MedikamenteWirkstoff

Trastuzumab: Nebenwirkungen und Wirkung

Trastuzumab ist ein verschreibungspflichtiger Antikörper, der bei HER2-positivem Brustkrebs und HER2-positivem metastasiertem Magenkrebs als Infusion oder (nur bei Brustkrebs) als Spritze unter die Haut gegeben wird. Der Wirkstoff ist unter anderem in Herceptin enthalten. Sehr häufig sind unter anderem Infektionen, Durchfall, Abgeschlagenheit, Hautausschlag und Infusionsreaktionen mit Schüttelfrost und Fieber. Weil Trastuzumab das Herz beeinträchtigen kann, wird die Herzfunktion vor, während und nach der Behandlung kontrolliert.

Frau in den Fünfzigern mit kurzem grauem Haar sitzt mit einem Wollschal entspannt auf einer Parkbank im Herbst
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Infektionen, laut Fachinformation auch Entzündungen von Nase und Rachen (Nasopharyngitis)[1, 2]
  • Häufig: Halsinfektionen (laut Fachinformation Rachenentzündung, Pharyngitis)[1, 2]
  • Häufig: Blaseninfektion und Infektionen der Haut; laut Fachinformation auch Harnwegsinfektionen[1, 2]
  • Häufig: Infektionen der oberen Atemwege, Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Schnupfen (Rhinitis) und Grippe (Influenza)[2]
  • Häufig: Blutvergiftung bei einem Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen (neutropenische Sepsis)[2]
  • Häufig: Infektion der Lungen (Lungenentzündung, Pneumonie), laut Fachinformation auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]
  • Sehr häufig: Verminderte Anzahl roter und weißer Blutkörperchen, manchmal mit Fieber (laut Fachinformation Blutarmut, Leukopenie, Neutropenie und febrile Neutropenie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Verminderte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[1, 2]
  • Häufig: Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)[1, 2]
  • Sehr häufig: Gewichtsverlust[1, 2]
  • Sehr häufig: Appetitverlust (Anorexie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Schlaflosigkeit (Insomnie)[1, 2]
  • Häufig: Angstgefühl[1, 2]
  • Häufig: Depression[1, 2]
  • Sehr häufig: Zittern (Tremor)[1, 2]
  • Sehr häufig: Benommenheit (laut Fachinformation Schwindelgefühl)[1, 2]
  • Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
  • Sehr häufig: Taubheit oder Kribbeln der Finger oder Zehen, das sich gelegentlich bis in den Rest der Gliedmaßen ausbreiten kann (Parästhesie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Geschmacksveränderung (Geschmacksstörung)[1, 2]
  • Häufig: Schädigung der Nerven in Armen und Beinen (periphere Neuropathie)[2]
  • Häufig: Erhöhte Muskelspannung oder -steifheit (Hypertonus)[1, 2]
  • Häufig: Schläfrigkeit (Somnolenz)[1, 2]
  • Sehr häufig: Bindehautentzündung (Konjunktivitis)[1, 2]
  • Sehr häufig: Wässrige Augen (verstärkte Tränensekretion)[1, 2]
  • Häufig: Trockene Augen[1, 2]
  • Sehr häufig: Unregelmäßiger Herzschlag und Herzflattern, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]
  • Sehr häufig: Erniedrigter oder erhöhter Blutdruck, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]
  • Sehr häufig: Verminderte Pumpleistung der linken Herzkammer (verminderte Auswurffraktion), beobachtet bei Kombinationsbehandlung nach Anthrazyklinen und zusammen mit Taxanen[2]
  • Häufig: Herzschwäche (kongestive Herzinsuffizienz), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]
  • Häufig: Erkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie)[2]
  • Häufig: Anfallsweise schneller Herzschlag, der von den Herzvorhöfen ausgeht (supraventrikuläre Tachyarrhythmie), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion; auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]
  • Häufig: Herzklopfen (Palpitationen), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]
  • Sehr häufig: Hitzewallungen[1, 2]
  • Häufig: Niedriger Blutdruck (Hypotonie), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion; auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]
  • Häufig: Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation)[2]
  • Sehr häufig: Atemlosigkeit (Dyspnoe), laut Fachinformation auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]
  • Sehr häufig: Husten[1, 2]
  • Sehr häufig: Nasenbluten (Epistaxis)[1, 2]
  • Sehr häufig: Laufende Nase (Rhinorrhoe)[1, 2]
  • Häufig: Asthma[1, 2]
  • Häufig: Lungenfunktionsstörungen (laut Fachinformation Lungenerkrankung)[1, 2]
  • Häufig: Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand (Pleuraerguss), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]
  • Sehr häufig: Durchfall[1, 2]
  • Sehr häufig: Übelkeit und Erbrechen[1, 2]
  • Sehr häufig: Bauchschmerzen[1, 2]
  • Sehr häufig: Sodbrennen (Dyspepsie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Verstopfung[1, 2]
  • Sehr häufig: Rötung, Schwellung oder wunde Stellen im Mund und/oder Hals (laut Fachinformation Stomatitis)[1, 2]
  • Sehr häufig: Geschwollene Lippen, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]
  • Häufig: Hämorrhoiden[1, 2]
  • Häufig: Trockener Mund[1, 2]
  • Häufig: Entzündung der Leber (Hepatitis)[1, 2]
  • Häufig: Druckschmerz der Leber[2]
  • Sehr häufig: Hautausschlag (laut Fachinformation Ausschlag, Erythem)[1, 2]
  • Sehr häufig: Geschwollenes Gesicht, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]
  • Sehr häufig: Haarausfall[1, 2]
  • Sehr häufig: Nagelveränderungen[1, 2]
  • Sehr häufig: Schmerzen, Schwellung, Rötung oder Kribbeln der Hände und/oder Füße (Hand-Fuß-Syndrom)[1, 2]
  • Sehr häufig: Blaue Flecken (laut Fachinformation Ekchymose, die die Fachinformation als häufig einstuft)[1, 2]
  • Häufig: Juckender Hautausschlag (laut Fachinformation makulopapulöser Ausschlag)[1, 2]
  • Häufig: Juckreiz (Pruritus)[1, 2]
  • Häufig: Akne[1, 2]
  • Häufig: Trockene Haut[1, 2]
  • Häufig: Schwitzen (Hyperhidrose)[1, 2]
  • Häufig: Brüchige, splitternde Nägel (Onychoklasie)[2]
  • Häufig: Hautentzündung (Dermatitis)[2]
  • Sehr häufig: Gelenkschmerzen (Arthralgie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Muskelschmerzen (Myalgie)[1, 2]
  • Sehr häufig: Muskelanspannung, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[2]
  • Häufig: Gelenkentzündung (Arthritis)[2]
  • Häufig: Rückenschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Nacken- und Knochenschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Schmerzen in den Armen und/oder Beinen[1, 2]
  • Häufig: Beinkrämpfe (laut Fachinformation Muskelspasmen)[1, 2]
  • Häufig: Nierenfunktionsstörungen (laut Fachinformation Nierenerkrankung)[1, 2]
  • Häufig: Entzündung der Brust (Mastitis)[1, 2]
  • Sehr häufig: Schüttelfrost, Fieber oder andere grippeähnliche Beschwerden während der Infusion (infusionsbedingte Reaktion)[1, 2]
  • Sehr häufig: Abgeschlagenheit[1, 2]
  • Sehr häufig: Schmerzen im Brustkorb[1, 2]
  • Sehr häufig: Schmerzen[1, 2]
  • Sehr häufig: Schleimhautentzündung[2]
  • Sehr häufig: Geschwollene Arme oder Beine durch Wassereinlagerung (peripheres Ödem)[2]
  • Häufig: Schwächegefühl und Unwohlsein (die Schwäche, Asthenie, stuft die Fachinformation als sehr häufig ein)[1, 2]
  • Häufig: Wassereinlagerungen (Ödeme)[2]
  • Häufig: Prellung[2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Trastuzumab eingesetzt?

