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Akne
Akne ist laut IQWiG bei Jugendlichen die häufigste Hautkrankheit: Talgdrüsen verstopfen, es entstehen Mitesser und entzündete Pickel, bei schwerer Akne auch Knoten und Narben. Bei leichter bis mittelschwerer Akne kommen vor allem Mittel zum Auftragen infrage, etwa Benzoylperoxid, Retinoide, Azelainsäure oder Antibiotika in Kombination; bei schwerer Akne nennt die europäische EuroGuiDerm-Leitlinie Isotretinoin zum Einnehmen mit hoher Empfehlungsstärke, daneben Antibiotika zum Einnehmen zusammen mit Mitteln zum Auftragen und bei Frauen hormonelle Verhütungsmittel. Isotretinoin darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Für fast alle Behandlungen braucht man Geduld.

Akne ist bei Jugendlichen die häufigste Hautkrankheit; die meisten bekommen in der Pubertät eine mehr oder weniger starke Akne, häufig verschwindet sie mit etwa 20 Jahren von selbst [1]. Es gibt zahlreiche Medikamente zum Auftragen und zum Einnehmen; wirksam sind laut IQWiG vor allem Benzoylperoxid, Antibiotika und Retinoide [1, 2]. Welche Mittel bei welcher Form empfohlen werden, beschreibt die europäische EuroGuiDerm-Leitlinie zur Aknetherapie (Update 2025) [3]. Für fast alle Behandlungen braucht man Geduld [2].
Was ist Akne?
Bei Akne verstopfen Talgdrüsen der Haut: Bildet sich am Ausgang einer Talgdrüse eine Hornschicht, kann der Talg nicht abfließen, und es entsteht ein Mitesser. Entzündet er sich, bildet sich ein Aknepickel [1]. Akne entsteht vor allem dort, wo es besonders viele Talgdrüsen gibt: im Gesicht, auf Brust, Rücken und Schultern [1]. Im Unterschied zu normalen Pickeln entwickeln sich Aknepickel über längere Zeit, bleiben hartnäckig bestehen und hinterlassen mitunter rote Flecken oder Narben [1].
Etwa 15 bis 30 von 100 Jugendlichen haben eine stärkere Akne, bei der eine ärztliche Beratung oder Behandlung sinnvoll sein kann; Jungen sind wesentlich häufiger betroffen als Mädchen [1]. Einige Menschen haben noch mit über 30 Jahren Akne [1].
Symptome und Schweregrade
Medizinisch wird zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Akne unterschieden [1]:
- Leichte Akne: Mitesser (Komedonen), offen mit schwarzem oder geschlossen mit weißem Kopf; die schwarze Farbe hat nichts mit Schmutz zu tun. Von leichter Akne spricht man auch bei wenigen oder kleinen Aknepickeln.
- Mittelschwere Akne: deutlich mehr Aknepickel; stärker entzündete Pickel heißen Papeln (kleine Knötchen) oder Pusteln (mit Eiter).
- Schwere Akne: sehr viele Papeln und Pusteln und zusätzlich Knoten in der Haut, die oft gerötet sind und schmerzen; später können Aknenarben zurückbleiben.
Die EuroGuiDerm-Leitlinie richtet ihre Empfehlungen nach diesen Formen: Akne mit Mitesserbildung (komedonale Akne), Akne mit Papeln und Pusteln (papulopustulöse Akne) und Akne mit Knoten bis hin zur seltenen, schweren Acne conglobata, bei der sich Knoten zu Gängen verbinden und häufig ausgedehnte Narben entstehen [3].
Ursachen und Risikofaktoren
In der Pubertät bildet der Körper mehr Androgene, männliche Geschlechtshormone, die auch im weiblichen Körper verstärkt gebildet werden. Sie regen die Haut unter anderem an, mehr Talg zu produzieren [1]. Hat sich der Hormonhaushalt mit Anfang 20 eingependelt, verschwinden die Pickel bei den meisten wieder. Weil nicht alle Jugendlichen Akne bekommen, wird vermutet, dass auch genetische Faktoren und das Immunsystem eine Rolle spielen [1].
