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Piroxicam: Nebenwirkungen und Wirkung
Piroxicam ist ein verschreibungspflichtiges Schmerz- und Entzündungsmittel aus der Gruppe der NSAR, das zur Linderung der Beschwerden bei aktivierter Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew eingesetzt wird, aber nur, wenn andere NSAR nicht ausreichend geholfen haben. Sehr häufig sind Magen-Darm-Beschwerden. Zu den Risiken gehören Geschwüre, Blutungen und schwere Hautreaktionen. Bei Magenschmerzen, schwarzem oder blutigem Stuhl, Erbrechen von Blut oder Hautausschlag beenden Sie die Einnahme sofort und verständigen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können[1, 2]
- Häufig: Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch[1, 2]
- Häufig: Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis)[1, 2]
- Häufig: Verstärkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn[1, 2]
- Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit (zentralnervöse Störungen)[1, 2]
- Häufig: Ohrgeräusche (Tinnitus)[1, 2]
- Häufig: Erhöhte Leberwerte (Anstieg der Transaminasen und der alkalischen Phosphatase)[1, 2]
- Häufig: Hautausschlag[1, 2]
- Häufig: Anstieg des Harnstoffs im Blut[1, 2]
Wofür wird Piroxicam eingesetzt?
Piroxicam ist ein verschreibungspflichtiges, entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) [1, 2, 4]. Es lindert Beschwerden wie Schwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen bei aktivierter Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Eine Heilung der Erkrankung bewirkt es nicht; es hilft nur, solange Sie es einnehmen [1].
Die Ärztin oder der Arzt verschreibt Piroxicam nur, wenn andere NSAR keine zufriedenstellende Linderung gebracht haben, und wägt vorher Nutzen und Risiken ab [1]. Laut Fachinformation ist Piroxicam wegen seines Sicherheitsprofils nicht die Therapie der ersten Wahl und sollte von Ärztinnen und Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen verschrieben werden [2]. Die Arzneimittelverschreibungsverordnung nimmt nur den äußeren Gebrauch von Piroxicam von der Verschreibungspflicht aus [4].
Wie wirkt Piroxicam?
Piroxicam gehört innerhalb der NSAR zu den Oxicamen. Es hemmt die Bildung von Prostaglandinen, körpereigenen Botenstoffen, und verringert so entzündlich bedingte Schmerzen und Schwellungen; außerdem hemmt es die Verklumpung der Blutplättchen [2]. Zu den NSAR gehören laut Embryotox auch Ibuprofen und Diclofenac [3].
Die höchste Konzentration im Blut ist etwa 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme erreicht. Die Halbwertszeit beträgt 30 bis 60 Stunden, im Mittel etwa 50 Stunden. Bei täglicher Einnahme der üblichen Tagesdosis stellt sich ein gleichbleibender Wirkspiegel erst nach 5 bis 10 Tagen ein [2]. Piroxicam eignet sich daher nicht zum Beginn einer Behandlung, bei der eine rasche Wirkung nötig ist [1, 2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die die Packungsbeilage eine Häufigkeit angibt. "Sehr häufig" heißt: bei mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Die Nebenwirkungen hängen überwiegend von der Dosis ab und sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Am häufigsten betreffen sie den Verdauungstrakt; Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Durchbrüche oder Blutungen, manchmal tödlich, können vor allem bei älteren Menschen auftreten [1, 2]. Wassereinlagerungen, Bluthochdruck und Herzschwäche wurden im Zusammenhang mit NSAR berichtet; Mittel wie Piroxicam sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden [1]. Mehr dazu unter Magenbeschwerden durch Medikamente.
Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Magen und DarmMagen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und VerdauungsbeschwerdenBauchschmerzenÜbelkeitErbrechenBlähungenDurchfallVerstopfungMagen-Darm-Blutungen und GeschwüreVeränderungen des Blutbilds
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Magen und DarmMagen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch[1, 2]Mehr dazu: Magen-Darm-Blutungen und Geschwüre
- Magen und DarmEntzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren (ulzerative Stomatitis)[1, 2]
- Magen und DarmVerstärkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn[1, 2]
- NervensystemKopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit (zentralnervöse Störungen)[1, 2]Mehr dazu: KopfschmerzenSchwindelMüdigkeit
- Ohr und GleichgewichtOhrgeräusche (Tinnitus)[1, 2]Mehr dazu: Ohrgeräusche
- Leber und GalleErhöhte Leberwerte (Anstieg der Transaminasen und der alkalischen Phosphatase)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- HautHautausschlag[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Nieren und HarnwegeAnstieg des Harnstoffs im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- AugenSehstörungen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- Magen und DarmMagenschleimhautentzündung (Gastritis)[1, 2]
- HautLichtüberempfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, Rötung und fleckigen bis blasigen Ausschlägen; allergische Schwellung (allergisches Ödem)[1, 2]Mehr dazu: Lichtempfindlichkeit der HautJuckreizHautausschlagAllergische Reaktionen
- Nieren und HarnwegeWassereinlagerungen (Ödeme), besonders bei Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion[1, 2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Leber und GalleGelbsucht durch Gallestau (cholestatisches Syndrom), akute Leberentzündung (Hepatitis)[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- InfektionenVerschlechterung infektionsbedingter Entzündungen, z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis[1, 2]
- Blut und LymphsystemStörungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose); erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen sein[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Blut und LymphsystemLänger andauernde oder stärkere Blutungen[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- ImmunsystemSchwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Wassereinlagerungen, Atemnot, Herzjagen und schweren Kreislaufstörungen bis zum lebensbedrohlichen Schock, auch schon bei der ersten Anwendung[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnotHerzrasen
- NervensystemKrampfanfälle (Konvulsionen)[1, 2]Mehr dazu: Krampfanfälle
- HerzHerzklopfen (Palpitationen), Wassereinlagerungen (Ödeme), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt[1, 2]Mehr dazu: HerzrasenWassereinlagerungenHerzschwäche
- Gefäße und KreislaufBluthochdruck (arterielle Hypertonie)[1, 2]Mehr dazu: Blutdruckanstieg
- Gefäße und KreislaufHautblutungen (Purpura Schoenlein-Henoch), Gefäßentzündungen (Vaskulitis), Blutungen in Mund und Schleimhäuten[1, 2]Mehr dazu: Blutungen und blaue Flecken
- Magen und DarmEntzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)[1, 2]Mehr dazu: Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Magen und DarmBeschwerden im Unterbauch, z. B. unspezifische, blutende Darmentzündungen (Colitiden), zum Teil mit Geschwüren[1, 2]Mehr dazu: Bauchschmerzen
- Magen und DarmMembranartige Verengungen in Dünn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)[1, 2]
- Leber und GalleToxisches Leberversagen[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- HautSchwere und möglicherweise lebensbedrohliche Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)[1, 2]Mehr dazu: Schwere Hautreaktionen
- HautHaarausfall (Alopezie), Störungen des Nagelwachstums[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
- Nieren und HarnwegeSchädigung des Nierengewebes (interstitielle Nephritis, Papillennekrose), auch mit akuter Nierenfunktionsstörung, Eiweiß und/oder Blut im Harn; nephrotisches Syndrom (Wassereinlagerung im Körper und starke Eiweißausscheidung im Harn)[1, 2]Mehr dazu: NierenfunktionsstörungenWassereinlagerungen
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- HautFixes Arzneimittelexanthem (runde oder ovale Flecken mit Rötung und Schwellung der Haut), Blasenbildung (Quaddeln), Juckreiz[1, 2]Mehr dazu: HautausschlagJuckreiz
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt können laut Fachinformation unter allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung und auch ohne vorherige Warnzeichen auftreten, auch mit tödlichem Ausgang [2]. Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) traten in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auf [1, 2]. Mehr dazu unter Schwere Hautreaktionen durch Medikamente.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Magen und Darm: Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit ein [1]. Nebenwirkungen lassen sich verringern, wenn die niedrigste wirksame Dosis über die kürzeste nötige Zeit angewendet wird [1, 2]. Wenn Sie älter als 70 Jahre sind oder Kortison, Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI oder ASS zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen, kann die Ärztin oder der Arzt zusätzlich ein Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut verschreiben [1]. Melden Sie neue oder ungewöhnliche Beschwerden im Bauch während der Behandlung [2].
