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Borreliose

Borreliose (Lyme-Borreliose) ist eine Infektion mit Bakterien, die durch einen Zeckenstich übertragen werden kann; ein typisches frühes Zeichen ist die Wanderröte, ein sich ringförmig ausbreitender roter Fleck. Behandelt wird sie mit Antibiotika, laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft bei Hautzeichen mit Doxycyclin oder Amoxicillin zum Einnehmen als Mittel der Wahl. Gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt, wenn innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich eine Wanderröte oder grippeähnliche Beschwerden auftreten.

Frau Mitte dreißig mit blondem Pferdeschwanz in einem grünen Funktionsshirt und langer heller Wanderhose geht auf einem breiten Waldweg im Sommerlicht
Bild: KI-generiert

Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine Infektion mit Bakterien, die durch einen Zeckenstich übertragen werden kann [2]. Ein typisches frühes Zeichen ist die Wanderröte, eine sich ringförmig ausbreitende Hautrötung um die Einstichstelle [2]. Behandelt wird die Borreliose mit Antibiotika; wer im Frühstadium mit geeigneten Antibiotika behandelt wird, erholt sich laut Robert Koch-Institut (RKI) in der Regel rasch und vollständig [1]. Eine Impfung gegen Borreliose steht in Europa bisher nicht zur Verfügung [1].

Was ist Borreliose?

Die Lyme-Borreliose wird durch Bakterien der Gattung Borrelia ausgelöst, die zum Komplex Borrelia burgdorferi sensu lato gehören [1]. Sie ist laut RKI in Europa die mit Abstand häufigste durch Zecken übertragene Krankheit, und in allen Teilen Deutschlands ist von einer Infektionsgefährdung auszugehen [1]. In Deutschland erkranken laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) pro Jahr etwa 2 von 10.000 Menschen an einer Borreliose; nach einem Zeckenstich erkrankt schätzungsweise etwa 1 von 100 Menschen [2]. Die meisten Infektionen führen laut RKI nicht zu Krankheitszeichen [1].

Die Krankheit kann die Haut, das Nervensystem, die Gelenke und selten das Herz betreffen [1]. Von Mensch zu Mensch wird sie nicht übertragen [1]. Eine bundesweite Meldepflicht besteht nicht, in neun Bundesländern aber ergänzende Verordnungen [1]. Die ebenfalls von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine andere Krankheit; laut IQWiG ist die Borreliose häufiger [2]. Zur Impfung gegen FSME: FSME-Impfung.

Symptome und Verlauf

Wanderröte: Einige Tage oder Wochen nach einem Stich kann sich an der Einstichstelle ein abgrenzbarer roter Fleck zeigen, der sich ringförmig ausbreitet, bis er mehr als fünf Zentimeter Durchmesser erreicht; Fachleute sprechen vom Erythema migrans [2]. In der Mitte ist der Fleck oft etwas blasser und erinnert dann an eine Zielscheibe. Auf dunklerer Haut ist die Rötung schwerer zu erkennen und kann eher an einen blauen Fleck erinnern [2]. Sie kann manchmal auch an anderen Körperstellen auftreten und juckt in der Regel nicht [2]. Bei der typischen Form liegen laut RKI zwischen Stich und Beginn der Rötung mindestens 3 Tage ohne Beschwerden; die Inkubationszeit der Wanderröte beträgt 3 bis 30 Tage [1]. Eine durch den Stich selbst ausgelöste, meist juckende Rötung ist dagegen eine normale Entzündungsreaktion, die nach dem Entfernen der Zecke oft innerhalb weniger Tage abklingt [2].

Grippeähnliche Beschwerden: Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich können auch ohne Wanderröte auf eine Borreliose hinweisen [2]. Breiten sich die Borrelien früh im Körper aus, können mehrere Rötungen auftreten (multiple Erythemata migrantia), bei Kindern auch symmetrisch auf den Wangen [1]. Das Borrelien-Lymphozytom, ein rötlich-violetter Knoten, tritt bevorzugt bei Kindern auf, vor allem an Ohrläppchen, Brustwarzen oder im Genitalbereich [1, 6].