Für mangelhafte Hygiene als Auslöser gibt es laut IQWiG keine Belege [1]. Untersuchungen zur Ernährung zeigen meist keinen Zusammenhang; am ehesten könnte eine Ernährung mit vielen Kohlenhydraten eine Rolle spielen, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen, das ist aber noch nicht geklärt [1]. Hautpflegemittel wie Fettcremes oder Öle, die die Poren verschließen, können Akne verstärken, ebenso starkes Reiben der Haut oder das Ausdrücken von Mitessern [1]. Manche Menschen berichten, dass Stress ihre Haut verschlechtert; darauf deuten auch einige Untersuchungen hin [1].
Medikamente als Ursache: Bestimmte Hormonbehandlungen wie Anabolika und Medikamente wie Kortison können laut IQWiG Akne hervorrufen und verstärken; auch bestimmte Mittel gegen Epilepsie können sie fördern [1]. Welche Medikamente Akne als Nebenwirkung nennen, steht auf der Seite Akne durch Medikamente.
Behandlung ohne Medikamente
Hautpflege: Für die Hautpflege werden laut IQWiG leichte Öl-in-Wasser-Emulsionen (Lotionen) oder feuchtigkeitsspeichernde Gele (Hydrogele) empfohlen; fetthaltige Salben können die Poren zusätzlich verstopfen [1]. Sinnvoll sind seifenfreie Reinigungsmittel, die dem pH-Wert der Haut (5,5) angepasst sind. Zu viel Pflege kann Hautreizungen verstärken [1].
Nicht ausdrücken: Häufiges Ausdrücken von Mitessern und Pusteln macht es wahrscheinlicher, dass Narben entstehen [1].
Licht und andere Verfahren: Bestrahlungen sind laut IQWiG in der Regel nur ergänzend zu Medikamenten sinnvoll [2]. Studien deuten laut IQWiG darauf hin, dass sich Akne durch eine Behandlung mit blauem Licht unter ärztlicher Aufsicht kurzfristig bessern kann, die Ergebnisse sind aber sehr unsicher; von einer UV-Phototherapie wird wegen der Risiken für die Haut abgeraten [2]. Die EuroGuiDerm-Leitlinie nennt blaues Licht bei leichter bis mittelschwerer papulopustulöser Akne mit niedriger Empfehlungsstärke [3]. Für pflanzliche und homöopathische Mittel, Vitaminpräparate, Teebaumöl oder Akupunktur gibt es bisher keinen Beweis, dass sie wirken [2].
Behandlung mit Medikamenten

Welche Behandlung infrage kommt, hängt laut IQWiG unter anderem von der Schwere der Akne, vom Hauttyp, von der psychischen Belastung, von anderen gesundheitlichen Problemen, von der Neigung zu Narben und von bisherigen Behandlungen ab [2]. Mittel zum Auftragen kommen auf die Pickel und auf die umliegende Haut, damit keine neuen Aknepickel entstehen [2]. Medikamente zum Einnehmen kommen in der Regel bei mittelschwerer oder schwerer Akne in Betracht oder wenn die äußerliche Behandlung nicht ausreichend geholfen hat [2].
Die EuroGuiDerm-Leitlinie (Update 2025) nennt je nach Form unter anderem folgende Mittel und ordnet jede Empfehlung einer von drei Empfehlungsstärken zu, im Original "high", "medium" und "low strength of recommendation" [3]:
- Akne mit Mitesserbildung: ein Retinoid zum Auftragen (Empfehlungsstärke mittel); Azelainsäure oder Benzoylperoxid (niedrig) [3].
- Leichte bis mittelschwere papulopustulöse Akne: feste Kombinationen zum Auftragen aus Adapalen und Benzoylperoxid oder aus Benzoylperoxid und Clindamycin (Empfehlungsstärke hoch); Azelainsäure, Benzoylperoxid oder ein Retinoid allein, die feste Kombination aus Clindamycin und Tretinoin sowie bei ausgedehnterem Befall oder mittelschwerer Ausprägung ein Antibiotikum zum Einnehmen zusammen mit Adapalen (mittel) [3].
- Schwere papulopustulöse oder mittelschwere knotige Akne: Isotretinoin zum Einnehmen (Empfehlungsstärke hoch); ein Antibiotikum zum Einnehmen zusammen mit Adapalen, Trifaroten, Azelainsäure oder der festen Kombination aus Adapalen und Benzoylperoxid (mittel) [3].
