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Vitamin-D-Mangel

Ein Vitamin-D-Mangel besteht nach der Einordnung des Robert Koch-Instituts, die das IQWiG wiedergibt, erst dann, wenn im Blut zu wenig Vitamin D festgestellt wird und gleichzeitig Anzeichen einer Knochenkrankheit bestehen, etwa Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen; niedrige Blutwerte allein reichen nicht. Ein nachgewiesener Mangel, der sich durch Sonnenlicht und Ernährung nicht ausgleichen lässt, wird laut gesund.bund.de mit Vitamin-D-Präparaten behandelt, in der Regel mit Vitamin D3, in bestimmten Fällen zusätzlich mit Calcium. Weil zu viel Vitamin D den Calciumspiegel im Blut gefährlich erhöhen kann, legt die Ärztin oder der Arzt die Dosis fest. Nach einer Überdosierung, etwa mit Übelkeit, Erbrechen, übermäßigem Durst oder großen Urinmengen, wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder die Notaufnahme.

Frau Ende sechzig mit kurzem silbergrauem Haar in einer senfgelben Strickjacke geht an einem sonnigen Herbstnachmittag einen Parkweg entlang und wendet das Gesicht leicht der Sonne zu
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Ein Vitamin-D-Mangel besteht nach der Einordnung des Robert Koch-Instituts (RKI), die das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wiedergibt, erst dann, wenn im Blut zu wenig Vitamin D festgestellt wird und es gleichzeitig Anzeichen für eine Knochenkrankheit gibt. Das können Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen sein, aber auch Müdigkeit. Ein solcher Mangel ist selten [1]. Lässt er sich durch Sonnenlicht und Ernährung nicht ausgleichen, wird er mit Vitamin-D-Präparaten behandelt, in der Regel mit Vitamin D3 [4]. Die Dosis legt die Ärztin oder der Arzt fest, denn zu viel Vitamin D kann den Calciumspiegel im Blut gefährlich erhöhen [1, 7].

Was ist ein Vitamin-D-Mangel?

Von einem Vitamin-D-Mangel spricht man laut gesund.bund.de, wenn über längere Zeit zu wenig Vitamin D im Körper vorhanden ist und dadurch behandlungsbedürftige Beschwerden auftreten. Davon abzugrenzen ist eine unzureichende Versorgung: Die Menge an Vitamin D ist dann vermindert, Beschwerden bestehen aber nicht [4]. Als ICD-Code nennt gesund.bund.de E55 [4].

Vitamin D ist der Oberbegriff für mehrere fettlösliche Verbindungen, die Calciferole. Die wichtigsten Vorstufen sind Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Colecalciferol), die im Körper aktive Form heißt Calcitriol. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und seinen Einbau in die Knochen, beeinflusst die Muskelkraft und ist wichtig für das Immunsystem [4].

Den Großteil des benötigten Vitamin D bildet der Körper selbst, wenn die Haut direkt der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts ausgesetzt ist [4]. Von Oktober bis März ist die Sonne in Deutschland dafür nicht stark genug; der Körper kann aber im Frühjahr und Sommer Vorräte für den Winter speichern [4]. Die Ernährung steuert gewöhnlich etwa 10 bis 20 Prozent der benötigten Menge bei [1].

Dass eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung zu Knochenerkrankungen führt, ist in Deutschland laut IQWiG sehr selten; genaue Zahlen fehlen. Niedrige Blutwerte unter 12 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) haben nach Untersuchungen etwa 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen und etwa 15 Prozent der Erwachsenen. Sie haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel mit Beschwerden [1].

Symptome

Auch bei einer länger unzureichenden Versorgung können Menschen beschwerdefrei sein. Bei einem tatsächlichen Mangel ist der Knochenstoffwechsel gestört, die Knochen "entkalken" und verlieren an Stabilität [4]. Bei Erwachsenen können laut IQWiG und gesund.bund.de diese Beschwerden auftreten [1, 4]:

  • Knochen- und Gelenkschmerzen,
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Muskelzuckungen,
  • Müdigkeit und schnelle Erschöpfbarkeit,
  • Stürze und Knochenbrüche.

