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Adipositas: Medikamente zum Abnehmen
Von Adipositas spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Grundlage der Behandlung sind laut G-BA Änderungen bei Ernährung, Bewegung und Verhalten; reicht das nicht aus, kann laut IQWiG ein Medikament das Abnehmen unterstützen. Zur Gewichtsregulierung zugelassen sind unter anderem Semaglutid (Wegovy), Tirzepatid (Mounjaro), Liraglutid (Saxenda) und Orlistat, immer zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung; die gesetzlichen Krankenkassen zahlen sie nicht. Starke, anhaltende Bauchschmerzen unter einer Abnehmspritze sind ein Grund, sofort ärztliche Hilfe zu holen.

Von Adipositas spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 [1, 4]. Basismaßnahmen der Behandlung sind laut Gemeinsamem Bundesausschuss (G-BA) eine Änderung der Ernährung und mehr körperliche Aktivität, verbunden mit Verhaltensänderungen [4]. Reicht ein solches Programm nicht aus, kann laut IQWiG ein Medikament das Abnehmen unterstützen [1]. Zugelassen sind dafür unter anderem Semaglutid, Tirzepatid, Liraglutid und Orlistat, jeweils zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung [5, 6, 7, 8, 9].
Was ist Adipositas?
Der G-BA definiert Adipositas als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts ab einem BMI von 30. Der BMI ist das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern [4]. Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben laut IQWiG etwa 24 Prozent der Männer und Frauen in Deutschland eine Adipositas [1]:
- etwa 17 Prozent eine Adipositas Grad 1 mit einem BMI zwischen 30 und 35,
- etwa 5 Prozent eine Adipositas Grad 2 mit einem BMI zwischen 35 und 40,
- etwa 2 Prozent eine Adipositas Grad 3 mit einem BMI ab 40.
Ob Adipositas eine eigene Erkrankung ist, wird unterschiedlich gesehen: Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen sie als Erkrankung, die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) als Risikofaktor, der gemeinsam mit anderen Risikofaktoren betrachtet werden sollte [1]. Vor allem Menschen mit Adipositas Grad 1 fühlen sich laut IQWiG oft nicht weniger gesund als schlankere Menschen, und manche sind körperlich fit und haben einen gesunden Stoffwechsel [1].
Verlauf und mögliche Folgen
Eine Adipositas entwickelt sich meist über Jahre oder Jahrzehnte; die meisten Menschen nehmen irgendwann zwischen ihrem 30. und 60. Geburtstag zu [1]. Sie kann die körperliche Belastbarkeit und Beweglichkeit verschlechtern, sodass etwa Treppensteigen beschwerlich wird [1]. Als mögliche Folgeerkrankungen nennt das IQWiG [1]:
- Typ-2-Diabetes,
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall,
- Arthrose,
- Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer),
- Fettleber und Gallensteine,
- bestimmte Krebsarten.
Außerdem kann eine Adipositas den Blutdruck erhöhen und zu ungünstigen Cholesterinwerten führen. Je ausgeprägter sie ist und je länger sie besteht, desto höher ist laut IQWiG das Risiko für Folgeerkrankungen [1]. Das Risiko für einen Prädiabetes und einen Typ-2-Diabetes erhöht sie laut G-BA jeweils um mehr als das Dreifache [4]. Mehr dazu unter Insulinresistenz und Prädiabetes, Bluthochdruck und Hohes Cholesterin.
Ursachen und Risikofaktoren
Bei den meisten Menschen ist Adipositas laut IQWiG die Folge eines unausgewogenen Energiehaushalts: Sie nehmen mehr Kalorien auf, als sie verbrauchen, und der Körper lagert die überschüssigen Kalorien als Fett ein [1]. Dazu tragen viele Faktoren bei, etwa Ernährung und Lebensstil, die genetische Veranlagung, bestimmte Krankheiten sowie psychologische und soziale Faktoren [1]. Bei Frauen können eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre Auslöser für eine bleibende Gewichtszunahme sein [1, 3].
