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Fußpilz
Bei Fußpilz befallen Hautpilze die oberste Hautschicht an den Füßen, meistens zwischen den Zehen. Laut IQWiG lässt er sich meist mit rezeptfreien Cremes, Gels oder Sprays aus den Wirkstoffgruppen der Azole, Allylamine oder Pyridone behandeln; Tabletten kommen erst infrage, wenn die äußerliche Behandlung nicht erfolgreich war, Fußnägel mitbefallen sind oder der Fußpilz sehr ausgeprägt ist. Ärztlichen Rat brauchen Sie, wenn die Beschwerden trotz Behandlung bleiben, bei Diabetes mit Verletzungen am Fuß und wenn die Haut schmerzhaft anschwillt und rot wird.

Fußpilz lässt sich meist mit Cremes, Gels oder Sprays behandeln, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind [1, 2]. Sie enthalten einen Wirkstoff, der das Wachstum der Pilze hemmt oder sie abtötet, oft aus der Gruppe der Azole, der Allylamine oder der Pyridone [2]. Tabletten kommen laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erst infrage, wenn die äußerliche Behandlung nicht erfolgreich war, wenn zusätzlich Fußnägel befallen sind oder der Fußpilz sehr ausgeprägt ist [2]. Wer seine Füße möglichst trocken hält, kann Fußpilz vorbeugen [1].
Was ist Fußpilz?
Bei Fußpilz (Tinea pedis) befallen Hautpilze die oberste Hautschicht an den Füßen, meistens zwischen den Zehen [1]. Fußpilz ist laut IQWiG weit verbreitet: Nach Angaben aus Studien sind zwischen 3 und 15 Prozent der Bevölkerung betroffen. Männer haben häufiger Fußpilz als Frauen, ältere Menschen öfter als jüngere [1].
Für Menschen ohne weitere Erkrankungen ist Fußpilz laut gesund.bund.de ungefährlich, er verschwindet aber gewöhnlich nicht von allein [3]. Unbehandelt kann er sich auf einen Nagel ausbreiten und zu einem Nagelpilz führen. Nur selten breitet sich die Infektion auf andere Hautstellen wie die Hände aus [1]. Fadenpilze können auch vom Fuß auf andere Körperstellen wie Leisten oder Gesicht übertragen werden [23]; mehr dazu auf der Seite Hautpilz.
Symptome
Fußpilz tritt vor allem zwischen den Zehen auf, laut gesund.bund.de besonders zwischen dem kleinen Zeh und dem Nachbarzeh [1, 3]. Die Haut ist gerötet und eingerissen, sie schuppt sich und kann jucken; vor allem Hautrisse können weh tun. Die Haut kann auch weißlich und verdickt sein und ist dann oft etwas aufgequollen [1].
Tritt der Fußpilz großflächig auf der Fußsohle auf, spricht man von einer Mokassin-Mykose (Mykose bedeutet Pilzinfektion). Dann sind Fußsohlen, Fersen und Fußränder trocken und schuppig und können jucken. Die Mokassin-Mykose wird manchmal mit anderen Erkrankungen verwechselt, zum Beispiel mit einer Neurodermitis [1]. Bei einer seltenen Form von Fußpilz kommt es zu einer akuten Entzündung: Die Haut ist gerötet, bildet Pusteln, kann jucken und sich gespannt anfühlen [1].
Ursachen und Risikofaktoren
Fußpilz wird meist durch Hautpilze (Dermatophyten) verursacht, die über kleine Risse oder Verletzungen in die Oberhaut eindringen [1]. Übertragen werden sie durch direkten Hautkontakt oder durch Hautschuppen, etwa wenn nackte Füße in Gemeinschaftsduschen oder im Schwimmbad infizierte Hautschuppen berühren [1, 3]. Hautpilze brauchen Feuchtigkeit und Wärme. In Schuhen ist es häufig warm und feucht, und die Oberhaut des Fußes enthält besonders viel Keratin, ein Eiweiß, von dem sich Hautpilze ernähren [1].