Ist die Muskulatur geschwächt, können Gehen oder Treppensteigen schwerfallen, und Schmerzen können bei körperlicher Anstrengung zunehmen [1]. Fehlt dem Körper Vitamin D, kann er nicht genug Calcium aus der Nahrung aufnehmen; die Nebenschilddrüsen bilden mehr Parathormon, das Calcium aus den Knochen freisetzt, und die Knochen verlieren mit der Zeit ihre Stabilität [1]. Bei Erwachsenen entsteht so eine Knochenerweichung (Osteomalazie). Sie macht sich durch dumpfe, anhaltende Knochenschmerzen bemerkbar, häufig auch durch nachlassende Kraft oder Muskelschmerzen; dadurch ist auch das Sturzrisiko erhöht [1]. Außerdem begünstigt ein Vitamin-D-Mangel vor allem bei älteren Menschen eine Osteoporose [4].

Kinder: Bei Kindern kann ein Mangel zu schweren Störungen des Knochenwachstums und bleibenden Verformungen des Skeletts führen, der Rachitis [4]. Anzeichen sind laut gesund.bund.de unter anderem Verformungen von Wirbelsäule, Rippen und Beinen, ein verzögertes Schließen der Fontanelle bei Kleinkindern, Muskelschwäche mit Problemen beim Stehen und Gehen, eine verzögerte Bewegungsentwicklung und Krampfanfälle [4]. In Deutschland ist Rachitis heute selten [3].

Ursachen und Risikofaktoren

Am häufigsten entsteht ein Vitamin-D-Mangel laut IQWiG, weil die Haut zu wenig Sonne bekommt; seltener stören chronische Erkrankungen von Darm, Niere oder Leber oder bestimmte Medikamente die körpereigene Vitamin-D-Bildung [1]. Als Risikofaktoren für einen Mangel mit Beschwerden nennt das IQWiG [1]:

  • häufigen Aufenthalt in Innenräumen,
  • einen Wohnort in Deutschland oder anderen nordeuropäischen Ländern, weil der Körper hier im Herbst und Winter kein Vitamin D bilden kann,
  • Kleidung, die Körper, Kopf und Hände (fast) vollständig bedeckt, und ständigen Sonnenschutz durch Schatten oder Sonnencreme,
  • eine dunkle Hautfarbe und ein höheres Alter,
  • chronische Nieren- oder Lebererkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie und Mukoviszidose,
  • Medikamente gegen Epilepsie oder Krebs,
  • Übergewicht.

Besonders betroffen sind laut IQWiG ältere und pflegebedürftige Menschen, die sich kaum draußen aufhalten, und Babys, weil ihre empfindliche Haut keine Sonne verträgt [1].

Medikamente als Ursache: Manche Medikamente können laut gesund.bund.de zu einem Mangel an Vitamin D führen, vor allem Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika) und Medikamente einer Chemotherapie [4]. Laut Fachinformation von Vitamin D3 können außerdem Phenytoin und Barbiturate seine Wirkung vermindern, Glukokortikoide (Kortison, zum Beispiel Prednisolon) seinen Stoffwechsel und seine Ausscheidung erhöhen und Colestyramin seine Aufnahme aus dem Darm vermindern; Orlistat kann sie möglicherweise beeinträchtigen [7]. Welche Medikamente einen Nährstoffmangel als Nebenwirkung nennen, steht auf der Seite Nährstoffmangel durch Medikamente, Knochenschwund durch Medikamente auf der Seite Osteoporose durch Medikamente.

Diagnose

Bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel fragt die Ärztin oder der Arzt nach Beschwerden, Krankheitsgeschichte und Risikofaktoren und untersucht körperlich [1, 4]. Im Blut wird der Gehalt an 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D, auch Calcidiol) bestimmt, laut IQWiG am besten mehrmals zu unterschiedlichen Jahreszeiten [1, 4]. Im Winter sinken die Werte natürlicherweise, im Sommer steigen sie wieder; außerdem unterscheiden sie sich je nach Messmethode des Labors [1].

