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Tirzepatid: Nebenwirkungen und Wirkung

Tirzepatid ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff, der die Rezeptoren der körpereigenen Hormone GIP und GLP-1 aktiviert. Als Mounjaro ist er zugelassen bei unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes ab 10 Jahren und zum Gewichtsmanagement bei Erwachsenen mit Adipositas oder mit Übergewicht und gewichtsbedingter Begleiterkrankung, jeweils ergänzend zu Diät und Bewegung. Sehr häufig sind Übelkeit und Durchfall. Bei starken, nicht abklingenden Bauch- und Rückenschmerzen suchen Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf.

Frau Mitte vierzig mit dunklem Pferdeschwanz geht an einem sonnigen Morgen zügig einen Uferweg an einem See entlang
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Übelkeit[1, 2]
  • Sehr häufig: Durchfall[1, 2]
  • Sehr häufig: Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) bei Anwendung zusammen mit einem Sulfonylharnstoff und/oder Insulin; mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwäche, Schwindel, Hungergefühl, Verwirrtheit, Reizbarkeit, schneller Herzschlag und Schwitzen[1, 2]
  • Sehr häufig: Im Gewichtsmanagement, bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung und bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes: Magen-(Bauch-)Schmerzen und Erbrechen[1, 2]
  • Sehr häufig: Im Gewichtsmanagement und bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: Verstopfung[1, 2]
  • Sehr häufig: Bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: weniger Hungergefühl (verringerter Appetit)[1, 2]
  • Sehr häufig: Bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: Müdigkeit (Abgeschlagenheit)[1, 2]
  • Häufig: Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) bei Typ-2-Diabetes zusammen mit Metformin und einem SGLT-2-Hemmer sowie bei Kindern und Jugendlichen zusammen mit Metformin allein[1, 2]
  • Häufig: Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit), z. B. Hautausschlag, Juckreiz und Ekzeme[1, 2]
  • Häufig: Im Gewichtsmanagement: Schwindel[1, 2]
  • Häufig: Im Gewichtsmanagement: niedriger Blutdruck (Hypotonie)[1, 2]
  • Häufig: Bei Typ-2-Diabetes: weniger Hungergefühl (verringerter Appetit)[1, 2]
  • Häufig: Bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes: Magen-(Bauch-)Schmerzen und Erbrechen; das Erbrechen nimmt normalerweise mit der Zeit ab[1, 2]
  • Häufig: Bei Typ-2-Diabetes: Verstopfung[1, 2]
  • Häufig: Verdauungsstörungen (Dyspepsie)[1, 2]
  • Häufig: Geblähter Bauch[1, 2]
  • Häufig: Aufstoßen (Rülpsen)[1, 2]
  • Häufig: Blähungen (Flatulenz)[1, 2]
  • Häufig: Reflux oder Sodbrennen (gastroösophageale Refluxkrankheit), verursacht durch Magensäure, die in die Speiseröhre gelangt[1, 2]
  • Häufig: Im Gewichtsmanagement: Haarausfall[1, 2]
  • Häufig: Bei Typ-2-Diabetes und im Gewichtsmanagement: Müdigkeit (Abgeschlagenheit); die Fachinformation fasst darunter Müdigkeit, Kraftlosigkeit (Asthenie), Unwohlsein und Lethargie[1, 2]
  • Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle, z. B. Juckreiz oder Rötung[1, 2]
  • Häufig: Schneller Puls (erhöhte Herzfrequenz)[1, 2]
  • Häufig: Erhöhte Werte von Bauchspeicheldrüsenenzymen (Lipase und Amylase) im Blut[1, 2]
  • Häufig: Im Gewichtsmanagement: erhöhte Calcitonin-Werte im Blut[1, 2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Tirzepatid eingesetzt?

Tirzepatid ist ein verschreibungspflichtiger GIP- und GLP-1-Rezeptoragonist: Er aktiviert die Rezeptoren zweier körpereigener Hormone [2, 3]. Verwandte Wirkstoffe stellt die Seite GLP-1-Rezeptoragonisten vor. Das Präparat mit Tirzepatid heißt Mounjaro und ist in der gesamten EU zugelassen [1, 2].