Krankheiten: Eine Adipositas kann laut IQWiG auch Folge einer Erkrankung sein, zum Beispiel einer Schilddrüsenunterfunktion [1]. Laut G-BA stehen Depression und Adipositas in einem wechselseitigen Verhältnis, und Essstörungen wie die Binge-Eating-Störung können die Ursache einer Adipositas sein. Bei einem PCO-Syndrom im Zusammenhang mit Adipositas sind Maßnahmen zur Gewichtsreduktion danach ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung [4]. Mehr dazu unter Depression und PCO-Syndrom.
Medikamente: Auch bestimmte Medikamente können laut IQWiG zu einer Gewichtszunahme führen, zum Beispiel manche Psychopharmaka und einige Diabetesmedikamente [1]. Die DMP-Richtlinie des G-BA sieht vor, bei der ersten Erhebung die bisherigen Medikamente zu erfassen und solche zu erkennen, die eine Gewichtszunahme begünstigen. Bei der medikamentösen Behandlung einer psychischen Störung von Menschen mit Adipositas sollten danach wenn möglich keine Präparate eingesetzt werden, die eine Gewichtszunahme begünstigen [4]. Welche Wirkstoffe das betrifft, steht unter Gewichtszunahme durch Medikamente.
Diagnose
Grundlage ist der BMI. Weil er nichts über die Verteilung des Körperfetts aussagt, wird zusätzlich der Bauchumfang gemessen, etwa zwischen Rippenbögen und Beckenkamm; mehr als 102 Zentimeter bei Männern und 88 Zentimeter bei Frauen deuten laut IQWiG auf viel Bauchfett hin [1]. Zur Standarddiagnostik gehören laut G-BA eine körperliche Untersuchung, der BMI (bei einem BMI bis 35 zusätzlich der Bauchumfang), eine Blutdruckmessung an beiden Armen und Laborwerte, unter anderem Blutbild, Harnsäure, Blutfette, Nierenwert (eGFR), Nüchternblutzucker, Leberwerte und das Schilddrüsenhormon TSH [4]. Die Schilddrüsenfunktion soll danach bei allen Patientinnen und Patienten zu Beginn bestimmt werden, wenn sie nicht bereits bekannt ist [4].
Im strukturierten Behandlungsprogramm sollen laut G-BA zu Beginn unter anderem der bisherige Gewichtsverlauf und frühere Maßnahmen, das Essverhalten, die Bewegung, psychische Belastungen, der Schlaf und die bisherigen Medikamente erfasst werden [4]. Laut IQWiG kann es helfen, sich die Fragen für das Arztgespräch vorher aufzuschreiben [1]. Dabei hilft das Werkzeug Fragen fürs Arztgespräch.
Behandlung ohne Medikamente
Um die Gesundheit zu verbessern, ist es laut IQWiG nicht nötig, einen bestimmten BMI zu erreichen [1]. Als Orientierung können laut G-BA-Richtlinie innerhalb von 6 bis 12 Monaten eine Abnahme von mindestens 5 Prozent des Ausgangsgewichts bei einem BMI bis 34,9 und von mindestens 10 Prozent bei einem BMI ab 35 empfohlen werden. Die Ziele sollen realistisch und erreichbar sein; es können auch Ziele sein, die nicht unmittelbar auf eine Gewichtsabnahme zielen [4].
Basismaßnahmen: Dazu gehören laut G-BA eine Änderung der Ernährung und eine Steigerung der körperlichen Aktivität einschließlich Verhaltensänderungen; diese Bausteine sollen passend zur persönlichen Situation kombiniert werden [4]. Die Ernährung soll zu einer negativen Energiebilanz beitragen und gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten passend zu Lebenssituation, Risiken und Zielen gewählt werden; extrem einseitige Ernährungsformen sind wegen hoher medizinischer Risiken und fehlender Langzeiterfolge zu vermeiden [4]. Für Nahrungsergänzungsmittel gibt es laut IQWiG bislang keine wissenschaftlichen Belege, dass sie beim Abnehmen wirken [2].