Das Risiko für Fußpilz erhöhen laut IQWiG [1]:
- eine familiäre Veranlagung,
- allergische Erkrankungen und Neurodermitis,
- eine Neigung zu Schweißfüßen,
- ein geschwächtes Immunsystem, etwa durch eine schwere Erkrankung oder eine längere Einnahme von Medikamenten, die die Abwehrkräfte schwächen,
- Durchblutungsstörungen in den Beinen, zum Beispiel infolge von Diabetes oder einer Gefäßverengung,
- Sportarten, bei denen die Füße häufig feucht sind, etwa Laufen oder Schwimmen,
- häufiger Kontakt mit Pilzerregern, zum Beispiel in Schwimmbädern oder Saunen.
Wer bei der Arbeit immer festes Schuhwerk wie Sicherheitsschuhe oder Gummistiefel tragen muss, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Bei Menschen, die viel barfuß gehen, kommt Fußpilz selten vor [1].
Medikamente als Ursache: Zu den Risikofaktoren zählt das IQWiG die längere Einnahme von Medikamenten, die die Abwehrkräfte schwächen [1]. Welche Medikamente das Immunsystem schwächen können, steht auf der Seite Infektanfälligkeit durch Medikamente. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Diagnose
Die Ärztin oder der Arzt untersucht die betroffenen Hautstellen und fragt nach den Beschwerden. Um eine Verwechslung mit anderen Hautkrankheiten auszuschließen, kann sie oder er etwas Haut abschaben und mithilfe einer Chemikalie unter dem Mikroskop auf Pilzsporen untersuchen; das Ergebnis liegt laut IQWiG oft schon nach einem Tag vor [1]. Manchmal wird im Labor eine Pilzkultur angelegt, um den genauen Erreger festzustellen. Das dauert etwa drei Wochen [1] und ist laut gesund.bund.de nur selten notwendig [3].
Behandlung ohne Medikamente und Vorbeugung
Manchmal werden Hausmittel wie Teebaumöl, Apfelessig oder Kräuter-Fußbäder empfohlen. Für Teebaumöl gibt es laut IQWiG keine Hinweise aus Studien, dass es wirksam ist; andere Hausmittel wurden bislang nicht in guten Studien erprobt [2].
Pilze bevorzugen eine feuchte Umgebung. Deshalb ist es laut IQWiG wichtig, auf trockene Füße zu achten. Dabei kann helfen [1]:
- die Füße nach dem Schwimmen, Duschen oder Baden gut abtrocknen und zusätzlich trockenföhnen, am besten auch zwischen den Zehen,
- nicht zu enge, möglichst luftige Schuhe tragen,
- ein Paar Schuhe nicht zu lange tragen, idealerweise täglich wechseln,
- Schuhe so oft wie möglich ausziehen.
Um einer Ansteckung vorzubeugen und Rückfälle zu vermeiden, empfiehlt das IQWiG, in Schwimmbädern, Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen Badeschlappen zu tragen, Schuhe, Handtücher und Socken nicht mit anderen zu teilen und Socken, Bettwäsche und Handtücher bei mindestens 60 Grad zu waschen, bei niedrigeren Temperaturen mit Zusätzen wie Hygienespüler. Wie wirksam diese Empfehlungen sind, ist bislang allerdings nicht gut untersucht [1]. Die Packungsbeilage einer Clotrimazol-Creme rät außerdem, Handtücher, Wäsche und Strümpfe, die mit der erkrankten Haut in Berührung kommen, täglich zu wechseln: Das unterstützt die Ausheilung und verhindert eine Übertragung auf andere Körperstellen und Personen. Nach jedem Waschen sollten die Zehenzwischenräume gründlich abgetrocknet werden [4].
