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Lisdexamfetamin: Nebenwirkungen und Wirkung
Lisdexamfetamin ist ein Betäubungsmittel aus der Gruppe der Stimulanzien, das als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms bei ADHS eingesetzt wird: bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen, wenn Methylphenidat nicht ausreichend gewirkt hat, und bei Erwachsenen, deren ADHS seit der Kindheit besteht. Sehr häufig sind verminderter Appetit, Schlafstörungen, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen. Bei Herzbeschwerden, Brustschmerzen oder psychischen Veränderungen wie Halluzinationen brauchen Sie sofort ärztliche Hilfe.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Verminderter Appetit[1, 2]
- Sehr häufig: Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen, vorzeitiges Erwachen)[1, 2]
- Sehr häufig: Mundtrockenheit[1, 2]
- Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
- Häufig: Unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen)[1, 2]
- Häufig: Schmerzen in der Brust, möglicher Hinweis auf Herzbeschwerden[1, 2]
- Häufig: Gefühl der Erregung, Zerfahrenheit oder "Hippeligkeit", Angst, Depression, Aggressivität, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen[1, 2]
- Häufig: Müdigkeitsgefühl[1, 2]
- Häufig: Unruhe[1, 2]
- Häufig: Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, oder Veränderungen des Geschlechtstriebs[1, 2]
- Häufig: Schwindelgefühl[1, 2]
- Häufig: Unkontrollierte zuckende oder fahrige Bewegungen, Zittern oder ungewöhnlich starke Aktivität[1, 2]
- Häufig: Schwer zu kontrollierende, sich wiederholende Zuckungen eines Körperteils oder sich wiederholende Töne und Wörter (Tics)[1, 2]
- Häufig: Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Tachykardie)[1, 2]
- Häufig: Hoher Blutdruck[1, 2]
- Häufig: Atemschwierigkeiten[1, 2]
- Häufig: Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall[1, 2]
- Häufig: Verstopfung[1, 2]
- Häufig: Gewichtsabnahme[1, 2]
- Häufig: Bauchschmerzen[1, 2]
- Häufig: Zähneknirschen[1, 2]
- Häufig: Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)[2]
Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit, dort auch die Angaben für Kinder und Jugendliche
Wofür wird Lisdexamfetamin eingesetzt?
Lisdexamfetamin ist Teil eines umfassenden Programms zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS [1]. Zugelassen ist es für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, bei denen eine vorherige Behandlung mit Methylphenidat nicht ausreichend gewirkt hat, und für Erwachsene, die seit ihrer Kindheit ADHS haben [1]. Zum Behandlungsprogramm gehören normalerweise auch Psychotherapie sowie pädagogische, soziale, Verhaltens- und Beschäftigungstherapie [1].
Lisdexamfetamin wird nicht allen Menschen mit ADHS empfohlen; die Entscheidung fällt nach einer eingehenden ärztlichen Beurteilung. Verschrieben wird es nur von Ärztinnen und Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung von Verhaltensproblemen [1]. Bei Kindern unter 6 Jahren wird es nicht angewendet [1]. Lisdexamfetamin ist ein verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel [2, 4] und gehört zu den ADHS-Medikamenten.
Wie wirkt Lisdexamfetamin?
Laut Packungsbeilage verbessert Lisdexamfetamin die Aktivität bestimmter Gehirnabschnitte, deren Aktivität zu gering ist. Es kann dazu beitragen, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und impulsives Verhalten zu verringern [1]. Es ist ein lang wirkendes Arzneimittel, das über 13 Stunden stetig wirkt [1].
Lisdexamfetamin selbst ist unwirksam, eine sogenannte Vorstufe (Prodrug). Im Körper entsteht daraus, vor allem in den roten Blutkörperchen, der eigentliche Wirkstoff Dexamfetamin. Wie dieser bei ADHS wirkt, ist nicht vollständig geklärt; angenommen wird, dass er die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin in die Nervenzellen hemmt und ihre Freisetzung verstärkt [2]. Die Halbwertszeit von Dexamfetamin liegt laut Fachinformation bei 11 Stunden [2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Unten stehen alle Nebenwirkungen aus Packungsbeilage und Fachinformation. Einige treten bei Kindern und Jugendlichen mit anderer Häufigkeit auf als bei Erwachsenen; die Abweichungen, die die Packungsbeilage nennt, sind gesondert gekennzeichnet [1, 2]. "Sehr häufig" heißt: bei mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bei bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bei bis zu 1 von 100; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Laut Fachinformation spiegeln die Nebenwirkungen vorwiegend die Wirkungen wider, die häufig mit Stimulanzien verbunden sind [2]. Sehr häufig sind verminderter Appetit, Schlafstörungen, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen, bei Kindern und Jugendlichen außerdem Gewichtsverlust und bei Kindern Bauchschmerzen [1, 2]. Häufig sind unter anderem schneller Herzschlag und hoher Blutdruck [1].
