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Ondansetron: Nebenwirkungen und Wirkung

Ondansetron ist ein verschreibungspflichtiges Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemo- oder Strahlentherapie und zur Vorbeugung nach Operationen. Sehr häufig sind Kopfschmerzen, häufig Verstopfung und Hitzewallungen. Bei Krampfanfällen, einem Kreislaufkollaps, einer allergischen Reaktion oder Störungen des Herzrhythmus, die manchmal einen plötzlichen Bewusstseinsverlust verursachen können, nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und informieren sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder gehen in die Notaufnahme.

Frau Mitte fünfzig mit kurzen grauen Haaren ruht in einem Sessel am hellen Fenster und hält eine Tasse Tee in den Händen
Bild: KI-generiert

Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Sehr häufig: Kopfschmerzen[1, 2]
  • Häufig: Wärmegefühl oder Hitzewallungen[1, 2]
  • Häufig: Verstopfung (Obstipation)[1, 2]
  • Häufig: Veränderte Ergebnisse von Leberfunktionstests, wenn Ondansetron zusammen mit dem Krebsmittel Cisplatin eingenommen wird[1, 2]

Alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Wofür wird Ondansetron eingesetzt?

Ondansetron ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff gegen Übelkeit und Erbrechen [1, 2]. Die Filmtabletten werden bei Erwachsenen gegen Übelkeit und Erbrechen infolge einer Chemotherapie oder Strahlentherapie eingesetzt [1, 2]. Für Kinder und Jugendliche von 6 Monaten bis 17 Jahren nennt die Packungsbeilage ebenfalls Übelkeit und Erbrechen infolge einer Chemotherapie oder Strahlentherapie [1], die Fachinformation nur die Behandlung unter einer Therapie mit Zytostatika (Chemotherapie); zur Strahlentherapie liegen bei Kindern laut Fachinformation keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vor [2]. Bei Erwachsenen werden sie außerdem zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation angewendet [1]. Für Kinder und Jugendliche wird zur Vorbeugung nach Operationen die Gabe in die Vene empfohlen, weil zur Einnahme keine Studien vorliegen [2]. Ondansetron gehört zu den Mitteln gegen Übelkeit und Erbrechen; mehr zu den Beschwerden lesen Sie unter Übelkeit und Erbrechen.

Ondansetron gibt es als Filmtabletten, als Schmelztabletten, die auf der Zunge zergehen, als Lösung zum Einnehmen und als Injektionslösung [1, 3]. Jede Darreichungsform hat eine eigene Packungsbeilage. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation der Filmtabletten von Ondansetron-ratiopharm; wo die Schmelztabletten abweichen, steht das ausdrücklich dabei [1, 2, 3, 4]. Für die Injektionslösung gelten eigene Angaben; einige Nebenwirkungen nennen Packungsbeilage und Fachinformation der Filmtabletten vor allem bei Gabe in die Vene [1, 2].

Wie wirkt Ondansetron?

Ondansetron blockiert die Wirkung des Botenstoffs Serotonin an bestimmten Andockstellen, den 5-HT3-Rezeptoren. Serotonin kann Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen verursachen [1, 3]. Laut Fachinformation können Chemo- und Strahlentherapie im Dünndarm Serotonin freisetzen, das über den Vagusnerv den Brechreflex auslöst; Ondansetron blockiert die Auslösung dieses Reflexes. Auch im Bereich der Area postrema am Boden der vierten Hirnkammer kann freigesetztes Serotonin Erbrechen fördern. Der genaue Wirkmechanismus ist nicht bekannt, ebenso wenig, wie Ondansetron bei Übelkeit nach Operationen wirkt [2].

Die Wirkung sollte laut Packungsbeilage innerhalb von ein bis zwei Stunden nach der Einnahme einsetzen [1]. Die höchste Konzentration im Blut ist nach ungefähr 1,6 Stunden erreicht. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt ungefähr 3 Stunden. Abgebaut wird Ondansetron in der Leber über mehrere Enzyme; bei stark eingeschränkter Leberfunktion verlängert sich die Halbwertszeit auf 15 bis 32 Stunden. In einer Studie an Gesunden zeigte Ondansetron keine beruhigende Wirkung [2].