Zugelassen ist Tirzepatid zur Behandlung eines unzureichend eingestellten Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren, ergänzend zu Diät und Bewegung: allein, wenn Metformin wegen Unverträglichkeit oder Gegenanzeigen nicht angezeigt ist, oder zusätzlich zu anderen Diabetesmitteln, auch zu Insulin [1, 2]. Bei Typ-2-Diabetes kann Mounjaro laut Packungsbeilage auch zur Vorbeugung einer Herzerkrankung beitragen [1].

Außerdem ist Tirzepatid ergänzend zu einer kalorienreduzierten Diät und erhöhter körperlicher Aktivität zum Gewichtsmanagement zugelassen, einschließlich Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung. Das gilt für Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) zu Behandlungsbeginn ab 30 kg/m², also mit Adipositas, oder mit einem BMI von 27 bis unter 30 kg/m² und mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, obstruktiver Schlafapnoe, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes [1, 2]. Bei obstruktiver Schlafapnoe und Adipositas kann es laut Packungsbeilage mit oder ohne Positivdruck-Atemwegstherapie angewendet werden [1]. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Tirzepatid im Rahmen des Gewichtsmanagements nicht erhalten, da es bei ihnen nicht untersucht wurde [1].

Wie wirkt Tirzepatid?

Tirzepatid aktiviert die Rezeptoren für zwei Hormone, die der Körper selbst bildet: GIP (glukoseabhängiges insulinotropes Polypeptid) und GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1). Diese Rezeptoren sitzen unter anderem in der Bauchspeicheldrüse und in Bereichen des Gehirns, die für die Appetitregulierung wichtig sind [2]. Tirzepatid macht die insulinbildenden Zellen empfindlicher für Zucker und steigert die Insulinausschüttung abhängig vom Blutzucker; laut Packungsbeilage senkt es den Zuckerspiegel nur dann, wenn er hoch ist [1, 2].

Laut Fachinformation senkt Tirzepatid Körpergewicht und Körperfettmasse; zu den Mechanismen gehört eine geringere Nahrungsaufnahme, weil das Sättigungsgefühl steigt und das Hungergefühl sinkt [2]. Die höchste Konzentration im Blut wird 8 bis 72 Stunden nach der Injektion erreicht. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt etwa 5 Tage; das ermöglicht eine Gabe pro Woche [2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Die Packungsbeilage von Mounjaro gibt manche Häufigkeiten getrennt nach Anwendungsgebiet an, etwa für das Gewichtsmanagement, für Typ-2-Diabetes oder für Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung. Diese Zeilen nennen die Gruppe am Anfang. Unten stehen alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation eine Häufigkeit angeben. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100 und "selten" bis zu 1 von 1.000 [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Am häufigsten sind Magen-Darm-Beschwerden. In einer Studie zum Gewichtsmanagement bei Menschen ohne Typ-2-Diabetes hatten laut Fachinformation je nach Dosis 24,6 bis 33,3 Prozent der Behandelten Übelkeit und 18,7 bis 23,0 Prozent Durchfall, unter Placebo 9,5 bzw. 7,3 Prozent. Die Magen-Darm-Beschwerden waren überwiegend leicht oder mäßig; Übelkeit, Erbrechen und Durchfall traten in der Phase der Dosissteigerung häufiger auf und nahmen im Laufe der Zeit ab [2]. Laut Packungsbeilage sind sie normalerweise nicht schwerwiegend [1]. In Studien zum Gewichtsmanagement waren akute Gallenblasen-Ereignisse mit der Gewichtsabnahme verbunden [2]. Der mittlere maximale Anstieg der Herzfrequenz betrug in Studien zu Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen 3 bis 5 Schläge pro Minute [2].

