Ratgeber
Ibuprofen oder Paracetamol?
Ibuprofen und Paracetamol sind beide zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und von Fieber zugelassen und in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Ibuprofen gehört zu den entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR); laut Packungsbeilage darf es unter anderem bei bestehenden oder wiederholten Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, schwerer Herzschwäche und im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, häufig sind Magen-Darm-Beschwerden. Die Packungsbeilage von Paracetamol nennt als Gegenanzeige nur eine Allergie; Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, und laut Fachinformation kann die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis zu schweren Leberschäden führen. Ob Ibuprofen oder Paracetamol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

Ibuprofen und Paracetamol sind beide zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und von Fieber zugelassen [1, 6] und in der Apotheke ohne Rezept erhältlich [2, 4, 7, 9]. Ibuprofen ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) [1]. Paracetamol ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel [6], das laut dem Beratungszentrum Embryotox der Charité nicht entzündungshemmend wirkt [8].
Unterschiede zeigen die Packungsbeilagen unter anderem bei den Gegenanzeigen, den Nebenwirkungen, beim Alkohol und in der Schwangerschaft [1, 6]. Ob Ibuprofen oder Paracetamol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Apotheke, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Ibuprofen und Paracetamol im Überblick
| Merkmal | Ibuprofen | Paracetamol |
|---|---|---|
| Wirkstoffgruppe | Entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) [1] | Schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel [6]; Übersicht: Nichtopioid-Analgetika |
| Abgabe | Bis 400 mg je Tablette rezeptfrei in der Apotheke (leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber) [2, 4]; höhere Stärken und Präparate für rheumatische Erkrankungen verschreibungspflichtig [4, 5] | Zum Einnehmen gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen oder Fieber in Packungen bis 10 g Wirkstoff rezeptfrei in der Apotheke, Zäpfchen ebenfalls; größere Packungen zum Einnehmen verschreibungspflichtig [7, 9] |
| Darreichungsformen | Grundlage: Filmtabletten [1]; laut Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) außerdem flüssig zum Einnehmen, als Zäpfchen, als Pflaster und zum äußeren Gebrauch [4] | Grundlage: Tabletten [6]; laut AMVV außerdem als Zäpfchen [9] |
| Zugelassene Anwendungsgebiete | Kurzzeitige symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen sowie von Fieber; für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene [1, 2] | Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, von Fieber oder von beidem; für Kinder ab 4 Jahren bzw. 17 kg, Jugendliche und Erwachsene [6, 7] |
| Wie er wirkt | Hemmt die Bildung von Prostaglandinen; verringert entzündlich bedingte Schmerzen, Schwellungen und Fieber [2] | Nicht eindeutig geklärt; nachgewiesen ist eine ausgeprägte Hemmung der Prostaglandinbildung im Gehirn, außerhalb nur eine schwache [7] |
| Darf nicht eingenommen werden bei (Auswahl) | Allergie gegen Ibuprofen; früheren Reaktionen wie Asthmaanfällen oder Schwellungen nach ASS oder anderen NSAR; bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Blutungen; schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen; schwerer Herzschwäche; im letzten Drittel der Schwangerschaft; Kindern unter 20 kg (6 Jahren) [1] | Allergie gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile; weitere Gegenanzeigen nennt die Packungsbeilage nicht [6] |
| Häufige Nebenwirkungen | Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt [1] | Sehr häufige oder häufige Nebenwirkungen: in der Packungsbeilage nicht genannt [6] |
| Schwerwiegende Nebenwirkungen (Auswahl) | Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz oder Asthmaanfällen, Sehstörungen, Zeichen einer Magen-Darm-Blutung; sehr selten: schwere allergische Reaktionen bis zum Schock, schwere Hautreaktionen, Störungen der Blutbildung; dann laut Packungsbeilage nicht weiter einnehmen und sofort in ärztliche Behandlung [1] | Sehr selten: allergische Reaktionen bis zur Schockreaktion; im Fall eines Schocks die nächst erreichbare Ärztin oder den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe rufen; Häufigkeit nicht bekannt: metabolische Azidose bei Menschen mit schweren Erkrankungen [6] |
