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Medikamente, die Blutfette erhöhen
Erhöhte Blutfette (Cholesterin oder Triglyceride) sind bei mehreren Medikamenten als Nebenwirkung beschrieben: laut IQWiG etwa bei hormonellen Verhütungsmitteln, Betablockern und Kortisonpräparaten, laut den Produktinformationen zum Beispiel bei Antipsychotika wie Quetiapin und Olanzapin, beim Aknemittel Isotretinoin, bei Entwässerungsmitteln wie Hydrochlorothiazid und Furosemid, bei Ciclosporin, Tamoxifen, Letrozol, Upadacitinib und Adalimumab. Erhöhte Blutfette verursachen meist keine Beschwerden und zeigen sich nur in der Blutuntersuchung. Für einige Mittel sehen die Produktinformationen Kontrollen vor. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Werte. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Einige Medikamente können die Blutfette erhöhen, also das Cholesterin oder die Triglyceride im Blut. Laut IQWiG zählen bestimmte Medikamente wie hormonelle Verhütungsmittel, Betablocker oder Kortisonpräparate zu den möglichen Ursachen erhöhter Cholesterin- und Triglyceridwerte [1, 2]. Cholesterin ist ein wichtiger Baustoff des Körpers; den größten Teil stellt der Körper selbst her, vor allem in der Leber, und im Blut wird es in kleinen Eiweißpartikeln (Lipoproteinen) transportiert, vorwiegend als HDL- und LDL-Cholesterin [1]. Triglyceride sind ein wichtiger Energiespeicher und ein natürlicher Bestandteil von Fetten [2]. Ungünstige Cholesterinwerte verursachen normalerweise keine Beschwerden, können über die Jahre aber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen [3].
Welche Medikamente die Blutfette erhöhen können
Laut IQWiG können bestimmte Medikamente den Cholesterinspiegel etwas steigen lassen, zum Beispiel Kortisonpräparate und HIV-Medikamente [3]. Die Beispiele unten stammen aus den Produktinformationen einzelner Wirkstoffe. Jede Häufigkeitsangabe gehört zu dem Wirkstoff, bei dem sie steht.
- Antipsychotika: In der Fachinformation von Quetiapin sind erhöhte Triglyceride, ein erhöhtes Gesamtcholesterin (überwiegend LDL-Cholesterin) und ein erniedrigtes HDL-Cholesterin als sehr häufig eingestuft (mehr als 1 von 10 Behandelten) [4]. Als selten nennt die Packungsbeilage ein metabolisches Syndrom, bei dem drei oder mehr Veränderungen zusammenkommen können: mehr Fett im Bauchbereich, weniger HDL-Cholesterin, mehr Triglyceride, hoher Blutdruck und höherer Blutzucker [5]. Bei Olanzapin sind erhöhte Cholesterin- und Triglyceridspiegel bei Erwachsenen laut Fachinformation häufig (bis zu 1 von 10 Behandelten); bei Jugendlichen waren die Veränderungen größer als bei Erwachsenen [6].
- Glucocorticoide (Kortison): Die Fachinformation von Prednisolon nennt erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie) und erhöhte Triglyceride (Hypertriglyceridämie). Eine Häufigkeit gibt sie nicht an, weil die Nebenwirkungen sehr stark von Dosis und Behandlungsdauer abhängen [7].
- Isotretinoin (Retinoid gegen schwere Akne): Laut Packungsbeilage erhöht Isotretinoin häufig die Blutfettwerte wie Cholesterin oder Triglyceride [8]. Die Fachinformation stuft erhöhte Triglyceride und ein vermindertes HDL-Cholesterin als sehr häufig ein, ein erhöhtes Cholesterin als häufig [9].
- Entwässerungsmittel (Diuretika): Unter Hydrochlorothiazid kommt es laut Fachinformation häufig zu einer Erhöhung der Blutfette (Cholesterin, Triglyceride) [10]. Bei Furosemid sind erhöhte Triglyceride laut Packungsbeilage sehr häufig, ein erhöhtes Cholesterin häufig [11].
