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Finasterid: Nebenwirkungen und Wirkung
Finasterid ist ein verschreibungspflichtiger 5-Alpha-Reduktasehemmer: Tabletten mit 5 mg behandeln eine gutartige Vergrößerung der Prostata, Tabletten mit 1 mg frühe Formen des Haarausfalls vom männlichen Typ. Häufige Nebenwirkungen der 5-mg-Tabletten sind Erektionsstörungen, weniger Lust auf Sex und weniger Sperma beim Samenerguss. Bei Stimmungsänderungen wie Niedergeschlagenheit oder Selbstmordgedanken holen Sie unverzüglich ärztlichen Rat ein; unter Finasterid 1 mg brechen Sie die Einnahme dann ab.

Die häufigsten Nebenwirkungen
- Häufig: Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz); im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung, meist vorübergehend, verschwindet bei Fortsetzung der Behandlung wieder (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]
- Häufig: Vermindertes sexuelles Verlangen (verringerte Libido); im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung, meist vorübergehend, verschwindet bei Fortsetzung der Behandlung wieder (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]
- Häufig: Vermindertes Spermavolumen beim Samenerguss (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]
Diese Übersicht und die Liste unter "Nebenwirkungen nach Häufigkeit" beruhen auf den Packungsbeilagen der Filmtabletten mit 5 mg gegen Prostatavergrößerung und der Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall; Angaben, die nur für eine der beiden Stärken gelten, sind gekennzeichnet. Für die Tabletten mit 1 mg gegen Haarausfall nennt die Packungsbeilage Erektionsstörungen, ein Nachlassen des sexuellen Verlangens, Depression und Ejakulationsstörungen wie eine verminderte Samenergussmenge als gelegentlich, also bei bis zu 1 von 100 Behandelten [1, 3].
Wofür wird Finasterid eingesetzt?
Finasterid ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff aus der Gruppe der 5-Alpha-Reduktasehemmer und zählt zu den Prostata-, Blasen- und Potenzmitteln [1, 2]. Es gibt ihn in zwei Stärken, die verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten sind. Grundlage dieser Seite sind die Filmtabletten mit 5 mg; für die Tabletten mit 1 mg nennt die Seite Abweichungen mit eigener Quelle [1, 3].
Filmtabletten mit 5 mg behandeln eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie). Sie sollen die vergrößerte Prostata zurückbilden, den Harnfluss und weitere Beschwerden verbessern und das Risiko eines plötzlichen Harnverhalts sowie die Notwendigkeit einer Operation vermindern [1]. Laut Fachinformation sollte Finasterid 5 mg bei Männern mit einer vergrößerten Prostata angewendet werden, also bei einem Prostatavolumen über ca. 40 ml [2]. Mehr zur Erkrankung lesen Sie unter Prostatavergrößerung.
Filmtabletten mit 1 mg behandeln frühe Formen des Haarausfalls vom männlichen Typ (androgenetische Alopezie) bei Männern zwischen 18 und 41 Jahren. Eine günstige Wirkung ist laut Packungsbeilage nur bei leichtem bis mittelgradigem Haarausfall zu erwarten, nicht bei vollständigem Haarausfall oder Geheimratsecken [3]. Mehr dazu unter Haarausfall. Beide Stärken sind nur für Männer bestimmt; Frauen und Kinder dürfen Finasterid nicht einnehmen [1, 3].
Wie wirkt Finasterid?
Finasterid hemmt das Enzym 5-Alpha-Reduktase vom Typ II. Dieses Enzym wandelt das männliche Hormon Testosteron in das stärker wirksame Dihydrotestosteron (DHT) um. Funktion und Wachstum der Prostata hängen von dieser Umwandlung ab. Laut Fachinformation sinkt der DHT-Spiegel im Blut rasch um 70 Prozent; die Prostata wird dadurch kleiner: nach 3 Monaten um etwa 20 Prozent, nach 3 Jahren um etwa 27 Prozent [2]. In Studien verbesserten sich Harnfluss und Beschwerden nach wenigen Wochen; Unterschiede zu einem Scheinmedikament (Placebo) wurden nach 4 bzw. 7 Monaten erfasst [2].