Kontrollen: Bei längerer Einnahme sind regelmäßige Kontrollen von Leberwerten, Nierenfunktion und Blutbild erforderlich [1, 2]. Laut Fachinformation sollten Wirksamkeit und Verträglichkeit innerhalb von 14 Tagen überprüft werden [2].
Weitere Beschwerden: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, besprechen Sie das mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, die oder der über das weitere Vorgehen entscheidet [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anwenden wollen [1]. Andere NSAR einschließlich Acetylsalicylsäure in schmerzstillender Dosis und Gerinnungshemmer wie Warfarin dürfen nicht zusammen mit Piroxicam angewendet werden [1, 2]. Kortison, SSRI und ASS zur Vorbeugung von Blutgerinnseln erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Blutungen; Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer können schwächer wirken [1, 2]. Bei Lithium ist eine Kontrolle des Lithiumspiegels nötig [1, 2].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Acetylsalicylsäure (ASS) in schmerzstillender Dosis oder andere NSAR, auch COX-2-Hemmer | Höheres Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen; laut Fachinformation senkt ASS außerdem den Piroxicam-Spiegel auf etwa 80 Prozent[1, 2] | Kombination nicht erlaubt |
| Gerinnungshemmer wie Warfarin oder andere Cumarine | Die Gerinnungshemmung kann verstärkt werden[1, 2] | Kombination nicht erlaubt |
| Kortison zum Einnehmen (Glucocorticoide) | Höheres Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS und Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI | Höheres Risiko für Magen-Darm-Blutungen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Phenytoin (gegen Krampfanfälle) oder Lithium (gegen psychische Erkrankungen) | Blutspiegel dieser Mittel kann steigen[1, 2] | Kontrolle des Lithiumspiegels nötig, des Phenytoinspiegels empfohlen |
| Entwässerungsmittel (Diuretika) und Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer oder Sartane | Wirkung kann abgeschwächt werden; zusammen mit ACE-Hemmern oder Sartanen kann das Risiko für Nierenfunktionsstörungen steigen, bei eingeschränkter Nierenfunktion einschließlich eines möglichen, gewöhnlich umkehrbaren akuten Nierenversagens[1, 2] | Laut Fachinformation ACE-Hemmer oder Sartane nur mit Vorsicht kombinieren, vor allem im Alter; ausreichend trinken und eine Kontrolle der Nierenwerte nach Beginn erwägen |
| Kaliumsparende Entwässerungsmittel | Kaliumspiegel im Blut kann steigen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Methotrexat | Einnahme innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Methotrexat: höhere Methotrexat-Konzentration und mehr Nebenwirkungen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Ciclosporin | Höheres Risiko für Nierenschäden durch Ciclosporin[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Probenecid (gegen Gicht) oder Cimetidin (gegen Magengeschwüre) | Piroxicam wird langsamer ausgeschieden, seine Nebenwirkungen können sich verstärken[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Phenobarbital | Weniger Piroxicam im Blut, schwächere Wirkung[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Sulfonylharnstoffe (blutzuckersenkende Mittel) | Wechselwirkungen mit NSAR in klinischen Untersuchungen gezeigt, mit Piroxicam bisher nicht beschrieben[1, 2] | Blutzucker vorsichtshalber kontrollieren |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Piroxicam nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Haben Sie Herzprobleme, hatten Sie einen Schlaganfall oder haben Sie Risikofaktoren wie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte oder rauchen Sie, besprechen Sie die Behandlung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, denn ein Risiko für Herz und Gefäße ist bei hohen Dosen und längerer Behandlung wahrscheinlicher [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Piroxicam oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
- Magen- oder Darmgeschwür, Blutung oder Durchbruch im Magen-Darm-Bereich, jetzt oder früher[1, 2]