- Ciclosporin: Die Packungsbeilage führt hohe Blutfettwerte als sehr häufig [12]. Laut Fachinformation liegen Berichte vor, dass Ciclosporin eine leichte und umkehrbare Erhöhung der Blutfette hervorrufen kann [13].
- Hormone und Antihormone: Bei Tamoxifen ist ein Anstieg der Triglyceride laut Fachinformation häufig; sehr selten kommt es zu einer schweren Erhöhung, gelegentlich zusammen mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse [15]. Für das Gesamtcholesterin beschreibt dieselbe Fachinformation bei Frauen nach den Wechseljahren dagegen eine Abnahme [15]. Unter Letrozol sind erhöhte Cholesterinwerte laut Packungsbeilage sehr häufig [16]. Die Packungsbeilage des Estradiol-Sprays Lenzetto nennt eine Erhöhung des Blutcholesterins als gelegentlich [17], die Packungsbeilage der Pille Mayra mit Dienogest/Ethinylestradiol erhöhte Triglycerid- und Cholesterinwerte als selten [18]. Mehr unter Antihormontherapie bei Brustkrebs.
- Mittel gegen entzündliche Erkrankungen: Die Behandlung mit Upadacitinib war laut Fachinformation mit einem dosisabhängigen Anstieg der Blutfette verbunden; erhöhtes Cholesterin ist dort als häufig, erhöhte Triglyceride als gelegentlich eingestuft [21]. Die Packungsbeilage von Adalimumab führt erhöhte Blutfettwerte als sehr häufig [22].
Die Tabelle zeigt die Wirkstoffe, deren Produktinformation erhöhte oder veränderte Blutfette nennt:
| Wirkstoff | Häufigkeit | Angabe in der Produktinformation |
|---|---|---|
| Adalimumab | Sehr häufig | Erhöhte Blutfettwerte (nur durch Bluttests erkennbar) |
| Chlortalidon | Sehr häufig | Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) |
| Ciclosporin | Sehr häufig | Hohe Blutfettwerte |
| Furosemid | Sehr häufig | Erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride) · Erhöhtes Cholesterin im Blut |
| Isotretinoin | Sehr häufig | Veränderte Blutfettwerte: erhöhte Triglyzeride, vermindertes HDL-Cholesterin · Erhöhter Cholesterinspiegel im Blut |
| Letrozol | Sehr häufig | Erhöhte Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) |
| Quetiapin | Sehr häufig | Erhöhte Triglyceride und erhöhtes Gesamtcholesterin · Erniedrigtes HDL-Cholesterin |
| Anastrozol | Häufig | Erhöhte oder hohe Cholesterinwerte im Blut (im Bluttest) |
| Carvedilol | Häufig | Erhöhte Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) |
| Dapagliflozin | Häufig | Veränderungen der Cholesterin- oder Fettwerte im Blut (Dyslipidämie), festgestellt in Laboruntersuchungen |
| Empagliflozin | Häufig | Erhöhte Blutfette (Cholesterin) in Blutuntersuchungen |
| Eplerenon | Häufig | Erhöhte Cholesterinwerte im Blut (Hypercholesterinämie) · Niedriger Natriumwert im Blut (Hyponatriämie), Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung), erhöhte Triglyzeridwerte (Blutfette) |
| Hydrochlorothiazid | Häufig | Anstieg der Blutfette (Cholesterin, Triglyceride) |
| Olanzapin | Häufig | Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) |
| Olmesartan | Häufig | Anstieg der Blutfette (Hypertriglyceridämie) |
| Paroxetin | Häufig | Erhöhte Cholesterinwerte im Blut |
| Prednison | Häufig | Erhöhte Cholesterinwerte; laut Fachinformation auch erhöhte Triglyceride |
| Rituximab | Häufig | Bei rheumatoider Arthritis: hohe Cholesterinwerte im Blut |
