MedikamenteWirkstoff
Beclometason/Formoterol (Foster): Nebenwirkungen und Wirkung
Beclometason/Formoterol ist ein verschreibungspflichtiges Kombinationspräparat zum Inhalieren aus einem entzündungshemmenden Kortikosteroid und einem lang wirksamen Bronchienerweiterer. Es wird bei Erwachsenen zur regelmäßigen Behandlung von Asthma und der Beschwerden einer schweren COPD eingesetzt und ist unter anderem in Foster und in Generika enthalten. Häufig sind Pilzinfektionen im Mund und Rachen, Kopfschmerzen und Heiserkeit. Bekommen Sie direkt nach dem Inhalieren schlechter Luft, beenden Sie die Anwendung, nehmen Ihren Bedarfsinhalator und suchen sofort ärztliche Hilfe.

Die häufigsten Nebenwirkungen
Wofür wird Beclometason/Formoterol eingesetzt?
Beclometason/Formoterol ist ein Kombinationspräparat zum Inhalieren aus der Gruppe der Asthma- und COPD-Medikamente. Es enthält das Kortikosteroid Beclometason und den lang wirksamen Bronchienerweiterer Formoterol [1, 2]. Gemeinsam erleichtern die beiden Wirkstoffe das Atmen: Sie lindern Kurzatmigkeit, pfeifende Atemgeräusche und Husten und tragen dazu bei, diesen Beschwerden vorzubeugen [1].
Zugelassen ist es für die regelmäßige Behandlung von Asthma bei Erwachsenen, wenn das Asthma mit inhalativem Kortison und einem kurz wirksamen Bedarfsspray nicht ausreichend beherrscht wird oder wenn es mit Kortison und einem lang wirksamen Bronchienerweiterer bereits gut eingestellt ist [1, 2]. Außerdem behandelt es die Beschwerden einer schweren COPD bei Erwachsenen; laut Fachinformation gilt das bei wiederholten Verschlechterungen in der Vergangenheit, wenn trotz regelmäßiger Behandlung mit lang wirksamen Bronchienerweiterern erhebliche Beschwerden bestehen [1, 2]. Zur einleitenden Behandlung von Asthma ist es nicht bestimmt, und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen es nicht anwenden [1, 2]. Das Präparat ist verschreibungspflichtig [2, 5].
Wie wirkt Beclometason/Formoterol?
Beclometasondipropionat gehört zu den Kortikosteroiden. Es wirkt in der Lunge entzündungshemmend und verringert so Schwellung und Reizung der Atemwege [1, 2]. Formoterol ist ein Beta-2-Agonist: Es entspannt die Muskulatur der Bronchien und erleichtert das Ein- und Ausatmen [1, 2]. Laut Fachinformation setzt die bronchienerweiternde Wirkung von Formoterol innerhalb von 1 bis 3 Minuten nach der Inhalation ein und hält nach einer Einzeldosis 12 Stunden an [2].
Das Beclometason liegt in diesem Präparat in besonders feinen Teilchen vor und wirkt dadurch stärker als Zubereitungen ohne solche extrafeinen Teilchen; die Dosis an Beclometason kann deshalb niedriger sein als bei anderen Beclometason-Inhalatoren [1, 2]. Haben Sie bisher einen anderen Inhalator mit Beclometason benutzt, verordnet Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die genaue Dosis [1].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die Packungsbeilage und Fachinformation eine Häufigkeit angeben. "Häufig" heißt: bis zu 1 von 10 Behandelten, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Laut Fachinformation hängen erniedrigtes Kalium, Kopfschmerzen, Zittern, Herzklopfen, Husten, Muskelkrämpfe und eine Verlängerung des QTc-Intervalls im EKG typischerweise mit Formoterol zusammen; Pilzinfektionen im Mund, Heiserkeit und Rachenreizung typischerweise mit Beclometason [2]. Werden inhalative Kortikosteroide in hohen Dosen über lange Zeit angewendet, können in sehr seltenen Fällen Wirkungen im ganzen Körper auftreten, etwa Funktionsstörungen der Nebennieren, eine Abnahme der Knochendichte, Grauer oder Grüner Star [1, 2]. Mehr dazu auf den Seiten Veränderter Kaliumspiegel und Herzrasen.