- Magen-Darm-Erkrankungen, die das Blutungsrisiko erhöhen können, wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magen- oder Darmkrebs oder Divertikulitis, jetzt oder früher[1, 2]
- Gleichzeitige Anwendung anderer NSAR, auch COX-2-Hemmer und Acetylsalicylsäure (laut Fachinformation in schmerzstillender Dosis)[1, 2]
- Gleichzeitige Anwendung gerinnungshemmender Mittel wie Warfarin[1, 2]
- Frühere schwere allergische Reaktion auf Piroxicam, andere NSAR oder andere Arzneimittel, vor allem schwere Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse; frühere Hautreaktionen jeglichen Schweregrads auf Piroxicam, andere NSAR oder andere Arzneimittel[1, 2]
- Ungeklärte Störungen der Blutbildung oder Blutgerinnung[1, 2]
- Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen[1, 2]
- Schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen[1, 2]
- Mäßige oder schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz)[1, 2]
- Letztes Drittel der Schwangerschaft[1, 2]
- Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren (Wirkstoffgehalt zu hoch)[1, 2]
- Alter über 80 Jahre: laut Packungsbeilage nicht verwenden; laut Fachinformation sollte die Anwendung vermieden werden[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Ältere Menschen: Sie bekommen häufiger Nebenwirkungen, vor allem Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, die lebensbedrohlich sein können; besonders sorgfältige ärztliche Überwachung. Bei einem Alter über 70 Jahren kann die Ärztin oder der Arzt die Behandlungsdauer verkürzen und häufiger untersuchen[1, 2]
- Gleichzeitige Einnahme von Kortison (Glucocorticoiden), Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI oder Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie Alter über 70 Jahre: Die Ärztin oder der Arzt kann zusätzlich ein Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut verschreiben[1, 2]
- Laut Fachinformation lassen Beobachtungsstudien vermuten, dass Piroxicam im Vergleich zu anderen NSAR mit einem hohen Risiko für schwerwiegende Magen-Darm-Schäden und mit einem höheren Risiko für schwere Hautreaktionen verbunden sein könnte als NSAR, die nicht zu den Oxicamen gehören[2]
- Herzprobleme, früherer Schlaganfall oder Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte oder Rauchen: Behandlung mit Ärztin, Arzt oder Apotheke besprechen; Mittel wie Piroxicam sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden, wahrscheinlicher bei hohen Dosen und längerer Behandlung[1, 2]
- Bestimmte angeborene Störungen der Blutbildung wie akute intermittierende Porphyrie: nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung[1, 2]
- Besonders sorgfältige ärztliche Überwachung direkt nach größeren Operationen, bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion sowie bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronischen Atemwegserkrankungen mit verengten Atemwegen[1, 2]
- Längere Einnahme: regelmäßige Kontrolle von Leberwerten, Nierenfunktion und Blutbild erforderlich[1, 2]
- Blutgerinnungsstörungen: Piroxicam kann die Verklumpung der Blutplättchen vorübergehend hemmen[1, 2]
- Vor Operationen: Ärztin, Arzt oder Zahnarzt fragen bzw. über die Einnahme informieren[1]
- Kopfschmerzen bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln dürfen nicht mit höheren Dosen behandelt werden; die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, besonders mehrerer Wirkstoffe zusammen, kann die Nieren dauerhaft schädigen (Analgetika-Nephropathie)[1, 2]
- Fixes Arzneimittelexanthem durch Piroxicam in der Vorgeschichte: laut Fachinformation nicht erneut mit Piroxicam behandeln; Kreuzreaktionen mit anderen Oxicamen sind möglich[2]
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Anwendung nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen[1, 2]
- Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Die Tabletten enthalten Lactose[1, 2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité zu Alltag, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2, 3]. Wie andere Mittel, die die Prostaglandinbildung hemmen, kann Piroxicam es Frauen mit Kinderwunsch erschweren, schwanger zu werden [1, 2].