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, für die die Packungsbeilage der Filmtabletten eine Häufigkeit angibt; die Organsysteme stammen aus der Fachinformation. "Sehr häufig" heißt: mehr als 1 von 10 Behandelten, "häufig" bis zu 1 von 10, "gelegentlich" bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2]. Bei Kindern und Jugendlichen waren die Nebenwirkungen mit denen bei Erwachsenen vergleichbar [1, 2]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.

Einige Angaben unterscheiden sich zwischen Packungsbeilage und Fachinformation der Filmtabletten: Die jüngere Packungsbeilage nennt Sehstörungen oder vorübergehende Blindheit, die sich normalerweise innerhalb von 20 Minuten zurückbilden, als gelegentliche Nebenwirkung; die ältere Fachinformation führt vorübergehende Sehstörungen vor allem bei Gabe in die Vene als selten [1, 2]. Veränderte Leberwerte sind laut Packungsbeilage häufig, wenn Ondansetron zusammen mit dem Krebsmittel Cisplatin eingenommen wird, sonst gelegentlich [1]. Mehr zu den häufigsten Beschwerden lesen Sie unter Kopfschmerzen durch Medikamente und Verstopfung durch Medikamente.

Sehr häufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Gefäße und KreislaufWärmegefühl oder Hitzewallungen[1, 2]Mehr dazu: Hitzewallungen
  • Magen und DarmVerstopfung (Obstipation)[1, 2]Mehr dazu: Verstopfung
  • Leber und GalleVeränderte Ergebnisse von Leberfunktionstests, wenn Ondansetron zusammen mit dem Krebsmittel Cisplatin eingenommen wird[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte

Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Leber und GalleVeränderte Ergebnisse von Leberfunktionstests ohne gleichzeitige Behandlung mit Cisplatin; laut Fachinformation Erhöhungen der Leberwerte ohne Beschwerden[1, 2]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
  • NervensystemKrampfanfälle[1, 2]Mehr dazu: Krampfanfälle
  • NervensystemUngewöhnliche Körperbewegungen oder Zittern; laut Fachinformation Bewegungsstörungen wie Muskelverkrampfungen (dystone Reaktionen), krisenhafte Störungen der Augenbewegung mit Blickabweichung (okulogyre Krise) und unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesie), ohne nachweislich bleibende Folgen[1, 2]Mehr dazu: ZitternParkinson-Symptome
  • AugenSehstörungen oder vorübergehende Blindheit, die sich normalerweise innerhalb von 20 Minuten zurückbilden[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen
  • AtemwegeSchluckauf[1, 2]Mehr dazu: Schluckauf
  • Gefäße und KreislaufNiedriger Blutdruck, der Schwäche- oder Schwindelgefühle verursachen kann (Hypotonie)[1, 2]Mehr dazu: Niedriger BlutdruckSchwindelSchwäche (Asthenie)
  • HerzHerzrhythmusstörungen oder Brustschmerzen (laut Fachinformation mit oder ohne ST-Strecken-Senkung im EKG)[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
  • HerzLangsamer Herzschlag (Bradykardie)[1, 2]Mehr dazu: Verlangsamter Herzschlag

Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • ImmunsystemAllergische Reaktion mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder Ekzem; laut Fachinformation Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp, manchmal schwerwiegend, einschließlich einer Anaphylaxie, die tödlich sein kann[1, 2]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenAtemnot
  • Gefäße und KreislaufKreislaufkollaps[1]Mehr dazu: Niedriger Blutdruck
  • HerzStörungen des Herzrhythmus, die manchmal einen plötzlichen Bewusstseinsverlust verursachen können; laut Fachinformation Verlängerung des QTc-Intervalls einschließlich Torsade de pointes[1, 2]Mehr dazu: Herzrhythmusstörungen
  • NervensystemSchwindelgefühle; laut Fachinformation vorwiegend bei rascher Gabe in die Vene[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
  • AugenVerschwommenes Sehen; laut Fachinformation vor allem während der Gabe in die Vene[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen

Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • HautAusgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung und Hautablösung auf großen Teilen der Hautoberfläche (toxische epidermale Nekrolyse)[1, 2]Mehr dazu: Schwere HautreaktionenHautausschlag
  • AugenSehstörungen oder vorübergehende Blindheit, vorwiegend bei Gabe in die Vene[1, 2]Mehr dazu: Sehstörungen

Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben

  • HerzDurchblutungsstörung des Herzmuskels (myokardiale Ischämie); zu den Anzeichen gehören plötzliche Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust[1, 2]

Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Ondansetron verlängert laut Fachinformation abhängig von der Dosis das QT-Intervall im EKG; nach der Markteinführung wurde über Torsade de pointes, eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörung, berichtet. Bei angeborenem Long-QT-Syndrom ist die Anwendung zu vermeiden [2]. Auch über Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (myokardiale Ischämie) wurde berichtet; bei einigen Betroffenen traten die Beschwerden unmittelbar nach der Gabe auf, vor allem bei Gabe in die Vene [2]. Mehr dazu auf der Seite QT-Verlängerung und Herzrhythmusstörungen durch Medikamente.

Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Frau in den Vierzigern sitzt an einem hellen Küchentisch, vor sich ein Glas Wasser und ein Teller mit einfachen Crackern
Bild: KI-generiert

Verstopfung: Sie gehört zu den häufigen Nebenwirkungen [1, 2]. Ondansetron verlängert laut Fachinformation die Dauer der Dickdarmpassage. Haben Sie einen Darmverschluss oder eine schwere Verstopfung, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1, 2]. Bemerken Sie Nebenwirkungen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1].

Erbrechen kurz nach der Einnahme: Müssen Sie innerhalb einer Stunde nach der Einnahme erbrechen, nehmen Sie laut Packungsbeilage eine weitere Dosis ein; sonst nehmen Sie die Tabletten nach Vorschrift weiter, aber nicht mehr als verordnet. Ist Ihnen weiterhin übel, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1].

Serotonin-Syndrom: Nehmen Sie Antidepressiva aus den Gruppen SSRI oder SNRI oder das Schmerzmittel Buprenorphin, kann es zusammen mit Ondansetron zu einem Serotonin-Syndrom kommen. Laut Packungsbeilage der Schmelztabletten ist das eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Mögliche Anzeichen sind unwillkürliche, rhythmische Muskelzuckungen, Aufgeregtheit, Halluzinationen, übermäßiges Schwitzen, Zittern, übertriebene Reflexe, erhöhte Muskelanspannung und eine Körpertemperatur über 38 °C; dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [2, 3]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.

Wechselwirkungen

Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einnehmen wollen [1]. Zusammen mit dem Parkinson-Mittel Apomorphin darf Ondansetron nicht angewendet werden, weil über starken Blutdruckabfall und Bewusstseinsverlust berichtet wurde [1, 2]. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Antidepressiva wie Sertralin, Citalopram oder Escitalopram wurde ein Serotonin-Syndrom berichtet [1, 2]. Andere Mittel, die das QT-Intervall verlängern, können diese Wirkung verstärken [1, 2].

Die Epilepsiemittel Carbamazepin und Phenytoin sowie das Tuberkulosemittel Rifampicin senken die Konzentration von Ondansetron im Blut; laut Fachinformation weisen Daten aus kleineren Studien darauf hin, dass Ondansetron seinerseits die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol herabsetzen kann [1, 2]. In speziellen Studien zeigten sich laut Fachinformation keine Wechselwirkungen mit Alkohol, Temazepam, Furosemid, Morphin und einigen Narkose- und Betäubungsmitteln [2]. Allgemeines erklärt der Ratgeber Wechselwirkungen.

Wechselwirkungen von Ondansetron
Zusammen mitWas passieren kannHinweis
Apomorphin (Mittel gegen die Parkinson-Krankheit)Berichte über starken Blutdruckabfall und Bewusstseinsverlust[1, 2]Gleichzeitige Anwendung nicht erlaubt
Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI (z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram) oder SNRI (z. B. Venlafaxin, Duloxetin); laut Packungsbeilage der Schmelztabletten auch BuprenorphinEin Serotonin-Syndrom mit verändertem Geisteszustand, Störungen des vegetativen Nervensystems (autonome Instabilität) und neuromuskulären Veränderungen wurde berichtet[1, 2, 3]Ärztin oder Arzt informieren; ist die Kombination nötig, wird laut Fachinformation eine angemessene Beobachtung empfohlen
Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern, und Arzneimittel, die das Herz beeinflussen, wie bestimmte Krebsmittel (Anthrazykline, Trastuzumab); laut Fachinformation auch Mittel, die die Blutsalze verändernZusätzliche Verlängerung des QT-Intervalls; mit herzschädigenden Mitteln möglicherweise höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren; laut Fachinformation nur mit Vorsicht kombinieren
Carbamazepin oder Phenytoin (Mittel gegen Epilepsie) und Rifampicin (Mittel gegen Tuberkulose)Diese Mittel steigern laut Fachinformation stark die Aktivität des Abbauenzyms CYP3A4; Ondansetron wird dann schneller ausgeschieden und seine Konzentration im Blut sinkt[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren
Tramadol (Schmerzmittel)Daten aus kleineren Studien weisen darauf hin, dass Ondansetron die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol herabsetzen kann[1, 2]Ärztin oder Arzt informieren

Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.