| Tacrolimus | Häufig | Erhöhte Harnsäure- oder Blutfettwerte |
| Tamoxifen | Häufig | Anstieg bestimmter Blutfette (Triglyceride) · Ausgeprägte Erhöhung bestimmter Blutfette (Hypertriglyzeridämie), gelegentlich mit Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) |
| Testosteron | Häufig | Veränderungen von Laborwerten (Polyzythämie, Blutfette); Anstieg des Hämatokritwerts (Anteil der roten Blutkörperchen am Blut), des Hämoglobinwerts und der Zahl der roten Blutkörperchen |
| Torasemid | Häufig | Erhöhte Werte von Harnsäure und Blutzucker sowie der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin) |
| Upadacitinib | Häufig | Erhöhte Cholesterinwerte (laut Fachinformation Hypercholesterinämie und Hyperlipidämie; in Studien zur atopischen Dermatitis gelegentlich) · Erhöhte Triglyceridwerte (ein bestimmtes Blutfett), nachgewiesen durch Tests |
| Venlafaxin | Häufig | Erhöhter Cholesterinspiegel |
| Amisulprid | Gelegentlich | Erhöhter Blutzucker (Hyperglykämie), erhöhte Triglycerid- und Cholesterinwerte im Blut |
| Drospirenon | Gelegentlich | Erhöhte Blutwerte von Leberenzymen (ALT, AST, GGT), Bilirubin, Kreatin-Phosphokinase und Triglyceriden |
| Duloxetin | Gelegentlich | Erhöhter Cholesterinwert im Blut, den man selbst nicht bemerkt |
| Estradiol | Gelegentlich | Erhöhung bestimmter Leberenzyme (Gamma-GT) und des Cholesterins im Blut |
| Febuxostat | Gelegentlich | Verminderter Appetit, veränderte Blutzuckerwerte (Diabetes) mit Beschwerden wie übermäßigem Durst, erhöhte Blutfettwerte, Gewichtszunahme · Veränderte Blutwerte: weniger Blutplättchen, weiße Blutkörperchen oder… |
| Infliximab | Gelegentlich | Veränderte Cholesterin- und Fettwerte im Blut |
| Leflunomid | Gelegentlich | Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) |
| Moxifloxacin | Gelegentlich | Erhöhter Blutfettspiegel (Hyperlipidämie) |
| Mycophenolsäure | Gelegentlich | Appetitlosigkeit, erhöhte Blutspiegel von Lipiden (Hyperlipidämie), Zucker (Diabetes) oder Cholesterin (Hypercholesterolämie) und verminderte Blutspiegel von Phosphat (Hypophosphatämie) |
| Paliperidon | Gelegentlich | Erhöhte Blutfette (Triglyzeride) und erhöhtes Cholesterin |
| Risperidon | Gelegentlich | Erhöhter Cholesterinwert im Blut · Niedriger Blutzucker, erhöhte Blutfette (Triglyzeride), erhöhtes Insulin im Blut |
| Bisoprolol | Selten | Erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride) |
| Dienogest/Ethinylestradiol | Selten | Erhöhte Triglyzerid- und Cholesterinwerte im Blut (erhöhte Blutfettwerte), Gewichtsabnahme, Gewichtsschwankungen |
| Fluconazol | Selten | Veränderte Blutchemie mit hohem Cholesterin- und Fettgehalt (Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie) |
| Itraconazol | Selten | Zu viele Triglyzeride (Fette) im Blut |
| Melatonin | Selten | Erhöhte Blutfette (Hypertriglyzeridämie), niedriger Kalziumspiegel und niedriger Natriumspiegel im Blut |
| Pantoprazol | Selten | Erhöhte Blutfettwerte (Triglyceride, Cholesterin) |
| Sertralin | Selten | Erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie) · Erhöhte Cholesterinwerte im Blut, anormale Laborwerte, verändertes Sperma, Gerinnungsstörungen (veränderte Funktion der Blutplättchen) |
| Xipamid | Selten | Erhöhung der Blutfettwerte (Hyperlipidämie) |