- Schwere knotige Akne und Acne conglobata: Isotretinoin zum Einnehmen (Empfehlungsstärke hoch); ein Antibiotikum zum Einnehmen zusammen mit Azelainsäure oder mit der festen Kombination aus Adapalen und Benzoylperoxid (mittel) [3].
Die Leitlinie weist Verordnende auf das mögliche Risiko von Antibiotikaresistenzen hin [3]. Für die Erhaltungsbehandlung nennt sie bei Akne mit Mitesserbildung und bei leichter bis mittelschwerer papulopustulöser Akne Azelainsäure oder ein Retinoid zum Auftragen (Empfehlungsstärke niedrig) [3].
| Wirkstoffgruppe | Beispiele | Wie sie wirken | Häufige Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|
| Benzoylperoxid zum Auftragen | Benzoylperoxid (ohne eigene Wirkstoffseite), allein oder fest kombiniert mit Adapalen oder Clindamycin [2, 3] | Fördert die Abstoßung der obersten Hornschichten, damit der Talg besser abfließt, und wirkt antibakteriell; anders als bei Antibiotika besteht nicht die Gefahr, dass sich die Bakterien daran gewöhnen [2] | Stehen in der Packungsbeilage des jeweiligen Präparats |
| Retinoide zum Auftragen | Adapalen, Tretinoin, Trifaroten, Tazaroten oder Isotretinoin als Creme, Gel oder Lösung (ohne eigene Wirkstoffseite für die Anwendung auf der Haut) [2] | Abkömmlinge von Vitamin A; sie können bei entzündlicher und nicht entzündlicher Akne helfen [2] | Stehen in der Packungsbeilage des jeweiligen Präparats |
| Azelainsäure (Hautmittel) | Azelainsäure [4] | Wirkt gegen die Verhornung der Talgdrüsen, antibakteriell und gegen Entzündungen [2] | Sehr häufig: Brennen, Juckreiz und Hautrötung an der Auftragsstelle; häufig: Abschuppen, Schmerzen, Hauttrockenheit, Veränderung der Hauttönung, Hautreizung [4] |
| Antibiotika zum Auftragen (nur in Kombination) | Clindamycin, Erythromycin (ohne eigene Wirkstoffseite für die Anwendung auf der Haut), fest kombiniert mit Benzoylperoxid oder einem Retinoid [3] | Wirken gegen Bakterien, die sich bei entzündlicher Akne in der Haut ansiedeln; bei nicht entzündlicher Akne sind sie nicht wirksam [2] | Stehen in der Packungsbeilage des jeweiligen Präparats |
| Antibiotika zum Einnehmen (Tetracycline) | Doxycyclin [5] | Hemmt die Herstellung von Eiweißen in den Bakterien und hindert sie so an der Vermehrung [5] | Sehr häufig: Lichtempfindlichkeitsreaktionen mit Rötung, Schwellung der Haut und Blasenbildung; häufig unter anderem Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Hautausschläge [5] |
| Retinoide zum Einnehmen | Isotretinoin [6] | Die Besserung geht mit einer Unterdrückung der Talgproduktion und einer Verkleinerung der Talgdrüsen einher; außerdem wirkt Isotretinoin in der Haut entzündungshemmend [6] | Sehr häufig unter anderem: trockene Haut besonders an Lippen und Gesicht, rissige und entzündete Lippen, Ausschlag, leichter Juckreiz; Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen; Entzündung von Bindehaut und Augenlidern, trockene Augen; erhöhte Leberwerte, veränderte Blutfettwerte [6] |
| Hormonelle Verhütungsmittel mit Zulassung bei Akne (Frauen) | Dienogest/Ethinylestradiol [7] | Bestimmte Hormonpräparate können die Bildung und Wirkung von Androgenen hemmen und so die Akne bessern [2] | Mayra, häufig: Kopfschmerzen, Brustschmerzen einschließlich Brustbeschwerden und Brustspannen [7] |
Sehr häufig heißt: bei mehr als 1 von 10 Behandelten, häufig: bei bis zu 1 von 10 [4, 6]. Die Häufigkeiten gelten nur für das genannte Präparat; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Mittel zum Auftragen
Benzoylperoxid gibt es laut IQWiG ohne Rezept als Gel, Lotion und Creme in Konzentrationen von 2,5, 5 und 10 Prozent [2]. Antibiotika und Retinoide zum Auftragen sind rezeptpflichtig [2]. Es wird laut IQWiG empfohlen, Antibiotika zum Auftragen nur zusammen mit anderen wirksamen Mitteln wie Benzoylperoxid oder einem Retinoid anzuwenden. Eine Therapie dauert mindestens 3 Wochen, oft bringen erst Anwendungen über 3 bis 6 Monate sichtbare Erfolge; für eine wiederholte Langzeittherapie sind sie wegen der Gefahr von Resistenzen nicht geeignet [2].