Beim Haarausfall vom männlichen Typ wirken laut Packungsbeilage wahrscheinlich erbliche Faktoren und DHT zusammen: DHT verkürzt die Wachstumsphase der Haare und trägt zu ihrer Ausdünnung bei. Finasterid 1 mg senkt gezielt den DHT-Spiegel in der Kopfhaut. Bei den meisten Männern, die 5 Jahre lang behandelt wurden, verlangsamte sich das Fortschreiten des Haarausfalls, bei mindestens der Hälfte verbesserte sich auch das Haarwachstum zu einem gewissen Grad [3].
Die höchste Konzentration im Blut ist etwa 2 Stunden nach der Einnahme erreicht. Die Halbwertszeit (die Zeit, in der sich die Menge im Blut halbiert) beträgt im Durchschnitt 6 Stunden, bei Männern über 70 Jahren 8 Stunden. Finasterid wird in der Leber abgebaut; etwa 57 Prozent der Dosis werden mit dem Stuhl und etwa 39 Prozent als Abbauprodukte mit dem Urin ausgeschieden. Der Wirkstoff passiert die Blut-Hirn-Schranke, und kleine Mengen finden sich in der Samenflüssigkeit [2].
Nebenwirkungen nach Häufigkeit
Die Liste unten nennt alle Nebenwirkungen, die die Packungsbeilagen der Filmtabletten mit 5 mg und mit 1 mg mit einer Häufigkeit angeben; Zeilen ohne Zusatz gelten für beide Stärken, die übrigen sind mit "Filmtabletten mit 5 mg" bzw. "Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall" gekennzeichnet. "Häufig" heißt: bis zu 1 von 10 Behandelten, "gelegentlich" bis zu 1 von 100; bei "nicht bekannt" lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen [1, 2, 3, 4]. Wie Sie solche Angaben lesen, erklärt der Ratgeber Beipackzettel verstehen. Laut Fachinformation sind Impotenz und verminderte Libido die häufigsten Nebenwirkungen; sie treten zu Beginn der Behandlung auf und bilden sich bei der Mehrheit der Behandelten im Verlauf zurück [2].
Häufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Geschlechtsorgane und BrustUnfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz); im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung, meist vorübergehend, verschwindet bei Fortsetzung der Behandlung wieder (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: Erektionsstörungen
- PsycheVermindertes sexuelles Verlangen (verringerte Libido); im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung, meist vorübergehend, verschwindet bei Fortsetzung der Behandlung wieder (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: Weniger Lust auf Sex
- Laborwerte und UntersuchungenVermindertes Spermavolumen beim Samenerguss (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]
Gelegentlichkann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Geschlechtsorgane und BrustErektionsstörungen (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]Mehr dazu: Erektionsstörungen
- PsycheNachlassen des sexuellen Verlangens (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]Mehr dazu: Weniger Lust auf Sex
- HautHautausschlag (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: Hautausschlag
- Geschlechtsorgane und BrustStörungen des Samenergusses (Ejakulationsstörungen) (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]
- Geschlechtsorgane und BrustEjakulationsstörungen, zum Beispiel verminderte Samenergussmenge (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]
- Geschlechtsorgane und BrustSpannungsgefühl in der Brust, Vergrößerung der Brust beim Mann (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: Brustspannen und Brustvergrößerung
- PsycheDepression (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]Mehr dazu: Depressive Verstimmung
Nicht bekanntHäufigkeit nicht abschätzbar oder in der Quelle nicht angegeben
- Geschlechtsorgane und BrustBerührungsempfindlichkeit oder Vergrößerung der Brust (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]Mehr dazu: Brustspannen und Brustvergrößerung
- ImmunsystemÜberempfindlichkeitsreaktionen wie ein Angioödem mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden, Quaddelbildung (Nesselsucht) oder Atembeschwerden[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Allergische ReaktionenSchwellungen von Gesicht, Zunge oder RachenNesselsuchtAtemnot