| Carbamazepin | Sehr selten | Erhöhte Cholesterinspiegel einschließlich HDL-Cholesterin und Triglyzeride, erhöhtes freies Cortisol im Blut und veränderte Schilddrüsenwerte |
| Clozapin | Sehr selten | Sehr hohe Werte von Triglyzeriden oder Cholesterin im Blut |
| Dexamethason | Nicht bekannt | Erhöhung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) |
| Leuprorelin | Nicht bekannt | Bei Frauen (Enantone-Gyn): metabolisches Syndrom mit Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen; Anstieg des Cholesterins und von Enzymen wie LDH, alkalischer Phosphatase oder Transaminasen |
| Prednisolon | Nicht bekannt | Erhöhung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) |
Die Tabelle umfasst nur Wirkstoffe, die auf dieser Website bereits mit geprüftem Datensatz beschrieben sind (48 von 358). Auch andere Arzneimittel können diese Beschwerde auslösen. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Erhöhte Blutfette als mögliches Zeichen einer anderen Nebenwirkung (2 Wirkstoffe)
Bei diesen Wirkstoffen nennt die Produktinformation die Beschwerde als mögliches Anzeichen einer anderen Nebenwirkung. Die angegebene Häufigkeit gilt für diese andere Nebenwirkung, nicht für die Beschwerde selbst; deshalb stehen sie nicht in der Tabelle oben.
| Wirkstoff | Angabe in der Produktinformation | Häufigkeit dieser Nebenwirkung |
|---|---|---|
| Leuprorelin | Bei Männern mit Prostatakrebs: Kombination von Stoffwechselstörungen (metabolisches Syndrom) mit Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen | Nicht bekannt |
| Quetiapin | Metabolisches Syndrom: mindestens drei von mehr Bauchfett, erniedrigtem HDL-Cholesterin, erhöhten Triglyceriden, hohem Blutdruck, erhöhtem Blutzucker | Selten |
Die Häufigkeitsklassen erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen, andere Blutwerte die Seite Veränderte Laborwerte.
Woran Sie erhöhte Blutfette durch ein Medikament erkennen
Blutfette zeigen sich nur in der Blutuntersuchung
Ungünstige Cholesterinwerte verursachen laut IQWiG normalerweise keine Beschwerden [3]. Auch die Packungsbeilage von Adalimumab zählt erhöhte Blutfettwerte zu den Nebenwirkungen, die keine Anzeichen haben und nur durch Bluttests erkannt werden können [22]. Bestimmt werden können das Gesamtcholesterin, das LDL- und das HDL-Cholesterin; außerdem werden oft die Triglyceride gemessen [3]. Als Orientierung nennt das IQWiG für Erwachsene ein Gesamtcholesterin unter 200 mg/dl und Triglyceride unter 150 mg/dl; die Werte können sich je nach Labor unterscheiden [1, 2]. Von einem Laborwert allein lässt sich meist nicht auf eine Krankheit schließen; auch gesunde Menschen haben manchmal Werte außerhalb des Referenzbereichs [1].
Für die Triglyceride ist es laut IQWiG wichtig, in den 8 Stunden vor der Blutabnahme nichts zu essen und nur stilles Wasser zu trinken, weil eine Mahlzeit den Wert erhöhen kann [2]. Den Cholesterinwert beeinflussen Mahlzeiten kaum; meist wird trotzdem eine nüchterne Blutabnahme empfohlen, weil oft noch andere Werte gemessen werden [1]. Hormonelle Verhütungsmittel können laut Fachinformation einer Kombinationspille Labortests beeinflussen, auch die Blutfette; im Allgemeinen bleiben diese Veränderungen innerhalb des Normbereichs [20]. Mehr im Ratgeber Medikamente vor Untersuchungen.