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- InfektionenPilzinfektionen von Mund, Rachen oder Speiseröhre (Candidose)[1, 2]Mehr dazu: Pilzinfektionen
- NervensystemKopfschmerzen[1, 2]Mehr dazu: Kopfschmerzen
- AtemwegeHeiserkeit (Dysphonie)[1, 2]
- InfektionenRachenentzündung (Pharyngitis)[1, 2]
- InfektionenBei COPD: Lungenentzündung (Pneumonie)[1, 2]Mehr dazu: Erhöhte Infektanfälligkeit
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- HerzHerzklopfen (Palpitationen)[1, 2]Mehr dazu: Herzrasen
- HerzUngewöhnlich schneller Herzschlag und Herzrhythmusstörungen, Veränderungen im EKG; laut Fachinformation auch Verlängerung des QTc-Intervalls[1, 2]Mehr dazu: HerzrasenHerzrhythmusstörungen
- HerzBei COPD: unregelmäßiger Herzschlag; laut Fachinformation Vorhofflimmern[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
- InfektionenGrippesymptome (Influenza)[1, 2]
- InfektionenPilzinfektionen der Scheide (vulvovaginale Candidose)[1, 2]Mehr dazu: Pilzinfektionen
- InfektionenNasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Schnupfen (Rhinitis)[1, 2]Mehr dazu: Verstopfte Nase
- InfektionenMagen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis)[2]
- Ohr und GleichgewichtOhrenentzündung (Otosalpingitis)[1, 2]
- AtemwegeRachenreizung, Husten und Husten mit Auswurf[1, 2]Mehr dazu: Reizhusten
- AtemwegeAsthma-Anfall (Asthmakrise)[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
- Magen und DarmÜbelkeit, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Magenverstimmung, Durchfall[1, 2]Mehr dazu: ÜbelkeitSodbrennen und VerdauungsbeschwerdenDurchfall
- Magen und DarmVeränderter oder beeinträchtigter Geschmackssinn (Dysgeusie), Brennen der Lippen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden (Dysphagie)[1, 2]Mehr dazu: GeschmacksstörungenMundtrockenheit
- Muskeln, Knochen und GelenkeMuskelschmerzen, Muskelkrämpfe[1, 2]Mehr dazu: Muskelschmerzen
- Gefäße und KreislaufGesichtsrötung (Flush), vermehrte Durchblutung bestimmter Körpergewebe (Hyperämie)[1, 2]Mehr dazu: Hitzewallungen
- HautÜbermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)[1, 2]Mehr dazu: Vermehrtes Schwitzen
- HautNesselausschlag oder Quaddeln (Urtikaria); laut Fachinformation auch Juckreiz und Ausschlag[1, 2]Mehr dazu: NesselsuchtJuckreizHautausschlag
- ImmunsystemAllergische Hautentzündung (allergische Dermatitis)[2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenHautausschlag
- NervensystemZittern (Tremor), Schwindelgefühl[1, 2]Mehr dazu: ZitternSchwindel
- PsycheRuhelosigkeit[1, 2]Mehr dazu: Unruhe und Nervosität
- Blut und LymphsystemVerringerung der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Stoffwechsel und ErnährungErniedrigte Kaliumwerte (Hypokaliämie), erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderter KaliumspiegelErhöhter Blutzucker
- Laborwerte und UntersuchungenAnstieg der Blutplättchenzahl, erhöhte Werte von Insulin, freien Fettsäuren und Ketonkörpern im Blut; laut Fachinformation auch erhöhtes C-reaktives Protein[1, 2]Mehr dazu: Veränderte LaborwerteVeränderungen des Blutbilds
- Laborwerte und UntersuchungenBei COPD: Abnahme des Cortisols im Blut als Folge der Wirkung des Kortikosteroids auf die Nebennierenrinde[1, 2]Mehr dazu: Veränderte Laborwerte