Neuroborreliose: Bei etwa 3 von 100 Menschen kommt es laut IQWiG zu einer Neuroborreliose; dabei befallen die Bakterien Gehirn und Nerven [2]. Wenige Wochen bis einige Monate nach dem Stich treten dann meist nachts betonte, brennende Nervenschmerzen auf, die in das Versorgungsgebiet der Nerven ausstrahlen, häufig zusammen mit einer ein- oder beidseitigen Gesichtslähmung (Bannwarth-Syndrom) [1]. Bei Kindern kommen häufiger eine Hirnhautentzündung oder eine Gesichtslähmung allein vor [1]. Eine späte Neuroborreliose ist sehr selten und entwickelt sich schleichend über Monate bis Jahre, typischerweise als Entzündung von Gehirn und Rückenmark mit Gangstörungen und Blasenstörungen [1].

Gelenke, Herz und späte Hautzeichen: Bei etwa 2 von 100 Menschen entwickelt sich Monate bis Jahre nach der Infektion eine Lyme-Arthritis mit schmerzhaften Gelenkentzündungen und Schwellungen [2], am häufigsten an den Kniegelenken [1]. Relativ selten ist das Herz betroffen, meist in Form von Störungen der Erregungsleitung oder einer Entzündung von Herzmuskel und Herzbeutel [1]. Die Acrodermatitis chronica atrophicans ist eine späte Hautveränderung, meist an Armen oder Beinen: Zunächst schwillt die Haut an, später schwinden Binde- und Fettgewebe und die Körperbehaarung [1]. Laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) tritt sie meist bei älteren Menschen und häufiger bei Frauen auf [6].

Ursachen und Risikofaktoren

In Mitteleuropa überträgt der Stich der Schildzecke Ixodes ricinus die Borrelien, laut IQWiG in Europa die häufigste Zeckenart, "gemeiner Holzbock" genannt [1, 3]. In der nüchternen Zecke sitzen die Borrelien im Darm; erst nach Beginn des Saugens wandern sie in die Speicheldrüsen. Die Zecke muss deshalb laut RKI zumindest mehrere Stunden gesaugt haben, bevor Borrelien übertragen werden können [1]. Je länger die Zecke in der Haut steckt, desto höher ist das Risiko [2]. Große, ältere Zecken sind häufiger infiziert als kleine [2]. Wie viele Zecken Borrelien tragen, schwankt laut IQWiG stark von Region zu Region [2].

Zecken sind laut IQWiG etwa von März bis November aktiv, meist in Wäldern, Wiesen, Parks und Gärten. Man streift sie ab, wenn man durch hohes Gras oder Gebüsch geht [3].

Eine Rötung nach einem Zeckenstich muss nicht von Borrelien kommen. Zur Abgrenzung der Wanderröte nennt das RKI unter anderem unspezifische Reaktionen auf den Stich, eine Wundrose (Erysipel), Pilzinfektionen und Arzneimittelausschläge [1]. Wie Ausschläge durch Medikamente aussehen können, steht unter Hautausschlag durch Medikamente.

Diagnose

Eine Borreliose kann bereits bei der körperlichen Untersuchung festgestellt werden, wenn sich ein typischer Hautfleck gebildet hat; wichtig ist, der Ärztin oder dem Arzt den Zeckenstich zu nennen [2]. Bei einer typischen Wanderröte sind laut DDG-Leitlinie keine weiteren Labortests nötig, und die Antibiotikabehandlung soll sofort beginnen (starker Konsens) [6]. Patientinnen und Patienten mit einer untypischen Rötung sollten laut Leitlinie an eine Hautärztin oder einen Hautarzt überwiesen werden (starker Konsens) [6].