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Magen und DarmÜbelkeit[1, 2]Mehr dazu: Übelkeit
  • Magen und DarmDurchfall[1, 2]Mehr dazu: Durchfall
  • Stoffwechsel und ErnährungNiedriger Blutzucker (Hypoglykämie) bei Anwendung zusammen mit einem Sulfonylharnstoff und/oder Insulin; mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwäche, Schwindel, Hungergefühl, Verwirrtheit, Reizbarkeit, schneller Herzschlag und Schwitzen[1, 2]Mehr dazu: UnterzuckerungSchwäche (Asthenie)KopfschmerzenMüdigkeitSchwindelVerwirrtheitAggressivität und ReizbarkeitHerzrasenVermehrtes Schwitzen
  • Magen und DarmIm Gewichtsmanagement, bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung und bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes: Magen-(Bauch-)Schmerzen und Erbrechen[1, 2]Mehr dazu: BauchschmerzenErbrechen
  • Magen und DarmIm Gewichtsmanagement und bei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: Verstopfung[1, 2]Mehr dazu: Verstopfung
  • Stoffwechsel und ErnährungBei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: weniger Hungergefühl (verringerter Appetit)[1, 2]Mehr dazu: Appetitlosigkeit
  • Allgemeine BeschwerdenBei Typ-2-Diabetes mit begleitender Herz-Kreislauf-Erkrankung: Müdigkeit (Abgeschlagenheit)[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Stoffwechsel und ErnährungNiedriger Blutzucker (Hypoglykämie) bei Typ-2-Diabetes zusammen mit Metformin und einem SGLT-2-Hemmer sowie bei Kindern und Jugendlichen zusammen mit Metformin allein[1, 2]Mehr dazu: Unterzuckerung
  • ImmunsystemAllergische Reaktionen (Überempfindlichkeit), z. B. Hautausschlag, Juckreiz und Ekzeme[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenHautausschlagJuckreiz
  • NervensystemIm Gewichtsmanagement: Schwindel[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
  • Gefäße und KreislaufIm Gewichtsmanagement: niedriger Blutdruck (Hypotonie)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
  • Stoffwechsel und ErnährungBei Typ-2-Diabetes: weniger Hungergefühl (verringerter Appetit)[1, 2]Mehr dazu: Appetitlosigkeit
  • Magen und DarmBei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes: Magen-(Bauch-)Schmerzen und Erbrechen; das Erbrechen nimmt normalerweise mit der Zeit ab[1, 2]Mehr dazu: BauchschmerzenErbrechen
  • Magen und DarmBei Typ-2-Diabetes: Verstopfung[1, 2]Mehr dazu: Verstopfung
  • Magen und DarmVerdauungsstörungen (Dyspepsie)[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden
  • Magen und DarmGeblähter Bauch[1, 2]Mehr dazu: Blähungen
  • Magen und DarmAufstoßen (Rülpsen)[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden
  • Magen und DarmBlähungen (Flatulenz)[1, 2]Mehr dazu: Blähungen
  • Magen und DarmReflux oder Sodbrennen (gastroösophageale Refluxkrankheit), verursacht durch Magensäure, die in die Speiseröhre gelangt[1, 2]Mehr dazu: Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden
  • HautIm Gewichtsmanagement: Haarausfall[1, 2]Mehr dazu: Haarausfall
  • Allgemeine BeschwerdenBei Typ-2-Diabetes und im Gewichtsmanagement: Müdigkeit (Abgeschlagenheit); die Fachinformation fasst darunter Müdigkeit, Kraftlosigkeit (Asthenie), Unwohlsein und Lethargie[1, 2]Mehr dazu: MüdigkeitSchwäche (Asthenie)
  • Allgemeine BeschwerdenReaktionen an der Injektionsstelle, z. B. Juckreiz oder Rötung[1, 2]Mehr dazu: Juckreiz
  • Laborwerte und UntersuchungenSchneller Puls (erhöhte Herzfrequenz)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
  • Laborwerte und UntersuchungenErhöhte Werte von Bauchspeicheldrüsenenzymen (Lipase und Amylase) im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
  • Laborwerte und UntersuchungenIm Gewichtsmanagement: erhöhte Calcitonin-Werte im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Magen und DarmEntzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis), die starke, nicht abklingende Bauch- und Rückenschmerzen verursachen kann[1, 2]Mehr dazu: BauchspeicheldrüsenentzündungBauchschmerzen
  • Stoffwechsel und ErnährungBei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zusammen mit Metformin: niedriger Blutzucker (Hypoglykämie)[1, 2]Mehr dazu: Unterzuckerung
  • Magen und DarmGallensteine (Cholelithiasis)[1, 2]
  • Magen und DarmEntzündung der Gallenblase (Cholezystitis)[1, 2]
  • Stoffwechsel und ErnährungBei Typ-2-Diabetes: Gewichtsverlust[1, 2]Mehr dazu: Gewichtsabnahme
  • Laborwerte und UntersuchungenBei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes oder mit obstruktiver Schlafapnoe bei Adipositas: erhöhte Calcitonin-Werte im Blut[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
  • NervensystemVeränderter Geschmackssinn (Dysgeusie)[1, 2]Mehr dazu: Geschmacksstörungen
  • NervensystemVeränderung des Hautempfindens (Dysästhesie)[1, 2]Mehr dazu: Kribbeln und Taubheitsgefühl
  • Magen und DarmVerzögerung der Magenentleerung[1, 2]
  • Allgemeine BeschwerdenSchmerzen an der Injektionsstelle[1, 2]

