft falls erforderlich eingenommen werden, in der geringstmöglichen Dosis und für den kürzestmöglichen Zeitraum [4]. Mehr dazu unter Paracetamol in der Schwangerschaft. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie laut Packungsbeilage weder Ibuprofen noch die ASS-Schmerztabletten einnehmen; in den ersten 6 Monaten sollten Sie beide nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es empfiehlt [5, 6]. Das Kombinationsmittel mit ASS und Pseudoephedrin darf in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, das Efeu-Präparat soll dann nicht angewendet werden [9, 11].
Das Nasenspray mit Xylometazolin kann laut Packungsbeilage bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in der Schwangerschaft für nicht mehr als eine Woche angewendet werden [7]. Embryotox stuft Xylometazolin als Medikament der Wahl ein, hält aber eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung für nötig [14]. In der Stillzeit ist eine Unterbrechung des Stillens bei Paracetamol und bei kurzfristiger Einnahme von Ibuprofen in der Regel nicht erforderlich; ASS wird nicht empfohlen [4, 5, 6]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.
Nebenwirkungen der Medikamente
Ibuprofen: Häufig, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten, sind laut Packungsbeilage Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung sowie geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt [5]. Mehr dazu unter Magenbeschwerden durch Medikamente. Bei Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung wie Blut im Stuhl, schwarzem Stuhl oder Bluterbrechen, bei Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag oder Asthmaanfällen und bei Sehstörungen nehmen Sie Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht weiter ein und begeben sich sofort in ärztliche Behandlung [5].
ASS: Die Packungsbeilage der Schmerztabletten nennt keine Häufigkeiten. Bei Blutungen wie Nasen- oder Zahnfleischbluten, bei allergischen Reaktionen wie Asthmaanfall oder Anschwellen des Gesichts mit Atemproblemen und bei Kopfschmerzen, Schwindel, Hörverlust oder Ohrgeräuschen, die gewöhnlich Zeichen einer Überdosierung sind, informieren Sie laut Packungsbeilage sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder gehen in das nächstgelegene Krankenhaus. ASS erhöht schon in geringen Dosen das Risiko von Blutungen, auch wenn die Einnahme mehrere Tage zurückliegt; ist ein operativer Eingriff geplant, auch eine kleine Operation, informieren Sie laut Packungsbeilage Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, die Operateurin oder den Operateur, die Narkoseärztin oder den Narkosearzt bzw. die Zahnärztin oder den Zahnarzt [6]. Mehr dazu unter Blutungen und Blutbild.
Paracetamol: Die Packungsbeilage nennt keine häufigen Nebenwirkungen. Sehr selten, also bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten, kommt es unter anderem zu allergischen Reaktionen bis zur Schockreaktion und zu schweren Hautreaktionen [4]. Bei einer allergischen Schockreaktion und wenn eine größere Menge eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie laut Packungsbeilage die nächst erreichbare Ärztin oder den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe [4]. Mehr dazu unter Leberwerte.
Abschwellende Nasensprays: Neben Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut sind gelegentlich Nasenbluten und Überempfindlichkeitsreaktionen möglich, selten Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag und ein Blutdruckanstieg [7, 8]. Mehr dazu unter Schnupfen und Nasensprays.
Kombinationsmittel mit Pseudoephedrin: Neben PRES und RCVS nennt die Packungsbeilage ohne Häufigkeit unter anderem Harnverhalt vor allem bei vergrößerter Prostata; ältere Menschen können besonders empfindlich reagieren, etwa mit Schlaflosigkeit oder Halluzinationen [11]. Bei plötzlichen Bauchschmerzen oder Blutungen aus dem Enddarm, plötzlichem Sehverlust und Fieber mit großflächiger Hautrötung und vielen kleinen Pusteln beenden Sie die Einnahme laut Packungsbeilage und suchen sofort ärztliche Hilfe [11].
Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [4]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Im Alltag: Ansteckung vermeiden
Eine wirksame Impfung gegen Erkältungen gibt es bislang nicht [1]. Schützen können Sie sich mit Abstandhalten und Hygiene: häufig die Hände mit normaler Seife waschen, sich möglichst nicht ins Gesicht fassen und benutzte Taschentücher gleich entsorgen [1, 3]. Wer erkrankt ist und viel husten und niesen muss, hält sich laut IQWiG am besten von anderen Menschen fern. Das bedeutet auch, mit Erkältungsbeschwerden nicht zur Arbeit zu gehen [1].
Vitamine oder Echinacea zur Vorbeugung haben laut IQWiG eine überwiegend begrenzte schützende Wirkung; für Probiotika gibt es Hinweise aus Studien, dass sie helfen können, seltener an Erkältungen zu erkranken [1].
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Eine Infektion der oberen Atemwege führt nur sehr selten zu ernsthaften Komplikationen. Ärztlichen Rat einzuholen, ist laut IQWiG sinnvoll bei [1]:
- hohem Fieber,
- starken oder sich verstärkenden Beschwerden,
- Schmerzen in der Brust,
- Luftnot oder Problemen beim Atmen.
Das gilt besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege wie einer COPD [1]. Verschlimmern sich die Beschwerden, tritt nach 3 Tagen keine Besserung ein oder besteht hohes Fieber, müssen Sie laut Packungsbeilage von Paracetamol eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen [4].
Bereitschaftsdienst und Notruf: Eine Erkältung mit Fieber höher als 39 °C ist laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117, wenn die Praxen geschlossen sind und die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Schwere Atemnot, starke Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit und Vergiftungen sind Fälle für den Notruf 112 [15]. Nach versehentlichem Verschlucken eines abschwellenden Nasensprays kann es besonders bei Kindern zu Krämpfen und Koma kommen; bei Vergiftungen müssen Sie laut Packungsbeilage sofort eine Ärztin oder einen Arzt informieren, Überwachung und Behandlung im Krankenhaus sind notwendig [7].
Quellen
- Erkältung. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 31.10.2023. abgerufen am 17.10.2026
- Schnupfen, Husten und Halsschmerzen lindern. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 31.10.2023. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde Erkältung. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (in Zusammenarbeit mit dem IQWiG). Stand 28.11.2024. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2024. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation ASS-ratiopharm 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation NasenSpray-ratiopharm Erwachsene (Xylometazolinhydrochlorid 0,1 %). ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation WICK Nasivin Nasenspray ohne Konservierungsstoffe Erwachsene und Schulkinder 0,5 mg/ml (Oxymetazolinhydrochlorid). P&G Health Germany GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Prospan Hustenliquid, Flüssigkeit zum Einnehmen (Efeublätter-Trockenextrakt). Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG. Stand 03/2025. abgerufen am 17.10.2026
- Embryotox Embryotox: Efeu. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Grippostad COMPLEX ASS/Pseudoephedrinhydrochlorid mit Orangenaroma 500 mg/30 mg Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. STADA Consumer Health Deutschland GmbH. Stand 04/2024. abgerufen am 17.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Pseudoephedrin: Risiko für posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom. Zulassungsinhaber pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM. Stand 15.02.2024. abgerufen am 17.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ramipril-ratiopharm 5 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 17.10.2026
- Embryotox Embryotox: Xylometazolin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 17.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "Fälle für den Bereitschaftsdienst" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
Häufige Fragen
Was hilft schnell gegen eine Erkältung?
Ein Mittel, das eine Erkältung spürbar verkürzt, gibt es laut IQWiG bisher nicht. Einige Beschwerden lassen sich aber etwas lindern: Schmerz- und Fiebermittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder ASS können Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen lindern und Fieber senken, abschwellende Nasensprays können für kurze Zeit eine laufende oder verstopfte Nase lindern. Normalerweise klingt eine Erkältung innerhalb von 1 bis 2 Wochen von allein ab.
Ibuprofen oder Paracetamol bei Erkältung?