Bewegung: Zur Gewichtsabnahme soll laut G-BA-Richtlinie zu einem Ausdauertraining von mindestens moderater Intensität von mindestens 150 bis 200 Minuten pro Woche geraten werden; Krafttraining fördert in Phasen der Gewichtsabnahme den Erhalt von Muskeln und Knochen [4]. Mehr Bewegung allein genügt laut IQWiG in der Regel nicht, um ausreichend abzunehmen [2].
Programme und Beratung: Programme zur Gewichtsabnahme müssen laut IQWiG oft selbst bezahlt werden, weil sie als Lebensstil-Maßnahme gelten; manche Krankenkassen bezuschussen sie, darüber informiert man sich am besten bei der eigenen Krankenkasse [1, 2]. Ernährungsberatung ist bei Adipositas laut G-BA keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung, wird aber zum Teil auf ärztliche Empfehlung als Schulungsmaßnahme für chronisch Kranke erbracht [4].
Operation: Nach Ausschöpfung der konservativen Möglichkeiten soll laut G-BA bei einem BMI ab 40 oder ab 35 mit erheblichen Begleiterkrankungen, die durch eine Gewichtsabnahme positiv beeinflusst werden können, ein chirurgischer Eingriff erwogen werden; auf die Notwendigkeit einer lebenslangen Nachsorge ist hinzuweisen [4]. Weil solche Eingriffe zu Komplikationen führen können und viele Anpassungen im Leben verlangen, ist es laut IQWiG wichtig, Vor- und Nachteile gut abzuwägen [1].
Behandlung mit Medikamenten

Wenn ein Ernährungs- und Bewegungsprogramm nicht ausreicht, kann laut IQWiG eine ergänzende Behandlung mit einem Medikament das Abnehmen unterstützen [1]. Alle zur Gewichtsregulierung zugelassenen Mittel werden laut ihren Produktinformationen zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung angewendet, Wegovy, Mounjaro und Saxenda außerdem mit verstärkter körperlicher Aktivität [5, 6, 7, 8, 9].
| Wirkstoffgruppe | Beispiele | Wie sie wirken | Häufige Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|
| GLP-1-Rezeptoragonisten | Semaglutid (Wegovy), Liraglutid (Saxenda) | Ähneln dem Darmhormon GLP-1 und wirken auf Rezeptoren im Gehirn, die den Appetit steuern: Das Sättigungsgefühl nimmt zu, das Hungergefühl ab [5, 7] | Wegovy sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Schwächegefühl oder Müdigkeit [5]. Saxenda sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen [7] |
| GIP- und GLP-1-Rezeptoragonist (GLP-1-Rezeptoragonisten) | Tirzepatid (Mounjaro) | Aktiviert die Rezeptoren der körpereigenen Hormone GIP und GLP-1; laut Fachinformation steigert es das Sättigungsgefühl und verringert das Hungergefühl [6] | Sehr häufig: Übelkeit, Durchfall; im Gewichtsmanagement außerdem Bauchschmerzen, Erbrechen, Verstopfung [6] |
| Lipasehemmer | Orlistat (alli apothekenpflichtig, Xenical verschreibungspflichtig) | Hemmt Enzyme im Verdauungstrakt, die Nahrungsfett spalten; ein Teil des Fettes wird nicht aufgenommen und mit dem Stuhl ausgeschieden [8, 9] | Sehr häufig: Blähungen mit oder ohne öligen Austritt, plötzlicher Stuhldrang, fettiger oder öliger Stuhl, weicher Stuhl [8] |
Anwendungsgebiete: Wegovy, Mounjaro und Saxenda sind zur Gewichtsregulierung bei Erwachsenen mit einem Ausgangs-BMI ab 30 zugelassen oder mit einem BMI von 27 bis unter 30, wenn mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung vorliegt, zum Beispiel Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, eine Fettstoffwechselstörung oder eine obstruktive Schlafapnoe [5, 6, 7]. Wegovy gibt es auch als Tablette [5]. Xenical ist bei einem BMI ab 30 oder ab 28 mit begleitenden Risikofaktoren zugelassen, alli bei Erwachsenen ab einem BMI von 28 [8, 9]. Mysimba, eine Kombination aus Naltrexon und Bupropion, ist laut Europäischer Arzneimittel-Agentur (EMA) bei vergleichbaren BMI-Grenzen in der EU zugelassen; es darf unter anderem bei nicht kontrolliertem Bluthochdruck, Krampfanfällen in der Vorgeschichte und stark eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion nicht angewendet werden [12]. Eine eigene Wirkstoffseite gibt es dafür hier nicht.