Reicht die Untersuchung nicht aus, wird das Blut auf Antikörper gegen Borrelien untersucht, laut RKI in Stufen: zuerst ein Suchtest, bei positivem oder grenzwertigem Ergebnis ein Bestätigungstest (Immunoblot) [1]. Eine solche Untersuchung soll laut RKI nur bei ausreichendem klinischem Verdacht angefordert werden [1]. Kurz nach der Ansteckung ist der Test häufig noch negativ, und Antikörper aus einer früheren, möglicherweise unbemerkten Infektion können über Jahre bestehen bleiben; ein positiver Befund hängt deshalb nicht zwingend mit einer aktuellen Erkrankung zusammen [1]. Für die Diagnose einer Neuroborreliose ist laut RKI eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) auf dort gebildete Antikörper erforderlich [1].

Lymphozytentransformationstests, Antikörper-Schnelltests und PCR-Tests aus Blut oder Urin sollten laut DDG-Leitlinie unter anderem nicht zur Diagnose der Hautzeichen verwendet werden [6].

Vorbeugung und Behandlung ohne Medikamente

Zeckenstiche vermeiden: Kleidung, die möglichst viel Körperoberfläche bedeckt, etwa lange Hosen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk, verringert laut RKI das Risiko eines Zeckenbefalls [1]. Auf heller Kleidung lassen sich Zecken besser erkennen [4]. Zeckensprays (Repellents) können laut IQWiG vor Zecken schützen, ihre Wirkung lässt aber nach 2 bis 4 Stunden nach [4]. Die Leitlinie der DDG empfiehlt sie nur eingeschränkt [6].

Absuchen und Entfernen: Nach einem Aufenthalt im Freien mit möglichem Zeckenkontakt sollte die Haut laut DDG-Leitlinie spätestens am selben Abend nach Zecken abgesucht werden [6]. Zecken krabbeln manchmal mehrere Stunden am Körper umher, bevor sie stechen, und können deshalb auch am Haaransatz, hinter den Ohren oder in Hautfalten zu finden sein [3]. Kinder brauchen dabei eine Erinnerung oder Hilfe [4]. Eine Zecke in der Haut wird möglichst bald entfernt, etwa mit einer Zeckenkarte, Zeckenpinzette oder einem Zeckenhaken; mit einer Pinzette fasst man sie möglichst nah an der Einstichstelle und zieht sie langsam heraus, ohne sie zu quetschen [3]. Ohne Hilfsmittel sollte sie laut RKI trotzdem sofort entfernt werden, zum Beispiel mit dem Fingernagel [1]. Früher wurde mitunter geraten, Zecken mit Nagellack, Klebstoff, Öl oder Alkohol zu ersticken; laut IQWiG kann es danach aber sehr lange dauern, bis sie abfallen, sodass sich das Infektionsrisiko sogar erhöhen könnte [3]. Bleibt der Stechapparat als schwarzer Punkt zurück, kann man meist abwarten [3].

Beobachten: Die Einstichstelle sollte laut DDG-Leitlinie bis zu sechs Wochen beobachtet werden [6]. Eine Untersuchung der entfernten Zecke auf Borrelien sollte laut Leitlinie nicht erfolgen (Konsens) [6].

Bei einer Neuroborreliose sollten laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) bei entsprechenden Beschwerden zusätzlich zu den Antibiotika unterstützende Behandlungen erfolgen, etwa Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, neuropsychologisches Training oder Rehabilitation (Empfehlung) [7].

Behandlung mit Medikamenten

Mann Anfang fünfzig mit grau meliertem Haar in einem blauen Karohemd sitzt in einem hellen Sprechzimmer einer Ärztin mit dunkelbraunem Haar gegenüber, die beiden unterhalten sich ruhig
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Eine Borreliose wird mit Antibiotika behandelt; meist bleibt sie laut IQWiG ohne Folgen [2]. Auch Neuroborreliose und Lyme-Arthritis lassen sich laut IQWiG wirksam mit Antibiotika behandeln [2]. Ohne Behandlung können die Beschwerden zwar von allein abklingen, das Risiko für einen schweren Verlauf ist dann aber höher [2]. Die Auswahl beschreiben die S2k-Leitlinie Kutane Lyme-Borreliose der DDG [6] und die S3-Leitlinie Neuroborreliose der DGN vom 30. April 2024 [7].

