MedikamenteWirkstoff
Mebeverin: Nebenwirkungen und Wirkung
Mebeverin ist ein verschreibungspflichtiges, krampflösendes Mittel, das zur Linderung der Beschwerden beim Reizdarmsyndrom eingesetzt wird. Packungsbeilage und Fachinformation nennen als Nebenwirkungen sehr selten Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit und Übelkeit, die Fachinformation außerdem sehr selten allergische Reaktionen. Bei Atemschwierigkeiten oder Schwellungen von Gesicht, Hals, Lippen, Zunge oder Rachen nehmen Sie es nicht weiter ein und suchen sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf.

Wofür wird Mebeverin eingesetzt?
Mebeverin ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff zur Linderung der Beschwerden beim Reizdarmsyndrom [1, 2]. Diese Beschwerden sind laut Packungsbeilage von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt; dazu können Bauchschmerzen und -krämpfe, Völlegefühl und Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder eine Kombination aus beidem sowie kleiner, harter, kugel- oder bandförmiger Stuhl gehören [1]. Die Fachinformation beschreibt das Anwendungsgebiet als Bauchschmerzen in Verbindung mit Störungen der Stuhlentleerung sowie Blähungen (Meteorismus) [2].
Ohne Rezept ist Mebeverin nicht erhältlich: Die Arzneimittelverschreibungsverordnung führt den Wirkstoff ohne Ausnahme für bestimmte Stärken oder Darreichungsformen [3]. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Duspatal 135 mg, überzogenen Tabletten von Viatris [1, 2]. Daneben gibt es Filmtabletten anderer Hersteller und Retardkapseln, für die eigene Packungsbeilagen gelten. Mehr zu einzelnen Beschwerden lesen Sie auf den Seiten Blähungen, Verstopfung und Durchfall.
Wie wirkt Mebeverin?
Mebeverin ist laut Fachinformation ein muskulotropes Spasmolytikum, also ein Mittel, das Krämpfe der unwillkürlichen Muskulatur im Magen-Darm-Trakt löst [2]. Es wirkt auf den Darm krampflösend und schmerzstillend [1]. Die Packungsbeilage erklärt den Hintergrund: Der Darm ist ein langer Muskelschlauch, durch den die Nahrung wandert; treten darin Krämpfe auf und entsteht zu starker Druck, verursacht das Schmerzen [1].
Laut Fachinformation wirkt Mebeverin gezielt auf die glatte Muskulatur des Verdauungstrakts und lindert Krämpfe, ohne die normale Darmtätigkeit zu beeinflussen. Weil die Wirkung nicht über das autonome Nervensystem vermittelt wird, treten keine typischen anticholinergen Nebenwirkungen auf [2].
Mebeverin wird nach dem Einnehmen schnell und vollständig aufgenommen und im Körper durch Enzyme vollständig abgebaut. Das wichtigste Abbauprodukt im Blut erreicht bei mehrfacher Einnahme nach 1 Stunde seine höchste Konzentration; seine Halbwertszeit liegt bei 2,45 Stunden. Auch nach mehrfacher Einnahme reichert sich Mebeverin nicht nennenswert an [2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Packungsbeilage und Fachinformation nennen nur wenige Nebenwirkungen. Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit und Übelkeit wurden sehr selten beobachtet, also bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten [1, 2]. Allergische Reaktionen, hauptsächlich, aber nicht ausschließlich an der Haut, führt die Fachinformation ebenfalls als sehr selten; die Packungsbeilage nennt dafür keine Häufigkeit [1, 2]. In Einzelfällen trat laut Fachinformation ein anaphylaktischer Schock auf [2]. Wie Sie Häufigkeitsangaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen.