Das RKI bewertet den Vitamin-D-Spiegel nach Angaben des IQWiG so [2]:

  • ab 20 ng/ml: eine für die Knochengesundheit ausreichende Versorgung; Werte über 30 ng/ml haben keinen zusätzlichen gesundheitlichen Vorteil,
  • 12 bis unter 20 ng/ml: eine suboptimale Versorgung, die sich nachteilig auf die Knochengesundheit auswirken kann,
  • unter 12 ng/ml: eine mangelhafte Versorgung mit erhöhtem Risiko für Rachitis oder Osteomalazie; treten zusätzlich Beschwerden wie Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen auf, liegt ein Vitamin-D-Mangel vor.

Nach international anerkannten Kriterien, die gesund.bund.de nennt, ist die Versorgung über 50 Nanomol pro Liter (nmol/l) ausreichend, um die Knochengesundheit zu erhalten, und unter 30 nmol/l mangelhaft [4]. Weitere Blutwerte wie Parathormon, Calcium, Phosphat und das Knochenenzym alkalische Phosphatase geben Hinweise auf den Zustand der Knochen. Eine Rachitis oder Osteomalazie lässt sich mit Röntgenbildern bestätigen, zum Beispiel der Hand [1].

Ohne konkreten Anlass sind regelmäßige Kontrollen der Vitamin-D-Werte laut IQWiG nicht erforderlich [2]. Ein im Auftrag des IQWiG erstellter HTA-Bericht fand für Menschen über 50 ohne Beschwerden keine Belege für einen Nutzen routinemäßiger Messungen; in medizinischen Leitlinien wird eine Routinemessung der Vitamin-D-Werte danach nicht empfohlen. Ohne medizinischen Grund ist der Test eine Selbstzahlerleistung (IGeL), bei Beschwerden, die auf einen Mangel zurückgehen könnten, zahlt die gesetzliche Krankenkasse [5]. Schnelltests für zu Hause sind laut gesund.bund.de nicht sehr zuverlässig [4].

Behandlung ohne Medikamente

Wer gesund ist und sich ausreichend im Freien aufhält, muss sich laut IQWiG nicht wegen eines Vitamin-D-Mangels sorgen. Gewöhnlich reicht es, Gesicht, Hände und Arme etwa 2- bis 3-mal pro Woche von Frühling bis Herbst unbedeckt und ohne Sonnenschutz einige Minuten der Sonne auszusetzen; bevor sich die Haut rötet, geht man wieder aus der Sonne [1]. Die Dauer sollte laut gesund.bund.de der Hälfte der Zeit entsprechen, in der man ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde, bei heller Haut von März bis Oktober je nach Hauttyp, Jahres- und Tageszeit zwischen 5 und 60 Minuten [4]. Menschen mit dunkler Hautfarbe benötigen deutlich mehr UV-B-Strahlung [1].

Ins Solarium zu gehen, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken, ist laut gesund.bund.de nicht sinnvoll, weil Solarienbesuche das Hautkrebsrisiko erhöhen können. Einen Sonnenbrand sollte man grundsätzlich vermeiden, Säuglinge sollten nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden [4].

Ernährung: Nennenswerte Mengen Vitamin D enthalten nur wenige Lebensmittel, vor allem fettreicher Fisch wie Hering, Makrele, Lachs oder Forelle, Innereien wie Leber, Speisepilze wie Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge sowie Eigelb [2]. Weil Vitamin D fettlöslich ist, kann der Körper es aus der Nahrung nur aufnehmen, wenn diese Fett enthält [1].