Überprüfung nach 12 Wochen: Saxenda ist laut Fachinformation bei Erwachsenen abzusetzen, wenn nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis nicht mindestens 5 Prozent des ursprünglichen Körpergewichts verloren wurden; bei Xenical sollte die Behandlung unter derselben Bedingung abgebrochen werden [7, 9]. Bei Jugendlichen sehen die Fachinformationen von Wegovy und Saxenda eigene Regeln vor [5, 7]. Haben Sie mit alli nach 12 Wochen kein Gewicht verloren, fragen Sie laut Packungsbeilage Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat; möglicherweise müssen Sie die Einnahme beenden [8].
Ozempic und Kombinationen: Ozempic enthält ebenfalls Semaglutid, ist aber nur zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen zugelassen [17]. Im Herbst 2023 tauchten in Deutschland gefälschte Ozempic-Pens auf, die laut BfArM Insulin statt Semaglutid enthielten [15]. Mehr im Ratgeber Medikamente online kaufen. Wegovy wird laut Packungsbeilage nicht empfohlen, wenn Sie andere Produkte zur Gewichtsreduktion anwenden, und darf laut Fachinformation nicht mit einem anderen GLP-1-Rezeptoragonisten kombiniert werden [5].
Kosten: Arzneimittel, die überwiegend zur Abmagerung, zur Zügelung des Appetits oder zur Regulierung des Körpergewichts dienen, sind nach Paragraf 34 SGB V von der Versorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen [10]. Die Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie führt dafür unter anderem Wegovy, Mounjaro und Saxenda (jeweils nur bei Anwendung zur Gewichtsreduktion), Mysimba, alli und Xenical auf; ausgenommen ist Setmelanotid (Imcivree) bei bestimmten genetisch bestätigten Erkrankungen wie einem POMC- oder LEPR-Mangel oder dem Bardet-Biedl-Syndrom [11]. Die Angaben der Packungsbeilagen zur Dosis stehen auf den Wirkstoffseiten, etwa unter Semaglutid, Tirzepatid, Liraglutid und Orlistat.
Orlistat in der Selbstbehandlung
alli mit dem Wirkstoff Orlistat ist apothekenpflichtig [8]. Laut Packungsbeilage ist es für Erwachsene ab 18 Jahren mit einem BMI von 28 oder darüber bestimmt; eine Tabelle in der Beilage zeigt, ab welchem Gewicht das für Ihre Körpergröße zutrifft [8]. Nehmen Sie alli laut Packungsbeilage nicht länger als 6 Monate ein [8]. Sie dürfen es nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen, Ciclosporin oder Blutverdünner wie Warfarin anwenden oder einen gestörten Galleabfluss (Cholestase) oder Probleme mit der Nahrungsaufnahme aus dem Darm (chronisches Malabsorptionssyndrom) haben [8]. Fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie unter anderem Mittel gegen Diabetes, Epilepsie, HIV, Depressionen, psychische Erkrankungen oder Angstzustände, Amiodaron oder das Schilddrüsenhormon Levothyroxin einnehmen oder eine Nierenerkrankung haben; zusammen mit Acarbose wird alli nicht empfohlen [8]. Täglich vor dem Schlafengehen nehmen Sie laut Packungsbeilage ein Multivitaminpräparat mit den Vitaminen A, D, E und K ein, weil alli deren Aufnahme beeinflussen kann [8].