Schwangerschaft
In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Piroxicam nicht anwenden: Es kann das ungeborene Kind schädigen, Nieren- und Herzprobleme verursachen, die Blutungsneigung von Mutter und Kind beeinflussen und dazu führen, dass die Geburt später einsetzt oder länger dauert. Wird während der Anwendung eine Schwangerschaft festgestellt, benachrichtigen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1, 2]
In den ersten 6 Monaten nur, wenn es absolut notwendig ist und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es empfiehlt, so niedrig dosiert und so kurz wie möglich; das gilt auch, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden. Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann eine Anwendung über mehr als ein paar Tage beim Kind Nierenprobleme mit zu wenig Fruchtwasser verursachen oder ein Blutgefäß am Herzen des Kindes (Ductus arteriosus) verengen; die Ärztin oder der Arzt kann dann eine zusätzliche Überwachung empfehlen.[1, 2]
Laut Embryotox dürfen Piroxicam und andere NSAR ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht angewendet werden. Bei der Planung einer Behandlung oder einer Schwangerschaft unter Behandlung sollten laut Embryotox die besser untersuchten NSAR Ibuprofen und Diclofenac bevorzugt werden; als besser geeignete Alternativen nennt Embryotox Ibuprofen (im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel) und Paracetamol (in der gesamten Schwangerschaft). Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Piroxicam und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über; in der Stillzeit sollte Piroxicam deshalb nicht eingenommen werden. Laut Fachinformation sind nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden.[1, 2]
Laut Embryotox ist Piroxicam wegen seiner langen Halbwertszeit in der Stillzeit nicht zu empfehlen; einzelne Dosen erfordern keine Einschränkung des Stillens, die Medikation sollte laut Embryotox aber auf Ibuprofen, gegebenenfalls auch Diclofenac umgestellt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken. Laut Fachinformation kann Alkohol Nebenwirkungen verstärken, vor allem im Magen-Darm-Trakt und im Nervensystem.[1, 2]
Autofahren und Maschinen
In höherer Dosierung können Müdigkeit und Schwindel auftreten und im Einzelfall das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, verstärkt zusammen mit Alkohol. Fahren Sie dann nicht Auto oder andere Fahrzeuge, bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.[1, 2]
Einnahme
Die Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit, etwa einem Glas Wasser, während oder nach einer Mahlzeit einnehmen. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.[1, 2]
Über die Dauer entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt; bei rheumatischen Erkrankungen kann eine längere Anwendung nötig sein. Laut Fachinformation sollten Wirksamkeit und Verträglichkeit innerhalb von 14 Tagen überprüft und eine weitere Behandlung engmaschig überwacht werden.[1, 2]
Einnahme vergessen: nachholen, sobald Sie sich erinnern; ist es fast Zeit für die nächste Dosis, die vergessene auslassen und wie vorgesehen weitermachen. Die Dosis nicht verdoppeln.[1]
Absetzen
Bei ersten Anzeichen von Hautreaktionen, anderen Überempfindlichkeitsreaktionen oder bedeutsamen Magen-Darm-Beschwerden wird Piroxicam laut Fachinformation sofort abgesetzt. Nach einem Stevens-Johnson-Syndrom oder einer toxischen epidermalen Nekrolyse dürfen Sie nie wieder mit Piroxicam behandelt werden.[1, 2]
Wie andere Mittel, die die Prostaglandinbildung hemmen, kann Piroxicam es erschweren, schwanger zu werden; informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder Probleme haben, schwanger zu werden. Laut Fachinformation wird Piroxicam Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen; bei Schwierigkeiten, schwanger zu werden, oder bei Untersuchungen zur Unfruchtbarkeit sollte ein Absetzen in Betracht gezogen werden.[1, 2]
Überdosierung
Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Mögliche Zeichen sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit sowie Störungen von Nieren- und Leberfunktion. Ein spezielles Gegenmittel gibt es nicht; die Gabe von Antazida und Aktivkohle senkt den Spiegel im Blut. Laut Fachinformation ist die lange Halbwertszeit zu berücksichtigen.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation
Die Packungsbeilage nennt die übliche Tagesdosis und eine Tageshöchstdosis, die nicht überschritten werden darf; die Fachinformation ergänzt Angaben zur Überprüfung der Behandlung und bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion [1, 2]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung: Die Ärztin oder der Arzt stellt die Behandlung auf die niedrigste wirksame Dosis ein; ändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache [1].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Piroxicam immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein [1]. Haben Sie das Gefühl, dass es nicht ausreichend wirkt, erhöhen Sie die Dosis nicht, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt [1]. Über die Dauer der Behandlung entscheidet die Ärztin oder der Arzt; bei rheumatischen Erkrankungen kann eine längere Anwendung nötig sein [1].