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- HerzEngegefühl in der Brust (Angina pectoris), Aussetzen des Herzschlags durch zu frühe Kontraktionen der Herzkammern (ventrikuläre Extrasystolen)[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
- Laborwerte und UntersuchungenBlutdruckanstieg oder Blutdrucksenkung[1, 2]Mehr dazu: BlutdruckanstiegNiedriger Blutdruck
- Nieren und HarnwegeNierenentzündung (Nephritis)[1, 2]Mehr dazu: Nierenfunktionsstörungen
- HautSchwellung von Haut und Schleimhaut über mehrere Tage (Angioödem)[1, 2]Mehr dazu: Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
- AtemwegeVerkrampfung der Bronchien unmittelbar nach der Anwendung (paradoxer Bronchospasmus) mit stärkerer Kurzatmigkeit und pfeifenden Atemgeräuschen[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- AtemwegeAtembeschwerden (Dyspnoe), Verschlimmerung des Asthmas[1, 2]Mehr dazu: Atemnot
- Blut und LymphsystemVerringerung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)[1, 2]Mehr dazu: Veränderungen des Blutbilds
- Allgemeine BeschwerdenAnschwellen der Hände und Füße (periphere Ödeme)[1, 2]Mehr dazu: Wassereinlagerungen
- ImmunsystemÜberempfindlichkeitsreaktionen mit Rötung und Schwellung an Lippen, Gesicht, Augen und Rachen[2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
- HormonsystemBei hohen Dosen über lange Zeit: Funktionsstörungen der Nebennieren (Nebennierensuppression)[1, 2]
- Laborwerte und UntersuchungenBei hohen Dosen über lange Zeit: Abnahme der Knochenmineraldichte[1, 2]Mehr dazu: Knochenschwund und Knochenbrüche
- Muskeln, Knochen und GelenkeBei hohen Dosen über lange Zeit: Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen[1, 2]
- AugenBei hohen Dosen über lange Zeit: erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Grauer Star (Katarakt)[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- AugenVerschwommenes Sehen[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
- PsycheSchlafprobleme, Depressionen oder ein Gefühl der Besorgtheit, Ruhelosigkeit, Nervosität, Übererregung oder Reizbarkeit, eher bei Kindern; laut Fachinformation auch Aggression und Verhaltensänderungen[1, 2]Mehr dazu: SchlafstörungenDepressive VerstimmungAngstUnruhe und NervositätAggressivität und Reizbarkeit
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Wie bei anderen Inhalationsbehandlungen können sich Kurzatmigkeit und pfeifende Atemgeräusche direkt nach der Anwendung verschlimmern. Beenden Sie die Anwendung dann sofort, nehmen Sie Ihren schnell wirksamen Bedarfsinhalator und suchen Sie umgehend Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf [1]. Laut Fachinformation ist eine plötzliche und zunehmende Verschlechterung von Asthma oder COPD potenziell lebensbedrohlich; dann ist eine dringende ärztliche Untersuchung nötig [2]. Bei COPD achten Sie auf Zeichen einer Lungenentzündung [1].
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Pilzinfektionen im Mund und Heiserkeit: Spülen Sie nach jeder Inhalation den Mund mit Wasser aus, gurgeln Sie mit Wasser oder putzen Sie die Zähne; das verringert das Risiko einer Pilzinfektion im Mund- und Rachenraum [1, 2]. Laut Fachinformation lassen sich so auch Heiserkeit und Pilzbefall mindern, und eine Pilzinfektion im Mund kann mit einem örtlich wirkenden Pilzmittel behandelt werden, während die Behandlung weiterläuft [2]. Mehr dazu auf der Seite Mundsoor.
