MedikamenteWirkstoff
Enoxaparin (Clexane): Nebenwirkungen und Wirkung
Enoxaparin, unter anderem als Clexane bekannt, ist ein verschreibungspflichtiges niedermolekulares Heparin, das in der Regel unter die Haut gespritzt wird. Es beugt Blutgerinnseln vor, etwa rund um Operationen oder bei eingeschränkter Beweglichkeit. Außerdem behandelt es Thrombosen und Lungenembolien und wird beim Herzinfarkt und bei der Dialyse eingesetzt. Sehr häufig sind Blutungen und erhöhte Leberwerte. Bei einer Blutung, die nicht aufhört, oder Zeichen einer starken Blutung wenden Sie sich sofort an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Blutungen[1, 2]
- Sehr häufig: Erhöhte Leberenzymwerte[1, 2]
- Häufig: Schneller blaue Flecken als üblich, möglicherweise durch eine verminderte Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[1, 2]
- Häufig: Verminderte Zahl roter Blutkörperchen (Blutarmut durch Blutungen)[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Zahl der Blutplättchen im Blut (Thrombozytose)[1, 2]
- Häufig: Rosa Hautflecken, eher im Bereich der Einstichstelle[1, 2]
- Häufig: Hautausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)[1, 2]
- Häufig: Juckende, rote Haut[1, 2]
- Häufig: Blutergüsse oder Schmerzen an der Einstichstelle; laut Fachinformation auch andere Reaktionen an der Einstichstelle wie Wassereinlagerung (Ödem), Blutung, Überempfindlichkeit, Entzündung oder Schwellung[1, 2]
- Häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
- Häufig: Allergische Reaktionen[2]
Wofür wird Enoxaparin eingesetzt?
Enoxaparin (als Enoxaparin-Natrium) ist ein verschreibungspflichtiges niedermolekulares Heparin (NMH) aus der Gruppe der Blutverdünner [1, 2]. Erwachsene erhalten es [1, 2]:
- zur Vorbeugung von Blutgerinnseln in den Venen vor und nach Operationen und bei akuten Erkrankungen mit eingeschränkter Beweglichkeit,
- zur Behandlung von Blutgerinnseln in den tiefen Venen (Thrombose) und in der Lunge (Lungenembolie), bei einer aktiven Krebserkrankung auch langfristig und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens,
- bei instabiler Angina pectoris und beim Herzinfarkt, zum Teil zusammen mit Acetylsalicylsäure,
- zur Vorbeugung von Blutgerinnseln in den Schläuchen des Dialysegeräts bei Menschen mit schweren Nierenproblemen.
Die Fachinformation nennt als Beispiele für Operationen mit mäßigem oder hohem Risiko orthopädische, allgemeinchirurgische und Tumoroperationen, als akute Erkrankungen unter anderem akutes Herzversagen, Ateminsuffizienz, schwere Infektionen und rheumatische Erkrankungen [2]. Bei Kindern und Jugendlichen wurden Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht [1]. Allgemeines zum Spritzen von Heparinen lesen Sie auf der Seite Heparinspritze.
Wie wirkt Enoxaparin?
Enoxaparin wirkt laut Packungsbeilage auf zwei Arten: Es verhindert, dass bereits bestehende Blutgerinnsel größer werden, und unterstützt so den Körper beim Abbau; und es verhindert, dass sich neue Gerinnsel bilden [1]. Laut Fachinformation hemmt Enoxaparin über den körpereigenen Gerinnungshemmer Antithrombin III vor allem den Gerinnungsfaktor Xa, Thrombin dagegen nur geringfügig [2].
Nach einer Spritze unter die Haut gelangt der Wirkstoff nahezu vollständig ins Blut; die höchste Wirkung im Blut (Anti-Xa-Aktivität) wird nach 3 bis 5 Stunden gemessen. Die Halbwertszeit liegt nach einmaliger Gabe bei etwa 5 Stunden und nach wiederholter Gabe bei bis zu etwa 7 Stunden [2]. Niedermolekulare Heparine unterscheiden sich in Herstellung, Aktivität und Dosierung; deshalb darf Enoxaparin nicht gegen ein anderes NMH ausgetauscht werden [1, 2]. Unterschiede zu herkömmlichem Heparin beschreibt die Seite Heparin.