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Stoffwechsel und ErnährungVerminderter Appetit[1, 2]Mehr dazu: Appetitlosigkeit
- PsycheSchlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen, vorzeitiges Erwachen)[1, 2]Mehr dazu: Schlafstörungen
- Magen und DarmMundtrockenheit[1, 2]Mehr dazu: Mundtrockenheit
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
- Laborwerte und UntersuchungenBei Kindern und Jugendlichen: Gewichtsverlust[1, 2]Mehr dazu: Gewichtsabnahme
- Magen und DarmBei Kindern: Bauchschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Bauchschmerzen
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- HerzUnregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen)[1, 2]Mehr dazu: HerzrasenHerzrhythmusstörungen
- Allgemeine BeschwerdenSchmerzen in der Brust, möglicher Hinweis auf Herzbeschwerden[1, 2]
- PsycheGefühl der Erregung, Zerfahrenheit oder "Hippeligkeit", Angst, Depression, Aggressivität, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und NervositätAngstDepressive VerstimmungAggressivität und Reizbarkeit
- Allgemeine BeschwerdenMüdigkeitsgefühl[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- NervensystemUnruhe[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
- Geschlechtsorgane und BrustUnfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, oder Veränderungen des Geschlechtstriebs[1, 2]Mehr dazu: ErektionsstörungenWeniger Lust auf Sex
- NervensystemSchwindelgefühl[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
- NervensystemUnkontrollierte zuckende oder fahrige Bewegungen, Zittern oder ungewöhnlich starke Aktivität[1, 2]Mehr dazu: ZitternUnruhe und Nervosität
- PsycheSchwer zu kontrollierende, sich wiederholende Zuckungen eines Körperteils oder sich wiederholende Töne und Wörter (Tics)[1, 2]
- HerzSchneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Tachykardie)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
- Laborwerte und UntersuchungenHoher Blutdruck[1, 2]Mehr dazu: Blutdruckanstieg
- AtemwegeAtemschwierigkeiten[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
- Magen und DarmÜbelkeit, Erbrechen oder Durchfall[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitErbrechenDurchfall
- Magen und DarmVerstopfung[1, 2]Mehr dazu: Verstopfung
- Laborwerte und UntersuchungenGewichtsabnahme[1, 2]Mehr dazu: Gewichtsabnahme
- Magen und DarmBauchschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Bauchschmerzen
- PsycheZähneknirschen[1, 2]
- Allgemeine BeschwerdenBei Kindern und Jugendlichen: erhöhte Körpertemperatur (Fieber)[1, 2]Mehr dazu: Fieber
- NervensystemBei Kindern und Jugendlichen: ungewöhnliche Schläfrigkeit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- HautBei Kindern: Hautausschlag[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- HautVermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)[2]Mehr dazu: Vermehrtes Schwitzen
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- PsycheGefühl von ungewöhnlicher Erregung, übermäßiger Aktivität oder Enthemmung (Manie)[1, 2]
- ImmunsystemAllergische Reaktion (Überempfindlichkeit)[1, 2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
- Allgemeine BeschwerdenFieber[1, 2]Mehr dazu: Fieber
- PsycheKaum zu unterbrechendes, häufig überschnelles Sprechen (Logorrhoe)[1, 2]
- PsycheNiedergeschlagenheit, Angst, traurige oder bedrückte Stimmung (Dysphorie)[1, 2]Mehr dazu: Depressive VerstimmungAngst
- PsycheÜbermäßig gehobene oder erregte Stimmung (Euphorie)[1, 2]
- PsycheZwanghaftes übermäßiges Bearbeiten der Haut (Dermatillomanie)[1, 2]
- NervensystemUnkontrollierte zuckende oder fahrige Bewegungen des Körpers (Dyskinesie)[1, 2]