Bei ersten Anzeichen von Hautreaktionen, anderen Überempfindlichkeitsreaktionen oder bedeutsamen Magen-Darm-Beschwerden wird Piroxicam laut Fachinformation sofort abgesetzt [2]. Werden Kopfschmerzen bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln häufiger, dürfen sie nicht mit höheren Dosen behandelt werden; fragen Sie ärztlich nach [1]. Vor Operationen informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Zahnarztpraxis über die Einnahme [1]. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Piroxicam
Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten [1, 2]. Für andere Stärken und Darreichungsformen gelten eigene Packungsbeilagen.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten | AbZ-Pharma GmbH | verschreibungspflichtig; Grundlage dieser Seite |
| Piroxicam STADA | STADAPHARM GmbH | Tabletten mit 10 oder 20 mg; eigene Packungsbeilage |
| Piroxicam-ratiopharm 20 mg Injektionslösung | ratiopharm GmbH | Injektionslösung; eigene Packungsbeilage |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 08/2022. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Piroxicam AbZ 20 mg Tabletten. AbZ-Pharma GmbH. Stand 08/2022. abgerufen am 11.10.2026
- Embryotox Embryotox: Piroxicam. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Piroxicam. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Wofür wird Piroxicam eingesetzt?
Piroxicam lindert Beschwerden wie Schwellungen, Steifigkeit und Gelenkschmerzen bei aktivierter Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Eine Heilung bewirkt es nicht; es hilft nur, solange es eingenommen wird. Die Ärztin oder der Arzt verschreibt es nur, wenn andere NSAR keine zufriedenstellende Linderung gebracht haben.
Warum ist Piroxicam nicht das erste Mittel der Wahl?
Laut Fachinformation ist Piroxicam wegen seines Sicherheitsprofils nicht die Therapie der ersten Wahl, wenn ein NSAR nötig ist. Beobachtungsstudien lassen vermuten, dass es im Vergleich zu anderen NSAR mit einem hohen Risiko für schwerwiegende Magen-Darm-Schäden verbunden sein könnte und mit einem höheren Risiko für schwere Hautreaktionen als NSAR, die nicht zu den Oxicamen gehören.
Wie schnell wirkt Piroxicam?
Nach einer Tablette ist die höchste Konzentration im Blut nach etwa 2 bis 3 Stunden erreicht. Die Halbwertszeit beträgt im Mittel etwa 50 Stunden; bei täglicher Einnahme stellt sich ein gleichbleibender Wirkspiegel erst nach 5 bis 10 Tagen ein. Piroxicam eignet sich deshalb laut Fachinformation nicht zum Beginn einer Behandlung, bei der eine rasche Wirkung nötig ist.
Darf ich Piroxicam zusammen mit Ibuprofen oder ASS nehmen?
Nein. Andere NSAR wie Ibuprofen, COX-2-Hemmer und Acetylsalicylsäure in schmerzstillender Dosis dürfen nicht zusammen mit Piroxicam angewendet werden, weil das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen steigt. Auch niedrig dosierte ASS zur Vorbeugung von Blutgerinnseln kann das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen; sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Darf ich Piroxicam in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
Im letzten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie Piroxicam nicht anwenden; in den ersten 6 Monaten nur, wenn es absolut notwendig ist und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es empfiehlt. In der Stillzeit sollte Piroxicam nicht eingenommen werden, weil es in geringen Mengen in die Muttermilch übergeht. Laut Embryotox ist Piroxicam wegen seiner langen Halbwertszeit in der Stillzeit nicht zu empfehlen; die Medikation sollte laut Embryotox auf Ibuprofen, gegebenenfalls auch Diclofenac umgestellt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Piroxicam nehme?
Die Packungsbeilage rät, während der Anwendung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Laut Fachinformation kann Alkohol Nebenwirkungen verstärken, vor allem im Magen-Darm-Trakt und im Nervensystem; zusammen mit Alkohol kann auch das Reaktionsvermögen stärker beeinträchtigt sein.
Darf ich Piroxicam im höheren Alter nehmen?
Ältere Menschen bekommen häufiger Nebenwirkungen, vor allem Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt. Bei einem Alter über 70 Jahren kann die Ärztin oder der Arzt eine niedrigere Dosis oder eine kürzere Behandlung wählen, häufiger untersuchen und zusätzlich ein Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut verschreiben. Über 80 Jahren dürfen Sie Piroxicam laut Packungsbeilage nicht verwenden.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Werkzeuge Entsorgungs-WegweiserDer Wegweiser zeigt nach Art des Mittels, wie Sie alte Medikamente entsorgen und wo Sie die Regel Ihrer Gemeinde finden.