- ImmunsystemÜberempfindlichkeitsreaktionen (allergisch) wie Hautausschlag, Juckreiz, Quaddelbildung (Nesselsucht) (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]Mehr dazu: Allergische ReaktionenHautausschlagJuckreizNesselsucht
- HerzHerzklopfen (Palpitationen)[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Herzrasen
- HautJuckreiz; Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Blasenbildung (Nesselsucht, Urtikaria) (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: JuckreizNesselsucht
- Leber und GalleErhöhte Leberwerte[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Leberschäden und erhöhte Leberwerte
- Geschlechtsorgane und BrustHodenschmerzen[1, 2, 3, 4]
- Geschlechtsorgane und BrustUnfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz), die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauert[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Erektionsstörungen
- Geschlechtsorgane und BrustSchwierigkeiten beim Samenerguss, die nach dem Absetzen der Behandlung andauern (Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall)[3, 4]
- Geschlechtsorgane und BrustUnfruchtbarkeit bei Männern und/oder schlechte Samenqualität[1, 2, 3, 4]
- PsycheDepressionen (Filmtabletten mit 5 mg)[1, 2]Mehr dazu: Depressive Verstimmung
- PsycheVerminderung des sexuellen Verlangens, die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauert[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Weniger Lust auf Sex
- Gutartige und bösartige NeubildungenBrustkrebs bei Männern[1, 2, 4]
- PsycheAngst[1, 2, 3, 4]Mehr dazu: Angst
- PsycheSelbstmordgedanken (Suizidgedanken)[1, 2, 3, 4, 5]
Eine Häufigkeit sagt, wie oft eine Beschwerde während der Behandlung beobachtet wurde. Sie sagt nicht, dass das Medikament sie verursacht hat.
Abweichungen bei Finasterid 1 mg: Zeilen mit dem Zusatz "Filmtabletten mit 1 mg gegen Haarausfall" stammen aus der Packungsbeilage der Tabletten mit 1 mg, Zeilen mit dem Zusatz "Filmtabletten mit 5 mg" gelten nur für die Tabletten gegen Prostatavergrößerung [1, 3]. Die Packungsbeilage der Tabletten gegen Haarausfall nennt als gelegentlich ein Nachlassen des sexuellen Verlangens, Depression, Erektionsstörungen und Ejakulationsstörungen wie eine verminderte Samenergussmenge. Mit unbekannter Häufigkeit nennt sie Anzeichen eines Angioödems, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht, Berührungsempfindlichkeit oder Vergrößerung der Brust, Hodenschmerzen, Herzklopfen, nach dem Absetzen andauernde Schwierigkeiten bei der Erektion, beim Samenerguss und beim sexuellen Verlangen, Unfruchtbarkeit, erhöhte Leberwerte, Angst und Selbstmordgedanken. Unfruchtbarkeit wurde bei Männern berichtet, die Finasterid lange einnahmen und weitere Risikofaktoren hatten; nach dem Ende der Behandlung wurde über eine Normalisierung oder Verbesserung der Samenqualität berichtet [3].
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Am 15. September 2025 informierten die Zulassungsinhaber in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem BfArM in einem Rote-Hand-Brief: Suizidgedanken sind eine Nebenwirkung von Finasterid zum Einnehmen. Sie wurden hauptsächlich bei Männern berichtet, die wegen Haarausfall behandelt wurden; ihre Häufigkeit ist nicht bekannt. Bei einigen wegen Haarausfall behandelten Männern wurden sexuelle Funktionsstörungen berichtet, die zu Stimmungsänderungen einschließlich Suizidgedanken beitragen können. Packungen mit 1 mg enthalten deshalb eine Patientenkarte [5]. Für Finasterid 5 mg bestätigte die Überprüfung Suizidgedanken ebenfalls als Nebenwirkung mit unbekannter Häufigkeit [5]. Mehr zu seelischen Nebenwirkungen lesen Sie unter Depression als Nebenwirkung.
In klinischen Studien und nach der Markteinführung wurde unter Finasterid 5 mg Brustkrebs bei Männern berichtet [1, 2]. Stellen Sie Veränderungen des Brustgewebes wie Knoten, Schmerzen, eine Vergrößerung der Brust oder Ausfluss aus der Brustwarze fest, wenden Sie sich umgehend an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt [1, 3].