- NervensystemUngewöhnliche Schläfrigkeit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- HautJuckreiz, Hautausschlag oder rote, juckende Quaddeln (Nesselausschlag)[1, 2]Mehr dazu: JuckreizHautausschlagNesselsucht
- AugenVerschwommenes Sehen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- NervensystemMetallischer Geschmack im Mund oder verändertes Geschmacksempfinden (Dysgeusie)[1, 2]Mehr dazu: Geschmacksstörungen
- NervensystemKurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)[1, 2]
- Gefäße und KreislaufNasenbluten[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- PsycheBei Kindern und Jugendlichen: Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen)[1, 2]Mehr dazu: Psychose und Halluzinationen
- HerzBei Jugendlichen: Atemnot oder Anschwellen der Beine als Anzeichen einer Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)[1, 2]Mehr dazu: HerzschwächeAtemnotWassereinlagerungen
- Laborwerte und UntersuchungenBei Kindern und Jugendlichen: hoher Blutdruck[1, 2]Mehr dazu: Blutdruckanstieg
- Gefäße und KreislaufBei Kindern: schlechte Durchblutung mit Taubheit und Weißfärbung von Zehen und Fingern (Raynaud-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
- AugenBei Kindern und Jugendlichen: übermäßige Weitstellung der Pupillen[1, 2]
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- ImmunsystemSchwere allergische Reaktion mit starkem Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten und Nesselausschlag oder Juckreiz (anaphylaktische Reaktion)[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenNiedriger BlutdruckAtemnot
- PsychePsychotische Episoden: Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht da sind, Paranoia und Wahnvorstellungen[1, 2]Mehr dazu: Psychose und Halluzinationen
- NervensystemKrampfanfälle[1, 2]Mehr dazu: Krampfanfälle
- HerzAnormaler, auch lebensbedrohlich unregelmäßiger Herzrhythmus (im EKG sichtbar, Verlängerung des QTc-Intervalls)[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
- HerzAtemnot oder Anschwellen der Beine als Anzeichen einer Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)[1, 2]Mehr dazu: HerzschwächeAtemnotWassereinlagerungen
- Leber und GalleAllergische Leberschädigung (eosinophile Hepatitis), möglicherweise mit Gelbfärbung des Augenweißes und/oder der Haut[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- HautHautschwellungen (Angioödem) oder schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung an Haut und Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenSchwere Hautreaktionen
- AugenÜbermäßige Weitstellung der Pupillen[1, 2]
- PsycheAggressivität (bei Erwachsenen)[1, 2]Mehr dazu: Aggressivität und Reizbarkeit
- Gefäße und KreislaufSchlechte Durchblutung mit Taubheit und Weißfärbung von Zehen und Fingern (Raynaud-Syndrom)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Lisdexamfetamin kann bei einigen Menschen Herzrhythmusstörungen verursachen; das Risiko von Herzproblemen kann mit höherer Dosis steigen, deshalb sollte die empfohlene Dosierung eingehalten werden [1]. Bei Kindern bitten die Hinweise der Packungsbeilage darum, solche Anzeichen sofort einem Erwachsenen zu sagen, der dann mit der Ärztin oder dem Arzt spricht [1].
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Weniger Appetit und Gewichtsverlust: Bei Kindern und Jugendlichen beobachtet die Ärztin oder der Arzt Körpergröße, Gewicht und Essverhalten genau; wächst ein Kind nicht wie erwartet oder verliert es Gewicht, kann die Behandlung abgebrochen werden. Bei Erwachsenen werden Gewicht und Essverhalten beobachtet [1].
Schlafstörungen: Nehmen Sie Lisdexamfetamin morgens vor dem Frühstück ein. Haben Sie eine Einnahme vergessen, warten Sie bis zum nächsten Tag und holen Sie die Einnahme wegen möglicher Schlafstörungen nicht am Nachmittag nach [1].