| Wichtige Wechselwirkungen (Auswahl) | Andere NSAR einschließlich ASS, Kortison, SSRI und Mittel gegen die Verklumpung der Blutplättchen: höheres Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt; Gerinnungshemmer wie Warfarin: Wirkung kann verstärkt werden; Blutdrucksenker und Entwässerungsmittel: Wirkung kann abgeschwächt werden [1, 2] | Flucloxacillin: Risiko einer metabolischen Azidose; Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Rifampicin und andere möglicherweise leberschädigende Mittel: unter Umständen Leberschäden; Gerinnungshemmer wie Warfarin: Wirkung verstärkt bei wiederholter Einnahme über länger als eine Woche [6, 7] |
| Schwangerschaft | Packungsbeilage: in den letzten 3 Monaten nicht einnehmen; in den ersten 6 Monaten sollte es nur eingenommen werden, wenn absolut notwendig und ärztlich empfohlen [1]. Embryotox: in den ersten zwei Dritteln neben Paracetamol eines der Schmerz- und Entzündungsmittel der Wahl; ab der 28. Schwangerschaftswoche dürfen Ibuprofen und andere NSAR nicht angewendet werden [3] | Packungsbeilage: falls erforderlich in der geringstmöglichen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum [6]. Embryotox: bei Schmerzen, die mit Medikamenten behandelt werden müssen, in jeder Phase eines der Schmerzmittel der Wahl; als besser geeignete Alternative nennt Embryotox im ersten und zweiten Drittel gegebenenfalls Ibuprofen, im letzten Drittel keine [8]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. |
| Stillzeit | Packungsbeilage: geht nur in geringen Mengen in die Muttermilch über; bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis ist eine Stillpause in der Regel nicht erforderlich [1]. Embryotox: ein Schmerzmittel der Wahl in der Stillzeit [3] | Packungsbeilage: geht in die Muttermilch über; eine Stillpause ist in der Regel nicht erforderlich [6]. Embryotox: ein Schmerzmittel der Wahl in der Stillzeit [8] |
| Alkohol und Verkehrstüchtigkeit | Möglichst keinen Alkohol, weil Nebenwirkungen vor allem in Magen, Darm und Nervensystem verstärkt werden können; in höherer Dosierung Müdigkeit und Schwindel möglich, die im Einzelfall die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können, verstärkt mit Alkohol [1] | Darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden; kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen [6] |
| Grundlage | Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten (11/2024) und Fachinformation (06/2026), apothekenpflichtig [1, 2] | Gebrauchsinformation und Fachinformation Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten (beide 12/2024), apothekenpflichtig [6, 7] |
Die Angaben stammen aus Packungsbeilage und Fachinformation je eines Präparats; welches, steht in der letzten Zeile [1, 2, 6, 7]. Dass eine Angabe bei einem Wirkstoff fehlt, heißt nicht, dass er in dieser Situation geeignet ist. Ob Ibuprofen oder Paracetamol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Häufigkeiten: "sehr häufig" heißt bei mindestens 1 von 10 Behandelten, "häufig" bei bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bei bis zu 1 von 100, "selten" bei bis zu 1 von 1.000, "sehr selten" bei bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" ist die Häufigkeit aus den verfügbaren Daten nicht abschätzbar [1, 2, 6, 7]. Anschaulich umgerechnet im Werkzeug Was heißt "häufig"?
Wofür Ibuprofen und Paracetamol zugelassen sind
Ohne ärztlichen Rat gelten laut Packungsbeilage Grenzen: Ist Ibuprofen bei Erwachsenen länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen nötig oder verschlimmern sich die Beschwerden, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden; bei Kindern und Jugendlichen gilt die Grenze von 3 Tagen [1]. Paracetamol nehmen Sie ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein; verschlimmern sich die Beschwerden, tritt nach 3 Tagen keine Besserung ein oder haben Sie hohes Fieber, müssen Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen [6].