Nach dem Absetzen
In einer Studie mit Wegovy wurden Teilnehmende nach 20 Wochen Behandlung auf ein Scheinmedikament (Placebo) umgestellt; ihr Körpergewicht stieg laut Fachinformation bis zum Studienende stetig an [5]. In einer ähnlichen Studie mit Mounjaro wurde nach dem Wechsel auf Placebo laut Fachinformation eine erhebliche Wiederzunahme des zuvor verlorenen Gewichts beobachtet [6]. Was Packungsbeilage und Fachinformation zum Absetzen sagen, steht unter Semaglutid absetzen und Tirzepatid absetzen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wegovy darf laut Packungsbeilage während der Schwangerschaft nicht angewendet werden; wer schwanger werden möchte, muss es mindestens zwei Monate vorher absetzen, und in der Stillzeit wird es nicht angewendet [5]. Saxenda wenden Sie bei Schwangerschaft, Verdacht darauf oder Kinderwunsch sowie in der Stillzeit nicht an [7]. Tirzepatid sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden; laut Fachinformation sollte es wegen der langen Halbwertszeit mindestens einen Monat vor einer geplanten Schwangerschaft abgesetzt werden [6]. alli dürfen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit nicht einnehmen; Xenical einzunehmen ist laut Packungsbeilage in der Schwangerschaft nicht ratsam, und während der Behandlung dürfen Sie nicht stillen [8, 9]. Mehr im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.
Nebenwirkungen der Medikamente
Magen-Darm-Beschwerden: Bei Wegovy werden die sehr häufigen Nebenwirkungen laut Packungsbeilage hauptsächlich während der Dosissteigerung beobachtet und verschwinden normalerweise mit der Zeit [5]. Übelkeit, Durchfall und Erbrechen treten bei Mounjaro am häufigsten zu Beginn auf und nehmen bei den meisten mit der Zeit ab; bei Saxenda verschwinden sie üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen [6, 7]. Erbrechen, Übelkeit und Durchfall können zu Flüssigkeitsverlust führen, deshalb raten die Packungsbeilagen, ausreichend beziehungsweise viel zu trinken [5, 6, 7]. Mehr dazu unter Übelkeit, Durchfall und Verstopfung.
Bauchspeicheldrüse und Galle: Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist bei Wegovy, Mounjaro und Saxenda gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten [5, 6, 7]. Gallensteine sind bei Wegovy und Saxenda häufig, bei Mounjaro gelegentlich [5, 6, 7]. Wer stark an Gewicht verliert, hat laut Packungsbeilage von Saxenda ein Risiko für Gallensteine und eine Gallenblasenentzündung [7]. Mehr dazu unter Pankreatitis und Gallensteine.
Weitere Hinweise: Haarausfall ist bei Wegovy und im Gewichtsmanagement mit Mounjaro häufig [5, 6]. Bei Saxenda wenden Sie sich bei starkem Herzklopfen oder gefühltem Herzrasen in Ruhe an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [7]. Zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin kann das Risiko einer Unterzuckerung steigen [5, 6, 7]. Eine Erkrankung des Sehnervs (NAION), die zu einem schmerzlosen Sehverlust auf einem Auge führen kann, ist bei Wegovy sehr selten, also bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten [5]. Nach Berichten über Suizidgedanken prüfte der Sicherheitsausschuss der EMA (PRAC) ab Juli 2023 mehrere GLP-1-Rezeptoragonisten, darunter Liraglutid und Semaglutid; laut BfArM kam er zu dem Schluss, dass die vorliegenden Erkenntnisse keinen ursächlichen Zusammenhang belegen [14]. Wenn es Ihnen seelisch schlecht geht, holen Sie Hilfe; Kontakte finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Vor einer Narkose: GLP-1-Rezeptoragonisten verlangsamen die Magenentleerung. Einen ursächlichen Zusammenhang mit dem Einatmen von Mageninhalt (Aspiration) konnte der PRAC im Juli 2024 nicht feststellen; er empfahl aber, vor Eingriffen mit Vollnarkose oder tiefer Sedierung zu bedenken, dass wegen der verzögerten Magenentleerung noch Mageninhalt im Magen sein kann [13]. Informieren Sie vor einer Operation unter Narkose Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, dass Sie ein solches Mittel anwenden [5, 6, 7]. Mehr unter Medikamente vor der OP.