Kopfschmerzen, Zittern, Herzklopfen: Steigern Sie die Dosis nicht selbst. Haben Sie den Eindruck, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Bei Herzerkrankungen, niedrigem Kalium oder Diabetes ist besondere Vorsicht geboten; die Ärztin oder der Arzt kontrolliert möglicherweise Kalium und Blutzucker [1, 2].
Richtig inhalieren: Wenn es Ihnen schwerfällt, den Sprühstoß beim Einatmen auszulösen, können Sie die in der Packungsbeilage genannte Inhalierhilfe (Spacer) benutzen; fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke danach [1, 2]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie anwenden oder vor Kurzem angewendet haben, auch über rezeptfreie [1]. Die Anwendung von Betablockern (auch als Augentropfen) sollte laut Packungsbeilage vermieden werden; ist sie zwingend erforderlich, ist mit einer Abschwächung oder Hemmung der Wirkung von Formoterol zu rechnen [1, 2]. Mehrere Arzneimittelgruppen können zusammen mit Formoterol das EKG verändern, den Kaliumspiegel senken oder Herzrhythmusstörungen begünstigen; ist eine Narkose geplant, sollten Sie das Präparat je nach Narkoseart unter Umständen mindestens 12 Stunden vorher nicht mehr anwenden [1, 2].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Betablocker, auch als Augentropfen | Wirkung von Formoterol kann abgeschwächt oder gehemmt werden[1, 2] | Anwendung sollte vermieden werden |
| Andere beta-adrenerge Arzneimittel, die wie Formoterol wirken, und Theophyllin | Wirkung von Formoterol kann sich verstärken[1, 2] | Laut Fachinformation Vorsicht bei gleichzeitiger Verordnung |
| Bestimmte Mittel gegen HIV wie Ritonavir oder Cobicistat (starke CYP3A-Hemmer) | Können die Wirkungen verstärken; Kortison-Wirkungen im ganzen Körper nicht ausgeschlossen[1, 2] | Die Ärztin oder der Arzt überwacht möglicherweise sorgfältig |
| Chinidin, Disopyramid oder Procainamid (gegen Herzrhythmusstörungen), Antihistaminika, MAO-Hemmer wie Phenelzin und Isocarboxazid, trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin und Imipramin, Phenothiazine | Veränderungen im EKG (QTc-Verlängerung); höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen der Herzkammern[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| L-Dopa (gegen Parkinson), L-Thyroxin (gegen Schilddrüsenunterfunktion), Oxytocin, Alkohol | Können die Verträglichkeit des Herzens gegenüber Formoterol beeinträchtigen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| MAO-Hemmer, auch Wirkstoffe mit ähnlichen Eigenschaften wie Furazolidon und Procarbazin | Blutdruckanstieg möglich[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Digitalisglykoside (Herzmittel) | Senkung des Kaliumspiegels; höhere Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen[1, 2] | Ärztin oder Arzt informieren |
| Theophyllin, Aminophyllin oder Steroide (gegen Asthma) und Diuretika (Entwässerungsmittel) | Abfall der Kaliumwerte möglich[1, 2] | Die Ärztin oder der Arzt misst möglicherweise die Kaliumwerte |
| Narkosemittel mit halogenierten Kohlenwasserstoffen | Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen[1, 2] | Laut Fachinformation mindestens 12 Stunden vor einer solchen Narkose nicht mehr anwenden |
| Disulfiram oder Metronidazol | Laut Fachinformation theoretisch mögliche Wechselwirkung mit dem enthaltenen Ethanol bei besonders empfindlichen Menschen[2] | Ärztin oder Arzt informieren |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Beclometason/Formoterol nicht oder nur mit Vorsicht anwenden sollte
Sind Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder sonstigen Bestandteile, dürfen Sie das Präparat nicht anwenden; Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Anwendung nicht erlaubt [1, 2]. Trifft einer der Punkte unter "Besondere Vorsicht bei" auf Sie zu, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie mit der Anwendung beginnen [1].