Was Sie bei Nebenwirkungen tun können

Sexuelle Nebenwirkungen: Erektionsstörungen und weniger Lust auf Sex zeigen sich unter Finasterid 5 mg im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung; sie sind meist vorübergehend und verschwinden bei Fortsetzung der Behandlung wieder [1]. Mit unbekannter Häufigkeit wurde berichtet, dass sie auch nach dem Absetzen andauerten [1, 2]. Laut Rote-Hand-Brief vom 5. Juli 2018 können sexuelle Funktionsstörungen unter Finasterid, auch Störungen des Samenergusses, nach einzelnen Fallberichten noch länger als 10 Jahre nach dem Absetzen fortbestehen; darüber sollten Behandelte informiert sein [6]. Unter Finasterid 1 mg sollten Sie sich bei Anzeichen einer Beeinträchtigung der sexuellen Funktion an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden; sie oder er kann erwägen, die Behandlung abzubrechen [3]. Weitere Informationen bietet die Seite Libido und Potenz.
Stimmung: Laut Fachinformation sollten Behandelte hinsichtlich psychischer Beschwerden überwacht werden [2]. Bemerken Sie depressive Verstimmung, Depression oder Selbstmordgedanken, holen Sie unverzüglich ärztlichen Rat ein; unter Finasterid 1 mg brechen Sie die Einnahme laut Packungsbeilage ab [1, 3].
Weitere Beschwerden: Bemerken Sie Nebenwirkungen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, auch bei Beschwerden, die nicht in der Packungsbeilage stehen [1]. Welche Wirkstoffe eine bestimmte Beschwerde auslösen können, zeigt der Nebenwirkungs-Finder.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, die Sie anwenden, kürzlich angewendet haben oder anwenden wollen [1]. Für Finasterid 5 mg sind laut Packungsbeilage keine Arzneimittel bekannt, mit denen es zu Wechselwirkungen kommt; auch die Fachinformation kennt keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen. Finasterid wird vor allem über das Enzym CYP3A4 abgebaut; Mittel, die dieses Enzym hemmen oder anregen, können die Konzentration im Blut wahrscheinlich beeinflussen, ein Anstieg ist laut Fachinformation aber unwahrscheinlich von klinischer Bedeutung [1, 2]. Finasterid 1 mg darf nicht zusammen mit einem anderen finasteridhaltigen Arzneimittel oder einem anderen 5-Alpha-Reduktasehemmer eingenommen werden [3, 4].
| Zusammen mit | Was passieren kann | Hinweis |
|---|---|---|
| Mittel, die das Enzym CYP3A4 hemmen oder anregen | Können die Konzentration von Finasterid im Blut beeinflussen; ein Anstieg ist laut Fachinformation unwahrscheinlich von klinischer Bedeutung. Klinisch bedeutsame Wechselwirkungen sind nicht bekannt[1, 2] | Ärztin, Arzt oder Apotheke über alle Arzneimittel informieren |
| Andere 5-Alpha-Reduktasehemmer (z. B. Dutasterid) oder weitere finasteridhaltige Arzneimittel | Finasterid 1 mg gegen Haarausfall darf nicht zusammen damit eingenommen werden[3, 4, 5] | Nicht kombinieren |
| Minoxidil zum Auftragen auf die Haut bei Haarausfall | Für die Kombination mit Finasterid 1 mg liegen keine Daten vor; laut Fachinformation wird sie deshalb nicht empfohlen[3, 4] | Ärztin oder Arzt informieren |
Die Liste nennt die wichtigsten Wechselwirkungen aus der Produktinformation, nicht alle. Welche Mittel Sie zusammen einnehmen können, klären Sie am besten mit Ihrer Apotheke, auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln.
Wer Finasterid nicht oder nur mit Vorsicht nehmen sollte
Finasterid beeinflusst den Bluttest auf das prostataspezifische Antigen (PSA), der auch zur Erkennung von Prostatakrebs dient. Laut Fachinformation sinkt der PSA-Wert unter Finasterid 5 mg um etwa 50 Prozent, auch wenn gleichzeitig ein Prostatakrebs besteht; ein Wert im Normbereich schließt Prostatakrebs nicht aus. Vor und regelmäßig während der Behandlung sollte eine Tastuntersuchung der Prostata über den Enddarm erfolgen [2]. Sagen Sie vor jedem PSA-Test, dass Sie Finasterid einnehmen; laut Packungsbeilage der 1-mg-Tabletten sollte der PSA-Wert vor und während der Behandlung bestimmt werden [1, 3].