Menschen mit Diabetes: Zu einer guten Fußpflege gehört laut IQWiG, Fußpilz zu vermeiden oder zu behandeln und die Füße möglichst täglich auf Druckstellen, Verletzungen, Rötungen, Fußpilz oder andere Auffälligkeiten zu untersuchen. Ein Handspiegel hilft, auch Fußsohle und Zehenzwischenräume zu sehen [21].
Behandlung mit Medikamenten

Cremes, Gels und Sprays gegen Pilzinfektionen sind laut IQWiG in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Viele der oft eingesetzten Präparate enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der Pyridone (Ciclopirox), der Allylamine (Terbinafin und Naftifin) oder der Azole (zum Beispiel Bifonazol, Clotrimazol, Miconazol oder Oxiconazol) [2]. Die meisten Mittel müssen 3 bis 6 Wochen angewendet werden; bei Präparaten mit Terbinafin reicht laut IQWiG oft 1 Woche [2]. Die Behandlung läuft so lange, wie es die Packungsbeilage beschreibt, auch wenn die Haut bereits gesund aussieht, denn es können noch Pilzsporen vorhanden sein [2].
| Wirkstoffgruppe | Beispiele | Wie sie wirken | Häufige Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|
| Azole zum Auftragen (Imidazole) | Clotrimazol [4], Miconazol [6] | Clotrimazol hemmt bei Pilzen die Bildung von Ergosterol; das führt zu Aufbau- und Funktionsstörungen der Zellmembran des Pilzes [5] | Clotrimazol: Juckreiz, Rötung, Stechen oder Brennen, Hautreizung, Ausschlag, Häufigkeit nicht bekannt [4]. Miconazol: sehr selten unter anderem Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktekzem, Hautausschlag, Brennen der Haut [6] |
| Allylamine zum Auftragen | Terbinafin als Creme [7] | Hemmt das Enzym Squalenepoxidase in der Zellmembran des Pilzes; es entsteht ein Mangel an Ergosterol, Squalen sammelt sich in der Zelle an, und die Pilzzelle stirbt [8] | Häufig: Abschälung der Haut, Hautjucken; gelegentlich unter anderem Brennen, Hautrötung, Schmerzen und Reizungen an der Anwendungsstelle [7] |
| Pyridone (Hautmittel) | Ciclopirox [9] | Hemmt laut Fachinformation die Aufnahme lebensnotwendiger Zellbausteine in die Pilzzelle und lässt zugleich andere wichtige Zellbestandteile austreten [10] | Selten: Juckreiz und leichtes Brennen, Kontaktdermatitis [9] |
| Mittel gegen Pilze zum Einnehmen (nur auf Rezept) | Terbinafin [11], Itraconazol [13] | Terbinafin hemmt das Enzym Squalenepoxidase der Pilze [12]; Itraconazol hemmt das Pilzenzym 14-alpha-Demethylase, dadurch nimmt Ergosterin ab und der Aufbau der Pilzmembran wird unterbrochen [14] | Terbinafin sehr häufig: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, nicht schwerwiegende Hautreaktionen, Muskel- und Gelenkschmerzen [11]. Itraconazol häufig: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit [13] |
Die Häufigkeiten stammen aus den Packungsbeilagen: sehr häufig heißt bei mehr als 1 von 10 Behandelten, häufig bei bis zu 1 von 10, gelegentlich bei bis zu 1 von 100, selten bei bis zu 1 von 1.000 und sehr selten bei bis zu 1 von 10.000; "nicht bekannt" bedeutet, dass sich die Häufigkeit aus den verfügbaren Daten nicht abschätzen lässt [4, 11]. Jede Häufigkeit gilt nur für das Präparat, bei dem sie steht; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats. Mehr im Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Cremes, Gels und Sprays
Clotrimazol: Eine Clotrimazol-Creme wie Fungizid-ratiopharm wird laut Packungsbeilage bei Pilzerkrankungen der Haut und Schleimhäute durch Hautpilze, Hefen und Schimmelpilze angewendet [4]. Bei Fußpilz sollte laut Packungsbeilage, um Rückfällen vorzubeugen, auch bei rascher Besserung etwa 2 Wochen über das Verschwinden aller Krankheitszeichen hinaus weiterbehandelt werden. Fühlen Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder sogar schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [4]. Die Creme darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile sind [4].