Regelmäßige Kontrollen: Mindestens alle 6 Monate und bei jeder Dosisänderung überprüft die Ärztin oder der Arzt Appetit, Größe und Gewicht, Blutdruck und Herzfrequenz sowie Stimmung und Gefühle [1]. Geht es Ihnen nach einem Monat Behandlung nicht besser, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, vor kurzem eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Zusammen mit MAO-Hemmern gegen Depressionen (auch innerhalb von 14 Tagen nach dem Absetzen) darf Lisdexamfetamin nicht eingenommen werden, weil der Blutdruck plötzlich ansteigen kann [1, 2]. Manche Husten- und Erkältungsmittel enthalten Wirkstoffe, die den Blutdruck beeinflussen; halten Sie beim Kauf Rücksprache mit Ihrer Apotheke [1].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| MAO-Hemmer (gegen Depressionen) | Plötzlicher Blutdruckanstieg; laut Fachinformation kann eine hypertensive Krise mit starken Kopfschmerzen entstehen[1, 2] | Nicht einnehmen, auch nicht innerhalb von 14 Tagen nach einem MAO-Hemmer |
| Mittel gegen schwere geistig-seelische Probleme (z. B. Haloperidol, Chlorpromazin) und Lithium | Können die stimulierende Wirkung abschwächen[1, 2] | Vorher Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke |
| Blutdrucksenkende oder blutdrucksteigernde Mittel | Lisdexamfetamin kann die Wirkung blutdrucksenkender Mittel abschwächen[1, 2] | Vorher Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke |
| Husten- und Erkältungsmittel | Manche enthalten Wirkstoffe, die den Blutdruck beeinflussen können[1] | Beim Kauf in der Apotheke Rücksprache halten |
| Arzneimittel, die bei Operationen angewendet werden, z. B. Schmerzmittel | Laut Fachinformation verstärken Amfetamine die schmerzlindernde Wirkung starker Schmerzmittel (Narkoanalgetika)[1, 2] | Vorher Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke |
| Mittel, die den Säuregehalt des Urins verändern, z. B. Vitamin C (Ascorbinsäure) oder Natriumhydrogencarbonat | Sie verändern den Säuregehalt des Urins und damit, wie schnell der Wirkstoff ausgeschieden wird[1, 2] | Vorher Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke |
| Antidepressiva aus den Gruppen SSRI und SNRI | Selten Serotonin-Syndrom[2] | Ärztin oder Arzt informieren |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Lisdexamfetamin nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Vor Beginn der Behandlung fragt die Ärztin oder der Arzt nach anderen Arzneimitteln, nach plötzlichen unerklärten Todesfällen und Herzleiden in der Familie, nach Ihrer Stimmung, nach Tics in der Familie und nach geistig-seelischen Erkrankungen bei Ihnen und Angehörigen, etwa Depression, bipolarer Störung oder Selbsttötung [1]. Machen Sie so viele Angaben wie möglich; gegebenenfalls sind vor Beginn weitere Untersuchungen nötig [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Lisdexamfetamin, sympathomimetische Amine oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
- Einnahme eines MAO-Hemmers gegen Depressionen, auch in den letzten 14 Tagen[1, 2]
- Schilddrüsenüberfunktion[1, 2]
- Ungewöhnliche Erregung, übermäßige Aktivität oder Enthemmung[1, 2]
- Herzprobleme, auch in der Vorgeschichte, etwa Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen und Beschwerden im Brustkorb, Herzmuskelschwäche, Herzkrankheit oder angeborener Herzfehler[1, 2]
- Hoher oder sehr hoher Blutdruck oder eine Verengung der Blutgefäße[1, 2]
- Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Früherer Missbrauch von oder Abhängigkeit von Alkohol, verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder illegalen Drogen, auch in der Vorgeschichte des Kindes: Lisdexamfetamin hat ein Potenzial für Missbrauch und Abhängigkeit; laut Fachinformation kann das Risiko für Fehlgebrauch bei Erwachsenen, besonders jungen Erwachsenen, größer sein als bei Kindern und Jugendlichen[1, 2]
- Nierenprobleme[1]
- Krampfanfälle oder auffällige Hirnstromkurven (EEG) in der Vorgeschichte[1, 2]
- Tics: schwer zu kontrollierende Zuckungen oder Laute, auch in der Familie[1, 2]
- Hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen in der eigenen oder familiären Vorgeschichte, Erkrankungen oder Arzneimittel, die anfällig für Herzrhythmus- oder Elektrolytstörungen machen, oder andere Herzprobleme[1, 2]