Haben Sie viel Restharn in der Blase oder einen stark verminderten Harnfluss, überwacht Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt engmaschig [1]. Finasterid kann die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigen; bei Kinderwunsch sollte laut Packungsbeilage der 1-mg-Tabletten ein Abbruch der Behandlung erwogen werden [3]. Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen [1].
Nicht einnehmen bei
- Allergie gegen Finasterid oder einen der sonstigen Bestandteile[1, 2, 3]
- Frauen: Finasterid ist ausschließlich für Männer bestimmt; laut Fachinformation besteht eine Gegenanzeige bei Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten[1, 2, 3]
- Kinder (Finasterid 1 mg: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren)[1, 3]
- Finasterid 1 mg gegen Haarausfall: nicht bei Männern, die ein anderes finasteridhaltiges Arzneimittel oder einen anderen 5-Alpha-Reduktasehemmer gegen Prostatavergrößerung oder eine andere Erkrankung erhalten[3, 4]
Besondere Vorsicht bei
- Schwangere Partnerin oder geplante Schwangerschaft: Laut Packungsbeilage kann das Sperma eine geringe Menge des Wirkstoffs enthalten, die die normale Entwicklung der Geschlechtsorgane eines ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann; verwenden Sie dann Kondome oder eine andere Methode, die einen Kontakt der Frau mit dem Sperma verhindert[1]
- PSA-Bluttest: Finasterid kann das Ergebnis beeinflussen; laut Fachinformation sinkt der PSA-Wert unter Finasterid 5 mg um etwa 50 Prozent. Informieren Sie vor dem Test über die Einnahme[1, 2, 3]
- Großes Restharnvolumen und/oder stark verminderter Harnfluss: engmaschige ärztliche Überwachung[1, 2]
- Eingeschränkte Leberfunktion: Es liegen keine speziellen Erkenntnisse zur Anwendung vor; laut Fachinformation von Finasterid 1 mg ist Vorsicht geboten, weil die Konzentration von Finasterid im Blut erhöht sein kann[1, 2, 4]
- Kinderwunsch: Finasterid kann die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigen; laut Packungsbeilage von Finasterid 1 mg sollte bei Männern, die ein Kind zeugen wollen, ein Abbruch der Behandlung erwogen werden[3]
- Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern: Die Filmtabletten enthalten Lactose[1, 3]
- Dopingkontrollen: Die Einnahme kann zu positiven Ergebnissen führen[1, 2]
- Sexuelle Funktionsstörungen: Laut Rote-Hand-Brief vom 05.07.2018 sollten Behandelte wissen, dass unter Finasterid (1 mg und 5 mg) sexuelle Funktionsstörungen auftreten können, darunter Erektionsstörungen, Störungen des Samenergusses und verminderte Lust auf Sex, und dass diese nach einzelnen Fallberichten auch nach dem Absetzen länger als 10 Jahre fortbestehen können. Laut Packungsbeilage der Tabletten mit 1 mg können nach dem Absetzen Erektionsstörungen, eine verminderte Lust auf Sex und Schwierigkeiten beim Samenerguss andauern (Häufigkeit nicht bekannt)[3, 6]
Alkohol, Autofahren, Schwangerschaft
Finasterid ist nur für Männer bestimmt. Trotzdem dürfen Schwangere und Frauen, die schwanger werden könnten, zerbrochene oder zerstoßene Tabletten nicht berühren, weil der Wirkstoff über die Haut aufgenommen werden und bei einem männlichen Ungeborenen die Entwicklung der Geschlechtsorgane beeinflussen kann [1, 3]. Laut Fachinformation hemmen 5-Alpha-Reduktasehemmer die Umwandlung von Testosteron in DHT und können so Fehlbildungen der äußeren Geschlechtsorgane männlicher Feten hervorrufen, wenn eine Schwangere sie einnimmt [2]. Zu Alkohol enthalten die Packungsbeilagen keinen eigenen Hinweis. Die Karten fassen die übrigen Angaben zusammen [1, 2, 3].