Trastuzumab ist ein verschreibungspflichtiges biologisches Arzneimittel aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper; der Wirkstoff ist unter anderem in Herceptin enthalten [1, 2]. Es wird bei Erwachsenen mit Brustkrebs oder Magenkrebs angewendet, deren Tumor eine große Menge des Eiweißes HER2 trägt. Ob das so ist, wird vor Beginn der Behandlung mit einer genauen und validierten Untersuchung des Tumorgewebes bestimmt [1, 2].

Laut Packungsbeilage und Fachinformation sind diese Anwendungsgebiete zugelassen [1, 2]:

  • Brustkrebs im Frühstadium: nach einer Operation, einer Chemotherapie und gegebenenfalls einer Strahlentherapie, in Kombination mit bestimmten Chemotherapien oder schon vor der Operation zusammen mit einer Chemotherapie, wenn der Brustkrebs lokal fortgeschritten oder der Tumor größer als 2 cm ist [2].
  • Metastasierter Brustkrebs, also Brustkrebs, der sich über den ursprünglichen Tumor hinaus ausgebreitet hat: zusammen mit den Chemotherapiemitteln Paclitaxel oder Docetaxel als erste Behandlung, allein, wenn andere Behandlungen erfolglos waren, oder zusammen mit einem Aromatasehemmer bei Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs nach den Wechseljahren [1, 2]. Mehr zur Hormonbehandlung lesen Sie unter Antihormontherapie bei Brustkrebs.
  • Metastasierter Magenkrebs (auch am Übergang zur Speiseröhre): zusammen mit Capecitabin oder 5-Fluorouracil und Cisplatin, wenn die metastasierte Erkrankung noch nicht mit Krebsmitteln behandelt wurde [1, 2].

Die Spritze unter die Haut ist nur bei Brustkrebs zugelassen; bei Magenkrebs wird Trastuzumab als Infusion gegeben [3, 4]. Laut Fachinformation soll die Behandlung nur von einer Ärztin oder einem Arzt mit Erfahrung in der Anwendung von Chemotherapien eingeleitet und nur von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden [2]. Ob die Behandlung für Sie infrage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Allgemeine Informationen zu Krebsmitteln finden Sie auf der Seite Chemotherapie.

Wie wirkt Trastuzumab?

Trastuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, also ein Eiweiß, das sich gezielt an ein bestimmtes Ziel bindet. Sein Ziel ist der humane epidermale Wachstumsfaktorrezeptor 2, kurz HER2. Dieses Eiweiß kommt in großen Mengen an der Oberfläche bestimmter Krebszellen vor und fördert deren Wachstum [1].