Wer Ondansetron nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte

Trifft einer der folgenden Punkte auf Sie zu, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke [1]. Ein Kalium- oder Magnesiummangel sollte laut Fachinformation vor der Gabe ausgeglichen werden. Bei Kindern und Jugendlichen, die zugleich leberschädigende Chemotherapeutika bekommen, wird die Leberfunktion sorgfältig überwacht [2].

Nicht einnehmen bei

  • Allergie gegen Ondansetron oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
  • Gleichzeitige Anwendung von Apomorphin (Mittel gegen die Parkinson-Krankheit)[1, 2]
  • Kinder mit einer Körperoberfläche unter 0,6 m² beziehungsweise einem Körpergewicht bis 10 kg dürfen die Filmtabletten nicht einnehmen; für sie gibt es Darreichungsformen mit weniger Wirkstoff. Die Schmelztabletten mit 8 mg dürfen Kinder nicht einnehmen[1, 2, 3]

Besondere Vorsicht bei

  • Allergie gegen ähnliche Arzneimittel (andere 5-HT3-Antagonisten) wie Granisetron; laut Fachinformation der Schmelztabletten ist eine Überempfindlichkeit gegen andere 5-HT3-Antagonisten eine Gegenanzeige[1, 2, 4]
  • Herzprobleme, auch unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie): Ondansetron verlängert laut Fachinformation dosisabhängig das QT-Intervall. Bei angeborenem Long-QT-Syndrom ist die Anwendung zu vermeiden; Vorsicht gilt bei bestehender oder möglicher QTc-Verlängerung, Störungen der Blutsalze, Herzschwäche, verlangsamtem Herzschlag mit Rhythmusstörungen und bei Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern oder die Blutsalze verändern[1, 2]
  • Probleme mit den Salzspiegeln im Blut wie Kalium, Natrium oder Magnesium; laut Fachinformation sollten ein Kalium- oder Magnesiummangel vor der Gabe ausgeglichen werden[1, 2]
  • Leberprobleme[1, 2]
  • Darmverschluss oder schwere Verstopfung: Ondansetron verlängert laut Fachinformation die Dauer der Dickdarmpassage; bei Anzeichen eines nicht plötzlich einsetzenden Darmverschlusses (subakute Darmobstruktion) wird nach der Anwendung überwacht[1, 2]
  • Nach einer Bauchoperation[1]
  • Nach einer Nasenpolypen- oder Mandeloperation: Laut Fachinformation kann die Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen verborgene Blutungen verschleiern; Betroffene werden deshalb genau beobachtet[1, 2]
  • Kinder und Jugendliche, die zugleich leberschädigende Chemotherapeutika erhalten: Die Leberfunktion wird laut Fachinformation sorgfältig überwacht[2]
  • Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Filmtabletten und Schmelztabletten enthalten Lactose. Die Schmelztabletten enthalten außerdem Aspartam, eine Quelle für Phenylalanin, das bei Phenylketonurie schädlich sein kann[1, 3]

Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft

Laut Packungsbeilage sollten Sie Ondansetron nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel einnehmen, weil es das Risiko für eine Lippen- und/oder Gaumenspalte beim Kind leicht erhöhen kann [1]. Darüber informierte ein Rote-Hand-Brief vom 01.10.2019; er hält auch fest, dass Ondansetron nicht zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft zugelassen ist [6]. Das Beratungszentrum Embryotox der Charité bewertet die Studienlage anders: Es sieht kein erhöhtes Gesamtrisiko für Fehlbildungen und hält einen Einsatz nach individueller Abwägung für möglich, wenn die zuerst empfohlenen Mittel Doxylamin, Meclozin und Dimenhydrinat nicht wirken [5]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Karten nennen beide Einschätzungen. Mehr zu Übelkeit in der Schwangerschaft lesen Sie unter Schwangerschaftsübelkeit.

Laut Fachinformation zeigten spezielle Studien keine Wechselwirkung zwischen Ondansetron und Alkohol [2].