Miconazol: Eine Miconazol-Creme wie Mykoderm Miconazolcreme wird laut Packungsbeilage unter anderem bei Pilzinfektionen zwischen den Fingern und den Zehen angewendet. Die Behandlung sollte mindestens noch 14 Tage nach dem Abklingen der Beschwerden fortgesetzt werden, um ein Wiederauftreten zu verhindern; fühlen Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder schlechter, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [6]. Wer orale gerinnungshemmende Mittel wie Warfarin einnimmt, beendet laut Packungsbeilage die Anwendung unverzüglich und holt ärztlichen oder apothekerlichen Rat ein, wenn unerwartete Blutungen oder Blutergüsse, Nasenbluten, Bluthusten, Blut im Urin, schwarzer teerartiger Stuhl oder kaffeesatzartiges Erbrechen auftreten. Während der Behandlung ist eine engmaschige Überwachung der INR-Werte nötig [6]. Diesen Hinweis hat die europäische Koordinierungsgruppe CMDh am 19.06.2025 für Miconazol zum Auftragen auf die Haut und zur Anwendung in der Scheide beschlossen; das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat ihn mit Bescheid vom 28.08.2025 umgesetzt [16]. Mehr dazu: Blutverdünner.
Terbinafin: Die Creme ist laut Packungsbeilage für die Behandlung von Pilzen und Hefen auf der Haut bestimmt, von denen der Fußpilz der bekannteste ist [7]. Bei Fußpilz wird sie laut Packungsbeilage von Terbinafin AbZ bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre 1 Woche lang angewendet; die genauen Angaben stehen auf der Wirkstoffseite unter Dosierung. Eine unregelmäßige Anwendung oder ein vorzeitiges Abbrechen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschwerden wieder auftreten. Stellen Sie nach 1 bis 2 Wochen keine Besserung fest, informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [7].
Ciclopirox: Ciclopirox wirkt laut Packungsbeilage pilzabtötend auf die meisten Pilze, die für Haut- und Schleimhauterkrankungen verantwortlich sind. Die Behandlung wird bis zum Abklingen der Hauterscheinungen fortgesetzt, im Allgemeinen 2 Wochen; zur Vermeidung von Rückfällen empfiehlt die Packungsbeilage, noch 1 bis 2 Wochen weiterzubehandeln [9]. Die Ciclopirox-Creme von ratiopharm ist laut Fachinformation verschreibungspflichtig [10].
Tabletten bei ausgeprägtem Fußpilz
Fußpilz wird laut IQWiG fast immer äußerlich behandelt. Erst wenn eine örtliche Behandlung nicht erfolgreich war, kommen Tabletten infrage, die ärztlich verschrieben werden müssen. Sie können auch sinnvoll sein, wenn zusätzlich ein oder mehrere Fußnägel von einem Pilz befallen sind oder der Fußpilz sehr ausgeprägt ist. In der Regel enthalten sie Itraconazol oder Terbinafin [2]. Terbinafin-Tabletten werden laut Packungsbeilage unter anderem bei Fußpilz angewendet, laut Fachinformation, wenn dies nach Ort, Schwere und Ausmaß der Infektion als geeignet betrachtet wird [11, 12]. Itraconazol dient laut Packungsbeilage unter anderem zur Behandlung von Haut- und Nagelinfektionen [13]. Ist auch der Fußnagel befallen, verlängert sich die Behandlung laut IQWiG bei beiden Mitteln [2]. Die Dosis legt die Ärztin oder der Arzt fest; was die Packungsbeilagen dazu sagen, steht auf den Seiten Terbinafin und Itraconazol.