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- ImmunsystemAllergische Reaktionen (Überempfindlichkeit), hauptsächlich, aber nicht ausschließlich der Haut[1, 2]Mehr dazu: Allergische Reaktionen
- HautJuckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria) und Schwellungen, meist im Gesicht (Angioödem)[1, 2]Mehr dazu: JuckreizHautausschlagNesselsuchtSchwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
- NervensystemSchwindel[1, 2]Mehr dazu: Schwindel
- NervensystemBenommenheit[1, 2]Mehr dazu: Müdigkeit
- PsycheVerwirrtheit[1, 2]Mehr dazu: Verwirrtheit
- Magen und DarmÜbelkeit[1, 2]Mehr dazu: Übelkeit
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Atemschwierigkeiten und ein Anschwellen von Gesicht, Hals, Lippen, Zunge oder Rachen können auf eine schwere allergische Überempfindlichkeitsreaktion hinweisen; möglicherweise brauchen Sie dann dringend ärztliche Behandlung [1]. Weniger schwere allergische Reaktionen zeigen sich zum Beispiel als Hautausschlag oder gerötete, juckende Haut [1]. Mehr dazu auf der Seite Medikamentenallergie und Arzneimittelexanthem.
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Beeinträchtigt Sie eine Nebenwirkung erheblich oder bemerken Sie Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage stehen, informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]. Das gilt auch für weniger schwere allergische Reaktionen wie Hautausschlag oder gerötete, juckende Haut [1].
Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit und Übelkeit sind sehr selten [1, 2]. Dass Mebeverin die Verkehrstüchtigkeit beeinflusst, ist laut Fachinformation wegen des gezielten Wirkmechanismus nicht zu erwarten; Studien dazu wurden nicht durchgeführt [2]. Fühlen Sie sich schwindelig oder benommen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Mehr zu diesen Beschwerden lesen Sie auf den Seiten Schwindel durch Medikamente und Übelkeit und Erbrechen durch Medikamente; welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Für die Wirkung ist die richtige Einnahme wichtig: Laut Packungsbeilage wirken die Tabletten am besten, wenn Sie sie 20 Minuten vor einer Mahlzeit einnehmen und die Einnahme gleichmäßig über den Tag verteilen [1].
Wechselwirkungen
Laut Packungsbeilage ist nicht zu erwarten, dass Mebeverin die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflusst [1]. Klinische Studien zu Wechselwirkungen wurden laut Fachinformation allerdings nicht durchgeführt [2]. Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke trotzdem über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen oder vor Kurzem eingenommen haben, auch über rezeptfreie und pflanzliche Mittel [1]. Allgemeines erklärt der Ratgeber Wechselwirkungen.
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Andere Arzneimittel | Laut Packungsbeilage ist nicht zu erwarten, dass Mebeverin die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflusst; klinische Studien zu Wechselwirkungen wurden laut Fachinformation nicht durchgeführt[1, 2] | Ärztin, Arzt oder Apotheke über alle Arzneimittel informieren, auch über rezeptfreie und pflanzliche |
| Alkohol | Laut Fachinformation machen Labor- und Tierstudien eine Wechselwirkung unwahrscheinlich; die klinische Bedeutung dieser Untersuchungen ist unklar[2] | Ärztin oder Arzt fragen |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Mebeverin nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Bei einem Darmverschluss durch Darmlähmung (paralytischer Ileus) und bei einer Allergie gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil darf Mebeverin nicht eingenommen werden [1, 2]. Sind Sie unsicher, ob das auf Sie zutrifft, wenden Sie sich vor der Einnahme an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke [1]. Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren darf es laut Packungsbeilage nicht gegeben werden [1].