Orlistat: Die häufigen Nebenwirkungen von alli wie Blähungen, plötzlicher Stuhldrang und weicher Stuhl gehen laut Packungsbeilage auf die Wirkungsweise zurück; eine fettreduzierte Ernährung hilft, sie besser zu kontrollieren [8]. Starker Durchfall kann die Wirkung der Pille abschwächen oder aufheben; dann wenden Sie laut Packungsbeilage zusätzliche Verhütungsmaßnahmen an [8]. Bei rektalen Blutungen, Schmerzen im Unterbauch besonders links, starken Oberbauchschmerzen, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder Bläschen auf der Haut beenden Sie laut Packungsbeilage die Einnahme und informieren Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [8]. Mehr dazu unter Blähungen und Nährstoffmangel.
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt, Ihrer Apotheke oder direkt über das nationale Meldesystem melden [5, 8]; wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Leben mit Adipositas
Nach dem Abnehmen auf Dauer nicht wieder zuzunehmen, ist laut IQWiG meist schwerer als das Abnehmen selbst, weil Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Nervensystem darauf ausgerichtet sind, den Körper im Gleichgewicht zu halten [1]. Wer sich weiterhin ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt, kann es danach am ehesten schaffen, sein Gewicht über längere Zeit zu halten [1].
Menschen mit Adipositas erleben laut IQWiG häufig Vorurteile und Benachteiligungen; manchen hilft es, sich mit anderen zum Sport zu treffen oder sich in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen [1]. Ein Portal zur Suche nach Selbsthilfeangeboten bietet laut gesund.bund.de die Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) [3]. Hängt eine Adipositas eng mit Depressionen, Essstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen zusammen, ist es laut IQWiG sinnvoll, beides zusammen zu betrachten [1]. Bei der Therapieplanung im DMP ist laut G-BA auf eine vorurteils- und stigmatisierungsfreie Gesprächsführung zu achten [4].
Strukturiertes Behandlungsprogramm: In das DMP Adipositas können laut G-BA Erwachsene mit einem BMI ab 35 eingeschrieben werden oder mit einem BMI von 30 bis unter 35 und mindestens einer Begleiterkrankung wie Typ-2-Diabetes, Prädiabetes, Bluthochdruck, obstruktiver Schlafapnoe, stabiler koronarer Herzkrankheit oder stabiler Herzschwäche; zentrale Maßnahme ist danach eine multimodale Schulung [4]. Ihre Medikamente behalten Sie mit dem Medikationsplan im Blick.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Unter Wegovy, Mounjaro oder Saxenda können starke, anhaltende Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können, auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hindeuten. Dann suchen Sie laut den Packungsbeilagen von Wegovy und Mounjaro sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf; laut Packungsbeilage von Saxenda brechen Sie die Behandlung ab und wenden sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt [5, 6, 7]. Starke Schmerzen im Oberbauch, gewöhnlich rechts unterhalb der Rippen, die bis in den Rücken oder die rechte Schulter reichen können, sind laut Packungsbeilage von Saxenda ein Grund, die Anwendung zu unterbrechen und sofort Kontakt mit der Ärztin oder dem Arzt aufzunehmen [7].