Laut Fachinformation hemmt die Bindung von Trastuzumab an HER2 dessen Signalweg; in Laborversuchen und am Tier hemmte Trastuzumab die Vermehrung menschlicher Tumorzellen, die HER2 in großer Menge tragen. Außerdem lenkt es körpereigene Abwehrzellen gegen diese Zellen; Fachleute sprechen von antikörperabhängiger zellvermittelter Zytotoxizität [2]. Laut Fachinformation kann sich Trastuzumab nach dem Absetzen noch bis zu 7 Monate im Kreislauf befinden [2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation der Infusion eine Häufigkeit angeben. Wo die Packungsbeilage eine Klasse nennt, gilt diese; einige Beschwerden kennt nur die Fachinformation. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100 und "selten" bis zu 1 von 1.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Zu den schwerwiegendsten oder häufigsten Nebenwirkungen zählt die Fachinformation Störungen der Herzfunktion, Reaktionen auf die Infusion, Veränderungen des Blutbilds (besonders einen Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen), Infektionen und Nebenwirkungen an der Lunge [2]. Laut Packungsbeilage können einige Beschwerden auch von der Krebserkrankung selbst oder von einer gleichzeitigen Chemotherapie kommen [1]. Bei der Spritze unter die Haut war das Sicherheitsprofil laut Fachinformation in der Vergleichsstudie bei Brustkrebs im Frühstadium insgesamt mit dem der Infusion vergleichbar; Infektionen und Herzreaktionen, die zu einem Krankenhausaufenthalt führten, Reaktionen an der Einstichstelle und Blutdruckerhöhungen traten aber häufiger auf [3, 4]. Mehr zu Infekten lesen Sie unter Infektanfälligkeit durch Medikamente.

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • InfektionenInfektionen, laut Fachinformation auch Entzündungen von Nase und Rachen (Nasopharyngitis)[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Blut und LymphsystemVerminderte Anzahl roter und weißer Blutkörperchen, manchmal mit Fieber (laut Fachinformation Blutarmut, Leukopenie, Neutropenie und febrile Neutropenie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des BlutbildsFieber
  • Blut und LymphsystemVerminderte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
  • Stoffwechsel und ErnährungGewichtsverlust[1, 2]Mehr dazu: Gewichtsabnahme
  • Stoffwechsel und ErnährungAppetitverlust (Anorexie)[1, 2]Mehr dazu: Appetitlosigkeit
  • PsycheSchlaflosigkeit (Insomnie)[1, 2]Mehr dazu: Schlafstörungen
  • NervensystemZittern (Tremor)[1, 2]Mehr dazu: Zittern
  • NervensystemBenommenheit (laut Fachinformation Schwindelgefühl)[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
  • NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
  • NervensystemTaubheit oder Kribbeln der Finger oder Zehen, das sich gelegentlich bis in den Rest der Gliedmaßen ausbreiten kann (Parästhesie)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
  • NervensystemGeschmacksveränderung (Geschmacksstörung)[1, 2]Mehr dazu: Geschmacksstörungen
  • AugenBindehautentzündung (Konjunktivitis)[1, 2]
  • AugenWässrige Augen (verstärkte Tränensekretion)[1, 2]
  • HerzUnregelmäßiger Herzschlag und Herzflattern, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]Mehr dazu: HerzrhythmusstörungenHerzrasen
  • HerzErniedrigter oder erhöhter Blutdruck, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]Mehr dazu: Niedriger BlutdruckBlutdruckanstieg
  • HerzVerminderte Pumpleistung der linken Herzkammer (verminderte Auswurffraktion), beobachtet bei Kombinationsbehandlung nach Anthrazyklinen und zusammen mit Taxanen[2]Mehr dazu: Herzschwäche
  • Gefäße und KreislaufHitzewallungen[1, 2]Mehr dazu: Hitzewallungen
  • AtemwegeAtemlosigkeit (Dyspnoe), laut Fachinformation auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeHusten[1, 2]Mehr dazu: Reizhusten
  • AtemwegeNasenbluten (Epistaxis)[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
  • AtemwegeLaufende Nase (Rhinorrhoe)[1, 2]Mehr dazu: Verstopfte Nase
  • Magen und DarmDurchfall[1, 2]Mehr dazu: Durchfall
  • Magen und DarmÜbelkeit und Erbrechen[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitErbrechen
  • Magen und DarmBauchschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Bauchschmerzen
  • Magen und DarmSodbrennen (Dyspepsie)[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden
  • Magen und DarmVerstopfung[1, 2]Mehr dazu: Verstopfung
  • Magen und DarmRötung, Schwellung oder wunde Stellen im Mund und/oder Hals (laut Fachinformation Stomatitis)[1, 2]
  • Magen und DarmGeschwollene Lippen, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • HautHautausschlag (laut Fachinformation Ausschlag, Erythem)[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
  • HautGeschwollenes Gesicht, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • HautHaarausfall[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
  • HautNagelveränderungen[1, 2]
  • HautSchmerzen, Schwellung, Rötung oder Kribbeln der Hände und/oder Füße (Hand-Fuß-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
  • HautBlaue Flecken (laut Fachinformation Ekchymose, die die Fachinformation als häufig einstuft)[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