Schwangerschaft
Finasterid ist ausschließlich für Männer bestimmt und darf von Frauen nicht eingenommen werden. Schwangere und Frauen, die schwanger werden könnten, dürfen zerbrochene oder zerstoßene Tabletten nicht berühren: Nimmt eine Schwangere, die einen Jungen erwartet, Finasterid über die Haut oder den Mund auf, kann das Kind möglicherweise mit missgebildeten Geschlechtsorganen geboren werden. Der Filmüberzug schützt vor dem Kontakt mit dem Wirkstoff, solange die Tablette nicht zerbrochen oder zerstoßen ist. Laut Packungsbeilage der Filmtabletten mit 1 mg dürfen diese Frauen Finasterid-Tabletten nicht berühren, insbesondere wenn sie zerbrochen oder zerstoßen sind.[1, 2, 3]
Ist Ihre Partnerin schwanger oder könnte sie schwanger sein, sollten Sie vermeiden, dass sie mit Ihrem Samen in Kontakt kommt (z. B. durch ein Kondom), weil er eine geringe Menge des Wirkstoffs enthalten könnte. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob das nachteilige Folgen für einen männlichen Fetus hat. Bei Finasterid 1 mg muss laut Packungsbeilage entweder der Kontakt mit der Samenflüssigkeit verhindert oder die Behandlung beendet werden.[1, 2, 3]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Stillzeit
Finasterid darf bei Frauen nicht angewendet werden; laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht.[2]
Unabhängige Beratung zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox, Charité Berlin.
Autofahren und Maschinen
Es ist nicht zu erwarten, dass Finasterid die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen beeinflusst.[1, 2]
Einnahme
Die Filmtablette als Ganzes mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) schlucken, auf nüchternen Magen oder mit einer Mahlzeit. Sie darf nicht zerbrochen oder zerstoßen werden.[1, 3]
Dosis vergessen: Finasterid 5 mg nachträglich einnehmen, außer es ist schon fast Zeit für die nächste Dosis, dann dem normalen Schema folgen; bei Finasterid 1 mg die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt nehmen. Nicht die doppelte Menge einnehmen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.[1, 3]
Absetzen
Finasterid 5 mg: Obwohl sich die Beschwerden innerhalb kurzer Zeit bessern können, kann eine Behandlung über mindestens 6 Monate nötig sein; wie lange, sagt Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, sonst können die Beschwerden wiederkommen.[1, 2]
Finasterid 1 mg: Um von der Behandlung zu profitieren, wird eine langfristige Einnahme empfohlen. Nach dem Absetzen geht die erreichte Zunahme der Haardichte wahrscheinlich innerhalb von 9 bis 12 Monaten zurück.[3, 4]
Überdosierung
Haben Sie zu viele Tabletten eingenommen oder hat ein Kind versehentlich Tabletten geschluckt, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke auf. Eine Empfehlung zur gezielten Behandlung einer Überdosierung gibt es nicht.[1, 2]
Dosierung laut Packungsbeilage
Die Packungsbeilagen der beiden Stärken nennen je eine empfohlene Tagesdosis für ihr Anwendungsgebiet [1, 3]. Die Übersicht gibt diese Angaben wieder und ersetzt nicht die Verordnung. Halten Sie sich an die Anweisungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes und ändern Sie die Dosierung nicht ohne vorherige Rücksprache [3].
Einnahme und Absetzen
Nehmen Sie Finasterid immer genau nach Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein. Schlucken Sie die Filmtablette als Ganzes mit ausreichend Flüssigkeit, zum Beispiel einem Glas Wasser, auf nüchternen Magen oder mit einer Mahlzeit; zerbrechen oder zerstoßen Sie sie nicht [1, 3].