Nicht einnehmen bei
Besondere Vorsicht bei
- Herzprobleme wie Angina pectoris, kürzlich aufgetretener Herzinfarkt, Herzschwäche, koronare Herzkrankheit, Erkrankung der Herzklappen oder hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie (HOCM)[1, 2]
- Verengung der Arterien (Arteriosklerose), Bluthochdruck oder Aneurysma (krankhafte Erweiterung der Gefäßwand)[1, 2]
- Herzrhythmusstörungen wie beschleunigter oder unregelmäßiger Herzschlag oder Auffälligkeiten im EKG; laut Fachinformation auch bei bekannter oder vermuteter Verlängerung des QTc-Intervalls, die Formoterol selbst hervorrufen kann[1, 2]
- Schilddrüsenüberfunktion[1, 2]
- Niedrige Kaliumwerte im Blut: Formoterol kann einen starken Abfall des Kaliumspiegels verursachen; besonders bei schwerem Asthma ist Vorsicht geboten; die Ärztin oder der Arzt misst möglicherweise von Zeit zu Zeit die Kaliumwerte[1, 2]
- Leber- oder Nierenerkrankung; laut Fachinformation liegen dazu keine Daten vor[1, 2]
- Diabetes: Bei der Inhalation hoher Dosen Formoterol kann der Blutzucker steigen; zu Beginn und während der Behandlung sind möglicherweise zusätzliche Blutzuckerkontrollen nötig[1, 2]
- Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom)[1, 2]
- Geplante Narkose: je nach Narkoseart unter Umständen mindestens 12 Stunden vorher nicht mehr anwenden[1, 2]
- Lungentuberkulose, auch in der Vorgeschichte, Pilzinfektionen oder virale Infektionen der Atemwege[1, 2]
- Wenn Sie aus bestimmten Gründen Alkohol meiden müssen: Das Präparat enthält eine geringe Menge Ethanol[1, 2]
- Längere Behandlung mit höheren Dosen: In Stresssituationen wie nach einem Unfall, bei einer schweren Verletzung oder vor einer Operation kann der Bedarf an Kortikosteroiden erhöht sein; die Ärztin oder der Arzt entscheidet über eine zusätzliche Gabe[1, 2]
- COPD: Laut Fachinformation sind derzeitiges Rauchen, höheres Alter, niedriger Body-Mass-Index und eine schwere COPD Risikofaktoren für eine Lungenentzündung[2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Die Karten fassen zusammen, was Packungsbeilage, Fachinformation und das Beratungszentrum Embryotox der Charité sagen; Embryotox bewertet Beclometason und Formoterol als Einzelwirkstoffe [1, 2, 3, 4]. Allgemeine Hinweise finden Sie im Ratgeber Medikamente in der Schwangerschaft.