  • Muskeln, Knochen und GelenkeGelenkschmerzen (Arthralgie)[1, 2]Mehr dazu: Gelenkschmerzen
  • Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelschmerzen (Myalgie)[1, 2]Mehr dazu: Muskelschmerzen
  • Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelanspannung, größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchüttelfrost, Fieber oder andere grippeähnliche Beschwerden während der Infusion (infusionsbedingte Reaktion)[1, 2]Mehr dazu: Fieber
  • Allgemeine BeschwerdenAbgeschlagenheit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
  • Allgemeine BeschwerdenSchmerzen im Brustkorb[1, 2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchmerzen[1, 2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchleimhautentzündung[2]
  • Allgemeine BeschwerdenGeschwollene Arme oder Beine durch Wassereinlagerung (peripheres Ödem)[2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • InfektionenHalsinfektionen (laut Fachinformation Rachenentzündung, Pharyngitis)[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
  • InfektionenBlaseninfektion und Infektionen der Haut; laut Fachinformation auch Harnwegsinfektionen[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
  • InfektionenInfektionen der oberen Atemwege, Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Schnupfen (Rhinitis) und Grippe (Influenza)[2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
  • InfektionenBlutvergiftung bei einem Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen (neutropenische Sepsis)[2]Mehr dazu: Erhöhte InfektanfälligkeitVeränderungen des Blutbilds
  • AtemwegeInfektion der Lungen (Lungenentzündung, Pneumonie), laut Fachinformation auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
  • ImmunsystemAllergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)[1, 2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
  • PsycheAngstgefühl[1, 2]Mehr dazu: Angst
  • PsycheDepression[1, 2]Mehr dazu: Depressive Verstimmung
  • NervensystemSchädigung der Nerven in Armen und Beinen (periphere Neuropathie)[2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
  • NervensystemErhöhte Muskelspannung oder -steifheit (Hypertonus)[1, 2]
  • NervensystemSchläfrigkeit (Somnolenz)[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
  • AugenTrockene Augen[1, 2]
  • HerzHerzschwäche (kongestive Herzinsuffizienz), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: HerzschwächeAtemnotWassereinlagerungen
  • HerzErkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie)[2]Mehr dazu: Herzschwäche
  • HerzAnfallsweise schneller Herzschlag, der von den Herzvorhöfen ausgeht (supraventrikuläre Tachyarrhythmie), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion; auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]Mehr dazu: HerzrasenHerzrhythmusstörungen
  • HerzHerzklopfen (Palpitationen), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
  • Gefäße und KreislaufNiedriger Blutdruck (Hypotonie), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion; auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
  • Gefäße und KreislaufErweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation)[2]
  • AtemwegeAsthma[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeLungenfunktionsstörungen (laut Fachinformation Lungenerkrankung)[1, 2]
  • AtemwegeFlüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand (Pleuraerguss), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[2]Mehr dazu: Atemnot
  • Magen und DarmHämorrhoiden[1, 2]
  • Magen und DarmTrockener Mund[1, 2]Mehr dazu: Mundtrockenheit
  • Leber und GalleEntzündung der Leber (Hepatitis)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • Leber und GalleDruckschmerz der Leber[2]
  • HautJuckender Hautausschlag (laut Fachinformation makulopapulöser Ausschlag)[1, 2]Mehr dazu: HautausschlagJuckreiz
  • HautJuckreiz (Pruritus)[1, 2]Mehr dazu: Juckreiz
  • HautAkne[1, 2]Mehr dazu: Akne
  • HautTrockene Haut[1, 2]
  • HautSchwitzen (Hyperhidrose)[1, 2]Mehr dazu: Vermehrtes Schwitzen
  • HautBrüchige, splitternde Nägel (Onychoklasie)[2]
  • HautHautentzündung (Dermatitis)[2]Mehr dazu: Hautausschlag
  • Muskeln, Knochen und GelenkeGelenkentzündung (Arthritis)[2]Mehr dazu: Gelenkschmerzen
  • Muskeln, Knochen und GelenkeRückenschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Rückenschmerzen
  • Muskeln, Knochen und GelenkeNacken- und Knochenschmerzen[1, 2]
  • Muskeln, Knochen und GelenkeSchmerzen in den Armen und/oder Beinen[1, 2]
  • Muskeln, Knochen und GelenkeBeinkrämpfe (laut Fachinformation Muskelspasmen)[1, 2]Mehr dazu: Muskelschmerzen
  • Nieren und HarnwegeNierenfunktionsstörungen (laut Fachinformation Nierenerkrankung)[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
  • Geschlechtsorgane und BrustEntzündung der Brust (Mastitis)[1, 2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchwächegefühl und Unwohlsein (die Schwäche, Asthenie, stuft die Fachinformation als sehr häufig ein)[1, 2]Mehr dazu: Schwäche (Asthenie)
  • Allgemeine BeschwerdenWassereinlagerungen (Ödeme)[2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
  • Verletzungen und VergiftungenPrellung[2]