Tabletten gegen Pilzinfektionen haben laut IQWiG häufiger Nebenwirkungen als Cremes, Gels oder Sprays. Es besteht ein sehr geringes Risiko für ernsthafte Leberschäden; für Menschen mit einer Lebererkrankung kommen diese Mittel deshalb nur infrage, wenn die Behandlung unbedingt erforderlich ist [2]. Terbinafin-Tabletten dürfen laut Packungsbeilage nicht eingenommen werden, wenn Sie an irgendwelchen Leberproblemen leiden oder früher gelitten haben [11]. Itraconazol dürfen Sie laut Packungsbeilage unter anderem nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen und wenn Sie Zeichen einer schweren Herzfunktionsstörung haben oder eine Herzschwäche haben oder hatten [13]. Beide Mittel können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben; informieren Sie die Ärztin oder den Arzt deshalb über alle anderen Medikamente [2]. Itraconazol darf laut Packungsbeilage nicht zusammen mit einer Reihe anderer Arzneimittel eingenommen werden, etwa Simvastatin oder bestimmten Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen; diese dürfen auch erst 2 Wochen nach dem Ende der Behandlung eingenommen werden [13, 14]. Mehr dazu im Ratgeber Wechselwirkungen und auf der Seite Nagelpilz.
Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder
Laut der Packungsbeilage von Fungizid-ratiopharm darf Clotrimazol aus Vorsichtsgründen in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden; in der Stillzeit kann die Creme angewendet werden, sollte aber nicht direkt im Brustbereich aufgetragen werden [4]. Embryotox, das Beratungszentrum der Charité für Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit, nennt Clotrimazol in der Schwangerschaft ein Mittel der Wahl bei Pilzinfektionen der Haut und zählt es auch in der Stillzeit zu den Mitteln der Wahl [17]. Auch Miconazol gehört laut Embryotox zu den Mitteln der Wahl bei Pilzinfektionen der Haut [18]; die Miconazol-Creme sollte laut Packungsbeilage in Schwangerschaft und Stillzeit erst nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt angewendet werden [6].
Die Terbinafin-Creme sollte laut Packungsbeilage in der Schwangerschaft, bei geplanter Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden [7]. Für eine örtliche Behandlung nennt Embryotox Clotrimazol, Miconazol und Nystatin als besser geeignete Alternativen zu Terbinafin [19]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Eine Behandlung mit Tabletten sollte laut Embryotox bei Terbinafin wie bei Itraconazol nur bei zwingender Indikation und möglichst nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel erfolgen [19, 20]. Mehr in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente in der Stillzeit.
Kinder: Die Terbinafin-Creme wird laut Packungsbeilage unter 12 Jahren nicht empfohlen [7], eine Ciclopirox-Creme bekommen Kinder bis zum 6. Lebensjahr nur nach ärztlicher Rücksprache [9]. Mehr im Ratgeber Medikamente bei Kindern.
Nebenwirkungen der Medikamente
Cremes, Gels und Sprays: Laut IQWiG können die Wirkstoffe zum Auftragen leichte Rötungen auslösen oder etwas auf der Haut brennen [2]. Bei der Terbinafin-Creme sind laut Packungsbeilage Abschälung der Haut und Hautjucken häufig [7]. Hilfsstoffe wie Cetylstearylalkohol können laut den Packungsbeilagen örtlich begrenzte Hautreizungen hervorrufen, Benzylalkohol allergische Reaktionen und leichte örtliche Reizungen [4, 7]. Bei rotem Hautausschlag oder erhabenen Knötchen mit starkem Juckreiz, Nesselausschlag, Bläschen, Kurzatmigkeit oder einer Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals beenden Sie die Anwendung der Terbinafin-Creme laut Packungsbeilage sofort und suchen eine Ärztin oder einen Arzt auf [7]. Bei Clotrimazol nennt die Packungsbeilage allergische Reaktionen mit Atemnot oder Ohnmacht sowie Blasen, Schwellungen und Hautablösung als Gründe, die Creme nicht weiter anzuwenden und möglichst umgehend die Ärztin oder den Arzt aufzusuchen [4]. Mehr dazu: Juckreiz und Arzneimittelallergie.