- Schwerwiegende Herzerkrankungen wie strukturelle Herzfehler (Herzanomalien), Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien) oder schwerwiegende Herzrhythmusstörungen: Laut Fachinformation wurde unter Stimulanzien bei Kindern und Jugendlichen, darunter solchen mit diesen Erkrankungen, über plötzliche Todesfälle berichtet, bei Erwachsenen, die Stimulanzien in üblichen Dosen gegen ADHS einnahmen, über plötzliche Todesfälle, Schlaganfall und Herzinfarkt; welche Rolle die Stimulanzien in diesen Fällen spielten, ist auch bei Erwachsenen nicht bekannt. Menschen mit solchen Erkrankungen sollten generell nicht mit Stimulanzien behandelt werden[2]
- Geistig-seelische Probleme: bipolare Störung, neues oder zunehmendes aggressives oder feindseliges Verhalten, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Misstrauen (Paranoia), Rastlosigkeit, Angst, Anspannung, Niedergeschlagenheit oder Schuldgefühle, Lisdexamfetamin kann diese Probleme verschlimmern[1, 2]
- Wachstum und Gewicht: Lisdexamfetamin kann zu Gewichtsverlust und bei Kindern und Jugendlichen zu mangelnder Gewichtszunahme führen. Laut Fachinformation wurden Stimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit einer verlangsamten Gewichtszunahme und einer geringeren endgültigen Körpergröße in Verbindung gebracht. Körpergröße, Gewicht und Appetit werden regelmäßig kontrolliert; wächst ein Kind nicht wie erwartet oder verliert es Gewicht, kann die Ärztin oder der Arzt die Behandlung abbrechen[1, 2]
- Kinder unter 6 Jahren: nicht angewendet, weil nicht bekannt ist, ob die Anwendung sicher ist oder nützt[1]
- Doping- und Drogentests: Die Anwendung kann zu positiven Ergebnissen führen[1, 2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Alkohol, Verkehrstüchtigkeit, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2, 3]. Laut Fachinformation liegen zu möglichen Wechselwirkungen mit Alkohol begrenzte Daten vor; einen Absatz zum Trinken von Alkohol enthält die Packungsbeilage nicht [1, 2]. Was die Quellen zu Alkohol, Autofahren und Missbrauch sagen, erklärt die Seite Lisdexamfetamin und Alkohol. Frauen, die schwanger werden können, eine Schwangerschaft planen oder schwanger sind, sprechen vor Beginn der Behandlung mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt [1]. Die Anwendung kann bei Doping- und Drogentests zu positiven Ergebnissen führen [1].
Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Abbauprodukte von Lisdexamfetamin gelangen über den Mutterkuchen zum Kind. Die verfügbaren Daten zur Einnahme in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko, aber ein erhöhtes Risiko für Präeklampsie (Bluthochdruck mit Eiweiß im Urin, üblicherweise nach der 20. Woche) und Frühgeburt. Neugeborene, die in der Schwangerschaft Amfetamin ausgesetzt waren, können Entzugserscheinungen entwickeln (Zittern, Reizbarkeit, starke Muskelanspannung). Lisdexamfetamin darf in der Schwangerschaft nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung angewendet werden.[1, 2]
Laut Embryotox ergaben Studien mit etwa 6.200 Schwangerschaften keinen Hinweis auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko nach therapeutischer Anwendung von Amfetaminen; Lisdexamfetamin wurde dabei in der Regel nicht getrennt ausgewertet. Die Verordnung in der Schwangerschaft sollte kritisch geprüft werden; führt das Absetzen zu einer eindeutigen, alltagsrelevanten Verschlechterung der ADHS, hält Embryotox die Anwendung in allen Phasen der Schwangerschaft für akzeptabel. Nach Behandlung bis zur Geburt ist mit Anpassungsstörungen beim Neugeborenen zu rechnen; die Entbindung sollte in einer Klinik mit Neugeborenenmedizin (Neonatologie) erfolgen.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Während der Einnahme von Lisdexamfetamin dürfen Sie nicht stillen: Abbauprodukte gehen in die Muttermilch über.[1, 2]
Embryotox beurteilt das Stillen unter Lisdexamfetamin, besonders in höheren Dosierungen, kritisch; allenfalls bei niedrig dosierter alleiniger Behandlung und guter Beobachtung des Kindes hält es Stillen unter Vorbehalt für akzeptabel.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Zu möglichen Wechselwirkungen mit Alkohol liegen laut Fachinformation begrenzte Daten vor. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob und wie viel Alkohol für Sie infrage kommt.[2]