Verschreibungspflichtige Ibuprofen-Filmtabletten sind auch zur symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung bei rheumatischen Erkrankungen zugelassen [5]. Für Kinder unter 4 Jahren bzw. 17 kg gibt es laut Packungsbeilage von Paracetamol geeignete Dosisstärken und Darreichungsformen [6]. Die Dosis richtet sich nach Körpergewicht bzw. Alter [2, 7]; die Angaben stehen unter Dosierung von Ibuprofen und Dosierung von Paracetamol, mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.
Zu den Beschwerden: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber und Erkältung; allgemeine Regeln im Ratgeber Schmerzmittel richtig anwenden.
Wie sie wirken
Ibuprofen ist laut Fachinformation ein nichtsteroidales Antiphlogistikum und Antirheumatikum, das die Bildung von Prostaglandinen hemmt. Beim Menschen verringert es entzündlich bedingte Schmerzen, Schwellungen und Fieber; außerdem hemmt es umkehrbar die Verklumpung der Blutplättchen [2].
Wie Paracetamol Schmerzen und Fieber lindert, ist laut Fachinformation nicht eindeutig geklärt; wahrscheinlich wirkt es im zentralen Nervensystem und außerhalb davon. Nachgewiesen ist eine ausgeprägte Hemmung der Prostaglandinbildung im Gehirn, während sie außerhalb des Gehirns nur schwach gehemmt wird [7]. Entzündungshemmend wirkt es laut Embryotox nicht [8].
Wann sie nicht eingenommen werden dürfen
Ibuprofen
- Laut Packungsbeilage nicht einnehmen: bei den Gegenanzeigen aus der Tabelle oben, außerdem bei ungeklärten Störungen der Blutbildung, nach einer Magen-Darm-Blutung oder einem Durchbruch unter einer früheren NSAR-Behandlung, bei Hirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen und bei starkem Flüssigkeitsmangel [1].
- Vorher mit Ärztin, Arzt oder Apotheke sprechen bei Herzerkrankungen, nach Herzinfarkt, Bypass-Operation oder Schlaganfall, bei Durchblutungsstörungen der Beine, Bluthochdruck, Diabetes oder hohen Cholesterinwerten, bei Herzerkrankungen oder Schlaganfällen in der Familie und wenn Sie rauchen. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, Flüssigkeitsmangel, direkt nach größeren Operationen und bei Allergien, Asthma oder Heuschnupfen ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich; während einer Windpockeninfektion sollte die Einnahme vermieden werden [1].
- Laut Fachinformation sollte Ibuprofen bei unkontrolliertem Bluthochdruck, Herzschwäche (NYHA II bis III), bestehender ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Erkrankungen der Hirngefäße nur nach sorgfältiger Abwägung angewendet werden [2].
- Alle Gegenanzeigen und Vorsichtshinweise zu Ibuprofen
Paracetamol
- Laut Packungsbeilage nicht einnehmen bei Allergie gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile [6].
- Vorher mit Ärztin, Arzt oder Apotheke sprechen bei chronischer Alkoholkrankheit, eingeschränkter Leberfunktion (etwa Leberentzündung oder Gilbert-Syndrom), vorgeschädigter Niere, gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen, Favismus oder Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen, Glutathionmangel, Flüssigkeitsmangel, chronischer Mangelernährung, einem Körpergewicht unter 50 kg, höherem Lebensalter, schweren Erkrankungen wie schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin einnehmen [6].
- Alle Vorsichtshinweise zu Paracetamol
Nebenwirkungen im Vergleich
Ibuprofen: Gelegentlich kommen unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit vor, außerdem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Selten sind Ohrgeräusche und Hörverluste, sehr selten unter anderem Herzschwäche, Herzinfarkt, Leber- und Nierenschäden [1]. Mehr: Magenbeschwerden, Blutungen und Blutbild, Nierenschäden.
Paracetamol: Selten steigen bestimmte Leberenzyme leicht an. Sehr selten sind allergische Reaktionen bis zur Schockreaktion, bei empfindlichen Personen eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma), schwere Hautreaktionen und Veränderungen des Blutbilds [6]. Laut Fachinformation kann die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis zu schweren Leberschäden führen [7]. Mehr: Erhöhte Leberwerte, Arzneimittelallergie, Schwere Hautreaktionen.