Blutfette, Gewicht und Blutzucker
Bei manchen Mitteln verändern sich mehrere Stoffwechselwerte zugleich. Die Fachinformation von Quetiapin beschreibt ein Risiko für eine Verschlechterung des Stoffwechselprofils mit Änderungen von Gewicht, Blutzucker und Blutfetten; bei einigen Behandelten verschlechterte sich in Studien mehr als einer dieser Werte [4]. Bei Olanzapin ist eine Gewichtszunahme laut Fachinformation sehr häufig [6]. Isotretinoin kann laut Packungsbeilage den Blutzuckerspiegel erhöhen [8]. Mehr dazu: Gewichtszunahme und Blutzuckerveränderungen.
Wann kontrolliert wird
Für einige Wirkstoffe sehen die Fachinformationen Kontrollen der Blutfette vor. Bei Olanzapin werden die Blutfette zum Beispiel zu Beginn, 12 Wochen nach Behandlungsbeginn und anschließend alle 5 Jahre überwacht [6]. Unter Quetiapin werden die Stoffwechselwerte zu Beginn bewertet und während der Behandlung regelmäßig kontrolliert [4]. Bei Isotretinoin werden die Blutfette vor der Behandlung, 1 Monat nach Beginn und danach alle 3 Monate bestimmt, sofern nicht häufiger nötig [9]. Laut Fachinformation von Ciclosporin ist es ratsam, die Blutfette vor Beginn und nach dem ersten Behandlungsmonat zu messen [13]. Unter Upadacitinib werden die Werte 12 Wochen nach Behandlungsbeginn bestimmt; der Anstieg zeigte sich nach zwei bis vier Wochen und blieb dann stabil [21]. Während einer Langzeitbehandlung mit Hydrochlorothiazid werden die Blutfette regelmäßig kontrolliert [10].
Warum Medikamente die Blutfette erhöhen können
Für Prednisolon ist ein Eingriff in den Stoffwechsel beschrieben: Es beeinflusst laut Fachinformation dosisabhängig den Stoffwechsel fast aller Gewebe, darunter den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel [7]. Bei anderen Mitteln beschreiben die Fachinformationen vor allem, wovon die Veränderung abhängt. Unter Upadacitinib stiegen die Blutfette dosisabhängig [21]. Bei Ciclosporin handelt es sich laut Fachinformation um eine leichte und umkehrbare Erhöhung [13]. Erhöhte Werte unter Isotretinoin kehren nach einer niedrigeren Dosis oder dem Ende der Behandlung normalerweise auf Normalwerte zurück [9]. Bei Olanzapin waren die mittleren Anstiege bei Menschen größer, die zu Beginn keine Fettstoffwechselstörung hatten [6].
Was Sie tun können

Nicht eigenmächtig absetzen. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Was bei erhöhten Werten geschieht, entscheidet die Ärztin oder der Arzt je nach Wirkstoff und Befund. Laut Fachinformation von Olanzapin sind Veränderungen der Blutfette zu behandeln, wie es klinisch erforderlich ist; laut Fachinformation von Quetiapin sollten sie klinisch entsprechend behandelt werden [4, 6]. Bei Isotretinoin kann die Ärztin oder der Arzt laut Packungsbeilage die Dosis verringern oder die Behandlung beenden, wenn die Blutfettwerte erhöht bleiben [8]. Mehr im Ratgeber Medikamente absetzen.
Kontrolltermine wahrnehmen und Vorerkrankungen nennen. Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vor einer Behandlung mit Isotretinoin, wenn Sie bereits hohe Blutfettwerte oder Diabetes haben oder übergewichtig sind; Sie könnten häufiger Bluttests benötigen [8]. Vor einer Kombinationspille ist laut Packungsbeilage wichtig zu wissen, ob Sie oder nahe Angehörige hohe Blutfettwerte haben: Erhöhte Triglyceride, auch in der Familie, werden mit einem erhöhten Risiko für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse verbunden, und hohe Blutfettwerte können das Risiko für Blutgerinnsel in den Arterien erhöhen [19]. Mehr dazu: Thromboserisiko durch Medikamente.