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Wie andere Gerinnungshemmer kann Enoxaparin Blutungen verursachen, die lebensbedrohlich sein können; manchmal ist eine Blutung nicht offensichtlich [1]. Die Liste unten enthält alle Nebenwirkungen, für die die Packungsbeilage eine Häufigkeit angibt, ergänzt um einige Angaben der Fachinformation. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100 und "selten" bis zu 1 von 1.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Laut Fachinformation waren Blutungen, ein Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und eine erhöhte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytose) die in Studien am häufigsten berichteten Nebenwirkungen; wie häufig Blutungen auftreten, hängt vom Anwendungsgebiet ab [2]. Nach Anwendung über mehr als 3 Monate kann selten ein Knochenschwund entstehen (siehe Osteoporose) [1, 2]. Über Blutungen als Nebenwirkung informiert die Seite Blutungen und Blutbild.
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Blut und LymphsystemBlutungen[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- Leber und GalleErhöhte Leberenzymwerte[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Blut und LymphsystemSchneller blaue Flecken als üblich, möglicherweise durch eine verminderte Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue FleckenVeränderungen des Blutbilds
- Blut und LymphsystemVerminderte Zahl roter Blutkörperchen (Blutarmut durch Blutungen)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Blut und LymphsystemErhöhte Zahl der Blutplättchen im Blut (Thrombozytose)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- HautRosa Hautflecken, eher im Bereich der Einstichstelle[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- HautHautausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)[1, 2]Mehr dazu: NesselsuchtHautausschlag
- HautJuckende, rote Haut[1, 2]Mehr dazu: Juckreiz
- Allgemeine BeschwerdenBlutergüsse oder Schmerzen an der Einstichstelle; laut Fachinformation auch andere Reaktionen an der Einstichstelle wie Wassereinlagerung (Ödem), Blutung, Überempfindlichkeit, Entzündung oder Schwellung[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
- ImmunsystemAllergische Reaktionen[2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Blut und LymphsystemPlötzliche starke Kopfschmerzen, sie könnten auf eine Hirnblutung hinweisen[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue FleckenKopfschmerzen
- Blut und LymphsystemGefühl von Spannung und Völle im Magen, möglicherweise eine Magenblutung[1]Mehr dazu: Magen-Darm-Blutungen und GeschwüreBlutungen und blaue Flecken
- HautGroße, rote, unregelmäßig geformte Hautmale mit oder ohne Blasen (bullöse Dermatitis)[1, 2]Mehr dazu: HautausschlagSchwere Hautreaktionen
- Allgemeine BeschwerdenHautreizung an der Einstichstelle (lokale Reizung)[1, 2]
- Allgemeine BeschwerdenAbsterben von Hautgewebe an der Einstichstelle (Hautnekrose)[2]
- Leber und GalleGelbfärbung von Haut oder Augen und dunklerer Urin, mögliche Anzeichen von Leberproblemen (Leberzellschädigung)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- ImmunsystemSchwere allergische Reaktionen mit Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge; laut Fachinformation auch anaphylaktischer Schock[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnot
- Laborwerte und UntersuchungenErhöhter Kaliumspiegel im Blut, eher bei Nierenproblemen oder Diabetes[1, 2]Mehr dazu: Veränderter Kaliumspiegel
- Blut und LymphsystemVermehrte eosinophile Granulozyten, eine Art weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- HautHaarausfall[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
- Muskeln, Knochen und GelenkeKnochenschwund (Osteoporose) mit häufigeren Knochenbrüchen nach längerer Anwendung, laut Fachinformation nach mehr als 3 Monaten[1, 2]Mehr dazu: Knochenschwund und Knochenbrüche
- Gefäße und KreislaufNach einer Lumbalpunktion oder Spinalanästhesie: Kribbeln, Gefühllosigkeit und Muskelschwäche, vor allem in den unteren Körperregionen, oder Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle (Bluterguss am Rückenmark, der zu bleibenden Lähmungen führen kann)[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue FleckenKribbeln und Taubheitsgefühl
- HautVerhärtung oder Knötchen an der Einstichstelle[1, 2]
- Blut und LymphsystemDurch das Immunsystem ausgelöster Abfall der Blutplättchen mit Blutgerinnseln (heparininduzierte Thrombozytopenie), manchmal mit Organinfarkt oder Durchblutungsstörung von Armen oder Beinen[2]Mehr dazu: Veränderungen des BlutbildsBlutgerinnsel
- HautEntzündung kleiner Blutgefäße der Haut (kutane Vaskulitis) und Absterben von Hautgewebe (Hautnekrose), meist an der Einstichstelle[2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Leber und GalleLeberschaden durch Gallestau (cholestatischer Leberschaden)[2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- HautRoter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Pusteln und Bläschen und Fieber, meist zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose, AGEP)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlagFieber
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt entscheidet möglicherweise, Sie genauer zu beobachten oder das Arzneimittel zu wechseln [1]. Laut Fachinformation sollen Hautnekrosen und eine Entzündung kleiner Hautgefäße (kutane Vaskulitis) zum sofortigen Absetzen führen; bei einem deutlichen Abfall der Blutplättchen wird die Behandlung sofort beendet und auf einen anderen, heparinfreien Gerinnungshemmer umgestellt [2].