Antibiotika gegen Borreliose zum Einnehmen im Überblick
WirkstoffgruppeBeispieleWie sie wirkenHäufige Nebenwirkungen
Tetracycline (weitere Antibiotika), laut DDG Mittel der Wahl bei Hautzeichen [6], laut DGN auch bei Neuroborreliose [7]Doxycyclin, Tabletten; laut Fachinformation zugelassen unter anderem bei Borreliose (Erythema chronicum migrans oder Lyme-Krankheit) [8]Blockiert umkehrbar eine Bindungsstelle an den Ribosomen der Bakterien und hemmt so deren Eiweißherstellung; die Bakterien werden vorwiegend an der Vermehrung gehindert [8]Sehr häufig: Lichtempfindlichkeitsreaktionen der Haut mit Rötung, Schwellung und Blasen. Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Fettstühle, Hautausschläge [8]
Penicilline, laut DDG Mittel der Wahl bei Hautzeichen [6]Amoxicillin, Filmtabletten; laut Fachinformation zugelassen unter anderem bei Lyme-Borreliose [10]Hemmt Enzyme, die Bakterien zum Aufbau ihrer Zellwand brauchen (penicillinbindende Proteine); die geschwächte Zellwand führt in der Regel dazu, dass die Bakterien platzen und absterben [10]Häufig: Hautausschlag, Übelkeit, Durchfall [9]
Cephalosporine, laut DDG Alternative bei Hautzeichen [6]Cefuroxim, Filmtabletten; laut Fachinformation zugelassen bei Lyme-Borreliose im Frühstadium [12]Wird im Körper in das wirksame Cefuroxim umgewandelt, bindet an penicillinbindende Proteine und hemmt den Aufbau der Bakterienzellwand; die Bakterienzelle löst sich auf und stirbt ab [12]Häufig: Pilzinfektionen (Candida), Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Magenschmerzen, mehr Eosinophile im Blutbild, erhöhte Leberenzyme [11]

Sehr häufig bedeutet laut Fachinformation mindestens 1 von 10 Behandelten, häufig 1 bis 10 von 100 [8]. Jede Angabe gilt nur für den Wirkstoff, bei dem sie steht; mehr im Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Wanderröte und andere Hautzeichen

Laut S2k-Leitlinie der DDG sind Doxycyclin oder Amoxicillin zum Einnehmen die Mittel der Wahl bei Hautzeichen der Borreliose (Konsens); als Alternative nennt sie unter anderem Cefuroxim (starker Konsens) [6]. Frühe Hautzeichen sollten laut Leitlinie 14 bis 21 Tage behandelt werden, eine einzelne Wanderröte mit Doxycyclin 10 bis 14 Tage, späte Hautzeichen wie die Acrodermatitis 30 Tage (jeweils starker Konsens) [6]. Über die empfohlene Zeit hinaus sollte die Behandlung im Allgemeinen nicht verlängert werden (Konsens) [6]. Dosis und Behandlungsdauer genau einzuhalten, ist laut Leitlinie besonders wichtig [6]. Die Angaben der Packungsbeilage zur Dosis stehen unter Doxycyclin, Amoxicillin und Cefuroxim.

Ein häufiger Grund, warum eine Behandlung nicht wirkt, ist laut DDG-Leitlinie eine falsche Einnahme von Doxycyclin [6]: Aluminium, Calcium (Milch, Milchprodukte und calciumhaltige Fruchtsäfte), Magnesium in Mitteln gegen Sodbrennen, Zink-, Bismut- oder Eisenpräparate, medizinische Aktivkohle, Colestipol und Colestyramin können die Aufnahme laut Fachinformation beeinträchtigen; sie sollten deshalb mit 2 bis 3 Stunden Abstand eingenommen werden [8]. Heilen eine Wanderröte oder mehrere Rötungen nach der Behandlung nicht innerhalb von sechs Wochen ab, soll laut Leitlinie eine Überweisung zur Hautärztin oder zum Hautarzt erfolgen, um andere Ursachen zu prüfen (starker Konsens) [6].