Kopfschmerzen durch Schmerzmittel: Werden Kopfschmerzen durch längere Anwendung von Schmerzmitteln schlimmer oder wird das vermutet, sollte laut Packungsbeilage von Ibuprofen ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden [1]; Kopfschmerzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln dürfen laut Packungsbeilage von Paracetamol nicht mit höheren Dosen behandelt werden [6]. Mehr: Kopfschmerzen durch Medikamente.
Jede Häufigkeit gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht. Sie sagt nicht, welches Mittel für Sie verträglicher ist. Nebenwirkungen können Sie auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [1, 6]; wie, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wechselwirkungen und gleichzeitige Einnahme

Beide Packungsbeilagen bitten Sie, Ärztin, Arzt oder Apotheke über alle anderen Arzneimittel zu informieren, die Sie einnehmen [1, 6]. Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen mit anderen NSAR sollte laut Packungsbeilage vermieden werden [1]. Dass eine regelmäßige Langzeitanwendung von Ibuprofen die herzschützende Wirkung niedrig dosierter ASS verringert, kann laut Fachinformation nicht ausgeschlossen werden; bei gelegentlicher Anwendung ist eine klinisch bedeutsame Wechselwirkung nicht wahrscheinlich [2]. Mehr: Ibuprofen, Paracetamol und die Vergleiche ASS oder Ibuprofen, Ibuprofen oder Diclofenac und Ibuprofen oder Metamizol.
Beide zusammen: Keine der beiden Packungsbeilagen nennt den anderen Wirkstoff unter den Wechselwirkungen oder sagt, ob und wie beide zusammen eingenommen werden können [1, 6]; das klären Sie vorher in der Apotheke oder mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Beide weisen darauf hin, dass die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen kann (Analgetika-Nephropathie) [1, 6].
Arzneimittel mit beiden Wirkstoffen: Die AMVV regelt auch Arzneimittel, die Ibuprofen und Paracetamol zusammen enthalten; unter bestimmten Bedingungen sind sie zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen rezeptfrei [4, 9]. Für sie gilt ihre eigene Packungsbeilage. Andere gleichzeitig angewendete Arzneimittel sollten laut Packungsbeilage von Paracetamol kein Paracetamol enthalten, um eine Überdosierung zu verhindern [6]. Mehr im Ratgeber Wechselwirkungen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Packungsbeilagen: Ibuprofen dürfen Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen, da es Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. In den ersten 6 Monaten sollten Sie es nur einnehmen, wenn es absolut notwendig ist und ärztlich empfohlen wird, dann so niedrig dosiert und so kurz wie möglich; ab der 20. Schwangerschaftswoche kann eine Einnahme über mehr als ein paar Tage beim Kind Nierenprobleme mit zu wenig Fruchtwasser oder eine Verengung eines Blutgefäßes am Herzen (Ductus arteriosus) verursachen [1]. Paracetamol kann falls erforderlich eingenommen werden, in der geringstmöglichen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum; es sollte aber nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden [6]. Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder Ihre Hebamme [1, 6].