Alkohol. Unter Isotretinoin sollten Sie laut Packungsbeilage möglichst auf alkoholische Getränke verzichten oder zumindest Ihren durchschnittlichen Alkoholkonsum verringern [8]. Auch allgemein kann viel Alkohol laut IQWiG die Triglyceride erhöhen [2]. Mehr im Ratgeber Medikamente und Alkohol.
Das Gesamtrisiko besprechen. Ein erhöhter Cholesterinwert ist laut IQWiG keine Krankheit, sondern einer von mehreren möglichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen; das persönliche Risiko lässt sich nur abschätzen, wenn auch Blutdruck, Blutzucker, Rauchen, Alter und Vorerkrankungen betrachtet werden [1, 3]. Was selbst helfen kann, nennt das IQWiG unter anderem: sich mehr bewegen, weniger Alkohol trinken, überschüssiges Gewicht verlieren und nicht rauchen [2]. Was in Ihrer Situation sinnvoll ist, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Nebenwirkung melden. Nebenwirkungen können Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen oder direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden [11]. Wie das geht, erklärt der Ratgeber Nebenwirkung melden.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen
Ungünstige Cholesterinwerte verursachen laut IQWiG normalerweise keine Beschwerden [3]. Extrem hohe Triglyceride können laut IQWiG aber zu einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen [2]. Laut Fachinformation von Isotretinoin stehen Triglyceridwerte über 800 mg/dl gelegentlich mit einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung in Verbindung, die tödlich enden kann [9]. Bei Tamoxifen kommt eine schwere Erhöhung der Triglyceride sehr selten vor, gelegentlich zusammen mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse [14].
Als Zeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse nennt die Packungsbeilage von Quetiapin starke Schmerzen im Oberbauch, die häufig in den Rücken ausstrahlen, manchmal mit Übelkeit und Erbrechen; dann sollen Sie die Einnahme beenden und umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen oder direkt ins nächstgelegene Krankenhaus gehen [5]. Starke Bauchschmerzen im Oberbauch, mit oder ohne schweren blutigen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, nennt die Packungsbeilage von Isotretinoin als mögliche Anzeichen ernsthafter Darmerkrankungen und verlangt dann, die Einnahme sofort zu beenden und Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zu kontaktieren [8]. Laut Fachinformation muss Isotretinoin abgesetzt werden, wenn Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung auftreten [9]. Holen Sie in jedem Fall sofort ärztliche Hilfe. Starke Brustschmerzen oder Herzbeschwerden sind ein Fall für den Notruf 112 [23]. Mehr dazu: Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Medikamente.
Andere Ursachen
Nicht jede Erhöhung der Blutfette kommt vom Medikament. Der Cholesterinspiegel hängt laut IQWiG meist von der Lebensweise ab: Wenig Bewegung kann die Werte erhöhen, und starkes Übergewicht geht oft mit ungünstigen Werten einher; bei den Triglyceriden können auch viel Alkohol und Rauchen dazu führen [2, 3]. Bei Frauen kann das LDL-Cholesterin nach den Wechseljahren leicht ansteigen, und gegen Ende einer Schwangerschaft steigen die Triglyceride natürlicherweise an [2, 3].
Auch Krankheiten können die Blutfette erhöhen, vor allem Diabetes, außerdem Rheuma, eine Schilddrüsenunterfunktion, chronische Leber- und Nierenerkrankungen (Niereninsuffizienz) und bei den Triglyceriden auch Gicht [2, 3]. Manche Menschen haben eine erbliche Form: Eine familiäre Hypercholesterinämie haben laut IQWiG etwa 2 bis 5 von 1.000 Menschen, eine familiäre Hypertriglyceridämie etwa 0,5 bis 2 Prozent [1, 2]. Bei familiär bedingter Hypercholesterinämie ist das Cholesterin von Kindheit an erhöht [1]. Mehr dazu: Erhöhtes Cholesterin.
Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben laut IQWiG alle 3 Jahre Anspruch auf eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung, bei der auch die Cholesterinwerte gemessen werden; zwischen 18 und 35 Jahren ist sie einmal möglich [3]. Welche Ursache bei Ihnen vorliegt, klärt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Quellen
- Cholesterin. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 20.03.2025. abgerufen am 12.10.2026
- Triglyceride. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 20.03.2025. abgerufen am 12.10.2026
- Erhöhte Cholesterinwerte. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 06.08.2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Quetiapin-ratiopharm Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Quetiapin-ratiopharm 50/150/200/300/400 mg Retardtabletten. ratiopharm GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Olanzapin-ratiopharm Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 07/2020. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Predni H Tablinen 5 mg/20 mg/50 mg, Tabletten (Prednisolon). Winthrop Arzneimittel GmbH (Mitvertrieb Zentiva Pharma GmbH). Stand 07/2022. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Isotretinoin-ratiopharm 20 mg Weichkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Isotretinoin-ratiopharm Weichkapseln. ratiopharm GmbH. Stand 02/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation HCT-ratiopharm 25 mg Tabletten (Hydrochlorothiazid). ratiopharm GmbH. Stand 11/2021. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Furosemid-ratiopharm 40 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 05/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ciclosporin Pro 100 mg Weichkapseln. TEVA GmbH. Stand 09/2024. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Ciclosporin Pro 25 mg/50 mg/100 mg Weichkapseln und 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen. TEVA GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Tamoxifen-ratiopharm 20 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Tamoxifen-ratiopharm 20 mg Tabletten. ratiopharm GmbH. Stand 04/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Femara 2,5 mg Filmtabletten (Letrozol). Novartis Pharma GmbH. Stand 04/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Lenzetto 1,53 mg/Sprühstoß transdermales Spray, Lösung (Estradiol). Gedeon Richter Plc. / Gedeon Richter Pharma GmbH. Stand 07/2026. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten (Dienogest/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 01/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Asumate 30 150/30 Mikrogramm Filmtabletten (Levonorgestrel/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Asumate 30 150/30 Mikrogramm Filmtabletten (Levonorgestrel/Ethinylestradiol). Exeltis Germany GmbH. Stand 06/2025. abgerufen am 12.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Rinvoq (Upadacitinib), Anhang I: Fachinformation. AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 09/2026. abgerufen am 12.10.2026
- EMA-Produktinformation EMA-Produktinformation Humira (Adalimumab), Anhang III B: Packungsbeilage. AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG (Zulassungsinhaber), Europäische Arzneimittel-Agentur. Stand 10/2025. abgerufen am 12.10.2026
- Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Abschnitt "116117 oder 112? Für alle Fälle die richtige Nummer"). Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 12.10.2026
Häufige Fragen
Welche Medikamente erhöhen die Blutfette?
Laut IQWiG gehören hormonelle Verhütungsmittel, Betablocker und Kortisonpräparate zu den möglichen Ursachen erhöhter Cholesterin- und Triglyceridwerte. Die Produktinformationen nennen erhöhte Blutfette zum Beispiel bei Antipsychotika wie Quetiapin und Olanzapin, beim Aknemittel Isotretinoin, bei Hydrochlorothiazid und Furosemid, bei Ciclosporin, Tamoxifen, Letrozol, Estradiol, Upadacitinib und Adalimumab. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle Wirkstoffe mit geprüftem Steckbrief, deren Produktinformation erhöhte Blutfette nennt. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Merke ich es, wenn ein Medikament meine Blutfette erhöht?
Meist nicht. Ungünstige Cholesterinwerte verursachen laut IQWiG normalerweise keine Beschwerden. Die Packungsbeilage von Adalimumab zählt erhöhte Blutfettwerte zu den Nebenwirkungen, die keine Anzeichen haben und nur durch Bluttests erkannt werden. Die Produktinformationen mehrerer Mittel sehen Kontrollen der Blutfette vor.
Muss ich für die Blutfettwerte nüchtern sein?