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten. Laut Fachinformation sollte Tirzepatid bei Verdacht abgesetzt werden; bestätigt sie sich, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden. Erhöhte Bauchspeicheldrüsenenzyme allein sind ohne weitere Anzeichen kein Hinweis auf eine akute Pankreatitis [1, 2]. Mehr dazu auf der Seite Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Medikamente.

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Frau Anfang fünfzig mit kurzen roten Haaren trinkt in einer hellen Küche ein Glas Wasser, auf dem Tisch eine Karaffe
Bild: KI-generiert

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall: Sie treten am häufigsten zu Beginn der Behandlung auf und nehmen bei den meisten Behandelten mit der Zeit ab [1]. Zu Beginn kann es zu einem Flüssigkeitsverlust kommen, der die Nierenfunktion einschränken kann. Trinken Sie deshalb viel; bei Fragen oder Bedenken wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1]. Laut Fachinformation sind ältere Menschen für solche Komplikationen möglicherweise anfälliger [2]. Hinweise finden Sie auch auf der Seite Übelkeit und Erbrechen durch Medikamente.

Niedriger Blutzucker: Wenden Sie Tirzepatid zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin an, messen Sie Ihren Blutzucker so, wie es Ihnen Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Apotheke erklärt hat; die Dosis dieser Mittel muss möglicherweise verringert werden [1]. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollte Ihnen sagen, wie Sie einen niedrigen Blutzucker behandeln [1]. Mehr dazu auf der Seite Medikamente, die den Blutzucker verändern.

Reaktionen an der Injektionsstelle: Sie sind häufig, zum Beispiel Juckreiz oder Rötung [1]. In den Studien waren sie laut Fachinformation überwiegend leicht, keine war schwerwiegend [2]. Laut Packungsbeilage wählen Sie bei jeder Anwendung eine andere Injektionsstelle innerhalb der Körperregion [1, 2]. Halten Beschwerden an oder belasten sie Sie, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]; notieren können Sie sie im Nebenwirkungs-Tagebuch.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anwenden wollen [1]. Tirzepatid verzögert die Magenentleerung und kann dadurch beeinflussen, wie schnell gleichzeitig eingenommene Arzneimittel aufgenommen werden; am stärksten ist dieser Effekt zu Behandlungsbeginn [2]. Laut Fachinformation sind für die meisten Arzneimittel zum Einnehmen keine Dosisanpassungen zu erwarten, auch nicht für Paracetamol. In einer Studie mit einer Kombinationspille (Ethinylestradiol und Norgestimat) sanken deren Wirkstoffspiegel nach einer Einzeldosis Tirzepatid; laut Fachinformation gilt diese Verringerung als nicht klinisch relevant, eine Dosisanpassung oraler Verhütungsmittel ist nicht erforderlich [2].