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Ohr und GleichgewichtTaubheit (Hörverlust)[1, 2]Mehr dazu: Ohrgeräusche
  • HerzFlüssigkeit im Herzbeutel (Perikarderguss)[2]
  • AtemwegePfeifendes Atmen (Giemen), größtenteils im Zusammenhang mit Reaktionen auf die Infusion; auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeEntzündung oder Vernarbung der Lungen (laut Fachinformation Pneumonitis; die Lungenfibrose stuft die Fachinformation als "nicht bekannt" ein; sie wurde auch mit tödlichem Ausgang berichtet)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • HautUnebener Hautausschlag (laut Fachinformation Nesselsucht, Urtikaria)[1, 2]Mehr dazu: Nesselsucht

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

  • Gutartige und bösartige NeubildungenFortschreiten der Tumorerkrankung[2]
  • Blut und LymphsystemUngewöhnliche oder gestörte Blutgerinnung (laut Fachinformation Hypoprothrombinämie)[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
  • Blut und LymphsystemMangel an Blutplättchen durch eine Immunreaktion (Immunthrombozytopenie)[2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
  • Stoffwechsel und ErnährungHoher Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderter Kaliumspiegel
  • Stoffwechsel und ErnährungTumorlyse-Syndrom: Stoffwechselstörungen nach einer Krebsbehandlung mit hohen Kalium- und Phosphatwerten und niedrigem Calciumwert im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderter Kaliumspiegel
  • AugenSchwellung oder Blutung an der Augenrückseite (laut Fachinformation Papillenödem, Netzhautblutung)[1, 2]
  • HerzSchock, laut Fachinformation kardiogener Schock (Kreislaufversagen durch Versagen des Herzens)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
  • HerzAbnormaler Herzrhythmus (laut Fachinformation Galopprhythmus)[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
  • AtemwegeLungenversagen (respiratorische Insuffizienz) und Atemstörungen, auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeAkute Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge (akutes Lungenödem), Lungeninfiltrate und akutes Atemnotsyndrom, jeweils auch mit tödlichem Ausgang berichtet; außerdem Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeAkute Verengung der Atemwege (Bronchospasmus), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeUngewöhnlich niedriger Sauerstoffgehalt im Blut (Hypoxie, erniedrigte Sauerstoffsättigung), auch mit tödlichem Ausgang berichtet[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeSchwierigkeiten beim Atmen im Liegen (Orthopnoe)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
  • AtemwegeInterstitielle Lungenerkrankung[2]
  • Leber und GalleLeberschaden (laut Fachinformation Schädigung der Leberzellen, die die Fachinformation als häufig einstuft)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • HautGeschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen und geschwollener Hals (laut Fachinformation Angioödem und Kehlkopfödem)[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Nieren und HarnwegeNierenversagen[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
  • Nieren und HarnwegeErkrankungen der Nierenkörperchen (membranöse Glomerulonephritis, Glomerulonephropathie)[2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
  • SchwangerschaftUngewöhnlich niedrige Fruchtwassermenge (Oligohydramnion) sowie gestörte Entwicklung der Lungen (Lungenhypoplasie) und der Nieren (Nierenhypoplasie) des Kindes in der Gebärmutter[1, 2]

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Während einer Infusion sind Schüttelfrost, Fieber und andere grippeähnliche Beschwerden sehr häufig; weitere mögliche Beschwerden sind Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, erhöhte Muskelspannung, Kopfschmerzen, Benommenheit, Atembeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Schwellungen von Gesicht und Lippen, Ausschlag und Abgeschlagenheit. Einige davon können schwerwiegend sein; einige Behandelte sind daran gestorben [1]. Sie werden deshalb während und nach der Infusion überwacht. Tritt eine Reaktion auf, wird die Infusion verlangsamt oder beendet, und Sie erhalten gegebenenfalls eine Behandlung dagegen [1].

Laut Fachinformation treten schwere allergische Reaktionen, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, normalerweise während der ersten oder zweiten Infusion auf. Schwerwiegende Nebenwirkungen an der Lunge können auch zeitverzögert auftreten; Menschen, die wegen ihrer fortgeschrittenen Krebserkrankung schon in Ruhe Atemnot haben, haben ein erhöhtes Risiko [2]. Mehr zu allergischen Reaktionen lesen Sie unter Arzneimittelallergie.

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Frau in den Fünfzigern spricht mit ihrer Ärztin am Schreibtisch in einem hellen Sprechzimmer
Bild: KI-generiert

Herz: Ihre Herzfunktion wird vor der Behandlung, währenddessen alle drei Monate und danach bis zu zwei bis fünf Jahre lang überprüft. Treten Anzeichen einer Herzschwäche auf, kann Ihre Herzfunktion häufiger kontrolliert werden, Sie erhalten eventuell eine Behandlung gegen Herzschwäche, oder Trastuzumab wird abgesetzt [1]. Laut Fachinformation besserte sich der Zustand der meisten Behandelten, die in den Hauptstudien eine Herzschwäche oder eine Herzfunktionsstörung ohne Beschwerden entwickelt hatten, unter einer Standardbehandlung gegen Herzschwäche [2]. Melden Sie Atemnot (auch nachts), Husten, geschwollene Beine oder Arme und Herzklopfen umgehend, auch nach dem Ende der Behandlung [1]. Mehr dazu unter Herzschwäche durch Medikamente.

Infektionen und Blutbild: Infektionen sowie ein Mangel an roten und weißen Blutkörperchen, manchmal mit Fieber, gehören zu den sehr häufigen Nebenwirkungen [1, 2]. Laut Fachinformation kann die Behandlung bei einer vorübergehenden Knochenmarkschwäche durch die Chemotherapie fortgesetzt werden; Behandelte sollten dann sorgfältig auf Komplikationen eines Mangels an weißen Blutkörperchen überwacht werden [2]. Sprechen Sie bei Fieber oder anderen Zeichen einer Infektion mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Magen, Darm und Haut: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag und Haarausfall sind sehr häufig [1, 2]. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder das medizinische Fachpersonal [1]. Hilfreich für das Gespräch ist das Nebenwirkungs-Tagebuch; Hintergründe finden Sie unter Durchfall, Übelkeit und Haarausfall.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder das medizinische Fachpersonal über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anwenden wollen [1]. Erhalten Sie Trastuzumab zusammen mit einem anderen Krebsmittel wie Paclitaxel, Docetaxel, einem Aromatasehemmer, Capecitabin, 5-Fluorouracil, Carboplatin oder Cisplatin, lesen Sie auch deren Packungsbeilagen [1, 3]. Laut Fachinformation wurden keine formalen Wechselwirkungsstudien durchgeführt; in klinischen Studien zeigten sich keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen mit den gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln [2]. Wichtig ist der Abstand zu Anthrazyklinen wie Doxorubicin oder Epirubicin, weil Trastuzumab noch lange im Körper bleibt [1, 2].