Für die Triglyceride ja: Laut IQWiG ist es wichtig, in den 8 Stunden vor der Blutabnahme nichts zu essen und nur stilles Wasser zu trinken, weil eine Mahlzeit den Wert erhöhen kann. Den Cholesterinwert beeinflussen Mahlzeiten kaum. Trotzdem empfehlen Ärztinnen und Ärzte meist, nüchtern zu sein, weil oft noch andere Werte bestimmt werden. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach.
Was passiert, wenn meine Blutfette unter einem Medikament steigen?
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Wie es weitergeht, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Laut Fachinformation von Olanzapin sind Veränderungen der Blutfette zu behandeln, wie es klinisch erforderlich ist; laut Fachinformation von Quetiapin sollten sie klinisch entsprechend behandelt werden. Bei Isotretinoin kann die Ärztin oder der Arzt laut Packungsbeilage die Dosis verringern oder die Behandlung beenden, wenn die Werte erhöht bleiben. Erhöhte Werte unter Isotretinoin gehen laut Fachinformation nach einer niedrigeren Dosis oder dem Ende der Behandlung normalerweise zurück.
Erhöht Kortison die Blutfette?
Das ist möglich. Laut IQWiG können Kortisonpräparate den Cholesterinspiegel etwas steigen lassen und gehören auch zu den möglichen Ursachen erhöhter Triglyceride. Die Fachinformation von Prednisolon nennt erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie) und erhöhte Triglyceride (Hypertriglyceridämie). Wie häufig sie auftreten, lässt sich laut Fachinformation nicht angeben, weil die Nebenwirkungen sehr stark von Dosis und Behandlungsdauer abhängen.
Darf ich unter Isotretinoin Alkohol trinken?
Laut Packungsbeilage von Isotretinoin sollten Sie während der Behandlung möglichst auf alkoholische Getränke verzichten oder zumindest Ihren durchschnittlichen Alkoholkonsum verringern, weil das Mittel häufig die Blutfettwerte erhöht. Haben Sie bereits hohe Blutfettwerte, Diabetes oder Übergewicht, sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; möglicherweise sind häufigere Bluttests nötig. Mehr im Ratgeber Medikamente und Alkohol.
Wann sind erhöhte Blutfette gefährlich?
Auf Dauer können hohe Cholesterinwerte laut IQWiG das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen; wie hoch das persönliche Risiko ist, hängt auch von Blutdruck, Blutzucker, Rauchen, Alter und anderen Faktoren ab. Akut gefährlich können extrem hohe Triglyceride werden, weil sie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auslösen können. Starke Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken ausstrahlen, manchmal mit Übelkeit und Erbrechen, gehören sofort ärztlich abgeklärt.
Können erhöhte Blutfette auch andere Ursachen haben?
Ja. Der Cholesterinspiegel hängt laut IQWiG meist von der Lebensweise ab: Wenig Bewegung kann die Werte erhöhen, und starkes Übergewicht geht oft mit ungünstigen Werten einher. Erhöhte Triglyceride können auch durch viel Alkohol und Rauchen entstehen. Krankheiten wie Diabetes, Gicht, eine Schilddrüsenunterfunktion sowie chronische Leber- oder Nierenerkrankungen können die Blutfette erhöhen, und manche Menschen haben eine erbliche Fettstoffwechselstörung.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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Nebenwirkungen Parkinson-Symptome durch MedikamenteManche Medikamente können Parkinson-ähnliche Beschwerden auslösen, etwa Antipsychotika oder Metoclopramid.
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Nebenwirkungen Schuppenflechte durch MedikamenteManche Medikamente können eine Schuppenflechte auslösen oder verschlechtern, etwa Betablocker oder Lithium.
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Nebenwirkungen Thromboserisiko durch MedikamenteManche Medikamente erhöhen das Risiko für Blutgerinnsel, etwa die Pille, Hormone in den Wechseljahren und Tamoxifen.
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Werkzeuge Was heißt "häufig"?"Häufig" heißt in der Packungsbeilage: bei bis zu 1 von 10 Behandelten.