Azelainsäure ist als Creme zur äußerlichen Behandlung der Akne zugelassen [4]. Retinoide zum Auftragen sind laut IQWiG für schwangere und stillende Frauen nicht zugelassen [2]. Nach einem Rote-Hand-Brief vom 3. September 2019 sind sie bei Schwangeren und bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, als Vorsichtsmaßnahme kontraindiziert [8].
Antibiotika zum Einnehmen
Antibiotika-Tabletten können entzündliche Akne bessern, wenn sie über mehrere Wochen bis Monate eingenommen werden [2]. Die EuroGuiDerm-Leitlinie gibt Doxycyclin und Lymecyclin den Vorzug vor Minocyclin und Tetracyclin (Empfehlungsstärke mittel) [3]. Sie empfiehlt, Antibiotika zum Einnehmen bei Akne auf drei Monate zu begrenzen (mittel); eine längere Behandlung nennt sie als Möglichkeit, wenn sie nötig ist, Mittel zum Auftragen nicht ausreichen und Isotretinoin oder hormonelle Mittel nicht infrage kommen (niedrig) [3]. Doxycyclin ist laut Fachinformation unter anderem bei Hauterkrankungen zugelassen, auch bei infizierten schweren Formen der Akne vulgaris [5].
Isotretinoin
Retinoid-Tabletten werden laut IQWiG wegen ihrer Nebenwirkungen in der Regel erst angewendet, wenn andere Mittel nicht ausreichend geholfen haben [2]. Isotretinoin ist laut Packungsbeilage zur Behandlung schwerer Formen der Akne zugelassen, etwa Akne mit Knotenbildung, Acne conglobata oder Akne mit Gefahr einer dauerhaften Narbenbildung, wenn andere Behandlungen wie Antibiotika und Hautbehandlungen keine Besserung gebracht haben [6]. Die Behandlung muss von einer Hautärztin oder einem Hautarzt überwacht werden; vor der Pubertät und bei Kindern unter 12 Jahren sollte es nicht angewendet werden [6]. In den ersten Wochen kann sich die Akne verschlimmern, das bessert sich in der Regel bei weiterer Behandlung [6]. Leberwerte und Blutfette werden vor, während und nach der Behandlung kontrolliert [6].
Schwangerschaft: Isotretinoin kann ein ungeborenes Kind schwer schädigen und darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden [6]. Frauen, die schwanger werden können, erhalten es laut Packungsbeilage nur unter den strengen Regeln eines Schwangerschaftsverhütungsprogramms: Verhütet wird ohne Unterbrechung ab einem Monat vor Beginn bis einen Monat nach Ende der Behandlung, dazu kommen Schwangerschaftstests [6]. Ein Rote-Hand-Brief vom 2. Mai 2024 erinnert daran, dass orale Retinoide in der Schwangerschaft kontraindiziert sind, bei Frauen im gebärfähigen Alter ebenfalls, es sei denn, alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms werden eingehalten; in Deutschland kommt es weiterhin zu Schwangerschaften bei Frauen, die orale Retinoide einnehmen [9]. Während der Behandlung und einen Monat danach dürfen Sie kein Blut spenden [6].