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Blaue Flecken und Reaktionen an der Einstichstelle: Blutergüsse und Schmerzen an der Einstichstelle sowie rosa Hautflecken, die eher im Bereich der Einstichstelle auftreten, sind häufig [1]. Die Packungsbeilage weist darauf hin, dass die richtige Spritztechnik Schmerzen und Blutergüsse an der Einstichstelle verringern hilft und dass Sie nach der Gabe nicht an der Stelle reiben sollen [1]. Hat eine frühere Einstichstelle eine Rötung, Verfärbung, Schwellung, nässt sie oder schmerzt sie weiter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder das Pflegefachpersonal [1]. Knötchen an der Einstichstelle verschwinden laut Fachinformation nach einigen Tagen und sind kein Grund, die Behandlung abzubrechen [2].
Blutungen und Blutwerte: Wenn Sie schneller blaue Flecken bekommen als üblich, kann eine verminderte Zahl der Blutplättchen dahinterstecken [1]. Vor Beginn und während der Behandlung kann Ihr Blut auf Blutplättchen und Kalium untersucht werden [1]. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken (auch solche, die nicht in der Packungsbeilage stehen), wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anwenden wollen [1]. Laut Fachinformation sollen einige Arzneimittel mit Einfluss auf die Blutgerinnung vor der Behandlung abgesetzt werden, sofern sie nicht zwingend nötig sind; dazu gehören Acetylsalicylsäure in entzündungshemmender Dosis, andere nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac, Mittel zur Auflösung von Blutgerinnseln und andere Gerinnungshemmer [2]. Acetylsalicylsäure in herzschützender Dosis, Clopidogrel, Kortison zum Einnehmen oder Spritzen und Dextran können mit Vorsicht kombiniert werden [2].
Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen (etwa Kaliumsalze, bestimmte Entwässerungsmittel oder Herzmittel), sollen nur unter sorgfältiger Überwachung zusammen mit Enoxaparin angewendet werden [1, 2]. Wird Ihre Behandlung auf Apixaban, Rivaroxaban, Edoxaban, Dabigatran oder einen Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin umgestellt oder umgekehrt, beschreibt die Packungsbeilage den Ablauf; beim Wechsel mit einem Vitamin-K-Antagonisten wird dazu Ihr Blut (INR-Wert) untersucht [1].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Warfarin und andere Gerinnungshemmer sowie Mittel zur Auflösung von Blutgerinnseln (z. B. Alteplase) | Erhöhtes Blutungsrisiko[1, 2] | Laut Fachinformation nicht empfohlen, außer bei zwingender Notwendigkeit unter sorgfältiger Überwachung (z. B. bei einer Umstellung) |
| Acetylsalicylsäure, Clopidogrel oder andere Mittel gegen Blutgerinnsel | Erhöhtes Blutungsrisiko[1, 2] | ASS in entzündungshemmender Dosis laut Fachinformation nicht empfohlen; ASS in herzschützender Dosis, Clopidogrel oder Ticlopidin z. B. beim akuten Koronarsyndrom mit Vorsicht |
| Ibuprofen, Diclofenac, Ketorolac und andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) | Erhöhtes Blutungsrisiko[1, 2] | Laut Fachinformation nicht empfohlen, sofern nicht zwingend erforderlich |
| Prednisolon, Dexamethason oder andere Kortisonpräparate zum Einnehmen oder Spritzen | Wirkung auf die Blutgerinnung[1, 2] | Laut Fachinformation nur mit Vorsicht |
| Dextran zur Injektion (Blutersatz) | Wirkung auf die Blutgerinnung[1, 2] | Laut Fachinformation nur mit Vorsicht |
| Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen, z. B. Kaliumsalze, bestimmte Entwässerungsmittel oder Herzmittel | Kaliumspiegel kann steigen[1, 2] | Nur unter sorgfältiger klinischer und Laborüberwachung |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Enoxaparin nicht oder nur mit Vorsicht anwenden sollte
Trifft einer der folgenden Punkte auf Sie zu, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Wenn bei Ihnen eine Lumbalpunktion oder eine Operation mit Spinal- oder Periduralanästhesie geplant ist, sagen Sie der Ärztin oder dem Arzt, dass Sie Enoxaparin anwenden [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Enoxaparin-Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile; Anzeichen sind z. B. Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellungen von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge[1, 2]