Wechselwirkungen von Tirzepatid
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Sulfonylharnstoffe oder InsulinUnterzuckerung möglich[1, 2]Die Ärztin oder der Arzt ordnet möglicherweise eine niedrigere Dosis dieser Mittel an; den Blutzucker wie angewiesen messen; laut Fachinformation wird empfohlen, die Insulindosis schrittweise zu reduzieren
Arzneimittel zum Einnehmen mit geringer therapeutischer Breite, z. B. Warfarin oder DigoxinTirzepatid verzögert die Magenentleerung und kann beeinflussen, wie schnell andere Mittel aufgenommen werden; am stärksten zu Behandlungsbeginn[2]Laut Fachinformation überwachen, besonders bei Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung
Arzneimittel, bei denen ein schneller Wirkungseintritt wichtig istDie Wirkung kann verzögert einsetzen[2]Ärztin oder Arzt informieren
Pille (Kombinationspille mit Ethinylestradiol und Norgestimat)Nach einer Einzeldosis Tirzepatid sanken die Wirkstoffspiegel der Pille; laut Fachinformation wird diese Verringerung nach einer Einzeldosis nicht als klinisch relevant erachtet[2]Laut Fachinformation ist eine Dosisanpassung oraler Verhütungsmittel nicht erforderlich

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Tirzepatid nicht oder nur mit Vorsicht anwenden sollte

Als Gegenanzeige nennen Packungsbeilage und Fachinformation nur eine Allergie gegen Tirzepatid oder einen der sonstigen Bestandteile [1, 2]. Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft [1].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Tirzepatid oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]

Besondere Vorsicht bei

  • Ernsthafte Probleme mit der Verdauung oder Nahrung, die länger als normal im Magen bleibt, einschließlich schwerer Gastroparese; laut Fachinformation wurde Tirzepatid bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen nicht untersucht[1, 2]
  • Frühere Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis); laut Fachinformation bei diesen Patienten nicht untersucht[1, 2]
  • Augenprobleme: Laut Fachinformation wurde eine schnelle Verbesserung der Blutzuckerkontrolle mit einer vorübergehenden Verschlechterung der diabetischen Retinopathie in Verbindung gebracht; Patientinnen und Patienten mit diabetischer Retinopathie sollten engmaschig überwacht werden[1, 2]
  • Flüssigkeitsverlust zu Behandlungsbeginn, etwa durch Erbrechen, Übelkeit und/oder Durchfall, kann die Nierenfunktion einschränken: viel trinken. Laut Fachinformation kann das zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion einschließlich akutem Nierenversagen führen; ältere Menschen können für solche Komplikationen anfälliger sein[1, 2]
  • Geplante Operation unter Narkose: Ärztin oder Arzt informieren. Laut Fachinformation wurden unter GLP-1-Rezeptoragonisten bei Vollnarkose oder tiefer Sedierung Fälle von Lungenentzündung durch eingeatmeten Mageninhalt (Aspirationspneumonie) berichtet[1, 2]
  • Kinder und Jugendliche: bei Typ-2-Diabetes ab 10 Jahren anwendbar, untersucht nur bei Kindern, die zu Behandlungsbeginn übergewichtig oder adipös waren; nicht bei Kindern unter 10 Jahren mit Typ-2-Diabetes und nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren im Gewichtsmanagement, da dort nicht untersucht[1, 2]
  • Schwere Nierenfunktionsstörung, Nierenerkrankung im Endstadium oder schwere Leberfunktionsstörung: nur begrenzte Erfahrungen, laut Fachinformation ist Vorsicht geboten[2]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage und Fachinformation zu Verkehrstüchtigkeit, Schwangerschaft und Stillzeit sagen [1, 2]. Frauen im gebärfähigen Alter wird während der Behandlung eine Verhütung empfohlen [1, 2]. Allgemeines zu Arzneimitteln in der Schwangerschaft erklärt der Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.