Bei Atembeschwerden, rascher Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, schnellem Herzschlag oder Bewusstlosigkeit nehmen Sie laut den Packungsbeilagen unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch [5, 6]. Bemerken Sie unter Wegovy einen plötzlichen Sehverlust oder eine rasche Verschlechterung des Sehvermögens, wenden Sie sich sofort an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [5]. In lebensbedrohlichen Fällen wie schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit oder starken Brustschmerzen alarmieren Sie laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung den Rettungsdienst unter 112; ist es nicht lebensbedrohlich, kann aber nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 [16].
Quellen
- Starkes Übergewicht (Adipositas). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 24.08.2022. abgerufen am 17.10.2026
- Programme und Medikamente zum Abnehmen (Abschnitte Bewegung, Diätversprechen und Ernährungstrends). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 24.08.2022. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde Starkes Übergewicht (Adipositas): Ursachen, Behandlung. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de (in Zusammenarbeit mit dem IQWiG). Stand 16.12.2022. abgerufen am 17.10.2026
- DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL), Anlage 23: Anforderungen an das strukturierte Behandlungsprogramm für Patientinnen und Patienten mit Adipositas, Erwachsene. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Stand zuletzt geändert am 16.04.2026, BAnz AT 03.08.2026 B5, in Kraft getreten am 01.10.2026. abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Wegovy (Semaglutid), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilagen Wegovy Injektionslösung im Fertigpen und Wegovy Tabletten. Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 09/2026 (EMA, aktualisiert am 21.09.2026). abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Mounjaro (Tirzepatid), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage Mounjaro Injektionslösung im Fertigpen. Eli Lilly Nederland B.V. (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 09/2026 (EMA, aktualisiert am 21.09.2026). abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Saxenda (Liraglutid), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage. Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 07/2025 (EMA, aktualisiert am 31.07.2025). abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation alli 60 mg Hartkapseln (Orlistat), Anhang I: Fachinformation, Anhang II (Abgabe: apothekenpflichtig) und Anhang III B: Packungsbeilage. Haleon Ireland Dungarvan Limited (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 11/2024. abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Xenical 120 mg Hartkapseln (Orlistat), Anhang I: Fachinformation und Anhang III B: Packungsbeilage. CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 05/2023. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), Paragraf 34 Ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Absatz 1. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
- Arzneimittel-Richtlinie, Anlage II: Lifestyle Arzneimittel (Abmagerungsmittel zentral und peripher wirkend). Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Stand letzte Änderung in Kraft getreten am 20.08.2025. abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation Mysimba (Naltrexon/Bupropion): EPAR-Zusammenfassung für die Öffentlichkeit (Englisch). Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Stand 15.04.2015, Zulassung in der EU laut EMA bestehend. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde Meeting highlights from the Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) 8-11 July 2024: New recommendations for GLP-1 receptor agonists to minimise risk of aspiration and pneumonia aspiration during general anaesthesia or deep sedation. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Stand 12.07.2024. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde PRAC: GLP-1-Rezeptor-Agonisten: Keine Evidenz für einen Zusammenhang mit Suizidgedanken und Selbstverletzungsgedanken. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
- Behörde Fälschung des Arzneimittels Ozempic (Mitteilungen vom 06.10.2023 bis 15.02.2024). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand 15.02.2024. abgerufen am 17.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitte "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer" und "Fälle für die Notrufnummer 112"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 17.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Ozempic (Semaglutid), Anhang I: Fachinformation, Abschnitt 4.1. Novo Nordisk A/S (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 08/2026. abgerufen am 17.10.2026
Häufige Fragen
Welche Medikamente zum Abnehmen gibt es?
Zur Gewichtsregulierung bei Erwachsenen zugelassen sind die Spritzen Semaglutid (Wegovy, auch als Tablette), Tirzepatid (Mounjaro) und Liraglutid (Saxenda) sowie Orlistat als Kapsel, rezeptfrei in der Apotheke als alli und verschreibungspflichtig als Xenical. In der EU ist außerdem Mysimba (Naltrexon und Bupropion) zugelassen. Alle werden laut ihren Produktinformationen zusammen mit einer kalorienreduzierten Ernährung angewendet, die Spritzen ausdrücklich auch mit mehr körperlicher Aktivität. Ob ein Mittel für Sie infrage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Ab welchem BMI gibt es die Abnehmspritze?