Nahrungsergänzungsmittel: Ohne konkreten Anlass Vitamin D einzunehmen, hat laut IQWiG meist keine Vorteile. Sinnvoll ist es danach für Babys und für ältere Menschen, die sich hauptsächlich drinnen aufhalten, etwa in Alten- oder Pflegeheimen; bei bestimmten chronischen Erkrankungen kann es ebenfalls angemessen sein [1]. Laut gesund.bund.de sollten Vitamin-D-Präparate nur eingenommen werden, wenn eine unzureichende Versorgung nachgewiesen ist, die sich über Sonnenlicht und Ernährung nicht ausgleichen lässt; bestimmten Risikogruppen wie chronisch kranken, pflegebedürftigen und sehr alten Menschen wird eine Nahrungsergänzung empfohlen [4]. Mehr im Ratgeber Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

Babys: Babys können selbst noch nicht genug Vitamin D bilden, und Muttermilch wie Säuglingsmilch enthalten zu wenig davon. Laut IQWiG wird deshalb allen Kindern im ersten Lebensjahr zusätzlich Vitamin D als Tropfen oder Tabletten empfohlen, ab dem Ende der ersten Lebenswoche, bei im Winter geborenen Babys auch in den Wintermonaten des zweiten Lebensjahrs; das Rezept stellt die Kinderarztpraxis bei der U2 aus. Frei verkäufliche Präparate können höher dosiert sein und dem Baby schaden [3]. Mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.

Behandlung mit Medikamenten

Mann Mitte fünfzig mit graumeliertem braunem Haar in einem dunkelblauen Pullover sitzt in einer hellen Hausarztpraxis einer Ärztin mit dunkelblondem Haar gegenüber, beide sprechen ruhig miteinander
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Ein nachgewiesener Vitamin-D-Mangel, der sich durch Sonnenlicht und Ernährung nicht ausgleichen lässt, wird laut gesund.bund.de mit Vitamin-D-Präparaten behandelt, in der Regel mit Vitamin D3; in bestimmten Fällen geben Ärztinnen und Ärzte zusätzlich Calcium [4]. Laut IQWiG erhält man bei einem Vitamin-D-Mangel mit Symptomen ein Vitamin-D-Präparat, meist zusammen mit Calcium, gewöhnlich als Tabletten oder Kapseln, seltener als Spritze, auch als Tropfen oder Spray. Meist wird es täglich oder, dann etwas höher dosiert, wöchentlich eingenommen [1]. Die Dosis wird laut Fachinformation individuell von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt festgelegt [7]. Die Angaben der Packungsbeilage stehen unter Colecalciferol: Dosierung.

Nach etwa 4 bis 6 Wochen prüft die Ärztin oder der Arzt laut IQWiG die Blutwerte von Parathormon und alkalischer Phosphatase und schaut, ob sich der Vitamin-D-Spiegel verbessert hat; meist lassen dann auch die Beschwerden nach. Vitamin D und Calcium werden weiter eingenommen, bis die Speicher wieder gefüllt sind, was gewöhnlich etwa drei Monate dauert [1].

Medikamente bei Vitamin-D-Mangel im Überblick
WirkstoffgruppeBeispieleWie sie wirkenHäufige Nebenwirkungen
Vitamin D3 (Vitamine)Colecalciferol als Weichkapseln oder Tabletten [6, 8]Wird in der Leber zu 25-Hydroxycolecalciferol und in der Niere zur aktiven Form umgewandelt; diese fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Dünndarm und den Einbau von Calcium in den Knochen [7]Keine häufigen genannt; gelegentlich erhöhter Calciumspiegel in Blut und Urin, selten Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag [6]
Calcium mit Vitamin D3 (Mineralstoff in Kombination)Kautabletten mit Calcium und Colecalciferol [9]Feste Kombination von Calcium und Vitamin D3; Vitamin D3 ermöglicht die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und deren Aufnahme in die Knochen [9]Keine häufigen genannt; gelegentlich erhöhter Calciumspiegel in Blut und Urin, selten Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Spannungsgefühl im Bauch, Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht [9]

"Gelegentlich" heißt: bei bis zu 1 von 100 Behandelten, "selten": bei bis zu 1 von 1.000 [6]. Was die Angaben bedeuten, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Wofür die Präparate zugelassen sind