Neuroborreliose

Eine frühe oder späte Neuroborreliose soll laut S3-Leitlinie der DGN mit einem der folgenden Antibiotika behandelt werden: Doxycyclin, Ceftriaxon, Cefotaxim oder Penicillin G (starke Empfehlung) [7]. Ceftriaxon, Cefotaxim und Penicillin G werden in die Vene gegeben [7]. Ceftriaxon ist laut Fachinformation unter anderem zur Behandlung der disseminierten Lyme-Borreliose im Früh- und Spätstadium zugelassen [13].

Die Behandlung sollte laut DGN-Leitlinie bei einer frühen Neuroborreliose 14 Tage dauern, bei einer späten 14 bis 21 Tage (jeweils Empfehlung) [7]. Das Antibiotikum sollte nach den Umständen der einzelnen Person ausgewählt werden, etwa Allergien, Verträglichkeit, Schwangerschaft sowie Art und Häufigkeit der Anwendung (Empfehlung) [7]. Eine Gabe von Kortison zusätzlich zu den Antibiotika wird bei einer Gesichtslähmung im Rahmen einer wahrscheinlichen oder gesicherten Neuroborreliose nicht empfohlen (starke Empfehlung dagegen) [7]. Ob die Behandlung wirkt, soll an den Beschwerden beurteilt werden, nicht an Antikörperwerten im Blut (jeweils starke Empfehlung) [7].

Keine Antibiotika vorbeugend nach einem Zeckenstich

Eine Antibiotikagabe zur Verhinderung der Borreliose nach einem Zeckenstich wird laut RKI nicht empfohlen, da das Risiko von Nebenwirkungen durch die vielen Antibiotikagaben die Vorteile für die wenigen tatsächlich Erkrankten nicht ausgleicht [1]. Auch laut DDG-Leitlinie sollte nach einem Zeckenstich weder örtlich noch über den ganzen Körper vorbeugend mit Antibiotika behandelt werden (Konsens) [6]. Antibiotika können laut IQWiG Nebenwirkungen haben, und wenn sie zu häufig eingenommen werden, können Bakterien dagegen resistent werden [2]. Mehr dazu im Ratgeber Antibiotika richtig einnehmen.

Beschwerden nach der Behandlung

Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder Missempfindungen können laut DDG-Leitlinie auch nach einer leitliniengerechten Behandlung Monate anhalten [6]. Wiederholte und lange Antibiotikabehandlungen haben laut Leitlinie keinen belegten Nutzen, bergen aber das Risiko erheblicher, zum Teil lebensbedrohlicher Nebenwirkungen [6].

Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder

Amoxicillin zum Einnehmen ist laut DDG-Leitlinie das Mittel der Wahl in der Schwangerschaft; als Alternativen in Schwangerschaft oder Stillzeit nennt sie Penicillin G oder Ceftriaxon in die Vene (jeweils starker Konsens) [6]. Embryotox, das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité, zählt Amoxicillin zu den Antibiotika der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit [15]. Doxycyclin darf laut Fachinformation in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden [8]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.

Bei Kindern darf Doxycyclin laut Fachinformation unter 8 Jahren nur bei schwerwiegenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen das Risiko überwiegt und keine angemessenen anderen Behandlungen zur Verfügung stehen [8]. Für Hautzeichen nennt die DDG-Leitlinie bei Kindern unter 8 Jahren Amoxicillin als Mittel der Wahl [6]. Für die Neuroborreliose hebt die DGN-Leitlinie die Altersgrenze für Doxycyclin auf [7]; ob das im Einzelfall infrage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Cefuroxim wird laut Packungsbeilage für Kinder unter 3 Monaten nicht empfohlen [11]. Mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.