- Allergie gegen Heparin oder andere niedermolekulare Heparine wie Nadroparin, Tinzaparin oder Dalteparin[1, 2]
- Starker Abfall der Blutplättchen durch Heparin (heparininduzierte Thrombozytopenie) innerhalb der letzten 100 Tage oder Antikörper gegen Enoxaparin im Blut[1, 2]
- Starke Blutung oder hohes Blutungsrisiko, etwa bei einem Magengeschwür, nach kürzlichen Operationen an Gehirn oder Augen oder nach einem kürzlichen Schlaganfall durch eine Hirnblutung; laut Fachinformation auch nach Operationen an der Wirbelsäule, bei bösartigen Tumoren mit hohem Blutungsrisiko, Krampfadern der Speiseröhre oder Fehlbildungen und Aussackungen von Blutgefäßen[1, 2]
- Behandlung von Blutgerinnseln mit Enoxaparin, wenn innerhalb von 24 Stunden eine Spinal- oder Periduralanästhesie oder eine Lumbalpunktion erfolgt[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Enoxaparin darf nicht gegen andere niedermolekulare Heparine ausgetauscht werden, weil diese sich in Aktivität und Anwendungsempfehlungen unterscheiden[1, 2]
- Früherer starker Abfall der Blutplättchen durch Heparin; laut Fachinformation wird empfohlen, die Zahl der Blutplättchen vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung zu bestimmen; tritt ein Abfall auf, dann üblicherweise zwischen dem 5. und 21. Behandlungstag[1, 2]
- Geplante Spinal- oder Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion: Zwischen Enoxaparin und dem Eingriff sollte ein zeitlicher Abstand eingehalten werden; informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auch über Probleme mit der Wirbelsäule oder frühere Wirbelsäulenoperationen[1]
- Künstliche Herzklappe; laut Fachinformation wurden bei mechanischen Herzklappen Einzelfälle von Gerinnseln an der Klappe berichtet, und Schwangere mit mechanischer Herzklappe haben möglicherweise ein höheres Risiko für Gerinnsel[1, 2]
- Infektion der Herzinnenhaut (Endokarditis)[1, 2]
- Früheres Magengeschwür, kürzlicher Schlaganfall, hoher Blutdruck, Diabetes oder durch Diabetes geschädigte Blutgefäße im Auge (diabetische Retinopathie) oder kürzliche Operationen an Auge oder Gehirn[1, 2]
- Alter über 65 Jahre, besonders über 75 Jahre; laut Fachinformation kann bei älteren Menschen, insbesondere ab 80 Jahren, bei Behandlungsdosen das Risiko für Blutungskomplikationen erhöht sein[1, 2]
- Nieren- oder Lebererkrankung; bei einer Kreatinin-Clearance unter 15 ml/min wird Enoxaparin laut Fachinformation nicht empfohlen, außer zur Vorbeugung von Gerinnseln bei der Dialyse[1, 2]
- Untergewicht oder Übergewicht; laut Fachinformation kann bei Frauen unter 45 kg und Männern unter 57 kg nach nicht an das Körpergewicht angepassten Vorbeugungsdosen die Konzentration von Enoxaparin im Blut steigen und das Blutungsrisiko erhöht sein; Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel[1, 2]
- Erhöhter Kaliumspiegel im Blut oder Arzneimittel, die Blutungen beeinflussen; vor und während der Behandlung können Blutuntersuchungen von Blutplättchen und Kalium nötig sein[1, 2]
- Kinder und Jugendliche: Sicherheit und Wirksamkeit wurden nicht untersucht[1]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Autofahren, Schwangerschaft, Stillzeit und Anwendung sagen [1, 2, 3]. Laut Fachinformation sollten Schwangere, die Enoxaparin erhalten, sorgfältig auf Zeichen einer Blutung untersucht werden; insgesamt deuten die Daten nicht auf ein erhöhtes Risiko für Blutungen, Mangel an Blutplättchen oder Knochenschwund im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen hin, anders als bei Schwangeren mit künstlichen Herzklappen [2]. Embryotox gibt den Erfahrungsumfang mit Enoxaparin in der Schwangerschaft mit "hoch" an und kennzeichnet es in seiner Ampel mit "grün" [3]. Was Packungsbeilage, Fachinformation und Embryotox im Einzelnen sagen, auch zu mechanischen Herzklappen, zur Geburt und zur Stillzeit, lesen Sie auf der Seite Enoxaparin in der Schwangerschaft.