Weichkapseln mit 20.000 I.E. Colecalciferol sind laut Fachinformation eines Präparats zur Anfangsbehandlung eines klinisch relevanten Vitamin-D-Mangels bei Erwachsenen zugelassen, bei einem Serumspiegel unter 25 nmol/l bzw. unter 10 ng/ml [7]. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden sie laut Packungsbeilage nicht empfohlen [6]. Niedriger dosierte Tabletten dienen laut den Pflichtangaben eines Herstellers der Vorbeugung gegen Rachitis und Osteomalazie bzw. bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und der unterstützenden Behandlung der Osteoporose bei Erwachsenen [8]. Kautabletten mit Calcium und Vitamin D3 sind laut Fachinformation eines Präparats zur Vorbeugung und Behandlung eines Vitamin-D- und Calcium-Mangels bei älteren Menschen angezeigt und als Ergänzung zu einer Osteoporosebehandlung, wenn ein Risiko für einen solchen Mangel besteht [9]. Weitere Mittel stehen auf der Seite Osteoporosemittel.

Rezeptpflicht: Nach der Arzneimittelverschreibungsverordnung ist Colecalciferol grundsätzlich verschreibungspflichtig. Ausgenommen sind Zubereitungen zur Anwendung bei Menschen, auf deren Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 1.000 I.E. (entspricht 0,025 mg) angegeben ist [11]. Die Weichkapseln mit 20.000 I.E. sind verschreibungspflichtig [7], die Kautabletten mit Calcium und Vitamin D3 apothekenpflichtig [9]. Mehr im Ratgeber Rezeptfrei, apothekenpflichtig, verschreibungspflichtig.

Calcitriol, die aktive Form

Calcitriol ist die im Körper aktive Form von Vitamin D [4]. Es hat laut Fachinformation von den bekannten Vitamin-D-Stoffwechselprodukten die größte biologische Aktivität und wird in der Regel in den Nieren gebildet; bei chronischer Nierenschwäche trägt eine mangelhafte Calcitriol-Bildung zu Störungen des Mineralstoffwechsels bei [10]. Laut Fachinformation ist Calcitriol zur Behandlung einer Knochenerkrankung bei Nierenschwäche (renale Osteodystrophie) zugelassen, um einen gestörten Calcium- und Phosphatstoffwechsel zu korrigieren, und, als Kapseln mit 0,25 Mikrogramm, zur Behandlung einer bestehenden Osteoporose nach den Wechseljahren; ein Vitamin-D-Mangel gehört nicht zu den Anwendungsgebieten [10]. Mehr dazu auf der Seite Niereninsuffizienz.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die hochdosierten Weichkapseln werden laut Packungsbeilage in Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen; es sollte ein niedriger dosiertes Arzneimittel angewendet werden [6]. Eine Überdosierung von Vitamin D muss in der Schwangerschaft laut Fachinformation vermieden werden, weil ein lang anhaltend erhöhter Calciumspiegel beim Kind zu einer körperlichen und geistigen Entwicklungsverzögerung, einer Verengung oberhalb der Aortenklappe (supravalvuläre Aortenstenose) und Netzhautschäden führen kann [7]. Vitamin D3 geht in die Muttermilch über; das sollte berücksichtigt werden, wenn das gestillte Kind zusätzlich Vitamin D erhält [6]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.

Nebenwirkungen der Medikamente

Zu viel Calcium im Blut: Ein erhöhter Calciumspiegel in Blut und Urin (Hyperkalzämie, Hyperkalzurie) ist bei Vitamin D3 laut Packungsbeilage gelegentlich [6]. Laut Fachinformation ist er auch die schwerwiegendste Folge einer Überdosierung. Zu seinen Zeichen können unter anderem Appetitlosigkeit, Durst, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit, große Urinmengen und Nierensteine gehören, in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen. Eine extreme Hyperkalzämie kann zu Koma und Tod führen; anhaltend hohe Calciumspiegel können die Nieren dauerhaft schädigen und Weichteile verkalken lassen [7]. Mehr unter Veränderte Laborwerte und Nierensteine.