Nebenwirkungen der Medikamente

Jarisch-Herxheimer-Reaktion: Während der Behandlung einer Borreliose kann eine Jarisch-Herxheimer-Reaktion mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlag auftreten [9, 11]. Doxycyclin: Laut Fachinformation kann sie bei einigen Patientinnen und Patienten kurz nach Beginn der Behandlung auftreten und ist üblicherweise selbstbegrenzend [8]. Amoxicillin: In der Packungsbeilage von Amoxicillin-ratiopharm steht sie unter "sehr selten" bei den schweren Nebenwirkungen, bei denen Sie das Mittel nicht weiter einnehmen und sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden [9]; die Fachinformation nennt sie eine meist selbstlimitierende Folge der Antibiotikabehandlung der Borreliose [10]. Cefuroxim: Laut Packungsbeilage von Cefuroxim-ratiopharm halten die Beschwerden für gewöhnlich ein paar Stunden bis zu einen Tag an; setzen Sie sich dann unverzüglich mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung [11]. Die Fachinformation beschreibt sie als für gewöhnlich spontan abklingende Folge der Behandlung [12]. Ceftriaxon: Laut Packungsbeilage ist sie normalerweise selbstlimitierend [14]; laut Fachinformation soll die Antibiotikabehandlung beim Auftreten einer solchen Reaktion nicht abgebrochen werden [13]. Die Leitlinie der DDG beschreibt die Reaktion als vorübergehende Reaktion des Immunsystems; das Antibiotikum sollte laut Leitlinie weiter eingenommen werden [6]. Wenn Sie solche Beschwerden bemerken, sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Doxycyclin: Weil Lichtempfindlichkeitsreaktionen der Haut auftreten können, sollte laut Fachinformation während der Behandlung Sonnenbaden im Freien oder in Solarien vermieden werden [8]. Um Geschwüre der Speiseröhre zu vermeiden, sollte die Tablette mit einem Glas Wasser (keine Milch) und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden [8]. Bei schweren akuten Überempfindlichkeitsreaktionen oder schweren Hauterscheinungen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen muss die Behandlung laut Fachinformation sofort abgebrochen werden [8]. Mehr unter Lichtempfindlichkeit und Doxycyclin.

Amoxicillin: Bei allergischen Reaktionen mit Juckreiz oder Ausschlag, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Körper oder Atembeschwerden nehmen Sie Amoxicillin laut Packungsbeilage nicht weiter ein und wenden sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt [9]. Das gilt auch für eine Entzündung des Dickdarms mit Durchfall, der manchmal Blut enthält, Schmerzen und Fieber [9]. Bei einem leichten juckenden Ausschlag mit rosa-roten Flecken sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, da die Einnahme dann beendet werden muss [9]. Mehr dazu: Arzneimittelallergie.

Cefuroxim: Bei einer schweren allergischen Reaktion, einem großflächigen Ausschlag mit Blasen oder starken Durchfällen, in der Regel mit Blut und Schleim, Magenschmerzen und Fieber, setzen Sie sich laut Packungsbeilage unverzüglich mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung [11]. Mehr unter Durchfall durch Medikamente.

Ceftriaxon: Häufig sind laut Packungsbeilage eine veränderte Zahl weißer Blutzellen und Blutplättchen, weiche Stühle oder Durchfall, veränderte Leberwerte und Ausschlag. Bei einer allergischen Reaktion, etwa einer plötzlichen Schwellung von Gesicht, Rachen, Lippen oder Mund, informieren Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt [14].

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [9]; wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.

Leben mit dem Zeckenrisiko

Eine überstandene Borreliose macht nicht dauerhaft immun; erneute Infektionen sind möglich [1, 6]. Den Körper bald nach einem Wald- und Wiesenspaziergang nach Zecken abzusuchen, kann laut IQWiG einem Stich vorbeugen; auch für Erwachsene ist es sinnvoll, sich dabei helfen zu lassen, besonders an Stellen, die sie selbst nicht sehen können [4]. Nach einem Zeckenstich achten Sie auf Beschwerden, die auf eine Erkrankung hindeuten, und lassen sie ärztlich abklären [4]. Selbsthilfegruppen bieten laut gesund.bund.de Menschen mit Borreliose und Angehörigen Information, Beratung und Austausch [5].

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt, wenn sich eine Wanderröte zeigt oder wenn innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen auftreten [2]. Treten schon 1 bis 2 Wochen nach dem Stich Grippebeschwerden auf, kann laut IQWiG auch eine FSME dahinterstecken, die aber selten ist [3].