Beide können laut IQWiG erkältungsbedingte Schmerzen lindern und Fieber senken, gegen Husten und Schnupfen helfen sie nicht. Ohne ärztlichen Rat nehmen Sie Paracetamol laut Packungsbeilage nicht länger als 3 Tage ein; bei Ibuprofen sollten Erwachsene ärztlichen Rat einholen, wenn die Einnahme länger als 3 Tage bei Fieber oder 4 Tage bei Schmerzen nötig ist, Kinder und Jugendliche nach 3 Tagen. Ibuprofen kann laut Packungsbeilage Anzeichen einer Infektion wie Fieber und Schmerzen verdecken. Mehr im Ratgeber Ibuprofen oder Paracetamol.
Wie lange darf ich abschwellendes Nasenspray bei Erkältung nehmen?
Laut Packungsbeilage von Xylometazolin- und Oxymetazolin-Sprays nicht länger als 7 Tage, es sei denn auf ärztliche Anordnung; eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Laut IQWiG wird davon abgeraten, die Sprays länger als eine Woche durchgehend anzuwenden, weil sonst ein Dauerschnupfen entstehen kann. Mehr auf der Seite Schnupfen.
Helfen Erkältungsmittel mit mehreren Wirkstoffen?
Kombinationsmittel können laut IQWiG typische Erkältungsbeschwerden wie Schmerzen und Fieber etwas lindern. Durch die vielen Wirkstoffe sind aber mehr Nebenwirkungen möglich als bei einzelnen Medikamenten, und für Kinder sind sie nicht geeignet. Enthält ein Mittel Paracetamol, sollten Sie laut Packungsbeilage kein weiteres Paracetamol dazunehmen. Mittel mit Pseudoephedrin dürfen laut Rote-Hand-Brief von 2024 bei schwerem oder nicht eingestelltem Bluthochdruck und bei schwerer akuter oder chronischer Nierenerkrankung oder Niereninsuffizienz nicht angewendet werden.
Brauche ich bei einer Erkältung ein Antibiotikum?
Normalerweise nicht. Erkältungen werden durch Viren ausgelöst, und Antibiotika wirken nur gegen Bakterien; eine einfache Erkältung verkürzen sie laut IQWiG nicht. Infrage kommen können sie, wenn sich infolge einer Erkältung Bakterien in den Atemwegen oder auf das Mittelohr ausgebreitet haben und dort zu einer Entzündung führen. Auf eine bakterielle Entzündung hinweisen können laut IQWiG, vor allem zusammen mit Fieber: über mehrere Tage grünlich verfärbter Nasenschleim oder Auswurf, anhaltend starke Halsschmerzen und eitrige Gaumenmandeln, eine hartnäckig verstopfte Nase und starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle, starke Ohrenschmerzen und schlechtes Hören sowie Brustschmerzen und Probleme beim Luftholen. Solche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.
Helfen Vitamin C oder Zink gegen eine Erkältung?
Die Vor- und Nachteile von Präparaten mit Zink, Vitamin C oder Echinacea lassen sich laut IQWiG bislang nicht zuverlässig beurteilen, weil es nur wenige Studiendaten gibt oder die Ergebnisse sich widersprechen. Vorbeugen können Vitamin-C-Präparate Erkältungen laut IQWiG nicht. Vitamin D scheint nicht gegen Erkältungen zu wirken.
Was ist der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe?
Eine Erkältung entwickelt sich laut IQWiG über einige Tage, mit Schnupfen, Niesen, Husten und Halsschmerzen, manchmal mit leichtem Fieber. Eine Grippe verursacht häufiger stärkere Beschwerden wie hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Muskel- und Gliederschmerzen und beginnt typischerweise plötzlich. Besteht der Verdacht auf eine Grippe oder eine andere ernstere Infektion, kann ein Nasen- und Rachenabstrich Klarheit schaffen. Mehr auf der Seite Grippe.
Wann sollte ich mit einer Erkältung zum Arzt?
Laut IQWiG ist ärztlicher Rat sinnvoll bei hohem Fieber, starken oder sich verstärkenden Beschwerden, Schmerzen in der Brust, Luftnot oder Problemen beim Atmen, besonders bei chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD. Eine Erkältung mit Fieber über 39 °C ist laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117, wenn die Praxen geschlossen sind. Bei schwerer Atemnot, starken Brustschmerzen oder Bewusstlosigkeit rufen Sie den Notruf 112.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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