Hormonelle Mittel für Frauen
In Deutschland sind laut IQWiG für Mädchen und Frauen drei Kombinationen aus Östrogen und Gestagen zur Behandlung von Akne zugelassen: Ethinylestradiol mit Cyproteronacetat, mit Chlormadinonacetat oder mit Dienogest; sie wirken auch verhütend [2]. Die Kombination mit Dienogest ist laut IQWiG nicht die erste Wahl: Solche Präparate sollten nur Mädchen und Frauen nehmen, die ohnehin mit der Pille verhüten möchten und denen Cremes und Tabletten nicht genug helfen [2]. Entsprechend ist Dienogest/Ethinylestradiol als Mayra laut Packungsbeilage bei Frauen mit mittelschwerer Akne zugelassen, wenn eine äußerliche Behandlung oder geeignete Antibiotika zum Einnehmen nicht geholfen haben und die Frauen sich für eine Verhütungspille entscheiden [7]. Ethinylestradiol mit Cyproteronacetat ist zum Beispiel als Attempta-ratiopharm 35 laut Fachinformation zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund von Androgenempfindlichkeit und/oder übermäßiger Körperbehaarung (Hirsutismus) bei Frauen im gebärfähigen Alter zugelassen; es sollte erst nach dem Versagen einer Behandlung zum Auftragen oder von Antibiotika zum Einnehmen angewendet werden und darf nicht mit anderen hormonalen Verhütungsmitteln kombiniert werden [15]. Die EuroGuiDerm-Leitlinie nennt antiandrogen wirkende hormonelle Verhütungsmittel oder andere kombinierte Pillen als mögliche ergänzende Behandlung bei Frauen mit mittelschwerer bis schwerer papulopustulöser, knotiger oder konglobierender Akne, besonders wenn eine Verhütung gewünscht ist oder die Akne mit hormonellen Einflüssen oder einem Androgenüberschuss zusammenhängt (Empfehlungsstärke niedrig; nicht alle sind für Akne zugelassen); bei Akne mit Mitesserbildung und leichter bis mittelschwerer papulopustulöser Akne sieht sie sie nicht vor, außer wenn vor allem verhütet werden soll oder gleichzeitig gynäkologische Beschwerden behandelt werden [3].
Blutgerinnsel: Pillen mit Dienogest und Ethinylestradiol sind nach einem Rote-Hand-Brief vom 11.12.2018 mit einem leicht erhöhten Risiko für Blutgerinnsel in den Venen verbunden, verglichen mit Kombinationen aus Levonorgestrel und Ethinylestradiol [10]. Das geringste Risiko haben laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) kombinierte Pillen mit Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat; bei jeder Verordnung sollten die unterschiedlichen Risiken berücksichtigt und insbesondere Pillen mit dem niedrigsten Risiko verordnet werden (Rote-Hand-Brief vom 30.09.2021) [11]. Cyproteronacetat ist nach einem Rote-Hand-Brief vom 16. April 2020 wegen des Risikos für Meningeome, seltene Tumoren, die von den Hirnhäuten ausgehen, auch in niedrig dosierten Kombinationen bei bestehendem oder früherem Meningeom kontraindiziert [12]. Mehr: Thromboserisiko durch Medikamente.
Schwangerschaft und Stillzeit
Für die Schwangerschaft nennt die EuroGuiDerm-Leitlinie auf Grundlage von Expertenmeinung unter anderem Azelainsäure und Benzoylperoxid zum Auftragen, bei Bedarf zusammen mit Clindamycin oder Erythromycin zum Auftragen, als mögliche Optionen (Empfehlungsstärke niedrig) [3]. Ob Sie Azelainsäure in Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden können, entscheidet laut Packungsbeilage Ihre Ärztin oder Ihr Arzt [4]. Doxycyclin darf laut Fachinformation in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden [5]. Mehr: Medikamente in der Schwangerschaft.
Nebenwirkungen der Medikamente
Mittel zum Auftragen: Manche Mittel können laut IQWiG Hautirritationen wie Rötungen und Juckreiz auslösen; Retinoide zum Auftragen können Hautrötungen, Brennen und Juckreiz verursachen, bei Antibiotika zum Auftragen sind Hautirritationen und Durchfall möglich, aber eher die Ausnahme [2]. Bei übermäßigen oder länger anhaltenden Hautreizungen durch Azelainsäure sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; die Creme darf nicht mit Augen, Mund und Schleimhäuten in Kontakt kommen [4].