Anlass, eine Neuroborreliose abzuklären, sind laut DGN-Leitlinie unter anderem starke, meist nächtliche Nervenschmerzen, Lähmungen von Gesichts- oder Augenmuskeln und Zeichen einer Hirnhautentzündung wie Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtscheu, Übelkeit und Erbrechen [7].

Bei Zeichen einer allergischen Reaktion unter einem Antibiotikum, etwa einer Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge oder Atembeschwerden, wenden Sie sich laut den Packungsbeilagen von Amoxicillin, Cefuroxim und Ceftriaxon sofort an eine Ärztin oder einen Arzt [9, 11, 14]. Bewusstlosigkeit oder eine erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Atemnot und akute und anhaltende Krampfanfälle sind laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) Fälle für den Notruf 112. Kann die Behandlung bei geschlossenen Praxen nicht bis zum nächsten Tag warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 [16].

Quellen

  1. Behörde RKI-Ratgeber Lyme-Borreliose (Abschnitte Erreger, Vorkommen, Infektionsweg, Inkubationszeit, Klinische Symptomatik, Dauer der Ansteckungsfähigkeit, Diagnostik, Therapie, Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen, Gesetzliche Grundlage). Robert Koch-Institut (RKI). Stand Stand 28.04.2025. abgerufen am 18.10.2026
  2. Borreliose. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 30.04.2025. abgerufen am 18.10.2026
  3. Was sind Zecken und wie entfernt man sie?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 30.04.2025. abgerufen am 18.10.2026
  4. Zeckenstich. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 30.04.2025. abgerufen am 18.10.2026
  5. Behörde Borreliose. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (in Zusammenarbeit mit dem IQWiG). Stand 13.05.2026. abgerufen am 18.10.2026
  6. Leitlinie S2k-Leitlinie Kutane Lyme-Borreliose, Version 3.0 (AWMF-Register-Nr. 013-044), englische Fassung: Hofmann H, Fingerle V, Rauer S, Hunfeld KP, Huppertz HI, Krause A. Cutaneous Lyme borreliosis: Guideline of the German Dermatology Society. GMS Ger Med Sci. 2025;23:Doc12 (Abschnitte 6, 7.3, 7.4, 8, 9). Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Stand Leitlinie 2023, veröffentlicht 09.10.2025. abgerufen am 18.10.2026
  7. Leitlinie S3-Leitlinie Neuroborreliose, Version 6.0 vom 30.04.2024, gültig bis 29.04.2027 (AWMF-Register-Nr. 030-071), englische Fassung: Rauer S, Kastenbauer S, Dersch R et al. Guidelines for diagnosis and treatment in neurology: Lyme neuroborreliosis. GMS Ger Med Sci. 2025;23:Doc13 (Empfehlungen 3, 14 bis 29, Abschnitte 2.5, 4.3, 5). Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Stand 30.04.2024, veröffentlicht 09.10.2025. abgerufen am 18.10.2026
  8. Fachinformation Fachinformation Doxy-M-ratiopharm 100 mg / 200 mg Tabletten (Version 12). ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 18.10.2026
  9. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Amoxicillin-ratiopharm 1000 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 18.10.2026
  10. Fachinformation Fachinformation Amoxicillin-ratiopharm Filmtabletten (Version 11). ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 18.10.2026
  11. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Cefuroxim-ratiopharm 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2023. abgerufen am 18.10.2026
  12. Fachinformation Fachinformation Cefuroxim-ratiopharm 250 mg / 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 18.10.2026
  13. Fachinformation Fachinformation Ceftriaxon Eberth 2 g, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH. Stand 10/2024. abgerufen am 18.10.2026
  14. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ceftriaxon Eberth 2 g, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH. Stand 04/2024. abgerufen am 18.10.2026
  15. Embryotox Embryotox: Amoxicillin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
  16. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026

Häufige Fragen

Woran erkenne ich eine Borreliose nach einem Zeckenstich?