Bei Prostatavergrößerung kann eine Behandlung über mindestens 6 Monate nötig sein, auch wenn sich schon nach kurzer Zeit eine Besserung zeigen kann; laut Fachinformation kann diese Dauer erforderlich sein, um objektiv zu entscheiden, ob die Behandlung ausreichend anspricht. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, sonst können die Beschwerden wiederkommen [1, 2]. Gegen Haarausfall wird eine langfristige Einnahme empfohlen; nach dem Absetzen geht die erreichte Zunahme der Haardichte wahrscheinlich innerhalb von 9 bis 12 Monaten zurück [3]. Haben Sie zu viele Tabletten eingenommen oder hat ein Kind Tabletten geschluckt, wenden Sie sich sofort an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke; Telefonnummern finden Sie unter Notfall und Giftnotruf [1].
Präparate mit Finasterid
Finasterid gibt es von vielen Herstellern als Filmtabletten mit 1 mg oder mit 5 mg. Grundlage dieser Seite sind Packungsbeilage und Fachinformation von Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten, für die Angaben zu 1 mg die entsprechenden Unterlagen von Finasterid STADA 1 mg Filmtabletten [1, 2, 3, 4]. Achten Sie darauf, welche Stärke Ihnen verordnet wurde: Die beiden Stärken sind nicht für dasselbe Anwendungsgebiet zugelassen [1, 3]. Gegen Haarausfall ist außerdem eine Sprühlösung mit Finasterid zum Auftragen auf die Haut zugelassen; laut Rote-Hand-Brief gibt es für sie derzeit keine ausreichenden Belege für einen ursächlichen Zusammenhang mit Suizidgedanken [5]. Diese Seite beschreibt nur die Tabletten.
| Präparat | Anbieter | Hinweis |
|---|---|---|
| Finasterid STADA 1 mg | STADAPHARM GmbH | verschreibungspflichtig; Filmtabletten gegen Haarausfall vom männlichen Typ |
| Finasterid STADA 5 mg | STADAPHARM GmbH | verschreibungspflichtig; Filmtabletten gegen gutartige Prostatavergrößerung; Grundlage dieser Seite |
| Propecia | Organon Healthcare GmbH | verschreibungspflichtig; Filmtabletten mit 1 mg |
| Proscar | Organon Healthcare GmbH | verschreibungspflichtig; Filmtabletten mit 5 mg |
Auswahl ohne Wertung. Präparate mit demselben Wirkstoff können sich in Stärke, Hilfsstoffen und zugelassenen Anwendungsgebieten unterscheiden. Maßgeblich ist die Packungsbeilage Ihres Präparats.
Quellen
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 10.10.2026
- Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Finasterid STADA 1 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 17.10.2026
- Fachinformation Fachinformation Finasterid STADA 1 mg Filmtabletten. STADAPHARM GmbH. Stand 08/2025. abgerufen am 17.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief: Finasterid, Dutasterid, Neue Maßnahmen zur Minimierung des Risikos für Suizidgedanken. Zulassungsinhaber in Abstimmung mit EMA und BfArM (veröffentlicht vom BfArM). Stand 15.09.2025. abgerufen am 10.10.2026
- Rote-Hand-Brief Rote-Hand-Brief zu Finasterid: Risiko sexueller Dysfunktionen und psychischer Störungen. Zulassungsinhaber finasteridhaltiger Arzneimittel in Absprache mit dem BfArM (veröffentlicht vom BfArM). Stand 05.07.2018. abgerufen am 18.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Finasterid 1 mg und 5 mg?
Es sind zwei verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten. Tabletten mit 5 mg sind zur Behandlung einer gutartigen Vergrößerung der Prostata zugelassen, Tabletten mit 1 mg zur Behandlung früher Formen des Haarausfalls vom männlichen Typ bei Männern von 18 bis 41 Jahren. Finasterid 1 mg darf nicht zusammen mit einem anderen finasteridhaltigen Mittel oder einem anderen 5-Alpha-Reduktasehemmer eingenommen werden.
Kann Finasterid Suizidgedanken auslösen?