Doxycyclin: Sonnenbaden im Freien oder im Solarium sollten Sie laut Fachinformation während der Behandlung vermeiden, da Hautreaktionen durch Licht auftreten können [5]. Laut Fachinformation sollte die Tablette mit einem Glas Wasser, nicht mit Milch und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden, um Geschwüre der Speiseröhre zu vermeiden [5]. Kurz vor, während oder nach einer Behandlung der Akne mit Isotretinoin oder anderen Retinoiden ist laut Fachinformation von Doxycyclin Abstand zu nehmen, weil beide in seltenen Fällen eine umkehrbare Drucksteigerung im Schädel (Pseudotumor cerebri) bewirken können [5]. Mehr: Lichtempfindlichkeit und Antibiotika richtig einnehmen.
Isotretinoin: Weil Retinoide die Talgproduktion hemmen, können Lippen, Haut und Augen austrocknen; je höher die Dosierung, desto wahrscheinlicher sind solche Nebenwirkungen [2]. Laut Packungsbeilage sollten Sie von Beginn an Feuchtigkeitscreme und Lippenbalsam verwenden, intensive Sonne und Solarium meiden und während der Behandlung und mindestens 6 Monate danach auf Wachsenthaarung, Dermabrasion und Laserbehandlungen der Haut verzichten [6]. Nach dem Rote-Hand-Brief vom 3. September 2019 wurde in seltenen Fällen über Depressionen, durch Depressionen verstärkte Angststörungen und Stimmungsschwankungen unter Retinoiden zum Einnehmen berichtet; Behandelte und Angehörige sollten auf Veränderungen von Stimmung und Verhalten achten [8]. Mehr: Depressive Verstimmung durch Medikamente.
Hormonelle Mittel: Sie können laut IQWiG Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Spannungsgefühle in den Brüsten oder Übelkeit haben [2]. Depressive Verstimmung und Depression sind nach einem Rote-Hand-Brief vom 21.01.2019 allgemein bekannte Nebenwirkungen hormonaler Verhütungsmittel; Depressionen können schwerwiegend sein und sind ein bekannter Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizid [16]. Bei Stimmungsschwankungen und depressiven Beschwerden lassen Sie sich laut Packungsbeilage von Mayra so rasch wie möglich ärztlich beraten [7]. Die Warnzeichen für Blutgerinnsel stehen im Abschnitt Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen.
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder direkt dem BfArM melden [4]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Leben mit Akne
Viele Jugendliche mit Akne empfinden sich als unattraktiv oder schämen sich für ihr Aussehen, und Bemerkungen anderer können sehr belasten [1]. Wie belastend Akne ist, hängt nicht immer davon ab, wie auffällig sie ist: Eine mittelschwere Akne kann ebenso belastend sein wie eine schwere [1]. Allgemein ist Akne häufiger mit Ängsten, depressiven Gedanken und geringerem Selbstbewusstsein verbunden [1]. Ärztlicher Rat oder psychologische Unterstützung sind laut IQWiG immer sinnvoll, wenn die Akne sehr belastend ist oder zu psychischen Problemen führt [2]. Im Alltag können Hilfsmittel wie Make-up, lange Shirts oder eine Pony-Frisur helfen, sich sicherer zu fühlen [1].
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Unter Isotretinoin. Bei trauriger oder veränderter Stimmung, Angst, Aggressivität, Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmord, ungewöhnlichem Verhalten oder wenn Sie Stimmen hören oder Dinge sehen, die nicht da sind, kontaktieren Sie laut Packungsbeilage sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [6]. Bei rötlichen, zielscheibenartigen oder kreisförmigen Flecken, Blasen, Abschälen der Haut oder Geschwüren an Schleimhäuten brechen Sie die Anwendung ab und suchen sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf; bei einer schweren allergischen Reaktion mit Schwellung von Hals, Gesicht, Lippen oder Mund und Atemnot suchen Sie sofort eine Notfallaufnahme auf [6]. Werden Sie schwanger, beenden Sie die Einnahme sofort und verständigen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [6].
Unter Doxycyclin. Bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion wie Atemnot, Schwellungen von Haut und Schleimhaut, Nesselsucht oder Blutdruckabfall sowie bei schweren Hautreaktionen mit Ablösen der Haut muss die Behandlung laut Fachinformation sofort abgebrochen und sofort ärztliche Hilfe geholt werden. Bei schwerem, anhaltendem Durchfall holen Sie ebenfalls sofort ärztliche Hilfe [5].