Schwangerschaft

Sie sollten Ondansetron nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel einnehmen, denn es kann das Risiko leicht erhöhen, dass das Kind mit einer Lippen- und/oder Gaumenspalte zur Welt kommt. Sind Sie schwanger, vermuten Sie eine Schwangerschaft oder planen Sie ein Kind, fragen Sie vorher Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Frauen im gebärfähigen Alter wird möglicherweise eine wirksame Verhütung empfohlen.[1]

Laut Fachinformation und Rote-Hand-Brief vom 01.10.2019 wird vermutet, dass Ondansetron Fehlbildungen im Gesichtsbereich verursacht, wenn es im ersten Schwangerschaftsdrittel angewendet wird: In einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren gab es 3 zusätzliche Fälle von Lippen-, Kiefer- oder Gaumenspalten pro 10.000 behandelte Frauen. Studien zu Herzfehlbildungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse; Tierversuche zeigen keine schädlichen Auswirkungen auf die Fortpflanzung. Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine Verhütung in Erwägung ziehen.[2, 6]

Embryotox bewertet den Erfahrungsumfang als sehr hoch: Mit mehr als 112.000 in Kohortenstudien ausgewerteten Schwangerschaften ist Ondansetron das am besten untersuchte Mittel gegen Erbrechen; ein erhöhtes Gesamtrisiko für Fehlbildungen oder Fehlgeburten fand sich nicht. Einige Studien ermittelten ein leicht erhöhtes Risiko für Gaumenspalten (3 zusätzliche auf 10.000 Kinder, also 14 statt 11), andere nicht; eine Metaanalyse aus dem Jahr 2022 fand weder für Gaumenspalten noch für Herzscheidewanddefekte erhöhte Risiken. Als besser geeignete Alternativen nennt Embryotox Doxylamin, Meclozin und Dimenhydrinat, die zuerst versucht werden sollten; sind diese nicht wirksam, kann Ondansetron laut Embryotox nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Hohe Dosen in die Vene (mehr als 8 mg in einer Dosis) sind laut Embryotox bei Schwangeren mit einem Risiko für Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerung) kontraindiziert. Nach einer Anwendung im ersten Drittel kann eine weiterführende Ultraschalluntersuchung angeboten werden.[5]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Stillzeit

Während der Einnahme sollten Sie nicht stillen, da kleine Mengen in die Muttermilch übergehen; fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Laut Fachinformation geht Ondansetron in die Milch säugender Tiere über; Müttern, die Ondansetron erhalten, wird empfohlen, nicht zu stillen.[1, 2]

Laut Embryotox wird Ondansetron häufig während oder nach einer Kaiserschnittentbindung angewendet, ohne dass sich Auswirkungen auf die gestillten Kinder zeigten. Weil die Menge, die über die Muttermilch übergeht, viel geringer ist als bei einer Behandlung des Kindes, scheint Stillen unter Ondansetron laut Embryotox akzeptabel zu sein.[5]

Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.

Autofahren und Maschinen

Ondansetron hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen; laut Fachinformation führte es in psychomotorischen Tests weder zu Leistungseinbußen noch zu einer Beruhigung (Sedierung).[1, 2]

Einnahme

Filmtabletten im Ganzen mit etwas Wasser einnehmen; die Bruchkerbe der Filmtabletten mit 8 mg dient nur zum Teilen, wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken haben. Die Wirkung sollte innerhalb von ein bis zwei Stunden einsetzen. Müssen Sie innerhalb einer Stunde nach der Einnahme erbrechen, nehmen Sie eine weitere Dosis ein; sonst nehmen Sie die Tabletten nach Vorschrift weiter, aber nicht mehr als verordnet. Ist Ihnen weiterhin übel, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.[1]

Schmelztabletten: Jede Schmelztablette an der Perforationslinie abtrennen, die Folie am oberen Rand aufreißen und die Tablette vorsichtig entnehmen, nicht durch die Folie drücken. Auf der Zunge zergehen lassen und herunterschlucken.[3]

Einnahme vergessen: nicht die doppelte Menge nehmen. Haben Sie Übelkeit oder müssen Sie erbrechen, nehmen Sie eine Tablette, sobald Sie daran denken, und fahren dann wie zuvor fort; ohne Übelkeit warten Sie bis zur nächsten vorgesehenen Dosis.[1]

Absetzen

Beenden Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, auch wenn Sie sich besser fühlen.[1]