Nicht einnehmen bei
- Darmverschluss durch Darmlähmung (paralytischer Ileus)[1, 2]
- Allergie gegen Mebeverinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2]
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel laut Packungsbeilage nicht erhalten; laut Fachinformation wird es für sie wegen ungenügender Daten zu Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nicht empfohlen[1, 2]
Besondere Vorsicht bei
- Unverträglichkeit bestimmter Zuckerarten: Die Tabletten enthalten Lactose und Sucrose (Saccharose). Fragen Sie vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt; laut Fachinformation sollten Menschen mit seltener erblicher Fructose- oder Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel die Tabletten nicht einnehmen[1, 2]
- Ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion: Laut Fachinformation wurden keine Dosierungsstudien durchgeführt; aus den Daten nach der Markteinführung ergab sich kein spezifisches Risiko[2]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
In Schwangerschaft und Stillzeit wird Mebeverin nicht empfohlen; die Ärztin oder der Arzt rät Ihnen möglicherweise, die Einnahme abzubrechen, abzustillen oder ein anderes Mittel zu nehmen [1, 2]. Laut Fachinformation ist eine Wechselwirkung mit Alkohol nach Labor- und Tierstudien unwahrscheinlich, ihre Bedeutung für den Menschen aber unklar [2]. Mehr zu diesen Themen in den Ratgebern Medikamente in der Schwangerschaft und Medikamente und Alkohol.
Schwangerschaft
Mebeverin wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Teilen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind oder werden könnten; sie oder er rät Ihnen möglicherweise, die Einnahme abzubrechen oder ein anderes Mittel einzunehmen. Laut Fachinformation gibt es keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen bei Schwangeren und keine ausreichenden Tierstudien zur Fortpflanzung.[1, 2]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Für stillende Mütter wird Mebeverin nicht empfohlen; die Ärztin oder der Arzt rät möglicherweise zum Abstillen oder verordnet ein anderes Mittel. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob Mebeverin oder seine Abbauprodukte in die Muttermilch übergehen; es sollte deshalb in der Stillzeit nicht eingenommen werden.[1, 2]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Alkohol
Laut Fachinformation machen Labor- und Tierstudien eine Wechselwirkung mit Alkohol unwahrscheinlich; welche Bedeutung diese Untersuchungen für den Menschen haben, ist unklar.[2]
Autofahren und Maschinen
Mebeverin hat wahrscheinlich keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Werkzeugen und Maschinen. Laut Fachinformation wurden dazu keine Studien durchgeführt; wegen des gezielten Wirkmechanismus ist aber nicht von Auswirkungen auszugehen.[1, 2]
Einnahme
Die Tabletten als Ganzes, unzerkleinert und unzerkaut mit einem vollen Glas Wasser (laut Fachinformation mindestens 100 ml) einnehmen, vorzugsweise 20 Minuten vor den Mahlzeiten und gleichmäßig über den Tag verteilt. Nehmen Sie sie möglichst jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein. Die Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.[1, 2]
Einnahme vergessen: die vergessene Dosis überspringen und die nächste Dosis zur gewohnten Zeit nehmen; nicht die doppelte Dosis einnehmen.[1, 2]
Absetzen
Laut Fachinformation ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt. Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion nehmen Sie Mebeverin nicht weiter ein und suchen sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf.[1, 2]
Überdosierung
Haben Sie zu viel eingenommen, wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt oder suchen Sie sofort ein Krankenhaus auf; nehmen Sie Packung und Packungsbeilage mit. Laut Fachinformation könnte theoretisch eine Erregbarkeit des zentralen Nervensystems auftreten; bei bekannten Überdosierungen waren die Beschwerden nicht oder nur mild vorhanden und gingen gewöhnlich rasch zurück. Beobachtet wurden Beschwerden des Nervensystems und des Herz-Kreislauf-Systems; ein spezielles Gegenmittel ist nicht bekannt.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation
Die Packungsbeilage nennt die übliche Dosis für Erwachsene; die Fachinformation ergänzt Angaben zu älteren Menschen, zu eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion und zur Dauer der Anwendung [1, 2]. Nehmen Sie Mebeverin immer genau nach Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes ein [1].