Terbinafin-Tabletten: Die sehr häufigen Magen-Darm-Beschwerden aus der Tabelle umfassen laut Packungsbeilage Völlegefühl, verminderten Appetit oder Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Häufig sind unter anderem Depression, Schwindel, Störungen des Sehvermögens, Müdigkeit und Geschmacksstörungen, die in Einzelfällen länger dauern und dann manchmal zu verminderter Nahrungsaufnahme und erheblicher Gewichtsabnahme führen [11]. Selten kommt es zu einer Einschränkung der Leberfunktion oder einem Leberversagen [11]. Bei Zeichen einer Leberschädigung wie Gelbfärbung von Haut oder Augenweiß, anhaltender Übelkeit, Appetitlosigkeit, dunklem Urin oder blassem Stuhl, bei einer schweren Hautreaktion mit Blasen oder Hautablösung und bei einer allergischen Reaktion mit Schwellungen im Gesicht oder Atembeschwerden müssen Sie die Einnahme laut Packungsbeilage abbrechen und sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt benachrichtigen [11]. Mehr dazu: Geschmacksstörungen, Leberwerte und Schwere Hautreaktionen.
Die europäische Koordinierungsgruppe CMDh hat am 25.06.2026 beschlossen, die Fach- und Gebrauchsinformationen von Terbinafin zum Einnehmen um eine Blutgerinnungsstörung zu ergänzen, die thrombotisch thrombozytopenische Purpura (TTP); gemeldet wurden auch Fälle mit tödlichem Verlauf. Das BfArM hat den Beschluss mit Bescheid vom 31.08.2026 umgesetzt [15]. Anzeichen sind laut dem vorgesehenen Text der Packungsbeilage Fieber mit Blutergüssen unter der Haut, die als rote punktförmige Punkte auftreten können, mit oder ohne ungeklärte extreme Müdigkeit, Verwirrtheit oder Gelbfärbung von Haut oder Augen. Dann brechen Sie laut diesem Text die Behandlung sofort ab und wenden sich unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt oder begeben sich in ein Krankenhaus [15]. In der Packungsbeilage von Terbinafin-ratiopharm mit Stand März 2025 steht dieser Hinweis noch nicht [11]. Mehr dazu: Blutungen und Blutbild.
Itraconazol: Häufig sind laut Packungsbeilage Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Übelkeit [13]. Bei plötzlichen Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht, Ausschlag, Juckreiz oder schweren Hautveränderungen und bei starker Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnlicher Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunklem Urin oder hellem Stuhl als mögliche Zeichen ernsthafter Leberprobleme nehmen Sie das Mittel laut Packungsbeilage nicht weiter ein und informieren sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [13]. Kurzatmigkeit, unerwartete Gewichtszunahme, Anschwellen der Beine oder des Bauchs, ungewöhnliche Müdigkeit oder nächtliches Aufwachen mit Kurzatmigkeit können Zeichen einer Herzfunktionsstörung sein; dann lassen Sie es laut Packungsbeilage sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wissen [13]. Mehr dazu: Herzschwäche durch Medikamente.
Haben Sie ein verordnetes Medikament als Auslöser von Beschwerden im Verdacht, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder direkt dem BfArM melden [4]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Ärztlichen Rat brauchen Sie, wenn sich die Beschwerden nicht in der Zeit bessern, die die Packungsbeilage nennt, oder wenn sie schlechter werden; bei der Clotrimazol-Creme sind das zum Beispiel 2 Wochen [4]. Bei Menschen mit Diabetes sollte laut IQWiG jede Verletzung oder Druckstelle am Fuß einer Ärztin oder einem Arzt gezeigt werden, auch schon kleine Schürfwunden oder Kratzer [21].