Typisch ist laut IQWiG ein abgrenzbarer roter Fleck an der Einstichstelle, der sich einige Tage oder Wochen nach dem Stich ringförmig ausbreitet, bis er mehr als fünf Zentimeter misst (Wanderröte). In der Mitte ist er oft blasser, auf dunklerer Haut kann er eher an einen blauen Fleck erinnern. Auch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich können auf eine Borreliose hinweisen. Eine durch den Stich selbst ausgelöste, meist juckende Rötung ist dagegen eine normale Entzündungsreaktion.

Welches Antibiotikum hilft bei Borreliose?

Bei Hautzeichen wie der Wanderröte nennt die Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft Doxycyclin oder Amoxicillin zum Einnehmen als Mittel der Wahl, unter anderem Cefuroxim als Alternative. Eine Neuroborreliose soll laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie mit Doxycyclin, Ceftriaxon, Cefotaxim oder Penicillin G behandelt werden (starke Empfehlung). Welches Mittel Sie bekommen, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, zum Beispiel nach Allergien, Schwangerschaft und Art der Anwendung.

Wie lange dauert die Behandlung?

Laut IQWiG je nach Beschwerden 10 bis 21 Tage. Frühe Hautzeichen sollten laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 14 bis 21 Tage behandelt werden, eine einzelne Wanderröte mit Doxycyclin 10 bis 14 Tage, späte Hautzeichen 30 Tage. Bei einer frühen Neuroborreliose sollte laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 14 Tage behandelt werden, bei einer späten 14 bis 21 Tage. Wie viel Sie wann einnehmen, steht in der Packungsbeilage Ihres Präparats; die Angaben finden Sie auch unter Doxycyclin und Amoxicillin.

Soll ich nach einem Zeckenstich vorsorglich ein Antibiotikum nehmen?

Nein. Eine Antibiotikagabe zur Verhinderung der Borreliose nach einem Zeckenstich wird laut Robert Koch-Institut nicht empfohlen. Laut IQWiG würden sonst sehr viele Menschen Antibiotika einnehmen, ohne davon einen Nutzen zu haben, und Antibiotika können Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall haben. Die Einstichstelle sollte laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft stattdessen bis zu sechs Wochen beobachtet werden; bei Beschwerden gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.

Sollte man die Zecke auf Borrelien untersuchen lassen?

Nein. Laut Robert Koch-Institut ist die Untersuchung von Zecken auf wissenschaftliche Fragestellungen beschränkt: Ein positiver Befund sagt nicht sicher, ob Borrelien übertragen wurden und ob sie krank machen, ein negativer kann falsch sein. Aus solchen Ergebnissen sollte laut RKI keine Antibiotikagabe abgeleitet werden. Auch die Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft rät von der Untersuchung entfernter Zecken ab.

Ist Borreliose ansteckend?

Nein. Laut Robert Koch-Institut wird die Lyme-Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragen; für Kontaktpersonen sind keine besonderen Maßnahmen nötig. Eine überstandene Infektion schützt laut RKI in der Regel nicht vor einer erneuten Ansteckung.

Was ist eine chronische Borreliose?

Manche Menschen haben Monate oder Jahre nach einem Zeckenstich Muskel- und Gelenkbeschwerden, starke Müdigkeit oder Gedächtnisstörungen. Das wird manchmal als Post-Lyme-Syndrom oder "chronische Borreliose" bezeichnet; laut IQWiG ist Letzteres keine allgemein anerkannte Diagnose. Von einer langwierigen Antibiotikabehandlung bei unklaren Beschwerden rät das IQWiG ab. Beim Post-Lyme-Syndrom sprachen laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie Lebensqualität, Erschöpfung, Depression und Denkleistung in den ausgewerteten Studien nicht auf eine Antibiotikabehandlung an.

Welches Antibiotikum bekommt man in der Schwangerschaft?

Amoxicillin zum Einnehmen ist laut Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft das Mittel der Wahl in der Schwangerschaft (starker Konsens). Embryotox zählt Amoxicillin zu den Antibiotika der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit. Doxycyclin darf laut Fachinformation in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

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