Überdosierung

Haben Sie oder Ihr Kind versehentlich zu viel eingenommen, setzen Sie sich unverzüglich mit einer Ärztin oder einem Arzt in Verbindung oder gehen Sie direkt in ein Krankenhaus; nehmen Sie die Packung mit. Eine Überdosierung kann vorübergehende Sehstörungen, schwere Verstopfung, Schwindel oder Schwächegefühle verursachen. Laut Fachinformation wurden außerdem niedriger Blutdruck und eine vasovagale Episode mit vorübergehendem AV-Block 2. Grades beobachtet; wegen der dosisabhängigen QT-Verlängerung wird eine EKG-Überwachung empfohlen. Ein spezielles Gegenmittel gibt es nicht. Laut Fachinformation wurden Fälle gemeldet, in denen Säuglinge und Kinder von 12 Monaten bis 2 Jahren versehentlich zu viel Ondansetron geschluckt hatten und Beschwerden zeigten, die zu einem Serotonin-Syndrom passen.[1, 2]

Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation

Die Packungsbeilage der Filmtabletten nennt Dosen für die Behandlung bei Chemo- und Strahlentherapie und für die Vorbeugung nach Operationen, getrennt für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche; die Fachinformation ergänzt eine Obergrenze für Kinder und Angaben bei eingeschränkter Nierenfunktion [1, 2]. Für Schmelztabletten und Injektionslösung gelten deren eigene Packungsbeilagen. Welche Dosis für Sie richtig ist, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest [1].

Einnahme und Absetzen

Nehmen Sie Ondansetron immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke ein [1]. Filmtabletten schlucken Sie im Ganzen mit etwas Wasser [1]. Schmelztabletten drücken Sie nicht durch die Folie: Sie trennen sie an der Perforationslinie ab, reißen die Folie am oberen Rand auf, entnehmen die Tablette vorsichtig, lassen sie auf der Zunge zergehen und schlucken sie herunter [3]. Beenden Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, auch wenn Sie sich besser fühlen [1].

Haben Sie eine Einnahme vergessen und ist Ihnen übel oder müssen Sie erbrechen, nehmen Sie eine Tablette, sobald Sie daran denken, und fahren dann wie zuvor fort; ohne Übelkeit warten Sie bis zur nächsten vorgesehenen Dosis. Nehmen Sie nie die doppelte Menge ein [1]. Was bei einer Überdosierung zu tun ist, steht in der Karte oben; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.

Präparate mit Ondansetron

Der Rote-Hand-Brief von 2019 nennt zahlreiche Zulassungsinhaber ondansetronhaltiger Arzneimittel [6]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Ondansetron-ratiopharm Filmtabletten; für die Schmelztabletten wurden deren eigene Packungsbeilage und Fachinformation herangezogen [1, 2, 3, 4].

Präparate mit Ondansetron
PräparatAnbieterHinweis
Ondansetron-ratiopharmratiopharm GmbH (bei den Filmtabletten Mitvertrieb; Zulassungsinhaber TEVA GmbH)Filmtabletten mit 4 oder 8 mg, Schmelztabletten, Injektionslösung; verschreibungspflichtig; Grundlage dieser Seite (Filmtabletten)
Ondansetron AbZAbZ-Pharma GmbHFilmtabletten mit 4 oder 8 mg; verschreibungspflichtig; eigene Packungsbeilage
Ondansetron STADASTADApharm GmbHFilmtabletten mit 4 oder 8 mg, Injektionslösung; verschreibungspflichtig; eigene Packungsbeilage

Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.

Quellen

  1. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ondansetron-ratiopharm 4 mg, 8 mg Filmtabletten. TEVA GmbH, Mitvertrieb ratiopharm GmbH. Stand 10/2024. abgerufen am 11.10.2026
  2. Fachinformation Fachinformation Ondansetron-ratiopharm 4 mg Filmtabletten. TEVA GmbH, Mitvertrieb ratiopharm GmbH. Stand 08/2022. abgerufen am 11.10.2026
  3. Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Ondansetron-ratiopharm 8 mg Schmelztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2023. abgerufen am 11.10.2026
  4. Fachinformation Fachinformation Ondansetron-ratiopharm Schmelztabletten. ratiopharm GmbH. Stand 12/2023. abgerufen am 11.10.2026
  5. Embryotox Embryotox: Ondansetron. Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. abgerufen am 11.10.2026
  6. Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Ondansetron: Erhöhtes Risiko orofazialer Fehlbildungen bei der Anwendung im ersten Trimenon der Schwangerschaft (01.10.2019). Zulassungsinhaber ondansetronhaltiger Arzneimittel in Abstimmung mit dem BfArM. Stand 01.10.2019. abgerufen am 11.10.2026

Häufige Fragen

Wofür nimmt man Ondansetron?