Kontrollen: Während der Anfangsbehandlung sollten laut Fachinformation der Calciumspiegel im Blut und die Nierenfunktion kontrolliert werden, besonders bei älteren Menschen, die Herzglykoside oder harntreibende Mittel einnehmen, bei Neigung zu Nierensteinen und bei Menschen, die sich kaum bewegen können [7]. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bevor Sie zusätzlich Calcium einnehmen [6]. Nehmen Sie weitere Vitamin-D-Präparate oder Vitamin-D-haltige Nahrungsergänzungsmittel ein, sollte die Vitamin-D-Menge des Arzneimittels berücksichtigt werden; zusätzliche Vitamin-D-Gaben sollten unter strenger ärztlicher Überwachung eingenommen werden [7].

Haut und Allergie: Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag sind laut Packungsbeilage selten [6]. Bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion wie geschwollenem Gesicht, Anschwellen von Lippe, Zunge oder Rachen, Schluckstörungen oder Atembeschwerden nehmen Sie das Mittel laut Packungsbeilage nicht mehr ein und informieren sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt; wie häufig das vorkommt, ist nicht bekannt [6]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Phosphatidylcholin aus Soja, von dem die Kapseln Spuren enthalten können, kann allergische Reaktionen hervorrufen [6]. Mehr unter Arzneimittelallergie und Juckreiz.

Calcium mit Vitamin D3: Calcium kann die Aufnahme von Eisen, Levothyroxin, Tetrazyklinen wie Doxycyclin, Chinolonen wie Ciprofloxacin und Bisphosphonaten verringern; die Fachinformation nennt dafür zeitliche Abstände [9].

Wechselwirkungen: Mit Entwässerungsmitteln vom Thiazid-Typ wie Hydrochlorothiazid besteht laut Fachinformation ein erhöhtes Risiko für einen zu hohen Calciumspiegel; bei Herzglykosiden wie Digitoxin kann ein durch zu viel Vitamin D erhöhter Calciumspiegel das Risiko für eine Digitalisvergiftung und schwere Herzrhythmusstörungen erhöhen [7]. Weitere stehen unter Colecalciferol: Wechselwirkungen.

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt, Ihrer Apotheke oder direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [6]; wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Leben mit einem Vitamin-D-Mangel

Bei chronischen Erkrankungen von Darm, Niere oder Leber oder unter Medikamenten, die die körpereigene Vitamin-D-Bildung stören, kann es laut IQWiG nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt sinnvoll sein, ein Vitamin-D-Präparat einzunehmen. Manchmal genügt es, Vitamin D nur im Herbst oder Winter einzusetzen [2]. Eine Überversorgung entsteht laut gesund.bund.de nicht durch Sonnenlicht und Ernährung, kann aber durch die längerfristige Einnahme hoher Mengen als Tabletten oder Tropfen entstehen [4]. Als tägliche Obergrenze nennt das IQWiG für Jugendliche und Erwachsene insgesamt 100 Mikrogramm (4.000 I.E.) Vitamin D, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden; das ist eine Höchstmenge, keine Empfehlung zur Einnahme [2]. Notieren Sie deshalb alle Präparate mit Vitamin D, auch Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel im Medikationsplan, und zeigen Sie die Liste in der Praxis oder Apotheke.

Bewahren Sie Vitamin-D-Präparate für Kinder unzugänglich auf [6]. Zu viel Vitamin D kann bei Babys laut IQWiG Appetitlosigkeit, Erbrechen, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit verursachen und die Nieren schädigen; wichtig ist deshalb, die ärztlich empfohlene Dosierung einzuhalten [3].

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Haben Sie mehr Vitamin D eingenommen als verordnet oder hat ein Kind das Arzneimittel versehentlich eingenommen, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Notaufnahme, um das Risiko beurteilen zu lassen. Die häufigsten Zeichen einer Überdosierung sind danach Übelkeit, Erbrechen, übermäßiger Durst, große Urinmengen, Verstopfung und Austrocknung [6]. Bei einer starken Überdosierung kann es laut IQWiG auch zu Nierensteinen und Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen oder Bewusstlosigkeit kommen [1].

Vergiftungen, Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Atemnot und akute, anhaltende Krampfanfälle sind laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) Fälle für den Notruf 112. Sind die Praxen geschlossen und kann die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 [12].

Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen oder Muskelschwäche besprechen Sie am besten zuerst in der Hausarztpraxis, bei Kindern in der Kinderarztpraxis; sie ist laut IQWiG meist die erste Anlaufstelle bei einem Gesundheitsproblem [1]. Mehr zu Beschwerden durch Medikamente unter Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen.

Quellen

  1. Vitamin-D-Mangel. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.11.2023. abgerufen am 17.10.2026
  2. Wie hoch ist der Vitamin-D-Bedarf und wie lässt er sich decken?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.11.2023. abgerufen am 17.10.2026
  3. Warum wird empfohlen, Babys Vitamin D zu geben?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 15.11.2023. abgerufen am 17.10.2026
  4. Behörde Vitamin-D-Mangel: Symptome, Vorbeugung, Behandlung (geprüft durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 26.07.2024. abgerufen am 17.10.2026
  5. HTA kompakt: Blutwerte. Profitieren ältere Personen von einer regelmäßigen Bestimmung der Vitamin-B12- und Vitamin-D-Werte im Blut? (HT20-04, Version 1.0). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), ThemenCheck Medizin. Stand 02.03.2022. abgerufen am 17.10.2026
  6. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Colecalciferol-ratiopharm 20 000 I.E. Weichkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 17.10.2026
  7. Fachinformation Fachinformation Colecalciferol-ratiopharm 20 000 I.E. Weichkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 17.10.2026
  8. Pflichtangaben Dekristol 400 I.E./500 I.E./1000 I.E. Tabletten (Colecalciferol). mibe GmbH Arzneimittel. Stand 06/2026. abgerufen am 17.10.2026
  9. Fachinformation Fachinformation Calcium Vitamin D3 Zentiva 1000 mg/880 I.E. Kautabletten. Zentiva Pharma GmbH. Stand 05/2020. abgerufen am 17.10.2026
  10. Fachinformation Fachinformation Calcitriol-GRY 0,25 Mikrogramm / 0,5 Mikrogramm Kapseln. TEVA GmbH. Stand 08/2020. abgerufen am 17.10.2026
  11. Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Colecalciferol. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 19.05.2026. abgerufen am 17.10.2026
  12. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026

Häufige Fragen

Welche Symptome hat ein Vitamin-D-Mangel?

Bei Erwachsenen können laut IQWiG und gesund.bund.de Knochen- und Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Muskelzuckungen, Müdigkeit und schnelle Erschöpfbarkeit sowie Stürze und Knochenbrüche auftreten. Ist die Muskulatur geschwächt, können Gehen oder Treppensteigen schwerfallen. Bei Kindern kann ein Mangel zu einer Rachitis mit Verformungen der Knochen und einer verzögerten Bewegungsentwicklung führen. Auch bei einer länger unzureichenden Versorgung können Menschen beschwerdefrei sein; das ist laut gesund.bund.de noch kein Vitamin-D-Mangel.

Ab welchem Wert spricht man von einem Vitamin-D-Mangel?

Gemessen wird 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) im Blut. Nach der Einteilung des Robert Koch-Instituts, die das IQWiG wiedergibt, ist die Versorgung bei Werten unter 12 ng/ml mangelhaft, bei 12 bis unter 20 ng/ml suboptimal und ab 20 ng/ml für die Knochengesundheit ausreichend. Nach international anerkannten Kriterien, die gesund.bund.de nennt, ist die Versorgung unter 30 nmol/l (12 ng/ml) mangelhaft und über 50 nmol/l (20 ng/ml) ausreichend. Ein Vitamin-D-Mangel liegt laut IQWiG aber erst vor, wenn zu niedrigen Werten Beschwerden wie Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen hinzukommen. Einige Fachgesellschaften setzen höhere Grenzwerte an. Weil die Werte mit der Jahreszeit und der Messmethode schwanken, sind wiederholte Messungen besser als eine einzelne.

Wie wird ein Vitamin-D-Mangel behandelt?