Schwangerschaft
Sind Sie schwanger oder planen Sie eine Schwangerschaft, fragen Sie vor der Anwendung Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Mit einer mechanischen Herzklappe kann in der Schwangerschaft das Risiko für Blutgerinnsel erhöht sein; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollte das mit Ihnen besprechen.[1]
Laut Fachinformation gibt es keinen Anhalt dafür, dass Enoxaparin im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel über die Plazenta zum Kind gelangt; für das erste Drittel liegen keine Daten vor. Enoxaparin sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt eine klare Notwendigkeit festgestellt hat. Laut Fachinformation sollten Schwangere, die Enoxaparin erhalten, sorgfältig auf Anzeichen von Blutungen oder einer übermäßigen Gerinnungshemmung untersucht und vor dem Blutungsrisiko gewarnt werden; insgesamt deuten die Daten nicht auf ein erhöhtes Risiko für Blutungen, einen Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder Knochenschwund (Osteoporose) im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen hin, anders als es bei Schwangeren mit künstlichen Herzklappen beobachtet wurde. Ist eine Periduralanästhesie geplant, wird empfohlen, die Behandlung vorher abzusetzen. Die Fachinformation der Mehrdosenbehältnisse, die Benzylalkohol enthalten, empfiehlt, auf Zubereitungen ohne Benzylalkohol auszuweichen, da Benzylalkohol die Plazentaschranke passiert.[2]
In seiner Ampel kennzeichnet Embryotox Enoxaparin mit "grün": Medikament der Wahl, dennoch ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung nötig. Den Erfahrungsumfang in der Schwangerschaft gibt Embryotox mit "hoch" an. Publizierte Erfahrungen mit über 1.500 Schwangeren im ersten Schwangerschaftsdrittel ergaben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen auf das ungeborene Kind, im zweiten und dritten Drittel wurden bisher keine schädlichen Wirkungen beobachtet; niedermolekulare Heparine können in der Schwangerschaft angewendet werden.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Wenn Sie stillen oder stillen möchten, fragen Sie vor Beginn Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob Enoxaparin unverändert in die Muttermilch übergeht; eine Aufnahme über den Darm des Kindes ist unwahrscheinlich, und das Präparat kann in der Stillzeit angewendet werden.[1, 2]
Laut Embryotox darf während einer Behandlung mit Enoxaparin weiter gestillt werden; Beschwerden bei gestillten Säuglingen werden nicht erwartet und sind bisher nicht beschrieben.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Autofahren und Maschinen
Enoxaparin hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.[1, 2]
Einnahme
Enoxaparin wird gespritzt, in der Regel unter die Haut (subkutan), meist durch Ärztin, Arzt oder Pflegefachpersonal; nach bestimmten Herzinfarkten oder Operationen auch in die Vene, bei der Dialyse in den Schlauch des Geräts. Nicht in einen Muskel spritzen. Wer nach der Entlassung selbst spritzen soll, wird vorher geschult; ohne Schulung nicht selbst spritzen, bei Unsicherheit sofort nachfragen.[1]
Bei der Selbstanwendung laut Packungsbeilage: Einstichstelle bei jeder Gabe zwischen linker und rechter Bauchseite wechseln, mindestens 5 cm Abstand zum Bauchnabel, zu Narben und Blutergüssen halten; nach der Gabe nicht an der Stelle reiben; jede Fertigspritze nur einmal verwenden und in einem durchstichsicheren Behälter entsorgen. Hat die letzte Einstichstelle eine Rötung, Verfärbung, Schwellung, nässt oder schmerzt weiter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder das Pflegefachpersonal.[1]
Anwendung vergessen: die Dosis nachholen, sobald Sie sich daran erinnern, aber am selben Tag nicht die doppelte Menge spritzen; ein Tagebuch hilft, keine Dosis zu versäumen. Notieren Sie bei jeder neuen Packung Verfalldatum und Chargenbezeichnung.[1]
Absetzen