Hauterkrankungen wie Fußpilz gehören laut IQWiG zu den Risikofaktoren für eine Wundrose (Erysipel) oder eine Phlegmone: Bakterien dringen dabei durch Hautschäden ein, die Haut schwillt an, wird rot und schmerzt [22]. Bei einer Wundrose ist die Schwellung schmerzhaft und relativ scharf begrenzt, auf hellerer Haut glänzt sie hellrot; meist treten schon zu Beginn Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl auf. Werden beide Infektionen früh und richtig behandelt, heilen sie laut IQWiG meist ohne Folgen aus [22]. Anzeichen für einen ernsten Verlauf sind starke Schmerzen, Fieber, kalter Schweiß, Blässe, Übelkeit, beschleunigte Atmung oder Herzrasen und Bewusstseinsstörungen wie Benommenheit oder Verwirrtheit; dann sollte man sofort den Rettungsdienst unter 112 anrufen [22].
Quellen
- Fußpilz. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 09.07.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Was hilft gegen Fußpilz?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 09.07.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Fußpilz (Tinea pedis). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (in Zusammenarbeit mit dem IQWiG). Stand 27.05.2024. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Fungizid-ratiopharm Creme (Clotrimazol 10 mg/g), regulierter Teil (Abschnitte 1 bis 6). ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Fungizid-ratiopharm Creme (Abschnitte 4.1, 4.6, 5.1 und 11). ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Mykoderm Miconazolcreme (Miconazolnitrat 20 mg/g). Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG. Stand 12/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Terbinafin AbZ 10 mg/g Creme. AbZ-Pharma GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Terbinafin AbZ 10 mg/g Creme (Abschnitte 4.1 und 5.1). AbZ-Pharma GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ciclopirox-ratiopharm 1 % Creme. ratiopharm GmbH. Stand 02/2022. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Ciclopirox-ratiopharm 1 % Creme (Abschnitte 5.1 und 11). ratiopharm GmbH. Stand 08/2021. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Terbinafin-ratiopharm 250 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 03/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Terbinafin-ratiopharm 250 mg Tabletten (Abschnitte 4.1 und 5.1). ratiopharm GmbH. Stand 03/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Itraconazol STADA 100 mg Hartkapseln (Druckcode 9381261/2506). STADAPHARM GmbH. Stand 05/2025. abgerufen am 18.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Itraconazol STADA 100 mg Hartkapseln (Abschnitte 4.1 und 5.1). STADAPHARM GmbH. Stand 03/2023. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Terbinafin: Einstimmiger Beschluss der Koordinierungsgruppe CMDh vom 25.06.2026 (PSUSA/00002896/202509) mit Anhängen I bis III, nur Arzneimittel zur systemischen Anwendung; Umsetzung durch Bescheid des BfArM vom 31.08.2026. Koordinierungsgruppe CMDh, Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA); Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 25.06.2026 und 31.08.2026. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Miconazol, Hydrocortison/Miconazolnitrat, Miconazolnitrat/Zinkoxid: Einstimmiger Beschluss der Koordinierungsgruppe CMDh vom 19.06.2025 (PSUSA/00002052/202410) mit Anhängen I bis III; Umsetzung durch Bescheid des BfArM vom 28.08.2025. Koordinierungsgruppe CMDh, Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA); Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 19.06.2025 und 28.08.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Clotrimazol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Miconazol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Terbinafin. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Embryotox Embryotox: Itraconazol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 18.10.2026
- Diabetischer Fuß: Wie beugt man Wunden vor?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 18.10.2023. abgerufen am 18.10.2026
- Wundrose und Phlegmone. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 25.06.2025. abgerufen am 18.10.2026
- Behörde Ringelflechte (Tinea corporis), Abschnitt "Wie bekommt man eine Ringelflechte?". Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (geprüft durch die Deutsche Dermatologische Gesellschaft). Stand 11.08.2025. abgerufen am 18.10.2026
Häufige Fragen
Was hilft gegen Fußpilz?