Wegovy, Mounjaro und Saxenda sind bei Erwachsenen mit einem Ausgangs-BMI ab 30 zugelassen oder mit einem BMI von 27 bis unter 30, wenn mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung vorliegt, etwa Prädiabetes, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, eine Fettstoffwechselstörung oder eine obstruktive Schlafapnoe. Für Jugendliche ab 12 Jahren gibt es eigene Zulassungen von Wegovy und Saxenda, für Kinder ab 6 Jahren von Saxenda; Mounjaro darf im Gewichtsmanagement unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.
Zahlt die Krankenkasse die Abnehmspritze?
Nein. Arzneimittel, die überwiegend zur Abmagerung, zur Zügelung des Appetits oder zur Regulierung des Körpergewichts dienen, sind nach Paragraf 34 SGB V von der Versorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Die Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie führt dafür unter anderem Wegovy, Mounjaro und Saxenda (jeweils bei Anwendung zur Gewichtsreduktion), Mysimba sowie alli und Xenical auf.
Ist Ozempic zum Abnehmen zugelassen?
Nein. Ozempic enthält zwar wie Wegovy den Wirkstoff Semaglutid, ist laut Fachinformation aber nur zur Behandlung des unzureichend kontrollierten Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen zugelassen. Zur Gewichtsregulierung ist Semaglutid als Wegovy zugelassen. Im Herbst 2023 tauchten in Deutschland gefälschte Ozempic-Pens auf, die laut BfArM Insulin statt Semaglutid enthielten.
Was passiert, wenn ich die Abnehmspritze absetze?
In einer Studie mit Wegovy stieg laut Fachinformation das Körpergewicht bei Teilnehmenden, die nach 20 Wochen auf ein Scheinmedikament umgestellt wurden, bis zum Studienende stetig an; auch in einer Studie mit Mounjaro wurde nach dem Wechsel auf ein Scheinmedikament eine erhebliche Wiederzunahme beobachtet. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Mehr unter Semaglutid absetzen und Tirzepatid absetzen.
Kann ich alli ohne Rezept kaufen?
alli ist apothekenpflichtig, also ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Laut Packungsbeilage ist es für Erwachsene ab 18 Jahren mit einem BMI von 28 oder darüber bestimmt und darf nicht länger als 6 Monate eingenommen werden. In Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit Ciclosporin oder Blutverdünnern dürfen Sie es nicht einnehmen. Die Angaben der Packungsbeilage zur Einnahme stehen unter Orlistat.
Welche Nebenwirkungen hat die Abnehmspritze?
Sehr häufig sind laut den Packungsbeilagen Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Verstopfung, bei Wegovy und im Gewichtsmanagement mit Mounjaro auch Bauchschmerzen und bei Wegovy und Saxenda Kopfschmerzen. Laut den Packungsbeilagen nehmen sie normalerweise mit der Zeit ab; bei Wegovy werden sie hauptsächlich während der Dosissteigerung beobachtet. Gelegentlich kommt es zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse; außerdem können Gallensteine und Haarausfall auftreten. Einzelheiten stehen auf den Seiten der Wirkstoffe.
Welche Medikamente können zu Gewichtszunahme führen?
Laut IQWiG können zum Beispiel manche Psychopharmaka und einige Diabetesmedikamente zu einer Gewichtszunahme führen. Die DMP-Richtlinie des G-BA sieht vor, bei der ersten Erhebung Medikamente zu erfassen, die eine Gewichtszunahme begünstigen. Welche Wirkstoffe Gewichtszunahme als Nebenwirkung nennen, steht unter Gewichtszunahme durch Medikamente.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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