Schwangerschaft
Zur Anwendung in der Schwangerschaft liegen keine klinischen Daten vor. Das Präparat sollte nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, außer Ihre Ärztin oder Ihr Arzt empfiehlt es. Laut Fachinformation ist wegen der wehenhemmenden Wirkung von Beta-2-Sympathomimetika eine Anwendung kurz vor der Entbindung besonders sorgfältig abzuwägen; Formoterol sollte in der Schwangerschaft und besonders am Ende der Schwangerschaft oder während der Wehen nicht empfohlen werden, es sei denn, es gibt keine bewährte (sicherere) Alternative.[1, 2]
Embryotox bewertet die beiden Wirkstoffe einzeln: Beclometason kann inhalativ im Rahmen des Asthma-Stufenplans sowohl bei Planung als auch während der Schwangerschaft eingesetzt werden; Formoterol darf gemäß der Asthma-Stufentherapie verwendet werden. Um Asthma-bedingte Schwangerschaftsrisiken zu verringern, empfiehlt Embryotox während der gesamten Schwangerschaft eine optimale Krankheitskontrolle und eine engmaschige Betreuung in Frauenheilkunde und Lungenheilkunde.[3, 4]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Das Präparat sollte in der Stillzeit nicht angewendet werden, außer Ihre Ärztin oder Ihr Arzt empfiehlt es. Laut Fachinformation ist anzunehmen, dass Beclometasondipropionat wie andere Kortikosteroide in die Muttermilch übergeht; Formoterol wurde in der Milch von Tieren nachgewiesen. Eine Anwendung kommt nur infrage, wenn der erwartete Nutzen die möglichen Risiken übersteigt.[1, 2]
Laut Embryotox kann Beclometason inhalativ in der Stillzeit angewendet werden. Zu Formoterol in der Stillzeit liegen keine veröffentlichten Erfahrungen vor; es darf laut Embryotox indikationsgerecht im Rahmen der Asthma-Stufentherapie verwendet werden. Beschwerden bei gestillten Säuglingen wurden für beide Wirkstoffe bisher nicht beschrieben.[3, 4]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Das Präparat enthält eine geringe Menge Alkohol (Ethanol); die Menge in zwei Sprühstößen entspricht weniger als 1 ml Bier oder Wein und hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen. Getrunkener Alkohol kann die Verträglichkeit des Herzens gegenüber Formoterol beeinträchtigen. Müssen Sie Alkohol aus bestimmten Gründen meiden, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.[1, 2]
Autofahren und Maschinen
Ein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen ist unwahrscheinlich; laut Fachinformation besteht kein oder ein zu vernachlässigender Einfluss.[1, 2]
Einnahme
Vor der ersten Anwendung und nach 14 oder mehr Tagen ohne Gebrauch einen Sprühstoß in die Luft abgeben und den Dosiszähler prüfen. Möglichst aufrecht stehend oder sitzend inhalieren: langsam und tief ausatmen, das Mundstück mit den Lippen umschließen, langsam und tief durch den Mund einatmen und kurz nach Beginn des Einatmens auf den Inhalator drücken, den Atem so lange wie möglich anhalten und langsam ausatmen. Für einen weiteren Sprühstoß etwa eine halbe Minute warten.[1]
Nach jeder Inhalation den Mund mit Wasser ausspülen, mit Wasser gurgeln oder die Zähne putzen, um das Risiko einer Pilzinfektion im Mund- und Rachenraum zu verringern. Wer Schwierigkeiten hat, beim Einatmen auszulösen, kann die in der Packungsbeilage genannte Inhalierhilfe (Spacer) benutzen.[1, 2]
Den Inhalator einmal wöchentlich innen und außen mit einem sauberen, trockenen Tuch abwischen, ohne Wasser und ohne das Druckbehältnis herauszunehmen. Zeigt der Dosiszähler 20, einen neuen Inhalator besorgen; bei 0 nicht mehr verwenden. Nach Erhalt aus der Apotheke nicht über 25 °C lagern und nicht länger als 3 Monate verwenden.[1]
Anwendung vergessen: baldmöglichst nachholen; ist die nächste Dosis schon fast fällig, nur die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt anwenden, nicht die doppelte Dosis.[1]
Absetzen
Verringern Sie die Dosis nicht eigenmächtig und beenden Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, auch wenn Sie sich besser fühlen; wenden Sie das Präparat regelmäßig an, auch wenn Sie keine Beschwerden haben. Laut Fachinformation sollte die Anwendung nicht abrupt beendet werden; sind die Asthmabeschwerden unter Kontrolle, kann die Ärztin oder der Arzt eine schrittweise Verringerung der Dosis erwägen.[1, 2]
Überdosierung
Eine Überdosierung mit Formoterol kann Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen im EKG, Kopfschmerzen, Zittern, Schläfrigkeit, eine Übersäuerung des Blutes, erniedrigte Kaliumwerte und erhöhte Blutzuckerwerte hervorrufen; die Ärztin oder der Arzt prüft möglicherweise Kalium und Blutzucker. Eine akute Überdosierung von Beclometasondipropionat kann zu vorübergehenden Funktionsstörungen der Nebennieren führen, die sich innerhalb weniger Tage von allein zurückbilden. Wenden Sie sich bei solchen Beschwerden an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilage nennt die Dosis für die COPD und für zwei Behandlungsweisen bei Asthma: mit separatem Bedarfsinhalator oder als einziger Asthmainhalator, jeweils mit einer Höchstzahl an Inhalationen am Tag [1]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder; sie ersetzt nicht die Verordnung. Welche Behandlungsweise und Dosis für Sie gilt, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; bei Asthma wird die Behandlung auf die niedrigste Dosis eingestellt, unter der die Beschwerden wirksam kontrolliert bleiben [1].