Schwangerschaft

Tirzepatid sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da seine Auswirkungen auf das ungeborene Kind nicht bekannt sind; während der Anwendung wird eine Empfängnisverhütung empfohlen. Wenn Sie schwanger sind, es vermuten oder planen, fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1]

Laut Fachinformation liegen keine oder nur begrenzte Daten zu Schwangeren vor; Tierstudien zeigten schädliche Wirkungen auf die Fortpflanzung. Möchte eine Frau schwanger werden oder wird sie schwanger, sollte Tirzepatid abgesetzt werden, wegen der langen Halbwertszeit mindestens 1 Monat vor einer geplanten Schwangerschaft.[2]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Tirzepatid gelangt in sehr geringen Mengen in die Muttermilch, und es wird nicht erwartet, dass das gestillte Kind es aufnimmt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sprechen Sie vor der Anwendung oder dem Fortsetzen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob die geringere Nahrungsaufnahme der Mutter die Zusammensetzung der Muttermilch beeinflusst; zusammenfassend könnte Tirzepatid in der Stillzeit in Betracht gezogen werden.[1, 2]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Autofahren und Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Tirzepatid die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin kann eine Unterzuckerung die Konzentrationsfähigkeit herabsetzen: Bemerken Sie Anzeichen einer Unterzuckerung, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.[1, 2]

Einnahme

Einmal pro Woche unter die Haut spritzen, zu jeder Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten, möglichst immer am gleichen Wochentag: in den Bauch mindestens 5 cm vom Bauchnabel entfernt, in den Oberschenkel oder, mit Hilfe einer anderen Person, in die Rückseite des Oberarms. Die Injektionsstelle innerhalb der Körperregion wechseln; wer auch Insulin spritzt, wählt dafür eine andere Stelle. Der Wochentag kann gewechselt werden, wenn seit der letzten Injektion mindestens 3 Tage vergangen sind. Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.[1, 2]

Dosis vergessen: Ist es höchstens 4 Tage her, die Injektion nachholen, sobald Sie es bemerken; ist es länger als 4 Tage her, die Dosis auslassen. Die nächste Dosis wie gewohnt am geplanten Tag spritzen, nie die doppelte Menge; zwischen zwei Anwendungen müssen mindestens 3 Tage liegen.[1, 2]

Absetzen

Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen: Bei Typ-2-Diabetes kann der Blutzucker ansteigen.[1]

Bei Verdacht auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse sollte Tirzepatid laut Fachinformation abgesetzt werden; bestätigt sich die Pankreatitis, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden. Erhöhte Bauchspeicheldrüsenenzyme allein sind ohne weitere Anzeichen kein Hinweis auf eine akute Pankreatitis.[2]

Überdosierung

Haben Sie mehr angewendet, als Sie sollten, sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; zu viel kann zu niedrigem Blutzucker, Übelkeit oder Erbrechen führen. Laut Fachinformation gibt es kein spezifisches Gegenmittel; wegen der Halbwertszeit von etwa 5 Tagen kann eine längere Beobachtung nötig sein.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation

Die Packungsbeilage nennt, getrennt für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche mit Typ-2-Diabetes, eine Anfangsdosis, die nach vier Wochen und dann bei Bedarf in Schritten erhöht wird. Erhaltungs- und Höchstdosis sowie die Angaben zu Kombinationen, älteren Menschen und eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion stammen aus der Fachinformation [1, 2]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung: Welche Dosis für Sie richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest. Ändern Sie Ihre Dosis nicht, es sei denn, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hat es Ihnen gesagt [1].

Anwendung und Absetzen

Mounjaro wird einmal pro Woche unter die Haut gespritzt, zu jeder Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten, möglichst am gleichen Wochentag. Geeignet sind der Bauch (mindestens 5 cm vom Bauchnabel entfernt), der Oberschenkel oder, mit Hilfe einer anderen Person, die Rückseite des Oberarms. Lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die Bedienungsanleitung des Pens [1]. Den Wochentag der ersten Dosis können Sie auf der Schachtel ankreuzen oder im Kalender markieren [1].

Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen: Bei Typ-2-Diabetes kann der Blutzucker ansteigen [1]. Absetzerscheinungen beschreiben Packungsbeilage und Fachinformation nicht [1, 2]. Wie sich Blutzucker und Körpergewicht nach dem Ende der Behandlung entwickeln können und was vor geplanten Operationen gilt, erklärt die Seite Tirzepatid absetzen. Steht eine Operation unter Narkose an, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, dass Sie Tirzepatid anwenden [1]; allgemeine Hinweise gibt der Ratgeber Medikamente vor der OP. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Tirzepatid

Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Mounjaro; die Produktinformation veröffentlicht die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) [1, 2]. Mounjaro gibt es als Fertigpen mit einer Dosis, als KwikPen mit mehreren Dosen und als Durchstechflasche in mehreren Stärken [2]. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihrer Darreichungsform.