Ondansetron wird bei Erwachsenen gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt, die durch eine Chemotherapie oder Strahlentherapie entstehen. Für Kinder ab 6 Monaten und Jugendliche nennt die Packungsbeilage ebenfalls Chemo- und Strahlentherapie, die Fachinformation nur die Chemotherapie. Erwachsene bekommen es außerdem zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation. Ondansetron ist verschreibungspflichtig; für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft ist es nicht zugelassen.

Welche Nebenwirkungen hat Ondansetron am häufigsten?

Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, treten Kopfschmerzen auf. Häufig sind Verstopfung, Wärmegefühl oder Hitzewallungen, zusammen mit dem Krebsmittel Cisplatin auch veränderte Leberwerte. Gelegentlich kommt es unter anderem zu Schluckauf, niedrigem Blutdruck, langsamem Herzschlag und Sehstörungen.

Ist Ondansetron gefährlich für das Herz?

Ondansetron verlängert laut Fachinformation abhängig von der Dosis das QT-Intervall im EKG. Herzrhythmusstörungen und Brustschmerzen sind gelegentliche Nebenwirkungen; selten sind Störungen des Herzrhythmus, die manchmal einen plötzlichen Bewusstseinsverlust verursachen können. Bei Herzproblemen, gestörten Blutsalzen oder anderen Mitteln, die das QT-Intervall verlängern, ist Vorsicht nötig. Bei plötzlichen Schmerzen oder Engegefühl in der Brust informieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Was ist das Serotonin-Syndrom bei Ondansetron?

Bei gleichzeitiger Anwendung von Ondansetron und anderen Mitteln, die auf Serotonin wirken (etwa Antidepressiva aus den Gruppen SSRI oder SNRI oder Buprenorphin), wurde über ein Serotonin-Syndrom berichtet. Anzeichen können unwillkürliche Muskelzuckungen, Aufgeregtheit, Halluzinationen, übermäßiges Schwitzen, Zittern, übertriebene Reflexe und eine Körpertemperatur über 38 °C sein. Wenden Sie sich dann an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Darf ich Ondansetron in der Schwangerschaft nehmen?

Laut Packungsbeilage nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel, weil es das Risiko für Lippen- oder Gaumenspalten beim Kind leicht erhöhen kann. Laut Fachinformation und Rote-Hand-Brief waren es in einer Kohortenstudie mit 1,8 Millionen Schwangeren 3 zusätzliche Fälle von Lippen-, Kiefer- oder Gaumenspalten pro 10.000 behandelte Frauen. Embryotox sieht bei mehr als 112.000 in Kohortenstudien ausgewerteten Schwangerschaften kein erhöhtes Gesamtrisiko für Fehlbildungen und hält Ondansetron nach individueller Abwägung für möglich, wenn die zuerst empfohlenen Mittel Doxylamin, Meclozin und Dimenhydrinat nicht wirken. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Darf ich während der Einnahme von Ondansetron stillen?

Laut Packungsbeilage sollten Sie während der Einnahme nicht stillen, da kleine Mengen in die Muttermilch übergehen. Laut Embryotox scheint Stillen unter Ondansetron akzeptabel zu sein, weil die Menge in der Milch viel geringer ist als bei einer Behandlung des Kindes. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Wie hoch ist die Dosis von Ondansetron?

Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; sie hängt vom Anwendungsgebiet, vom Alter und bei Kindern von der Körpergröße ab. Die Angaben der Packungsbeilage finden Sie im Abschnitt Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation. Bei eingeschränkter Leberfunktion nennt die Packungsbeilage eine Obergrenze für die tägliche Gesamtdosis.

Macht Ondansetron müde?

Laut Fachinformation führte Ondansetron in psychomotorischen Tests weder zu Leistungseinbußen noch zu einer Beruhigung (Sedierung); auf die Verkehrstüchtigkeit hat es keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss. Schwindelgefühle sind selten, ein niedriger Blutdruck mit Schwäche- oder Schwindelgefühlen ist gelegentlich.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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