Autofahren und Maschinen
Lisdexamfetamin kann Schwindel, Probleme beim Scharfsehen oder verschwommenes Sehen verursachen; laut Fachinformation auch Schläfrigkeit. Dann sind Autofahren, das Bedienen von Maschinen, Radfahren, Reiten oder Klettern gefährlich.[1, 2]
Einnahme
Morgens vor dem Frühstück einnehmen, mit oder ohne Essen; wegen möglicher Schlafstörungen nicht am Nachmittag. Die Hartkapsel im Ganzen mit ausreichend Wasser schlucken oder öffnen und den gesamten Inhalt in Joghurt, Wasser oder Orangensaft vollständig verrühren und sofort ganz zu sich nehmen; nichts aufheben. Die Dosis einer Kapsel nicht aufteilen.[1]
Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge nehmen, sondern bis zum nächsten Tag warten.[1]
An einem sicheren Ort aufbewahren, zu dem andere Personen keinen Zugang haben, und nie an andere weitergeben, auch nicht bei scheinbar ähnlichen Beschwerden. Laut Checkliste zur sicheren Anwendung soll das Arzneimittel eines Kindes auch in der Schule sicher verwahrt werden; regelmäßiges Zählen der Kapseln hilft sicherzustellen, dass nur das Kind sie einnimmt.[1, 5]
Absetzen
Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache und nicht eigenmächtig abrupt ab; die ADHS-Beschwerden können zurückkehren.[1, 2]
Lisdexamfetamin sollte und muss nicht unbegrenzt eingenommen werden: Nach mehr als einem Jahr Einnahme sollte die Ärztin oder der Arzt die Behandlung kurz aussetzen, zum Beispiel in den Ferien, um zu prüfen, ob sie noch nötig ist.[1]
Überdosierung
Haben Sie zu viel eingenommen, wenden Sie sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt oder rufen Sie die Rettungsleitstelle an und sagen Sie, wie viel Sie eingenommen haben. Laut Fachinformation gibt es kein spezielles Gegenmittel, und der Wirkstoff wird über längere Zeit freigesetzt.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation
Die Packungsbeilage nennt eine empfohlene Anfangsdosis und eine Tageshöchstdosis; welche Wirkstärke Sie täglich einnehmen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1]. Für eine schwere Einschränkung der Nierenfunktion nennt die Fachinformation eine niedrigere Höchstdosis [2]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung [1, 2].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Lisdexamfetamin morgens vor dem Frühstück ein, mit oder ohne Essen. Sie können die Kapsel im Ganzen mit ausreichend Wasser schlucken oder sie öffnen und den gesamten Inhalt in Joghurt, Wasser oder Orangensaft verrühren und sofort vollständig zu sich nehmen; bleibt ein Film im Glas zurück, ist das nicht bedenklich, denn es handelt sich nicht um den Wirkstoff [1]. Teilen Sie die Dosis einer Kapsel nicht auf [1].
Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache ab; sonst können die ADHS-Beschwerden zurückkehren [1]. Laut Fachinformation muss die Ärztin oder der Arzt bei einer Behandlung über mehr als 12 Monate mindestens einmal jährlich den Nutzen neu bewerten und dazu behandlungsfreie Zeitabschnitte einlegen, vorzugsweise während der Schulferien oder arbeitsfreier Zeit [2]. Was beim Absetzen und bei Behandlungspausen gilt, erklärt die Seite Lisdexamfetamin absetzen. Bewahren Sie das Arzneimittel an einem sicheren Ort auf, zu dem andere keinen Zugang haben, und geben Sie es nie an andere weiter; es kann Menschen, denen es nicht verordnet wurde, schwer schaden [1]. Die mit dem BfArM abgestimmte Checkliste für Patienten und Eltern empfiehlt, das Arzneimittel eines Kindes auch in der Schule sicher verwahren zu lassen [5]. Mehr dazu im Ratgeber Medikamente bei Kindern; Telefonnummern für den Notfall finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Lisdexamfetamin
Lisdexamfetamin ist unter anderem in Hartkapseln verschiedener Stärken enthalten. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Lisdexamfetamin-ratiopharm Hartkapseln [1, 2]. Präparate speziell für Erwachsene haben eigene Packungsbeilagen. Die folgende Auswahl ist alphabetisch sortiert und keine Empfehlung [3].