Ja. Nach einer Überprüfung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur sind Suizidgedanken eine Nebenwirkung von Finasterid zum Einnehmen; ihre Häufigkeit ist nicht bekannt. Berichtet wurden sie vor allem bei Männern, die wegen Haarausfall behandelt wurden. Bemerken Sie depressive Verstimmung, Depression oder Selbstmordgedanken, holen Sie unverzüglich ärztlichen Rat ein; unter Finasterid 1 mg brechen Sie die Einnahme laut Packungsbeilage ab. Packungen mit 1 mg enthalten dazu eine Patientenkarte.
Beeinträchtigt Finasterid die Potenz?
Unter Finasterid 5 mg gehören Erektionsstörungen und verminderte Lust auf Sex zu den häufigen Nebenwirkungen, also bei bis zu 1 von 10 Behandelten. Sie zeigen sich im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung, sind meist vorübergehend und verschwinden bei Fortsetzung der Behandlung wieder. Für Finasterid 1 mg nennt die Packungsbeilage sie als gelegentlich. Mit unbekannter Häufigkeit wurden Erektionsstörungen und verminderte Lust beschrieben, die auch nach dem Absetzen andauerten, laut einem Rote-Hand-Brief von 2018 nach einzelnen Fallberichten länger als 10 Jahre. Sprechen Sie bei solchen Beschwerden mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Dürfen Frauen Finasterid-Tabletten anfassen?
Schwangere und Frauen, die schwanger werden könnten, dürfen zerbrochene oder zerstoßene Finasterid-Tabletten nicht berühren. Nimmt eine Schwangere, die einen Jungen erwartet, den Wirkstoff über die Haut oder den Mund auf, kann das Kind möglicherweise mit missgebildeten Geschlechtsorganen geboren werden. Unbeschädigte Tabletten schützt ihr Filmüberzug. Laut Packungsbeilage der Tabletten mit 1 mg dürfen diese Frauen die Tabletten jedoch nicht berühren, insbesondere wenn sie zerbrochen oder zerstoßen sind. Kam eine Schwangere mit zerbrochenen Tabletten in Kontakt, muss eine Ärztin oder ein Arzt informiert werden.
Muss ich ein Kondom benutzen, wenn meine Partnerin schwanger ist?
Ihr Samen kann eine geringe Menge Finasterid enthalten. Ist Ihre Partnerin schwanger oder könnte sie schwanger sein, sollten Sie laut Packungsbeilage vermeiden, dass sie mit Ihrem Samen in Kontakt kommt, zum Beispiel durch ein Kondom. Laut Fachinformation ist nicht bekannt, ob das einem männlichen Ungeborenen schadet. Bei Finasterid 1 mg muss entweder der Kontakt verhindert oder die Behandlung beendet werden.
Wie lange dauert es, bis Finasterid wirkt?
Bei Prostatavergrößerung kann sich eine Besserung innerhalb kurzer Zeit zeigen, trotzdem kann eine Behandlung über mindestens 6 Monate nötig sein. Gegen Haarausfall müssen die Tabletten laut Packungsbeilage über mindestens 3 bis 6 Monate jeden Tag eingenommen werden, bevor Sie und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt beurteilen können, ob die Behandlung erfolgreich ist.
Verändert Finasterid den PSA-Wert?
Ja. Laut Fachinformation sinkt der PSA-Wert im Blut unter Finasterid 5 mg um etwa die Hälfte, auch wenn gleichzeitig ein Prostatakrebs besteht. Das sollte bei der Bewertung berücksichtigt werden. Sagen Sie deshalb vor jedem PSA-Test, dass Sie Finasterid einnehmen. Das gilt auch für Finasterid 1 mg.
Was passiert, wenn ich Finasterid gegen Haarausfall absetze?
Laut Packungsbeilage geht die während der Behandlung erreichte Zunahme der Haardichte nach dem Absetzen wahrscheinlich innerhalb von 9 bis 12 Monaten zurück. Für einen anhaltenden Nutzen wird eine langfristige Einnahme empfohlen. Ändern oder beenden Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei depressiver Verstimmung, Depression oder Selbstmordgedanken brechen Sie sie jedoch ab und holen unverzüglich ärztlichen Rat ein.
Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu
Passt dazu
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Ratgeber Medikamente vor oder nach dem Essen?Ob ein Medikament vor, zum oder nach dem Essen eingenommen wird, steht in seiner Packungsbeilage.