Wechselwirkungen von Trastuzumab
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Anthrazykline wie Doxorubicin oder EpirubicinAnthrazykline können den Herzmuskel schädigen und das Risiko von Herzproblemen unter Trastuzumab erhöhen; Trastuzumab kann bis zu 7 Monate nach der letzten Gabe im Körper sein[1, 2]Laut Fachinformation beim metastasierten Brustkrebs und in der Behandlung nach einer Operation nicht gleichzeitig in Kombination geben; Anthrazykline nach dem Absetzen möglichst bis zu 7 Monate vermeiden, sonst die Herzfunktion sorgfältig überwachen
Taxane wie Paclitaxel oder DocetaxelLaut Fachinformation waren Herzereignisse bei Brustkrebs im Frühstadium nach einer anthrazyklinhaltigen Chemotherapie ausgeprägter, wenn Trastuzumab gleichzeitig mit Taxanen statt nach ihnen gegeben wurde; bei einer Lungenentzündung ohne Infektion (Pneumonitis) ist besonders unter Taxanen Vorsicht geboten[1, 2]Die Packungsbeilage des anderen Krebsmittels ebenfalls lesen; die Behandlung steuert die Ärztin oder der Arzt
CapecitabinLaut Fachinformation zusammen mit Trastuzumab höhere Konzentrationen von Capecitabin und eine längere Halbwertszeit als allein[1, 2]Die Packungsbeilage des anderen Krebsmittels ebenfalls lesen
Andere Krebsmittel wie ein Aromatasehemmer, 5-Fluorouracil, Cisplatin oder CarboplatinLaut Fachinformation wurden in klinischen Studien keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen beobachtet; formale Wechselwirkungsstudien gibt es nicht[1, 2]Auch die Packungsbeilagen dieser Mittel lesen
Jede neue Arzneimitteltherapie bis 7 Monate nach BehandlungsendeTrastuzumab kann bis zu 7 Monate brauchen, bis es vollständig aus dem Körper ausgeschieden ist[1]Die Ärztin, den Arzt oder das medizinische Fachpersonal über die Behandlung mit Trastuzumab informieren

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Trastuzumab nicht oder nur mit Vorsicht erhalten sollte

Trastuzumab darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Trastuzumab, Mäuseeiweiß oder einen der sonstigen Bestandteile sind oder wenn Sie wegen Ihrer Krebserkrankung schon in Ruhe schwerwiegende Atembeschwerden haben oder eine Sauerstoffbehandlung benötigen [1, 2]. Hatten Sie Herzerkrankungen, hohen Blutdruck oder eine Behandlung mit Doxorubicin oder Epirubicin, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1]. Für Personen unter 18 Jahren wird Trastuzumab nicht empfohlen [1].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Trastuzumab, Mäuseeiweiß oder einen der sonstigen Bestandteile; bei der Spritze unter die Haut auch gegen Hyaluronidase[1, 2, 4]
  • Schwerwiegende Atembeschwerden im Ruhezustand aufgrund der Krebserkrankung oder Bedarf an einer Sauerstoffbehandlung[1, 2]

Besondere Vorsicht bei

  • Herzfunktion: Sie wird vor, während (alle drei Monate) und nach der Behandlung (bis zu zwei bis fünf Jahre) überprüft. Bei Anzeichen einer Herzschwäche kann sie häufiger (alle sechs bis acht Wochen) kontrolliert, eine Behandlung gegen Herzschwäche begonnen oder Trastuzumab abgesetzt werden[1]
  • Laut Fachinformation sollte die Behandlung ausgesetzt und die Pumpleistung (LVEF) innerhalb von etwa 3 Wochen erneut gemessen werden, wenn sie um mindestens 10 Prozentpunkte unter den Ausgangswert und unter 50 % sinkt; bessert sie sich nicht oder entwickelt sich eine Herzschwäche mit Beschwerden, sollte ein Abbruch ernsthaft erwogen werden[2]
  • Herzerkrankungen: Herzversagen, Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzklappenerkrankung (Herzgeräusche), hoher Blutdruck oder Einnahme von Blutdruckmitteln, vorher mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen[1]
  • Frühere oder laufende Behandlung mit Doxorubicin, Epirubicin oder einem anderen Anthrazyklin: Diese Mittel können den Herzmuskel schädigen und das Risiko von Herzproblemen unter Trastuzumab erhöhen[1]
  • Laut Fachinformation waren in vier großen Studien zur Behandlung nach einer Operation unter anderem ein Alter über 50 Jahre, eine niedrige Pumpleistung zu Beginn (LVEF unter 55 %) und die vorherige oder gleichzeitige Anwendung von Blutdrucksenkern Risikofaktoren für Herzprobleme; erhielten Behandelte Trastuzumab nach abgeschlossener Chemotherapie, hing das Risiko außerdem mit höheren vorangegangenen Anthrazyklin-Dosen und einem Body-Mass-Index über 25 zusammen. Bei Menschen über 65 Jahren ist die Erfahrung begrenzt[2]
  • Schweratmigkeit, besonders bei gleichzeitiger Anwendung von Taxanen: Trastuzumab kann vor allem bei der ersten Anwendung Atembeschwerden verursachen; sehr selten sind Behandelte gestorben, die schon vor der Behandlung starke Atembeschwerden hatten[1]
  • Frühere Krebsbehandlung: vorher die Ärztin oder den Arzt informieren[1]
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Trastuzumab wird für sie nicht empfohlen[1]
  • Frühere allergische Reaktionen: Das Arzneimittel enthält Polysorbat 20, das allergische Reaktionen hervorrufen kann[1, 3]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Zu Alkohol enthalten Packungsbeilage und Fachinformation keine eigenen Hinweise. Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und mindestens 7 Monate danach wirksam verhüten; stillen Sie während der Behandlung und bis 7 Monate nach der letzten Dosis nicht [1]. Eine eigene Bewertung von Embryotox, dem Beratungszentrum der Charité, gibt es zu Trastuzumab nicht; die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage und Fachinformation sagen [1, 2]. Allgemeine Hinweise bieten die Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente und Autofahren.