Embryotox zu Ibuprofen: Den Erfahrungsumfang in der Schwangerschaft gibt Embryotox mit "sehr hoch" an [3]. In den ersten zwei Dritteln gehört Ibuprofen laut Embryotox neben Paracetamol zu den Schmerz- und Entzündungsmitteln der Wahl, sollte aber nicht unkritisch und ohne ärztlichen Rat tagelang oder über mehrere Wochen eingenommen werden [3]. Wörtlich heißt es: "Im letzten Trimenon (ab Schwangerschaftswoche 28) dürfen Ibuprofen und andere NSAID nicht angewendet werden." Unter "Besser geeignete Alternativen" nennt Embryotox keine, sofern diese Einschränkungen beachtet werden, und alternativ Paracetamol in der gesamten Schwangerschaft [3]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Embryotox zu Paracetamol: Den Erfahrungsumfang gibt Embryotox mit "hoch" an [8]. Bei Schmerzen, die mit Medikamenten behandelt werden müssen, gehört es laut Embryotox in jeder Phase der Schwangerschaft zu den Schmerzmitteln der Wahl, bei hohem Fieber zu den fiebersenkenden Mitteln der Wahl, darf aber ebenfalls nicht unkritisch und ohne ärztlichen Rat tagelang eingenommen werden. Einen ursächlichen Zusammenhang mit ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen beim Kind haben aktuelle Studien und Metaanalysen unter Berücksichtigung weiterer möglicher Einflussfaktoren laut Embryotox nicht bestätigen können [8]. Unter "Besser geeignete Alternativen" nennt Embryotox für das erste und zweite Drittel gegebenenfalls Ibuprofen, ausdrücklich nicht für das letzte Drittel; dort gibt es laut Embryotox bei hohem Fieber oder Schmerzen keine besser geeigneten Mittel, bei sehr starken Schmerzen kann der Einsatz von Opioiden unter Berücksichtigung ihrer Risiken erwogen werden [8]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Stillzeit: Beide Wirkstoffe gehen laut Packungsbeilage in die Muttermilch über, Ibuprofen nur in geringen Mengen; eine Unterbrechung des Stillens ist in der Regel nicht erforderlich, bei Ibuprofen bezogen auf eine kurzfristige Einnahme der empfohlenen Dosis [1, 6]. Embryotox nennt beide Wirkstoffe Schmerzmittel der Wahl in der Stillzeit [3, 8]. Mehr: Embryotox, Paracetamol in der Schwangerschaft, Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.
Aktuelle Sicherheitsinformationen
Ibuprofen in hoher Dosierung (BfArM, 27.07.2015): Wer Ibuprofen hoch dosiert anwendet, mit Tagesdosen von 2.400 mg oder mehr, hat laut BfArM nach einer europäischen Risikobewertung ein ähnliches Risiko für Nebenwirkungen an Herz und Kreislauf wie bei einigen anderen NSAR, darunter Coxibe und Diclofenac. Bei Tagesdosen bis 1.200 mg, der höchsten in der EU nicht verschreibungspflichtigen Dosierung zum Einnehmen, wurde keine Zunahme gesehen. Hohe Dosierungen sollten bei bestehenden schwerwiegenden Herz- oder Kreislauferkrankungen und nach Herzinfarkt oder Schlaganfall vermieden werden; umgesetzt mit einem Bescheid im Stufenplanverfahren vom 22.07.2015 [10].
NSAR in der Schwangerschaft (BfArM, 09.08.2022): Nach einer Beratung durch den Ausschuss für Risikobewertung (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur im Juli 2022 einigte sich die europäische Koordinierungsgruppe CMDh laut BfArM auf einen einheitlichen Schwangerschaftstext für ibuprofenhaltige und andere NSAR-haltige Arzneimittel zur systemischen Anwendung; er enthält die oben genannten Hinweise ab der 20. Schwangerschaftswoche [11].
Paracetamol und metabolische Azidose (EMA, 31.10.2024): Der PRAC hat am 31.10.2024 empfohlen, das Risiko einer metabolischen Azidose mit vergrößerter Anionenlücke in den Produktinformationen aller paracetamolhaltigen Arzneimittel klarer zu beschreiben und sie als Nebenwirkung mit der Häufigkeit "nicht bekannt" aufzuführen. Vorsicht ist danach bei gleichzeitiger Anwendung mit Flucloxacillin geboten, besonders bei schweren Erkrankungen wie Sepsis, bei Mangelernährung oder Glutathionmangel [12].
Wer entscheidet, welches Mittel passt
Beide Packungsbeilagen bitten, sich bei Fragen an die Apotheke zu wenden [1, 6]; verschreibungspflichtige Ibuprofen-Präparate verordnet die Ärztin oder der Arzt [5]. Reicht die Linderung nicht aus, erhöhen Sie laut Packungsbeilage von Ibuprofen die Dosis nicht selbst, sondern fragen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Fragen für das Gespräch:
- Darf ich eines der Mittel wegen einer Erkrankung nicht einnehmen, etwa wegen Magen-Darm-Geschwüren, einer Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung, Asthma oder Allergien?