Anwendung und Absetzen
Wenden Sie das Präparat immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an und lassen Sie sich regelmäßig untersuchen [1]. Vor der ersten Anwendung und nach 14 oder mehr Tagen ohne Gebrauch geben Sie einen Sprühstoß in die Luft ab und prüfen den Dosiszähler. Inhalieren Sie möglichst aufrecht: langsam und tief ausatmen, das Mundstück mit den Lippen umschließen, langsam und tief durch den Mund einatmen, kurz nach Beginn des Einatmens auf den Inhalator drücken und den Atem so lange wie möglich anhalten [1]. Entweicht Nebel oben aus dem Inhalator oder seitlich aus dem Mund, ist der Wirkstoff nicht wie vorgesehen in die Lunge gelangt; inhalieren Sie dann einen weiteren Sprühstoß [1].
Wenden Sie das Präparat regelmäßig an, auch wenn Sie keine Beschwerden haben, und tragen Sie Ihren Bedarfsinhalator stets bei sich [1]. Verringern Sie die Dosis nicht eigenmächtig und beenden Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache, auch nicht, wenn Sie sich besser fühlen [1]. Müssen Sie ins Krankenhaus, nehmen Sie alle Arzneimittel und Inhalatoren mit [1]. Nach einer längeren Behandlung mit höheren Dosen kann in Stresssituationen wie einer Operation zusätzliches Kortison nötig sein; darüber entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt [1, 2].
Präparate mit Beclometason und Formoterol
Die Kombination gibt es als Dosieraerosol und als Pulverinhalator in verschiedenen Stärken, unter anderem als Foster und als Generika. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Beclometason/Formoterol-ratiopharm 100 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Sprühstoß [1, 2]. Für andere Stärken und Inhalatoren gelten eigene Packungsbeilagen. Eine weitere Kombination aus Kortikosteroid und Formoterol ist Budesonid/Formoterol; ein kurz wirksames Bedarfsspray ist zum Beispiel Salbutamol.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Beclometason/Formoterol-ratiopharm 100 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Sprühstoß | ratiopharm GmbH | Druckgasinhalation (Dosieraerosol); Grundlage dieser Seite |
| Beclometason/Formoterol-ratiopharm 200 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Sprühstoß | ratiopharm GmbH | Druckgasinhalation (Dosieraerosol) |
| Foster 100/6 und 200/6 Mikrogramm Druckgasinhalation | Chiesi GmbH | Druckgasinhalation (Dosieraerosol) |
| Foster NEXThaler 100/6 und 200/6 Mikrogramm pro Dosis | Chiesi GmbH | Pulver zur Inhalation |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Beclometason/Formoterol-ratiopharm 100 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung. ratiopharm GmbH. Stand 11/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Beclometason/Formoterol-ratiopharm 100 Mikrogramm/6 Mikrogramm pro Sprühstoß Druckgasinhalation, Lösung. ratiopharm GmbH. Stand 10/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Beclometason. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Embryotox Embryotox: Formoterol. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 10.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Einträge Beclometason und Formoterol. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 10.10.2026
Häufige Fragen
Wofür wird Beclometason/Formoterol (Foster) eingesetzt?