Einnahme und Absetzen
Schlucken Sie die Tabletten als Ganzes, unzerkleinert und unzerkaut mit einem vollen Glas Wasser, vorzugsweise 20 Minuten vor den Mahlzeiten [1]. Nehmen Sie sie möglichst jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein; das hilft, an die Einnahme zu denken [1]. Haben Sie eine Dosis vergessen, überspringen Sie sie und nehmen die nächste Dosis zur gewohnten Zeit; nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein [1, 2].
Laut Fachinformation ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt [2]. Haben Sie zu viel eingenommen, wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt oder suchen Sie sofort ein Krankenhaus auf; nehmen Sie Packung und Packungsbeilage mit [1]. Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf.
Präparate mit Mebeverin
Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Duspatal 135 mg, überzogenen Tabletten mit 135 mg Mebeverinhydrochlorid [1, 2]. Präparate anderer Hersteller und Retardkapseln haben eigene Packungsbeilagen, die in Einzelheiten abweichen können.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Duspatal 135 mg | Viatris Healthcare GmbH | Überzogene Tabletten mit 135 mg Mebeverinhydrochlorid; verschreibungspflichtig; Grundlage dieser Seite |
| Duspatal 200 mg retard | Viatris Healthcare GmbH | Retardkapseln; verschreibungspflichtig; eigene Packungsbeilage |
| Mebeverin PUREN 135 mg | PUREN Pharma GmbH & Co. KG | Filmtabletten; verschreibungspflichtig; eigene Packungsbeilage |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Duspatal 135 mg Überzogene Tabletten. Viatris Healthcare GmbH. Stand 04/2022. abgerufen am 11.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Duspatal 135 mg Überzogene Tabletten. Viatris Healthcare GmbH. Stand 04/2022. abgerufen am 11.10.2026
- Behörde Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1, Eintrag Mebeverin. Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de). Stand 19.05.2026. abgerufen am 11.10.2026
Häufige Fragen
Wofür nimmt man Mebeverin?
Mebeverin wird zur Linderung der Beschwerden beim Reizdarmsyndrom eingesetzt, etwa bei Bauchschmerzen und -krämpfen, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Es wirkt krampflösend und schmerzstillend auf den Darm.
Ist Mebeverin rezeptfrei?
Nein. Die Arzneimittelverschreibungsverordnung führt Mebeverin ohne Ausnahme für bestimmte Stärken oder Darreichungsformen. Präparate mit Mebeverin wie Duspatal sind deshalb verschreibungspflichtig.
Welche Nebenwirkungen hat Mebeverin?
Sehr selten, also bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten, wurden Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit und Übelkeit beobachtet. Laut Fachinformation sind auch allergische Reaktionen sehr selten, etwa Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht oder Schwellungen, meist im Gesicht; in Einzelfällen trat ein anaphylaktischer Schock auf.
Wie nehme ich Mebeverin richtig ein?
Laut Packungsbeilage als Ganzes, unzerkleinert und unzerkaut mit einem vollen Glas Wasser, vorzugsweise 20 Minuten vor den Mahlzeiten und gleichmäßig über den Tag verteilt. Wie viele Tabletten Sie nehmen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; die Angaben der Packungsbeilage stehen im Abschnitt Dosierung laut Packungsbeilage und Fachinformation.
Wie lange darf ich Mebeverin nehmen?
Laut Fachinformation ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt. Wie lange Sie Mebeverin nehmen, bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen.
Darf ich Mebeverin in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
Mebeverin wird in der Schwangerschaft und für stillende Mütter nicht empfohlen. Laut Fachinformation gibt es keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen bei Schwangeren, und es ist nicht bekannt, ob Mebeverin in die Muttermilch übergeht. Teilen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder stillen.
Darf ich mit Mebeverin Alkohol trinken?
Laut Fachinformation machen Labor- und Tierstudien eine Wechselwirkung mit Alkohol unwahrscheinlich; welche Bedeutung diese Untersuchungen für den Menschen haben, ist unklar. Fragen Sie im Zweifel Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
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