Setzen Sie die Anwendung fort, bis Ihre Ärztin oder Ihr Arzt entscheidet, sie zu beenden: Bei einem Abbruch könnte ein Blutgerinnsel entstehen, was sehr gefährlich sein kann. Beim Wechsel zu oder von Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) sagt Ihnen die Ärztin oder der Arzt anhand von INR-Blutuntersuchungen, wann Enoxaparin beendet oder begonnen wird; den Wechsel zu oder von direkten oralen Gerinnungshemmern (z. B. Apixaban, Dabigatran, Edoxaban, Rivaroxaban) beschreibt die Packungsbeilage mit genauen Zeitabständen.[1]
Überdosierung
Haben Sie zu viel oder zu wenig gespritzt, wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Apotheke oder das Pflegefachpersonal, auch wenn es keine Anzeichen für ein Problem gibt. Hat sich ein Kind Enoxaparin versehentlich gespritzt oder es verschluckt, bringen Sie das Kind unverzüglich in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Laut Fachinformation kann die gerinnungshemmende Wirkung durch Protamin weitgehend aufgehoben werden.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage nennt die übliche Dosis je nach Anwendungsgebiet; bei der Behandlung von Blutgerinnseln, beim Herzinfarkt und bei der Dialyse richtet sie sich nach dem Körpergewicht [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung: Wie viel Enoxaparin Sie erhalten, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt [1].
Anwendung und Absetzen
Enoxaparin wird gespritzt, in der Regel unter die Haut (subkutan); normalerweise übernimmt das die Ärztin, der Arzt oder das Pflegefachpersonal [1]. Nach bestimmten Herzinfarkten oder Operationen kann es auch in eine Vene gegeben werden, bei der Dialyse in den Schlauch des Geräts; in einen Muskel darf es nicht gespritzt werden [1]. Sollen Sie sich Enoxaparin nach der Entlassung selbst spritzen, zeigt man Ihnen vorher, wie das geht; ohne Schulung geben Sie sich keine Spritze, und bei Unsicherheit fragen Sie sofort nach [1]. Die Packungsbeilage beschreibt die Selbstanwendung Schritt für Schritt; die Karte "Einnahme" oben fasst die wichtigsten Punkte zusammen [1]. Gebrauchte Fertigspritzen gehören in einen durchstichsicheren Behälter, der nicht in den Hausmüll darf; mehr dazu im Ratgeber Medikamente entsorgen [1].
Wenden Sie Enoxaparin an, bis Ihre Ärztin oder Ihr Arzt entscheidet, die Behandlung zu beenden, denn bei einem Abbruch könnte ein Blutgerinnsel entstehen, was sehr gefährlich sein kann [1]. Notieren Sie bei jeder neuen Packung Verfalldatum und Chargenbezeichnung [1]. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Enoxaparin
Enoxaparin gibt es unter anderem als Clexane und als Inhixa. Inhixa ist ein Biosimilar, also ein biologisch hergestelltes Arzneimittel, das einem bereits zugelassenen Arzneimittel im Wesentlichen gleicht [2]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Inhixa in der deutschen Fassung der EMA-Produktinformation [1, 2]. Packungsbeilagen anderer Präparate können sich in Darreichungsform und Einzelheiten der Anwendung unterscheiden.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Clexane | Sanofi-Aventis Deutschland GmbH | Fertigspritzen (verschreibungspflichtig); Referenzarzneimittel |
| Inhixa | Techdow Pharma Netherlands B.V. (Zulassungsinhaber), Mitvertrieb Techdow Pharma Germany GmbH | Biosimilar zu Clexane; Fertigspritzen und Mehrdosenbehältnisse (verschreibungspflichtig) |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Inhixa (EPAR), Anhang III B: Packungsbeilage Inhixa 2.000 IE bis 10.000 IE Injektionslösung (Fertigspritzen). Techdow Pharma Netherlands B.V. (Zulassungsinhaber)/Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 07/2026. abgerufen am 10.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Inhixa (EPAR), Anhang I: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation), und Anhang II. Techdow Pharma Netherlands B.V. (Zulassungsinhaber)/Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 07/2026. abgerufen am 16.10.2026
- Embryotox Embryotox: Enoxaparin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 16.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Enoxaparin. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
Häufige Fragen
Wofür bekommt man Enoxaparin-Spritzen?