Das Kombinationspräparat ist für Erwachsene zugelassen: zur regelmäßigen Behandlung von Asthma, wenn inhalatives Kortison und ein Bedarfsspray nicht ausreichen oder wenn das Asthma mit beiden Wirkstoffgruppen bereits gut eingestellt ist, und zur Behandlung der Beschwerden einer schweren COPD. Laut Fachinformation ist es nicht zur einleitenden Behandlung von Asthma bestimmt.
Warum soll ich nach dem Inhalieren den Mund ausspülen?
Pilzinfektionen in Mund, Rachen oder Speiseröhre gehören zu den häufigen Nebenwirkungen, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten. Um das Risiko zu verringern, sollen Sie nach jeder Inhalation den Mund mit Wasser ausspülen, mit Wasser gurgeln oder die Zähne putzen. Laut Fachinformation lässt sich so auch die Heiserkeit mindern. Eine Pilzinfektion im Mund kann ärztlich behandelt werden, während Sie das Spray weiter anwenden.
Darf ich Beclometason/Formoterol auch bei akuter Atemnot nehmen?
Das hängt davon ab, wie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es verordnet hat: Es gibt die regelmäßige Anwendung zusammen mit einem separaten Bedarfsinhalator und die Anwendung als einziger Inhalator, also auch bei plötzlichen Beschwerden. Halten Sie sich an die Verordnung. Die Angaben der Packungsbeilage stehen im Abschnitt "Dosierung laut Packungsbeilage". Brauchen Sie den Bedarfsinhalator häufiger oder hilft er nicht, suchen Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf.
Kann Beclometason/Formoterol eine Lungenentzündung auslösen?
Bei Menschen mit COPD gehört eine Lungenentzündung zu den häufigen Nebenwirkungen. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie Fieber oder Schüttelfrost, mehr oder verfärbten Schleim, stärkeren Husten oder mehr Atembeschwerden bemerken. Laut Fachinformation sind derzeitiges Rauchen, höheres Alter, niedriges Körpergewicht im Verhältnis zur Größe und eine schwere COPD Risikofaktoren.
Darf ich Beclometason/Formoterol in der Schwangerschaft anwenden?
Laut Packungsbeilage sollte das Präparat in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, außer Ihre Ärztin oder Ihr Arzt empfiehlt es; klinische Daten zur Kombination fehlen. Nach Bewertung des Beratungszentrums Embryotox können die Einzelwirkstoffe Beclometason und Formoterol im Rahmen der Asthma-Stufentherapie in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Besprechen Sie Ihre Asthmabehandlung bei Kinderwunsch oder Schwangerschaft mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Kann ich das Spray einfach absetzen, wenn es mir besser geht?
Nein. Verringern Sie die Dosis nicht eigenmächtig und beenden Sie die Anwendung nicht, ohne vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt gesprochen zu haben, auch wenn Sie sich besser fühlen. Laut Fachinformation sollte die Behandlung nicht abrupt beendet werden; sind die Beschwerden unter Kontrolle, kann die Ärztin oder der Arzt eine schrittweise Verringerung erwägen.
Was ist der Unterschied zwischen Foster und Generika?
Foster und Generika wie Beclometason/Formoterol-ratiopharm enthalten dieselben Wirkstoffe, Beclometasondipropionat und Formoterol. Stärken, Inhalatoren und Hilfsstoffe können sich unterscheiden; maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Beclometason/Formoterol-ratiopharm 100/6 Mikrogramm.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Medikamente BudesonidBudesonid ist ein Kortison zum Inhalieren gegen Asthma, auch als Kapsel und Nasenspray.
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Medikamente Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin)ASS wirkt gegen Schmerzen und Fieber und hemmt niedrig dosiert die Blutplättchen.
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Werkzeuge Fragen fürs ArztgesprächFragen für Arzttermin, Aufklärung oder Impfung nach Anlass auswählen, eigene ergänzen und ausdrucken.