- Passen die Mittel zu meinen anderen Medikamenten, etwa Blutverdünnern, Kortison oder Blutdrucksenkern?
- Enthält eines meiner anderen Arzneimittel bereits Ibuprofen oder Paracetamol?
- Was gilt, wenn ich schwanger bin, eine Schwangerschaft plane oder stille?
Fragen sammeln Sie mit dem Werkzeug Fragen für das Arztgespräch.
Nehmen Sie Ibuprofen auf ärztliche Verordnung ein, gilt: Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Ibuprofen: Nehmen Sie Ibuprofen laut Packungsbeilage nicht weiter ein und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung bei Hautausschlag mit Juckreiz oder Asthmaanfällen, bei Sehstörungen, bei Zeichen einer Magen-Darm-Blutung wie stärkeren Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl, schwarzem Stuhl (Teerstuhl), Erbrechen von Blut oder von Erbrochenem, das wie Kaffeesatz aussieht, bei Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Kehlkopf mit Luftnot, Herzjagen oder Blutdruckabfall, auch schon bei der ersten Anwendung, und bei schweren Hautreaktionen mit Flecken, Blasen oder Abschälen der Haut [1]. Bei Fieber, Halsschmerzen, oberflächlichen Wunden im Mund, grippeartigen Beschwerden, starker Abgeschlagenheit, Nasenbluten oder Hautblutungen als möglichen Zeichen einer Störung der Blutbildung ist Ibuprofen sofort abzusetzen und die Ärztin oder der Arzt aufzusuchen; jede Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben [1]. Nach zu viel Ibuprofen, auch wenn Kinder versehentlich Tabletten geschluckt haben, wenden Sie sich immer an eine Ärztin, einen Arzt oder ein Krankenhaus [1].
Paracetamol: Bei einer allergischen Schockreaktion und wenn mehr Paracetamol eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie laut Packungsbeilage die nächst erreichbare Ärztin oder den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe. Nach einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf [6]. Starke Atembeschwerden, bei denen man tief und schnell atmet, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen können Zeichen einer metabolischen Azidose sein [6]; laut Fachinformation wird bei Verdacht ein sofortiges Absetzen von Paracetamol empfohlen [7].
In lebensbedrohlichen Fällen alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112, laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) zum Beispiel bei schwerer Atemnot oder Vergiftungen [13]. Die Nummern der Giftinformationszentren finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 11/2024. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Ibuprofen. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Ibuprofen. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Stand AMVV zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Ibu-ratiopharm 400 mg/600 mg/800 mg Filmtabletten (verschreibungspflichtig). ratiopharm GmbH. Stand 06/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2024. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2024. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Paracetamol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Paracetamol. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Stand AMVV zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 19.05.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 149). abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Ibuprofenhaltige Arzneimittel: Kardiovaskuläre Nebenwirkungen (Bescheid im Stufenplanverfahren vom 22.07.2015). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 27.07.2015. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde NSAID-haltige Arzneimittel zur systemischen Anwendung während der Schwangerschaft (mit vorgeschlagenem Text für die Produktinformationen). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 09.08.2022. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde PRAC recommendations on signals adopted at the 28-31 October 2024 PRAC meeting (EMA/PRAC/499603/2024), Abschnitt 1.2 Paracetamol: High anion gap metabolic acidosis (HAGMA) due to pyroglutamate acidosis. European Medicines Agency (EMA), Pharmacovigilance Risk Assessment Committee. Stand 25.11.2024 (angenommen am 31.10.2024). abgerufen am 18.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112?" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Ibuprofen und Paracetamol?
Ibuprofen gehört zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und wirkt laut Packungsbeilage entzündungshemmend und schmerzstillend. Paracetamol ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Mittel, das laut Embryotox nicht entzündungshemmend wirkt. Beide sind zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und von Fieber zugelassen; ihre Packungsbeilagen unterscheiden sich unter anderem bei Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Alkohol und Schwangerschaft.
Kann ich Ibuprofen und Paracetamol zusammen oder abwechselnd einnehmen?