Enoxaparin beugt der Bildung von Blutgerinnseln vor, etwa vor und nach Operationen oder wenn Sie wegen einer akuten Erkrankung nur eingeschränkt beweglich sind. Außerdem behandelt es Blutgerinnsel in den Venen und in der Lunge, auch langfristig bei einer Krebserkrankung, und wird bei instabiler Angina pectoris, beim Herzinfarkt und zur Vorbeugung von Gerinnseln im Dialysegerät eingesetzt.
Welche Nebenwirkungen hat Enoxaparin am häufigsten?
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten) sind Blutungen und erhöhte Leberenzymwerte. Häufig sind schneller auftretende blaue Flecken, rosa Hautflecken eher an der Einstichstelle, Hautausschlag, juckende rote Haut, Blutergüsse oder Schmerzen an der Einstichstelle, eine verminderte Zahl roter Blutkörperchen, eine erhöhte Zahl der Blutplättchen und Kopfschmerzen.
Warum wird unter Enoxaparin das Blut kontrolliert?
Möglicherweise wird vor Beginn und von Zeit zu Zeit während der Behandlung Ihr Blut untersucht, um die Zahl der Blutplättchen und den Kaliumspiegel zu bestimmen. Laut Fachinformation kann es auch unter niedermolekularen Heparinen zu einem durch das Immunsystem ausgelösten Abfall der Blutplättchen kommen, üblicherweise zwischen dem 5. und 21. Behandlungstag; ein erhöhter Kaliumspiegel ist selten und tritt eher bei Nierenproblemen oder Diabetes auf.
Kann ich mir Enoxaparin selbst spritzen?
Wenn Sie nach der Entlassung weiter behandelt werden, müssen Sie sich Enoxaparin möglicherweise selbst unter die Haut spritzen. Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder das Pflegefachpersonal zeigt Ihnen vorher, wie das geht; ohne Schulung sollen Sie sich nicht selbst spritzen. Die Packungsbeilage enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie genau befolgen.
Was mache ich, wenn ich eine Spritze vergessen habe?
Holen Sie die Dosis nach, sobald Sie sich daran erinnern, spritzen Sie aber am selben Tag nicht die doppelte Menge. Ein Tagebuch kann helfen, keine Dosis zu versäumen. Haben Sie zu viel oder zu wenig gespritzt, wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
Darf ich Enoxaparin in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden?
Laut Fachinformation sollte Enoxaparin in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt eine klare Notwendigkeit festgestellt hat; in der Stillzeit kann es angewendet werden. Embryotox bewertet den Erfahrungsumfang als hoch: Bei über 1.500 Schwangeren im ersten Schwangerschaftsdrittel ergaben sich keine Hinweise auf schädliche Wirkungen auf das Kind, und während der Behandlung darf weiter gestillt werden. Mit einer mechanischen Herzklappe kann in der Schwangerschaft das Risiko für Blutgerinnsel erhöht sein.
Darf ich Schmerzmittel nehmen, wenn ich Enoxaparin spritze?
Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure in entzündungshemmender Dosis erhöhen das Blutungsrisiko; laut Fachinformation wird die gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen, sofern sie nicht zwingend erforderlich ist. Fragen Sie vor jedem Schmerzmittel Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
Wie hoch ist die Dosis von Enoxaparin?
Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; sie hängt davon ab, warum Enoxaparin angewendet wird, bei der Behandlung von Gerinnseln und beim Herzinfarkt auch vom Körpergewicht. Was die Packungsbeilage angibt, steht im Abschnitt Dosierung laut Packungsbeilage.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
-
Medikamente Dapagliflozin (Forxiga)Dapagliflozin (Forxiga) bei Typ-2-Diabetes, Herzschwäche und Nierenerkrankung: Nebenwirkungen nach Häufigkeit, Warnzeichen …
-
Medikamente Colecalciferol (Vitamin D3)Colecalciferol (Vitamin D3): Wann es rezeptpflichtig ist, Anwendung bei Vitamin-D-Mangel, Nebenwirkungen nach Häufigkeit und …
-
-
Wirkstoffgruppen Diuretika (Entwässerungsmittel)Diuretika schwemmen über die Nieren Salz und Wasser aus.