Unter der Pille. Dringend ärztliche Hilfe brauchen Sie laut Packungsbeilage bei Zeichen eines Blutgerinnsels, etwa einer schmerzhaften Schwellung eines Beins, plötzlicher unerklärlicher Atemlosigkeit, stechendem Brustschmerz, plötzlichem Sehverlust oder plötzlicher Schwäche, Taubheit oder Sprachstörungen auf einer Körperseite [7].
Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Suizidversuche aller Art und schwere Atemnot sind laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung Fälle für den Notruf 112 [14]. Die TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht kostenfrei und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123 [13]. Sind die Praxen geschlossen und kann die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 [14].
Quellen
- Akne. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 12.11.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Akne: Helfen Salben, Tabletten oder Lichtbehandlung?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 12.11.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Leitlinie EuroGuiDerm Evidence-based Guideline for the Treatment of Acne, Update 2025, long version (Nast A et al.), Übersicht der Empfehlungen in Kapitel 6 und 7, Abschnitte 6.4.4 bis 6.4.6 und 6.4.12. European Dermatology Forum (EDF), EuroGuiDerm. Stand Update 2025 (PDF vom 20.01.2026, gültig bis Juni 2030). abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Skinoren 20 % Creme (Azelainsäure). LEO Pharma A/S. Stand 03/2023. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Doxy-M-ratiopharm 100 mg / 200 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Isotretinoin-ratiopharm 20 mg Weichkapseln (gleichlautend 10 mg). ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 11.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten (Dienogest/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 11.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Retinoiden (Acitretin, Adapalen, Alitretinoin, Bexaroten, Isotretinoin, Tazaroten und Tretinoin): Aktualisierungen zu Teratogenität und neuropsychiatrischen Erkrankungen. Zulassungsinhaber retinoidhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit EMA und BfArM; Brief vom 03.09.2019, veröffentlicht vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am 09.09.2019. Stand 03.09.2019. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu oralen Retinoiden (Acitretin, Alitretinoin und Isotretinoin): Erinnerung an die bestehenden Einschränkungen zur Verhinderung der Exposition während der Schwangerschaft. Zulassungsinhaber in Abstimmung mit dem BfArM; veröffentlicht vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Stand 02.05.2024. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu dienogest- und ethinylestradiolhaltigen Kontrazeptiva: Risiko venöser Thromboembolien. Jenapharm GmbH & Co. KG in Abstimmung mit EMA und BfArM; veröffentlicht vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Stand 11.12.2018. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva: Verordnung solcher mit dem niedrigsten Risiko für venöse Thromboembolien und Nutzung des behördlich beauflagten Schulungsmaterials. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 30.09.2021. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief: Anwendungsbeschränkungen von Cyproteronacetat aufgrund des Risikos für Meningeome. Zulassungsinhaber cyproteronhaltiger Arzneimittel in Übereinstimmung mit EMA und BfArM (Archiv der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft). Stand 16.04.2020. abgerufen am 18.10.2026
- TelefonSeelsorge Deutschland (Startseite). TelefonSeelsorge Deutschland. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112?" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Attempta-ratiopharm 35 (Stand Dezember 2023) und Fachinformation Attempta-ratiopharm 35, 2 mg/0,035 mg überzogene Tabletten (Cyproteronacetat/Ethinylestradiol, Stand Januar 2024, Version 7). ratiopharm GmbH. Stand GI 12/2023, FI 01/2024. abgerufen am 18.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu hormonalen Kontrazeptiva: Neuer Warnhinweis zu Suizidalität als mögliche Folge einer Depression unter der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva. Zulassungsinhaber hormonaler Kontrazeptiva in Abstimmung mit dem BfArM; veröffentlicht vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Stand 21.01.2019. abgerufen am 18.10.2026
Häufige Fragen
Was hilft wirklich gegen Akne?
Wirksam sind laut IQWiG vor allem Benzoylperoxid, Antibiotika und Retinoide. Bei leichter bis mittelschwerer Akne mit entzündeten Pickeln nennt die EuroGuiDerm-Leitlinie (Update 2025) feste Kombinationen aus Adapalen und Benzoylperoxid oder aus Benzoylperoxid und Clindamycin zum Auftragen mit hoher Empfehlungsstärke, bei schwerer Akne Isotretinoin zum Einnehmen. Welche Behandlung infrage kommt, hängt laut IQWiG unter anderem von der Schwere der Akne, dem Hauttyp und der Neigung zu Narben ab. Für fast alle Mittel braucht man Geduld: Sie müssen einige Wochen bis Monate angewendet werden.