Dazu sagen die beiden Packungsbeilagen nichts; keine nennt den anderen Wirkstoff unter den Wechselwirkungen. Beide weisen darauf hin, dass die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, die Nieren dauerhaft schädigen kann. Für Arzneimittel, die beide Wirkstoffe enthalten, gilt ihre eigene Packungsbeilage. Ob und wie Sie zwei Schmerzmittel kombinieren, klären Sie vorher in der Apotheke oder mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Was sagen Packungsbeilage und Embryotox zur Schwangerschaft?
Ibuprofen dürfen Sie laut Packungsbeilage in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen; in den ersten 6 Monaten sollten Sie es nur einnehmen, wenn es absolut notwendig ist und ärztlich empfohlen wird. Paracetamol kann laut Packungsbeilage falls erforderlich eingenommen werden, in der geringstmöglichen Dosis und für den kürzest möglichen Zeitraum. Embryotox zählt bei Schmerzen, die mit Medikamenten behandelt werden müssen, Paracetamol in jeder Phase der Schwangerschaft zu den Mitteln der Wahl, Ibuprofen in den ersten zwei Dritteln; ab der 28. Woche dürfen Ibuprofen und andere NSAR laut Embryotox nicht angewendet werden. Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder Ihre Hebamme.
Was gilt in der Stillzeit?
Beide Wirkstoffe gehen laut Packungsbeilage in die Muttermilch über, Ibuprofen nur in geringen Mengen. Eine Unterbrechung des Stillens ist laut Packungsbeilage in der Regel nicht erforderlich, bei Ibuprofen bezogen auf eine kurzfristige Einnahme der empfohlenen Dosis. Embryotox nennt Ibuprofen und Paracetamol Schmerzmittel der Wahl in der Stillzeit.
Was gilt bei einem Magengeschwür oder empfindlichem Magen?
Ibuprofen darf laut Packungsbeilage bei bestehenden oder wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Blutungen nicht eingenommen werden; häufig sind Magen-Darm-Beschwerden. Bei empfindlichem Magen empfiehlt die Packungsbeilage, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen. Die Packungsbeilage von Paracetamol nennt keine solche Gegenanzeige. Dass eine Angabe bei einem Wirkstoff fehlt, heißt nicht, dass er in dieser Situation geeignet ist. Ob Ibuprofen oder Paracetamol für Sie infrage kommt, klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Darf ich Ibuprofen oder Paracetamol mit Alkohol einnehmen?
Paracetamol darf laut Packungsbeilage nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden; bei chronischer Alkoholkrankheit sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Während der Einnahme von Ibuprofen sollten Sie laut Packungsbeilage möglichst keinen Alkohol trinken, weil Nebenwirkungen vor allem im Magen-Darm-Trakt und im Nervensystem verstärkt werden können. Mehr: Ibuprofen und Alkohol und Medikamente und Alkohol.
Ab welchem Alter dürfen Kinder die Tabletten einnehmen?
Die rezeptfreien Ibuprofen-Tabletten, auf denen diese Seite beruht, sind laut Packungsbeilage für Kinder ab 6 Jahren bestimmt; Kinder unter 20 kg dürfen sie nicht einnehmen, da diese Dosisstärke in der Regel nicht geeignet ist. Die Paracetamol-Tabletten werden für Kinder unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg nicht empfohlen; für sie gibt es laut Packungsbeilage geeignete Dosisstärken und Darreichungsformen. Die Dosis richtet sich nach Körpergewicht bzw. Alter; die Angaben stehen auf den Wirkstoffseiten unter Ibuprofen und Paracetamol.
Wie lange darf ich Ibuprofen oder Paracetamol ohne ärztlichen Rat einnehmen?
Laut Packungsbeilage sollten Erwachsene ärztlichen Rat einholen, wenn Ibuprofen länger als 3 Tage bei Fieber oder länger als 4 Tage bei Schmerzen nötig ist oder sich die Beschwerden verschlimmern; für Kinder und Jugendliche gilt die Grenze von 3 Tagen. Paracetamol nehmen Sie laut Packungsbeilage ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein; verschlimmern sich die Beschwerden, tritt nach 3 Tagen keine Besserung ein oder haben Sie hohes Fieber, müssen Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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