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Elvanse adult | Betäubungsmittel | |
| Lisdexamfetamin-ratiopharm | ratiopharm GmbH | Hartkapseln mit 20 bis 70 mg, Betäubungsmittel; Grundlage dieser Seite |
| Lisdexamfetamin-ratiopharm Erwachsene | ratiopharm GmbH | Hartkapseln, Betäubungsmittel; eigene Packungsbeilage |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lisdexamfetamin-ratiopharm 20 mg bis 70 mg Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Lisdexamfetamin-ratiopharm Hartkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Lisdexamfetamin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Behörde Betäubungsmittelgesetz (BtMG), Anlage III, Eintrag Lisdexamfetamin. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
- Checkliste zur sicheren Anwendung für Patientinnen/Patienten und Betreuungspersonen, Lisdexamfetamin (behördlich beauflagtes Schulungsmaterial, mit dem BfArM abgestimmt). ratiopharm GmbH. Stand 06/2024. abgerufen am 10.10.2026
Häufige Fragen
Ist Lisdexamfetamin ein Betäubungsmittel?
Ja. Lisdexamfetamin steht in Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes; die Fachinformation führt es als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel. Stimulanzien wie Lisdexamfetamin können missbraucht werden und abhängig machen. Bewahren Sie die Kapseln deshalb sicher auf und geben Sie sie nie an andere weiter.
Warum habe ich mit Lisdexamfetamin keinen Hunger?
Verminderter Appetit gehört zu den sehr häufigen Nebenwirkungen und betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten. Lisdexamfetamin kann zu Gewichtsverlust führen, bei Kindern und Jugendlichen zu mangelnder Gewichtszunahme. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kontrolliert deshalb regelmäßig Appetit, Größe und Gewicht.
Wie lange wirkt Lisdexamfetamin?
Laut Packungsbeilage ist Lisdexamfetamin ein lang wirkendes Arzneimittel, das über 13 Stunden stetig wirkt. Es wird morgens vor dem Frühstück eingenommen; wegen möglicher Schlafstörungen sollen Sie es nicht am Nachmittag einnehmen.
Ist Lisdexamfetamin schlecht für das Herz?
Lisdexamfetamin kann den Blutdruck und den Puls erhöhen und bei einigen Menschen Herzrhythmusstörungen verursachen; das Risiko kann mit höherer Dosis steigen. Bei bestimmten Herzerkrankungen und bei hohem Blutdruck darf es nicht eingenommen werden. Spüren Sie Herzklopfen oder einen unregelmäßigen Herzschlag, informieren Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Darf ich Lisdexamfetamin mit Alkohol einnehmen?
Laut Fachinformation liegen zu möglichen Wechselwirkungen mit Alkohol begrenzte Daten vor. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob und wie viel Alkohol für Sie infrage kommt.
Muss Lisdexamfetamin dauerhaft genommen werden?
Nein. Laut Packungsbeilage sollte und muss es nicht unbegrenzt eingenommen werden. Nach mehr als einem Jahr Einnahme sollte die Ärztin oder der Arzt die Behandlung kurz aussetzen, etwa in den Ferien, um zu prüfen, ob sie noch nötig ist. Brechen Sie die Einnahme aber nicht eigenmächtig ab.
Darf ich Lisdexamfetamin in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
In der Schwangerschaft nur nach ausdrücklicher Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes; die verfügbaren Daten zur Einnahme in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko, aber ein erhöhtes Risiko für Präeklampsie und Frühgeburt. Während der Einnahme dürfen Sie laut Packungsbeilage nicht stillen. Laut dem Beratungszentrum Embryotox sollte die Verordnung in der Schwangerschaft kritisch geprüft werden; verschlechtert sich die ADHS nach dem Absetzen eindeutig und alltagsrelevant, ist die Anwendung in allen Phasen der Schwangerschaft akzeptabel.
Wie hoch ist die Dosis von Lisdexamfetamin?
Welche Wirkstärke Sie täglich einnehmen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Was die Packungsbeilage zu Beginn und Höchstdosis angibt, steht im Abschnitt Dosierung laut Packungsbeilage.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Krankheiten Niedriger BlutdruckEin niedriger Blutdruck kann Schwindel auslösen, zum Beispiel beim Aufstehen.