Ein nachgewiesener Mangel, der sich durch Sonnenlicht und Ernährung nicht ausgleichen lässt, wird laut gesund.bund.de mit Vitamin-D-Präparaten behandelt, in der Regel mit Vitamin D3 (Colecalciferol); laut IQWiG meist zusammen mit Calcium. Meist wird das Präparat täglich oder, dann etwas höher dosiert, wöchentlich eingenommen. Nach etwa 4 bis 6 Wochen prüft die Ärztin oder der Arzt die Blutwerte; eingenommen wird gewöhnlich etwa drei Monate, bis die Speicher wieder gefüllt sind. Die Dosis legt die Ärztin oder der Arzt fest; die Angaben der Packungsbeilage stehen unter Colecalciferol: Dosierung.

Ist Vitamin D3 rezeptpflichtig?

Das hängt von der Tagesdosis ab. Nach der Arzneimittelverschreibungsverordnung sind Arzneimittel mit Colecalciferol zur Anwendung beim Menschen nur dann von der Verschreibungspflicht ausgenommen, wenn auf Behältnis und äußerer Umhüllung eine Tagesdosis bis zu 1.000 I.E. (entspricht 0,025 mg) angegeben ist. Weichkapseln mit 20.000 I.E. zur Anfangsbehandlung eines Vitamin-D-Mangels sind verschreibungspflichtig. Ob und in welchem Maß Sie zusätzliches Vitamin D brauchen, besprechen Sie laut gesund.bund.de am besten mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Kann man Vitamin D überdosieren?

Ja. Laut Fachinformation ist ein zu hoher Calciumspiegel im Blut die schwerwiegendste Folge einer Überdosierung. Zeichen können Appetitlosigkeit, Durst, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit und große Urinmengen sein, in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen; anhaltend hohe Calciumspiegel können die Nieren dauerhaft schädigen. Sonnenlicht und Ernährung führen laut gesund.bund.de nicht zu einer Überversorgung. Als tägliche Obergrenze nennt das IQWiG für Jugendliche und Erwachsene insgesamt 100 Mikrogramm (4.000 I.E.) Vitamin D; das ist eine Höchstmenge, keine Empfehlung zur Einnahme. Haben Sie zu viel eingenommen oder hat ein Kind das Arzneimittel versehentlich eingenommen, wenden Sie sich laut Packungsbeilage an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Notaufnahme.

Können Medikamente einen Vitamin-D-Mangel verursachen?

Ja, das ist möglich. Laut gesund.bund.de können manche Medikamente zu einem Vitamin-D-Mangel führen, vor allem Medikamente gegen Epilepsie und Medikamente einer Chemotherapie. Andere Mittel können laut Fachinformation von Vitamin D3 dessen Wirkung, Stoffwechsel oder Aufnahme beeinflussen, etwa Phenytoin und Barbiturate, Kortison, Colestyramin oder Orlistat. Mehr dazu auf der Seite Nährstoffmangel durch Medikamente. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Sollte ich meinen Vitamin-D-Wert testen lassen?

Ohne konkreten Anlass sind regelmäßige Kontrollen der Vitamin-D-Werte laut IQWiG nicht erforderlich. Ein im Auftrag des IQWiG erstellter HTA-Bericht fand keine Belege, dass Routinemessungen bei Menschen über 50 ohne Beschwerden einen Nutzen haben. Ohne medizinischen Grund ist der Test eine Selbstzahlerleistung (IGeL); bei Beschwerden, die auf einen Mangel zurückgehen könnten, zahlt die gesetzliche Krankenkasse. Vitamin-D-Schnelltests für zu Hause sind laut gesund.bund.de nicht sehr zuverlässig.

Schützt Vitamin D vor Krebs, Depressionen oder Herzkrankheiten?

Laut IQWiG kommen mehrere Studien zu dem Schluss, dass Vitamin-D-Präparate bei suboptimalen Vitamin-D-Spiegeln nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs oder Depressionen schützen. Die Studien waren allerdings zu kurz, um die langfristige Wirkung zu beurteilen. Bei einigen älteren Menschen verringerte Vitamin D die Zahl der Stürze. Unumstritten ist danach, dass Vitamin D für gesunde Knochen wichtig ist.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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