Schwangerschaft

Während der Behandlung und mindestens 7 Monate danach müssen Sie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Sind Sie schwanger oder planen Sie eine Schwangerschaft, berät Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt über Risiken und Nutzen. In seltenen Fällen wurde bei Schwangeren unter Trastuzumab eine Verminderung des Fruchtwassers beobachtet; sie kann dem Kind schaden und wurde mit einer unvollständigen Entwicklung der Lungen in Verbindung gebracht, die zum Tod des Ungeborenen führte.[1]

Laut Fachinformation sollte Trastuzumab in der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, der mögliche Nutzen für die Mutter überwiegt das mögliche Risiko für das Ungeborene. Nach der Markteinführung wurden bei Ungeborenen Wachstumsstörungen der Nieren und Nierenfunktionsstörungen in Zusammenhang mit zu wenig Fruchtwasser berichtet, teils mit tödlich verlaufender Unterentwicklung der Lunge. Wird eine Frau unter der Behandlung oder bis 7 Monate nach der letzten Dosis schwanger, ist eine engmaschige Überwachung durch ein Team mehrerer Fachrichtungen wünschenswert.[2]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Stillen Sie nicht während der Behandlung und bis 7 Monate nach der letzten Dosis, weil Trastuzumab über die Muttermilch zu Ihrem Kind gelangen kann. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob Trastuzumab beim Menschen in die Muttermilch übergeht; menschliche IgG1-Antikörper werden aber in die Milch abgegeben.[1, 2]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Autofahren und Maschinen

Trastuzumab kann die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinflussen. Bekommen Sie Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Schüttelfrost oder Fieber, dürfen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen, bis die Beschwerden abgeklungen sind.[1, 2]

Einnahme

Infusion: Trastuzumab wird von einer Ärztin, einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal als Tropf in eine Vene gegeben. Die erste Infusion dauert 90 Minuten; wurde sie gut vertragen, können die nächsten über 30 Minuten laufen. Sie werden mindestens sechs Stunden nach Beginn der ersten und zwei Stunden nach Beginn jeder weiteren Infusion überwacht.[1, 2]

Spritze unter die Haut: Die Injektion dauert 2 bis 5 Minuten und wird abwechselnd in den linken und rechten Oberschenkel gegeben, mindestens 2,5 cm neben einer früheren Einstichstelle und nie in gerötete, verletzte, empfindliche oder verhärtete Haut. Sie werden 30 Minuten nach der ersten und 15 Minuten nach jeder weiteren Anwendung überwacht.[3]

Vor der Zubereitung wird anhand der Etiketten geprüft, dass es sich um die verordnete Darreichungsform von Trastuzumab handelt und nicht um ein anderes trastuzumabhaltiges Mittel wie Trastuzumab Emtansin oder Trastuzumab Deruxtecan. Die Infusionsform ist nicht zum Spritzen unter die Haut bestimmt und umgekehrt.[1, 2, 3]

Absetzen

Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen, und halten Sie die Termine ein. Weil es bis zu 7 Monate dauern kann, bis Trastuzumab abgebaut ist, kann die Ärztin oder der Arzt die Herzfunktion auch nach Behandlungsende weiter überprüfen.[1, 3]

Überdosierung

Laut Fachinformation liegen aus klinischen Prüfungen keine Erfahrungen zur Überdosierung beim Menschen vor.[2]

Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation

Laut Packungsbeilage der Infusion hängt die Dosis vom Körpergewicht ab; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt legt Dosierung und Behandlungsplan fest [1]. Die Zahlen für die Infusion in der Übersicht stammen aus der Fachinformation; für die Spritze unter die Haut nennt die Packungsbeilage eine feste Dosis [2, 3]. Die Übersicht gibt diese Angaben getrennt nach Darreichungsform wieder und ersetzt nicht die Verordnung [1, 2, 3, 4].

Anwendung und Absetzen

Trastuzumab erhalten Sie von einer Ärztin, einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal [1]. Die Infusion läuft beim ersten Mal 90 Minuten; haben Sie diese gut vertragen, kann die nächste über 30 Minuten gegeben werden. Die Spritze unter die Haut wird über 2 bis 5 Minuten in den Oberschenkel gegeben, abwechselnd links und rechts [1, 3]. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann eine Umstellung von der Infusion auf die Spritze unter die Haut oder umgekehrt in Betracht ziehen [1, 3]. Um Verwechslungen zu vermeiden, wird vor der Zubereitung geprüft, dass es sich wirklich um das verordnete Trastuzumab handelt und nicht um ein anderes trastuzumabhaltiges Mittel [1, 3].

Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen, und halten Sie die Termine ein [1]. Weil es bis zu 7 Monate dauern kann, bis Trastuzumab abgebaut ist, kann Ihre Herzfunktion auch nach Behandlungsende weiter überprüft werden [1]. Erhalten Sie in dieser Zeit ein neues Arzneimittel, sagen Sie, dass Sie mit Trastuzumab behandelt wurden [1]. Telefonnummern für Notfälle finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Trastuzumab

Herceptin gibt es als Pulver für eine Infusion in der Stärke 150 mg und als Lösung zum Spritzen unter die Haut in der Stärke 600 mg [1, 3]. Grundlage dieser Seite ist die EMA-Produktinformation von Herceptin mit Stand November 2025; Packungsbeilage und Fachinformation der Infusion und der Spritze unter die Haut sind getrennt aufgeführt [1, 2, 3, 4]. Die übrigen Präparate in der Liste sind in der Europäischen Union zugelassene Biosimilars von Herceptin. Laut Fachinformation müssen bei biologischen Arzneimitteln Handelsname und Chargenbezeichnung dokumentiert werden [2].