Präparate mit Tirzepatid
PräparatAnbieterHinweis
MounjaroEli Lilly Nederland B.V. (in Deutschland vertreten durch Lilly Deutschland GmbH)verschreibungspflichtig; Injektionslösung im Fertigpen, im KwikPen (Mehrdosen-Fertigpen) oder in der Durchstechflasche, einmal wöchentlich; Grundlage dieser Seite

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Mounjaro (EPAR), Anhang III B: Packungsbeilage Mounjaro Injektionslösung in einem Fertigpen. Eli Lilly Nederland B.V.. Stand 09/2026. abgerufen am 10.10.2026
  2. EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Mounjaro (EPAR), Anhang I: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation). Eli Lilly Nederland B.V.. Stand 09/2026. abgerufen am 10.10.2026
  3. Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026

Häufige Fragen

Wofür ist Tirzepatid zugelassen?

Tirzepatid (Mounjaro) ist zugelassen zur Behandlung eines unzureichend eingestellten Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren, ergänzend zu Diät und Bewegung. Außerdem ist es zugelassen zum Gewichtsmanagement einschließlich Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung bei Erwachsenen mit einem BMI zu Behandlungsbeginn ab 30 oder von 27 bis unter 30 und mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung, jeweils ergänzend zu einer kalorienreduzierten Diät und mehr körperlicher Aktivität. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen es im Rahmen des Gewichtsmanagements nicht erhalten, da es bei ihnen nicht untersucht wurde.

Wie lange halten Übelkeit und Durchfall an?

Übelkeit, Durchfall und Erbrechen treten am häufigsten zu Beginn der Behandlung auf und nehmen laut Packungsbeilage bei den meisten Behandelten mit der Zeit ab. Laut Fachinformation waren Magen-Darm-Beschwerden meist leicht oder mäßig; Übelkeit, Durchfall und Erbrechen traten in der Phase der Dosissteigerung häufiger auf. Trinken Sie viel, um einem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen, und wenden Sie sich bei Fragen oder Bedenken an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Kann Tirzepatid eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen?

Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) ist eine gelegentliche Nebenwirkung, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten. Sie kann starke, nicht abklingende Bauch- und Rückenschmerzen verursachen; dann suchen Sie sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf. Hatten Sie schon einmal eine Pankreatitis, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Verursacht Tirzepatid Haarausfall?

Laut Packungsbeilage wurde Haarausfall bei Menschen berichtet, die im Rahmen des Gewichtsmanagements behandelt wurden; dort ist er als "häufig" eingestuft, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie Haarausfall bemerken.

Was tue ich, wenn ich eine Injektion vergessen habe?

Ist es höchstens 4 Tage her, holen Sie die Injektion nach, sobald Sie es bemerken. Ist es länger als 4 Tage her, lassen Sie die vergessene Dosis aus und spritzen die nächste wie gewohnt am geplanten Tag. Wenden Sie nie die doppelte Menge an; zwischen zwei Anwendungen müssen mindestens 3 Tage liegen.

Darf ich Tirzepatid in der Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden?

In der Schwangerschaft sollte Tirzepatid nicht angewendet werden, und während der Anwendung wird eine Verhütung empfohlen. Laut Fachinformation sollte es mindestens 1 Monat vor einer geplanten Schwangerschaft abgesetzt werden. Tirzepatid gelangt in sehr geringen Mengen in die Muttermilch; wenn Sie stillen oder stillen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Warum muss ich vor einer Operation sagen, dass ich Tirzepatid anwende?

Tirzepatid verzögert die Magenentleerung. Laut Fachinformation wurden bei Menschen, die GLP-1-Rezeptoragonisten erhielten und eine Vollnarkose oder tiefe Sedierung bekamen, Fälle von Lungenentzündung durch eingeatmeten Mageninhalt berichtet. Die Packungsbeilage bittet, die Ärztin oder den Arzt vor einer Operation unter Narkose zu informieren.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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