Welche Akne-Mittel gibt es ohne Rezept?
Benzoylperoxid gibt es laut IQWiG ohne Rezept als Gel, Lotion und Creme, in Konzentrationen von 2,5, 5 und 10 Prozent. Laut IQWiG kann es Haare und Kleidung bleichen; Mittel zum Auftragen können Hautirritationen wie Rötungen und Juckreiz auslösen. Antibiotika und Retinoide zum Auftragen und die Akne-Mittel zum Einnehmen sind laut IQWiG rezeptpflichtig, Azelainsäure laut Arzneimittelverschreibungsverordnung ebenfalls.
Wie lange dauert es, bis Akne-Mittel wirken?
Alle Mittel zum Auftragen müssen laut IQWiG einige Wochen bis Monate angewendet werden, um wirken zu können; insgesamt kann die Behandlung Monate oder Jahre dauern. Bei Antibiotika zum Auftragen bringen oft erst Anwendungen über 3 bis 6 Monate sichtbare Erfolge. Unter Isotretinoin kann sich die Akne laut Packungsbeilage in den ersten Wochen verschlimmern und sich bis zu 8 Wochen nach Behandlungsende weiter bessern. Bei der Pille Mayra verbessert sich Akne laut Packungsbeilage normalerweise nach drei bis sechs Monaten.
Ist Isotretinoin gefährlich?
Isotretinoin ist laut Packungsbeilage nur für schwere Formen der Akne zugelassen, wenn andere Behandlungen wie Antibiotika und Hautbehandlungen keine Besserung gebracht haben. Sehr häufig sind laut Packungsbeilage unter anderem trockene Haut und Lippen, entzündete und trockene Augen sowie Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Es kann ein ungeborenes Kind schwer schädigen; Frauen, die schwanger werden können, erhalten es laut Packungsbeilage nur mit Schwangerschaftsverhütungsprogramm. Nach einem Rote-Hand-Brief vom 3. September 2019 wurde in seltenen Fällen über Depressionen, durch Depressionen verstärkte Angststörungen und Stimmungsschwankungen unter Retinoiden zum Einnehmen berichtet. Achten Sie auf Veränderungen Ihrer Stimmung und sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie welche bemerken.
Hilft die Pille gegen Akne?
In Deutschland sind laut IQWiG drei Kombinationen aus Östrogen und Gestagen zur Behandlung von Akne zugelassen: Ethinylestradiol mit Cyproteronacetat, mit Chlormadinonacetat oder mit Dienogest. Mayra mit Dienogest und Ethinylestradiol ist laut Packungsbeilage für Frauen mit mittelschwerer Akne zugelassen, wenn äußerliche Behandlung oder Antibiotika zum Einnehmen nicht geholfen haben und die Frauen sich für eine Verhütungspille entscheiden. Manche Pillen mit Östrogen und Gestagen erhöhen laut IQWiG das Risiko für Venenthrombosen, auch wenn es insgesamt niedrig ist; welches Präparat infrage kommt, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Hilft gesunde Ernährung oder mehr Hygiene gegen Akne?
Für mangelnde Hygiene als Auslöser gibt es laut IQWiG keine Belege. Untersuchungen zur Ernährung zeigen meist keinen Zusammenhang; am ehesten könnte eine Ernährung mit vielen schnell verwertbaren Kohlenhydraten eine Rolle spielen, das ist aber nicht geklärt. Zur Hautpflege werden laut IQWiG leichte Lotionen oder Hydrogele und seifenfreie Reinigungsmittel empfohlen, die dem pH-Wert der Haut angepasst sind; zu viel Pflege kann Hautreizungen verstärken.
Können Medikamente Akne auslösen?
Ja. Bestimmte Hormonbehandlungen wie Anabolika und Medikamente wie Kortison können laut IQWiG Akne hervorrufen und verstärken, auch bestimmte Mittel gegen Epilepsie können sie fördern. Welche Medikamente Akne als Nebenwirkung nennen, steht auf der Seite Akne durch Medikamente. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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