Präparate mit Trastuzumab
PräparatAnbieterHinweis
HerceptinRoche Registration GmbH (in Deutschland: Roche Pharma AG)Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (150 mg): Grundlage dieser Seite; außerdem Injektionslösung zum Spritzen unter die Haut (600 mg)
HerzumaCelltrion Healthcare Hungary Kft.Biosimilar
KanjintiAmgen Europe B.V.Biosimilar
OntruzantSamsung Bioepis NL B.V.Biosimilar
TrazimeraPfizer Europe MA EEIGBiosimilar
ZercepacAccord Healthcare S.L.U.Biosimilar

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Herceptin (EPAR), Anhang III B: Packungsbeilage Herceptin 150 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats. Roche Registration GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 11/2025. abgerufen am 11.10.2026
  2. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Herceptin (EPAR), Anhang I: Fachinformation Herceptin 150 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats, und Anhang II. Roche Registration GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 11/2025. abgerufen am 11.10.2026
  3. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Herceptin (EPAR), Anhang III B: Packungsbeilage Herceptin 600 mg Injektionslösung in einer Durchstechflasche (Spritze unter die Haut). Roche Registration GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 11/2025. abgerufen am 11.10.2026
  4. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Herceptin (EPAR), Anhang I: Fachinformation Herceptin 600 mg Injektionslösung in einer Durchstechflasche (Spritze unter die Haut). Roche Registration GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 11/2025. abgerufen am 11.10.2026

Häufige Fragen

Welche Nebenwirkungen hat Trastuzumab am häufigsten?

Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, sind laut Packungsbeilage unter anderem Infektionen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Hautausschlag, Haarausfall, Gelenk- und Muskelschmerzen, verminderte Blutzellen, Kopfschmerzen, Benommenheit und Atemlosigkeit. Während einer Infusion sind Schüttelfrost, Fieber und andere grippeähnliche Beschwerden sehr häufig. Manche Beschwerden können auch von der Krebserkrankung oder einer gleichzeitigen Chemotherapie kommen.

Warum wird während der Behandlung das Herz untersucht?

Trastuzumab kann das Herz beeinträchtigen, besonders nach einer Behandlung mit Anthrazyklinen; die Auswirkungen können mäßig bis schwer sein und zum Tod führen. Deshalb wird die Herzfunktion vor der Behandlung, während der Behandlung alle drei Monate und danach bis zu zwei bis fünf Jahre lang überprüft. Melden Sie Atemnot, Husten, geschwollene Beine oder Arme und Herzklopfen umgehend, auch nach dem Ende der Behandlung.

Was ist eine Infusionsreaktion?

Gemeint sind Beschwerden während oder nach einer Infusion, etwa Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder Schwellungen von Gesicht und Lippen. Sie treten vor allem bei der ersten Infusion und in den ersten Stunden danach auf; einige können schwerwiegend sein. Treten Beschwerden erst später als 6 Stunden nach Beginn der Infusion auf, suchen Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf.

Was ist der Unterschied zwischen Infusion und Spritze unter die Haut?

Trastuzumab gibt es als Infusion in eine Vene und als Injektion unter die Haut in den Oberschenkel, die über 2 bis 5 Minuten gegeben wird. Die Spritze unter die Haut ist nur bei Brustkrebs zugelassen, die Infusion außerdem bei metastasiertem Magenkrebs. In der Vergleichsstudie traten unter der Spritze Infektionen und Herzreaktionen, die zu einem Krankenhausaufenthalt führten, sowie Reaktionen an der Einstichstelle und Blutdruckerhöhungen häufiger auf. Dosis und Abstände stehen im Abschnitt Dosierung.

Darf ich während der Behandlung schwanger werden oder stillen?

Sie müssen während der Behandlung und mindestens 7 Monate danach wirksam verhüten. In seltenen Fällen wurde bei Schwangeren unter Trastuzumab zu wenig Fruchtwasser beobachtet, was mit einer unvollständigen Lungenentwicklung des Kindes und dessen Tod in Verbindung gebracht wurde. Stillen Sie während der Behandlung und bis 7 Monate nach der letzten Dosis nicht. Eine eigene Bewertung von Embryotox gibt es zu Trastuzumab nicht.

Wie lange bleibt Trastuzumab im Körper?

Es kann bis zu 7 Monate dauern, bis Trastuzumab vollständig ausgeschieden ist. Informieren Sie deshalb Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über die Behandlung, wenn Sie innerhalb von 7 Monaten nach dem Ende eine neue Arzneimitteltherapie beginnen. Aus demselben Grund kann die Herzfunktion auch nach Behandlungsende weiter kontrolliert werden.

Was sind Biosimilars von Trastuzumab?

Neben Herceptin sind in der Europäischen Union mehrere Trastuzumab-Präparate als Biosimilars zugelassen, etwa Herzuma, Kanjinti, Ontruzant, Trazimera und Zercepac. Laut Fachinformation müssen bei biologischen Arzneimitteln Handelsname und Chargenbezeichnung dokumentiert werden. Vor jeder Gabe wird geprüft, dass es sich um das verordnete Mittel handelt und nicht um Trastuzumab Emtansin oder Trastuzumab Deruxtecan.

Darf ich während der Behandlung Auto fahren?

Trastuzumab kann die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen. Haben Sie Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Schüttelfrost oder Fieber, fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Laut Fachinformation sollen auch Behandelte mit Beschwerden im Zusammenhang mit einer Infusion nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen, bis die Beschwerden abklingen.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

Passt dazu