Laut IQWiG lässt sich Fußpilz meist mit Cremes, Gels oder Sprays behandeln, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Oft eingesetzt werden Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole wie Clotrimazol oder Miconazol, der Allylamine wie Terbinafin oder der Pyridone wie Ciclopirox. Für Hausmittel wie Teebaumöl oder Kräuter-Fußbäder gibt es laut IQWiG keine wissenschaftlichen Belege. Tabletten kommen erst infrage, wenn die äußerliche Behandlung nicht erfolgreich war.
Wie lange muss man Fußpilz behandeln?
Das hängt vom Wirkstoff ab. Die meisten Mittel müssen laut IQWiG 3 bis 6 Wochen angewendet werden, bei Terbinafin reicht oft 1 Woche. Bei einer Clotrimazol-Creme sieht die Packungsbeilage vor, bei Fußpilz etwa 2 Wochen über das Verschwinden aller Krankheitszeichen hinaus weiterzubehandeln, bei einer Miconazol-Creme mindestens 14 Tage nach dem Abklingen der Beschwerden. Hören Sie nicht auf, nur weil die Haut gesund aussieht: Laut IQWiG können dann noch Pilzsporen vorhanden sein.
Ist Fußpilz ansteckend?
Ja. Die Pilze werden laut IQWiG durch direkten Hautkontakt oder durch Hautschuppen übertragen, zum Beispiel wenn nackte Füße in Gemeinschaftsduschen mit ansteckenden Hautschuppen in Berührung kommen. Empfohlen werden Badeschlappen in Schwimmbädern, Gemeinschaftsduschen und Umkleiden, Schuhe, Handtücher und Socken nicht mit anderen zu teilen und Socken, Bettwäsche und Handtücher bei mindestens 60 Grad zu waschen. Wie wirksam diese Maßnahmen sind, ist laut IQWiG nicht gut untersucht.
Wann braucht man Tabletten gegen Fußpilz?
Laut IQWiG wird Fußpilz fast immer äußerlich behandelt. Tabletten kommen infrage, wenn eine örtliche Behandlung nicht erfolgreich war, wenn zusätzlich Fußnägel befallen sind oder der Fußpilz sehr ausgeprägt ist. Sie müssen ärztlich verschrieben werden und enthalten in der Regel Terbinafin oder Itraconazol. Sie haben häufiger Nebenwirkungen als Cremes, und es besteht ein sehr geringes Risiko für ernsthafte Leberschäden.
Was hilft bei Fußpilz in der Schwangerschaft?
Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Laut der Packungsbeilage von Fungizid-ratiopharm darf Clotrimazol aus Vorsichtsgründen in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Embryotox zählt Clotrimazol und Miconazol zu den Mitteln der Wahl bei Pilzinfektionen der Haut. Die Terbinafin-Creme sollte laut Packungsbeilage in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Kann man Fußpilz bei Kindern mit denselben Cremes behandeln?
Nicht mit allen. Die Terbinafin-Creme wird laut Packungsbeilage bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil nur begrenzte Erfahrungen vorliegen. Eine Ciclopirox-Creme bekommen Neugeborene, Säuglinge und Kinder bis zum 6. Lebensjahr laut Packungsbeilage nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt. Terbinafin-Tabletten werden für Kinder nicht empfohlen. Lassen Sie sich in der Apotheke oder ärztlich beraten.
Können Medikamente Fußpilz begünstigen?
Laut IQWiG erhöht ein geschwächtes Immunsystem das Risiko für Fußpilz, etwa durch eine längere Einnahme von Medikamenten, die die Abwehrkräfte schwächen. Welche Medikamente die Abwehr schwächen können, steht auf der Seite Infektanfälligkeit durch Medikamente. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie einen Zusammenhang vermuten.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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